DE658896C - Schwergewichtsmauer mit Aussparungen fuer Talsperren - Google Patents

Schwergewichtsmauer mit Aussparungen fuer Talsperren

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DE658896C
DE658896C DEB160462D DEB0160462D DE658896C DE 658896 C DE658896 C DE 658896C DE B160462 D DEB160462 D DE B160462D DE B0160462 D DEB0160462 D DE B0160462D DE 658896 C DE658896 C DE 658896C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/02Fixed barrages
    • E02B7/04Dams across valleys
    • E02B7/08Wall dams
    • E02B7/14Buttress dams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Revetment (AREA)

Description

  • Schwergewichtsmauer mit Aussparungen für Talsperren Die Erfindung betrifft eine Schwergewichtsmauer für Talsperren, die an der Luftseite mit Aussparungen zum Zwecke der Materialersparnis versehen ist. Gemäß der Erfindung ist eine solche Mauer aus aneinandergereihten Staublöcken von ganzer Höhe zusammengesetzt, deren luftseitige Wand als Konoidfläche ausgebildet ist, und zwar solcherart, daß die durch die luftseitige Kante a, a' der Mauerkrone gebildete Achse und die Leitlinie A, M, B bzw. B', A' der Konoidfläche nicht in der gleichen Ebene liegen. Eine Konoidfläche wird durch die Bewegung einer Geraden erzeugt, welche ständig eine als Leitlinie dienende Kurve und eine die Achse bildende Gerade schneidet und dabei ständig zu ein und derselben Ebene als Richtebene parallel bleibt. Bei der Staumauer nach der Erfindung steht zweckmäßig die Richtebene senkrecht zur Achse der Konoidfläche.
  • Gegenüber den bekannten Staudämmen mit Aussparungen, die auf der Luftseite zwischen von ebenen Flächen begrenzten Pfeilern Gewölbe zylindrischer oder kegelförmiger Fläche aufweisen, hat die Schwergewichtsmauer nach der Erfindung erhebliche Vorteile, einerseits weil infolge der konoidischen Gestaltung der Flächen auf der Luftseite die günstigste Materialausnutzung gewährleistet ist, und andererseits weil bei der nach der Erfindung gewählten Ausbildung der Flächen die Berechnung der auftretenden Kräfte durch Integrierung auf Grund der Elastizitätstheorie möglich ist. Bei der Staumauer nach der Erfindung kann die Wahl der als Leitlinie dienenden Kurve dem Konstrukteur je nach den Verhältnissen überlassen bleiben. Es empfiehlt sich aber zwecks leichter praktischer Ausführbarkeit, die Leitlinie möglichst einfach zu gestalten, z. B. als Parabel oder als eine zur Achse windschiefe Gerade. Die Spitze der symmetrisch verlaufenden Leitkurve in der Mitte der Staublöcke, die das pfeilerartige Heraustreten des Blockes nach der Luftseite hin hervorbringt, wird aus Zweckmäßigkeitsgründen durch eine konvexe oder gerade Querlinie abgeschnitten, so daß auf der Luftseite zwischen den beiden Aussparungen ein abgeschrägter Pfeiler gewisser. Breite entsteht.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. i schaubildlich ein einzelner Staublock nach der Erfindung in seiner geometrischen Gestalt dargestellt, während Fig.2 einen aus vier solchen Blöcken zusammengesetzten Staudamm von oben gesehen zeigt.
  • Bei dem in Fig. i geometrisch dargestellten Einzelblock liegt die obere Kante a, a' in Richtung der Linie z, z oberhalb des höchsten Wasserstandes. Die wasserseitige Stirnfläche ist eine durch -die Linie z, z hindurchgehende lotrechte Ebene. Die Linie z, N ist die Achse für die Bildung der luftseitigen Konoidfläche.
  • Betrachtet man eine waagerechte Ebene, die die wasserseitige lotrechte Ebene in der Geraden u, u. schneidet, so liegt in dieser waagerechten Ebene die symmetrische Kurve A, i1I, B bzw. A', I3', welche die Leitlinie für die Bildung der luftseitigen Konoidfläche ist. Seitlich und hinten wird dieser Teil des Staublocks von den Flächen b, a, A, b', a', A' und a, a', b', b begrenzt. Die luftwärts gerichtete. Konoidfläche wird von der Bahn der Gera= den in, M gebildet, wenn diese auf der Achse' z, z und der Leitkurve A; M, B, B', A' wandert, indem sie senkrecht zu z, z bleibt, d. h. parallel zu der Ebene ,x, 0, y. Die durch die Achsen 0, x und 0, y auf der Zeichnung dargestellte zu z, z lotrechte Ebene ist die Mittelebene, zu welcher die Leitkurve A, j1,1, 13, , B', A' symmetrisch bleibt.
  • In dem dargestellten Falle hat die Leitkurve parabelförmigen Verlauf. Be'i vollkommener Durchführung dieser Leitkurve bis zum Schnitt der beiden Äste A, M, B und A', B' würde sich in der Schnittlinie der beiden entsprechenden Konoidflächen ein scharfer Grat bilden, der aus Zweckmäßigkeitsgründen dadurch beseitigt ist, daß die Kurve vermittels der Geraden B, B' abgeschnitten ist. So entsteht zwischen den beiderseitigen Teilen der Konoidfläche in der Mitte eine ebene luftseitige Fläche p, p', B', B.
  • Diese Elementarblöcke werden, wie Fig. 2 zeigt, nebeneinandergestellt und miteinander verbunden und in der Nähe der wasserwärts liegenden Flächen durch waagerechte Bewehrungen verstärkt; die zweckmäßig in den Teilen geringster Dicke angeordnet werden. Die Einzelblöcke werden so vereinigt, daß ihre wasserseitigen Flächen in ihrer Gesamtheit eine ebene, vieleckige oder leicht konvexe Fläche bilden. Ist die Oberkante nicht selbst geradlinig, wie sie in dem geometrischen Beispiel nach Fig. i dargestellt ist, sondern gekrümmt, so dient als Achse der Konoidflüche eine ideelle Sehne oder Tangente dieser Kurve.
  • Bei der praktischen Ausführung wird die Gesamtheit der Blöcke zweckmäßig auf einschichtweise in einer entsprechenden Versthalung gegossen. Bei der Zusammenstellung in Fig. 2 sind mit punktierten Linien waagerechte Schnitte durch den Staudamm in vier Ebenen gleichen Höhenabfalles angedeutet.
  • Da schon an sich jeder Einzelblock den auf ihn einwirkenden Drücken durch sein Eigengewicht das Gleichgewicht hält, bewirkt die in jedem waagerechten Schnitt auftretende Gewölbewirkung eine weitere Erhöhung der Sicherheit. Die von den Konoidflächen begrenzten Aussparungen der Staumauer ergeben eine sehr günstige Entwässerung. Auch für den Aufbau der Verschalungen bieten die konoidförmigen Regelflächen auf der Luftseite keinerlei Schwierigkeit, wenn man die Leitkurve in irgendeiner waagerechten Ebene festlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwergewichtsmauer mit Aussparungen für Talsperren, dadurch gekennzeichnet, daß die Mauer aus aneinandergereihten Staublöcken von ganzer Bauhöhe besteht, deren luftseitige Wand als Konoidfläche ausgebildet ist, und zwar solcherart, daß die durch die luftseitige Kante (a, a') der Mauerkrone gebildete Achse und die Leitlinie (A, I111, B bzw. B', A') der Konoidfläche nicht in der gleichen Ebene liegen.
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