DE660242C - Elektrische Schliess- und OEffnungsvorrichtung fuer einfache oder doppelte Schiebetueren, Falttueren u. dgl., insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Elektrische Schliess- und OEffnungsvorrichtung fuer einfache oder doppelte Schiebetueren, Falttueren u. dgl., insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE660242C
DE660242C DEK135589D DEK0135589D DE660242C DE 660242 C DE660242 C DE 660242C DE K135589 D DEK135589 D DE K135589D DE K0135589 D DEK0135589 D DE K0135589D DE 660242 C DE660242 C DE 660242C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/60Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
    • E05F15/603Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
    • E05F15/632Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings
    • E05F15/655Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings specially adapted for vehicle wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/51Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for railway cars or mass transit vehicles

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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Elektrische Schließ- und Öffnungsvorrichtung für einfache oder doppelte Schiebetüren, Falttüren u. dgl., insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge Die Erfindung betrifft elektrische Schließ-und Öffnungsvorrichtungen für einfache oder doppelte Schiebetüren u. dgl., insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mit einer die Türen verschiebenden und mit einem Elektromotor gekuppelten steilgängigen Gewindespindel, wobei im Falle einer Verwendung der Vorrichtung nur zum Schließen ein von Hand lösbarer Fallenverschluß, im Falle einer Verwendung nur zum Öffnen oder zum Öffnen und Schließen dagegen ein Türverschluß Anwendung findet, der nach dem Schließen der Türen selbsttätig einfällt und vor dem Öffnen selbsttätig gelöst wird. Es ist bei solchen Vorrichtungen bekannt, die Motorachse mittels einer ein- und ausrückbaren Kupplung mit der Gewindespindel zu verbinden. Dieses Ein- und Ausrücken der Kupplung erfolgt durch einen besonders zu betätigenden Handgriff.
  • Nach der Erfindung ist die Gewindespindel durch eine beim Ein- und Ausschalten des Motors selbsttätig ein- und ausrückende Kupplung mit der Motorachse kuppelbar, so daß die Türen bei abgeschaltetem Motor unter Leerlauf der dann von den Gewindemuttern an den Türen gedrehten Gewindespindeln frei von Hand verschiebbar sind. Als Kupplung zwischen Motorachse und Gewindespindel ist ein Planetengetriebe angeordnet, dessen als Leitrad dienender Mantel durch eine beim Einschalten des Motors angezogene Backe o. dgl. gebremst wird, wodurch der Antrieb von der Motorachse über das als Untersetzungsgetriebe wirkende Planetengetriebe auf die Gewindespindel übertragen wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i die Vorrichtung in Seitenansicht an einer Doppelschiebetür, Fig. 2 bis 4 einzelne Teile des Antriebes in größerem Maßstabe im Längsschnitt, Fig. 5 und 6 den Türverschluß in zwei Ausführungsformen.
  • Die Schiebetüren i, 2 sind mit Laschen 3, 4 durch Rollen o. dgl. an der Laufschiene 5 aufgehängt. Als Verschluß dient z. B. eine Falle 6 am oberen Türende, die durch den in üblicher Höhe liegenden Handgriff betätigt wird. Über der Schiene 5 sind gleichachsig liegende Spindeln 7, 8 mit Rechts- und Linksgewinde drehbar gelagert, die durch eine bewegliche Kupplung g miteinander verbunden sind und durch eine selbsttätig ein- und ausrückbare Kupplung io sowie eine bewegliche und nachgiebige Kupplung ii mit dem Läufer des Elektromotors i2 in Verbindung stehen. Die Spindeln 7, 8 haben steilgängiges Gewinde (mindestens 45° Steigung) und auf ihnen stecken Muttern 13, 14, die mit den Laschen 3, 4 gekuppelt sind. Fig. 2 zeigt die bewegliche Kupplung 9 im Schnitt. Teil 9 hat eine Innenzahnung 15, in die der zweckmäßig aus geräuschdämpfendem-; Stoff bestehende Kupplungsteil 16 mit Zäh;` nen 17 eingreift. Die Zähne 15, 17 ernfpg-: lichen Längsverschiebungen der Teile zueinander. Die selbsttätig ein- und ausrückbare Kupp -1 lang io besteht nach Fig. 3 aus einem Planetengetriebe. Die Motorachse 18 trägt ein Sonnenrad i9, in das ein Planetenrad 2o eingreift, das außerdem mit einer Innenzahnung 2i des mantelartigen Teiles io kämmt. Der Halter 22 des Rades 2o ist als Sonnenrad 23 für ein zweites Planetenrad 24 ausgebildet, das in eine Innenzahnung 25 des Mantels io eingreift und mit der Spindel 8 fest verbunden ist.
  • Der Mantel io kann durch eine bewegliche Backe 26 o. dgl. gebremst werden, wenn der Motor 12 eingeschaltet wird, wodurch die Motorachse i8 mit der Spindel 8 gekuppelt wird, cla sich dann die Planetenräder 20, 24 beim Antrieb der Achse 18 auf den Innenzahnkränzen abwälzen und den Antrieb als Ilntersetzungsgetriebe übertragen. Nach dem Lösen der Bremsbacke 26 besteht dagegen keine Antriebsverbindung zwischen der Achse i8 und der Spindel 8, da dann das Planetengetriebe beim Antrieb der Achse 18 oder der Spindel 8 leer läuft.
  • Fig. 4 zeigt die bewegliche und nachgiebige Kupplung i i. Teil i i besteht aus federndem Stoff und greift mit Zähnen in gleichartige Zähne 27, 28 der Kupplungsteile 29, 3o der geteilten Motorachse 18 ein. Die Kupplung ii läßt wie die Kupplung io Längsverschiebungen der Teile 29, 30 zueinander zu, gleicht aber auch eine ungleichachsige Lage der Motorachse 18 zur Gewindespindel 8 aus.
  • Der einfache Fallenverschluß 6 nach Fig. i ist für den Fall vorgesehen, daß die Türen 1, 2 durch den Motor 12 geschlossen und von Hand geöffnet werden sollen. Dieses ist ohne weiteres möglich, da bei ausgeschaltetem Motor das Getriebe io leer läuft, so daß sich die Spindeln 7, 8 beim Verschieben der Türen 1, 2 frei drehen können, indem sie von den Muttern 13, 14 infolge der Steilgängigkeit des Gewindes leicht in Umdrehung versetzt werden können.
  • Sollen die Türen 1, 2 durch den Motor 12 geschlossen und geöffnet werden, dann wird für den Motor ein selbsttätiger Umschalter angeordnet, der z. B, aus Widerständen in Spannungsteilerschaltung besteht. Ferner kommt ein Türverschluß z. B. nach Fig. 5 zur Anwendung, bei dem bewegliche, durch ein Kniegelenk 35 verbundene Schließhalten 3i, 32 für die Fallen 33, 34 vorgesehen sind. Das Gelenlt 35 ist mit einem Sperrglied 36 verbunden, das durch Nasen 37, 38 der Muttern 13, 14 bei deren Verschieben gesperrt bzw. entsperrt wird. Ein Leergang 39 zwischen den Muttern 13, 14 und den Laschen 3, 4 bewirkt, ciäß beim Öffnen der Türen zunächst das Sperrglied 36 entsperrt und dann erst die 'Laschen 3, 4 mitgenommen werden. Die Fallen 33, 34 legen dabei die Schließhaken 31, 32 unter Aufrichten des Kniegelenkes und Anheben des Sperrgliedes 36 gegeneinander um. Nach Vorbeigleiten der Fallen 33, 34 an den Schließhalten 31, 32 gehen diese und das Sperrglied 36 in die Anfangslage zurück. Beim Schließen der Türen bewirkt der Leergang 39 wieder ein Voreilen der Nasen 37, 38 gegenüber der Bewegung der Türen, so daß etwa am Ende der Schließbewegung zunächst das Sperrglied 36 gesperrt wird und dadurch auch die Schließhaken 34 32 festgestellt werden, worauf die Fallen 33, 34 unter federndem Ausweichen nach unten hinter -diese Halten schnappen. Das Öffnen der Türen von Hand für den Gefahrenfall kann auch bei gesperrtem Glied 36 erfolgen, indem dann die Fallen 33, 34 nach unten von den starren Schließhaken 31, 32 abgezogen werden.
  • Nach Fig.6 erfolgt die Sperrung der Schließhalten 31, 32 durch einen Schieber 40, indem beim Einschalten des Motors 12 zum Öffnen der Türen durch eine Magnetspule 41 der Teil 40 nach rechts verschoben und dadurch die Haken 31, 32 entsperrt werden, während beim Schließen der Türen durch eine zweite Magnetspule 42 der Teil 4o nach links verschoben wird und die Haken 31, 32 sperrt. Eine Feder 43 dient als Sicherung für den Fall, daß der elektrische Strom versagt.
  • Die Öffnungs- und Schließvorrichtung kann auch für einfache Schiebetüren, Falttüren u. dgl. Verwendung finden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Schließ- und Öffnungsvorrichtung für einfache oder doppelte Schiebetüren, Falttüren u. dgl., insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, mit einer die Türen verschiebenden und mit einem Elektromotor gekuppelten steilgängigen Gewindespindel, wobei im Falle einer Verwendung der Vorrichtung nur zum Schließen ein von Hand lösbarer Fallenverschluß, im Falle einer Verwendung nur zum Öffnen oder zum Öffnen und Schließen dagegen ein Türverschluß Anwendung findet, der nach dem Schließen der Türen selbsttätig einfällt und vor dem Öffnen selbsttätig gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (8) durch eine beim Ein- und Ausschalten des Motors (12) selbsttätig ein- und ausrückende Kupplung (io) mit der Motorachse (18) kuppelbar ist, so daß die Türen (1, 2) bei abgeschaltetem Motor (12) unter Leerlauf der dann von den Gewindemuttern (13, 14) an den Türen (1, 2) gedrehten Gewindespindeln (8) frei von Hand' verschiebbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplung zwischen Motorachse (18) und Gewindespindel (8) ein Planetengetriebe (io, Fig. 3) angeordnet ist, dessen als Leitrad dienender Mantel durch eine beim Einschalten des Motors (12) angezogene Backe (26) o. dgl. gebremst wird, so daß der Antrieb von der Motorachse (18) über das als Untersetzungsgetriebe wirkende Planetengetriebe (io) auf die Gewindespindel (8) übertragen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Fallen (33, 34) und beweglichen Schließhaken (31, 32) bestehende Türverschluß durch an den Gewindemuttern (13, 14) angeordnete Vorsprünge (37, 38) beim Schließen der Türen (1, 2) gesperrt und vor dem Öffnen der Türen wieder entsperrt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließhaken (31; 32) durch einen Schieber (4o) gesperrt und entsperrt werden, der durch Magnetspulen (41, 42) vor dem Öffnen oder Schließen der Türen (1, 2) verschoben wird.
DEK135589D 1934-10-16 1934-10-16 Elektrische Schliess- und OEffnungsvorrichtung fuer einfache oder doppelte Schiebetueren, Falttueren u. dgl., insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE660242C (de)

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DEK135589D Expired DE660242C (de) 1934-10-16 1934-10-16 Elektrische Schliess- und OEffnungsvorrichtung fuer einfache oder doppelte Schiebetueren, Falttueren u. dgl., insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE (1) DE660242C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116703B (de) * 1957-05-02 1961-11-09 Deutsche Bundesbahn Mit einer Trittstufenabdeckung versehene Fahrzeugtuer, insbesondere von Eisenbahnzuegen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116703B (de) * 1957-05-02 1961-11-09 Deutsche Bundesbahn Mit einer Trittstufenabdeckung versehene Fahrzeugtuer, insbesondere von Eisenbahnzuegen

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