DE6607601U - Windabweiser. - Google Patents

Windabweiser.

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DE6607601U
DE6607601U DE19686607601 DE6607601U DE6607601U DE 6607601 U DE6607601 U DE 6607601U DE 19686607601 DE19686607601 DE 19686607601 DE 6607601 U DE6607601 U DE 6607601U DE 6607601 U DE6607601 U DE 6607601U
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DE
Germany
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wind deflector
flap
closure flap
deflector according
housing
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Expired
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DE19686607601
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

P.A.227 533*20.4.
Karl-Ludwig Borchert Erlangen, den 19· 4. 1968
Braunschweig Werner-von-Siemens-Str. 50
Sielkamp 32 .-Ji
PLA 68/8230
Windabweiser
Die Erfindung "betrifft einen Windabweiser, der vor einem in eine Wand eingesetzten TentUsIiQr anbringbar i
Die bekannten windabweiser bestehen normalerweise aus einer vor einer Ventilatoröffnung angeordneten schrägen Platte, die den frontalen oder schrägen Aufprall des Windes auf den Ventilator verhindern soll. Die Platte muß, um einigermaßen ausreichende windabweisende Wirkung zu erzielen, beträchtlich größer, d.h. mindestens doppelt so groß wie die Vehtilatoröffnung sein. Aber auch dann läßt sich - vor allem bei abgestelltem Ventilator oder schrägem Windanfall - keine befriedigende Windaiaweisung und Absperrung des zu belüftenden Raumes erzielen; man muß dann zusätzlich Jalousien verwenden.
- 1 - Ch/£z
PLA 68/8230
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen verbesserten Windabweiser zu schaffen, der mit kleineren Abmessungen günstigere Ergebnisse bringt.
Diese Aufgabe wird bei einem Windabweiser in Form eines im wesentlichen schachtformigen Gehäuses, mit einem oder zwei offe.nen Schachtenden, einer meist seitlichen Öffnung zum Anschluß an die Ventilatoröffnung und wahlweiser Anordnung einer Verschlußklappe dadurch gelöst, daß das senkrecht anbringbare Gehäuse gleich große Öffnungen an .beiden Schachtenden und eine horizontale, nach innen geknickte Stirnplatte aufweist. Diese teilt allein oder zusammen mit einer zusätzlich angeordneten, entsprechend geformten Verschlußklappe» bei Öffnung derselben, den vus Ventilator geförderten Luftstrom in einen nach unten und einen nach oben hin aus dem Gehäuse entweichenden Teil auf und reduziert den auf die obere und untere Abluftöffnung wirkenden Staudruck des Gegenwindes durch Änderung seiner Strömungsrichtung.
Auf diese Weise ergibt sich ein Windabweiser, dessen Abmessungen ca. um die Hälfte kleiner als die eines bekannten Wxndabw.eisers sind. Dies bringt architektonisch eine wesentlich bessere Einfügung des Windabweiseo-s in Gebäudefassaden. Ohne eingesetzte schwenkbare Verschlußklappe wird bei Gegenwind die Leistung des Ventil:-.tors im normalen Arbeitsbereich unter einem Anblaswinkel von 90 zur Wand weniger als bei Schrägplatten vermindert; bei 45 Anblaswinkel bleibt die volle Förderleistung des Ventilators erhalten.
Ch/Kz
PLA 68/8230
Lurch das Einfügen einer vorzugsweise mit Wärmedämmstoffen versehenen einteiligen Verschlußklappe, .an Stelle der sonst üblichen Jalousien, wird eine Luftrückströmung bei abgeschalteten Ventilatoren vermieden. Ferner wird durch die wärmegedämmte Verschlußklappe die Tauwasserbildung an den Ventilatorflügeln weitgehend verhindert. Diese Tauwasserbildung führt im Winter häufig zum Pestfrieren des Ventilators und - damit verbunden zu einem Durchbrennen des Antriebsmotors. Die verwendbare einteilige Verschlußklappe ist weit unempfindlicher gegen Beschädigungen und.Verschmutzungen als normale Jalousieverschlüsse mit bekanntlich relativ vielen beweglichen Teilen, läßt sich leichter reinigen und verursacht etwa 50 $ niedrigere Druckverluste.
Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt die AüSenansicht des neuartigen Windäbweisers und Pig, 2 in vergrößertes Maßstab einen Querschnitt längs der Linie II-II in Pig- 1.
Das schachtförmige Gehäuse des Windabweisers 1 aus Kunststoff, Sperrholz, Asbestzement, Blech oder anderen geeigneten Werkstoffen, besteht aus einem quadratischen Rahmen 2, dessen öffnung 3 sich mit der betreffenden Ventilatoröffnung 8 deckt, aus zwei daran anschließenden Seitenwandungen 4 und 5 und aus einer· stumpfwinklig gebogenen Stirnplatte 6 in Form eines nach innen weisenden Keiles. Nach oben und unten hin ist das mit dem Rahmen 2 an einer Wand 9 befestigbare Gehäuse 1 offen. Das obere Rahmenstück 7 ist als Wasserschenkel ausgebildet.
6607601^5.-3.71 Ch/Kz
PLA 68/8230
■} Der Windabweiser läßt sich ohne, wie Fig. 1 zeigt, oder mit Ver-
In schlußklappe nach Fig. 2 als komplettes Bauteil, vor dem in
I einer Wand 9,z.B. einer Stallwand, sitzenden Ventilator 10, be-
I stehend aus Ventilatorgehäuse 11, Lüfterrad 12 und Elektromotor
I 13 anbringen* Im Innern des Gehäuses 1 kann wahlweise eine Ver-
I schlußklappe 14 drehbar angeordnet werden, welche in der gell
X zeigten Stellung die Ventilatoröffnung 8 verschließt.
I Die keilförmig zum Inneren des Gehäuses 1 hingebogene VerschluS-
\ - ·· klappe 14 besteht im wesentlichen aus einer geknickten Platte i ' mit entsprechend gebogenen Deckschichten 15 und 16, z.B. aus
;! Aluminium, Kunststoff o.a., zwischen die eine wärmedämmende
I Schfoiit 17, z.B. aus Kimstharzschaum, Mineralwolle o.a., einge-
I bracht ist. Die Biegestelle ist so gewählt, daß zwei Klappen-
] teile 18 und 19 unterschiedlicher Schenkellängen entstehen. Nahe
I UBT Biegestelle ist an jeder Seite der "Versc-hluSklappe 14 ein
I Hebel 20 mit &em Drehpunkt (Achse) 21 angeordnet? an deren
j anderem Ende ein Gewicht 22 befestigt ist.
I Das Verhältnis der auf den Drehpunkt 21 bezogenen Drehmomente von
I -Gewicht 22 und Verschlußklappe 14 ist dabei so gewählt, daß bei
"■ abgeschaltetem Ventilator 10 die Verschlußklappe sich gerade in
\ der gezeigten Stellung befindet, also die Ventil'atoröffnung 8
verschließt.
Bei laufendem Ventilator 10 wird durch den Strömungsdruck der geförderten Luft (Pfeil 23) infolge der auf den Drehpunkt 21 bezogenen unterschiedlich großen Flächen der einteiligen
PLA 68/8230
Klappe 14 ein Drehmoment erzeugt, welches die Yerschlußklappe samt Hebel 20 und Gewicht 22 um den Drehpunkt 21 in die gestrichelt gezeichnete Stellung schwenkt (Pfeil 24).
In dieser Stellung liegt der kürzere plattenföimige Klappenteil 18 parallel zur Strömung der Luft 23 und teilt damit die geförderte Luftmenge in zwei annähernd gleiche Teile, welche nach oben und unten aus dem Gehäuse 1 ins Freie abströmen. Der Winkel zwischen Klappenteil 18 und 19 ii*t hierbei so gewählt, dai das Teil- 19 parallel zu der einen Fläche der Stirnplatte liegt, also die Luftströmung nicht behindert» . j
Zur Stabilisierung der Klappenstellung im geöffneten Zustand, d.h. bei laufendem Ventilator 10, sind am Knickpunkt sowie am oberen Rand der Klappe 14 je eine Luftleitschiene 25 und 26 angeordnet, die bei geschlossener Klappe die Funktion einer Tropfnase 25 bzw. eines Wasserschenkels 26 übernehmen und den Ventilator 10 samt Öffnung 8 gegen Regen schützen.
Bei Abschaltung des Ventilators 10 oder bei zu großem Winddruck kehrt die Verschluliklappe 14 durch ihr Eigengewicht in ihre ursprüngliche Lage zurück und verhindert somit das Eindringen unerwünschter, z.B. zu kalter Luft, sowie Niederschläge in das Innere des zu belüftenden Raumes.
- 5 - Ch/Kz
PLA 68/G230
Der vorstehend beschriebene Windabweiser ist nicht nur vorteilhaft bei der Stallüftung einzusetzen. Sr kann auch im Industriebau Verwendung finden, vor allem wenn es sich um stark staubhaltige Räume handelt, bei denen die bisher bekannten Jalousieverschlüsse wegen starker Verschmutzung wenig befriedigen.
8 Patentansprüche
2 Figuren
_ 6 - Ch/Kz

Claims (8)

P.A.227 533*20. k. PLA 68/8230
1. Windabweiser in Form eines im wesentlichen schachtförmigen . Gehäuses (1), mit je einer oberen und unteren Öffnung an den Schachtenden und einer der Stirnplatte (6) gegenüberliegenden seitlichen Öffnung (3) zum Anschluß an die Ventilatoröffnung (ö), der vor einem, in eine Wand eingesetzten Ventilator (10) anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dai3 das senkrecht anbringbare Gehäuse gleich große, annähernd quadratische Öffnungen an beiden. Schachtenden und eine horizontal nach innen geknickte Stirnplatte (6) gegenüber der seitlichen Öffnung aufweist.
2. Windabweiser nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine stumpfwinklig zum Gehäuseinneren hin gebogene Stirnplatte (6)
3. Windabweiser nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine einteilige Verschlui3klappe (14), die um einen unsymmetrisch im Gehäuse (1) außerhalb der Klappenebene angeordneten Drehpunkt^ (21) horizontal schwenkbar ist und selbsttätig durch den Strömungsdruck (13) des Ventilators (10) öffnet.
4. Windabweiser nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine einteilige,stumpfwinklig gebogene Verschlußklappe (14) in Form einer geknickten Platte mit ungleichen Schenkellängen (15 und 19)» die mittels zweier um einen Drehpunkt (21) schwenkbare Hebel (20) mit einem Gegengewicht (22) verbunden ist.
- 7 - Ch/Kz
PLA 68/8230
5. Windabweiser nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daS der Knickwinkel der Verschlußklappe (14·) so gewählt, ist, daß ihr einer Schenkel (19) in geöffnetem Zustand der Verschlußklappe parallel zu einer Fläche der geknickten Stirnplatte (6) liegt und der andere Schenkel (18) den vom Ventilator (10) geförderten Luftstrom in einen nach oben und unten hin aus lern Gehäuse (1) entweichenden Teil aufteilt.
6. Windabweiser nach Anspruch 5» daduich gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der Versßhlußklappe (14) in geöffnetem Zustand am Knickpunkt und am oberen Rand der Verschlußklappe (14) je eine Luf^leitschiene (25 und 26·) angebracht ist, die bei geschlossener Klappe als Tropfnase (25) bzw. als Wasserschenkel (26) dienen.
7. Windabweiser nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Verschluüklappe (14) durch Einfügen oder Anbringen eines· Wärmedämmstoffes (17) wärmedämmend ausgebildet ist.
8. Windabweiser nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmedämmstoff der Verschlußklappe (14) wetterbeständig, z.B. mit Blechen (15 und 16) ummantelt ist und diese Ummantelung allein oder im Verbund mit der Dämmschicht (17) zur Aussteifung der Verschlußklappe (14) dient.
~ - 8 - Ch/Kz
DE19686607601 1968-04-20 1968-04-20 Windabweiser. Expired DE6607601U (de)

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DE19686607601 DE6607601U (de) 1968-04-20 1968-04-20 Windabweiser.

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