DE662017C - Lampenschirmherstellung - Google Patents

Lampenschirmherstellung

Info

Publication number
DE662017C
DE662017C DEH150337D DEH0150337D DE662017C DE 662017 C DE662017 C DE 662017C DE H150337 D DEH150337 D DE H150337D DE H0150337 D DEH0150337 D DE H0150337D DE 662017 C DE662017 C DE 662017C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layers
papers
lampshade
manufacture
lampshade manufacture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH150337D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH150337D priority Critical patent/DE662017C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE662017C publication Critical patent/DE662017C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
    • F21V1/02Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Lampenschirmherstellung Nahtlose. lichtdurchlässige Lampenschirme werden u. a. durch Schichtung z. B. von Papier hergestellt. Auf einer entsprechend gewölbten Arbeitsform werden dünne Papierschichten aufeinandergelegt und durch ein (flüssiges) Bindemittel verbunden. Die Schichtung ist bei weichen Papieren leicht durchführbar, weil diese Papiere sich der Form gut anschmiegen, sehr saugfähig sind und infolge ihrer Durchlässigkeit keine Luftblasen zwischen den einzelnen Schichten ientstehen. Es liegt in der Art der Papierfabrikation begründet, daß weiche Papiere nicht genügend lichtdurchlässig sind, wenigstens reicht die Transparenz weicher Papiere für gute, den Anforderungen der modernen Lichttechnik entsprechende Lichtschirme nicht aus. Durch Zugabe von Fettstoffen, meist Ölen, müßte die genügende Transparenz geschaffen werden. Für gute Lichtschirme, die eine lange Lebensdauer haben müssen, ist die Zugabe von Öl aber unerwünscht. Mineralische Öle trocknen nicht. Die Schirme bleiben immer fettig und binden dadurch zu stark Staub und Ruß. Trocknende (pflanzliche) Öle sind auch nicht verwendbar, weil diese schon nach kurzer Zeit einer zu starken Vergilbung unterliegen. Weiche Papiere haben außerdem eine für einen guten Lichtschirm ungenügende Steifheit.
  • Papiere, die eine für einen Lichtschirm genügende Transparenz aufweisen, ohne geölt zu sein, lassen sich nur durch Behandlung mit Säuren (Pergamentieren) oder durch starkes lLalandrierenerzeugen. Durch diese Verfahren verlieren die Papiere aber ihre Weichheit. Transparente Papiere sind deshalb immer steif. Die Steifheit reicht zur Bildung eines Lampenschirmes aus, ohne besondere Versteifungsmittel benutzen zu müssen. Dagegen ließen sich bisher diese Papiere wegen ihrer zu großen Steifheit nicht einwandfrei über eine gewölbte Form legen, weil sie zu wenig schmiegsam sind, ein zu geringes Saugvermögen (für das Bindemittel) haben und die zwischen. den Schichten auftretenden Luftblasen nicht durchlassen. Damit gearbeitete Schirme wurden, wie Erprobungen zeigten, sehr unschön.
  • Durch die vorliegende Erfindung wurde ein Weg gefunden, diese steifen Papierschicht'"x°y, doch verarbeiten zu können und damit schö Lichtschirme zu bilden, die wesentlich bess sind wie früher, vor allem nicht fettig sind und auch nicht vergilben.
  • Die Schichten erhalten in an sich bekannter Weise vor der Verarbeitung eine @entsprechend große Zahl von Luftdurchlässen, z. B. kleine Löcher, Schlitze o. dgl., die aber auch während oder nach der Verarbeitung angebracht werden können. Dadurch wird das Bindemittel besser aufgesaugt, die Schichten erweichen schneller, legen sich besser an die Form an, und Luftblasen zwischen den Schichten werden vollkommen vermieden. Das bekannte Verfahren bringt mithin gerade bei dar Lampenschirmherstellung Vorteile mit %i, die sich auf andere Weise nicht erzielen I #gssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, in steifen, aufeinandergelegten, miteinander zu vereinigenden Schichten kleine Luftdurchlässe (Löcher" anzuordnen, dadurch gekennzeichnet, daB die Anwendung bei Schichten erfolgt, die in bekannter Weise zur Herstellung lichtdurchlässiger, aus miteinander vereinigten Schichten bestehender nahtloser Lampenschirme verwendet sind.
DEH150337D 1937-01-23 1937-01-23 Lampenschirmherstellung Expired DE662017C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH150337D DE662017C (de) 1937-01-23 1937-01-23 Lampenschirmherstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH150337D DE662017C (de) 1937-01-23 1937-01-23 Lampenschirmherstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE662017C true DE662017C (de) 1938-07-02

Family

ID=7180906

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH150337D Expired DE662017C (de) 1937-01-23 1937-01-23 Lampenschirmherstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE662017C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE662017C (de) Lampenschirmherstellung
DE679334C (de) Verfahren zur Herstellung von Seidenpapier
CH220402A (de) Verfahren zur Herstellung von Gebilden aus Cellulosexanthogenat.
US2371933A (en) Binders for glass fiber threads
DE649983C (de) Wursthuelle aus hydratisierter Fasermasse
CH226031A (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Viskosespinnlösungen geeigneten Zellstoffes aus pentosanreichen Rohstoffen.
CH223791A (de) Verfahren zur Herstellung von photographischem Material, insbesondere für subtraktive Mehrfarbenbilder, und nach diesem Verfahren hergestelltes photographisches Material.
DE685219C (de) Verfahren zur Herstellung eines fuer den Gebrauch fertig sterilisierbaren handelsfaehigen Verbandstoffes
DE711484C (de) Sammlerscheider
AT125999B (de) Verfahren zur Herstellung von Bautafeln.
DE659815C (de) Klebefolie
CH223972A (de) Verfahren zur Herstellung von photographischem Material, insbesondere für farbige Bilder, und nach diesem Verfahren hergestelltes photographisches Material.
DE417911C (de) Verfahren zur Herstellung von farbige und gemusterte Verzierungen aufweisenden Platten oder Staeben aus plastischen Massen
DE888318C (de) Kern zum Herstellen von Hohlraeume enthaltenden Koerpern
AT144816B (de) Verfahren zum Klären von Bier.
DE639254C (de) Verfahren zum Aufbringen von Reklameblaettchen, die mit nicht abwaschbaren Schriften, Bildern o. dgl. bedruckt sind, auf Seifenstuecke
DE688904C (de) Mehrlagiger, gestanzter Kragen u. dgl.
CH203398A (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstseidefäden mit glänzenden und matten Einzelfasern aus Viskose.
AT232597B (de) Kunstglas für Beleuchtungszwecke
AT137851B (de) Verfahren zur Herstellung von photographischen Reproduktionen.
DE423477C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwimmseifen
AT38070B (de) Theaterdekoration.
DE369207C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus Pflanzenfaserstoffen
CH189180A (de) Verfahren zur Herstellung eines Wetteranzeigers und Wetteranzeiger hergestellt nach diesem Verfahren.
DE499913C (de) Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen, warm zu verarbeitenden Kappensteifen