DE662190C - Elastischer Schnurspanner fuer Gardinen- und Vorhangzugvorrichtungen - Google Patents

Elastischer Schnurspanner fuer Gardinen- und Vorhangzugvorrichtungen

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DE662190C
DE662190C DEB170643D DEB0170643D DE662190C DE 662190 C DE662190 C DE 662190C DE B170643 D DEB170643 D DE B170643D DE B0170643 D DEB0170643 D DE B0170643D DE 662190 C DE662190 C DE 662190C
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curtain
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SCHMIDT FA JULIUS
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H3/00Fastening, clamping, or guiding devices for the bands or cords of curtains or the like
    • A47H3/02Fastening, clamping, or guiding devices for bands or cords
    • A47H3/08Cord-tensioning devices for curtains with two cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • Elastischer Schnurspanner für Gardinen- und Vorhangzugvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf einen elastischen Schnurspanner zum Straffhalten von endlosen Zugschnüren für Vorhänge und Gardinen. Bei den bekannten Ausführungen von Schnurspannern ist entweder die am tiefsten Punkt des senkrechten Teiles des Zugmittels angeordnete Rolle fest, aber ,in Richtung des Zugmittels federnd ,gelagert, oder die Rolle ist in das Zugmittel eingehängt und wird mittels ;eines seinen Haltebügel umschlingenden elastischen Bandes angespannt. Wird bei diesen Ausführungen die Vorhangschnur auch stramm gezogen, so hat die Anordnung der Schnurspanner den Nachteil, daß, ganz gleich in welcher Richtung die Vorhangschnur ;gezogen wird, die Spannung immer am Ende des gezogenen Trums angreift und so zu der Reibung .der Gardinen oder Vorhänge eine zusätzliche, durch die Spannung des Sch nurspanners verursachte Reibung hinzukommt. Dadurch wird natürlich das Bewegen der Vorhänge erschwert Lund die Vorhangschnur stark beansprucht, so daß leicht ein Zerreißen der Vorhangschnur auftritt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Mängel beseitigt und sogar ein erleichterter Zug dadurch erreicht, daß der' Schnurspanner im ziehenden Trum der Zugvorrichtung angeordnet ist. Zweckmäßig ist dabei der Schnurspanner an der Umleitstelle des waagerechten Teiles der endlosen Zugschnur angeordnet und dort zwischen der Schnur und dem in der Wand befestigten Gardineneisen eingeschaltet.
  • Durch diese Anordnung wird einerseits eine überraschend leichte Bewegung der Gardinen oder Vorhänge erzielt und zur Schonung der Zugschnüre beigetragen, während ,gleichzeitig der ursprüngliche Zweck des Anspannens der Zugschnüre mit erfüllt wird. Außerdem zeichnet sich der freue Schnurspanner durch Einfachheit und Zweckmäßigkeit besonders aus. Durch seine Einfachheit ist eine preiswerte Herstellung möglich, die eine weitgehende Anwendung des Schnurspanners gestattet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. z die Vorderansicht eines an einem Gardineneisen angeordneten Schnurspanners, Fig. z ;eine Draufsicht auf einen Sc'h nurspanner nach Fig.t und Fig.3 eine schematische Darstellung einer Zugvorrichtung mit Schnurspanner.
  • Ein aus Eisenblech bestehender Winkel ist nahe dem freien Ende seines waagerechten Schenkels ¢ mit einer Kröpfun,g 5 versehen, mit der .er .ein Gardineneisen 6 umfaßt. Zur Befestigung des Winkels in dieser Stellung ist auf ,der Unterseite des Schenkels, 4 eine Platte 7 angeordnet, die durch einen Niet 8 mit dem Schenkel q. drehbar verbunden ist und sich mit seinem freien Ende in die U-förurige Umbiegung 9 des waagerechten Schenkelendes legt. Durch seitliches Herausschlagen der Platte ; kann der Winkel sehr leicht von dem Gardineneisen 6 abgehoben und an ein anderes wieder angebracht werden. Der mit i o bezeichnete Stift dient zur Aufnahme des Endauges einer der bekannten runden oder dreieckigen Gardinenstangen, auf denen die zur Bewegung der Gardinen oder Vorhänge erforderlichen Ringe oder Läufer sich bewegen.
  • Der senkrechte Schenkel i i des Winkels ist mit einer Öffnung zum Durchtritt der beiden Enden eines elastischen, vorzugsweise aus Vollgummi bestehenden Bandes 12 versehen. Die beiden Bandenden sind miteinander vereinigt, und es ist zwischen der Verbindungsstelle 13 und dem senkrechten Scheaa.-kel ii ein Dorn 14 angeordnet, um ein Durchziehen der Bandenden unmöglich zu machen. Die von dein elastischen Band 12 gebildete Schlaufe greift #durch die öffnung eines Porzellanringes 15 hindurch, durch die ferner auch die Zugschnur 16 hindurchgeführt ist.
  • In Fig. 3 ist die Anordnung einer Zugvorrichtung an einem Fenster gezeigt. In bekannter Weise sind die Gardineneisen 6 und 6' angebracht, wobei an dem Gardineneisen 6' eine der bekannten Dreilochporzellanscheiben befestigt ist, von der zwei Öffnungen zur Führung der Zugschnüre 16, 16' dienen. Nahe dem Fußboden ist eine feste Rolle 17 als weitere Umleitrolle befestigt.
  • Wird an einem der senkrecht geführten Teile der endlosen Zugschnur gezogen, ganz gleich an welchem, so wirkt dieser Zug zunächst auf den Schnurspanner ein, also den im elastischen Band hängenden Porzellanring i 5. Das elastische Band i z gibt etwas nach, und dadurch wird auch die Spannung in der Zugschnur gemildert (Fig. i und z strichpunktiert). Ist bei weiterem Zug die Grenze des Nachgebens des Bandes i z erreicht, so setzt die Bewegung der Gardirie oder des Vorhanges weich ein. Läßt der Zug an der Zugschnur nach, so kehrt das elastische Band i a und damit der Porzellanring 15 in seine Ruhelage zurück und zieht durch den Porzellanring 15 die Zugschnur 16 wieder stramm.
  • Wie schon bemerkt, ist der elastische Schnurspanner bei jeder Bewegungsrichtung imj ziehenden Trum der Zugschnüre angeordnet. Die tatsächliche Erleichterung der Bewegung bei dem Schnurspanner nach der Erfindung gegenüber den bekannten Anordnungen einer elastischen Lagerung der im dargestellten Beispiel nahe dem Boden vorgesehenen Umleitrolle ist dadurch begründet, daß bei diesen bekannten Ausführungen der elastische Zug am tiefsten Punkt des gezogenen Trums angreift. Bei dem Zug an irgendeiner der senkrecht angeordneten Zugschnüre ' findet daher kein Nachgeben der Zugschnur statt, vielmehr wird jede noch mögliche Dehnung der Zugschnur durch das elastische Zugmittel der Umleitrolle erschwert, und es wird .die Bewegung der Gardine oder .des Vorhanges sogar erschwert.
  • Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Anordnungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: - i. Elastischer Schnurspanner für Gardinen- und Vorhangzugvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß er an der Umleitstelle des waagerechten Teiles der endlosen Zugschnur (16, 16') der Zugvorrichtung angeordnet ist, so daß seine Endrolle (15) den Wendepunkt zwischen ziehendem und gezogenem Trum der Zugschnur (16, 16') bildet und seine Elastizität unabhängig von der Bewegungsrichtung der die Endrolle (15) durchlaufenden Zugschnur immer in Richtung des ziehenden Trums wirkt. a. Elastischer Schnurspanner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er zwischen der Schnur (16) und dem in der Wand befestigten Gardineneisen (6) eingeschaltet ist.
DEB170643D 1935-08-06 1935-08-06 Elastischer Schnurspanner fuer Gardinen- und Vorhangzugvorrichtungen Expired DE662190C (de)

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DE662190C true DE662190C (de) 1938-07-07

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