DE663182C - Vorrichtung zur Herstellung des Huelsenbodens von Patronen- oder Geschosshuelsen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung des Huelsenbodens von Patronen- oder GeschosshuelsenInfo
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- DE663182C DE663182C DEB172484D DEB0172484D DE663182C DE 663182 C DE663182 C DE 663182C DE B172484 D DEB172484 D DE B172484D DE B0172484 D DEB0172484 D DE B0172484D DE 663182 C DE663182 C DE 663182C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/54—Making hollow objects characterised by the use of the objects cartridge cases, e.g. for ammunition, for letter carriers in pneumatic-tube plants
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung des Hülsenbodens von Patronen- oder Geschoßhülsen Zusatz zum Patent 657 312 Das Hauptpatent 657 3I2 betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Patronen- oder Geschoßhül:sen:durch Schließen des einen. Endes von Rohrstücken. Nach dem Hauptpatent wird das Rohrstück an seinem zum Boden umzuformenden Ende unter Zuführung von Wärme bis zum völligen Zusammenschluß der Rohrwandung gestaucht; die Zuführung von Wärme erfolgt durchReibung zwischen dem feststehenden Werkstück und der umlaufenden Stauchmatrize.
- Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Stauchvorrichtung des Hauptpatents in der Weise, daß statt der Beheizung des Rohrstückes durch Reibungswärme der stillstehenden Stauchm;atrize mittelbar Wärme zugeführt wird, und zwar dadurch, daß die Stauchmatrize mit einem Ringofen umgeben ist, von dem die Wärme durch einen in ihm angeordneten metallischen Ring von guter Wärmeleitfähigkeit auf diejenige Ringzone der Stauchmatrize übertragen wird; in der der geschlossene Hülsenboden entsteht. Vorteilhaft durchsetzt der in dem Ringofen angeordnete Wärmeübertragungsring in Gestalteiner Ringrippe die Ofenwandung und berührt die nach dem Hauptpatent quer geteilte Sta@u.chmatrize im geschlossenen Zustande beiderseits der Stoßfuge. Auf diese Weise wird der Hülsenboden billig und einfach gebildet.
- Es ist ,an sich bekannt, dem Werkstück mittelbar W4rme von außen zuzuführen, z. B. bei der Verdickung von Rohrenden durch Beheizen des Stauchgesenkes im erhitzten Bleibade. Ebenso hat man das Pressen oder Ziehen von Werkstücken in erhitzten Bädern vorgenommen, deren Gefäßmantel durch ein elektrisches Heizhand erhitzt wurde. Diese Maßnahmen lassen sich bei der Bildung des Bodens von Geschoßhülsen in einer zweiteiligen Stauchmatrize nach dem. Hauptpatent nicht ,anwenden, wenn sich der Stauchvorgang bei waagerechter Lage des Werkstückes abspielt. Es ließe sich dann nämlich kaum oder nur mit umständlichen und teuren Mitteln eine hinreichende Abdichtung erzielen. Die Erfindung zeigt demgegenüber einen einfachen Weg zur wirksamen tmd gleichmäßigen Beheizung gerade nur der schmalen Stelle, an der der Hülsenboden gebildet werden soll.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt; und zwar zeigen die Fig. i und 2 die Werkzeuge in ihrer Anfangs- und in ihrer Endstellung.
- Die Vorrichtung ist zwischen den beiden Köpfen einer Doppelpresse 3 .angeordnet. Der Stauchstempel i ,gleitet in dem fest mit der Presse 3 verbundenen Teil 2 der Stauch';.; matrize. Der hohle Stempel 4 ist in dem @ebenfalls fest mit der Presse 3 verbundenen Teil 5 der Staüchmatrize bewegbar. Der Gegenstempel7 führt sich im Innern des hohlen Stempels 4, dessen vorderes, .abgesetztes; Ende 6 beheizt wird. Die Heizvorrichtung besteht aus einem Ringofen 8, in dem ein metallischer Ring g von guter Wärmeleitfähigkeit angeordnet ist, der die Wärme auf den Teil6 überträgt, in dem .der geschlossene Hülsen-Boden entsteht (Fig.2). Zur vollkommenen Wärmeübertragung besitzt der Ring g eine innere Ringrippe 9R, die die Ofenwandung durchsetzt und die die quer geteilte Stäuchmatrize bildenden Teile 2, 4 beiderseits der Stoßfuge berührt. Der Ringofen 8 besitzt eine wärmeundurchlässige Hülle i o und wird durch einen elektrischen Widerstand, durch heiße Gase oder auf andere Weise beheizt.
- Die Wirktuigsweise ist die folgende Der hohle Stempel 4 und der Stempel ? in seinem Innern befinden sich zunächst noch außerhalb des Teiles 5 der Stauchmatrize, wenn,das Rohrstück i i lauf den Stempel 7 aufgeschoben wird. Bei der ersten Bewegung der Doppelpresse werden die Teile ¢ und 7 in dem. Matrizenteil 5 nach rechts bis zu der in Fig. i dargestellten Lage bewegt und festgehalten. Dias Ende i r des Rohrstückes dringt dabei in den Stauchmatrizenteil2 ein.
- Bei der zweiten Bewegung der Doppelpresse verschiebt sich nun der Preßstempel i in dem Mätrizenteil 2 nach links, bis er die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt. Der Teil i i des Rohrstückes, -welcher über den Matrizenteil 4 hinausragte, wird nun wie beim Hauptpatent gestaucht und zum Hülsenboden 12 geschlossen, der der Form des Hohlraumes zyvischen .der Stirn des Stempels 7, der Stirn des Stempels a -und der Innenwand des Matrizenteiles 6 entspricht. Währenddieses Arbeits-:y,brganges überträgt sich die Hitze des Ringöfens 8 durch Leitung über den metallischen Ring 9 und dessen innere Ringrippe 9a .auf den Matrizenteil 6 und erleichtert -so die Umbildung des Rohrteiles, aus dem sich der Boden formen soll. Das Ausstoßen der fertigen Hülse erfolgt nach der Rückbewegung der Teile 4 und 7 aus der Matrize 5.
Claims (2)
- PATI.NTANSPRÜCiIr: i. Vorrichtung zur Herstellung des Hülsenbodens bei dem Verfahren zur Herstellung von Patronen- oder Geschoßhülsen durch Schließen des einen Endes von Rohrstücken nach Patent 657 3 12, bei dem jedoch das Rohrstück. an seinem zum Boden umzuformenden Ende runter Zuführung von Wärme durch mittelbares Beheizen der Stauchmatrize bis zum völligen Ziusammen,-s 'hlusse der Rohrwandung gestaucht wird, c dadurch gekennzeichnet, daß die Stauchmatrize (2, 4, 5) mit einem Ringofen (8) umgeben ist; von dem die Wärme durch einen in ihm angeordneten metallischen Ring (9) von guter Wärmeleitfähigkeit -auf diejenige Ringzone der Stauchmatrize übertragen wird, in der der geschlossene Hülsenboden entsteht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Ringofen (8) angeordnete Ring (9) mit einer inneren Ringrippe die Ofenwandung durchsetzt und die gemäß Anspruch 3 des Hauptpatents quer ,geteilte Sta@uchmatrize (2, 4, 5) im geschlossenen Zustande beiderseits der Stoßfuge berührt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR663182X | 1935-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE663182C true DE663182C (de) | 1938-07-30 |
Family
ID=9011926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB172484D Expired DE663182C (de) | 1935-05-23 | 1936-01-11 | Vorrichtung zur Herstellung des Huelsenbodens von Patronen- oder Geschosshuelsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE663182C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060223B (de) * | 1955-08-26 | 1959-06-25 | Barkway Engineering Company Lt | Verfahren zur Herstellung von Huelsenboeden durch Stauchen |
-
1936
- 1936-01-11 DE DEB172484D patent/DE663182C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060223B (de) * | 1955-08-26 | 1959-06-25 | Barkway Engineering Company Lt | Verfahren zur Herstellung von Huelsenboeden durch Stauchen |
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