DE663473C - Schweissstromzufuehrung an Kohleschweissapparaten - Google Patents

Schweissstromzufuehrung an Kohleschweissapparaten

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DE663473C
DE663473C DEA76151D DEA0076151D DE663473C DE 663473 C DE663473 C DE 663473C DE A76151 D DEA76151 D DE A76151D DE A0076151 D DEA0076151 D DE A0076151D DE 663473 C DE663473 C DE 663473C
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DE
Germany
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welding
carbon
contact
spring
contact ring
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Expired
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DEA76151D
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AEG AG
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AEG AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/24Features related to electrodes
    • B23K9/28Supporting devices for electrodes
    • B23K9/282Electrode holders not supplying shielding means to the electrode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schweißstromzuführung an Kohleschweißapparaten mit gegen den Schweißstab gedrückten sektorartigen Kontakten. Bei Kohleschweißapparaten müssen zum Teil recht hohe Stromstärken übertragen werden, bis zu 1000 Ampere, wobei die Herbeiführung eines guten Kontaktes zu dem feststehendien Schwieißkopf und dem sich dauernd drehenden Kohleschweißstab besondere Schwierigkeiten bereitet. In der Eigenart der Kohleschweißapparate liegt der Umstand begründet, daß die Kontaktgabe möglichst an dem äußersten Ende des Apparates stattfindet, damit eine weitgehende Ausnutzung des Kohleschweißstabes erfolgen kann. Dadurch ist die Kontaktstelle aber sehr stark den Hitzeeinwirkungen der Schweißstelle unterworfen, so daß selbst bei weitgehender Kühlung leicht Schmorstellen an den Kontaktflächen auftreten, die dann ein Festbrennen des Kohlestabes zur Folge haben und zur Zerstörung des Stabes führen können.
Es sind nun bereits Schweißköpfe- offener
Bauart bekanntgeworden, die mit als einfache Hebel wirkenden Stromzuführungskontaktstücken ausgerüstet sind. Diese Hebel gewährleisten aber keine einwandfreie zentrische Führung der Kohleelektrode. Außerdem sind bei dieser bekannten Schweißkopfausführung die Kontaktstücke und auch die auf die Kontaktstücke wirkenden Federn infolge ihrer ungeschützten Lage zu dem Brennende der Elektrode einer sehr starken Erwärmung ausgesetzt.
Weiterhin sind Schweißstromzuführungen bekanntgeworden, bei denen die Elektrode mittels eines unbeweglichen, einen halbkreisförmigen Ausschnitt besitzenden Druckstückes geführt wird, gegen welches die Kohleelektrode durch eine drehbar gelagerte Scheibe unter Verwendung einer Feder gedrückt wird. Auch diese Ausführung gewährleistet keine einwandfreie genaue zentrische Führung der Kohleelektr ο de.
Die Erfindungsaufgabe bestehtTnun in der Schaffung einer Schweißstromzuführung an Kohleschweißapparaten mit gegen den Schweißstab gedrückten sektorartigen Kontakten. Bei dieser Schweißstromzuführung wird unter Vermeidung der Möglichkeit einer Entstehung von Schmorstellen eine zuverlässige Kontaktgabe erzielt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, daß ein aus mehreren Sektoren bestehender Kontaktring durch eine zum Schweißstab koaxiale Feder einerseits gegen den Schweißstab, (anderseits gegen eine mit dem Schweißkopf verbundene Mutter gedrückt wird, wobei der Kontaktring und die Feder innerhalb des Schweißkopfes liegen.
Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß der Kontaktring von dar Feder auf einen konischen Sitz der mit deim Schweißkopf verbundenen Mutter ge-
drückt wird. Dadurch wird ein, zuverlässiges Andrücken der Sektoren an den Kohleschweißstab erreicht.
Die das Andrücken herbeiführende Feder kann sich erfindungsgemäß weiterhin ge:
einen besonderen Zwischenring abstüt dessen Berührungsfläche mit dem Ko ring ,auch konisch ausgebildet ist, um auf diese Weise ein zweiseitiges zusätzliches Andrückten
ίο der Sektoren an den Kohleschweißstab- zu erhalten.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß ein zuverlässiger Kontakt zwischen dem. Schweißkopf und dem Kohlestab erzielt ist und daß die einzelnen Sektoren des Kontaktringes ihre Lage in bezug auf die durch Kontaktgabe zu verbindenden Teile nicht vierändern können, wobei der ganze aus Sektoren gebildete Kontaktring in seiner kontaktgebenden Lage zuverlässig unter Druck gehalten wird. Die hierzu erforderlichen Mittel sind dabei außerordentlich einfach und trotzdem zuverlässig. Weiterhin hat die Erfindung den Vorteil, daß die Stromzuführung innerhalb des Schweißkopfes Hegt, also innerhalb des gekühlten EJaumes. Außerdem ist sie durch das vordere Verschlußstück des Schweißkopfes vor .der Schweißhitze geschützt. Außerdem wird verhindert, daß die den Kontaktring festhaltende Feder sich allzu stark erwärmt. Diese geschützte Unterbringung der Kontaktteile und der Feder bedingt eine wesentlich längere Lebensdauer und ein zuverlässigeres Arbeiten. Daneben erlaubt die erfindungsgemäße Schweißstromzuführung die Anbringung der Kontakte in der Nähe des Stabendes, so daß der Kohleschweißstab bis auf ein ganz kurzes Stück verbraucht werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt durch das äußerste Ende des Schweißkopfes nut der Kontakteinrichtung gemäß der Erfindung.
In dem äußersten Ende des Schweißkopfes 1 ist konzentrisch zum Kohleschweißstab 2 eine Mutter 3 eingeschraubt. Die Befestigung zwischen der Mutter 3 'und dem Schweißkopf 1 kann auch auf irgendeine andere Weise vorgenommen werden. Der Kontaktring 4 besteht aus mehreren einzelnen Sektoren, denen Anzahl sich nach dem Durchmesser des Kohlestabes richten kann. Durch Wahl einer geeigneten Anzahl von Sektoren kann die Vorrichtung so eingerichtet sein, daß dieselben Sektoren für verschiedene Kohlestab durchmesser verwendet werden können, so daß man mit wenigen aus Sektoren bestehenden Kon
taktringen, Kohlestäbe von verschiedenen Durchmessern im Schweißkopf festhalten kann. Der Kontaktring 4 wird von einer zum Kohle- 6© vorzugsweise konzentrischen Feder 5 die Mutter 3 gedrückt. An Stelle einer z^ntrischen Feder kann natürlich auch deine ,andere Federart verwendet werden
iter der Voraussetzung, daß sie den Kontaktring 4 gegen die Mutter 3 drückt.
Um eine Lagenveränderung der Kontaktringsektoren zu verhüten und ein zusätzliches Andrücken an den Kohlestab einerseits und den. Schweißkopf anderseits zu erzielen, ist in der Mutter 3 die Berührungsfläche 6 zwischen Kontaktring und Mutter konisch ausgeführt. Ferner kann zwischen der Feder 5 und dem Kontaktring 4 ein Zwischenring 7 vorgesehen sein, der auch eine konische Beruh- '75 rungsfläche 8 mit dem Kontaktring 4 besitzt. Diese konischen Sitz- und Berührungsflächen sichern die Kontaktringsektorein in ihrer Lage und erhöhen die Zuverlässigkeit des Kontaktes zwischen Kontaktring 4 und Mutter 3. Bei richtiger Wahl der Anzahl der Kontaktringsektoren und ihrer Gestalt kann eine Kontaktgabe nahezu auf dem ganzen Umfang des Kohlestabes erzielt werden, wobei auch Ungenauigkeiten im Kohledurchmesser für die gute Kontaktgabe ohne Bedeutung bleiben. Mit einem Satz Kontaktringsektoren können verschiedene Kohledurchmesser benutzt werden, beispielsweise die üblichen Größen von 10 bis 12 mm. g0

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schweißstromzuführung an Kohle" ' schweißapparaten mit gegen den Schweißstab gedrückten sektorartigen Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus mehreren Sektoren bestehender Kontaktring
(4) durch eine zum Schweißstab (2) koaxiale Feder (5) einerseits gegen den Schweißstab (2), anderseits gegen eine mit loo dem Schweißkopf (1) verbundene Mutter (3) gedrückt wird, wobei Kontaktring (4) und Feder (5) innerhalb des Schweißkopfes (1) liegen.
2. Schweißstromzuführung nach An- lo5 sprach i, idadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring (4) von der Feder (5) auf einen konischen Sitz (6) der Mutter (3) gedrückt wird.
3. Schweißstromzuführung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (5) sich auf den Kontaktring (4) über einen Ring (7) mit konischer Sitzfläche abstützt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA76151D 1935-05-30 1935-05-30 Schweissstromzufuehrung an Kohleschweissapparaten Expired DE663473C (de)

Priority Applications (1)

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DEA76151D DE663473C (de) 1935-05-30 1935-05-30 Schweissstromzufuehrung an Kohleschweissapparaten

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE663473C true DE663473C (de) 1938-08-08

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ID=6946683

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DEA76151D Expired DE663473C (de) 1935-05-30 1935-05-30 Schweissstromzufuehrung an Kohleschweissapparaten

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DE (1) DE663473C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006050278A1 (de) * 2006-10-23 2008-04-24 Gerald Schumann Kugelstromdüse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006050278A1 (de) * 2006-10-23 2008-04-24 Gerald Schumann Kugelstromdüse

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