DE666897C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

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DE666897C
DE666897C DES121064D DES0121064D DE666897C DE 666897 C DE666897 C DE 666897C DE S121064 D DES121064 D DE S121064D DE S0121064 D DES0121064 D DE S0121064D DE 666897 C DE666897 C DE 666897C
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DE
Germany
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relay
connection
winding
contact
circuit
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Expired
Application number
DES121064D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Pfaff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to DES121064D priority Critical patent/DE666897C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666897C publication Critical patent/DE666897C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, .bei welchen Rückfrageverbindungen über zu Hausverbindungen zu benutzende Verbindungseinrichtungen aufgebaut werden, und im besonderen auf solche Systeme, bei welchen bestehende Hausverbindungen nur unter Mitwirkung des Anrufenden ausgelöst werden können.
  • Die Erfindung bezweckt nun, einen Weg zu schaffen, durch welchen es bei Benutzung dieser Verbindungseinrichtungen ohne wesentliche Komplizierung des Systems möglich ist, daß sich der in der Rückfrageverbindung angerufene Teilnehmer aus dieser ohne Mitwirkung des rückfragenden Teilnehmers ausschalten kann. Erreicht wird dies dadurch, daß bei Herstellung einer Rückfrageverbindung Schaltmittel wirksam werden, welche den Einfluß des anrufenden Teilnehmers auf eine die Auslösung beherrschende Speisebrücke beseitigen und die Auslösung der Rückfrageverbindung unter dem alleinigen Einfluß des angerufenen Teilnehmers auf eine in den Verbindungseinrichtungen des Hausnetzes angeordnete Speisebrücke erfolgt.
  • Besondere Vorteile bietet die erfindungsgemäße Anordnung, wenn die Forderung, gestellt ist, daß der rückgefragte Teilnehmer beispielsweise zum Zwecke des Mithörens an den Hauptverbindungsweg mit angeschaltet werden soll und dieses nicht unter Benutzung des Rückfrageweges möglich ist. Als Ausführungsbeispiel ist ein System veranschaulicht, bei welchem in dem auch für Rückfrageverbindungen zu benutzenden Hausnetz für beide in einer Hausverbindung befindlichen Teilnehmer nur eine einzige Speisebrücke vorgesehen ist. Die Erfindung ist jedoch auch in solchen Systemen anwendbar, bei denen für jede der miteinander verbundenen Teilnehmer eine Speisebrücke vorhanden ist und nur durch -das Zusammenwirken beider Teilnehmerspeisebrücken die Auslösung der Hausverbindung möglich ist.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Beseitigung des Einflusses des rückfragenden Teilnehmers auf eine die Auslösung beherrschende Speisebrücke durch Einschaltung einer Gleichstromsperre in den unter seinem - Einfluß . stehenden Stromkreis einer Speisebrücke. Die Anordnung kann aber auch derart getroffen werden, daß an Stelle einer Gleichstromsperre hinter der Speisebrücke des Rückfragenden eine Drosselspule in Brücke zu den Sprechadern des Rückfrageweges geschaltet wird und diese Drosselspule derart hochohmig ist, daß über diese die Relais der Speisebrücke nicht erregt gehalten werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es handelt sich hierbei um eine Nebenstellenanlage, bei der interne Verbindungen über einen Leitungswähler hergestellt werden. Die Anschaltung der Sprechstelle an den Leitungswähler erfolgt über Kupplungsrelais.
  • Abgehende Amtsverbindungen werden auf folgende Art und Weise hergesetllt: Na Abnehmen des Hörers und Belegen eines De tungswählers LW wird der Leitungswahl LW auf einen bestimmten Kontakt eigestellt, wodurch ein Umschaltrelais der Teilnehmerleitung erregt und die Umschaltung von dem Leitungswähler auf die Amtsleitung i eranlaßt wird.
  • Bei ankommenden Amtsverbindungen wird durch den Anruf über die Amtsleitung eine bestimmte Sprechstelle durch das Kupplungsrelais der Sprechstelle mit der anrufenden Amtsleitung verbunden. Während einer bestehenden Amtsverbindung kann eine Rückfrageverbindung hergestellt werden, indem durch Umschaltung von der Amtsleitung auf eine Rückfrageleitung .der Leitungswähler für Hausverbindungen belegt wird. Der rückfragende Teilnehmer kann sich von der Rückfrageleitung auf die Amtsleitung zurückschalten. Es besteht auch die Möglichkeit, daß der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer durch Tastendruck die bestehende Amtsverbindung übernehmen kann. Durch den Anreiz zur Übernahme wird das Kupplungsrelais der rückfragenden Stelle zum Abfallen gebracht und das Kupplungsrelais des rückgefragten Teilnehmers erregt. Während des Aufbaues der Rückfrageverbindung ist die Auslösung des Leitungswählers vom Rückfragenden abhängig. Nach beendeter Einstellung wird aber in die die Verbindung aufrechterhaltende Schleife ein Kondensator eingeschaltet, so daß die Verbindung nur noch. vom Rückgefragten abhängig ist. Dies hat den Zweck, däß der rückgefragte Teilnehmer den Rückfrageweg ausläsen kann, damit er sich unabhängig von der Rückumschaltung des Rückfragenden auf die Amtsleitung eine Mithörmöglichkeit verschaffen kann; da ja, solange die Rückfrageverbindung aufgebaut ist, der rückgefragte Teilnehmer gesperrt ist und somit weder eine Verbindung in abgehender oder ankommender Richtung erhalten kann.
  • Im folgenden werden die Schaltvorgänge im einzelnen beschrieben. Interne Verbindung Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 den Teilnehmer der Sprechstelle Tnl zu sprechen, so hebt der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 den Hörer ab. Es wird folgender Stromkreis geschlossen: -, Wicklung I des Relais R2, Kontakte i g, 2 t2, 3 n- über die Schleife der Sprechstelle T112, Kontakte 4n2, 5t2, -(-.. Das Relais R2 spricht an. Es wird das Relais T2 über -{-, Kontakte 6e, 7z, 8r2, `Wicklung I des Relais TZ, Wicklung III des Relais P, Schaltarm e des Leitungswählers L W in Ruhestellung, Kontakte 9 v, i o i, Drehmagnet DLW, - erregt. Die Relais T, fn,d P werden erregt. Der Drehmagnet DLW icht in dem letztgenannten Stromkreis ,nicht an. Das Relais T2 öffnet die Kontakte 2 t2 und 5 t2 und schließt die Kontakte i i t2 und 12 t2. Es besteht nunmehr folgender Speisestromkreis: -, Wicklung I des Relais J, Kontakte 13 Y2, i 112, 3,n2 über die Schleife der Sprechstelle Tia2, Kontakte 47a2, 12 t2, iq.rZ, Wicklung II des. Relais J; -I-. Das Relais J schließt den Kontakt 15 i, so daß für die Relais R2 und T2 folgender Haltestromkreis hergestellt wird: +, Kontakte i 5i, 16e, Wicklung II des Relais I22, Kontakte 36r2, 18 t2, Wicklung II des Relais T2, -. Durch Relais J wird das Relais K über -j-, Kontakt igi, Relais K, - erregt. Im Stromkreis für das Relais T2 war auch das Relais P erregt worden. Nach Ansprechen von Relais K kommt folgender Stromkreis für das Relais V zustande: +, Kontakte 2o f, 2 1 p, 22 k, Wicklung I des Relais P, Schaltalm c des Leitungswählers LW in Ruhestellung, Wicklung II und I von Relais h, -. Das Relais U wird über +; Kontakte 23 k, 24.v, Wicklung I des Relais U, - erregt. Relais U hält sich unabhängig von Kontakt 2.4v über Kontakt 31u. Über +, Kontakte 23k, 25d, 26a, Relais G, - wird das Relais G erregt. Das Relais G öffnet die Kontakte i g und 27 g, wodurch die Anrufstromkreise für die Nebenstellenteilnehmer unterbrochen werden, so daß bei Belegung des Leitungswählers LW durch einen Teilnehmer ein anderer Teilnehmer sich nicht an den Leitungswähler LW anschalten kann.
  • Sendet der Teilnehmer eine Stromstoßreihe zur Einstellung des Leitungswählers LW aus, so werden die Unterbrechungen an der Sprechstelle durch das Speisebrückenrelais J aufgenommen und durch Kontakt ioi auf den Drehmagneten DLW des Leitungswählers LW übertragen. Der Stromkreis für den Drehmagneten.DLW verläuft über -j-, Kontakte 28 k, 29 v; iö i, Drehmagnet DLW, -. Ver-Iäßt der Schaltarm c des Leitungswählers LW die Ruhelage, so wird der Stromkreis für das Relais V unterbrochen. Das Relais h wird aber während der Stromstoßreihe über -i-, Kontakt 30 dluJ, Wicklung I des Relais V, -erregt gehalten. Beim Verlassen der Ruhestellung des Leitungswählers L W wird das Relais P zum Abfallen gebracht. Während der Stromstoßr eihe werden die Relais R2 und TZ unabhängig von Kontakt 15 i über Kontakt 32v erregt gehalten. Nach beendeter Stromstoßreihe fällt das Relais V durch dauerndes Üffnen des Kontaktes 3ö dlzel ab. Es kommt folgender Prüfstromkreis zustande: +, Kontakte 33v bzw. 34u, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37h1, 38r1, Wicklung II des Relais T1, -. Im vorgenannten Stromkreis spricht zuerst das Relais P an. Es wird die Sprechstelle Tnl durch Kurzschluß der Wicklung II des Relais P gesperrt. Der Sperrstromkreis verläuft über -[ , Kontakte 2o f, 2i p, 22 h, Wicklung I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37h1, 38r1, Wicklung II des Relais Ti, -. Durch Relais T, werden die Kontakte 39 t, ünd 404 geöffnet und die Kontakte 41 ti und 42 t1 geschlossen.
  • Durch Relais P im Leitungswähler werden die Kontakte 43p und 44p geschlossen. Es kommt folgender Rufstromkreis zustande: von der Rufstromquelle R, Wicklung II des Relais U, Kontakte 45 u, 43 p, Wicklung I des Relais Xi, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Leitung 46, Kontakt 4i t1, Wicklung I des Relais M, Kontakt 47 n, über den Wecker der Sprechstelle Ina, Kontakt 48ni, Wicklung Il des Relais M, Kontakt 42 ti, Leitung 49, Schaltarrn b des Leitungswählers LW, Wicklung Il des Relais X1, Kontakt 44p, Wicklung II des Relais T, -E-. Meldet sich der Teilnehmer, so erhält im vorgenannten Rufstromkreis die Wicklung II des Relais U Strom, und zwar in entgegengesetzter Richtung zu der Wicklung I des Relais U. Das Relais U führt seine Kontakte in die Ruhelage zurück. Durch Öffnen des Kontaktes 31 u wird der Stromkreis der Wicklung I des Relais U unterbrochen. Durch Öffnen des Kontaktes 45 u und Schließen des Kontaktes 5o u wird der Rufstromkreis unterbrochen und die Durchschaltung im Leitungswähler LW herbeigeführt. Die angerufene Sprechstelle Tni erhält den Speisestrom ebenfalls über das Relais T. Der Stromkreis verläuft über -, Wicklung I des Relais T, Kontakte 50 u, 43 p, Wicklung I des Relais Xi, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Leitung 46; Kontakt 4 14, Wicklung I , des Relais M, Kontakt 47 n1 über die Schleife der Sprechstelle Tnl, Kontakt 48n1, Wicklung II des Relais M, Kontakt 42 ti, Leitung 49, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Wicklung II des Relais X1, Kontakt 4.4p, Wicklung II des Relais T, -1 -. Die Relais X, und M im vorgenannten Speisestromkreis betätigen ihre Kontakte nicht, da beide Relais als Differenzrelais ausgebildet sind.
  • Es sind nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, und der Teilnehmer der Sprechstelle Tu, miteinander verbunden.
  • Ist das Gespräch beendet und legen beide Teilnehmer den Hörer auf, so fällt das Relais 1 ab. Das Relais.T öffnet am Kontakt i9 i den Stromkreis für das Relais K, so daß dieses Relais seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Alll Kontakt i 5 i wird der Stromkreis für die Relais R2 und T2 unterbrochen, so daß auch diese Relais ihre Kontakte in die Ruhelage zurückführen. Durch Abfall des Relais K wird der Prüfstromkreis am Kontakt 22h geöffnet, die Relais P und T1 fallen ab. Für den Drehmagneten DLW kommt folgender Stromkreis zustande: -f-, Kontakte 51 k; 52p, Schaltarme des Leitungswählers LTI' in Arbeitsstellung, Kontakte q v, i o i, Drehmagnet DLW, -. Spricht der Drehmagnet DLW an, so wird das Relais h über Kontakt 3o dlw erregt. Relais 17 öffnet den Kontakt 9v; so daß der Drehmagnet DLUT stromlos wird und den Stromkreis für das Relais Ir am Kontakt 30 dlw öffnet. Relais h fällt ab, es kommt erneut der Stromkreis für den Drehmagneten DLW durch Schließen des Kontaktes 9 v zustande. Der Drehmagnet DL W und Relais V arbeiten so lange als Selbstunterbrecher miteinander zusammen, bis der Schaltarme die Ruhestellung erreicht hat und somit der Stromkreis für den Drehmagneten DLW nicht mehr zustande kommen kann. Es sind somit alle in Benutzung genommenenoSchaltmittel wieder in der Ruhelage. Abgehende Amtsverbindung Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 eine Verbindung über die Amtsleitung AL, so wird nach Abheben des Hörers der Leitungswähler LW in der gleichen Weise belegt, wie bereits bei Herstellung einer internen Verbindung beschrieben. Der Leitungswähler LW wird durch eine bestimmte Kennziffer eingestellt, so daß über den Schaltarm c des Leitungswählers LW folgender Stromkreis zustande kommt: -t-, Kontakte 33v bzw. 34u, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 53, Kontakte 54b, 55h" 56t, Wicklung I des Relais N2, -. Das Relais N2 spricht an, öffnet die Kontakte 3a, und 41t2 und schließt die Kontakte 57n2 und 58n2. Für die Relais N2 und T2 wird folgender Haltestromkreis hergestellt: -E-, Kontakte 59v2 bzw. 6o v, Wicklung II und I des Relais C, Kontakte 6i f, 62n2, Wicklung II des Relais N2, Wicklung II des Relais T2, -. Durch Kontakt 9o c erfolgt die Sperrung der anrufenden Sprechstelle. Durch Öffnen der Kontakte 3u2, 4n, und Schließen der Kontakte 57 n2 und 58 n2 wird einmal der Stromkreis für das Relais T unterbrochen, das durch seinen Abfall den Leitungswähler LW in der beschriebenen Weise in die Ruhelage zurückführt. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle T-n, ist über die Kontakte 57-"" 58 n2 an die Amtsleitung AL angescha:tet und erhält seinen Speisestrom über -, Wicklung I des Relais S, Wicklung I des Relais X, Kontakte 63ü; 57;n2 über die Schleife der Sprechstelle Tn2, Kontakte 58n2, 64-ii, Wick-Jung II des Relais X, Wicklung II des Relais S, +. Das Relais S spricht an und erregt über Kontakt 65 s das Relais V, Das Relais V1 schaltet am Kontakt 66v, das Anrufrelais A von der Amtsleitung AL ab: Durch Relais S erfolgt die Durchschaltung an den Kontakten 67s und 68s. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle Tn, ist somit mit der Amtsleitung AL verbunden und kann durch Aussendung von Stromstoßreihen die Einstellung der Wähler über die Amtsleitung AL veranlassen. Die Stromstöße werden durch Relais S aufgenommen und durch die Kontakte 67 s, 68s auf die Amtsleitung AL übertragen. Beim ersten Abfall des Relais S wird das Relais V2 über +, Kontakte 69 v1, 70 s, Wicklung I des Relais V2, - erregt. Relais V2 öffnet den Kontakt 59v2 und schließt den Kontakt 71v2, hierdurch wird die Wicklung II des Relais V2 kurzgeschlossen, so daß das Relais-VZ Abfallverzögerung erhält und während der Strömstoßreihe erregt gehalten bleibt. Relais V2 öffnet den Kontakt 72 v2 und schließt den Kontakt 73 v2, so daß die Wicklung I der Drossel Dr während der Stromstoßreihe zwecks einwandfreier Stromstoßgabe über die Amtsleitung AL kurzgeschlossen ist.
  • Nach Einstellung der Verbindungseinrichtungen, welche über die Amtsleitung AL erreicht werden, und nach Melden des gewünschten Teilnehmers ist die Verbindung zwischen dem Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle Tn2 und dem gewünschten Teilnehmer hergestellt.
  • Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, eine abgehende Amtsverbindung herzustellen und ist während dieser Zeit der Leitungswähler LW besetzt, so kann der anrufende Teilnehmer der Sprechstelle Tn, auf folgende Art und Weise mit der freien Amtsleitung AL verbunden werden: Bei Belegung des Leitungswählers LW wird das Relais G erregt. Das Relais G hat den Kontakt i g geöffnet und den Kontakt 749 geschlossen, so daß bei Abheben des Hörers an der Speechstelle Tn, nicht der Stromkreis für die Wicklung I des Relais R2 geschlossen wird, sondern für die Wicklung 1 des Relais H2. Der Stromkreis verläuft über -; Wicklung I des Relais H2; Kontakte 7 q. g, 21?, 3A2 über die Schleife der Sprechstelle Tn2, Kontakte 4n2, 5t2, +. Durch Relais H2 werden die Kontakte 75h2 und 76112 geschlossen. Hierdurch wird der Stromkreis für Relais Al vorbereitet. j Relais H2 öffnet den Kontakt 17 1a- und schließt den Kontakt 77h, Hierdurch wird für das Relais H2 ein Haltestromkreis hergestellt und gleichzeitig das Relais T2 erregt. Der Stromkreis verläuft über -I-, Kontakt 78d12, Schaltarm 11 d'es Schaltwerkes H in Ruhestellung, Kontakt 79g, Wicklung II des Relais H2, Kontakte 77 h2, 8o r2, Wicklung II des Relais T2, -- Das Relais T2 spricht an und öffnet die Kontakte 2 t2 und 5 t2 und schließt die Kontakte r 1 t2 und 12t2. Es wird folgender Stromkreis für das Relais A1 hergestellt: -, Wicklung I des Relais Al, Kontakte 75h2, 11 t2, 3 n2 über die Schleife der Sprechstelle Tn2; Kontakte 4n2, 12 12, 761n, Wicklung II des Relais Al, -E-. Das Relais A1 spricht an und erregt (las Relais l3 über +, Kontakt 81 a1, Schaltarm 1 des Schaltwerkes H in der Ruhestellung; Wicklung I des Relais D, --. Das Relais D schließt den Kontakt 82d und bereitet somit den Stromkreis für den Drehmagneten DH des Schaltwerkes H vor. Durch Schließen der Kontakte 83a1 bzw. 84A werden die Relais H2 und T2 unabhängig vom Kontakt 799, Schaltarm II des Schaltwerkes H und Kontakt 78 dh erregt gehalten. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tia2 sendet die Kennziffer zur Herstellung von Amtsverbindungen aus und stellt hierdurch das Schaltwerk H auf den Kontakt ein, welcher der Kennziffer für Amtsverbindungen entspricht. Die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstöße werden von Relais A1 aufgenommen und durch Kontakt 85c21 auf den Drehmagneten DH des Schaltwerkes H übertragen. Der Stromkreis für den Drehmagneten DH verläuft über +; Kontakte 85a1, 82d, Drehmagnet DH, -. Verläßt der Schaltarm I des Schaltwerkes H die Ruhelage, so wird zwar der Stromkreis über die Wicklung I des Relais D unterbrochen, das Relais D hält sich aber während der Stromstoßreihe über -f-, Kontakt 78d/a, Schaltarm II des Schaltwerkes H in Arbeitsstellung, Kontakt 86a1, Wicklung II des Relais D, -. Fällt nach beendeter Stromstoßreihe das Relais D ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: +, Kontakt 81a1, Schaltarm 1 des Schaltwerkes H in der Stellung der Amtskennziffer, Kontakte 87d; 88b, 89 h2, 56 t2, Wicklung I des Relais N2, -. In vorgenanntem Stromkreise spricht das Relais N2 an und öffnet die Kontakte 3n2, 4n2 und schließt die Kontakte 57n2, 58n:2. Hierdurch wird die Anschlußleitung der anrufenden Sprechstelle Tik von den Hausverbindungseinrichtungen auf die Amtsleitung AL umgeschaltet. Das Umschalterelais N2, welches der Teilnehmerleitung individuell zugeordnet ist, hält sich über -i-, Kontakte 59v2 bzw. 6ov1, Wicklung II und I des Relais C, Kontakte 61 f, 62 n2, Wicklung II des Relais N2, Wicklung II des Relais T2, -. Das Relais C spricht an und sperrt die anrufende Sprechstelle Tn2 durch Kurzschließen der Wicklung I des Relais C über Kontakt 9o c. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle Tn2 ist also trotz Besetztsein des Zeitungswählers LW mit der freien Amtsleitung AL verbunden worden, indem durch das Hilfsschaltwerk LI das der Teilnehmerleitung individuelle Umschaltrelais erregt worden ist.
  • Nach -der Umschaltung auf die Amtsleitung AL fällt das Relais A1 ab. Der Haltestromkreis für Relais H2 wird am Kontakt 83 a1 unterbrochen, so daß auch Relais H2 seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Es wird .das Relais D über -f-, Kontakt 78 dla, Schaltarm II des Schaltwerkes H, Kontakt 86a:1, Wicklung II des Relais D, - erregt. Relais D schließt den Kontakt 82d und schaltet somit den Stromkreis für den Antriebsmagneten DI-1 ein. Der Drehmagnet DH öffnet den Kontakt 78 dh, so da.ß Relais D abfällt. Relais D öffnet den Kontakt 82 d. Es wird der Antriebsmagnet DH stromlos. Das Relais D und der Antriebsmagnet DH arbeiten als Selbstunterbrecher so lange miteinander zusammen, bis der Schaltarm II des Schaltwerkes H die Ruhelage erreicht hat und somit ein erneuter Stromkreis für Relais D nicht zustande kommen kann.
  • Ist der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, mit der Amtsleitung AL verbunden, so kann er eine Rückfrageverbindung auf folgende Art und Weise herstellen: Durch vorübergehenden Tastendruck mittels der Taste Tat an der Sprechstelle Tza2 wird das im Speisestromkreis der Sprechstelle Tn2 liegende Differenzrelais X erregt. Hierdurch kommt folgender Stromkreis zustande: -f-, Kontaktgi f, 92c, 93 x, Wicklung II des Relais Z, Kontakt 94 y, Widerstand Ur" -. Das Relais Z spricht an und bereitet durch Schließen des Kontaktes 95 z einen Stromkreis für das Relais Y vor. Läßt der Teilnehmer die Taste los, so fällt das Relais X ab. Es. wird der Kurzschluß für die Wicklung I des Relais Y und für die Wicklung I des Relais Z aufgehoben, so daß Relais Y und Z über -f-, Kontakt 9i f, 92 c, Wicklung I des Relais Y, Kontakt 95 z, Wicklung I und II des Relais Z, Kontakt 9q.y, Widerstand TV" - erregt werden. Das Relais Y öffnet den Kontakt 94.y und schließt den Kontakt 96y. Hierdurch wird folgender Stromkreis für Relais YundZ hergestellt: -E-, Kontakte 9 1 f, 92 c, Wicklung I des Relais Y, Kontakt 95 z, Wicklung I des Relais Z, Kontakt 96y, Wicklung II des Relais Y, -. Durch Relais Y wird der Kontakt 97y geschlossen und somit die Amtsverbindung über den Kontakt 97y und Widerstand W gehalten. Durch Öffnen der Kontakte 98y und 99y und Schließen der Kontakte iooy und ioi y erfolgt die Umschaltung von der AmtsleitungAL auf -die Rückfrageleitung Io2/I03. Durch Ansprechen des Relais Y wird folgender Stromkreis hergestellt: +, Kontakt io4y, Wicklung I des Relais E, Wicklung III des Relais P; Schaltarm e des Leitungswählers LW in der Ruhelage, Kontakte 9v, ioi, Drehmagnet DLW, -. In vorgenanntem Stromkreis werden nur die Relais E und P erregt. Der Drehmagnet DLW wird nicht betätigt.
  • Durch das über den Schaltarm e des Leitungswählers LW erregte Relais P wird das Relais V über folgenden Stromkreis zum Ansprechen gebracht: -i-, Kontakte 2o f, 2i p, 22h, Wicklung I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW in der Ruhelage, Wicklung II und I des Relais V, -.
  • Es wird folgender Stromkreis für das Relais U hergestellt: -E-, Kontakte 23h, 24.v, Wicklung I des Relais U, -. Das Relais U hält sich unabhängig von Kontakt 24.v über Kontakt 31 u. Das Relais G wird über -Kontakte 23 k, 25 d, 26 a1, Relais G, -erregt.
  • Es kommt folgender Stromkreis für das Relais J zustande: -, Wicklung I des Relais J, Leitung io2, Kontakte io5 v bzw. io8 u, io6e, iooy, 67s, Wicklung I der Drossel Dr, Kontakte 68 s, ioi y, Leitung 103, Wicklung II des Relais J, +. Es wird folgender Haltestromkreis für Relais E hergestellt: +, Kontakt 15 i, io7 e, Wicklung II des Relais E, -.
  • Sendet der Teilnehmer Stromstöße zur Einstellung des Leitungswählers LW aus, so werden diese von Relais S aufgenommen und durch die Kontakte 67 s und 68 s auf das Relais J übertragen. Das Relais J beeinflußt den Drehmagneten DL W des Leitungswählers L W über -f-, -Kontakte28h, 29v, ioi, Drehmagnet DLW, -. Während der Stromstoßreihe ist das Relais V über -E-, Kontakt 3o dlw, Wicklung I des Relais V, - erregt. Nach derEinstellung desLeitungswählersLU' auf den in der Rückfrage angerufenen Teilnehmer fällt das Relais V ab. Das Relais J bleibt unabhängig von Kontakt 105v über Kontakt io8 az erregt gehalten. Verläßt der Schaltarm c des Leitungswählers LW die Ruhelage, so fällt das Relais P ab. Nach der Einstellung des Leitungswählers LW auf den in der Rückfrage gewünschten Teilnehmer der Sprechstelle Tnl kommt folgender Stromkreis zustande: +, Kontakte 33 v bzw. 34 u, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37 hh 38 rh Wicklung II des Relais TI, -. In vorgenanntem Stromkreis spricht das Relais P an und .sperrt den angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise durch Kurzschließen der Wicklung II des Relais P über Kontakt 21 p. Durch Schließen der Kontakte 43 p und 44p erfolgt die Durchschaltung im Leitungswähler LW. Im Prüfstromkreis über den Schaltarm c des Leitungswählers LW wird das Relais T, erregt, Relais TI öffnet die Kontakte 39 t1 und 4o t1 und schließt die Kontakte 41 t1 und 42 t1. Es kommt folgender Rufstromkreis zustande: von der Rufstromquelle 1Z über Wicklung II des Relais U, Kontakte 45 u, 43 p, Wicklung I des Relais 1X1, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Leitung 46, Kontakt 41 t1, Wicklung I des Relais M, Kontakt 4.7 n1 über die Schleife der Sprechstelle Tn, Kontakt 48 111, Wicklung II des Relais 1b7, Kontakt 42 t1, Leitung 49, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Wicklung II des Relais X1, Kontakt 44p, Wicklung II des Relais T, +. Meldet sich der gerufene Teilnehmer, so wird die Gegenwicklung II des Relais U wirksam und bringt das Relais U zum Abfallen. Relais U öffnet den Kontakt 45 u und schließt den Kontakt 50 u. Des weiteren wird der Kontakt ioSu geöffnet und somit 'der Kondensator Co in den vom Rückfragenden abhängigen Stromkreis für das Brückenrelais T eingeschaltet, so daß nunmehr das Relais I nur von denn in der Rückfrage angerufenen Teilnehmer allein abhängig ist.
  • Legt der Rückfragende bei hergestellter Rückfrageverbindung den Hörer auf, so fällt Relais S ab. Das Relais T12 wird über Kontakte 69 v1, 70s, Wicklung I des Relais V2, - erregt und öffnet am Kontakt 59v, den Haltestromkreis für die Relais C, N2 und T2. Diese Relais führen ihre Kontakte in die Ruhelage zurück. Relais S öffnet am Kontakt 65 s den Stromkreis für Relais V, Es wird ein Haltestromkreis für Relais Y über -E-, Kontakte 133 v1, 13q y, Wicklung III des Relais Y, - hergestellt. Über -f-, Kontakte 133 v1, 134y; 135 v,, Wicklung II des Relais A, - wird Relais A erregt, das in der später bei ankommenden Verbindungen beschriebenen Art und Weise den Anruf der zur Entgegennahme von Amtsanrufen gekennzeichneten Sprechstelle Tn, veranlaßt.
  • Nach beendeter Rückfrageverbindung kann sich der rückfragende Teilnehmer der Sprechstelle Tn, auf die Amtsleitung AL zurückschalten: Zu diesem Zweck drückt er vorübergehend erneut die Taste Tat und erregt hierdurch das im Speisestromkreis angeordnete Relais X. Relais X schließt am Kontakt 93 x die Wicklung I des Relais Y und die Wicklung I des Relais Z kurz. Das Relais Z fällt ab, öffnet den Kontakt 95z. Läßt der Teilnehmer die Taste- los, so fällt auch das Relais Y ab; es erfolgt die Rückumschaltung von der Rückfrageleitung I o21I03 auf die Amtsleitung AL durch öffnen der Kontakte iooy, ioiy und Schließen der Kontakte 98y, 99y. Die Haltebrücke über Kontakt 97 y wird unterbrochen.
  • Legt der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf; so fällt Relais T ab und veranläßt die Auslösung des Leitungswählers LW in der bereits beschriebenen Weise.
  • Bei hergestellter Rückfrag'ev erbindun2 kann auch der in der Rückfrägeverbindung angerufene Teilnehmer der Sprechstelle Tya, die Amtsverbindung durch vorübergehenden Tastendruck übernehmen. Es wird hierdurch das Differenzrelais X1 bei Beginn des Tastendruckes erregt: Das Relais X1 schließt folgenden Stromkreis für das Relais F: +, Kontakte i o9 e, i i o x1, Relais F, -. Es wird durch Relais F der Kontakt 2o f geöffnet; während des Tastendruckes bleibt aber der Sperrstromkreis über den Schaltarm c des Leitungswählers über Kontakt i i i x i aufrechterhalten. Am Kontakt 1i2 f wird ein Stromkreis über Schaltarm d des Leitungswählers LWvorbereitet. Über Kontakt I36 f wird Relais S in Schleife über die Sprechadern gehalten. Das Relais F öffnet den Kontakt 61 f und unterbricht hiermit den Stromkreis für die Relais C; N2 und 72. Diese Relais führen die Kontakte in die Ruhelage zurück. Es wird durch Abfall des Relais N2 die Sprechstelle Tn, von der Amtsleitung AL durch öffnen der Kontakte 57n2 und 58n2 abgeschaltet. Läßt der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, die Taste los, so fällt das Relais X1 ab, und es wird folgender Stromkreis über den Schaltarm d des Leitungswählers hergestellt: +, Kontakte 114 x1, 1 i2 f, Schaltarm d des Leitungswählers LW, Leitung i 15, Wicklung I des Relais Ni, -. Durch den Abfall des Relais X1 wird der Stromkreis des Relais F am Kontakt IIo x1 geöffnet. Das Relais F fällt ab. Es kommt folgender Stromkreis für die Relais C, Ni und T1 zustande: -[-, Kontakt 59v2 bzw. 6övi, Wicklung II und I des Relais C, Kontakte 61 f, 116n1, Wicklung II des Relais Ni, Wick-Jung II des Relais T1, -. Das Relais N, öffnet die Kontakte 471A und 48n, und schließt die Kontakte 117 n1 und i 18 11l. Hierdurch ist der Teilnehmer der SprechstelleTlai von dem Hausleitungswähler LW ab- und an die Amtsleitung AL angeschaltet.
  • Beim Loslassen der Taste Tai seitens des Teilnehmers der Sprechstelle Tn, und somit Abfallen des Relais X, wird der Kontakt 113 x1 geöffnet. Da Relais F aber nach Abfall des Relais X1 noch kurze Zeit erregt ist, ist auch der Kontakt 9i f geöffnet, so daß der Stromkreis für die Relais Y und Z unterbrochen wird und somit diese Relais ihre Kontakte in die Ruhelage zurückführen. Es erfolgt hierdurch in der bereits beschriebenen Weise die Rückumschaltung von der Rückfrageleitung io2/io3 auf die AmtsleitungAL.
  • Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird bei Beginn des Tastendruckes seitens des rückgefragten Teilnehmers der rückfragende Teilnehmer von dem Amtsverbindungsweg abgeschaltet und der rückgefragte Teilnehmer bei Beendigung des Tastendruckes an den Amtsverbindungsweg angeschaltet.
  • Hat bei bestehender Amtsverbindung seitens des Teilnehmers der Sprechstelle Tn2 dieser Teilnehmer eine Rückfrageverbindung zu dem Teilnehmer der Sprechstelle Tni hergestellt, so kann der in der Rückfrageverbindung angerufene Teilnehmer den Rückfrageweg unabhängig vom Rückfragenden aus-'lösen, da ja das Speisebrückenrelais J des Rückfrageweges nach hergestellterRückfrageverbindung nur noch vom rückgefragten Teilnehmer abhängig ist. Legt der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf, bevor der Rückfragende die Rückumschaltung auf die Amtsleitung bewirkt hat, so fällt das Spei.sebrückenrelais J ab und löst hierdurch den Leitungswähler LW aus. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tni kann nunmehr nach Abheben des Hörers durch vorübergehenden Tastendruck das Differenzrelais lhl erregen. Durch Kurzschluß der Wicklung II des Relais M über Kontakt i 19m wird das Relais NI erregt gehalten. Das Relais M schließt den Kontakt 120M, so daß die Wicklung II der Drossel Dr an die Sprechleitungen der Sprechstelle Tni angeschaltet wird. Durch Öffnen des Kontaktes 139 ziz ist ein Ansprechen des Anschalterelais T1 verhindert.
  • Schaltet sich der rückfragende Teilnehmer Tit, auf die Amtsleitung AL zurück, so kann nunmehr der Teilnehmer Tni das Amtsgespräch mithören, da die Sprechströme über die Amtsleitung durch die Wicklung I der Drossel Dr induktiv auf die Wicklung II der Drossel DY übertragen werden.
  • Wie aus vorstehendem hervorgeht, kann der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer einer Anlage, bei der die Auslösung vom Anrufenden abhängig ist, nach Herstellung einer Rückfrageverbindung die Auslösung der Verbindungseinrichtungen herbeiführen, in-(lern in den Stromkreis des vom Rückfragenden abhängigen Brückenrelais J ein Kondensator eingeschaltet wird, so daß der rückgefragte Teilnehmer in der Lage ist, durch .1,uslösung der Verbindungseinrichtungen die Sperrung seines Anschlusses aufzuheben und hierdurch ein Mithören seitens des rückgefragten Teilnehmers ermöglicht werden kann. Ankommende Amtsverbindungen -Kommt ein Amtsanruf über die Amtsleitung AL an, so wird das Relais A durch den Rufstrom über die Amtsleitung erregt. Es werden durch Schließen des Kontaktes izi a die Relais B und Ü erregt. Der Stromkreis für die Relais verläuft über +, Kontakte i22 c, 12i a, Wicklung l des Relais B bzw. Wicklung I des Relais Ü, -. Die Relais B und Ü werden über Kontakte 126v2, i 27 ü unabhängig von den Kontakten 1a2 c und 121 a erregt gehalten. Durch Relais Ü wird folgender Stromkreis hergestellt: . -f-, Kontakte 59 v2 bzw. 6o v1, Wicklung II und I des Relais C, Kontakt 123 ü, Wicklung II des Relais Ni, Wicklung II des Relais T1, -. Das Relais Ni hält sich unabhängig von Kontakt I u über Kontakt 116n1. Durch Öffnen 23 der Kontakte 4.7 n1 und 48n, und Schließen der Kontakte 117 % und i 18 n1 wird folgender Rufstromkreis hergestellt: von der Rufstromquelle R über die Wicklung II des Relais Ü, Kontakte i 24. ü, 117 n1 über den Wecker der SprechstelleTni, Kontakte118ni, 1a5ü, 1-. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle Tni, so wird die Gegenwicklung II des Relais Ü im Rufstromkreis wirksam und bringt das Relais Ü zum Abfall. Das Relais Ü schaltet die Amtsleitung AL an den Kontakten 63ü und 641i durch. Es wird das Speisebrückenrelais S erregt. Das Relais S schaltet die Amtsleitung an den Kontakten 67s, 68s durch. Es ist somit die anrufende Amtsleitung AL mit dem Teilnehmer der Sprechstelle Tni verbunden. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tni kann die Verbindung in der bereits beschriebenen Weise nach Herstellung einer Rückfrageverbindung auf eine andere Sprechstelle umlegen.
  • Kommt ein Amtsanruf über die Amtsleitung an und sind die Relais B und Ü erregt, so wird gleichzeitig mit diesem Relais das Thermorelais Thi eingeschaltet. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, so wird das Thermorelais Thi wirksam und schließt den Kontakt 128 th, Hierdurch wird das Relais V2 über +, Kontakte 128 thi, 70 s, Wicklung I des Relais V2, - erregt. Das Relais V2 öffnet den Kontakt 126v2, so daß der Haltestromkreis für die Relais B und Ü geöffnet wird. Relais -(7 fällt ab. Relais B hält sich über +, Kontakt 129ü, 13o b, i31 th, Wicklung II des Relais B, -. Gleichzeitig wird das Thermorelais Th über -f-, Kontakte 129 ü, 13o b, 131 th, 132 v1, Thermorelais Th, - eingeschaltet. Wenn sich daher der Teilnehmer der Sprechstelle Tni nicht innerhalb einer bestimmten Zeit meldet, wird (las Therinorelais Tla wirksam und öffnet auch den Haltestromkreis für das Relais B am Kontakt rar th. Relais B fällt ab, und es sind somit sämtliche durch den Anruf in Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage:

Claims (13)

  1. PATRNTANspRÜCIIR: i: SchaltungsanordnungfürFernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen Rückfrageverbindungen über zu Hausverbindungen zu benutzende Verbindungseinrichtungen hergestellt werden und bestehende Hausverbindungen nur unter Mitwirkung des Anrufenden ausgelöst werden können, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer Rückfrageverbindung Schaltmittel wirksam werden, welche den Einfluß des anrufenden Teilnehmers auf eine die Auslösung beherrschende Speisebrücke beseitigen und die Auslösung der Rückfrageverbindung unter dem alleinigen Einfluß des angerufenen Teilnehmers auf eine in den Verbindungseinrichtungen des Hausnetzes angeordnete Speisebrücke erfolgt. ä.
  2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Fließen eines Erregerstromes für die Relais der Speisebrücke verhindernde Sperre in den vom rückfragenden Teilnehmer abhängigen; die Speisebrücke für den Anrufenden in einer Hausverbindung beherrschenden Stromkreis eingeschaltet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperre Kondensatoren eingeschaltet werden.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator in eine Sprechader des vom Hauptverbindungsweg abzweigenden Rückfrageweges eingeschaltet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 für Anlagen mit einer einzigen die Auslösung beherrschenden Speisedrücke für beide in eine Hausverbindung eingeschaltete Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die das Fließen eines Erregerstromes verhindernde Sperre in den von der Anschlüßstelle der einzigen Speisebrücke abzweigenden, unter dem Einflüß des Rückfragenden stehenden Stromkreis eingeschaltet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Sperre (Co) bei Einstellung des Rückfrageweges vorbereitet wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Sperre (Co) beim Melden des in der Rückfrage Angerufenen erfolgt.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rufabschalterelais (U) selbst die Einschaltung der Sperre (Co) vornimmt. I g.
  9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen mit Mithörmöglichkeit, dadurch gekennzeichnet, daß bei Trennung von Rückfrageverbindungen durch den Rückgefragten Schaltmittel unter den Einfluß des Rückgefragten gebracht werden, welche seine Anschaltung an die Hauptverbindung (z. B. zum Zwecke des Mithörens) ermöglichen. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschaltung des Rückgefragten an die Hauptverbindung ermöglichenden Einrichtungen der Anschlußleitung des Rückgefragten zugeordnet sind und durch besondere Schaltmaßnahme an der Sprechstelle (Tastendruck) gesteuert werden. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel den Rückgefragten nur induktiv mit der Hauptverbindung kuppeln.
  12. 12: Schaltungsanordnung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais JU) eine Übertragerwicklung (Wicklung II von Dr) der Haltebrücke (Wicklung I von Dr) der Hauptverbindung an die Sprechleitungen des mithörenden Teilnehmers anschalten.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (Relais ib7) im Anrufstromkreis der Sprechstelle liegen. 1q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beeinflussung des die Verbindung des Rückgefragten mit der Hauptverbindung einleitenden Relais bei der durch Tastendruck erfolgenden Einleitung der Rück-. frageverbindung durch die Umschaltung der Teilnehmeranschlußleitung von dem Anrufstromkreis auf die Amtseinrichtung verhindert ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020379B (de) * 1954-11-19 1957-12-05 Siemens Spa Italiana Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Rueckfragemoeglichkeit und Umlegung von Amtsverbindungen

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DE1020379B (de) * 1954-11-19 1957-12-05 Siemens Spa Italiana Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Rueckfragemoeglichkeit und Umlegung von Amtsverbindungen

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