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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht sich
auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, .bei welchen Rückfrageverbindungen über
zu Hausverbindungen zu benutzende Verbindungseinrichtungen aufgebaut werden, und
im besonderen auf solche Systeme, bei welchen bestehende Hausverbindungen nur unter
Mitwirkung des Anrufenden ausgelöst werden können.
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Die Erfindung bezweckt nun, einen Weg zu schaffen, durch welchen es
bei Benutzung dieser Verbindungseinrichtungen ohne wesentliche Komplizierung des
Systems möglich ist, daß sich der in der Rückfrageverbindung angerufene Teilnehmer
aus dieser ohne Mitwirkung des rückfragenden Teilnehmers ausschalten kann. Erreicht
wird dies dadurch, daß bei Herstellung einer Rückfrageverbindung Schaltmittel wirksam
werden, welche den Einfluß des anrufenden Teilnehmers auf eine die Auslösung beherrschende
Speisebrücke beseitigen und die Auslösung der Rückfrageverbindung unter dem alleinigen
Einfluß des angerufenen Teilnehmers auf eine in den Verbindungseinrichtungen des
Hausnetzes angeordnete Speisebrücke erfolgt.
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Besondere Vorteile bietet die erfindungsgemäße Anordnung, wenn die
Forderung, gestellt ist, daß der rückgefragte Teilnehmer beispielsweise zum Zwecke
des Mithörens an den Hauptverbindungsweg mit angeschaltet werden soll und dieses
nicht unter Benutzung des Rückfrageweges möglich ist. Als Ausführungsbeispiel ist
ein System veranschaulicht, bei welchem in dem auch für Rückfrageverbindungen zu
benutzenden Hausnetz für beide in einer Hausverbindung befindlichen Teilnehmer nur
eine einzige Speisebrücke vorgesehen ist. Die Erfindung ist jedoch auch in solchen
Systemen anwendbar, bei denen für jede der miteinander verbundenen Teilnehmer eine
Speisebrücke vorhanden ist und nur durch -das Zusammenwirken beider Teilnehmerspeisebrücken
die Auslösung der Hausverbindung möglich ist.
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Erfindungsgemäß erfolgt die Beseitigung des Einflusses des rückfragenden
Teilnehmers auf eine die Auslösung beherrschende Speisebrücke durch Einschaltung
einer Gleichstromsperre in den unter seinem - Einfluß . stehenden Stromkreis einer
Speisebrücke. Die Anordnung kann aber auch derart getroffen werden, daß an Stelle
einer Gleichstromsperre hinter der Speisebrücke des Rückfragenden eine Drosselspule
in Brücke zu den Sprechadern des Rückfrageweges geschaltet wird und diese Drosselspule
derart hochohmig ist, daß über diese die Relais der Speisebrücke nicht erregt gehalten
werden können.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es handelt sich hierbei um eine Nebenstellenanlage, bei der interne Verbindungen
über einen Leitungswähler hergestellt werden. Die Anschaltung
der
Sprechstelle an den Leitungswähler erfolgt über Kupplungsrelais.
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Abgehende Amtsverbindungen werden auf folgende Art und Weise hergesetllt:
Na Abnehmen des Hörers und Belegen eines De tungswählers LW wird der Leitungswahl
LW auf einen bestimmten Kontakt eigestellt, wodurch ein Umschaltrelais der
Teilnehmerleitung erregt und die Umschaltung von dem Leitungswähler auf die Amtsleitung
i eranlaßt wird.
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Bei ankommenden Amtsverbindungen wird durch den Anruf über die Amtsleitung
eine bestimmte Sprechstelle durch das Kupplungsrelais der Sprechstelle mit der anrufenden
Amtsleitung verbunden. Während einer bestehenden Amtsverbindung kann eine Rückfrageverbindung
hergestellt werden, indem durch Umschaltung von der Amtsleitung auf eine Rückfrageleitung
.der Leitungswähler für Hausverbindungen belegt wird. Der rückfragende Teilnehmer
kann sich von der Rückfrageleitung auf die Amtsleitung zurückschalten. Es besteht
auch die Möglichkeit, daß der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer durch Tastendruck
die bestehende Amtsverbindung übernehmen kann. Durch den Anreiz zur Übernahme wird
das Kupplungsrelais der rückfragenden Stelle zum Abfallen gebracht und das Kupplungsrelais
des rückgefragten Teilnehmers erregt. Während des Aufbaues der Rückfrageverbindung
ist die Auslösung des Leitungswählers vom Rückfragenden abhängig. Nach beendeter
Einstellung wird aber in die die Verbindung aufrechterhaltende Schleife ein Kondensator
eingeschaltet, so daß die Verbindung nur noch. vom Rückgefragten abhängig ist. Dies
hat den Zweck, däß der rückgefragte Teilnehmer den Rückfrageweg ausläsen kann, damit
er sich unabhängig von der Rückumschaltung des Rückfragenden auf die Amtsleitung
eine Mithörmöglichkeit verschaffen kann; da ja, solange die Rückfrageverbindung
aufgebaut ist, der rückgefragte Teilnehmer gesperrt ist und somit weder eine Verbindung
in abgehender oder ankommender Richtung erhalten kann.
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Im folgenden werden die Schaltvorgänge im einzelnen beschrieben. Interne
Verbindung Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 den Teilnehmer der Sprechstelle
Tnl zu sprechen, so hebt der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 den Hörer ab. Es wird
folgender Stromkreis geschlossen: -, Wicklung I des Relais R2, Kontakte i g, 2 t2,
3 n- über die Schleife der Sprechstelle T112, Kontakte 4n2, 5t2, -(-.. Das Relais
R2 spricht an. Es wird das Relais T2 über -{-, Kontakte 6e, 7z, 8r2, `Wicklung I
des Relais TZ, Wicklung III des Relais P, Schaltarm e des Leitungswählers L W in
Ruhestellung, Kontakte 9 v, i o i, Drehmagnet DLW, - erregt. Die Relais T, fn,d
P werden erregt. Der Drehmagnet DLW icht in dem letztgenannten Stromkreis
,nicht an. Das Relais T2 öffnet die Kontakte 2 t2 und 5 t2 und schließt die Kontakte
i i t2 und 12 t2. Es besteht nunmehr folgender Speisestromkreis: -, Wicklung I des
Relais J, Kontakte 13 Y2, i 112, 3,n2 über die Schleife der Sprechstelle
Tia2, Kontakte 47a2, 12 t2, iq.rZ, Wicklung II des. Relais J; -I-. Das Relais J
schließt den Kontakt 15 i, so daß für die Relais R2 und T2 folgender Haltestromkreis
hergestellt wird: +, Kontakte i 5i, 16e, Wicklung II des Relais I22, Kontakte 36r2,
18 t2, Wicklung II des Relais T2, -. Durch Relais J wird das Relais K über -j-,
Kontakt igi, Relais K, - erregt. Im Stromkreis für das Relais T2 war auch das Relais
P erregt worden. Nach Ansprechen von Relais K kommt folgender Stromkreis für das
Relais V zustande: +, Kontakte 2o f, 2 1 p, 22 k, Wicklung I des Relais P,
Schaltalm c des Leitungswählers LW in Ruhestellung, Wicklung II und I von
Relais h, -. Das Relais U wird über +; Kontakte 23 k, 24.v, Wicklung I des Relais
U, - erregt. Relais U hält sich unabhängig von Kontakt 2.4v über Kontakt 31u. Über
+, Kontakte 23k, 25d, 26a, Relais G, - wird das Relais G erregt. Das Relais G öffnet
die Kontakte i g und 27 g, wodurch die Anrufstromkreise für die Nebenstellenteilnehmer
unterbrochen werden, so daß bei Belegung des Leitungswählers LW durch einen Teilnehmer
ein anderer Teilnehmer sich nicht an den Leitungswähler LW
anschalten kann.
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Sendet der Teilnehmer eine Stromstoßreihe zur Einstellung des Leitungswählers
LW aus, so werden die Unterbrechungen an der Sprechstelle durch das Speisebrückenrelais
J aufgenommen und durch Kontakt ioi auf den Drehmagneten DLW des Leitungswählers
LW
übertragen. Der Stromkreis für den Drehmagneten.DLW verläuft über -j-,
Kontakte 28 k, 29 v; iö i, Drehmagnet DLW, -. Ver-Iäßt der Schaltarm
c des Leitungswählers LW
die Ruhelage, so wird der Stromkreis für das Relais
V unterbrochen. Das Relais h wird aber während der Stromstoßreihe über -i-, Kontakt
30 dluJ, Wicklung I des Relais V, -erregt gehalten. Beim Verlassen der Ruhestellung
des Leitungswählers L W wird das Relais P zum Abfallen gebracht. Während
der Stromstoßr eihe werden die Relais R2 und TZ unabhängig von Kontakt 15
i über Kontakt 32v erregt gehalten. Nach beendeter Stromstoßreihe fällt das Relais
V durch dauerndes Üffnen des Kontaktes 3ö dlzel ab. Es kommt
folgender
Prüfstromkreis zustande: +, Kontakte 33v bzw. 34u, Wicklung II und I des Relais
P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37h1, 38r1, Wicklung
II des Relais T1, -. Im vorgenannten Stromkreis spricht zuerst das Relais P an.
Es wird die Sprechstelle Tnl durch Kurzschluß der Wicklung II des Relais P gesperrt.
Der Sperrstromkreis verläuft über -[ , Kontakte 2o f, 2i p, 22 h, Wicklung I des
Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37h1,
38r1, Wicklung II des Relais Ti, -. Durch Relais T, werden die Kontakte 39 t, ünd
404 geöffnet und die Kontakte 41 ti und 42 t1 geschlossen.
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Durch Relais P im Leitungswähler werden die Kontakte 43p und 44p geschlossen.
Es kommt folgender Rufstromkreis zustande: von der Rufstromquelle R, Wicklung II
des Relais U, Kontakte 45 u, 43 p, Wicklung I des Relais Xi, Schaltarm a des Leitungswählers
LW, Leitung 46, Kontakt 4i t1, Wicklung I des Relais M, Kontakt 47 n, über
den Wecker der Sprechstelle Ina, Kontakt 48ni, Wicklung Il des Relais M, Kontakt
42 ti, Leitung 49, Schaltarrn b des Leitungswählers LW, Wicklung Il des Relais X1,
Kontakt 44p, Wicklung II des Relais T, -E-. Meldet sich der Teilnehmer, so erhält
im vorgenannten Rufstromkreis die Wicklung II des Relais U Strom, und zwar in entgegengesetzter
Richtung zu der Wicklung I des Relais U. Das Relais U führt seine Kontakte in die
Ruhelage zurück. Durch Öffnen des Kontaktes 31 u wird der Stromkreis der
Wicklung I des Relais U unterbrochen. Durch Öffnen des Kontaktes 45 u und Schließen
des Kontaktes 5o u wird der Rufstromkreis unterbrochen und die Durchschaltung im
Leitungswähler LW herbeigeführt. Die angerufene Sprechstelle Tni erhält den Speisestrom
ebenfalls über das Relais T. Der Stromkreis verläuft über -, Wicklung I des Relais
T, Kontakte 50 u, 43 p, Wicklung I des Relais Xi, Schaltarm
a des Leitungswählers LW, Leitung 46; Kontakt 4 14, Wicklung I , des Relais M, Kontakt
47 n1 über die Schleife der Sprechstelle Tnl, Kontakt 48n1, Wicklung II des
Relais M, Kontakt 42 ti, Leitung 49, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Wicklung
II des Relais X1, Kontakt 4.4p, Wicklung II des Relais T, -1 -. Die Relais X, und
M im vorgenannten Speisestromkreis betätigen ihre Kontakte nicht, da beide Relais
als Differenzrelais ausgebildet sind.
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Es sind nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, und der Teilnehmer
der Sprechstelle Tu, miteinander verbunden.
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Ist das Gespräch beendet und legen beide Teilnehmer den Hörer auf,
so fällt das Relais 1 ab. Das Relais.T öffnet am Kontakt i9 i den Stromkreis
für das Relais K, so daß dieses Relais seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt.
Alll Kontakt i 5 i wird der Stromkreis für die Relais R2 und T2 unterbrochen, so
daß auch diese Relais ihre Kontakte in die Ruhelage zurückführen. Durch Abfall des
Relais K wird der Prüfstromkreis am Kontakt 22h geöffnet, die Relais P und T1 fallen
ab. Für den Drehmagneten DLW kommt folgender Stromkreis zustande: -f-, Kontakte
51 k; 52p, Schaltarme des Leitungswählers LTI' in Arbeitsstellung, Kontakte
q v, i o i, Drehmagnet DLW, -. Spricht der Drehmagnet DLW an, so wird das
Relais h über Kontakt 3o dlw erregt. Relais 17 öffnet den Kontakt 9v; so
daß der Drehmagnet DLUT stromlos wird und den Stromkreis für das Relais Ir am Kontakt
30 dlw öffnet. Relais h fällt ab, es kommt erneut der Stromkreis für
den Drehmagneten DLW durch Schließen des Kontaktes 9 v zustande. Der Drehmagnet
DL W und Relais V arbeiten so lange als Selbstunterbrecher miteinander zusammen,
bis der Schaltarme die Ruhestellung erreicht hat und somit der Stromkreis für den
Drehmagneten DLW nicht mehr zustande kommen kann. Es sind somit alle in Benutzung
genommenenoSchaltmittel wieder in der Ruhelage. Abgehende Amtsverbindung Wünscht
der Teilnehmer der Sprechstelle Tn2 eine Verbindung über die Amtsleitung AL, so
wird nach Abheben des Hörers der Leitungswähler LW in der gleichen Weise belegt,
wie bereits bei Herstellung einer internen Verbindung beschrieben. Der Leitungswähler
LW wird durch eine bestimmte Kennziffer eingestellt, so daß über den Schaltarm
c des Leitungswählers LW folgender Stromkreis zustande kommt: -t-, Kontakte
33v bzw. 34u, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers
LW, Leitung 53, Kontakte 54b, 55h" 56t, Wicklung I des Relais
N2, -. Das Relais N2 spricht an, öffnet die Kontakte 3a, und 41t2 und schließt die
Kontakte 57n2 und 58n2. Für die Relais N2 und T2 wird folgender Haltestromkreis
hergestellt: -E-, Kontakte 59v2 bzw. 6o v, Wicklung II und I des Relais C, Kontakte
6i f, 62n2, Wicklung II des Relais N2, Wicklung II des Relais T2, -. Durch
Kontakt 9o c erfolgt die Sperrung der anrufenden Sprechstelle. Durch Öffnen der
Kontakte 3u2, 4n, und Schließen der Kontakte 57 n2 und 58 n2 wird einmal
der Stromkreis für das Relais T unterbrochen, das durch seinen Abfall den Leitungswähler
LW
in der beschriebenen Weise in die Ruhelage zurückführt. Der Teilnehmer
der anrufenden
Sprechstelle T-n, ist über die Kontakte 57-"" 58
n2 an die Amtsleitung AL angescha:tet und erhält seinen Speisestrom über
-, Wicklung I des Relais S, Wicklung I des Relais X, Kontakte 63ü; 57;n2 über die
Schleife der Sprechstelle Tn2, Kontakte 58n2, 64-ii, Wick-Jung II des Relais X,
Wicklung II des Relais S, +. Das Relais S spricht an und erregt über Kontakt 65
s das Relais V, Das Relais V1 schaltet am Kontakt 66v, das Anrufrelais
A von der Amtsleitung AL ab: Durch Relais S erfolgt die Durchschaltung
an den Kontakten 67s und 68s. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle Tn, ist
somit mit der Amtsleitung AL verbunden und kann durch Aussendung von Stromstoßreihen
die Einstellung der Wähler über die Amtsleitung AL
veranlassen. Die Stromstöße
werden durch Relais S aufgenommen und durch die Kontakte 67 s, 68s auf die Amtsleitung
AL übertragen. Beim ersten Abfall des Relais S wird das Relais V2 über +,
Kontakte 69 v1, 70 s, Wicklung I des Relais V2, - erregt. Relais V2
öffnet den Kontakt 59v2 und schließt den Kontakt 71v2, hierdurch wird die Wicklung
II des Relais V2 kurzgeschlossen, so daß das Relais-VZ Abfallverzögerung erhält
und während der Strömstoßreihe erregt gehalten bleibt. Relais V2 öffnet den Kontakt
72 v2 und schließt den Kontakt 73 v2, so daß die Wicklung I der Drossel Dr während
der Stromstoßreihe zwecks einwandfreier Stromstoßgabe über die Amtsleitung AL kurzgeschlossen
ist.
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Nach Einstellung der Verbindungseinrichtungen, welche über die Amtsleitung
AL erreicht werden, und nach Melden des gewünschten Teilnehmers ist die Verbindung
zwischen dem Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle Tn2 und dem gewünschten Teilnehmer
hergestellt.
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Wünscht der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, eine abgehende Amtsverbindung
herzustellen und ist während dieser Zeit der Leitungswähler LW besetzt, so
kann der anrufende Teilnehmer der Sprechstelle Tn, auf folgende Art und Weise mit
der freien Amtsleitung AL verbunden werden: Bei Belegung des Leitungswählers
LW wird das Relais G erregt. Das Relais G hat den Kontakt i g geöffnet und
den Kontakt 749 geschlossen, so daß bei Abheben des Hörers an der Speechstelle Tn,
nicht der Stromkreis für die Wicklung I des Relais R2 geschlossen wird, sondern
für die Wicklung 1 des Relais H2. Der Stromkreis verläuft über -; Wicklung I des
Relais H2; Kontakte 7 q. g, 21?, 3A2 über die Schleife der Sprechstelle Tn2,
Kontakte 4n2, 5t2, +. Durch Relais H2 werden die Kontakte 75h2 und 76112 geschlossen.
Hierdurch wird der Stromkreis für Relais Al vorbereitet. j Relais H2 öffnet den
Kontakt 17 1a- und schließt den Kontakt 77h, Hierdurch wird für das Relais
H2 ein Haltestromkreis hergestellt und gleichzeitig das Relais T2 erregt. Der Stromkreis
verläuft über -I-, Kontakt 78d12, Schaltarm 11 d'es Schaltwerkes H in Ruhestellung,
Kontakt 79g, Wicklung II des Relais H2, Kontakte 77 h2, 8o r2, Wicklung II des Relais
T2, --
Das Relais T2 spricht an und öffnet die Kontakte 2 t2 und 5 t2 und
schließt die Kontakte r 1 t2 und 12t2. Es wird folgender Stromkreis für das Relais
A1 hergestellt: -, Wicklung I des Relais Al, Kontakte 75h2, 11 t2, 3 n2 über die
Schleife der Sprechstelle Tn2; Kontakte 4n2, 12 12, 761n, Wicklung II des Relais
Al, -E-. Das Relais A1 spricht an und erregt (las Relais l3 über +, Kontakt 81 a1,
Schaltarm 1 des Schaltwerkes H in der Ruhestellung; Wicklung I des Relais D, --.
Das Relais D schließt den Kontakt 82d und bereitet somit den Stromkreis für den
Drehmagneten DH des Schaltwerkes H vor. Durch Schließen der Kontakte 83a1 bzw. 84A
werden die Relais H2 und T2 unabhängig vom Kontakt 799,
Schaltarm II des Schaltwerkes
H und Kontakt 78 dh erregt gehalten. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tia2
sendet die Kennziffer zur Herstellung von Amtsverbindungen aus und stellt hierdurch
das Schaltwerk H auf den Kontakt ein, welcher der Kennziffer für Amtsverbindungen
entspricht. Die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstöße werden von Relais A1 aufgenommen
und durch Kontakt 85c21 auf den Drehmagneten DH des Schaltwerkes H übertragen. Der
Stromkreis für den Drehmagneten DH verläuft über +; Kontakte 85a1, 82d, Drehmagnet
DH, -. Verläßt der Schaltarm I des Schaltwerkes H die Ruhelage, so wird zwar der
Stromkreis über die Wicklung I des Relais D unterbrochen, das Relais D hält sich
aber während der Stromstoßreihe über -f-, Kontakt 78d/a, Schaltarm II des Schaltwerkes
H in Arbeitsstellung, Kontakt 86a1, Wicklung II des Relais D, -. Fällt nach beendeter
Stromstoßreihe das Relais D ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: +, Kontakt
81a1, Schaltarm 1 des Schaltwerkes H in der Stellung der Amtskennziffer, Kontakte
87d; 88b, 89 h2, 56 t2, Wicklung I des Relais N2, -. In vorgenanntem Stromkreise
spricht das Relais N2 an und öffnet die Kontakte 3n2, 4n2 und schließt die Kontakte
57n2, 58n:2. Hierdurch wird die Anschlußleitung der anrufenden Sprechstelle Tik
von den Hausverbindungseinrichtungen auf die Amtsleitung AL umgeschaltet.
Das Umschalterelais N2, welches der Teilnehmerleitung individuell zugeordnet ist,
hält sich über -i-, Kontakte 59v2 bzw. 6ov1, Wicklung II und I des Relais C, Kontakte
61 f, 62 n2, Wicklung II des Relais N2, Wicklung II
des Relais
T2, -. Das Relais C spricht an und sperrt die anrufende Sprechstelle Tn2 durch Kurzschließen
der Wicklung I des Relais C über Kontakt 9o c. Der Teilnehmer der anrufenden Sprechstelle
Tn2 ist also trotz Besetztsein des Zeitungswählers LW mit der freien Amtsleitung
AL verbunden worden, indem durch das Hilfsschaltwerk LI das der Teilnehmerleitung
individuelle Umschaltrelais erregt worden ist.
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Nach -der Umschaltung auf die Amtsleitung AL fällt das Relais A1 ab.
Der Haltestromkreis für Relais H2 wird am Kontakt 83 a1 unterbrochen, so daß auch
Relais H2 seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt. Es wird .das Relais
D über -f-, Kontakt 78 dla, Schaltarm II des Schaltwerkes H, Kontakt
86a:1, Wicklung II des Relais D, - erregt. Relais D schließt den Kontakt 82d und
schaltet somit den Stromkreis für den Antriebsmagneten DI-1 ein. Der Drehmagnet
DH öffnet den Kontakt 78 dh, so da.ß Relais D abfällt. Relais D öffnet
den Kontakt 82 d. Es wird der Antriebsmagnet DH stromlos. Das Relais D und
der Antriebsmagnet DH arbeiten als Selbstunterbrecher so lange miteinander zusammen,
bis der Schaltarm II des Schaltwerkes H die Ruhelage erreicht hat und somit ein
erneuter Stromkreis für Relais D nicht zustande kommen kann.
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Ist der Teilnehmer der Sprechstelle Tn, mit der Amtsleitung AL verbunden,
so kann er eine Rückfrageverbindung auf folgende Art und Weise herstellen: Durch
vorübergehenden Tastendruck mittels der Taste Tat an der Sprechstelle Tza2
wird das im Speisestromkreis der Sprechstelle Tn2 liegende Differenzrelais X erregt.
Hierdurch kommt folgender Stromkreis zustande: -f-, Kontaktgi f, 92c, 93 x, Wicklung
II des Relais Z, Kontakt 94 y, Widerstand Ur" -. Das Relais Z spricht
an und bereitet durch Schließen des Kontaktes 95 z einen Stromkreis für das
Relais Y vor. Läßt der Teilnehmer die Taste los, so fällt das Relais X ab.
Es. wird der Kurzschluß für die Wicklung I des Relais Y und für die Wicklung I des
Relais Z aufgehoben, so daß Relais Y und Z über -f-, Kontakt 9i f, 92 c, Wicklung
I des Relais Y, Kontakt 95 z, Wicklung I und II des Relais Z, Kontakt
9q.y, Widerstand TV" - erregt werden. Das Relais Y öffnet den Kontakt 94.y und schließt
den Kontakt 96y. Hierdurch wird folgender Stromkreis für Relais YundZ hergestellt:
-E-, Kontakte 9 1 f, 92 c, Wicklung I des Relais Y, Kontakt 95 z,
Wicklung I des Relais Z, Kontakt 96y, Wicklung II des Relais Y, -. Durch Relais
Y wird der Kontakt 97y geschlossen und somit die Amtsverbindung über den Kontakt
97y und Widerstand W gehalten. Durch Öffnen der Kontakte 98y und 99y und Schließen
der Kontakte iooy und ioi y erfolgt die Umschaltung von der AmtsleitungAL auf -die
Rückfrageleitung Io2/I03. Durch Ansprechen des Relais Y wird folgender Stromkreis
hergestellt: +, Kontakt io4y, Wicklung I des Relais E, Wicklung III des Relais P;
Schaltarm e des Leitungswählers LW in der Ruhelage, Kontakte 9v, ioi,
Drehmagnet DLW, -. In vorgenanntem Stromkreis werden nur die Relais E und P erregt.
Der Drehmagnet DLW wird nicht betätigt.
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Durch das über den Schaltarm e des Leitungswählers LW erregte
Relais P wird das Relais V über folgenden Stromkreis zum Ansprechen gebracht: -i-,
Kontakte 2o f, 2i p, 22h, Wicklung I des Relais P, Schaltarm c des
Leitungswählers LW in der Ruhelage, Wicklung II und I des Relais V, -.
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Es wird folgender Stromkreis für das Relais U hergestellt:
-E-, Kontakte 23h, 24.v, Wicklung I des Relais U, -. Das Relais
U
hält sich unabhängig von Kontakt 24.v über Kontakt 31 u. Das Relais
G wird über -Kontakte 23 k, 25 d, 26 a1, Relais G, -erregt.
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Es kommt folgender Stromkreis für das Relais J zustande: -, Wicklung
I des Relais J, Leitung io2, Kontakte io5 v bzw. io8 u, io6e, iooy, 67s, Wicklung
I der Drossel Dr, Kontakte 68 s, ioi y, Leitung 103, Wicklung II des Relais J, +.
Es wird folgender Haltestromkreis für Relais E hergestellt: +, Kontakt 15 i, io7
e, Wicklung II des Relais E, -.
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Sendet der Teilnehmer Stromstöße zur Einstellung des Leitungswählers
LW aus, so werden diese von Relais S aufgenommen und durch die Kontakte 67 s und
68 s auf das Relais J übertragen. Das Relais J beeinflußt den Drehmagneten
DL W des Leitungswählers L W über -f-, -Kontakte28h, 29v, ioi, Drehmagnet
DLW, -. Während der Stromstoßreihe ist das Relais V über -E-, Kontakt 3o
dlw, Wicklung I des Relais V, - erregt. Nach derEinstellung desLeitungswählersLU'
auf den in der Rückfrage angerufenen Teilnehmer fällt das Relais V ab. Das Relais
J bleibt unabhängig von Kontakt 105v über Kontakt io8 az erregt gehalten. Verläßt
der Schaltarm c des Leitungswählers LW die Ruhelage, so fällt das Relais
P ab. Nach der Einstellung des Leitungswählers LW auf den in der Rückfrage
gewünschten Teilnehmer der Sprechstelle Tnl kommt folgender Stromkreis zustande:
+, Kontakte 33 v bzw. 34 u, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm
c des Leitungswählers LW, Leitung 35, Kontakte 37 hh 38 rh Wicklung II des
Relais TI, -. In vorgenanntem Stromkreis spricht das Relais P an und .sperrt den
angerufenen Teilnehmer in bekannter Weise durch Kurzschließen
der
Wicklung II des Relais P über Kontakt 21 p. Durch Schließen der Kontakte 43 p und
44p erfolgt die Durchschaltung im Leitungswähler LW. Im Prüfstromkreis über
den Schaltarm c des Leitungswählers LW wird das Relais T, erregt, Relais TI öffnet
die Kontakte 39 t1 und 4o t1 und schließt die Kontakte 41 t1 und 42 t1. Es kommt
folgender Rufstromkreis zustande: von der Rufstromquelle 1Z über Wicklung II des
Relais U, Kontakte 45 u, 43 p, Wicklung I des Relais 1X1, Schaltarm a des Leitungswählers
LW, Leitung 46, Kontakt 41 t1, Wicklung I des Relais M, Kontakt 4.7 n1 über
die Schleife der Sprechstelle Tn, Kontakt 48 111, Wicklung II des Relais 1b7, Kontakt
42 t1, Leitung 49, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Wicklung
II des Relais X1, Kontakt 44p, Wicklung II des Relais T, +. Meldet sich der gerufene
Teilnehmer, so wird die Gegenwicklung II des Relais U wirksam und bringt das Relais
U zum Abfallen. Relais U öffnet den Kontakt 45 u und schließt den Kontakt
50 u. Des weiteren wird der Kontakt ioSu geöffnet und somit 'der Kondensator
Co in den vom Rückfragenden abhängigen Stromkreis für das Brückenrelais T eingeschaltet,
so daß nunmehr das Relais I nur von denn in der Rückfrage angerufenen Teilnehmer
allein abhängig ist.
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Legt der Rückfragende bei hergestellter Rückfrageverbindung den Hörer
auf, so fällt Relais S ab. Das Relais T12 wird über Kontakte 69 v1, 70s,
Wicklung I des Relais V2, - erregt und öffnet am Kontakt 59v, den Haltestromkreis
für die Relais C, N2 und T2. Diese Relais führen ihre Kontakte in die Ruhelage zurück.
Relais S öffnet am Kontakt 65 s den Stromkreis für Relais V, Es wird ein Haltestromkreis
für Relais Y über -E-, Kontakte 133 v1, 13q y, Wicklung III des Relais Y, - hergestellt.
Über -f-, Kontakte 133 v1, 134y; 135 v,, Wicklung II des Relais A, - wird Relais
A erregt, das in der später bei ankommenden Verbindungen beschriebenen Art und Weise
den Anruf der zur Entgegennahme von Amtsanrufen gekennzeichneten Sprechstelle Tn,
veranlaßt.
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Nach beendeter Rückfrageverbindung kann sich der rückfragende Teilnehmer
der Sprechstelle Tn, auf die Amtsleitung AL zurückschalten: Zu diesem Zweck drückt
er vorübergehend erneut die Taste Tat und erregt hierdurch das im Speisestromkreis
angeordnete Relais X. Relais X schließt am Kontakt 93 x die Wicklung I des
Relais Y
und die Wicklung I des Relais Z kurz. Das Relais Z fällt ab, öffnet
den Kontakt 95z. Läßt der Teilnehmer die Taste- los, so fällt auch das Relais Y
ab; es erfolgt die Rückumschaltung von der Rückfrageleitung I o21I03 auf die Amtsleitung
AL durch öffnen der Kontakte iooy, ioiy und Schließen der Kontakte 98y, 99y.
Die Haltebrücke über Kontakt 97 y wird unterbrochen.
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Legt der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf;
so fällt Relais T ab und veranläßt die Auslösung des Leitungswählers LW in der bereits
beschriebenen Weise.
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Bei hergestellter Rückfrag'ev erbindun2 kann auch der in der Rückfrägeverbindung
angerufene Teilnehmer der Sprechstelle Tya, die Amtsverbindung durch vorübergehenden
Tastendruck übernehmen. Es wird hierdurch das Differenzrelais X1 bei Beginn des
Tastendruckes erregt: Das Relais X1 schließt folgenden Stromkreis für das Relais
F: +, Kontakte i o9 e, i i o x1, Relais F, -. Es wird durch Relais F der Kontakt
2o f geöffnet; während des Tastendruckes bleibt aber der Sperrstromkreis über den
Schaltarm c des Leitungswählers über Kontakt i i i x i aufrechterhalten. Am Kontakt
1i2 f wird ein Stromkreis über Schaltarm d des Leitungswählers LWvorbereitet. Über
Kontakt I36 f
wird Relais S in Schleife über die Sprechadern gehalten. Das
Relais F öffnet den Kontakt 61 f und unterbricht hiermit den Stromkreis für die
Relais C; N2 und 72. Diese Relais führen die Kontakte in die Ruhelage zurück. Es
wird durch Abfall des Relais N2 die Sprechstelle Tn, von der Amtsleitung
AL
durch öffnen der Kontakte 57n2 und 58n2 abgeschaltet. Läßt der Teilnehmer
der Sprechstelle Tn, die Taste los, so fällt das Relais X1 ab, und es wird folgender
Stromkreis über den Schaltarm d des Leitungswählers hergestellt: +, Kontakte 114
x1, 1 i2 f, Schaltarm d des Leitungswählers LW, Leitung i 15,
Wicklung I des Relais Ni, -. Durch den Abfall des Relais X1 wird der Stromkreis
des Relais F am Kontakt IIo x1 geöffnet. Das Relais F fällt ab. Es kommt folgender
Stromkreis für die Relais C, Ni und T1 zustande: -[-, Kontakt 59v2 bzw. 6övi, Wicklung
II und I des Relais C, Kontakte 61 f, 116n1, Wicklung II des Relais Ni, Wick-Jung
II des Relais T1, -. Das Relais N, öffnet die Kontakte 471A und 48n, und schließt
die Kontakte 117 n1 und i 18 11l. Hierdurch ist der Teilnehmer der SprechstelleTlai
von dem Hausleitungswähler LW ab- und an die Amtsleitung AL angeschaltet.
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Beim Loslassen der Taste Tai seitens des Teilnehmers der Sprechstelle
Tn, und somit Abfallen des Relais X, wird der Kontakt 113 x1 geöffnet.
Da Relais F aber nach Abfall des Relais X1 noch kurze Zeit erregt ist, ist auch
der Kontakt 9i f geöffnet, so daß der Stromkreis für die Relais Y und Z unterbrochen
wird und somit diese Relais ihre
Kontakte in die Ruhelage zurückführen.
Es erfolgt hierdurch in der bereits beschriebenen Weise die Rückumschaltung von
der Rückfrageleitung io2/io3 auf die AmtsleitungAL.
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Wie aus vorstehendem hervorgeht, wird bei Beginn des Tastendruckes
seitens des rückgefragten Teilnehmers der rückfragende Teilnehmer von dem Amtsverbindungsweg
abgeschaltet und der rückgefragte Teilnehmer bei Beendigung des Tastendruckes an
den Amtsverbindungsweg angeschaltet.
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Hat bei bestehender Amtsverbindung seitens des Teilnehmers der Sprechstelle
Tn2 dieser Teilnehmer eine Rückfrageverbindung zu dem Teilnehmer der Sprechstelle
Tni hergestellt, so kann der in der Rückfrageverbindung angerufene Teilnehmer den
Rückfrageweg unabhängig vom Rückfragenden aus-'lösen, da ja das Speisebrückenrelais
J des Rückfrageweges nach hergestellterRückfrageverbindung nur noch vom rückgefragten
Teilnehmer abhängig ist. Legt der in der Rückfrage angerufene Teilnehmer seinen
Hörer auf, bevor der Rückfragende die Rückumschaltung auf die Amtsleitung bewirkt
hat, so fällt das Spei.sebrückenrelais J ab und löst hierdurch den Leitungswähler
LW aus. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tni kann nunmehr nach Abheben des
Hörers durch vorübergehenden Tastendruck das Differenzrelais lhl erregen. Durch
Kurzschluß der Wicklung II des Relais M über Kontakt i 19m wird das Relais NI erregt
gehalten. Das Relais M schließt den Kontakt 120M, so daß die Wicklung II der Drossel
Dr an die Sprechleitungen der Sprechstelle Tni angeschaltet wird. Durch Öffnen des
Kontaktes 139 ziz ist ein Ansprechen des Anschalterelais T1 verhindert.
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Schaltet sich der rückfragende Teilnehmer Tit, auf die Amtsleitung
AL zurück, so kann nunmehr der Teilnehmer Tni das Amtsgespräch mithören,
da die Sprechströme über die Amtsleitung durch die Wicklung I der Drossel Dr induktiv
auf die Wicklung II der Drossel DY übertragen werden.
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Wie aus vorstehendem hervorgeht, kann der in der Rückfrage angerufene
Teilnehmer einer Anlage, bei der die Auslösung vom Anrufenden abhängig ist, nach
Herstellung einer Rückfrageverbindung die Auslösung der Verbindungseinrichtungen
herbeiführen, in-(lern in den Stromkreis des vom Rückfragenden abhängigen Brückenrelais
J ein Kondensator eingeschaltet wird, so daß der rückgefragte Teilnehmer in der
Lage ist, durch .1,uslösung der Verbindungseinrichtungen die Sperrung seines Anschlusses
aufzuheben und hierdurch ein Mithören seitens des rückgefragten Teilnehmers ermöglicht
werden kann. Ankommende Amtsverbindungen -Kommt ein Amtsanruf über die Amtsleitung
AL an, so wird das Relais A durch den Rufstrom über die Amtsleitung erregt.
Es werden durch Schließen des Kontaktes izi a
die Relais B und Ü erregt. Der
Stromkreis für die Relais verläuft über +, Kontakte i22 c, 12i
a, Wicklung l des Relais B bzw. Wicklung I des Relais Ü, -. Die Relais B
und Ü werden über Kontakte 126v2, i 27 ü
unabhängig von den Kontakten 1a2
c und 121 a erregt gehalten. Durch Relais Ü wird folgender Stromkreis
hergestellt: . -f-, Kontakte 59 v2 bzw. 6o v1, Wicklung II und I des Relais C, Kontakt
123 ü, Wicklung II des Relais Ni, Wicklung II des Relais T1, -. Das Relais Ni hält
sich unabhängig von Kontakt I u über Kontakt 116n1. Durch Öffnen 23 der Kontakte
4.7 n1 und 48n, und Schließen der Kontakte 117 % und i 18 n1 wird folgender Rufstromkreis
hergestellt: von der Rufstromquelle R über die Wicklung II des Relais Ü, Kontakte
i 24. ü, 117 n1 über den Wecker der SprechstelleTni, Kontakte118ni, 1a5ü,
1-. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle Tni, so wird die Gegenwicklung II
des Relais Ü im Rufstromkreis wirksam und bringt das Relais Ü zum Abfall. Das Relais
Ü schaltet die Amtsleitung AL an den Kontakten 63ü und 641i durch. Es wird das Speisebrückenrelais
S erregt. Das Relais S schaltet die Amtsleitung an den Kontakten 67s, 68s durch.
Es ist somit die anrufende Amtsleitung AL mit dem Teilnehmer der Sprechstelle
Tni verbunden. Der Teilnehmer der Sprechstelle Tni kann die Verbindung in der bereits
beschriebenen Weise nach Herstellung einer Rückfrageverbindung auf eine andere Sprechstelle
umlegen.
-
Kommt ein Amtsanruf über die Amtsleitung an und sind die Relais B
und Ü erregt, so wird gleichzeitig mit diesem Relais das Thermorelais Thi eingeschaltet.
Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle nicht innerhalb einer bestimmten Zeit,
so wird das Thermorelais Thi wirksam und schließt den Kontakt 128 th, Hierdurch
wird das Relais V2 über +, Kontakte 128 thi, 70 s, Wicklung I des
Relais V2, - erregt. Das Relais V2 öffnet den Kontakt 126v2, so daß der Haltestromkreis
für die Relais B und Ü geöffnet wird. Relais -(7 fällt ab. Relais B hält sich über
+, Kontakt 129ü, 13o b,
i31 th, Wicklung II des Relais B, -. Gleichzeitig
wird das Thermorelais Th über -f-, Kontakte 129 ü, 13o b, 131 th, 132 v1,
Thermorelais Th, - eingeschaltet. Wenn sich daher der Teilnehmer der Sprechstelle
Tni nicht innerhalb einer bestimmten Zeit meldet, wird (las Therinorelais Tla wirksam
und öffnet
auch den Haltestromkreis für das Relais B am Kontakt
rar th. Relais B fällt ab, und es sind somit sämtliche durch den Anruf in
Benutzung genommenen Schaltmittel wieder in der Ruhelage: