DE669070C - Hilfsmaschinenanlage fuer Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb - Google Patents
Hilfsmaschinenanlage fuer Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem AntriebInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/33—Compressors for piston combustion engines
- F02M2700/331—Charging and scavenging compressors
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Description
- Hilfsmaschinenanlage für Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb Die Erfindung betrifft eine Hilfsmaschinenanlage für Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb, bei der der Hilfsmotor die für den Anfahr- urndNormalbetrieb des Zweitaktdieselmotors erforderlichen verschiedenartigen Luftverdichter antreibt.
- Eine im Zweitakt arbeitende Diesellokomotive mit direktem Antrieb benötigt stets ein von einem Hilfsmotor angetriebenes Gebläse zur Lieferung der Spülluft. Es muß nämlich auch dann ein solches Gebläse vorgesehen sein, wenn die Lokomotive ein eigenes, in seiner Drehzahl von der Fahrgeschwindigkeit abhängiges Spiilgebläse besitzt, da bei anfahrender Lokomotive der Spülluftbedarf schon beträchtlich ist.
- In der Regel wird von einer direkt angetriebenen Diesellokomotive zum Anfahren Druckluft benötigt, die durch .einen von dem Hilfsmotor angetriebenen Verdichter erzeugt wird. Es hat sich herausgestellt, daß es zweckmäßig ist, den Hilfsmotor und den Verdichter aufzuladen, um deren Abmessungen und damit deren Gewicht klein zu halten.
- Da nun der Druck der Aufladeluft für diese Maschinen höher ist als der Druck der für die Hauptantriebsmaschine benötigten Spülluft; muß außer dem Spülgebläse für die Hauptantriebsmasc'hine noch ein besonderes Aufladegebläse vorgesehen sein. Das Aufladegebläse wird ebenfalls vom Hilfsmotor angetrieben.
- Die Erfindung bezweckt nun, die Hilfsmaschinenanlage zu vereinfachen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Hilfsmotor neben dem Anfahrluftverdichter ein Aufladegebläse antreibt, welches außer der Aufladeluft für die Hilfsmaschinen die für die Hauptantriebsmaschine erforderliche Spülluft über eine Druckmindervorrichtung liefert. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise schematis(2h dargestellt.
- Die Abb. i zeigt die eine und die Abb. 2 die andere Ausführungsform.
- Die Abb. 3 zeigt schematisch eine Regel einrichtung für die Druckmindervorrichtung. ` Die in den Abbildungen gleichen Teile sind mit denselben Bezugszeichen benannt: Die Abb. i zeigt eine Lokomotive i, deren Zweitaktdieselmaschine 2 mit ihrem auf der Kurbelwelle festsitzenden Zahnrad 3 über Zahnräder 4., 5 direkt auf die Kurbel 6 wirkt. -An dieseKurbe16 schließt eineKuppelstangge7 an, die die Drehbewegung der Kurbel 6 auf dieAntriebsräder 8, 9 der Lokomotive i überträgt. Die Zweitaktdieselmaschine 2 ist eine solche, die unter Last anfahren kann. Sie erhält zu diesem Zwecke von einem-Anfahriuftverdich,ter io, der von einem Hilfsmotor ii angetrieben wird, Druckluft über eine Leitung 12. Um die Abmessungen und damit das Gewicht des Anfahrluftverdichters io und des Hilfsmotors i i klein zu halten, werden dieselben durch ein Aufladegebläse 13 aufgeladen. Dieses Aufladegebläse 13 wird ebenfalls vom Hilfsmotor i i angetrieben. Die Aufladeluft strömt dem Anfahrluftverdichter io und dem Hilfsmotor ii durch eine Leitung 14. zu. Das Gebläse 13 saugt die Luft durch ein Filter 15 und die Leitung 16 an. Erfindungsgemäß wird nun ein Teil der geförderten Luft des Gebläses 13 zur Spülung der Hauptantriebsmaschine 2 benutzt. Da der Druck der Aufladeluft höher ist als der Druck der für die Spülung der Hauptantriebsmaschine 2 benötigten Spülluft, wird der Druck der Ladeluft durch eine geeignete Druckmindervorrichtung herabgesetzt. Diese Druckmindervorrichtung ist im vorliegenden Falle eine Expansionsdüse 17. Es wird also nur ein einziges Gebläse 13 verwandt, welches außer der Aufladeluft für die Hilfsmaschinen io, i i noch die für die Hauptantriebsmasc'hine 2 erforderliche Spülluft liefert.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann man noch die Expansionsdüse 17 zur Ansaugung zusätzlicher Spülluft benutzen. Zu diesem Zwecke arbeitet sie mit einer Venturidüse 18 zusammen. Diese Venturi,düse i8 ist über eine Leitung i9 mit dem Ansaugerohr 16 des Gebläses 13 verbunden. Die, die Expansionsdüse 17 verlassende Luft -und die durch sie injektorartig mit Hilfe der Venturidüse i8 durch die Leitung i9 angesaugte Luft fließen der Hauptantriebsmaschine 2 durch die Spülluftzuführungsleitung 2o zu.
- Die in Abb. 2 dargestellte Lokomotive i unterscheidet sich von der in der Abb. i dargestellten dadurch, daß ihre Hauptantriebsinaschine 21 ein von der Fahrgeschwindigkeit abhängiges Spülgebläse 22 besitzt. Dieses Spülgebläse 22 saugt seine Luft durch ein Filter 2i und eine Leitunz 24 an und fördert
saugeleitung 2.4 des Gebläses 22 angeschlossen. Da das Gebläse 22 mit wachsender Geschwindigkeit einen größer werdenden Anteil an Spülluft für die Hauptmaschine 21 fördert, kann die von der EXpansionsdüse 17 zusätzlich mit Hilfe der Venturidüse 18 angesaugte -Luft-vermindert werden. Hierzu dient die in der Abb, 3 dargestellte Einrichtung. Bei ihr wird die zusätzliche Ansaugung von Luft durch die Expansionsdüse 17 in Abhängigkeit vom Druck in der Spülluftleitun.g 2o geregelt. Mittels einer Leitung 26 wird der Spülluftdruck in einen Zylinder 27 geleitet, in dem ein Kolben 28 gleitend gelagert ist, Der Kolben 28 ist fest auf der beweglichen Expansionsdüse i7 angeordnet. Der Spülluftdruck wirkt auf eine Seite des Kolbens 28. Auf der anderen Seite ist der Kolben durch eine Feder 29 belastet, die dem jeweiligen Druck in der Spülluftleitung 2o das Gleichgewicht hält. 30 ist ein bewegliches Stück Leitung, welches die Verschiebung der Expansionsdüse 17 zuläßt. Fördert das -von der Fahrgescliwindigkeit der Lokomotive. i abhängige Gebläse 22 viel Luft, so ist der Spülluftdruck in der Leitung 2o hoch. Der Kolben 28 verschiebt dann die Expansionsdüse 17 nach links. Die zusätzliche Luftansaugung durch die Expansions-düse 17 wird in diesem Falle geringer. Fördert das Gebläse 22 wenig Luft, so ist auch der Spülluftdruck in der Leitung 22 entsprechend niedrig. Die Feder 29 drückt dann den Kolben 28 der Expansionsdüse 17 nach rechts. Die zusätzliche Luftansaugung ist in diesem Falle größer. 31 ist ein Gehäuse, das den Zylinder 27, die Führung 32 für die Expansionsdüse 17 und die Feder 29 umschließt. Das Gehäuse 31 weist eine Öffnung 33 auf, die der Außenluft freien Zutritt zu der federbelasteten Seite des Kolbens 28 verschafft.ä " selbe durch die Leiun ' in die S P'1"""- r u gs!el#u 2c). D n W enturl s u duse ad 1 s ses wle 13 d s n d ic augele-tung a ele-tun 19 n ng8 0 le g s e A eg #b d an An-
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfsmaschinenanlage für Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb, bei der der Hilfsmotor die für den Anfa'hr- und Normalbetrieb des Zweitaktdieselmotors erforderlichen verschiedenartigen Luftverdichter antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor (i i) neben dem Anfahrluftverdicbter (io) ein Anfladegebläse (13) antreibt, welches außer derAufladeluft für die Hilfsmaschinen (io, i i) die für die I-Iauptantriebsmaschine (2) erforderliche Spülluft über eine Druckmindervorrichtung liefert.
- 2. Hilfsmaschinenan.lage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmindervorrichtung eine an sich bekannte Expansionsdüse (17) ist.
- 3. Hilfsmaschinenanlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsdüse (17) zur Ansaugung zusätzlicher Spülluft eingerichtet ist. .
- 4. Hilfsmaschinenanlage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnef, daß die Expansionsdüse (17) in eine Venturidiise (18) eingebaut ist zwecks Ansaugung der zusätzfic'hen Spülluft.
- 5. Hilfsmaschinenanlage nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Expansionsdüse (17) zur Venturidüse (18) zwecks Regelung der zusätzlich angesaugten Spülluft veränderbar ist.
- 6. Hilfsmaschinenanlage nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsdüse (17) in Abhängigkei.t vom Druck in der Spülluftleitung und einer diesem Druck das Gleichgewicht haltenden Feder (2c9) regelbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH152561D DE669070C (de) | 1937-08-06 | 1937-08-06 | Hilfsmaschinenanlage fuer Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH152561D DE669070C (de) | 1937-08-06 | 1937-08-06 | Hilfsmaschinenanlage fuer Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE669070C true DE669070C (de) | 1938-12-16 |
Family
ID=7181458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH152561D Expired DE669070C (de) | 1937-08-06 | 1937-08-06 | Hilfsmaschinenanlage fuer Zweitaktdiesellokomotiven mit direktem Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE669070C (de) |
-
1937
- 1937-08-06 DE DEH152561D patent/DE669070C/de not_active Expired
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