DE669995C - Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffarmen Metallen oder Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffarmen Metallen oder Legierungen

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DE669995C
DE669995C DEB168277D DEB0168277D DE669995C DE 669995 C DE669995 C DE 669995C DE B168277 D DEB168277 D DE B168277D DE B0168277 D DEB0168277 D DE B0168277D DE 669995 C DE669995 C DE 669995C
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carbon
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B5/00General methods of reducing to metals
    • C22B5/02Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes
    • C22B5/04Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes by aluminium, other metals or silicon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffarmen Metallen oder Legierungen Kohlenstoffarine Metalle und Legierungen lassen sich durch Reduktion mittels Kohle nicht gewinnen, da der Kohlenstoffgehalt des N'letalls notwendigerweise zu hoch ausfällt. Es sind deshalb andere Verfahren in Vorschlag gebracht worden, die eine Reduktion von Erz oder Metalloxvd in der Weise durchzuführen gestatten, daß der Kohlenstoffgehalt des gewonnenen Metalls oder der gewonnenen Metallegierung gering ist und in bestimmten vorgeschriebenen Grenzen gehalten werden kann. Diese Verfahren beruhen im wesentlichen auf der reduzierten Wirkung des Siliciums.
  • Es ist insbesondere eine Reduktionslegierung in Vorschlag gebracht worden, welche durch Zusammenschmelzung von duarz- und tonerdehaltigein Material in solchem Mischverhältnis gewonnen wird, daß sie einen Siliciumgehalt von 3o bis 5o0/0 und einen Aluminiumgehalt von 40 bis 6o0/0 neben einem gerinrien Prozentsatz. an Eisen und Titan aufweist. Diese Legierung wird zur unmittelbaren Reduktion von Erz im Schmelzprozeß verwendet. Praktische Bedeutung hat sie indessen trotz des Vorteils einer dünnflüssigen Schlacke nicht erlangen können, weil sie in der Herstellung zu teuer ist.
  • Wirtschaftlich günstiger sind gleichfalls bekannte Reduktionslegierungen, die durch Zusammenschmelzen von im Wege der Reduktion von Erz oller XIetalloxyd mittels Kohle gewonnenem hochgekohlteni Metall und kieselsäurehaltigem Material (Quarz) hergestellt und zur silicothermischen Reduktion von weiter emErz oder Metal loxvd verwendet werden. Der Vorteil einer solchen Siliciumlesierung des herzustellenden Metalls liegt darin, daß ein großer Teil des Erzes oder Metalloxydes mittels billiger Kohle reduziert wird und nur die restliche Erz- oder Oxvdnienge auf silicothermischemWege reduziert zu werden braucht. Andererseits liegt die Schwierigkeit der Verwendung einer solchen siliciumhaltigen Legierung; des herzustellenden Metalls darin, claß die entstehende Schlacke verli<iltnisWißiri dickflüssig und zäh ist und deshalb den "Zusatz von Flußmitteln erfordert. Der Zusatz eines Flußmittels ist auch dann erforderlich, wenn die Reduktionslegierung, wie üblich, geringe 11.engen Aluminium enthält. Abgesehen von der Notwendigkeit des Zusatzes eines Flußmittels bedingt das I# lulhnittel selbst wesent- . liche Nachteile, indem einerseits für die -Einschniel-rung des hlußinittels eine erhebliche Wä rineinenge aufzuwenden ist und andererseits (las Flußinittel die Schlackemnenge vergrößert. Die Vergrößerung der Schlackenmenge beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit der Schlacke bei ihrer Reduktion mittels Kohle oder auf silicothermischeni Wege und bedingt eine Vergrößerung des Nletalloxy-däelialte:s der Schlacke.
  • Die vorliegende Erfindung lehnt sich an die letztgenannteArt der Reduktion von Erz oder 1letalloxyden mit Unterteilung der .lZeduktion in eine solche mittels Kohle und eine solche auf silicothermischem Wege an und vermeidet die angegebenen Mängel dadurch, (laß für die silicothermische Reduktion eine Legierung verwendet wird, deren Mindestgehalt an Aluminium 5U0, an Silicium i o0/0 und an Metall oder iNIetallegierung mindestens 5o'/, beträgt. Diese Legierung wird dadurch gewonnen, daß das im Wege der Kohlereduktion hergestellte hochgekohlte Metall entweder mit Silicium und Aluminium oder mit kieselsäure- und tonerdehaltigem Material und. Koks zusammengeschmolzen wird.
  • Der jeweilige Gehalt an Aluminium und Silicium hängt von dem gewünschten Grade der Kohlenstofffreiheit des herzustellenden lIetalls ab. Der angegebene Mindestgehalt an Aluminium von 5% und an Silicium von i0°10 entspricht etwa einem Kohlenstoffgehalt des leerzustellenden Metalls bzw. der herzustellenden Legieru g von 0,a0(0.
  • Der Aluminiumgehalt der Reduktionslegierung macht den Zusatz von Flußmitteln bei der silicothermischen Reduktion überflüssig, (la auch ohne Flußmittel eine dünnflüssige Schlacke erbalten wird. Es wird deshalb einerseits durch Ersparnis der Flußmittel derHerstellungsprozeß verbilligt unter gleichzeitiger Verbesserung der Qualität der Schlacke und Verringerung (leslvi-etallverlustes beimkeduktionsproz_eß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPPUCIl: Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffarmen Metallen oder Legierungen aus 1?rz oder Metalloxyd, bei welchem a) zunächst (las Erz oder das Metalloxyd mittels Kohle reduziert, b) (las so gewonnene hochkohlenstoffhaltigeErzeugnis mitAluminium und Silicium legiert und c) diese Legierung zur silicothermischen Reduktion von weiterem Erz oller Metallosvd benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die silicothermische Reaktion eine Legierung, bestehend aus mindestens 50/0 Aluminium, mindestens i oo/o Silicium und mindestens 5o01, des hochkohlenstoffhaltigen Erzeugnisses, verwendet wird, die durch Zusammenschmelzen des hochkohlenstoffhaltigen Erzeugnisses entweder init Aluminium und Silicium oder durch Zusammenschmelzen mit kieselsäure- und tonerdelialtigen Stoffen und Koks ge--%N-onnen wurde.
DEB168277D 1935-01-15 1935-01-15 Verfahren zur Herstellung von kohlenstoffarmen Metallen oder Legierungen Expired DE669995C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225216B (de) * 1958-08-09 1966-09-22 Lucas S Moussoulos Verfahren zur Herstellung von Eisen-Nickel-Legierungen aus nickelhaltigen Eisenerzen
DE1245134B (de) * 1962-02-06 1967-07-20 Pechiney Prod Chimiques Sa Verfahren zur Herstellung von Metallen und Legierungen durch metallothermische Reduktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225216B (de) * 1958-08-09 1966-09-22 Lucas S Moussoulos Verfahren zur Herstellung von Eisen-Nickel-Legierungen aus nickelhaltigen Eisenerzen
DE1245134B (de) * 1962-02-06 1967-07-20 Pechiney Prod Chimiques Sa Verfahren zur Herstellung von Metallen und Legierungen durch metallothermische Reduktion

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