DE670314C - Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen - Google Patents

Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen

Info

Publication number
DE670314C
DE670314C DES116239D DES0116239D DE670314C DE 670314 C DE670314 C DE 670314C DE S116239 D DES116239 D DE S116239D DE S0116239 D DES0116239 D DE S0116239D DE 670314 C DE670314 C DE 670314C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
auxiliary
ignition
discharge apparatus
mercury
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES116239D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES116239D priority Critical patent/DE670314C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE670314C publication Critical patent/DE670314C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/34Igniting arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/48Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0087Igniting means; Cathode spot maintaining or extinguishing means

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Elektrischer Entladungsapparat mit flüssiger Kathode und einer oder mehreren Zündelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehältern in Beziehung stehen Die Erfindung bete ittt einen elektrischen Entladungsapparat mit flüssiger Kathode, insbesondere eine Zündeinrichtung für Quecksilberdampfstromrichter, namentlich Öuecksilberdampfglasgleichr ichter.
  • Beim Zünden von Metalldainpfstromrichtern treten namentlich dann Schwierigkeiten auf, wenn sich der Abstand zwischen der Spitze der Zündelektrode und der Kathodenoberfläche so ändert, claß ein Zündlichtbogen nicht mehr gebildet werden kann. Solche Änderungen des Abstandes zwischen Zündelektrode illid Kathodenoberfläche treten beispielsweise bei Schwankungen des Kathodenquecksilbers auf, die namentlich bei ortsbeweglichen Stromrichtern unvermeidlich sind, bei denen die Kathodenflüssigkeit mitunter beträchtliche Bewegungen ausführt.
  • Es ist bekannt, zur Vermeidung des erwähnten Übelstandes innerhalb des Gefäßraumes in der Nähe der Kathode kleine Hilfsbehälter anzuordnen, welche mit Quecksilber gefüllt sind. Die Zündelektrode taucht nicht unmittelbar in das Kathodenquecksilber, sondern in das der Hilfsgefäße ein. Diese Hilfsgefäße befinden sich in einem gewissen Abstand oberhalb des Kathodenspiegels und werden, wenn aus irgendeinem Grunde eine Auffüllung ihres Quecksilberinhaltes notwendig ist, mit Hilfe eines Magneten in das Kathodenquecksilber hineingezogen.
  • Es ist ferner bekannt, seitlich von der Kathode einen Hilfsbehälter anzuordnen, welcher mit Quecksilber gefüllt und mit der Zündelektrode leitend verbunden ist. Die Zündung erfolgt dann in der Weise, daß zwischen dem Quecksilber des Hilfsbehälters und des Hauptbehälters eine entsprechende Spannung angelegt und am Lichtbogen erzeugt wird.
  • Gemäß der Erfindung werden nun bei einem elektrischen Entladungsapparat mit flüssiger Kathode und einer oder mehreren Zündelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehältern in Beziehung stehen, die Hilfsbehälter seitlich im vorteilhaft gewölbt ausgeführten Kathodenkörper angeordnet, und zwar so, daß sie mit ihrem Rand nur wenig über die Quecksilberoberfläche hinausragen. Diese Anordnung des Hilfsbehälters hat den Vorteil, daß der Abstand der Zündelektrodenspitze von dem mit der Kathode verbundenen Quecksilber des Hilfsgefäßes bei jeder Betriebslage praktisch gleich bleibt, so daß Störungen in der Zündung der Entladung durch Änderung dieses Abstandes nicht eintreten können. Wenn ein Teil des im Hilfsgefäß vorhandenen Quecksilbers verdampft oder aus irgendeinem Grunde das Gefäß verläßt, so erfolgt stets infolge der ja immer vorhandenen geringen Oberflächenbewegungen des Kathodenquecksilbers die ilfachfüllung einer entsprechenden Quecksilbermenge.
  • Die Hilfsgefäße besitzen vorteilhaft eigene Anschlüsse an die Kathodenleitung. Wenn man sie beispielsweise als an der Kathodenbehälterwand befindliche kugelförmige Näpfe ausbildet, derart, daß die Spitze der Zündelektrode jeweils im wesentlichen in der Mitte der Hilfsgefäße liegt, so erreicht man dadurch, daß der Abstand zwischen der Quecksilberoberfläche und der Zündelektrodenspitze in den Hilfsgefäßen bei jeder Lage des Kathodenteiches praktisch völlig gleich bleibt. Dies gilt sowohl in Fällen, in denen die Zündelektrode in die Kathodenflüssigkeit eingetaucht ist, wie dies beispielsweise bei Zündelektroden aus Widerstandswerkstoff der Fall ist, als auch in Fallen, in denen die Zündelektrode in der Regel einige Millimeter oberhalb des Quecksilberspiegels endigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Quecksilberdampfgleichrichter, Fig. a einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • In dem Kathodenbehälter i des Glaskolbens a eines Quecksilberdampfgleichrichters befinden sich am Rande kugelförmige Näpfe (Zündnäpfe) 3 und 4. In die kugelförmigen Näpfe 3 und 4 ragt das freie Ende der Zündelektroden ö und 6 hinein. Die Zündelektroden sind vorteilhaft so angeordnet, daß ihre Spitzen im wesentlichen im Mittelpunkt der kugelförmig ausgebildeten Zündnäpfe endigen. Treten während des Betriebes des Gleichrichters Schwankungen des Gleichrichtergefäßes auf, so wird die Kathodenflüssigkeit beispielsweise die punktiert angedeutete Lage einnehmen. Das eine Zündgefäß mit der ihm zugeordneten Zündelektrode taucht hierbei unter die Kathodenoberfläche, während das andere Zündgefäß mit der ihm zugeordneten Zündelektrode über die Oberfläche der Kathodenflüssigkeit auftaucht.
  • Wie man aus dem Ausführungsbeispiel sieht, hält das Hilfsgefäß 3 kathodisch angeschlossene Quecksilber gefangen, dessen Oberfläche auch bei der Schräglage des Kolbens im wesentlichen den gleichen Abstand von der Spitze der Zündelektrode hat wie vorher. Die Zündnäpfe haben vorteilhaft nach innen umgebogene Ränder, die die in den Hilfsnäpfen befindliche Kathodenflüssigkeit gefangen halten. Die Leitungen 7 verbinden die Näpfe 3 und 4 mit dem Kathodenanschluß B.
  • Die vorzugsweise seitlich am Rande des Kathodenbehälters angeordneten, gegebenenfalls besonders gekühlten Hilfsbehälter haben u. a. auch den Vorteil, daß sie der thermischen Einwirkung des Lichtbogens, der in dem mittleren Kathodenteich ansetzt, entzogen sind, so daß in ihnen die Verdampfung der Kathodenflüssigkeit nicht in dem Maße auftritt, daß der Abstand zwischen Zündelektrodenspitze und Quecksilberoberfläche eine wesentliche Änderung erfährt. Es empfiehlt sich, bei ortsbeweglichen Stromrichteranlagen, namentlich bei Stromrichtern, die auf Schiffen verwendet werden, eine große Anzahl Zündelektroden mit diesen zugeordneten Zündnäpfen vorzusehen. Gerät das Stromrichtergefäß dann in eine geeignete Lage, so wird jeweils eine Zündelektrode mit dem ihr zugeordneten Napf in der Kathodenflüssigkeit untertauchen, während eine andere Zündelektrode mit dem ihr zugeordneten Hilfsnapf aus der Kathodenflüssigkeit auftaucht.
  • Der neue Entladungsapparat hat nicht nur für Land- und Wasserfahrzeuge große praktische Bedeutung, sondern namentlich auch für große Luftfahrzeuge, auf denen elektrische Stationen mitgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Entladungsapparat mit flüssiger Kathode und einer oder mehreren Zündelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehältern in Beziehung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbehälter seitlich im vorteilhaft gewölbt ausgeführten Kathodenbehälter mit ihrem Rand sehr wenig über die Quecksilberoberfläche hinausragend angeordnet sind. z. Entladungsapparat nach Anspruch i zur Anwendung auf Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Bewegungsrichtung des Fahrzeuges mindestens eine Zündelektrode mit ihr zugeordnetem Hilfskathodenbehälter vorgesehen ist.
DES116239D 1934-11-27 1934-11-27 Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen Expired DE670314C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES116239D DE670314C (de) 1934-11-27 1934-11-27 Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES116239D DE670314C (de) 1934-11-27 1934-11-27 Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE670314C true DE670314C (de) 1939-01-16

Family

ID=7533842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES116239D Expired DE670314C (de) 1934-11-27 1934-11-27 Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE670314C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2520241C3 (de) Schmierbüchse mit einem durch eine Trenneinrichtung in eine Schmierstoffkammer und eine Druckgaskammer aufgeteilten Behälter
DE670314C (de) Elektrischer Entladungsapparat mit fluessiger Kathode und einer oder mehreren Zuendelektroden, die mit kathodisch angeschlossenen Hilfsbehaeltern in Beziehung stehen
DE570409C (de) Drahtgalvanisierungsverfahren
DE603883C (de) Schaltanordnung
DE1010647B (de) Gehaeuse fuer ein elektrisch unsymmetrisch leitendes System vom Kristalltyp
DE745632C (de) Anordnung zur Abstuetzung des Elektrodensystems einer Elektronenroehre
DE734363C (de) Metalldampfentladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfstromrichter
DE556948C (de) Elektrolytische Zelle fuer Halogenalkalielektrolyse nach dem Amalgamverfahren
DE467932C (de) Quecksilberdampfgleichrichter in Metallgefaess
DE658836C (de) Fuer Registrierzwecke, als Aussteuerungsanzeiger und fuer aehnliche Zwecke verwendbare Glimmlampe
DE1098362B (de) Vorrichtung zum Einstellen der Verdampfungsgeschwindigkeit von Verdampfungsvorrichtungen fuer Ammoniakloesung
DE2357525A1 (de) Negative anschlussleitung fuer einen elektrolyt-kondensator
DE681641C (de) Fluessigkeitsstandanzeiger fuer Niederdruckbehaelter oder- kessel
DE656943C (de) Metalldampfentladungsgefaess, insbesondere Quecksilberdampfstromrichter
DE554967C (de) Haengeisolator mit einer an der oberen Kappe befestigten Schutzhaube und einem an der unteren Kappe befestigten OElnapf
DE889329C (de) Zuendeinrichtung fuer elektrische Entladungsgefaesse mit fluessiger Kathode
DE726463C (de) Entladungsgefaess mit Dampf- oder Gasfuellung und kalter, plattenfoermig ausgebildeter Kathode zur Erzeugung von Kippschwingungen
DE923876C (de) Messstab z. B. fuer den OElstand im Kurbelgehaeuse von Kraftfahrzeugmotoren
AT150898B (de) Metalldampfenladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfstromrichter.
DE411970C (de) Elektrolytischer Gleichrichter
AT144180B (de) Elektrolytische Zelle.
DE485960C (de) Einrichtung zur Zuendung eines Quecksilberdampf-Lichtbogens
DE652591C (de) Elektrolytische Zelle
DE914521C (de) Glimmentladungsroehre zur Gleichspannungsregelung
DE653301C (de) Zuendvorrichtung fuer Metalldampfgleichrichter