DE671282C - Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen - Google Patents
Lagerung von Kesseln u. dgl. auf FahrzeugenInfo
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- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D5/00—Tank wagons for carrying fluent materials
- B61D5/06—Mounting of tanks; Integral bodies and frames
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen.
Solche Lagerungen erfordern besondere Sorgfalt, da die Fahrzeuge und mithin auch die
den Kessel tragenden Verbindungsstücke erheblichen Beanspruchungen' ausgesetzt sind,
welche entweder vom Untergestell oder vom Kessel herrühren und in der Lagerung aufgenommen
werden müssen. Diese muß so beschaffen sein, daß der Kessel möglichst von zusätzlichen Beanspruchungen entlastet
wird. Man ist daher von der ursprünglichen starren Befestigung des Kessels am Untergestellträger
mittels großer Flanschen zur einfachen Bolzenlagerung übergegangen, welche dem Kessel eine gewisse Bewegungsfreiheit
in der Längsrichtung, z. B. für die Wärmedehnungen, verleiht und eine nicht auf den
Kessel rückwirkende Einstellung des Lagerbockes bei den immer wieder vorkommenden
Formänderungen des Untergestells zuläßt. Der Kessel hat hierbei an jeder Auflagestelle
einen Flansch, der an beiden Seiten von den Stützen des Untergestells erfaßt und durch
einen diese durchsetzenden! Bolzen befestigt wird. Die Anlage der den Flansch gabelförmig
umgreifenden Stützen kann dabei durch eingelegte oder eingetriebene Flacheisen verbessert werden. Als Halter des Kessels
bleibt aber auch in diesem Falle der vom Kessel abstehende und in dessen- Längsrichtung
in die Gabelstütze des Untergestells eingeführte Flansch, in dessen Bohrung die vielseitigen (senkrechten, und waagerechten)
Stoßkräfte des Fahrzeuges übertragen werden und dort ziemlich hohe Beanspruichungteni
ergeben, und zwar auch solche, welche den Kessel nach unten ziehen oder Verschiebungen
in der Fahrtrichtung veranlassen würden. Die ganze Kraftarbeit ist daher auf einen verhältnismäßig kleinen Raum beschränkt
und erzeugt dort erhebliche Belastungen, die am Kessel von eimern den
Scherwiderstand aufnehmenden! Flansch getragen werden müssen. Die Verbindung erfordert
daher ziemlich dicke und kurze Bolzen, welche die Bohrung leicht ausleiern, zumal
wenn .diese, wie es im Fahrzeugbau vorkommt, nicht an allen Teilen genau anliegend
eingepaßt werden können, und welche ferner, als Träger betrachtet, in der Mitte die
höchsten Beanspruchungen, haben.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch eine Ausbildung der Bolzengelenke,
bei der sowohl am Kessel als auch am Untergestellträger Gabeln vorgesehen sind, deren
schräg gerichtete Anlageflanschen, welche in einem das Abheben des Kessels erlaubenden
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frans Kreidner in. Essen.
Abstand voneinander entfernt sind, durch
einen alle Flanschen durchsetzenden. Bolzen miteinander verbunden werden. Dadurch wird
bei voller Wahrung der Wärmedehnung des Kessels und der unbehinderten Formänderung
des Untergestells eine Lagerung erreicht, welche eine gewisse Eigenelastizität hat, also
nicht zu starr wirkt, 'die Kräfte auf einen verhältnismäßig großen Bereich verteilt, die BoI-zen
durch Ausnutzung1 mehrerer Scherquerschnitte günstig beansprucht und schließlich
auch noch die senkrechte Abhebbarkeit des Kessels wiederherstellt.
In der Zeichnung ist ein Ausf ülirungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des Kesselwagens,
Abb. 2 den Schnitt nach der Linie H-II der Abb. 1 und
Abb. 3 einen Teil der der Abb. 2 entsprechenden
Darstellung bei abgehobener Trommel.
Der Kessel 2, der an dem einen durch Q-Eisen angedeuteten Untergestelltrager des
Schienenfahrzeuges gelagert werden soll, ist an seinen vier Lagerstellen mit je einer
Schiene 1 versehen, welche außen am Kesselblech angeschweißt ist und durch je zwei zur
U-Form sich ergänzende Winkeleisen gebildet wird. Die Schienen 1 haben daher gabelförmigen
Querschnitt und greifen in die ebenfalls als Gabeln ausgebildeten Halter 3 der am Wagenuntergestell befestigten Sättel 4
derart ein, daß sich ihre frei stehenden' Flansehen
S und 6 auf die Teile 7 und 8 der Ga- - bein 3 auflegen. Je zwei Gabeln 1 und 3
werden durch einen ihre Flanschen 5 bis 8 durchsetzenden Bolzen fest miteinander verbunden,
so daß die vorderen Verbindungen gegenüber den hinteren Verbin düngen eine
gewisse Drehbarkeit für die unvermeidlichen Verformungen des Untergestells haben, während für die Wärmedehnung des Kessels
eine Langlochverbindung vorgesehen ist. Der Kessel 2 stützt sich an jeder Lagerstelle an
zwei Stellen des Bolzens ab und überträgt seine Kräfte auf zwei genügend weit voneinander
entfernte und den Bolzen hinreichend führende Flanschen 6 und 7, welche auch ein
Abheben des Kessels 2 in senkrechter Riehrung gestatten, weil in diesem Falle die unteren
Flanschen 6 der Kesselgabeln 1 an den oberen Flanschen 7 der Untergestellgabieln 3
vorbeigehen und, von der Mitteleben 9 aus gemessen, der größte Abstand der Flanschen 6
kleiner ist als der kleinste Abstand der Flanschen 7. Die Bolzen werden durch die Flanschen
5 bis 8 an zwei Stellen auf Abscheren beansprucht, können also infolgedessen schwächer
gehalten werden, ebenso die Flanschen 5 bis 8, was eine nicht zu starr, aber trotzdem
sicher wirkende Verbindung ergibt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen, bei welcher der Kessel an den Lagerstellen durch schräg gestellte lösbare Bolzengelenke mit dem Wagenuntergestell verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bolzengelenk durch sowohl am Kessel (2) als auch am Untergestellträger vorgesehene Gabeln (1, 3) gebildet wird, deren schräg gerichtete AnlagefLanschen (5 bis 8), welche in einem das Abheben des Kessels (2) erlaubenden Abstand voneinander entfernt. sind, durch einen alle Flanschen (5 bis 8) durchsetzenden Bolzen miteinander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE415120D BE415120A (de) | 1935-06-26 | ||
| DEK138374D DE671282C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK138374D DE671282C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE671282C true DE671282C (de) | 1939-02-03 |
Family
ID=7249109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK138374D Expired DE671282C (de) | 1935-06-26 | 1935-06-26 | Lagerung von Kesseln u. dgl. auf Fahrzeugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE415120A (de) |
| DE (1) | DE671282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004647B (de) * | 1951-07-19 | 1957-03-21 | Beyer Peacock & Company Ltd | Nachgiebige Befestigung von auf dem Rahmen bzw. der Tragkonstruktion von Schienenfahrzeugen, z.B. Lokomotiven oder Tendern, gelagerten Behaeltern fuer Wasser, Brennstoffod. dgl. |
-
0
- BE BE415120D patent/BE415120A/fr unknown
-
1935
- 1935-06-26 DE DEK138374D patent/DE671282C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004647B (de) * | 1951-07-19 | 1957-03-21 | Beyer Peacock & Company Ltd | Nachgiebige Befestigung von auf dem Rahmen bzw. der Tragkonstruktion von Schienenfahrzeugen, z.B. Lokomotiven oder Tendern, gelagerten Behaeltern fuer Wasser, Brennstoffod. dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE415120A (de) |
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