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Einwurfsvorrichtung an Selbstverkäufern für strömende Energie Zusatz
zum Patent 672 452 Die Erfindung betrifft eine Einwurfsvorrichtung an Selbstverkäufern
für strömende Energie mit einer Münztrommel für verschiedenwertige Münzen nach Patent
672 452 mit Schaltgliedern, die durch einen in einer drehbaren Münztrommel
durch das Einschieben einer Münze zurückgedrängten Schieber und unter Verwendung
einer mit dem Schieber verbundenen und mit Ausnehmungen versehenen Scheibe
je nach der Größe der Münze vorübergehend auf ein Trieb der Vorgabewelle
des Selbstverkäufers wirken.
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Aus baulichen Gründen kann ein solcher Selbstverkäufer nicht ohne
weiteres für eine beliebige Zahl von verschiedenwertigen Münzen eingerichtet werden,
und man ist normalerweise nicht über drei Werte hinausgegangen. Neuerdings ist das
Bedürfnis an Einwürfen für Selbstverkäufer aufgetaucht, in denen mehr als drei Münzsorten,
vorzugsweise fünf, zur Verwendung gelangen können. Diesem Bedürfnis hat man in der
Weise entsprochen, daß man entweder zwischen den von der Münze bewegten Schieber
und einen zweiten, die Schaltglieder tragenden Schieber eine Übersetzung einschaltete
oder daß man wenigstens zwei zwangsläufig mit der Vorgabewelle des Selbstverkäufers
verbundene Triebe anwendete. Beide Maßnahmen sind nachteilig, da sie außer den vorerwähnten
Mitteln Getriebe zu Zwecken einer Übersetzung oder einer Kupplung der mehreren Triebe
erfordern und trotz des erheblichen Aufwands keine ausreichende Betriebssicherheit
ergeben.
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Die Erfindung vervollkommnet die Anordnun- nach Patent 672
45 2, und bezweckt, einerseits eine größere Anzahl verschiedenwertiger
Münzen
in dem Selbstverkäufer zu verwenden und andererseits dabei zwei Triebe für die Vorgabewelle
oder besondere Getriebe zu vermeiden. Dies wird gemäß der Erfindung - dadurch
erreicht, daß bei einer Einrichtung nach Voraussetzung die mit Ausnehmungen versehene
Scheibe auf Zahnsegmente als Schaltglieder wirkt, die axial derart verschiebbar
sind, daß die der eingeschobenen Münze entsprechende Ausnehmung bzw. Ausnehmungen
der Scheibe dem entsprechenden Zahnsegment bzw. den Zahnsegmenten eine Verschiebung
gestattet bzw. gestatten, die dessen bzw. deren Eingriff in das Trieb der Vorgabewelle
beim Drehen der Münztrommel zur Folge hat. Auf diese Weise entsteht eine von den
Nachteilen der bisheri-enEinwurfsvorrichtungen freieEinwurfvorrichtung.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt,
und zwar in Abb. i im Aufriß und in Abb.:2 im von links in Abb. i gesehenen Seitenriß,
je mit Teilen im Schnitt.
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Im Gehäuse ig ist eine Münztrommel iS gelagert, die über ein Winkelgetriebe
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mit der Achse:2 eines zum Betätigen des Einwurfes dienenden Handmittels,
das auf der Zeichnung nicht gezeigt ist, in Verbindung steht. In der Münztrommel
18 ist in einer Münzkammer ein Schieber2o angeordnet, der in der Ruhelage unter
dem Einfluß einer nicht gezeichneten Feder mit seiner Stirnwandung in der Mantelfläche
der Münztrommel liegt und den Münzeinwurfschlitz 21 abschließt. Die entgegengesetzt
liegende Stirnkante des Schiebers 2o ist gestrichelt in Nähe der Achse eingezeichnet.
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Am Schieber 2o ist ein Bolzen 86 angeordnet, gegen den die
radial verlaufende Kante 87
des Ausschnittes einer lose drehbar auf der Münztrommelwelle
sitzenden Scheibe 88 unter dem Einfluß einer Feder 89 anliegt.
Die Scheibe 88 hat zwei Löcher go, gi und an ihrem Rande Ausnehmungen 92,
93, 94, 95, 96
und 97, liegt in einer Vertiefung der Münztrommel
18 und ist von einer auf der Münztrommel festen Scheibe 98 überdeckt.
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Auf der Scheibe 98 ist ein topfförmiges Verbindungsstück
99 befestigt, das eine Scheibe ioo trägt. In Löchern der Scheiben
98, ioo sind Stäbe ioi, 102, 103 und 104 verschiebbar gelagert. Die Bewegungsbahnen
der Stäbe 101, 103 und 104 schneiden sich mit den Bewegungsbahnen der Ausnehmungen
92 bis 97, und die Bewegungsbahn des Stabes io2 schneidet sich mit den Bewegtingsbahnen
der Löcher go, gi.
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Auf den Stäben ioi, io:2, 103 und 104 sitzen Naben io5 fest, die
je ein Zahnsegment io6, io7, io8 bzw. io_g und je einen Anschlag i
io, i i i, 11:2 bzw. 113 aufweisen. Die Zahnsegmente 106, 107, io8 und iog
sind durchAnliegen an der zylindrischen Mantelfläche des Verbindungsstückes
99 gegen Verdrehen gesichert und sind an ihrer äußeren Begrenzung gezahnt,
wobei das Segment io6 einen Zahn, dasjenige io7 sechs Zähne und diejenigen io8 und
iog je zwölf Zähne aufweisen. Federn 114 suchen die Stäbe ioi bis
104 in Richtung gegen die Scheibe 88 hin zu bewegen, woran sie aber in der
Ruhestellung des Einwurfes, wie nachstehend beschrieben, verhindert werden. In dieser
Lage befinden sich die Zahnsegmente io6, io7, io8 und iog außerhalb der Einwirkungssphäre
auf ein Trieb 36 der nicht gezeichneten Vorgabewelle des Selbstverkäufers.
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Das Gehäuse ig ist durch einen Deckel i 15
abgeschlossen, an
dem ein im Querschnitt winkelförmiges Segment116 angeschlossen ist. Der Schenkel
116a dieses Segments dient den Anschlägeniio,iii,ii2 undl13 als Auflage und hält
dadurch die Stäbe ioi bis 104 außerhalb des Bereiches der Scheibe 88.
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Der Schenkel 116a ist bei 116b zu einer Anlaufbahn geformt und bei
i i 6c durch eine Absetzung schmäler gemacht, und die Anschläge i i o bis i 13
sind so lang, daß, auf dem Schenkel 116a aufliegend, diejenigen iio, iii bis in
die Zone des verschmälert fortlaufenden Teiles des Schenkels T16a ragen, während
diejenigen 112 und 113 nicht bis in diese Zone ragen.
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Nach dem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß der Einwurf für fünf
Münzwerte des englischen Münzsystems benützbar ist, und zwar für Penny-, Sixpence-,
Shilling-, 2-Shilling- und 21/2-Shilling-Stücke.
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In der Ruhestellung des Einw-urfes liegen die Anschläge iio bis 113
alle auf dem Schenkel 116a auf, so daß die Federn 114 gespannt siAd und die Zahnsegmente
io6 bis iog, wie erwähnt, sich außerhalb der Einwirkungssphäre auf das Trieb
36 befinden.
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Wird nun beispielsweise ein Pennystück in den Münzeinwurfschlitz:2i
eingeschoben, so dreht der von diesem zurückgedrängte Schieber2o die Scheibe88 um
so viel, daß deren Ausnehmung 9.2 unter den Stab ioi zu liegen kommt. Die übrigen
Stäbe io2, 103, 104 liegen bei dieser Einstellung keinen Ausnehrnungen der Scheibe
88 gegenüber. Wird nun durch das Handmittel die Münztrommel 18 zwecks Durchschleusung
der Münze gedreht, so kann der Anschlag iio am Ende des Auflageschenkels 116a abfallen,
indem der Stab ioi unter dem Einfluß seiner Feder 114 durch die Ausnehmung 9:2 hindurchtreten
ka ' nn und gegen die Münztrommel 18 anschlägt. Hierdurch wird das Zahnsegment
io6 in die Ebene des Triebes 36 gebracht
und dreht dieses
im weiteren Verlauf der Drehung der Münztrommel 18 um einen Zahn. Die übrigen Zahnsegmente
107, 108, 109 kÖnnen bei dieser Drehung nicht in die Ebene des Triebes
36 gelangen, da deren Stäbe 102, 103, 104, wenn sie vom Auflageschenkel
i i 6a
freigegeben werden, gegen die Scheibe 88 anzustehen kommen,
d. h. diese verhindert die Bewegung dieser Zahnse-mente in die genannte Ebene.
Im weiteren Verlauf der Drehung der Münztrommel 18 gelangt der Anschlag i i o auf
die Anlaufbahn i i 6b, und der Stab 103 wird angehoben und in seine Ruhestellung
zurückbewegt, d. h. das Zahnsegment io6 wird aus der Einwirkungssphäre auf
das Trieb 36 heraus- und wieder in Reihe mit den übrigen Zahnsegmenten 107
bis iog gebracht.
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Wenn die Münztrommel 18 eine ganze Umdrehung gemacht hat, dann befinden
sich die verschiedenen genannten Teile wieder in der Ruhestellung, und die Münze
ist durchgeschlenst. Für die Einstellung der Münztrommel 18 auf die Ruhestellung
und die Sicherung gegen Betrug sind Mittel vorgesehen, die in der Anmeldung nicht
erläutert sind, weil sie bei Selbstverkäufern grundsätzlich bekannt sind.
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Wird ein Sixpencestück in den Münzeinwurf 21 eingeschoben, so dreht
der Schieber 2o die Scheibe 88 um so viel, daß das Loch go unter den Stab
io2 zu liegen kommt. In dieser Lage der Scheibe 88 liegen den Stäben 101,
103, io4 keine Ausnehmungen dieser Scheibe gegenüber, so daß beim Drehen der Münztrommel
18 während der Durchschleusbewegung nur das Zahnsegment 107 in die Ebene des Triebes
36 kommt und dieses um sechs Zähne dreht. Der Anschlag i i i dieses Zahnsegmentes
107 fällt wie beim Durchschleusen des Pennystückes am Ende des Auflageschenkels
116a ab und wird, nachdem das Trieb 36 gedreht wurde, von der Auflaufbahn
116b wieder angehoben.
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Das Einbringen eines Shillingstückes in die Münztrommel iS hat eine
Einstellung der Scheibe 88 mit der Ausnehmung 95 unter den Stab 104
zur Folge, in welcher Lage den Stäben ioi, 102, 103 keine Ausnehmungender Scheibe
88 gegenüberliegen. Beim Durchschleusen der Münze fällt dann der Anschlag
113 an der Absetzung 1 16e vom Schenkel 116a ab, so daß das Zahnsegment iog
mit dem Trieb 36 in Eingriff kommt und dieses um zwölf Zähne dreht.
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Ein in den Münzeinwurf:2i geschobenes Zweishillingstück verursacht
eine - Drehung der Scheibe88 um so viel, daß die Ausnehmungen93 und96 unter
die StäbeI03, io4 zu liegen kommen, deren Anschläge 11:2, 113 beim Durchschleusen
an der Absetzung 116c vom Schenkel 116a abfallen. Demzufolge konitnen die Zahnsegmente
io8, iog mit dem Trieb 36 in Eingriff und drehen dieses um 24 Zähne.
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Das Verwenden eines 21/,-Shilling-Stückes bewirkt, daß das Loch gi
und die Ausnehmungen 94 und 97 unter die Stäbe io2, 103
und 104 gelangen,
so daß beim Durchschleusen dieses Geldstückes die Zahnsegmente 107,
io8 und
iog in die Einwirkungssphäre auf das Trieb 36 kommen und dieses um
30
Zähne drehen.
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Die Anordnung des Absatzes 116c bezweckt, daß die je zwölf
Zähne aufweisenden Segmente io8, iog genügend Leerweg vordem Inwirkungkommen haben,
um mit Sicherheit und unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der das Handmittel
betätigt wird, das Gelangen dieser Segmente in die Einwirkungssphäre auf das Trieb
36 zu erreichen. Für die weniger Zähne aufweisenden Segmente io6,
107 genügt ein kleinerer Leerweg, so wie er durch den längeren Teil des Schenkels
iia gegeben ist.
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Durch die Anwendung von Zahnsegmenten, die entsprechend dem jeweils
zur Durchschlensung kommenden Münzstück gesteuert werden, wird eine Vereinfachung
im Aufbau eines Selbstverkäufers für eine größere Zahl verschiedener Münzwerte erzielt,
indem für die Übertragung des Wertes der eingebrachten Münze auf die Vorgabeeinrichtung
des Selbstverkäufers nur ein Trieb notwendig ist und besondere Getriebe vermieden
sind.
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Die Erfindung kann natürlich auch für irgendein anderes als das englische
Münzsystem zur Anwendung gelangen.