DE677145C - Einrichtung zur Umpolung der Erregung eines belasteten Synchronmotors - Google Patents

Einrichtung zur Umpolung der Erregung eines belasteten Synchronmotors

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DE677145C
DE677145C DES123940D DES0123940D DE677145C DE 677145 C DE677145 C DE 677145C DE S123940 D DES123940 D DE S123940D DE S0123940 D DES0123940 D DE S0123940D DE 677145 C DE677145 C DE 677145C
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DE
Germany
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excitation
polarity reversal
circuit
exciter
during
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Expired
Application number
DES123940D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alexander Roggendorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/10Synchronous motors for multi-phase current
    • H02K19/12Synchronous motors for multi-phase current characterised by the arrangement of exciting windings, e.g. for self-excitation, compounding or pole-changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektromotorische Antriebe, bei denen eine größere Anzahl von Synchronmotoren Verwendet ist, die antriebstechnisch so miteinander verbunden sind, daß sie sich gegenseitig beeinflussen können. Diese Beeinflussung kann beispielsweise in Schwingungen bestehen, welche von den Motoren auf das gemeinsame Fundament übertragen werden. Bei Synchronmotoren, die zum Antrieb von Pumpen oder Kompressoren dienen, kann die gegenseitige Beeinflussung dadurch bedingt sein, daß das von den Arbeitsmaschinen geförderte Gut in den Leitungen in Schwingungen gerät.
Um die Nachteile derartiger Schwingungen zu beseitigen, ist vorgeschlagen worden, in dem Erregerkreis der Synchronmotoren Schaltmittel anzuordnen, durch die die Polarität der Erregung so lange geändert werden kann, bis die Läufer der Synchronmaschinen gegenseitig eine solche räumliche Lage einnehmen, daß störende Schwingungen nicht - mehr auftreten. Man kann zu dem Zweck entweder in der Verbindungsleitung zwischen der Erregerstromquelle und. dem Erregerkreis der Synchronmaschine einen Umschalter anordnen oder auch die Erregung einer der Synchronmaschine zugeordneten Hilfserregermaschine umpolen.
Erfindungsgemäß wird während des Umpolvorganges in den Erregerstromkreis ein Ohmscher Widerstand geschaltet. Gleichzeitig werden Mittel vorgesehen, welche die durch diesen Widerstand bedingte Verringerung des Erregerstroms zumindest zum Teil ausgleichen. Durch diese Maßnahme wird infolge der Verringerung der Zeitkonstante die Geschwindigkeit der Umpolung wesentlich erhöht, außerdem ist auch bei größeren Teilbelastungen des Motors die. Umpolung noch möglich. Der in den Erregerstromkreis während der Umpolung einzuschaltende Widerstand wird zwischen die Erregerstromquelle und die Erregerwicklung des Synchronmotors, beispielsweise in die Verbindungsleitung zwischen einer Hilfserregermaschine und der Erregerwicklung, gelegt. Während des normalen Betriebes des Motors ist dieser Widerstand kurzgeschlossen. Der den Widerstand kurzschließende Schalter ist durch geeignete 50-Steuervorrichtungen mit der Umschalteinrichtung verbunden, die die Erregung des Motors umpolt, beispielsweise mit einem Umschalter, welcher vor der Erregerwicklung der Erregermaschine liegt.
Die durch die Einschaltung des Ohmschen Widerstandes bedingte Schwächung des Erregerstroms wird erfindungsgemäß dadurch
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Alexander -Roggendorf in Bitterfeld.

Claims (2)

wieder ausgeglichen, daß während der Umpolung der Erregerstrom durch, geeignete" Mittel entsprechend erhöht wird. Man kann zu dem Zweck beispielsweise in den Erregerstromkreis der Hilfserregermaschine des Motors einen weiteren Widerstand schalten, welcher während der Umpolung kurzgeschlossen wird, so daß die von der Erregermaschine abgegebene Spannung während dieser ι« Zeit so weit erhöht wird, daß der im Haupterregerkreis des Motor liegende Widerstand den Erregerstrom nicht schwächt. Darüber hinaus kann es zweckmäßig sein, den Erregerstrom nicht nur auf der betriebsmäßigen Höhe zu halten, sondern ihn sogar während der Umpolung noch zu erhöhen. Durch diese Maßnahme wird ebenfalls dafür gesorgt, daß der Umpolvorgang in einer kleineren Zeit vollendet ist und daß auch bei belastetem Synchronmotor umgepolt werden kann. Es sei darauf hingewiesen, daß es bei Einankerumformern bekannt ist, zum Zwecke der Änderung der Polarität nach dem Synchronisieren des Umformers die Erregung umzuschalten, damit der Umformer um eine Polteilung zurückfällt. Für diesen Umpolvorgang ist es bekannt, vor dem Umlegen des Umschalters durch den Nebenschlußregler das bereits eingeschaltete Feld langsam auszuschalten. Bei dieser bekannten Schaltung dient der im Erregerkreis liegende Widerstand dazu, das Feld während des Umpolvorganges möglichst klein zu halten, damit die durch die Feldumschaltung bedingten Überspannungen vermieden werden. Bei der bekannten Anordnung fehlt das für die Erfindung wesentliche Merkmal, daß nicht nur ein Ohmscher Widerstand in den Erregerstromkreis geschaltet, sondern daß außerdem noch 'Mittel vorgesehen werden, welche die durch diesen Widerstand bedingte Verringerung des Erregerstroms ausgleichen. Ρλ'ΓENΤΛ Ν S-I1RU-CIlE:
1. Einrichtung zur Umpolung der Erregung eines belasteten Synchronmotors bei elektromotorischen Antrieben mit mehreren Synchronmotoren zum Zwecke der Änderung der relativen Drehwinkellage der Läufer, dadurch gekennzeichnet, s» daß ein Ohmscher Widerstand vorgesehen ist, der während des Ump öl Vorganges in den Erregerstromkreis geschaltet wird, und daß Mittel vorgesehen sind, welche die durch diesen Widerstand bedingte Verringerung des Erregerstroms zumindest zum Teil ausgleichen, beispielsweise durch Kurzschließen eines weiteren Widerstandes im Erregerstromkreis der Erregermaschine.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom während des Umpolvorganges über den betriebsmäßigen Wert erhöht wird.
DES123940D 1936-08-25 1936-08-25 Einrichtung zur Umpolung der Erregung eines belasteten Synchronmotors Expired DE677145C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926744C (de) * 1952-06-07 1955-04-25 Brown Ag Einrichtung zur Spannungsregelung einer mit Haupt- und Hilfserregermaschine ausgeruesteten Synchronmaschine
DE1016368B (de) * 1952-04-16 1957-09-26 Siemens Ag Anordnung zum Parallelschalten von mehreren Synchron-Synchron-Umformern zur Kopplung zweier im Frequenzverhaeltnis 1:3 stehender Netze

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DE1016368B (de) * 1952-04-16 1957-09-26 Siemens Ag Anordnung zum Parallelschalten von mehreren Synchron-Synchron-Umformern zur Kopplung zweier im Frequenzverhaeltnis 1:3 stehender Netze
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