DE677580C - Enteisenungsvorrichtung - Google Patents

Enteisenungsvorrichtung

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DE677580C
DE677580C DEJ53071D DEJ0053071D DE677580C DE 677580 C DE677580 C DE 677580C DE J53071 D DEJ53071 D DE J53071D DE J0053071 D DEJ0053071 D DE J0053071D DE 677580 C DE677580 C DE 677580C
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air
pure water
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water
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DEJ53071D
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MAX JARISCH
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MAX JARISCH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese
    • C02F1/645Devices for iron precipitation and treatment by air

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Enteisenungsvorrichtung in geschlossener Ausführung für geringe Wassermengen, die aus einem Reinwasserbehälter mit Abzapfvorrichtung und einem darüber angeordneten, mit dem Reinwasserbehälter in Verbindung stehenden Belüftungsbehälter mit Filtermasseschicht besteht, in dessen oberen Teil das Rohwassereintrittsrohr mit Verteildüse einmündet.
In bekannter Weise wird mittels solcher Vorrichtungen eisenhaltiges Rohwasser von dem Eisen dadurch befreit, daß es mit Luft (Sauerstoff) vermischt und dann verdüst wird, wodurch die Ausscheidung des im Wasser gelösten Eisens erfolgt. Das ausgeschiedene Eisen" lagert sich in Flockenform auf der im Behälter vorgesehenen Filtermasse ab, verbessert dadurch deren Filterwirkung, während das gereinigte und filtrierte Wasser nach dem Vorratsbehälter mit Zapfhahn abfließt. Die für das Enteisenen erforderliche Luft wird bei größeren Anlagen mittels Luftpumpen dem Enteisenungsbehälter zugeführt, bei kleinen Anlagen hingegen bisher, im allgemeinen durch ein im Saugstutzen einer Kreisel- oder Kolbenpumpe angebrachtes Schnüffelventil. Es sind ferner auch ■Enteisenungsvorrichtungen bekannt, bei denen das Roh- wasser selbst durch eine injektorartig ausgebildete Einströmungsöffnung Luft ansaugt und dadurch belüftet wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Verwendung eines Schnüffelventils als Luftzuführungsorgan für die Enteisenung mit wesentliehen Mängeln und Übelständen behaftet ist. Die Pumpenleistung wird durch diese Luftzuführung verringert, ihre Anwendung ist nur bei geringen Drücken im Druckkessel, höchstens bis 1,5 Atm., möglich, sie macht ferner die Verwendung eines verhältnismäßig großen Enteisenungsbehälters erforderlich, wenn auf einmal in kurzer Zeit eine· größere Wassermenge entnommen werden soll. Weiter ist die Frischlufteinführung nur zusatzweise möglieh· da das Abblasen der verbrauchten Luft durch ein Entlüftungsventil nur dann erfolgen kann, wenn ein Überschuß an Luft eintritt, außerdem entstellt aber, was besonders nachteilig ist, unmittelbar durch die Luftzuführung eine Korrosion (Rostbildung) in der Pumpe, wodurch auch eine schnelle Abnutzung der Schaufelräder usw., besonders bei selbstansaugenden Kreiselpumpen, herbeigeführt wird. Die Luftaufnahme durch injektorartig ausgebildete Einströmungsöffnungen ist ebenfalls mit ähnlichen Nachteilen behaftet.
Gemäß der Erfindung ist die Aufgabe, eine für geringe Wassermengen vorgesehene, aus einem Reinwasserbehälter mit Abzapfvorrichtung 'und einem darüber angeordneten, mit dem Reinwasserbehälter in Verbindung stehenden Belüftungsbehälter mit Filtermasseschicht, in dessen oberen Teil das Rohwassereintritts-
rohr mit Verteildüse einmündet, bestehende Enteisenungsvorrichtung in geschlossener Ausführung zu schaffen, in der Weise gelöst, daß zwecks Ansaugens der Frischluft in den Enteisenungsbehälter der Querschnitt der Rohwasserzuflußdüse gegenüber dem des Zapfhahnes bedeutend kleiner bemessen ist und an dem Enteisenungs behälter ein Luftrohr mit einem Einsaugventil angebracht ist, das
ίο zwecks Ansaugens der Luft für den Enteisenungsvorgang beim Abzapfen von Reinwasser aus dem Vorratsbehälter mittelbar oder unmittelbar geöffnet wird.
Dadurch wird erreicht, daß im Gegensatz zu der bei bekannten Enteisenungsvorrichtungen erfolgten Luftzuführung durch Schnüffelventile in Verbindung mit Pumpen oder durch Injektoren beim Erfmdungsgegenstande die Zuführung der Luft ohne Verwendung solcher Hilfsmittel (Injektoren) erfolgt, außerdem sind auch die mit der Benutzung eines Schnüffelventils verbundenen Mangel und Übelstände beseitigt. Die Pumpenleistung wird nicht verringert, weil die Luftzuführung durch selbsttätiges Einsaugen der Luft in den Enteisenungsbehälter beim Abzapfen des Wassers aus dem Reinwasserbehälter erfolgt.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine
weitere Ausbildung des Luftansaugeventils, dergestalt, daß es federbelastet ist und durch eine verlängerte Spindel des Reinwasserzapfhahnes zwangsläufig von diesem gesteuert wird, wobei wegen der sicheren Abdichtung des Luftventils zweckmäßig zwischen der verlängerten Spindel und dem Luftventil ein kleiner Zwischenraum vorgesehen ist. Es sind bereits Ablaßhähne für gefiltertes Wasser bekannt, die beim Öffnen den Raum über dem Reinwasserspiegel mit· der Außenluft verbinden. Diese Hähne dienen jedoch nicht dazu, die verbrauchte, sauerstoffarme Luft im Belüftungsraum durch eingesaugte Außenluft zu verbessern, sondern es soll mit den bekannten Hähnen ein schnelleres Ausströmen desReinwassers bewirkt werden.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand ür beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
In der Abb. 1 ist a das Rohwassereintrittsrohr, b das Düsenrohr zum Wasserverteilen, c der Enteisenungsbehälter mit der Einfüllöffnung, d für die Filtermasse, / eine Stützsiebplatte für die Filtermasse, g das Luftrohr mit dem federbelasteten Einsaugeventil h, i der Reinwasserbehälter mit dem Zapfhahn k und dem Luftaustrittsventil / und m ein Verbindungsrohr zwischen dem Enteisenungsbehälter c und dem Reinwasservorratsbehälterz.
Die Wirkungsweise der geschlossenen, erfindungsgemäß ausgebildeten Enteisenungs vor richtung für geringe Wassermengen Ist folgende : Das durch das Zuleitungsrohr α und das angeschlossene Düsenrohr b in den Enteisenungsbehälter c eingeführte und unter Druck in dessen Oberteil verdüste Rohwasser fließt nach erfolgter Enteisenung, bei der das durch Ausflockung ausgeschiedene Eisen sich auf der Filtermasse e ablagert, durch diese und durch das im Zwischenboden0 angeord- 7» nete Stützsieb/ in den Reinwasserbehälter/!, dessen vollkommene Füllung mit Reinwasser durch das Luftaustrittsventil t ermöglicht ist. Wird nun der Zapfhahnk geöffnet und das Reinwasser aus dem Sammelbehälter / ent- 7^ nommen, so drückt die in dem oberen Teil des Enteisenungskessels c durch das eingeführte Rohwasser zusammengepreßte Luft durch das Verbindungsrohr m auf den Wasserspiegel im Reinwasserbehälter und bewirkt so ein beschleunigtes Austreten des gereinigten Wassers aus diesem Behälter. Beim Ausgleich des Überdruckes wird durch das aus dem Reinwasserbehälter / austretende Wasser Frischluft durch das Außenrohr g und durch das Xufteintrittsventil Ii angesaugt und dem Enteisenungsbehälter c zum erneuten Enteisenen zugeführt.
Das Luftansaugeventil h, das grundsätzlich mit einem leichten Ventilkegel ausgestattet sein muß, um von der austretenden Wassermenge geöffnet zu werden, befriedigt dann vollkommen, wenn es, wie in Abb. 2 und 3 veranschaulicht, als federbelastetes Ventil ausgebildet und durch ein mit der Spindel des Zapfhahnsk verbundenes Gestänge« betätigt wird, wobei der federbelastete Ventilkegel während des üffnens und Schließens des Wasserhahns Ii ein unbedingt betriebssicheres Arbeiten gewährleistet.
Das Gestänge« ist aus diesem Grunde gegen das Ventil Ii derart abgepaßt und gelagert, daß bei geschlossenem Zapfhahn k zwischen dem oberen Ende des Gestänges η und dem federbelasteten Lufteintrittsven til Λ ein kleiner Zwischenraum ο vorgesehen fst. Dieser Zwischenraum hat einerseits den Zweck, bei geschlossenem Ventilzapfhahn k ein unbedingtes Dichthalten des Lufteinsaugeventils zu ermöglichen, andererseits wird durch diese »» Anordnung erreicht, daß nach geringer Öffnung des ZapfhahnesA das unter Druck stehende Wasser im Reinwasserbehälter i austreten kann, bevor das Lufteinsaugeventil h sich öffnet. "5

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Enteisenungsvorrichtung in geschlossener Ausführung für geringe Wassermengen, bestehend aus einem Reinwasserbehälter mit Abzapfvorrichtung und einem darüber angeordneten, mit dem Reinwasser-
    behälter in Verbindung stehenden Belüftungsbehälter mit Filtermasseschicht, in dessen oberen Teil das Rohwassereintrittsrohr mit Verteildüse einmündet, dadurch gekennzeichnet, daß die RohwasserzufLußdüse (p) gegenüber dem Zapfhahn (k) einen bedeutend kleineren Querschnitt aufweist und daß an der Belüftungskammer des Enteisenungsbehälters ein Luftrohr (g) mit Einsaugventil (h) angeschlossen ist.
  2. 2. Enteisenungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinbaugeventil' (Jt) federbelastet und durch eine verlängerte Spindel (n) zwangsläufig in Abhängigkeit vom Reinwasser zapfhahn (£) gesteuert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ53071D 1935-08-21 1935-08-21 Enteisenungsvorrichtung Expired DE677580C (de)

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DE (1) DE677580C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171831B (de) * 1954-07-29 1964-06-04 Rose Burdorf Geb Pfeil Schneid Verduesungsvorrichtung zur Aufbereitung von Trink- und Brauchwasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171831B (de) * 1954-07-29 1964-06-04 Rose Burdorf Geb Pfeil Schneid Verduesungsvorrichtung zur Aufbereitung von Trink- und Brauchwasser

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