DE677633C - Neigungsbriefwaage - Google Patents

Neigungsbriefwaage

Info

Publication number
DE677633C
DE677633C DEW98492D DEW0098492D DE677633C DE 677633 C DE677633 C DE 677633C DE W98492 D DEW98492 D DE W98492D DE W0098492 D DEW0098492 D DE W0098492D DE 677633 C DE677633 C DE 677633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
inclination
weight
scale
letter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW98492D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weintraud & Co GmbH
Original Assignee
Weintraud & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weintraud & Co GmbH filed Critical Weintraud & Co GmbH
Priority to DEW98492D priority Critical patent/DE677633C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677633C publication Critical patent/DE677633C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/002—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for postal parcels and letters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

  • NeigungsbriefwEtage Briefwaagen, bei welchen der Lastschalenträger durch zwei Lenker parallel geführt wird, von denen der obere mit dem Neigung; gewicht, der untere mit dem Zeiger in Verbindung steht, sind bekannt, und man hat solche Briefwaagen auch bereits in einem Gehäuse angeordnet. Diese Art Waagen waren aber für den Schreibtisch zu umfangreich und sperrig, und es war infolge ihrer Bauweise nicht möglich, das Gehäuse so auszubilden, daß es dem Waagengetriebe ausreichenden Schutz gegen Verstaubung bieten konnte. Ferner ist es bekannt, Briefwaagen mit einem Zusatzgewicht zu versehen, welches zum Wiegen größerer Gewichtsmengen dient; dabei war aber die Handhabung gewöhnlich sehr umständlich, und die Fehler der Gehäusekonstruktion wurden noch dadurch vergrößert.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Neigungsbriefwaage der eingangs geschilderten Art, die infolge ihrer eigenartigen Bauweise bei durchaus ausreichender I,eistungsfähigkeit sehr klein und gefällig ist, so daß sie für jeden Schreibtisch paßt und dabei in einem Gehäuse eingebaut ist, das nur einen ganz schmalen Schlitz für die Zeigerbewegung an der Stirnseite und eine kleine oeffnung an der Rückseite für den Durchtritt des Neigungshebels besitzt, wodurch das Eindringen von Staub soweit wie möglich verhindert wird. Dabei ist bei dieser Neigungsbriefwaage die Einrichtung getroffen, daß ein auf das fest angeordnete Neigungsgewicht aufzusteckendes Zusatzgewicht mit einem Steckstift versehen ist, mit dem es einerseits beim Wiegen schwerer Gewichte auf das Neigungsgewicht, außer Gebrauch aber in eine am Gehäuse vorgesehene Rast eingesteckt werden kann. Es ist somit immer gut aufgehoben, immer griffbereit und in jedem Fall leicht zu handhaben.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht der Waage in der Nullstellung, Fig. 2 eine Vorderansicht dazu, Fig. 3 die Ansicht nach Fig. I, jedoch bei abgenommener Seitenwand, Fig. 4 gleichfalls das geöffnete Gehäuse bei Einstellung der Waage für größere Gewichte und Fig. 5 einen Horizontalschnitt, etwa nach Linie I-II der Fig. I.
  • Man erkennt aus der Zeichnung das Gehäuse I, dessen Seitenwände flach sind, während die vordere Wand den Teil eines Kreises bildet und die Skala 2 enthält. In dem Gehälse I ist nun das ganze Waagengetriebe untergebracht. Dasselbe besteht aus der die Gewichtsschale 3 tragenden Stütze 4, welche auf dem winkelförmigen Gewichtshebel 5 senkrecht gerade geführt ist, wobei ein am unteren Ende der Stütze l angreifender Lenker 6 diese Stütze aufrecht hält. Mit diesemLenker ist fest verbunden die Stange 7, welche den Zeiger 8 trägt. Da der Lenker 6 einerseits um den ortsfesten Drehpunkt .9 schwingt, andererseits die Stange 7 mit dem Zeiger 8 an dem Lenker festsitzt, muß auch jede auf und nieder gehende Bewegung der Stütze 4 auf die Stange 7 und damit auf den Zeiger 8 übertragen werden.
  • An dem winkelförmig gestalteten Gewichtshebel 5, der zum Zwecke einer genau gleichmäßigen Bewegung zweckmäßig doppelt ausgeführt und der in dem Drehpunkt 10 gelagert ist, sitzt an seinem freien Ende das Hauptgewicht II, das zur Wägung dei niedrigen Gewichte, z. B. bis I50 g, ausreicht.
  • Sollen höhere Gewichte, z. B. bis zu 250 g, gewogen werden, dann wird das Zusatzgewicht 12 in irgendeiner leicht lösbaren Weise mit dem Hauptgewicht II verbunden.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck das Hauptgewicht 11 mit einer Bohrung 13 und das Zusatzgewicht I2 mit einem Steckerstift 14 versehen. Solange dieses Zusatzgewicht außer Gebrauch ist, steckt es in einem Rast 15 des Gehäuses 1.
  • Sobald es gebraucht wird, wird es herausgezogen und in die Bohrung I3 des Hauptgewichts eingesteckt. Dadurch wird dieses ohne weiteres um so viel beschwert, daß es auch die größeren Gewichte, soweit sie am Schreibtisch vorkommen, richtig und tlotz der Kleinheit der ganzen Briefwaage. genau wiegen kann. Selbstverstäncllich kann die Verbindung dieser beiden Gewichte auch auf irgendeine andere Weise, z. B. durch Ineinanderstecken usw., vorgenommen werden.
  • Dadurch, daß das Zusatzgewicht immer am Gehäuse aufbewahrt bleibt, ist es jederzeit nicht nur bereit, sondern auch leicht zu handhaben.
  • Das Gehäuse 1 ist nun auf einem Fuß I6 angebracht. Dieser Fuß ist im Interesse einer gedrungenen Bauart hohl ausgebildet und zweckmäßig unten durch eine Platte 17 geschlossen. Auf dem einen Ende des Gehäuses sind zwei Knöpfe oder Warzen in vorgesehen, so daß das Gehäuse hier ohne weiteres einen festen Stand hat. Auf dem anderen Ende muß aber das Gehäuse zur genauen Einstellung der Waage beweglich gemacht sein. Zu diesem Zweck ist die Stellschraube 19 vorgesehen. Da diese Stellschraube aber unten nur in einem Punkt auf der Tischfläche aufsetzen würde, wodurch die Waage einen unsicheren Stand erhalten würde, ist eine Gelenkplatte 20 vorgesehen, welche über die ganze Breite des Fußes reicht und auf welche die Schraube 19 wirkt. Hierdurch wird erreicht, daß auch auf dieser Seite der Fuß I6, I7 mit seiner ganzen Breite aufliegt, so daß also die Waage überall eine sichere Stütze findet und nicht so leicht umkippen kann, selbst wenn die zu wiegenden Stücke eine etwas sperrige Form haben, wie z. B. größere Briefe, Päckchen u. dgl.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. In einem Gehäuse angeordnete Neigungsbriefwaage, bei welcher der Lastschalenträger durch zwei Lenker parallel geführt wird, von denen der obere mit dem Neigungsgewicht, der unteIe mit dem Zeiger in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß bei doppelter Anordnung der oberen Lenker des Lastschalenträgers (4) diese oberen Lenker um die feste Lenkerdrehachse (IO) schwingende gerade Arme besitzen, an deren Außenenden sich um die Lenkerdrehachse (IO) kreisförmig gekrümmte Arme (5) anschließen, die an ihren aus dem Gehäuse (2) herausragenden Enden das zum Aufstecken eines Zusatzgewichtes (I2) ausgebildete Neigungsgewicht (11) tragen, während der mit dem unteren Lenker (6) verbundene Zeiger (7) in bei Federbriefwaagen bekannter Weise über einer Skala (2) spielt, die auf der um die untere Lenkerdrehachse (g) kreisförmig gekrümmten Gehäuseschmal seite angeordnet ist.
  2. 2. Neigungsbriefwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Neigungsgewicht (11) aufzusteckende Zusatzgewicht (I2) mit einem Steckstift (I4) versehen ist, mit dem es bei Nichtgebrauch in eine um Gehäuse (2) vorgesehene Rast (I5) eingesteckt wird.
DEW98492D 1936-04-07 1936-04-07 Neigungsbriefwaage Expired DE677633C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW98492D DE677633C (de) 1936-04-07 1936-04-07 Neigungsbriefwaage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW98492D DE677633C (de) 1936-04-07 1936-04-07 Neigungsbriefwaage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE677633C true DE677633C (de) 1939-06-29

Family

ID=7614975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW98492D Expired DE677633C (de) 1936-04-07 1936-04-07 Neigungsbriefwaage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE677633C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1221959B (de) Behaelterdeckel, insbesondere fuer Grossraummuellbehaelter
DE488512C (de) Selbsttaetige, abklappbare Speiserrueckwand fuer Krempeln
DE393173C (de) Ablesevorrichtung an Zeigerfeinwaagen
DE958339C (de) Waage mit einer Vorrichtung zur Anzeige der Brutto-, Netto- und Taragewichte
DE603276C (de) Muenzwaage
CH423290A (de) Präzisionswaage
DE194965C (de)
DE756156C (de) Neigungswaage mit beidseitiger Anzeige des Preises und Gewichtes der abzuwiegenden Ware
DE170826C (de)
DE56580C (de) Zählbrett
AT89192B (de) Wage ohne Gewichte.
DE407136C (de) Waage
DE808647C (de) Schiebegewichtswaage
DE725616C (de) Belichtungsmesser mit lichtelektrischer Zelle
DE906379C (de) Anzeigevorrichtung fuer Neigungswaagen mit Trommelskalen und beidseitiger Anzeige
DE634741C (de) Federwaage
CH177304A (de) Löffel mit Wiegeeinrichtung.
DE84440C (de)
DE522516C (de) Anzeigevorrichtung an selbstanzeigenden Waagen
DE464362C (de) Vorrichtung zum Aufgeben und Abnehmen eines Zusatzgewichts einer Neigungswaage
DE900020C (de) Waage
DE466776C (de) Aus einem Zaehlwerk bestehende Kontrollvorrichtung fuer geoeffnete Klosettueren
DE923575C (de) Oberschalige Waage
DE2559622C3 (de) Pendeltüre
DE474572C (de) Mit Zusatzgewichten arbeitende Neigungswaage