DE678043C - Verfahren zum Herstellen von Kautschukueberzuegen auf Draehten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kautschukueberzuegen auf Draehten

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DE678043C
DE678043C DEZ22573D DEZ0022573D DE678043C DE 678043 C DE678043 C DE 678043C DE Z22573 D DEZ22573 D DE Z22573D DE Z0022573 D DEZ0022573 D DE Z0022573D DE 678043 C DE678043 C DE 678043C
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rubber
wire
wires
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HEINRICH ZIEGNER DR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/20Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wires
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00
    • B29C67/24Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00 characterised by the choice of material

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kautschuküherzügen auf Drähten Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterausbildung des Verfahrens' gemäß dem Hauptpatent 654 864. Bei dem Verfahren ge- mäß dem Hauptpatent wird die Kautsc#hukmil » ch durch d-as Innere eines röhrenförmig gestalteten o- Körpers mit siebartig durchlöcherter oder poröser oder gasdurchlässiger Wandung, gegebenenfalls unter Druck, hindurchgeführt und das Verfestigungsmittel durch die siebartig durchlöcherte oder poröse oder gasdufchlässige Wandung des röhrenförmigen Körpers, gegebenenfalls unter höhereiyi.Druck, zugeführt und derart zur Einwirkung auf die Kautschukinilch gebracht, daß die Verfesti-0-u , ng oder Fo-imgebung beim Durchgang durch den röhrenförmig gestalteten Körper erfollgt. Gemäß der Erfindung wird zusammen mit der Kautschukmilchmischung ein Draht unter Zuhilfenahme von Führungsrollen durch das Innere des röhrenförmigen Körpers hindurchgeführt. Die Forrngebung und Verfestigung der den Draht umkleidendeii Kautschukmilch erfolgt also beim Durchdurch den röhrenförmig gestalteten gang Körper. Das Verfahren gemäß der Erfindung hat : gegenüber den bisher bekannter, Verfahren in der Spritzmaschin#e den wesentlichen VOTtCil '. besonders bei ganz dünnen und empfindlichen Drähten, daß diese nicht durch Druck, Zug oder Verschiebung beansprucht werden. Wenn es auch bekannt war, Drähte mit plastischen Kautschukmassen unter Zuhilfenahme einer entsprechend geformten Düse zu unispritzen, so kommt dem porösen Röhrchen eine andere Aufgabe zu, durch das gemäß der Erfindung der Draht zusammen mit der flüssigen Kautschukmilchmischung hindurchgeführt ist. Der grundsätzlichi-> Unterschied besteht darin, daß bei den bi§her bekannten Verfahren die Kautschukmasse hinsichtlich ihrer Struktur unverändert bleibt, während bei dem Verfahren gemäß der Erfindung die flüssige Kautschukmilch beim Hindurchtreten durch das poröse Röhrchen allmählich verfestigt wird. Auf diese Weise wird gegenüber den bisher bekannten Verfahren der besondere technisclie Fortschritt erzielt, daß die Verbindung der Kautschukmasse mit der Oberfläche des Drahtes eine viel inn#Zere ist. Die zunächst flüssige Kautschukmilchmischung gelangt lückenlos mit der gesamten Oberfläche des Drahtes in Berührung, wobei an sich Druckwirkungen ausgeschlossen sind, so daß Stauchungen jeder Art vermieden bleiben. Beim weiteren Hindurcliziehen des Drahtes zusammen mit der Kautschukmilch erfolgt allmählich die Verfestigung, wobei eine innige Berührung zwischen dem Kautschuk und- dem Draht erzielt wird. Dabei ist auch die Struktur der verfestigten Kautschukmischun .g eine ganz gleichmäßige und während des Aufbringens auf den Draht keinerlei Druck- oder Zugkräften untenvorfe-n. Dies wirkt sich besonders günstig auf die Haltbarkeit solcher Kautschuküberzüge aus. Außerdem waren Verfahren bekannt., bei denen die Verfestigung der den Draht umgebenden wäßrigen Kautschukmasse erst dann erfolgt, nachdem der Draht zusam-men mit der noch weichen Umhüllung die Düse verlassen hat. Demgegenüber wird bei dem Verfahren gemäß der Erfindung die auf den Draht au.fgebrachte Kautschukmasse innerhalb des rohrförmig gestalteten Körpers verfestigt# so daß in ganz neuer und fortschrittlicher Weise eine Maßhaltigkeit der den Draht umgebenden Kautschukschicht gewährleistet ist., Bei den bisher bekannten Verfahren dagegen bestand der Nachteil, daß die nach dem Austritt aus der Düse noch fließfähige und verformbare Kautschukmas-se :sich hinsichtlich ihrer Form veränderte. Weiterhin bestand der Nachteil, daß auf die noch plastische Kautschukschicht sich leicht Druck- oder Zugkräfte auswirken könnt-en, wodurch es unmöglich war, bestimmte Maße der Kautscliukschicht einzuhalten. Ebenso konnten auch innere Spannungen und Zerrungen der Kautschukschicht auftreten, wodurch sich weitere Nachteile ergaben.
  • Zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung läßt man vorteilhaft den Draht über Führungsrollen genau mittig durch den röhrenförinigen Körper laufen. Man verwendet als Ausgangsstoff Kautschukmilchmischungen, welche koaguliert und in an sich bekannter Weist vulkanisiert werden.
  • Die, Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Zusammen mit der im Behälterd befindliehen zu verfestigenden Kautschukmilchmischung wird der zu umhüllende Drahtc über die Führungsrollen /" f, durch den röhrenfönnigen Körpera mittig hindurchgeführt. Die Verfestigung der den Drahtcumkleidenden Hüllee erfolgt durch das in dem Behälter b befindliche Verfestigungsmittel, das unter dem Druck der Säuleb, steht und durch die siebartig durchlöcherte oder poröse oder -gasdurchlässige Wandung des röhrenförmigen Körpersa hindurchtritt und zu dem die Hülle bildenden Ausgangswerkstoff- gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC11 - Verfahren zum Herstellen von KautschuküberziWen auf Drähten durch Hindurchführung einer Kautschukmilchmischung durch das Innere eines röhrenförmigen Körpers mit siebartig durchlöcherter oder poröser oder gasdurchlässi-,o.»erWandung, durch dieeinVerfestigungsmittel unter höherem Druck zugeführt wird, gemäß Patent 654 864, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit derKautschukmilchmischung ein Draht unter Zuhilfenahme von Führungsrollen durch das Innere des röhrenförmigen Körpers hindurchgeführt wird.
DEZ22573D 1935-06-21 1935-06-21 Verfahren zum Herstellen von Kautschukueberzuegen auf Draehten Expired DE678043C (de)

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