DE681442C - Drucktelegraphenempfaenger, bei dem die empfangenen Impulse als Bildpunkte auf einem Papierstreifen aufgezeichnet werden - Google Patents

Drucktelegraphenempfaenger, bei dem die empfangenen Impulse als Bildpunkte auf einem Papierstreifen aufgezeichnet werden

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Publication number
DE681442C
DE681442C DEI58402D DEI0058402D DE681442C DE 681442 C DE681442 C DE 681442C DE I58402 D DEI58402 D DE I58402D DE I0058402 D DEI0058402 D DE I0058402D DE 681442 C DE681442 C DE 681442C
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DE
Germany
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telegraph receiver
piezoelectric
plate
print
pixels
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Expired
Application number
DEI58402D
Other languages
English (en)
Inventor
Lucien Devaux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE681442C publication Critical patent/DE681442C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
    • H04L21/04Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems at the receiving end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Impact Printers (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. SEPTEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV£ 681442 KLASSE 21 al GRUPPE 11 oi
158402 VIIIaJ2ia>
Lucien Devaux in Paris
ist als Erfinder genannt worden.
auf einem Papierstreifen aufgezeichnet werden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1937 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 31. August 193g
Bei einer großen Zahl von bekannten TeIegraphenempfängern, insbesondere solchen, bei denen Buchstaben und Zeichen durch aneinandergereihte Punkte dargestellt werden, ist es notwendig, eine sehr hohe Geschwindigkeit des die Punkte aufzeichnenden Teiles zu erreichen. Zu diesem Zweck sind elektromagnetische Systeme verwendet worden, deren beweglicher Teil sehr leicht ist und die, um
ίο eine schnelle Bewegung des Ankers zu erreichen, einen verhältnismäßig starken Strom benötigen.
Die vorliegende Erfindung löst die bestehende Aufgabe dadurch, daß die Steuerung des Druckgliedes durch eine Anordnung bewirkt wird, die die Eigenschaften piezoelektrischer Kristalle benutzt. Es ist bekannt, daß sich aus zwei oder mehr Lamellen Einheiten aufbauen lassen, die, wenn diese Lamellen mit Anschlüssen versehen sind und zwischen diesen Anschlüssen Spannungsdiffercnzen auftreten, sich entsprechend der Spannungsdifferenz nach der einen oder anderen Richtung ausbiegen. Dieser Vorgang wird beim Erfindungsgegenstand ausgenutzt. Besondere günstig ist für diese Zwecke Rochellesalz (ein doppeltes Tartrat von Kalium und Natrium), da sich durch Versuche ergeben hat, '.daß bei Benutzung gleicher Spannungsdifferenzen gegenüber anderen Kristallen eine erheblich größere Auslenkung stattfindet.
Eine solche Anordnung kann benutzt werden, um entweder einen Schreibstift zu betätigen, der Kohlepapier auf den Registrierstreifen aufdrückt, oder um eine Schneide anzutreiben, die den Papierstreifen anhebt und ihn gegen ein Kohlepapier bewegt, auf dessen anderer Seite ein fester. Anschlag sich befindet. Dieser Anschlag kann beispielsweise aus einer kleinen Platte bestehen, in der bewegliche Stifte vorgesehen sind, oder aus einer anderen entsprechend arbeitenden Ein-
richtung. Im nachstehenden wird diese bewegliche Einrichtung ,als Druckhammer be-. zeichnet. Der Vorteil der :erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß sie eine sehr schnelle Bewegung, die genau, dem Rhtythmus der Übertragung folgt, gestattet und daß weiterhin kein dauernder Stromverbratich bei der Anordnung notwendig ist. Es genügt vollauf, eine Spannungsdifferenz .herzustellen, um ίο dadurch einen Abdruck zu erzielen. Die Amplitude der Bewegung des piezoelektrischen Kristalls ist im allgemeinen zu klein, um damit direkt den Druckhammer zu betätigen. Da jedoch die erzielten Drücke groß sind, ist es möglich, die Bewegung durch mechanische Mittel, z. B. eine Hebelänordnung, oder durch andere Einrichtungen, "wie pneumatische Einrichtungen, zu verstärken.
Fig. ι zeigt schematisch, eine solche An-Ordnung, wie sie für einen Telegraphenempfänger in Frage kommt. Die piezoelektrische Empfangseinrichtung 1 besteht aus mehreren übereinandergelegten Kristallplatten, die rechteckige Form haben und an drei Ecken mit Hilfe elastischer Platten 2, z, B. Gummi, zusammengehalten werden. Die Platten sind so geschnitten, daß bei.der Erzeugung einer Spannungsdifferenz zwischen den Anschlüssen 3 und 4 die einzelnen Streifen sich so ausbiegen, daß die freie Ecke S sich auf einer senkrecht zur Ebene der Streifen liegenden Linie bewegt. Diese Ecke ist mit einem kleinen Stift 6 verbunden, der einen um die Achse 8 drehbaren Hebel 7 betätigt. Das andere Ende des Hebels trägt den Druckhammer.
In der dargestellten Anordnung schlägt der kleine Druckhammer 9 ,auf die im Gleitstück 17 angeordneten Stifte 10 bis 16 und bewirkt damit das Niederdrücken des Farbbandes 18 auf den Papierstreifen 19. Das Gleitstück 17 erhält eine Mn und her gehende Bewegung, die mit dem Sender synchronisiert wird, so daß die Stifte ι ο bis 16 auf parallelen Linien; laufen und entsprechend der Arbeitsweise des Druckhammers 9 Punkte und Striche aufzeichnen, wodurch die einzelnen Buchstaben gebildet werden. Das Gleitstück 17 kann z.B. mit Hilfe einer Nockenscheibe, die auf einer Achse sitzt, hin und her bewegt werden, wobei die Nockenscheibe für eine Umdrehung beim Beginn- des Empfanges eines Impulses zur Aufzeichnung eines Buchstabens ausgelöst wird.
Die Bewegung des- Hebels kann verdoppelt werden, ohne daß dadurch die Beanspruchung des Kristalls .vergrößert wird. Zu diesem .Zweck kann der Empfangskreis so angeordnet werden, daß im Ruhezustand der Kristall nach der einen Richtung hin polarisiert wird und daß der Zeichenempfang eine Polarisation nach der entgegen gesetzten Seite, jedoch von gleicher Größe, bewirkt. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise in Fig. 2 gezeigt. Der piezoelektrische Kristall 20 ist in die Diagonale einer Wheatstoneschen Brücke eingeschaltet, bei der zwei. Zweige durch gleiche Widerstände 22 und 23 gebildet sind, während die beiden anderen Zweige aus zwei Elektronenröhren 24 und 25 bestehen. Das Gitter der Röhre 24 ist normalerweise so vorge- spannt, daß der Widerstand der Röhre beträchtlich ist, während die Röhre 2 5 einen, verhältnismäßig kleinen Widerstand darstellt.
Hierdurch ergibt sich eine Polarisation des Kristalls in einer Richtung. In den Gitterkreis der Röhren 24 und 25 sind jeweils Dioden 26 und 27 eingeschaltet, deren Stromkreise mit dem letzten abgestimmten Stromkreis 28 der Empfangsstation so verbunden sind, daß ein Empfangsimpuls das Gitter der Röhre 24 positiv macht.
Die Brücke wird daher in umgekehrter Richtung aus dem Gleichgewicht gebracht, und damit wird auch die Polarisation der piezoelektrischen Elemente umgekehrt.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern auch in anderen Formen anwendbar. Es ist z. B. möglich, an Stelle einer einzelnen piezoelektrischen Anordnung eine Mehrzahl solcher Anordnungen in verschiedenen Übertragungskanälen zu. verwenden, wobei in den Fällen, in denen die einzelnen ein Zeichen zusammensetzenden Impulse über verschiedene Kanäle übermittelt werden, jede Anordnung einen besonderen Druckhammer betätigt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Drucktelegraphenempfänger, bei dem die empfangenen" Impulse als Bildpunkte auf einen Papierstreifen aufgezeichnet und durch diese Bildpunkte die einzelnen wiederzugebenden Zeichen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgenommenen Impulse entgegengesetzten Seiten.einer aus piezoelektrischem Material hergestellten Platte zugeführt werden, die ihrerseits unter der Wirkung der Im- no pulse einen Druckhammer betätigt.
2. Drucktelegraphenempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus mehreren gleichen Lamellen, die jede aus einem piezoelektrischen Kristall geschnitten sind, zusammengesetzt ist. ■ ·
3. Drucktelegraphenempfänger nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als piezoelektrisches Material Ro- »20 chellesalz dient.
4. Drucktelegraphencmpfänger nach An-
spruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhammer mit Hilfe eines Hebels von einer der Ecken der aus piezoelektrischem Material bestehenden rechteckigen Platte betätigt wird.
5. Drucktelegraphenempfänger nach. Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die piezoelektrische Platte normalerweise in ;einer Richtung polarisiert ist und die empfangenen Impulse zwecks Betätigung des Druckhammers eine Polarisation in umgekehrter Richtung bewirken.
6. Drucktelegraphenempfänger nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die piezoelektrische Plattein der einen Diagonale einer Wheatstoneschen Brücke liegt, die in zwei benachbarten Zweigen Elektronenröhren enthält, an deren Gitter solche Spannungen liegen, daß eine der Röhren normalerweise einen kleinen " Widerstand, die andere einen sehr hohen Widerstand hat und daß die empfangenen Impulse den Gittern so zugeführt werden, daß deren Spannungen umgekehrt werden.
Hierzu 1 ßlalt Zeichnungen
DEI58402D 1936-06-29 1937-06-27 Drucktelegraphenempfaenger, bei dem die empfangenen Impulse als Bildpunkte auf einem Papierstreifen aufgezeichnet werden Expired DE681442C (de)

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US (1) US2226698A (de)
BE (1) BE422274A (de)
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FR (1) FR819843A (de)
GB (1) GB476922A (de)
NL (1) NL49754C (de)

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US4176976A (en) * 1977-04-15 1979-12-04 Triumph Werke Nurnberg A.G. Mosaic printing head
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FR819843A (fr) 1937-10-27

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