DE682010C - Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke - Google Patents

Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke

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Publication number
DE682010C
DE682010C DEK143402D DEK0143402D DE682010C DE 682010 C DE682010 C DE 682010C DE K143402 D DEK143402 D DE K143402D DE K0143402 D DEK0143402 D DE K0143402D DE 682010 C DE682010 C DE 682010C
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DE
Germany
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slots
flaps
ventilation device
zipper
lining
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DEK143402D
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KLEPPER WERKE GmbH
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KLEPPER WERKE GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/28Means for ventilation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Lüftungseinrichtung für wasserdichte Kleidungsstücke Die Erfindung betrifft eine Lüftungseinrichtung für wasserdichte Kleidungsstücke.
  • Es sind bereits Lüftungseinrichtungen für wasserdichte Kleidungsstücke, bestehend aus mehreren parallel nebeneinanderliegenden abdeckbaren Schlitzen, deren Öffnungsweite durch Zugmittel regelbar ist, bekannt. Bei den bekannten Einrichtungen sind indem Kleidungsstück dreieckförmig e Öffnungen gusgeschnitten; jede dieser Öffnungen ist durcheine überdachung abgedeckt, die an einer Seite des dreieckigen Ausschnittes offen bleibt 'und dort den Lüftungsschlitz bildet. Die Regelung der Öffnungsweite erfolgt durch Zugmittel, die in Richtung des erwähnten Schlitzes verlaufen. Es ist daher bei Anor dnung mehrerer parallel nebeneinanderliegender Schlitze für jeden Schlitz ein eigenes Zugmittel zur Regelung der Öffnungsweite erforderlich.
  • Dieser Mangel soll nach der Erfindung dadurch behoben werden, idaß die Zugmittel :der parallel nebeneinanderliegenden Schlitze senkrecht zur Schlitzöffnung angreifen, derart, daß von jedem Zugmittel ,die Öffnungsweite mehrerer Schlitze beeinflußt wird. Dabei kann die Anordnung so getroffen werden, daß r die freien Ränder der idie Schlitze abdeckenden Klappen an dem. ,als Zugmittel dienenden Futter befestigt sind. :In das Futter können Gummischnüre oder -bänder eingearbeitet sein, die dem Zug als Rückholkräfte entgegenwirken. Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß .das als Zugmittel dienende Futter im Rücken durch einen Schlitz in zwei Teile geteilt ist, ,die mittels eines Reißverschlusses zusammenziehbar sind.
  • In, den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das Rückenstück eines Gummimantels von der Außenseite, Fig, z die Innenansicht zu Fig. i, Fig.3 die Anwendung eines gemeinsamen Zugbandes für mehrere senkrechte Schlitze, Fig. q. die Einrichtung nach Fig. 3 bei geöffneten Schlitzen, Fig. 5 eine andere Ausführungsform, des Zugbandes, Fig. 6 die Verwendung des Futters zum Schließen der Lüftungsschlitze an einem Mantel von der ,Innenseite gesehen, Fig. 7 denselben Mantel bei geöffneten Schlitzen von der Außenseite gesehen, Fig. 8 ein Bekleidungsstück mit waagerechten Lüftungsschlitzen, .
  • Fig. 9 eine andere ,Ausführungsform eines der parallel nebeneinanderliegenden p.bdeckbaren Schlitze.
  • Gemäß den Fig. i und z ist der Rücken i des aus einer Gummihaut oder aus Polyrnerisäten ungesättigter Kohlenwasserstoffe bzw. deren Derivaten bestehenden Mantels mit einer Vielzahl (nach dem Beispiel drei) von Lüftungsschlitzen a versehen; die Ränder der Schlitze überlappen einander; die überlappten Schlitzkanten sind gestrichelt Ein Koller 3 hängt über den Rücken, überdeckt die oberen Enden der Schlitze 2 und bildet hier einen waagerechten Lüftungsschlitz.
  • Die sämtlichen Schlitze einschließlich des horizontalen Lüftungsschlitzes sind, wie Fig. 2 zeigt, mit einem. 4urchg ebenden. und daher allen Schlitzen gemeinsamen Futter, z. B. Stramin q., unterlegt. .
  • Gemäß Fig. 3 ist an einer geeigneten, für Betätigung von Hand zugänglichen Stelle auf der Innenseite des Bekleidungsstückes ein Zugband 5 vorgesehen, -welches zeit den freien Rändern 6 der die Lüftungsschlitze 2 überdeckenden Klappen verbunden ist, -derart, daß bei Ausübung eines Zuges in Richtung des Pfeiles 7 auf das ,Band 5 sämtliche Klappen eine Bewegung im. Sinne der Schlitzöffnung ausführen; in dieser Stellung kann das Zugband z. B. durch Knopf und Knopfloch oder durch Druckknopf gesichert xverden; auch ist es möglich, den Grad der Öffnung zu verändern durch Ausübung eines mehr oder weniger starken Zuges auf das Band 5, in welchem .Falle das Band in jeder dieser Stellungen gesichert werden kann. In der geöffneten Stellung nehmen dann das Band und die Klappen der Lüftungsschlitze etwa die aus Fig. ¢ ersichtliche Stellung :ein. Wird das Band 5 wieder freigegeben, so kehren die Klappen in die Stellung der Fig. 3 zurück.
  • Das Band 5 kann, wie in Fig. 5 vorgesehen, aus Gummi bestehen. Es muß dann an dem freien Ende, etwa bei 8, an der Mantelhaut befestigt sein; hier erfolgt das Öffnen ebenfalls durch Ausübung eines Zuges. in Richtung des Pfeiles 7; wird das Bandfreigegeben, so kehrt es durch die Wirkung des Gummizuges entgegen der Richtung des Pfeiles 7 in die Ruhestellung zurück; der Gummizug bewirkt dabei ein festes und dichtes Anliegen der Klappen in der Verschlußstellung.
  • Bei entsprechender Länge der Schlitze können mehrere derartiger Zugmittel 5 untereinander vorgesehen sein.
  • Natürlich kann man ,auch umgekehrt die Anordnung so treffen, daß der Gummizug das Öffnen der Klappen bewirkt und das Schließen der Klappen durch Ausübung eines Gegenzuges bewerkstelligt wird.
  • Auch können zwei Bänder vorgesehen sein; ein elastisches und ein unelastisches, von denen das eine einen Zug in einer Richtung und das andere einen Zug in der entgegengesetzten Richtung ausübt; das unelastische Band wird von Hand gezogen und in der gewünschten Stellung festgelegt.
  • Bei der Bedienung von waagerechten Schlitzen ist die Anordnung sinngemäß; es sind lediglich die Fig. 3 bis 5 um 9o° ;gedreht zu denken. Bei der Ausführungsform. nach Fig. 6 !und 7 sind die die Lüftungsschlitze 2 überdeckenden Klappen mit ihren freien, an der Mantelinnenseite liegenden Rändern an dem. Futter ¢ befestigt; die Klappenanordnung ist hier so, daß von einem. Mittelteil e' ,aus. nach beiden Seiten je drei Klappen vorgesehen sind. Die Klapperl auf der linken Seite (Fig.7) überlappen sich von links nach rechts; die Klappen auf der rechten Seite von rechts. nach links. Die überlappten, mit dem Futter durch Naht verbundenen Ränder der Klappen sind gestrichelt angedeutet. Das Futter ist längs des Mittelteiles 2' durch einen Schlitz in zwei Teile geteilt, die durch einen Reißverschluß 9, i o verbunden werden können, und zwar :derart, daß die Verschlußränder bei geöffnetem Reißverschluß auseinanderklaffen, wie Fig. 6 zeigt, und bei geschlossenem Reißverschluß aneinanderliegen. In das Futter sind Gummischnüre i i eingewebt, welche beim öffnen des Reißverschlusses, also in der Stellung der Fig. 6 zur Wirkung gelangen, das Auseinanderklaffen der beiden Futterteile und somit das Schließen der Klappen herbeiführen. Beim Schließen des Reißverschlusses, in welchem. Falle die Ränder 9 der beiden Futterteile dicht nebeneinander zu liegen kommen, wird die Zugkraft der Gummischnüre -überwunden; die Klappen werden geöffnet. Der Reißverschluß 9, i o erstreckt sich nach oben bis in den Bereich des Kollers 3, der mit Heftpunkten 12 ebenfalls an dem Futter ¢ befestigt ist. Dieses bewirkt, daß beim Schließen des Verschlusses der frei überhängendeRand 13 des Kollers. eine Wellung oder Aufbauschung erfährt (Fig. 7), d. h. zwischen den Heftpunkten wölbt sich der Koller und schafft damit klaffende Öffnungen 14 für den Austritt bzw. Eintritt von Luft.
  • Es wird somit durch .diese Anordnung erreicht, daß mittels eines einzigen Reißver@ schlusses sowohl die Öffnungsweite der senkrechten Schlitze als auch die des waagerechten Schlitzes ;geregelt werden kann.
  • Die elastischen Schnüre in dem Futter sind nicht unbedingt .erforderlich; sollen sie vermieden werden, so bedarf es lediglich der Anordnung zweier Reißverschlüsse, derart, daß bei Betätigung des einen Reißverschlusses. die Klappen geöffnet, bei Betätigung des anderen Reißverschlusses die Klappen geschlossen werden; oder umgekehrt. Man kann aber auch unter Vermeidung von Gummischnüren indem Futter, wie aus Fig. 9 ersichtlich, die die Lüf- tungsschlitze 2 überdeckenden Klappenunddie Haut i durch aufgeklebte Gummistreifen 15 miteinander verbinden; diese Gummistreifen bewirken nach dem. Beispiel der Fig.9 ein festes Schließen der Klappen. Die Ränder der Klappen sind im übrigen durch eine Naht 16 mit dem Futter verbunden; dieses ist wie bei Fig.6 durch einen Schlitz in zwei Teile geteilt, jedoch so, daß beim Schließen des Reißverschlusses die Zugwirkung der Gummistreifen 15 überwunden wird und die Klappen geöffnet werden; diese Stellung ist in Fig.9 durch eine bogenförmige gestrichelte Linie 17 angedeutet. Das Futter,und der Reißverschluß sind in Fig.9 der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
  • Die Anordnung der Fig. 9 kann im übrigen auch statt in Verbindung mit einem durch Reißverschluß örtlich veränderlichem. Futter in Verbindung mit Zugbändern nach Fig. 3 getroffen werden; .es bewirken dann die Gummistreifen 15 das Schließen der Klappen; bei Ausübung eines Zuges auf die Schnüre oder Bänder 5 werden die Klappen entgegen der Wirkung der Gummistreifen geaöffnet.
  • An Stelle eines die beiden Futterbeile verbindenden Reißverschlusses kann auchein Verschluß anderer Art, z. B. ein Knopf- oder Druckknopfverschluß, Verwendung finden.
  • Die Bewegung der Verschlußklappen durch das Futter kann in entsprechender Weise bei waagerechten Lüftungsschlitzen zur Anwendung gebracht werden. In Fig. 8 ist dies schematisch gezeigt. Die die Lüftungsschlitze 2 abdeckenden Klappen sind mit ihren inneren freien Rändern an dem. Futter (in Fig. 8 nicht gezeichnet) befestigt. Mit Hilfe eines nur schematisch ;angedeuteten Reißvers-chlus,ses 9, der um, das ,ganze Bekleidungsstück herumgehen kann, ist es möglich, auf den oberhalb des Reißverschlusses liegenden Teil des Futters einen Zug in Richtung 'des Pfeiles 18 nach unten auszuüben, wobei die Klappen entgegen der Wirkung von Rückholkiäften geöffnet werden. Die Rückhol'kräfte können wiederum durch in das Futter eingewebte Gummischnüre oder durch eigene Gummistreifen gebildet sein. Waagerechte Klappen können nicht nur, wie in Fig. 8 gezeigt, in dem Rückenteil des Mantels, sondern auch in :seinem. Brustteil angeordnet sein. Auch zur Bewegung dieser Klappen ,genügt der einzige um, den ganzen Umfang des Mantels herumgehende Reißverschluß.
  • Der Reißverschluß braucht nicht immer ganz geöffnet oder ganz geschlossen zu sein; in Zwischenstellungen wird ein entsprechend teilweises Öffnen bzw. Schließen der Klappen bewerkstelligt.
  • Auch ist es möglich, je nach Art der eingebauten Bänder, Schnüre oder Streifen an jeder ;gewünschten Stelle ein mehr oder weniger weites Öffnen zu erzielen.
  • Man kann auch einzelne Lüftungsschlitze überspringen, so daß die Bewegung nur für einen Teil der Klappen möglich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lüftungseinrichtung für wasserdichte Kleidungsstücke, bestehend aus mehreren parallel nebeneinanderliegenden, ab,deckbaren Schlitzen, deren öffnungsweitedurrh Zugmittel regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugmittel (5 bzw. i i bzw. 15) senkrecht zur Schlitzöffnung (2) angreifen, derart, daß von jedem, Zugmittel die Öffnungsweite mehrerer Schlitze beeinflußt wird.
  2. 2. Lüftungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Ränder der die Schlitze (2) abdeckenden Klappen ,an dem als Zugmittel dienenden Futter (4) befestigt sind.
  3. 3. Lüftungseinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Futter (4) Gummischnüre oder -bänder (i i) eingearbeitet sind.
  4. 4. Lüftungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das als Zugmittel dienende Futter (4) im. Rücken durch einen Schlitz in zwei Teile geteilt ist, die mittels eines Reißverschlusses (9) zusammenziehbar sind.
DEK143402D 1936-08-23 1936-08-23 Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke Expired DE682010C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK143402D DE682010C (de) 1936-08-23 1936-08-23 Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK143402D DE682010C (de) 1936-08-23 1936-08-23 Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE682010C true DE682010C (de) 1939-10-06

Family

ID=7250417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK143402D Expired DE682010C (de) 1936-08-23 1936-08-23 Lueftungseinrichtung fuer wasserdichte Kleidungsstuecke

Country Status (1)

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DE (1) DE682010C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953061C (de) * 1954-08-13 1956-11-29 Klepper Werke Mit Belueftungseinrichtung versehenes Bekleidungsstueck
JP2013174040A (ja) * 2013-04-05 2013-09-05 Teijin Frontier Co Ltd 衣服

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953061C (de) * 1954-08-13 1956-11-29 Klepper Werke Mit Belueftungseinrichtung versehenes Bekleidungsstueck
JP2013174040A (ja) * 2013-04-05 2013-09-05 Teijin Frontier Co Ltd 衣服

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