DE682030C - Fahrgestell fuer Schalter - Google Patents

Fahrgestell fuer Schalter

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DE682030C
DE682030C DES126220D DES0126220D DE682030C DE 682030 C DE682030 C DE 682030C DE S126220 D DES126220 D DE S126220D DE S0126220 D DES0126220 D DE S0126220D DE 682030 C DE682030 C DE 682030C
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DE
Germany
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frame
parts
magnetic
frame according
concrete filling
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Expired
Application number
DES126220D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Kirch
Dipl-Ing Kurt Rusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details

Landscapes

  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Fahrgestell für Schalter Bei dem Bau von elektrischen Apparaten ist es vielfach erforderlich, einzelne Apparate, die in ihrer Längsrichtung von Strom durchflossen werden, in einem (meist zu erdenden) Gestell zu halten. Hierbei kann das Gestell seinerseits an den entsprechenden Bauteilen befestigt oder aufgestellt werden oder das Gestell kann auch als Fahrgestell ausgeführt werden, wodurch der Transport der fertig hergestellten Apparate erheblich erleichtert wird. Bei Ausführungen - für verhältnismäßig hohe Stromstärken wird durch den hindurchgehenden Betriebsstrom ein starkes Feld erzeugt, demzufolge bei Gestellen aus magnetischem Material, insbesondere Eisen oder Stahl, beachtliche Verluste auftreten können. Man hat sich in solchen Fällen dadurch zu helfen versucht, daß man angeeigneten Stellen Kurzschlußverbindungen angeordnet hat, durch die das Feld wenigstens teilweise gedämpft wird. In den meisten Fällen bat man jedoch vorgezogen, .das Gestell aus unmagnetischem Material, wie z: B. Messing oder Leichtmetallguß, auszuführen.
  • Nach der Erfindung kann die Anwendung der billiger und leichter erhältlichen magnetischen Baustoffe dadurch ermöglicht werden, daß das Gestell für elektrische Apparate oder Maschinenteile, :die in ihrer Längsrichtung vom Strom durchflossen werden, in an sich bekannter Weise aus magnetischem Baustoff ausgeführt und durch Fugen derart unterteilt werden, daß der Kraftlinienweg konzentrisch zu der Stromführung unterbrochen ist, wobei die mechanische Überbrückung der Fugen durch eine Betonfüllung hergestellt wird.
  • Mit besonderem Vorteil wird der obere Teil des Gestelles, in dem die einzelnen Apparate etwa nach Art von Durchführungen einzusetzen sind, als Hohlträger ausgebildet und .entweder von vornherein oder nachträglich durch eine Längsfuge unterteilt, wobei dann der Hohlträger ,selbst mit Beton ausgefüllt wird, wodurch die beiden Teile unmagnetsch miteinander verbunden werden.
  • Als Ausführungsbeispiel ist für das Gestell ein dreiphasiger Expänsionsdurchführungsschalter dargestellt. Hierbei ist, um die besondere Art der Ausbildung dieses Gestelles besser kenntlich zu machen, das Gestell quer durch die für die mittlere Durchführung bestimmte Öffnung geschnitten gezeigt, es setzt sich also in Wirklichkeit auch auf der anderen Seite dieses angenommenen Schnittes noch einmal spiegelbildlich fort. Mit i ist hierbei ein verhältnismäßig dünnes Blech dargestellt, das annähernd U-förmig entsprechend der Außenform des Gestelles gebogen ist. 2 ist ein Versteifungsblech, das an den beiden Rändern umgebogen nahe dem oberen Teil des Bleches i eingesetzt wird. Für die Aufnahme der zu tragenden Durchführungen ist in beide Bleche je eine entsprechend geformte, beispielsweise kreisförmige Öffnung 3 gestanzt, wobei mit Vorteil die Ränder entsprechend nach oben gezogen sind, daß sie gewissermaßen Führungsleisten ¢ ergeben. In diese beiden Öffnungen kann einentsprechend geformtes zylindrisches Rohr 5 eingesetzt werden, in das die Durchführung hineingreift: Die Verbindung der einzelnen Blechteile miteinander erfolgt mit besonderem Vorteil durch Punktschweißen. Der derart gebildete Hohlträger kann dann etwa, längs der Mittelebene durch eine Fuge 6 unterteilt werden, wobei -der oben zwischen den Blechen r und 2 gebildete Hohlraum durch Beton ausgefüllt werden kann, wodurch eine mechanische Verbindung unter Aufrechterhalten der magnetischen Isolierung hergestellt wird. Die Fuge 6, .die die Bleche i und 2 magnetisch unterteilt, kann erforderlichenfalls in gleicher Weise auch indem Zylinder 5 vorgesehen werden, insbesondere wenn auch für diesen Zylinder magnetisches Material verwendet ist. Zur Verbesserung der Festigkeit kann die Betonfüllung noch armiert werden, und zwar durch Einlagen senkrecht zur Trennfuge, wie Bolzen, Stäbe, Bänder o. dgl. Soweit hierfür magnetisches Material, wie z. B. Stahl, verwendet wird, ist es erforderlich, diese Teile auch bei der Abstützung an dem Träger selbst magnetisch zu isolieren, was gleichfalls mit Hilfe der Betonfüllung erreicht werden kann. An Stelle des Rohres 5 !, kann auch ein schraubenlinienartig gewendelter Stahldraht verwendet werden, der an den Teilen 2 und 3 magnetisch isoliert abgestützt ist und durch die Betonfüllung zu einem mechanischen festen Rohr ergänzt wird; das für die Aufnahme der Durchführung geeignet ist.
  • Auf diese Weise ist durch die Erfindung eine sehr billige und. einfache Gestellbauart für strom@dürchflossene Apparate; wie insbesondere Expansionsschalter, gewonnen, bei der Fremdmetalle ganz oder wenigstens zum größten Teil vermieden sind.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf das dargestellte Erfindungsbeispiel beschränkt. Insbesondere kann auch die Verbindung durch Leisten aus unmagnetischem Material mit .der Verbindung durch ein Füllmaterial, wie Beton, kombiniert ängeweridet werden. Außerdem ist die Herstellung -des Gestelles aus gepreßten und entsprechend gebogenen Blechtafeln; die lediglich durch Punktschweißen miteinander verbunden werden, auch für sich eine wervolle Verbesserung gegenüber der Ausführung in Messing oder Leichtmetallguß o. dgl. Es ist auch nicht wesentlich, welcher Art die getragenen elektrischen Apparate sind, so kann beispielsweise dieselbe Bauart auch für die Abstützung von Durchführungsisolatoren in Leitungszügen mit größerer Stromstärke mit Vorteil angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gestell aus magnetischem Baustoff für elektrische Apparate oder Maschinenteile, die in ihrer Längsrichtung vom Strom .durchflossen werden und bei dem der magnetische Baustoff durch Fugen; die nicht mit magnetischem Stoff gefüllt sind, unterteilt ist, so daß der Kraftlinienweg konzentrisch zu der Stromführung unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet; däß die mechanische Überbrückung der Fugen durch eine Betonfüllung hergestellt ist.
  2. 2. Gestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,- daß senkrecht zu den Trennfugen Verbindungsleisten aus unmägnetischem Material, wie Messing oder Aluminium o. dgl., eingesetzt sind.
  3. 3. Gestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell an .den .den Trennfugen benachbarten Stellen als Hohlkörper ausgebildet ist, wobei .der Hohlkörper mit Beton gefüllt wird. q..
  4. Gestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonfüllung eine Armierung durch metallische Teile erhält.
  5. 5. Gestell nach Anspruch q., unter Verwendung von magnetischen Armierungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der Armierungsteile an dem Gestell magnetisch isoliert; beispielsweise gleichfalls mit Hilfe -der Betonfüllung durchgeführt ist.
  6. 6. Gestell nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Öffnungen (Bohrungen) 4n dem Gestell; die für das Einsetzen der stromdurchflossenen Teile bestimmt sind, entsprechend gewendelter Draht zur Armierung verwendet ist.
  7. 7. Gestell für elektrische Apparate oder Maschinenteile, insbesondere für Expansionsschalter, nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell aus z. B. gepreßten und entsprechend gebogenen Blechtafeln besteht, die lediglich durch Punktschweißen an den Berührungsstellen miteinander verbunden sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0520593A1 (de) * 1991-06-28 1992-12-30 Siemens Aktiengesellschaft Mehrpoliges elektrisches Schaltgerät
WO2019052796A1 (de) * 2017-09-18 2019-03-21 Siemens Aktiengesellschaft Basisträger für einen leistungsschalter

Cited By (3)

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EP0520593A1 (de) * 1991-06-28 1992-12-30 Siemens Aktiengesellschaft Mehrpoliges elektrisches Schaltgerät
WO2019052796A1 (de) * 2017-09-18 2019-03-21 Siemens Aktiengesellschaft Basisträger für einen leistungsschalter
CN111095463A (zh) * 2017-09-18 2020-05-01 西门子股份公司 用于断路器的基础支架

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