DE682862C - Elektrische Abstellvorrichtung fuer Zettelgatter - Google Patents

Elektrische Abstellvorrichtung fuer Zettelgatter

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DE682862C
DE682862C DEM140923D DEM0140923D DE682862C DE 682862 C DE682862 C DE 682862C DE M140923 D DEM140923 D DE M140923D DE M0140923 D DEM0140923 D DE M0140923D DE 682862 C DE682862 C DE 682862C
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MUELLER FRANZ MASCHF
Franz Muller Maschinenfabrik KG
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MUELLER FRANZ MASCHF
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Beans For Foods Or Fodder (AREA)

Description

  • Elektrische Abstellvorrichtung für Zettelgatter Die Erfindung betrifft eine elektrische Abstellvorrichtung für Zettelgatter unter Verwendung von Fallnadeln, die bei Fadenbruch zwischen zwei ungleich lange Kontaktschienen fallen. Die bekannten Wächteranordnungen dieser Art arbeiten mit Schwachstrom.
  • Um die Wirkung solcher Wächteranordnungen zu erhöhen und eine Oxydbildung auf den Kontakten sowie eine nachteilige Einwirkung von Faserflug auf die Kontaktstellen zu verhindern, sind erfindungsgemäß bei Verwendung von Starkstrom die Fallnadeln in einem geschlossenen Gehäuse gegenüber den in einem Ölbad befindlichen verschwenkbaren Kontaktschienen in senkrechter Richtung beweglich und tragen an ihrem unteren Ende je eine Isolierrolle mit am Umfang angeordnetem Kontaktring.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. z die Vorrichtung in Arbeitsstellung, Abb. 2 die Vorrichtung bei Fadenbruch, Abb.3 die Wächternadel im besonderen und Abb. q. die Anordnung bei aufgehobenem Kontakt.
  • Der von der Spule kommende Fadenx (Abb. r) wird über die verstellbare Stange a durch die Öse b der Wächternadel c und über die verstellbare Stange a1 zur Zettelmaschine geleitet. Die Wächternadel ist in einem geschlossenen Gehäuse d zweimal geführt und unten umgebogen (Abb.3), wobei das umgebogene Ende der Nadel ebenfalls im Gehäuse geführt ist, so daß ein Verdrehen verhindert ist. Auf dem unteren Nadelteil sitzt die Isolierrolle e, die den Kontaktring/ trägt. In dem Gehäuse d sind drehbar gelagert die Stangen g, il, an welchen unter Verwendung der Isolierscheiben h die Kontaktschienen i und k befestigt sind.
  • Bricht plötzlich der Faden x, so fällt die Nadel c nach unten, wodurch der Kontaktring f die Kontaktschienen i und k (Abb. z) berührt, so daß der Stromkreis geschlossen und die Zettelmaschine abgestellt wird. Zur Fortsetzung des Zettelvorganges erfolgt die Unterbrechung der Kontaktstelle in nachstehender Weise: Durch Anheben der Hubstangen 1 wird.. tels des Fingers m der Hebeln nach ii' gedrückt und diese Bewegung durch di@:Zwischenlasche o auf den auf Welle g sitzendbn, Nockenhebel p übertragen. Letzterer drückt dabei auf den Nocken des auf g1 sitzenden Hebels g, wodurch beide Stangen g, g1 eine Drehung erfahren, so daß die Kontaktschienen i, k die Wächternadel c freigeben, so dä.ß diese nach unten durchfällt, womit der Kontakt aufgehoben (Abb. 4) ist.
  • Die Einriclitung ermöglicht ferner, daß nach einem Fadenbruch der Zettelvorgang vom Bedienungsstand der Zettelmaschine aus wieder eingeleitet werden kann. Zu diesem Zweck können an .der Zettelmaschine mehrere Reservefäden befestigt werden, deren Wächternadeln die Stellung nach Abb. 4 einnehmen. Nach erfolgtem Fadenbruch wird die Nadel des gebrochenen Fadens mittels der von der Maschine aus bedienbaren Stange l ausgelöst und gleichzeitig der Reservefaden angezogen, wodurch die Nadel des Reservefadens in die Arbeitsstellung nach Abb. i gelangt. Erst nachdem die Zettelmaschine wieder in Gang gebracht wurde, kann die Bedienung den gebrochenen Faden als Reservefaden wieder mit Nadelstellung (Abb. q.) einholen. Die Unterbrechung des Zettelns wird so also auf einen sehr furzen Zeitraum beschränkt. Damit keine unbeabsichtigte Kontaktgebung- erfolgt, indem etwa der Kontaktring/ beide Kontaktschienen von unten berührt, ist die Kontaktschiene! etwas länger als die Schiene k ausgeführt, so daß der Kontaktring lediglich letztere Schiene berühren kann.
  • Um ein Anschmoren der Kontaktstellen zu vermeiden, befinden sich die Kontaktschienen i, k in einem Ölbad. Der Ölkasten r ist fünfseitig geschlossen und lediglich nach oben zu offen, wodurch sich besondere Abdichtungen erübrigen. An den Abstellrahmen befinden sich in bekannter Weise je eine "5ignallampe, die bei Kontaktbildung aufleuchtet.
  • Die Schaltung der Anlage wird so vorgenommen, daß beide Kontaktschienen i, k den unterbrechenden Teil des Erdleiters bilden, wodurch auch bei Isolationsfehlern nicht möglich ist, mit dem Strom in Berührung zu kommen.
  • Die Erfindung hat, wie eingangs schon erwähnt, infolge der Hochspannungskontakte den Vorteil eines absolut zuverlässigen Kontaktschlusses, .der, im Gegensatz zu Schwach-$tromkontakten, die ,die Zwischenschaltung eines Transformators und eines Ölrelais erfordern, jetzt unmittelbar auf das die Abstellung der Maschine vornehmende Organ, zumeist einen Magneten, wirken kann. Diese unmittelbare Schaltwirkung bietet außerdem noch den wesentlichen Vorteil, daß die Zettelmaschine viel schneller als bei den bisherigen Einrichtungen abstellen kann, da die bei Schwachstrom vorhandene Abstellverzögerung infolge der Trägheit der zwischengeschalteten Apparate nunmehr in Fortfall kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Abstellvorrichtung für Zettelgatter unter Verwendung von Fallnadeln, die bei Fadenbruch zwischen zwei ungleich lange Kontaktschienen fallen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Starkstrom die Fallnadeln in einem geschlossenen Gehäuse gegenüber den in einem Ölbad befindlichen verschwenkbaren Kontaktschienen (i, k) in senkrechter Richtung beweglich sind und an ihrem unteren Ende je eine Isolierrolle mit am Umfang angeordnetem Kontaktring (f) tragen.
DEM140923D 1938-03-04 1938-03-04 Elektrische Abstellvorrichtung fuer Zettelgatter Expired DE682862C (de)

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