DE683431C - Befestigung des Heizkoerpers eines thermischen Ausloesers eines elektrischen Selbstschalters - Google Patents

Befestigung des Heizkoerpers eines thermischen Ausloesers eines elektrischen Selbstschalters

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DE683431C
DE683431C DESCH113505D DESC113505D DE683431C DE 683431 C DE683431 C DE 683431C DE SCH113505 D DESCH113505 D DE SCH113505D DE SC113505 D DESC113505 D DE SC113505D DE 683431 C DE683431 C DE 683431C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10—Operating or release mechanisms
    • H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14—Electrothermal mechanisms
    • H01H71/16—Electrothermal mechanisms with bimetal element
    • H01H71/164—Heating elements

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  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Description

  • Befestigung des Heizkörpers eines thermischen Auslösers eines elektrischen Selbstschalters Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung des Heizkörpers eines thermischen Auslösers eines elektrischen Selbstschalters in einem aus einem thermischen Isolierstoff bestehenden Gehäuse, das den Heizkörper nebst Auslöser gegenüber den ortsfesten und beweglichen Schaltstücken des Selbstschalters und dem Antriebsmechanismus der beweglichen Schaltstücke kapselt. Sie geht von: der Erkenntnis aus, daß es zweckmäßig ist, bei Anwendung derartiger thermisch isolierender Auslösergehäuse dafür zu sorgen, daß die durch die Befestigung der Heizkörper verursachte Wärmeabfuhr aus dem Gehäuseinnern möglichst klein sei, da anderenfalls die Vorteile der thermischen Isolierung durdh die Gehäusewandung mehr oder minder aufgehoben werden. Je vollkommener die thermische Isolierung ist, desto kleiner ist die je Auslöser aufzuwendende Heizleistung, und der Heizkörper wird hierdurch kurzschlußfester. Ferner wird die unerwünschte Aufheizung benachbarter, außerhalb der Gehäusekammer liegender Schalterteile vermieden, etwa die unerwünschte Aufheizung benachbarter thermischer Auslöser. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der aus einem Isolierstoff bestehende Heizkörperträger und die Gehäusewandung mit derart einander angepaßten Fortsätzen und Öffnungen oder auch umgekehrt versehen sind, daß der Heizkörperträger lediglich durch das Eintreten eines oder mehrerer Fortsätze in eine oder mehrere Öffnungen .der Gehäusewand unter Vermeidung zusätzlicher Befestigungsmittel an der Gehäusewandung befestigt ist und daß die Fortsätze und Öffnungen derart angeordnet sind, daß sie gemeinsam eine schubladenartige Führung des Heizkörperträgers an der Gehäusewandung bilden.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb. r und z zeigen in zwei einander zugeordneten Rissen einen Heizkörperträger an sich. .
  • Abb. 3 gibt den gleichen Heizkörperträger in Verbindung mit der Gehäusewandung wieder, an der er angebracht ist.
  • Abb.4 ist eine der Abb.3 entsprechende Darstellung einer etwas abweichenden Ausführungsform.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsformen sind der Heizkörperträger und die Gehäuse-' wandeng derart mit einander angepaßten öffnungen und Fortsätzen versehen, da13 der Heizkörperträger lediglich durch das Eintreten eines oder mehrerer Fortsätze in eine oder mehrere Öffnungen von der Gehäuse; Wandung getragen wird. Es ist grundsätzlj;'ll gleichgültig, ob die Öffnungen in der häusewandung und die Fortsätze am H körperträger vorgesehen sind, oder umgekehrt." Die zuerst genannte Möglichkeit verdient aber insofern den Vorzug, als sie eine zweckmäßige Stromzu- und -ableitung erleichtert.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsformen ist der Heizkörperträger durch die Gehäusewandung schubladenartig geführt. Diese Befestigungsart erhöht nicht nur das Wärmegefälle zwischen dem Kammerinnern und dem Kammeraußenraum, sondern erleichtert wesentlich das Einsetzen und Entfernen des Heizkörperträgers. Gemäß Abb.3 ist der Heizkörperträger durch die Gehäusewandung nur einseitig schubladenartig geführt, wogegen gemäß Abb. 4 die Gehäusewandung den Heizkörperträger zweiseitig schubladenartig führt. Die zuerst genannte Ausführungsform verdient insofern den Vorzug, als bei ihr grundsätzlich die Wärmeableitung des Heizkörperträgers eine geringere ist.
  • Den Abb. i und 2 zufolge ist in an sich bekannter Weise der Heizkörperträger mit rippenartigen Teilen ja versehen. Diese Teile ja bieten den auf sie aufzubringenden Heizwindungen eine im wesentlichen nur punktförmige Abstützung. Demnach leitet der Heizkörperträger von den auf ihn aufgebrachten Heizwindungen sehr wenig Wärme ab. An die rippenartigen Teile ja des Heizkörperträgers i schließt sich ein prismatischer Teil ib und an diesen ein weiterer Teil id an, welch letzterer zwei Querstege Id' und Id" aufweist. Zweckmäßig sind alle Teile ja, ib, id, id', id" des Heizkörperträgers i durch einen einzigen in sich einheitlichen Körper aus einem hitzebeständigen, thermisch isolierenden Baustoff gebildet. Der Leiterdurchführungskanal il! durchsetzt den gesamten Heizkörperträger und ist zentral in ihm angeordnet. Der Kanal i- endigt .an einer Seite des Heizkörperträgers i in einem Nutenkreuz if und an der anderen Seite in einer Einzelnut ig. Das Nutenkreuz if und die Einzelnut is dienen zur Führung eines der Stromzuleitungsdrähte des Heizkörpers. Die Teile ib und id des Heizkörperträgers i werden von dem Durchführungskanal ih durchsetzt, der zur Durchführung des anderen der beiden Stromzuleitungsdrähte des Heizkörpers dient.
  • Die Abb. 3 gibt den auf den Heizkörperträger i aufgewickelten Heizkörper 2 wieder. Im Kanal i- befindet sich der Leiter 3, der am rechten Ende des Heizkörperträgers aus ihm austritt, in einer der Nuten des Nutenkreuzes if geführt wird und sodann auf den rippenartigen Teilen ja als Heizwicklung schraubenförmig verläuft. Das Ende der Heize . cklung 2 ist durch den Kanal ih nach außen @` ührt, was in Abb.3 jedoch nicht deutlich "@M_x'@Sehen ist, da sich in der Darstellung gemäß 1'b. 3 die Durchführungskanäle je und ih ecken.
  • Gemäß Abb. 3 ist die Gehäusewandung 4 mit einer rechteckigen Öffnung 4a versehen, die durch den prismatischen Heizkörperträgerteil ib, der einen Fortsatz des Heizkörperträgers i darstellt, verschlossen ist. Die Heizkörperträgerteile id, id', id" liegen außerhalb der den Heizkörper 2 einschließenden Kammer 5. Wie oben erwähnt, befinden sich in dem Fortsatz ib des Heizkörperträgers i die Durchführungskanäle je, ih für die Zu- und Ableitungsdrähte 3 des Heizkörpers 2. Die diesen Drähten zugehörigen Anschlußklemmen sind außerhalb der den Heizkörper 2 nebst Auslöser 6 aufnehmenden Gehäusekammer 5 angeordnet. Die dargestellte Ausbildung der Wandung 4 und .des Heizkörperträgers i mit den Kanälen je, ih ermöglicht es in Verbindung mit der genannten Anordnung der Anschlußklemmen, die Gehäusekammer 5 frei von Metallteilen zu halten, die deren Wärmekapazität und Wärmeableitung in unerwünschter Weise vergrößern würden. Das Vorsehen von Anschlußklemmen innerhalb der Gehäusekammer 5 würde sowohl deren Wärmekapazität als auch die Wärmeableitung aus ihr vergrößern. Da beim Erfindungsgegenstand infolge der geringen Wärmeabfuhr eine nur kleine Heizleistung erforderlich ist, sind für die Zu- und Ableitungsdrähte 3 des Heizkörpers i nur geringe Leiterquerschnitte erforderlich, und dies ist wiederum gleichbedeutend mit einer sehr geringen Wärmeableitung durch die Drähte 3. - Da die Öffnung 4a in der Wandung 4 durch den Heizkörperträgerfortsatz ih vollkommen verschlossen ist, ist die Gefahr, daß an dieser Stelle eine unerwünschte hohe Wärmeabfuhr erfolge, nicht groß. Trotzdem ist es zweckmäßig, wie Abb. 3 dies zeigt, den mit einer oder mehreren Öffnungen versehenen Teil der Gebäusewandung doppelwandig auszubilden und nur den innenliegenden Teil 4 der Doppelwandung 4, 4' mit einer oder mehreren Öffnungen 4a für den Eintritt eines bzw. mehrerer Fortsätze ib des Heizkörperträgers i zu versehen.
  • Aus den Abb. i bis 3 geht klar hervor, daß der Heizkörperträger derart ausgebildet ist, daß er sich an die der Öffnung 4a benachbarten Wandungsteile der Wandung 4 beiderseitig anlegt. Dies erleichtert eine nur einseitige Befestigung des Heizkörperträgers i an der Gehäusewandung 4, was, wie oben bereits erwähnt, im Hinblick auf die Herabsetzung der Wärmeabfuhr von Vorteil ist.
  • Als thermischer Auslöser dient bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ein:Bimeta]lstreifen 6, der in an sich bekannter Weise den Heizkörperträger i im wesentlichen bogenförmig umschließt und hierdurch Verluste durch Wärmestrahlung herabsetzt.
  • Handelt es sich nicht wie bei den dargestellten Ausführungsbeispielen um einen mittels eines zusätzlichen Heizkörpers 2 indirekt strombeheizten Auslöser 6, sondern um einen solchen, der vom Heizstrom direkt durchflossen wird, so sind Heizkörper und Auslöser identisch und es gilt alles, was oben bezüglich des Heizkörperträgers ausgeführt wurde, bezüglich des Trägers des Auslösers.
  • In Abb. q. sind die Bauteile, die denen der Abb. 3 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen, und daher bedarf Abb. q. nur insoweit einer Erläuterung, als sie von Abb. 3 abweicht.
  • Gemäß Abb. q. befinden sich in der Wandung 4. zwei einander gegenüberliegende Öffnungen 4a, und der Heizkörperträger i weist zwei einander gegenüberliegende Fortsätze ib auf, die in die Öffnungen q.a eintreten-und sie verschließen. Links ist eine Doppelwandung q., q.' vorgesehen. Im Hinblick darauf, daß die Wandung q. auch rechts eine Öffnung q.a aufweist, könnte es angezeigt sein, das Gehäuse auch rechts in entsprechender Weise doppelwandig auszubilden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigung des Heizkörpers eines thermischen Auslösers eines elektrischen Selbstschalters in einem aus einem thermischen Isolierstoff bestehenden Gehäuse, das den Heizkörper nebst Auslöser gegenüber den ortsfesten undbeweglichen Schaltstücken und dem -Antriebsmechanismus der beweglichen Schaltstücke kapselt, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Isolierstoff bestehende Heizkörperträger (i) und die Gehäusewandung (q.) mit derart einander angep,aßten Fortsätzen (1b) und Öffnungen (4a) oder auch umgekehrt versehen sind, daß der Heizkörperträger lediglich durch das Eintreten eines oder mehrerer Portsätze in eine oder mehrere Öffnungen der Gehäusewand unter Vermeidung zusätzlicher Befestigungsmittel an der Gehäusewandung befestigt ist und daß die Öffnungen und Fortsätze derart angeordnet sind, daß sie gemeinsam eine schubladenartige Führung des HeizkörperträKers an der Gehäusewandung bilden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörperträger (i) durch die Gehäusewandung (q.) nur einseitig schubladenartig geführt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörperträger (i) sich beiderseitig an die einer Öffnung (4a) der Gehäusewandung) benachbarten Wandungsteile anlegt.
  4. Einrichtung nach Anspruch i, bei der die Gehäusewandung mit einer oder mehreren Öffnungen und der Heizkörperträger mit einem oder mehreren die öffnungen der Gehäusewandung zuschließenden Fortsätzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem Fortsatz oder den Fortsätzen (Ib) des Heizkörperträgers (i) Durchführungskanäle (ie, ib) für die Zu- und Ableitungsdrähte (3) des Heizkörpers (2) befinden, deren zugehörige Anschlußklemmen außerhalb der den Heizkörper nebst Auslöser aufnehmenden Gehäusekammer (5) angeordnet sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Öffnung (4.a) versehene Teil der Gehäusewandung (q.) doppelwandig ist und nur der innenliegende Teil der Doppelwandung (q., q.') eine Öffnung (4.a) für den Eintritt eines Fortsatzes (Ib) des -Heizkörperträgers (i) aufweist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörperträger (i) mit rippenartigen Teilen (ia) versehen ist, die den auf ihm befindlichen Heizwindungen (2) eine im wesentlichen nur punktförmige Abstützung bieten.
  7. 7. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Bimetallstreifen (6) gebildete thermische Auslöser den Heizkörperträger (i) im wesentlichen bogenförmig umschließt.
DESCH113505D 1937-08-07 1937-08-07 Befestigung des Heizkoerpers eines thermischen Ausloesers eines elektrischen Selbstschalters Expired DE683431C (de)

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DE (1) DE683431C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961817C (de) * 1951-12-18 1957-04-11 Licentia Gmbh Indirekt beheizter Thermostat fuer Installations-Selbstschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE961817C (de) * 1951-12-18 1957-04-11 Licentia Gmbh Indirekt beheizter Thermostat fuer Installations-Selbstschalter

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