-
Befestigung des Heizkörpers eines thermischen Auslösers eines elektrischen
Selbstschalters Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung des Heizkörpers eines
thermischen Auslösers eines elektrischen Selbstschalters in einem aus einem thermischen
Isolierstoff bestehenden Gehäuse, das den Heizkörper nebst Auslöser gegenüber den
ortsfesten und beweglichen Schaltstücken des Selbstschalters und dem Antriebsmechanismus
der beweglichen Schaltstücke kapselt. Sie geht von: der Erkenntnis aus, daß es zweckmäßig
ist, bei Anwendung derartiger thermisch isolierender Auslösergehäuse dafür zu sorgen,
daß die durch die Befestigung der Heizkörper verursachte Wärmeabfuhr aus dem Gehäuseinnern
möglichst klein sei, da anderenfalls die Vorteile der thermischen Isolierung durdh
die Gehäusewandung mehr oder minder aufgehoben werden. Je vollkommener die thermische
Isolierung ist, desto kleiner ist die je Auslöser aufzuwendende Heizleistung, und
der Heizkörper wird hierdurch kurzschlußfester. Ferner wird die unerwünschte Aufheizung
benachbarter, außerhalb der Gehäusekammer liegender Schalterteile vermieden, etwa
die unerwünschte Aufheizung benachbarter thermischer Auslöser. Das Wesen der Erfindung
besteht darin, daß der aus einem Isolierstoff bestehende Heizkörperträger und die
Gehäusewandung mit derart einander angepaßten Fortsätzen und Öffnungen oder auch
umgekehrt versehen sind, daß der Heizkörperträger lediglich durch das Eintreten
eines oder mehrerer Fortsätze in eine oder mehrere Öffnungen .der Gehäusewand unter
Vermeidung zusätzlicher Befestigungsmittel an der Gehäusewandung befestigt ist und
daß die Fortsätze und Öffnungen derart angeordnet sind, daß sie gemeinsam eine schubladenartige
Führung des Heizkörperträgers an der Gehäusewandung bilden.
-
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
-
Die Abb. r und z zeigen in zwei einander zugeordneten Rissen einen
Heizkörperträger an sich. .
-
Abb. 3 gibt den gleichen Heizkörperträger in Verbindung mit der Gehäusewandung
wieder, an der er angebracht ist.
-
Abb.4 ist eine der Abb.3 entsprechende Darstellung einer etwas abweichenden
Ausführungsform.
-
Bei allen dargestellten Ausführungsformen sind der Heizkörperträger
und die Gehäuse-' wandeng derart mit einander angepaßten öffnungen
und
Fortsätzen versehen, da13 der Heizkörperträger lediglich durch das Eintreten eines
oder mehrerer Fortsätze in eine oder mehrere Öffnungen von der Gehäuse; Wandung
getragen wird. Es ist grundsätzlj;'ll gleichgültig, ob die Öffnungen in der häusewandung
und die Fortsätze am H körperträger vorgesehen sind, oder umgekehrt." Die zuerst
genannte Möglichkeit verdient aber insofern den Vorzug, als sie eine zweckmäßige
Stromzu- und -ableitung erleichtert.
-
Bei allen dargestellten Ausführungsformen ist der Heizkörperträger
durch die Gehäusewandung schubladenartig geführt. Diese Befestigungsart erhöht nicht
nur das Wärmegefälle zwischen dem Kammerinnern und dem Kammeraußenraum, sondern
erleichtert wesentlich das Einsetzen und Entfernen des Heizkörperträgers. Gemäß
Abb.3 ist der Heizkörperträger durch die Gehäusewandung nur einseitig schubladenartig
geführt, wogegen gemäß Abb. 4 die Gehäusewandung den Heizkörperträger zweiseitig
schubladenartig führt. Die zuerst genannte Ausführungsform verdient insofern den
Vorzug, als bei ihr grundsätzlich die Wärmeableitung des Heizkörperträgers eine
geringere ist.
-
Den Abb. i und 2 zufolge ist in an sich bekannter Weise der Heizkörperträger
mit rippenartigen Teilen ja versehen. Diese Teile ja bieten den auf sie aufzubringenden
Heizwindungen eine im wesentlichen nur punktförmige Abstützung. Demnach leitet der
Heizkörperträger von den auf ihn aufgebrachten Heizwindungen sehr wenig Wärme ab.
An die rippenartigen Teile ja des Heizkörperträgers i schließt sich ein prismatischer
Teil ib und an diesen ein weiterer Teil id an, welch letzterer zwei Querstege Id'
und Id" aufweist. Zweckmäßig sind alle Teile ja, ib, id, id', id" des Heizkörperträgers
i durch einen einzigen in sich einheitlichen Körper aus einem hitzebeständigen,
thermisch isolierenden Baustoff gebildet. Der Leiterdurchführungskanal il! durchsetzt
den gesamten Heizkörperträger und ist zentral in ihm angeordnet. Der Kanal i- endigt
.an einer Seite des Heizkörperträgers i in einem Nutenkreuz if und an der anderen
Seite in einer Einzelnut ig. Das Nutenkreuz if und die Einzelnut is dienen zur Führung
eines der Stromzuleitungsdrähte des Heizkörpers. Die Teile ib und id des Heizkörperträgers
i werden von dem Durchführungskanal ih durchsetzt, der zur Durchführung des anderen
der beiden Stromzuleitungsdrähte des Heizkörpers dient.
-
Die Abb. 3 gibt den auf den Heizkörperträger i aufgewickelten Heizkörper
2 wieder. Im Kanal i- befindet sich der Leiter 3, der am rechten Ende des Heizkörperträgers
aus ihm austritt, in einer der Nuten des Nutenkreuzes if geführt wird und sodann
auf den rippenartigen Teilen ja als Heizwicklung schraubenförmig verläuft. Das Ende
der Heize . cklung 2 ist durch den Kanal ih nach außen @` ührt, was in Abb.3 jedoch
nicht deutlich "@M_x'@Sehen ist, da sich in der Darstellung gemäß 1'b. 3 die Durchführungskanäle
je und ih ecken.
-
Gemäß Abb. 3 ist die Gehäusewandung 4 mit einer rechteckigen Öffnung
4a versehen, die durch den prismatischen Heizkörperträgerteil ib, der einen Fortsatz
des Heizkörperträgers i darstellt, verschlossen ist. Die Heizkörperträgerteile id,
id', id" liegen außerhalb der den Heizkörper 2 einschließenden Kammer 5. Wie oben
erwähnt, befinden sich in dem Fortsatz ib des Heizkörperträgers i die Durchführungskanäle
je, ih für die Zu- und Ableitungsdrähte 3 des Heizkörpers 2. Die diesen Drähten
zugehörigen Anschlußklemmen sind außerhalb der den Heizkörper 2 nebst Auslöser 6
aufnehmenden Gehäusekammer 5 angeordnet. Die dargestellte Ausbildung der Wandung
4 und .des Heizkörperträgers i mit den Kanälen je, ih ermöglicht es in Verbindung
mit der genannten Anordnung der Anschlußklemmen, die Gehäusekammer 5 frei von Metallteilen
zu halten, die deren Wärmekapazität und Wärmeableitung in unerwünschter Weise vergrößern
würden. Das Vorsehen von Anschlußklemmen innerhalb der Gehäusekammer 5 würde sowohl
deren Wärmekapazität als auch die Wärmeableitung aus ihr vergrößern. Da beim Erfindungsgegenstand
infolge der geringen Wärmeabfuhr eine nur kleine Heizleistung erforderlich ist,
sind für die Zu- und Ableitungsdrähte 3 des Heizkörpers i nur geringe Leiterquerschnitte
erforderlich, und dies ist wiederum gleichbedeutend mit einer sehr geringen Wärmeableitung
durch die Drähte 3. - Da die Öffnung 4a in der Wandung 4 durch den Heizkörperträgerfortsatz
ih vollkommen verschlossen ist, ist die Gefahr, daß an dieser Stelle eine unerwünschte
hohe Wärmeabfuhr erfolge, nicht groß. Trotzdem ist es zweckmäßig, wie Abb. 3 dies
zeigt, den mit einer oder mehreren Öffnungen versehenen Teil der Gebäusewandung
doppelwandig auszubilden und nur den innenliegenden Teil 4 der Doppelwandung 4,
4' mit einer oder mehreren Öffnungen 4a für den Eintritt eines bzw. mehrerer Fortsätze
ib des Heizkörperträgers i zu versehen.
-
Aus den Abb. i bis 3 geht klar hervor, daß der Heizkörperträger derart
ausgebildet ist, daß er sich an die der Öffnung 4a benachbarten Wandungsteile der
Wandung 4 beiderseitig anlegt. Dies erleichtert eine nur einseitige Befestigung
des Heizkörperträgers i an der Gehäusewandung 4, was, wie oben bereits
erwähnt,
im Hinblick auf die Herabsetzung der Wärmeabfuhr von Vorteil ist.
-
Als thermischer Auslöser dient bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
ein:Bimeta]lstreifen 6, der in an sich bekannter Weise den Heizkörperträger i im
wesentlichen bogenförmig umschließt und hierdurch Verluste durch Wärmestrahlung
herabsetzt.
-
Handelt es sich nicht wie bei den dargestellten Ausführungsbeispielen
um einen mittels eines zusätzlichen Heizkörpers 2 indirekt strombeheizten Auslöser
6, sondern um einen solchen, der vom Heizstrom direkt durchflossen wird, so sind
Heizkörper und Auslöser identisch und es gilt alles, was oben bezüglich des Heizkörperträgers
ausgeführt wurde, bezüglich des Trägers des Auslösers.
-
In Abb. q. sind die Bauteile, die denen der Abb. 3 entsprechen, mit
den gleichen Bezugszeichen versehen, und daher bedarf Abb. q. nur insoweit einer
Erläuterung, als sie von Abb. 3 abweicht.
-
Gemäß Abb. q. befinden sich in der Wandung 4. zwei einander gegenüberliegende
Öffnungen 4a, und der Heizkörperträger i weist zwei einander gegenüberliegende Fortsätze
ib auf, die in die Öffnungen q.a eintreten-und sie verschließen. Links ist eine
Doppelwandung q., q.' vorgesehen. Im Hinblick darauf, daß die Wandung q. auch rechts
eine Öffnung q.a aufweist, könnte es angezeigt sein, das Gehäuse auch rechts in
entsprechender Weise doppelwandig auszubilden.