DE683558C - Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere fuer Motorraeder und Fahrraeder - Google Patents
Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere fuer Motorraeder und FahrraederInfo
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- DE683558C DE683558C DEB160645D DEB0160645D DE683558C DE 683558 C DE683558 C DE 683558C DE B160645 D DEB160645 D DE B160645D DE B0160645 D DEB0160645 D DE B0160645D DE 683558 C DE683558 C DE 683558C
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- B62J6/028—Headlights specially adapted for rider-propelled cycles with or without additional source of power
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Description
- Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere für Motorräder und Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Scheinwerfer, der insbesondere für Motorräder und Fahrräder bestimmt ist, wobei in dem einem halben Rotationsellipsoid ähnlichen, durch Entfernen des Reflektors zu-U -"änglichen Gehäuse eine Batterie angeordnet wird.
- Bei Scheinwerfern dieser Art wurde bisher die Batterie hinter dem Reflektor in senkrechter Stellung angeordnet, damit der Reflektor. in der Achsenrichtung kurz gehalten werden konnte. Hierbei mußte die zum Mittelkontakt der Lampe führende Feder an der Vorderseite der Batterie nach unten reichen, so daß ein Gelenk für diese Feder vorgesehen werden mußte und das Auswechseln der Batterie erschwert war. Bei einer besonderen Ausführungsform solcher Scheinwerfer war außerdem die Batterie auf einem unteren, nach hinten abgebogenen. Ende jener Kontaktfeder abgestützt, so daß das Einsetzen einer neuen Batterie nicht ohne besondere Kunst-,griffe inö-lich war und außerdem beim 5 el scharfen Bremsen während der Fahrt die Batterie hammerartig gegen das rückwärtige Ende der Hauptlampe schlug, so daß die Lampe allmählich Igelockert wurde und bei häufig wiederholtem Anschlagen der Batterie sogar die Stromzuleitung unterbrochen werden konnte.
- Dem Vorbekannten gegenüber dient die Erfindung dazu, die Batterie leichter zugänglich zu machen und die Mittelkontaktfeder der Hauptl ' ampe gelenkfrei und ortsfest im Scheinwerfer anordnen zu können und um vor allem unter voller Ausnutzung des Innenraumes des Scheinwerfergehäuses einen tiefreichenden Reflektor zum Vorteil einer guten Lichtausbeute vorsehen zu können sowie Kabelzuleitungen innerhalb des Scheinwerfers tunlichst zu vermeiden.
- Die Erfindung besteht darin, daß die mit einer Flachseite auf der unteren Hälfte des Gehäuses gelagerte Batterie von einem am Gehäuse befestigten Bügel umfaßt wird, der seinerseits isoliert eine Kontaktplatte zur Stromabnahme von der Batterie trägt, und daß weiterhin die Batterie mittels in oder an der Gehäusewand vorgesehener Widerlager gegen Verschiebung gesichert wird.
- Zweckmäßig wird hierbei der vorerwähnte Bügel zugleich als Mittelkontaktfeder verwendet. Vor allem aber kann er vorteilhaft zur Abstützung anderer für die elektrische Stromzuleitung zu derNebenlampe dienenden Teile ausgenutzt werden, so daß der Zusammenbail des Scheinwerfers weitestgehend vereinfacht wird, insbesondere dann, wenn die von der Batterie zum Wafzenschalter führenden Stromübertragungsmittel zugleich mit# der Mittelkontaktfeder, jedoch isoliert dieser mittels der Anschlußklemme am häuse befestigt sind.
- Es ist an sich bei elliptisch geformten Batteriescheinwerfern mit durch Entfernung des Reflektors zugänglichem Gehäuse bekannt, in oder an der Gehäusewand Widerlager vorzusehen, die eine Verschiebung der Batterie nach vorn verhindern. Die Erfindung besteht daher nur in der vorstehend bezeichneten und in den Ansprüchen gekennzeichneten Kombination.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Abb. i ist ein senkrechter Achsenschnitt durch eine Fahrzeuglaterne.
- Abb. 2 zeigt in einem senkrechten Querschnitt durch den unteren Teil des Laternengehäuses dessen Ausbauchung für die zuverlässige Lagerung der Batterie.
- Das Laternengehäuse i besitzt in an sich bekannterWeise eine langgestreckte, ellipsoidförmige Gestalt. An seinem vorderen Rand ist mittels des Deckelringes?, das Schutzglas3 und der Hauptreflektor 4 befestigt. Zur Vermeidung einer Blendwirkung ist die untere Hälfte des Hauptreflektors 4 durch zwei Hilf sspiegel 5 abgedeckt, die parabolische Krümmung besitzen, wobei sich aber ihre Achsen kreuzen und schräg zur Fahrbahn nach unten geneigt sind. In dem Reflektor 4 ist die Hauptlampe 6 und die Nebenlampe 7 in an sich bekannter Weise gehalten.
- Der Hauptlampe 6 wird der Strom von einer Dynamo durch die Klemme 8 und den Kontaktbügel 9 zugeleitet, der ausschließlich durch die Klemme 8 im Innern des Laternengehäuses i festgehalten ist und die aus der Zeichnung ersichtliche U-förmige Gestalt besitzt. Das freie Ende io des Bügels 9 ist derart gebogen, daß sich der Kontaktknopf der Hauptlampe 6 gegen diesen Teil io beim Einsetzen des Reflektors 4 in das Laternengehäuse in zuverlässiger Weise anlegt. Im übrigen ist der Kontaktbügel 9 derart gestaltet, daß sein oberer Schenkel die Batterie i i niedergedrückt hält. Letztere liegt dabei flach im unteren Teil des Gehäuses i unmittelbar auf dessen Innenwand auf.
- Damit die dem Laternenrand zugekehrten Kantenteile der Batterie ii eine zuverlässige Abstützung finden und ein Vorrutschen der Batterie in Richtung nach dem Reflektor4 hin während der Fahrt zuverlässig ausgeschlossen ist, sind in dem Laternengehäusei an denjenigen Stellen, wo die Ecken der Batterieii liegen, Ausbauchungen12 Vorgesehen, an deren Stelle naturgemäß auch entsprechende Aussparungen in der Behälterwand oder sonstige Stützteile, z.B. Winkelstücke, im Innern des Laternen,e häuses an-# "7 -:gr,ordnet werden können.
- 'Der kurze Kontaktstreifen der Batterie ii #wird nach außen gebogen, so daß er sich unmittelbar an das Gehäuse i anlegt und dadurch die Batterie erdet. Der lange Kontaktstreifen 13 der Batterie legt sich dagegen an den Kopf der Niete 14 an, durch die die Kontaktplatte 15 mit einer Kontaktfeder 16 unter Zwischenschaltung des Kontaktbügels 9 fest verbunden wird. Dabei ist letzterer von der Kontaktplatte 15 durch den Isolierstreifen 17 undvon derKontaktfeder 16 durch den Isoli#erstreifen 18 getrennt.
- Der obere Teil ig der Feder i6 legt sich an den Walzenschalter 2o an, dessen Drehknopf 21 außerhalb des Gehäuses i liegt. Dabei umfaßt der Teil ig kappenartig das Ende des drehbaren Teiles 20. Im Bereich des letzteren liegt das freie Ende der Kontaktfeder22, die unter Zwischenschaltung von Isolierstreifen in der üblichen Weise mittels Nieten 23 am Gehäuse i befestigt ist. Das andere Ende der Feder 22 legt sich beim Einbau des Hauptreflektors 4 an den Kontaktknopf der Nebenlampe 7 an. Hierdurch wird erreicht, daß von der Batterie aus ein elektrischer Strom durch den Niet 14, die Feder 16, den Walzenschalter :2o und die Feder 2,2 zu der Nebenlampe und von dieser in üblicher Weise zurück durch das Gehäuse i fließt. Unabhängig von diesem Stromweg wird von der Dynamo ein elektrischer Strom über die Klemme 8 und den Kontaktbügel 9 zu der Hauptlampe 6 geleitet. Da diese Lampe blendungsfrei brennt, so ist die Anordnung eines besonderen Schalters in deren Stromkreis entbehrlich.
Claims (3)
- PATEN TA N S PRÜ CII E: i.
- Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere für Motorräder und Fahrräder, mit einem halben Rotationsellipsoid ähnlichem, durch Entfernen des Reflektors zugänglichem Gehäuse und in diesem angeordneter Batterie, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Flachseite auf der unteren Hälfte des Gehäuses gelagerte Batterie (i i) an ihrer die Pollamellen aufweisenden, dem Scheitel des Gehäuses (i) zugewandten Stirnseite von einem am Gehäuse befestigten Bügel (9, io) umfaßt ist, der seinerseits isoliert eine Kontaktplatte (15) zur Stromabnahme von der Batterie trägt, unddaß eine Verschiebung dei Batterie nach vorn verhindernde in oder an der Gehäusewand vorgesehene Widerlager (12) angebracht sind. b , 2.
- Elektrischer Scheinwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie durch die ortsfest am Gehäuse befestigte, zur Hauptlampe führende Kontaktfeder (9, io) an die Gehäusewand angedrückt wird. 3. Elektrischer Scheinwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Batterie umfassende Bügel (9, io) ausschließlich mittels der Anschlußklemme (8) für den Dynamostrom am Scheinwerfergehäuse befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160645D DE683558C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere fuer Motorraeder und Fahrraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160645D DE683558C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere fuer Motorraeder und Fahrraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE683558C true DE683558C (de) | 1939-11-09 |
Family
ID=7004410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB160645D Expired DE683558C (de) | 1933-04-27 | 1933-04-27 | Elektrischer Scheinwerfer, insbesondere fuer Motorraeder und Fahrraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE683558C (de) |
-
1933
- 1933-04-27 DE DEB160645D patent/DE683558C/de not_active Expired
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