DE683812C - Elektrische Hochdruckentladungslampe mit regelbarer Hilfsentladung - Google Patents

Elektrische Hochdruckentladungslampe mit regelbarer Hilfsentladung

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DE683812C
DE683812C DEP75676D DEP0075676D DE683812C DE 683812 C DE683812 C DE 683812C DE P75676 D DEP75676 D DE P75676D DE P0075676 D DEP0075676 D DE P0075676D DE 683812 C DE683812 C DE 683812C
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DE
Germany
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arc
adjustable
lamp
high pressure
heated
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Expired
Application number
DEP75676D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Ewest
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/82—Lamps with high-pressure unconstricted discharge having a cold pressure > 400 Torr
    • H01J61/822—High-pressure mercury lamps
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0048—Tubes with a main cathode
    • H01J2893/0056—Parts inside tubes brought to incandescence by the discharge

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Elektrische Hochdruckentladungslampe mit regelbarer Hilfsentladung Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Hochdruckentladungslampen, bei denen im Entladungsraum ein hochschmelzender Leuchtkörper angeordnet ist, der durch den Lichtbogen aufgeheizt wird und dessen Lichtstrahlung das Spektrum des Lichtbogens auffüllen soll, das in der Regel nur w enigej Linien aufweist bzw. bevorzugt ausstrahlt und daher eine für viele Anwendungsgebiete unbefriedigende, ja vielfach sogar unbrauchbare Farbstrahlung liefert.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Mischlichtentladungslampen mit zusätzlich strahlenden, durch den Lichtbogen geheizten Leuchtkörpern, bei denen in dar Regel nur verhältnismäßig niedrige, eine Atmosphäre nicht übersteigende Betriebsdrücke auftreten, wird der Leuchtkörper entweder gleichzeitig als Glühelektrode benutzt oder ein Leuchtkörper ohne Stromzuführung im Entladungsweg oder -seitlich davon angeordnet und isoliert gehaltert.
  • Eingehende Versuche haben gezeigt, daß die an sich günstige Anordnung des Leuchtkörpers im Entladungsbogen oder in Nähe des Entladungsbogens beim Übergang zu Betriebsdrücken, die eine Atmosphäre übersteigen, und zehn, ja sogar hundert Atmosphären und darüber erreichen können, also beim Übergang zu Betriebsdrücken, bei denen sich bekanntlich außerordentlich hohe Lichtausbeuten und Leuchtdichten .ergeben, erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringt, weil auch bei peinlichst genauer Herstellung der Lampe und sorgfältiger Innehaltung aller Abmessungen und Abstandsverhältnisse nicht mit der erforderlichen Genauigkeit erreicht werden kann, daß im Betrieb der Lampe der vom Lichtbogen erhitzte Leuchtkörper die gewünschte Temperatur annimmt. Wegen der bei den in Frage kommenden hohen Betriebsdrücken außerordentlich hohen Temperatur des Lichtbogens wird beispielsweiss der Leuchtkörper schon dann, wenn seid, Abstand vom Lichtbogen nur Bruchteile .eis Millimeters zu klein oder zu groß ist, 1entweder übermäßig hoch erhitzt, so daß er frühzeitig verdampft oder sogar stellenweise schmilzt, oder nicht genügend aufgeheizt, so daß er -eine schlechte Lichtausbeute aufweist und nur eine geringe Leuchtdichte liefert.
  • Dieser Nachteil wird bei der Hochdruckentladungslampe mit festen und zju hoher Elektronenemission aktivierten Glühekktroden und :einem durch den eingeschnürten Lichtbogen erhitzten, in diesem oder in seiner Nähe angeordneten, vorzugsweise aus T.antalcarbid oder Wolfram bestehenden schwer schmelzenden Leuchtkörper, insbesondere bei Quecksilberdampflampen mit mehr als io cbm Betriebsdampfdruck, erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Leuchtkörper mit einer Stromzuführung versehen und im Betrieb der Lampe zusätzlich durch einen regelbaren oder einstellbaren Stromdur chfluß oder durch eine regelbar -e oder ,einstellbare Hilfsentladung geheizt wird.
  • Zu,r Regelung bzw. Einstellung des über den Leuchtkörper fließenden Hilfsheizstromes wird zweckmäßig in die Stromzuführung des Legchtkörpers ein von Hand zu betätigender oder gegebenenfalls auch selbständig arbeitender Regelwiderstand eingeschaltet, so daß die Möglichkeit besteht, während des Betriebes der Lampe die Leuchtkörpertemperatur innerhalb weiter Grenzen nach Belieben einzustellen, beispielsweise derart, däß sich unter Berücksichtigung der erforderlichen Lebensdauier der Lampe dis günstigste Lichtausbeute oder Leuchtdichte ergibt, oder so, da:,ß die vom Lichtbogen und vom Leuchtkörper herrührende Mischlichtstrahlung das für den Verw-enidungs::lveck günstigste Spektrum aufweist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn die Stromzuführung des Leuchtkörpers über einen regelbaren Widerstand mit einer der beiden Glühelektroden verbunden wird. In diesem Falle tritt beim Betrieb der Lampe eine Hilfsheizentladumg zwischen dem Leuchtkörper und der anderen Glühelektrode auf, deren Stromstärke bequern mittels des vorgeschalteten Widerstandes so geregelt b.zw. eingestellt werden kann, daß der durch den Lichtbogen unge rügend erhitzte Leuchtkörper infolge der zti,-sätzlichen Heizung .durch die Hilfsentladung auf die gewünschte Betriebstemperatur kommt. Ein derart geschalteter Leuchtkörper kann ferner genau so wie irgendeine der bekannten Hilfselektroden ,zur Erleichterung der Zündung bzw. Wiedarzündung der Hochdruckentladungslampe verwendetwerden.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungs-#ueispiel eine nach der Erfindung ausgebil-W w, .#; Tete Quecksilherhochdruckentladungslampe '' x gestellt.
  • '` '- In der Achse des aus Quarzglas .oder einem quarzähnlichen Glase bestehenden dickwandigen Lampenkolbens i sind die beid.-n einen gegenseitigen Abstand von etwa 6 mm aufweisenden Glühelektroden 2, 3 angeordnet, die von den Stromzuführungen 4, 5 getragen wenden, die mit den Sockelkontakten 6, 7 verbunden sind. Die mit Löchern 8 versehenen, als Behälter ausgebildeten Glühelektroden 2, 3 bestehen. aus Wolfram und enthalten einen Vorrat aus stark e#lektronenemittkerenden Stoffen.
  • In der zur besseren Aufheizung verspiegelten Kuppe ,des Lampengefäßes i ist ferner ein Auffangschirm 9 untergebracht, durch dessen Ausnehmungen to die im Betrieb' .der Lampe . nach oben strömenden, heißen Dämpfe seitlich abfließen können, wobei sich die vom Dampfstrom mitgeführten, von den Elektroden abgestäubten Teilchen auf dem Schirm 9 ablagern, so daß die in Höhe des Lichtbogens liegenden, für die Lichtausstrahlung in Frage kommenden Wandungsteile des Lampenkolbens von lichtabsorbierenden Beschlägen. frei bleiben. Die Lampenglocke i enthält des weiteren @einie Zündgasgrundfüllung von niedrigem Druck sowie einen kleinen Bodenkörper i i aus Quecksilber; der beim Einschalten der Lampe bereits vor dem Erreichen der Betriebsgefäßteinperatur völlig verdampft und den gewünschten Betriebsdampfdruck liefert.
  • In der Mitte zwischen den beiden Glüh- elektroden 2, 3, aber etwa i mm von ihrer Verbindungsachse -entfernt, ist der als Wolframkugel oder Tantalcarbidkugel ausgebildete Leuchtkörper 12 angeordnet, der von der Stromzuführung 13 getragen wird, die zum Sockelkontakt 14 führt. Der nach außen vortretende, bei diesen Lampen meist eine beträchtliche Länge aufweisende Einschmelzfuß des Lampenkolbens ist im Innern des rohrförmigen keramischen Sockels 15 gegen mechanische Beschädigung geschützt untergebracht.
  • Beim Einschalten der Lampe werden die Stromanschlußkontakte 6 und 7 unter Vorschaltung eines strombegrenzenden, auf der Zeichnung nicht dargestellten Widerstandes an Spannung gelegt, worauf sich zwischen den Elektroden 2; 3 eine Niederdruckgasentladung einstellt,-die-den Lampenkölben mehr und mehr aufheizt;- wobei das Quecksilber verdampft und der Füllungsdruck steigt, his schließlich -alles _Quecksilber in Dampf über= geführt und ein Quecksilberlichtbogen von etwa 3o Atmosphären Dampfdruck entstanden ist. Dieser Lichtbogen heizt den Leuchtkörper 12 fast bis zu ,dessen Betriebstemperatur auf. Wird nun der An.s.chlußkonta.kt i q. mit dem Ans:chlußkontakt 6 oder 7 -bei Gleichstrombetrieb zweckmäßig rnit dem Anschlußkontakt der Anode - über einen regelbaren, ebenfalls nicht dargestellten Hilfswiderstand miteinander verbunden, so bildet sich eine Hilfsentladung zwischen dem Leuchtkörper 12 und der Glühelektrode 2 bzw.3,deren Stromstärke mittels des Regelhilfswiderstandes bequem so eingestellt werden kann, daß der Leuchtkörper 12 die gewünschte Betriebstemperatur erreicht.
  • Für den Fall, daß die Betriebstemperatur des Leuchtkörpers am Verwendungsart nicht geändert zu werden braucht, kann der an der fertigen Lampe im Probebetrieb ermittelte Hilfswiderstand und die leitende Verbindung zwischen .dem Leuchtkörper 12 und der Glühelektrode 2 oder 3 im Innern des Sockels 15 untergebracht sein, so. daß dann der Anschlußkontakt 1q. wegfällt.
  • Die Lampenfüllung kann je nach dem gewünschten Strahlungsspektrum aus Gasen, Dämpfen. oder Gas.dampfge arischen irgendwelcher Art ,besteben.
  • Bei geeigneter Bemessung des Leuchtkörpers, der Lichtbogenstromstärke sowie des Dampfdruckes kann ferner der Leuchtkörper statt seitlich vom Lichtbogen, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, auch ganz oder teilweise im Lichtbogen selbst angeordnet sein.
  • Gegebenenfalls wird man mehrere Leuchtkörper mit verschiedenen Strahlungseigenschaften vorsehen und abwechselnd oder gleichzeitig durch Regelung ihrer Hilfsh eizströme mehr oder weniger an, der Ge.samtlichtauisstrahlung beteiligen. Bei Verwendung einer Gleichstromhilfsheizentladung, die .bei Speisung des Lichtbogens mit Wechselstrom von einer besonderen Gleichstromhilfsquelle versorgt werden kann, ist der Leuchtkörper als Anode zu schalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Elektrische Hochdruckentladun.gslampe mit festen, gegebenenfalls zu hoher Elektronenemission aktivierten Glühelektroden und einem durch den eingeschnürten Lichtbogen erhitzten, in diesem oder in seiner Nähe angeordneten, vorzugsweise aus Tantalcarbid oder Wolfram bestehenden, schwer schmelzenden Leuchtkörper, insbesondere Quecksilberdampflampe mit mehr als zehn Atmosphären Betriebsdampfdruck, dadurch gekennzeichnet, daß der im Lichtbogen oder in Nähe des Lichtbogens angeordnete Leuchtkörper eine Stromzuführung besitzt und im Betrieb der Lampe zusätzlich durch eine regelbare oder einstellbare Hilfsentladung oder durch einen regelbaren oder einstellbaren Stromdurchfluß geheizt wird.
  2. 2. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stromzuführung des Leuchtkörpers zur Regelung oder Einstellung seiner Betriebstemperatur ein -selbständig arbeitender oder von Hand zu betätigender Regelwiderstand liegt.
  3. 3. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtkörper über einen gegebenenfalls regelbaren Widerstand mit einer der beiden Glühelektroden leitend verbunden ist und im Betrieb der Lampe durch eine Hilfsentladung zwischen ihm und der anderen Glühelektrode zusätzlich geheizt wird.
DEP75676D 1937-08-05 1937-08-06 Elektrische Hochdruckentladungslampe mit regelbarer Hilfsentladung Expired DE683812C (de)

Priority Applications (1)

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DE2177696X 1937-08-05
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Publications (1)

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ID=25990989

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DE (1) DE683812C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741863C (de) * 1941-06-07 1943-11-18 Eduard Messerschmidt Mischlichtlampe

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DE741863C (de) * 1941-06-07 1943-11-18 Eduard Messerschmidt Mischlichtlampe

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