DE684780C - Anordnung zur unmittelbaren Frequenzumformung von mehrphasigen Wechselstroemen mit Hilfe gesetzmaessig gezuendeter Gas- oder Dampfentladungsstrecken - Google Patents

Anordnung zur unmittelbaren Frequenzumformung von mehrphasigen Wechselstroemen mit Hilfe gesetzmaessig gezuendeter Gas- oder Dampfentladungsstrecken

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DE684780C
DE684780C DES115585D DES0115585D DE684780C DE 684780 C DE684780 C DE 684780C DE S115585 D DES115585 D DE S115585D DE S0115585 D DES0115585 D DE S0115585D DE 684780 C DE684780 C DE 684780C
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Germany
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discharge paths
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gas
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DES115585D
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Inventor
Karl Baudisch
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/50Thermionic-cathode tubes
    • H01J17/52Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode
    • H01J17/54Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode having one or more control electrodes
    • H01J17/56Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode having one or more control electrodes for preventing and then permitting ignition, but thereafter having no control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Anordnung zur unmittelbaren Freguenzumformung von mehrphasigen Wechselströmen mit Hilfe gesetzmäßig gezündeter Gas- oder Dampfentladungsstrecken Es sind bereits die mannigfaltigsten Verfahren und Anordnungen vorgeschlagen worden, um mit Hilfe von Entladungsstrecken, insbesondere gesteuerter Entladungsstrecken, einen Wechselstrom gegebener Frequenz in solchen anderer Frequenz umzuformen. Bei diesen Anlagen wird meistens die Erzeugung eines Wechselstromes bestimmter Kurvenform, und zwar eines sinusförmigen Wechselstromes gefordert. Zur Erreichung dieses Zieles sind verschiedenartige Vorschläge gemacht worden. Ein Vorschlag geht beispielsweise dahin, den Steuergittern eine Steuerspannung aufzudrücken, deren Frequenz gleich der Summe oder Differenz der Frequenzen der beiden Wechselstromnetze ist. Dieser Vorschlag hat mit anderen den V&-teil gemeinsam, daß bei derart gesteuerten Umrichtern keine besonders bemessenen und gewickelten Transformatoren benötigt werden, zeigt jedoch den Nachteil, daß zur Erreichung des angestrebten Zieles, nämlich die Erzeugung eines Wechselstromes gewünschter Kurvenform, insbesondere Sinusform, sowohl eine Zündung als auch eine Löschung der Arbeitsentladungen in den einzelnen Entladungsstrecken notwendig ist. Dieses Verfahren läßt sich deshalb nur bei Verwendung von gittergesteuerten Hochvakuumentladungsgefäßen ausführen. Zwar hat man nun auch bereits mancherlei Anordnungen zum willkürlichen Löschen von Gasentladungen vorgeschlagen, doch weisen diese alle mehr oder weniger große Nachteile bei ihrer praktischen Anwendung auf. Beispielsweise ist es mit Schwierigkeiten verbunden, bei den vorgenannten Umrichtern eine Löschung der einzelnen Arbeitsentladungen durch Absenken der den einzelnen Entladungsstrecken aufgedrückten Speisespannungen unterhalb der Brennspannung mit Hilfe von Kondensatorentladungen zu bewerkstelligen, da durch derartige zusätzliche Schaltungen einerseits die an sich schon verwickelten Steuerschaltungen für Umrichter weitgehendst kompliziert und unübersichtlich würden und andererseits eine ungünstige Beeinflussung der Speisewechselströme im höherfrequenten Netz zu befürchten ist. Man hat nun ferner gefunden, daß eine willkürliche Löschung von Gasentladungen durch Aufdrücken einer hohen negativen Spannung auf ein Steuergitter möglich ist. Durch eine solche Anordnung geht jedoch ein wesentlicher Vorteil der Steuerung von Strötuen hoher Stromstärke und hoher Spannungen mit Hilfe gesteuerter Gasentladungen; nämlich die Möglichkeit der Regelung der=' artiger Ströme mit kleinen Steuerenergien verlören, so daß auch diese kaum praktisch verwirklicht werden kann. Es läßt sich jedoch auch die zur Löschung erforderliche, einem Steuergitter aufgedrückte Energie auf ein wirtschaftlich tragbares Maß zurückführen, wenn man das Steuergitter an einer bevorzugten Stelle in der Entladungsstrecke anordnet, nämlich in unmittelbarer Nähe der Anode innerhalb des Anodendunkelraumes. Die praktische Ausführung dieser Anordnung zeigt jedoch im Daü.erbetrieb ebenfalls sehr große Schwierigkeiten, da Voraussetzung einer einwandfreien Betriebsweise dieser Löschanordnung die Innehaltung eines einmal festgelegten Abstandes des Gitters von der Anode ist. Infolge der hohen Temperatur der Anoden treten jedoch allzu leicht Verwerfungen der Gitterflächen auf, so daß die vollkommene Steuerfähigkeit des Gitters, nämlich den Zündpunkt -und den Löschpunkt einer Gasentladung willkürlich zu bestimmen, verlorengeht.
  • Diese vorgenannten Nachteile werden bei Anordnungen zur unmittelbaren Umformung eines Wechselstromes gegebener Frequenz in solchen anderer Frequenz mit Hilfe gesteuerter . Gas- oder Damp£entladungsstrecken erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die einzelnen Entladungsstrecken mit zur Zündung und Löschung dienenden Mehrfachsteuergitteranordnungen versehen sind und die gewünschte Kurvenform, insbesondere Sinusform, des zu erzeugenden Wechselstromes dadurch erzielt wird, daß die den Entladungsstrecken zugeführten Ströme durch die Mehrfachsteuergitteranordnungen gesetzmäßig gezündet und gelöscht werden. Als besonders vorteilhaft hat sich hierbei eine Gitteranordnung erwiesen, die aus einem Doppelgitter besteht. Derartige Gitteranordnungen sind vorteilhaft so ausgebildet, daß die Gitterstäbe bzw. -drahte einer Gitterfläche zu denen der nächsten so angeordnet sind, :daß sie sich überdecken. Ebenso überdecken sich auch die Gitteröffnungen der beiden Gitterflächen. Der Abstand der Gitterflächen voneinander ist vorteilhaft gleich oder kleiner als die Maschenweite der einzelnen Gitterfläche, wobei dieser letztere Abstand so zu bemessen ist, daß sich die infolge der negativen Ladung des Gitters um .die einzelnen Gitterstäbe bildenden positiven Ionenschichten überschneiden: Vorzugsweise wird man den Abstand der einzelnen - Gitterstäbe jeder Gitterfläche kleiner als die mittlere freie Weglänge der Ionen wählen. Sämtliche Gitterflächen können elektrisch miteinander verbunden werden, so daß es lediglich er-..forderlich ist, eine Steuerleitung an die Gitter 'lteranzüführen. Durch eine im gewünschten Takt schwingende Steuerwechselspannung i.lcahn also sowohl eine Zündung als auch eine Löschung der Gasentladung erzielt werden. Das bedeutet aber, daß durch den Gegenstand der Erfindung eine Umrichtersteuerung bedeutend vereinfacht wird und hierdurch mancherlei Störungsquellen von vornherein ausgeschieden werden: Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß es in einfacher und Betriebssicherer, Weise möglich ist; die gewünschte Kurvenform zu erhalten. Nimmt man beispielsweise an, daß eine genau sinusförmige Spannung- erzielt werden soll, so hat man durch die Anordnung wach der Erfindung die Möglichkeit, nicht nur auf dem aufsteigenden Ast der Sinuskurve, sondern in gleicherweise auch auf dem abfallenden Ast die Unterschiede der einzelnen Phasenspannungen, welche zur Bildung der Sinuskurve beitragen, von .der Sinuskürve möglichst klein zu halten. Würde man nämlich nur ein Steuergitter vorsehen, welches zwar eine Zündung, aber keine Löschung des Lichtbogens bewirken kann, wenn der Strom noch fließt; so würde der Unterschied zwischen den Teilen der Phasenspannungen, aus denen die Sinuskurve gebildet wird, gegenüber der Sinuskurve auf den, absteigenden Ast derselben sehr groß werden. Außerdem erreicht man durch die Anordnung nach der Erfindung, daß ein guter Leistungsfaktor erzielt wird.
  • An Stelle der vorgenannten Gitterkonstruktion lassen sich auch die übrigen Mehrfachgitteranordnungen für Umrichterentladungsstrecken verwenden.
  • Der durch die Erfindung erzielbare technische Fortschritt sei an Hand der Fig: i und 2 der Zeichnung näher erläutert. In Fig. i bedeuten die schwach ausgezogenen Kurventeile die Speisespannungen der Entladungsstrecken und die stark: ausgezogene Zackenkurve die von der Umrichteränlage abgegebene Spannung. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß Zündverzögerungswinkel und Abweichungen von der Sinusform erheblich größer auf dem abfallenden als auf dem ansteigenden Kurvenast der Zackenkurve sind.
  • Die Erfindung gelangt bei Umrichteranlägen zu wesentlich höheren Werten des mittleren Austeuerungsgrades bzw. des primären Verschiebungsfaktors und zu einer innigeren Angleichung der Umrichterausgangsspannung an die gewünschte, insbesondere Sinusform. Sie erreicht dies, indem- sie innerhalb =der einzelnen Entladungsstrecken zünd- und löschfähige Mehrfachsteuergitteranordnungen vorsieht und mit ihrer Hilfe die Entladungsstreckenströme nach einer bestimmten Gesetzinäßigkeit sowohl zündet als auch löscht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung ist aus der Fig.2 der Zeichnung zu ersehen. Infolge der betriebssicheren Löschfähigkeit der Mehrfachsteuergitter können diejenigen Entladungsstrecken, deren Stromführung zur Ausbildung des abfallenden Kurvenastes der Umrichterausgangsspannung führt, auch auf den ansteigenden Kurvenästen der sie speisenden Wechselspannungen gezündet werden. Die Wirkung einer solchen Betriebsweise führt nach Fig.2 zu nacheilenden Zündwinkeln auf dem aufsteigenden und zu voreilenden Zündwinkeln auf dem abfallenden Ast der Urnrichterausgangsspannung. Der mittlere Aussteuerungsgrad wie auch der primäre Verschiebungsfaktor des Umrichters können hiernach dem Werte i auf stärkste angenähert werden. Außerdem sind, gemessen an der Fig. i, die rechtsseitigenAbweichungen von der Sinusform wesentlich verringert.

Claims (2)

  1. YATENTANSPRÜCI3E: i. Anordnung zur unmittelbaren Frequenzumformung von mehrphasigen Wechselströmen mit Hilfe gesetzmäßig gezündeter Gas- oder Dampfentladungsstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Kurvenform, insbesondere Sinusform, der Spannung auf der Ausgangsseite des Umrichters außer durch entsprechende Zündfolge der Entladungsstrecken noch durch taktmäßige Löschung bestimmter Strombahnen mittels Mehrfachsteuergitteranordnungen erzielt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Entladungsstrecke mit einem Doppelgitter ausgerüstet ist, bei dem der gegenseitige Abstand der beiden Gitterflächen gleich der oder kleiner als die Maschenweite des Einzelgitters, diese aber kleiner als die mittlere freie Weglänge der Ionen gewählt ist, und die Gitterstäbe bzw. -drähte einer Gitterfläche zu denen der anderen Gitterfläche so angeordnet sind, daß sie sich überdecken.
DES115585D 1934-10-03 1934-10-03 Anordnung zur unmittelbaren Frequenzumformung von mehrphasigen Wechselstroemen mit Hilfe gesetzmaessig gezuendeter Gas- oder Dampfentladungsstrecken Expired DE684780C (de)

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