DE685438C - Verfahren zur Mehrfachuebertragung von Messwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren uebermittelt werden - Google Patents

Verfahren zur Mehrfachuebertragung von Messwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren uebermittelt werden

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DE685438C
DE685438C DE1930685438D DE685438DD DE685438C DE 685438 C DE685438 C DE 685438C DE 1930685438 D DE1930685438 D DE 1930685438D DE 685438D D DE685438D D DE 685438DD DE 685438 C DE685438 C DE 685438C
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pulse
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Expired
Application number
DE1930685438D
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Inventor
Leo Brandenburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12—Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Mehrfachübertragung von Meßwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren übermittelt werden Es ist für Fernmeßanlagen, bei welchen durch die zu übertragende Größe die Intensität eines elektrischen Stromes beeinflußt wird, bereits vorgeschlagen worden, zum Zweck der Vielfachmessung einen rotierenden Verteiler zu benutzen und die einzelnen Meßwerte über eine gemeinsame Leitung zu übertragen. Dieses Meßverfahren hat den Nachteil, daß durch die veränderlichen Übergangswiderstände an den Kontakten leicht Fehlanzeigen verursacht werden können.
  • Es ist für die Übertragung von Meßwerten durch Impulse (Impulsfrequenzverfahren) bekannt, mehrere Meßwerte mit Hilfe rotierender Verteiler über eine gemeinsame Leitung zu übertragen. Die Verteilergeschwindigkeit muß bei derartigen Einrichtungen so gewählt sein, daß mit Sicherheit jeder Impuls übertragen wird. Damit keine Impulse verlorengehen, werden bei der bekannten Einrichtung an der Sendeeinrichtung Hilfsrelais verwendet, welche den Impuls so lange aufspeichern, bis er durch die Verteileranordnung übertragen worden ist. Für die Zwecke der Telegraphie und Telephonie ist es außerdem begannt, Verteileranordnungen zu verwenden, bei welchen während jeden Impulses mehrmals eine Verbindung zwischen Sender und Empfänger hergestellt wird. Gegenstand der Erfindung ist ein besonders einfaches und sicher arbeitendes Verfahren zur Mehrfachfernübertragung von Meßwerten oder Zeigerstellungen nach einem Impulsverfahren, unter Benutzung synchronlaufender Verteilerarme.
  • Gemäß der Erfindung werden die Impulse zwischen dem umlaufenden Verteilerarm und dem mit diesem zusammenarbeitenden feststehenden Teile auf induktivem Wege übertragen. Besonders zweckmäßig ist die Anwendung dieses Verfahrens bei Verteilern, die so rasch umlaufen, daß durch die periodische Verbindung zwischen Sender und Empfänger jeder Impuls in mehrere Teilimpulse aufgelöst wird.
  • Ein induktiver Verteiler an sich ist zu ähnlichen Zwecken bereits vorgeschlagen. Es handelt sich aber beim Gegenstand der Erfindung um eine besondere Anwendung eines solchen Verteilers, und zwar um die Anwendung bei der Mehrfachübertragung von Meßwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren übermittelt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Es sei angenommen, daß es sich um die Übertragung von Meßwerten nach dem Impulsfrequenzverfahren handelt. Der Übersichtlichkeit halber sind nur drei Kontaktgeber der eigentlichen Fernmeßsender dargestellt. Sie sind mit 18, ig, 2o bezeichnet. Die Kontaktgeber dieser Sender sind in den Stromkreis des Magnetspülen iäi, igi, gor eingeschaltet, arF; welchem der mit einer Spule ausgerüstetL Verteilerarm 2i vorbeiläuft. Die Kontakt. der Sender und die erwähnten Magnetspulen sind an eine Gleichstromleitung angeschlossen. An Stelle dieser Gleichstromleitung kann auch eine Wechselstromleitung benutzt werden, die einen Wechselstrom ausreichend hoher Periodenzahl führt. Auch kann Hochfrequenz benutzt werden, die durch die Meßimpulse moduliert wird. Die- Spule des Verteilerarmes 21 ist über Schleifringe an die Fernleitung 23 angeschlossen. Die Fernleitüng 23 ist an der Empfangsstelle ebenfalls über Schleifringe mit der Spule des Verteilerarmes 24 verbunden. Die Verteilerarme 21 und 2d. laufen synchron um. Der Synchronismus kann durch irgendeines der bekannten Mittel aufrechterhalten werden. Der Verteilerarm 2.4 läuft an Magnetspulen vorbei, die den Kontaktgebern 18 bis 2o am Sendeort zugeordnet sind. Jede der Magnetspulen am Empfangsort wirkt auf ein Relais, z. B. 25, ein, welches so träge ist, daß es nur auf die Gesamtheit der Teilimpulse anspricht, in die durch die Rotation der Verteilerarne jeder Fernmeßimpuls aufgelöst wird. Das Relais 25 beeinflußt die zur Auswertung dienende Vorrichtung 26, welche auf das Anzeigeinstrument 27 einwirkt.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise. Wird beispielsweise der Stromkreis des Magneten toi durch den Impulsgeber geschlossen, so wird in der Spule des Verteilers 21 eine Spannung induziert, wenn dieser Verteilerarm an der Spüle toi vorbeiläuft: Im gleichen Augenblick läuft der Verteilerarm 24 auch an der dem Sender 2o zugeordneten Spule des Empfängers vorbei und überträgt auf induktivem Wege den Impuls nach dem Relais- 25.. Während eines Impulses kann _ dieser Vorgang öfter stattfinden, d. h. der Ge- samtimpuls wird in eine Anzahl von Teil-`--impulsen aufgelöst. Verwendet man Wechselzur Speisung der Spulen 181, igi, toi, .."p. wird der Irkipuls zum Teil unmittelbar '-transformato,risch übertragen. Wenn sich aus irgendwelchen Gründen besonders kräftige Impulse nicht erzielen lassen oder die Impulse durch lange Fernleitungen geschwächt werden, - so kann es sich empfehlen, die der Empfangsapparatur; z: B. der Spule z¢ öder dem Relais 25, zugeführten Impulse erst mit Hilfe von Elektronenröhren in bekannter Weise zu verstärken. Dabei kann gleichzeitig eine Gleichrichtung der Impulse stattfinden, wodurch man mitunter mit Relais einfacherer Bauart auskommen kann. Anstatt die Impulse mit Hilfe einer besonderen Fernleitung 23 zu übertragen, kann man in bekannter Weise drahtlose Übertragung benutzen, gegebenenfalls kann man auch hochfrequente Schwingungen zur Impulsgabe einer zu anderen Zwecken dienenden Leitung überlagern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Mehrfachübertragung von Meßwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren übermittelt werden, unter Benutzung synchron umlaufender Verteilers dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem umlaufenden V erteilerarin und den -mit diesen zusammenarbeitenden feststehenden Teilen die Impulse auf induktivem Wege übertragen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung bei Verteilern, die so rasch umlaufen; daß durch die periodische Verbindung zwischen Sender und Empfänger jeder Impuls in mehrere Teilimpulse aufgelöst wird.
DE1930685438D 1930-02-14 1930-02-14 Verfahren zur Mehrfachuebertragung von Messwerten oder Zeigerstellungen, die nach einem Impulsverfahren uebermittelt werden Expired DE685438C (de)

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DE (1) DE685438C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157671B (de) * 1960-11-29 1963-11-21 Siemens Ag Anordnung zur Fernsteuerung einer Sendeanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1157671B (de) * 1960-11-29 1963-11-21 Siemens Ag Anordnung zur Fernsteuerung einer Sendeanlage

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