AT130920B - Schaltungsanordnung zur Mehrfachfernübertragung nach dem Impulszeitfernmeß-System. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Mehrfachfernübertragung nach dem Impulszeitfernmeß-System.

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AT130920B
AT130920B AT130920DA AT130920B AT 130920 B AT130920 B AT 130920B AT 130920D A AT130920D A AT 130920DA AT 130920 B AT130920 B AT 130920B
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AT
Austria
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Inventor
Waldemar Dipl Ing Brueckel
Original Assignee
Aeg
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description


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  Schaltungsanordnung zur Mehrfachfernübertragung nach dem Impulszeitfernmess-System. 



   Zur   Mehrfachfernübertragung nach dem   Impulszeitfernmess-System ist eine Einrichtung bekannt geworden, bei welcher durch synchronlaufende Umschalter auf Sender und   Empfängerstelle   zusammengehörige Instrumente gleichzeitig an die Fernleitung angeschlossen werden. Die Übertragung der verschiedenen Messgrössen erfolgt also nacheinander, d. h. in zyklischer Reihenfolge. Die Häufigkeit der Übertragung des einzelnen Messwertes ist also um so kleiner, je mehr Messwerte in dem Übertragungszyklus gemeldet werden müssen. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass während der Übertragungspause ein Messwert Schwankungen ausführen kann, welche durch die Fernübertragung nicht erfasst werden. 



   Gemäss der Erfindung werden die zu übertragenden Messgrössen gleichzeitig fernübertragen, u. zw. auf einem einzigen Übertragungskanal. Unter dem Begriff Übertragungskanal ist dabei nicht nur eine körperliche Verbindungsleitung zu verstehen. So besitzt z. B. eine   Fernmesseinrichtung,   bei der für jede   Messgrösse   eine besondere Frequenz oder Modulationsfrequenz verwendet wird,   mehrere Übertragungs-   kanäle entsprechend der Zahl der verwendeten Frequenzen. Bei der vorliegenden Erfindung, bei der ein einziger Übertragungskanal verwendet wird, sind im besonderen auf Sender-und Empfangsstelle synchron-und phasengleich laufende Verteiler vorgesehen, deren Umlauf zeit gleich oder kleiner ist, als der für die Übertragung zugelassene Zeitfehler. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Auf der   Senderstelle   befindet sich ein rotierender Umschalter 1, dessen feststehende Kontakte zu den einzelnen Senderinstrumenten gehören, von denen nur zwei in der Zeichnung enthalten und mit 2 und 3 bezeichnet sind. Auf der Empfängerstelle befindet sich ein mit dem Umschalter 1 synchron-und phasengleich rotierender Umschalter 4, dessen Kontakte zu den   Empfangseinrichtungen   führen. Die Zeitimpulsgeber bestehen in an sich bekannter Weise aus den   Messzeigern     5   und 6, den Abtastzeigern 7 und   8,   die über elektromagnetisch betätigte Kupplungen 9 und 10 mit den Antriebsmotoren 11 und 12 gekuppelt werden. 



   Im einzelnen arbeitet die Einrichtung folgendermassen : 
 EMI1.1 
 zugeführt wird, rotieren mit einer derartigen Geschwindigkeit, dass ihre Umlaufzeit gleich oder kleiner ist, als der für die Übertragung eines   Messwertes   zugelassene Zeitfehler. Wenn also beispielsweise eine Übertragungsgenauigkeit von 2% vorgeschrieben ist, so muss bei einer maximalen Zeitimpulsdauer von 4 Sekunden die   Umlaufzeit   der Verteiler   0'08   Sekunden oder weniger betragen. Die   Schaltuhr 17 schliesst   ihren Kontakt 20 und erregt gleichzeitig die Relais 18 und 19. Das Relais 18   schliesst   seine beiden Arbeitskontakte   18 (t und 18b   und die   Selbsthaltekontakte 18e und 7 & 1, wodurch   die Kupplungsmagnete für die Kupplungen 9 und 10 erregt werden.

   Die Abtastzeiger 7 und 8 beginnen   biedurch   gleichzeitig sich zu bewegen. Durch Erregung des Relais 19 wird der Arbeitskontakt 19a geschlossen, so dass der Schaltarm 13 beim nächsten Überstreichen des entsprechenden Kontaktes am Umschalter   1,   also nach dem Obengesagten spätestens nach 0'08 Sekunden, einen Stromkreis schliesst, der vom Pluspol über den Arbeitskontakt   19a,   die Fernleitung, den Schleifring   16,   den Schaltarm 14, das polarisierte Relais   21,   den   Unischaltekontakt   22u zum Minuspol   verläuft.   Auf der Empfangsstelle schliesst infolgedessen das polarisierte Relais 21 den Kontakt   21a,   wodurch der Stromkreis für die Empfängerinstrumente   25,   26,27 gebildet wird.

   Sämtliche Empfängerzeiger werden also gleichzeitig mit den Abtastzeigern 7 und 8 der   Senderstelle   an Spannung gelegt. Angenommen der im Senderinstrument 2 gemessene Wert sei kleiner als derjenige des Instrumentes 3, 

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 EMI2.1 
 schliesst seinen Arbeitskontakt 28a in der Zuleitung zu dem zweiten   Konh   ktsegment, so dass auf der Fernleitung auch beim Überstreichen dieses   Kontaktsegmentes   durch die Schaltarme 13 und 14 Strom fliesst und somit das Relais 23 erregt wird.

   Dieses Relais 23 öffnet also seinen Arbeitskontakt 23a, das Empfangsinstrument 25 wird also spätestens   Q'08   Sekunden nach der Berührung zwischen Abtastzeiger 7 und Messzeiger 5 abgeschaltet, so dass die Anzeige des Instrumentes 25 bis auf den zugelassenen Fehler derjenigen des Zeigers 5 entspricht. Wenn später der Abtastzeiger 8 mit dem zugehörigen Messzeiger 6 in Berührung kommt, wird auch das Relais erregt und das Empfangsinstrument 26 in der gleichen Weise abgeschaltet. Die Abtastzeiger 7 und 8 setzen ihre Bewegungen fort bis zur Erreichung der Ruhelage am Anfang des Abtastbereiches.

   Durch das Relais 29 wird von der Schaltuhr   7,   wenn die Abtastzeiger in ihrer Ruhelage angekommen sind, der   Selbsthaltestromkreis   der   Kupplungsmagnete   an den Ruhe-   kontakten 291'und 298 unterbrochen.   Auf der Empfangsstelle wird durch das Verzögerungsrelais 22 das durch die Schliessung des Kontaktes 21a erregt worden war, nach Übertragung   sämtlicher   Messwerte kurzzeitig der Schalterkontakt   22u   in die punktiert gezeichnete Lage umgelegt, gleichzeitig die Arbeit- 
 EMI2.2 
 26,27 beendet wurden. Die Anker der polarisierten Relais bewegen sich infolgedessen in die gezeichnete Lage zurück. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Mehrfachübertragung nach dem   Impulszeitfernmess-System,   dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastzeiger sich räumlich gleichphasig bewegen und bei jedem Instrument sowohl zur Zeit des Durchganges des Abtastzeigers durch den Festpunkt auf der Skala, als auch zur Zeit des Durchganges durch den Ort des Messzeigers mittels synchron-und phasengleich laufender Verteilerschalter, deren Umlaufzeit gleich oder kleiner ist, als der für die Übertragung der Zeigerstellungen zugelassene Zeitfehler, in der Sendestelle je ein Stromimpuls ausgesandt wird und diese Stromimpulse in der Empfangsstelle getrennten Empfangsorganen zugeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Festpunkt auf der Skala und der dem Orte des Messzeigers zugeordnete Stromimpuls auf getrennten Kontaktsegmenten der Verteilerschalter übertragen und durch Relais auf der Empfangsstelle in der Zwischenzeit den Empfangsinstrumenten ein Stromimpuls zugeführt wird.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle dem Festpunkt auf der Skala zugeordneten Stromimpulse auf demselben Kontaktsegment übertragen werden.
    4. Schaltungsanordmmg nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Empfangsseite polarisierte Relais vorgesehen sind, deren Anker durch die den verschiedenen Orten der Messzeiger zugeordneten Stromstosse einzeln in die eine Schaltstellung und durch einen von einem Hilfsrelais herrührenden Stromstoss gemeinsam in die andere Schaltstellung gebracht werden. EMI2.3
AT130920D 1930-10-13 1931-10-13 Schaltungsanordnung zur Mehrfachfernübertragung nach dem Impulszeitfernmeß-System. AT130920B (de)

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FR (1) FR724265A (de)

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DE607529C (de) 1934-12-29
FR724265A (fr) 1932-04-25
CH161995A (de) 1933-05-31

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