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Spielzeug-Stand- oder -Wanduhr Die Erfindung bezieht sich auf eine
Spielzeuguhr als Nachbildung einer Wand- oder Standuhr. Derartige Spielzeuguhren
sind an sich bekannt. Sie sind jedoch mit Rücksicht auf die erforderliche Kleinheit
und Einfachheit des Triebwerkes dahingehend vereinfacht, daß Stunden- und Minutenzeiger
in einer bestimmten Winkelstellung zueinander starr miteinander verbunden sind,undso
ihre Bewegung über das Zifferblatt hinweg gleich schnell ausführen.
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Die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung ermöglicht es, mit
einem einfachen kleinen Triebwerk die Zeiger so in Bewegung zu setzen, daß der Stundenzeiger
langsamer, der Minutenzeiger aber schneller läuft, und zwar so, daß die Uhr im ganzen
rascher läuft als eine Normaluhr, so daß das Kind beim Spielen mit der Uhr instand
gesetzt-ist, ihren Lauf zu verfolgen, ohne lange warten zu müssen, bis eine Stellungsveränderung
des großen und des kleinen Zeigers stattgefunden hat.
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Dieser einfache, auf kleinstem Raum zusammengedrängte Aufbau wird
dabei erfindungsgemäß dadurch möglich, daß das Federgehäuse, das Bodenrad und der
Minutenzeiger auf einer zentralen Welle sitzen und das innere Ende der Triebfeder
mit dem Bodenrad starr und mit dem Minutenzeiger durch Reibung gleitend verbunden
ist.
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Des weiteren wird eine einem Spielzeug entsprechende billige Herstellungsweise
dadurch ermöglicht, daß die notwendige Rücksperrung des Federtriehwerkes auf einfache
Art durch eine aus der Seitenwand des blechernen Uhrgehäuses herausgebogene Sperrzunge
in Durchbrechungen am Umfang des Federgehäuses eingreift.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Spielzeuguhr nach
der Erfindung dargestellt.
Auf an sich bekannte Weise -werden die
Rückwand und die vordere Wand des Uhrgehäuses, welch letztere zugleich das Zifferblatt
bildet, als Platinen benutzt für das Einlagern der Radachszapfen und des zentralen
Aufzugstiftes i, der vorne einen Drehknopf trägt zum Aufziehen der Uhr.
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Am rückwärtigen Ende des zentralen Aufzugstiftes ist mit Hilfe eines
Vierkants 3 das Federgehäuse mit seinem Teil q. aufgekeilt. Es enthält die Bandfeder
5, deren eines Ende 5, an einer Umfangsstelle des mit Durchbrechungen 6,
7, 8 versehenen Gehäusemantelteiles q.a festgemacht ist.
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Das andere Ende 5b der Bandfeder 5 ist eingesteckt in einen Schlitz
9a im Federkern 9, der seinerseits festsitzt am Bodenrad 9b. Bodenrad und Federkern
sind lose aufgeschoben auf das Zeigerrohr io, das den Minutenzeiger i i trägt.
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Der Schlitz 9" im Federkern 9 ist nun so geführt, daß er in Richtung
einer Sehne den Federkern durchzieht, und dies wiederum so,-daß das in den Schlitz
eingesteckte Feder-' ende auf eine Umfangsstelle des Zeigerrohrs io aufdrückt. Wenn
also die Feder gespannt ist und die Uhr läuft, wird durch die Reibung zwischen Feder
und Zeigerrohr io das letztere mitgenommen und dadurch das --Zeigerwerk initgedreht.
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Die Bewegung des Bodenrads 9b wird über-. tragen auf das Ankerrad
12, das seine Bewegung wiederum überträgt auf den Anker 13, an welchem die Ankergabel
1¢ angesetzt ist, in die unten das Pendel 15 mit dem Pendelgewicht 16 eingehängt
ist. Das Pendel besteht aus einem dünnen Drahtstück, das durch Verkerbung an der
Stelle 17 mit der Pendelscheibe 16 vereinigt ist.
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Auf das Zeigerrohr für den Minutenzeiger ist vorne ein kurzes -Zeigerrohr-
18 für-den Stundenzeiger aufgeschoben. Dieses Zeigerrohr 18 gehört zum Zeigerrad
18a. Das letztere greift ein in- den Trieb i9 des Wechselrads iga, dessen Umdrehungsbewegung
von dem Trieb 2o abgeleitet wird, der fest auf dem Zeigerrohr io für den Minutenzeiger
sitzt.
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Zum Zwecke der Einlagerung des rückwärtigen Zapfens der Achse des
Wechselrads iga, i9 wird das Gehäuse von einer Zwischenwand durchzogen, der Wechselbrücke
21.
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Als Rücksperrung für das Federgehäuse dient eine Zunge 22, deren Wurzel
an einer Seitenwand des Uhrgehäuses liegt.
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Die Vorderwand des Uhrgehäuses stellt eine geprägte Scheibe dar. Es
ist insbesondere darauf Bedacht genommen, daß eine nach vorne hin erhöhte Kreisringfläche
23 hervortritt, auf der die Stundenzahlen aufgebracht sind. Die Rückwand des Gehäuses
enthält oben in beiden Ecken zwei Löcher 2.1 und 25, so daß die Uhr, sofern sie
nicht als Standuhr ausgebaut wird, an zwei Punkten aufgehängt werden kann. Es wird
dadurch vermieden, daß die Uhr eine Neigungsstellung zur Vertikalen annehmen kann,
was immer dann vorkommt, wenn eine solche Uhr nur ein Aufhängeloch besitzt.