DE687776C - Einstellvorrichtung fuer Fluessigkeitszapfapparate - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Fluessigkeitszapfapparate

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DE687776C
DE687776C DE1936S0123029 DES0123029D DE687776C DE 687776 C DE687776 C DE 687776C DE 1936S0123029 DE1936S0123029 DE 1936S0123029 DE S0123029 D DES0123029 D DE S0123029D DE 687776 C DE687776 C DE 687776C
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DE1936S0123029
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/30Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred with means for predetermining quantity of liquid to be transferred

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Description

  • Einstellvorrichtung für Flüssigkeitszapfapparate Die Erfindung betrifft .eine Einstellvorrichtung für einen Flüssigkeitszapfapparat mit volumetrischem, mit Einzel- und Gesamtzähler verbundenem Durchlaufmes.ser, bei welchem eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen einer Kurbelwelle einer Meßeinheit entspricht.. Dabei ist in das die Zähler umschließende Gehäuse der vom Durchlaufmesser betätigte, aus Zahngetrieben, Daumenscheiben und Klinken bestehende Antriebsmechanismus eingebaut, der die genaue vollständige Abgabe angefangener Meßeinheiten bewirkt, wobei der bereits ausgegebene Anteil der angefangenen Einheit auf einem Zifferblatt mit Zeiger ablesbar ist, während das OOuantum der bei einer Entnahme ausgegebenen Einheiten an dem Einzelzählwerk abgelesen werden kann und dieses Zählwerk durch Drehen einer Kurbel auf Null rückstellbar ist.
  • Um in denjenigen Fällen, in denen ein vorheriges Einstellen der abzugebenden Menge nicht erforderlich ist, den Einstellzähler ausschalten zu können, ist erfindungsgemäß zum Einstellen der Menge ein auf dem Teilkreis des Einstellzählers drehbar gelagerter Zahnkranz mit Handgriff vorgesehen, der ein den Antrieb des Gesamtzählers verbindendes Zahnrad antreibt, dessen Zahnkranz eine Lücke aufweist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß beim Drehen des Randgriffes über den Nullpunkt hinaus bis zu einem Anschlag die Lücke in den Zähnen des Verbindungsrades so steht, daß sie den Antrieb des Einstellzählers unterbricht.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt, und zwar ist der Erfindungsgegenstand in das die Zähler des Zapfapparates und den Betätigungsmechanismus umschließende Gehäuse eingebaut gedacht.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt durch die Antriebsachsen der Einstellvorrichtung; Fig.2 zeigt die Anordnung der Auslösevorrichtung der Steuerwelle; Fig.3 zeigt einen Schnitt nach der Linie R-S der Fig.2; Fig. q. zeigt eine Ansicht des Zifferblattes mit dem Einstellorgan; Fig.5 zeigt einen Schnitt nach der Linie T-U der Fig. i mit den Antriebsrädern des Meßapparates; Fig. 6 und 7 zeigen Einzelheiten; Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach der Linie Tl-W der Fig. i mit den Antriebsrädern des Einstellorgans.
  • Nach der Zeichnung ist auf einem die Platten 2i und 22 eines Gehäuses verbindenden Bolzen 2,6 eine Radnabe 102 lose angeordnet, auf welcher ein Zahnrad 103, das an seinem Umfang eine Lücke roh aufweist, eine urrunde Scheibe 104 und ein weiteres Zahnrad 105 festsitzen. Das Zahnrad los ist im Eingriff mit einem Zahnrad io7 auf der Welle 1o8. Auf dieser Welle sitzt auch ein Zahnrad log fest, welches im Eingriff steht mit der Zahnung i i i des in einem auf der Platte 21 befestigten Lagercvirikel i 12 gehaltenen Wellenstückes i io. In einer an der Platte 21 festsitzenden Fassung 7,6 ist ein Ring 77 drehbar gelagert, dessen. Zahnung 114 in eine zweite Zahnung i 13 des Wellenstückes mo eingreift. Der Fassungsring 76 ist mit einer Skala 116 versehen, auf welcher die abzugebende Flüssigkeitsmenge eingestellt werden kann. Ein Zapfen 117 dient hierbei als Anschlag für den Einstellhandgriff 115.
  • Eine zwischen den Platten 22 und 23 gelagerte Welle 29 ist durch die Kupplungsteile 8 und 28 mit der das Einstellzählwerk 18 treibenden Welle des Meßapparates verbunden. Welle 29 trägt das mit einem auf einer Welle 32 festsitzenden Rad 31 kämmende Rad 3o, wobei Welle 32 in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis getrieben wird. Sie trägt außer zwei kleinen Zahnrädern, das eine 33 für das Zeigerwerk und das andere 38 für das Gesamtzählwerk 4o, und einem kräftigen Pade 49 für das Einzelzählwerk ein Rad 132, das im Eingriff mit einem Rad 118 auf Welle 119 steht, welche mittels'des auf derselben Welle festsitzenden Rades 12o das auf der Welle 122 lose aufgeschobene Rad 121 antreibt. An der Zahnung des Rades 121 sind zwei Zähne 123 und 223 axial verlängert und greifen bei jeder Umdrehung des Rades 121 in die Zähne des Zahnrades 124 und drehen dasselbe um eine Anzahl Zähne. Das Zahnrad 124 sitzt lose auf der Welle i 19 und hat auf der rechten Seite, mit welcher es in die Zähne 123 und 223 eingreift, acht Zähne am Umfang (Fig.6). Auf der linken Seite dieses Zahnrades sind vier Zähne (Fig. 7), so daß das Zahnrad 125, wenn dasselbe gedreht wird, nicht in die Zahnung des Zahnrades 124 eingreifen kann. Das Zahnrad 124 nimmt aber beim Drehen das Zahnrad 125 mit. Auf dem Zahnrad 125 sitzt das Zahnrad 225 und greift in die Zähne des Zahnrades 103 ein. Damit das Zahnrad 124 immer in derselben Lage bleibt, ist eine Klinke 126 vorgesehen, welche durch eine Feder 127 zwischen die Zähne des Zahnrades 124 gedrückt wird.
  • Die urrunde. Scheibe 104 hat eine Nase 128, welche in der Nullstellung auf die Rolle 129 aufstößt und damit den Hebel 130 hebt. Der Hebel 130 sitzt fest auf der Welle 131, die unter Wirkung einer Feder 132 steht und bestrebt ist, die Rolle 129 an die urrunde Scheibe 104 zu drücken. Auf der Welle 131 sitzt auch der Hebel 133. Derselbe wirkt auf die Rolle 134 des Hebels 135, der fest auf der Achse 91 sitzt. Ebenfalls fest verbunden mit der Achse 9 z ist der Hebel 93, auf welchem der Hebel 83 aufliegt, der fest mit der Steuerwelle 82 verbunden ist. Der Hebel 83 steht unter Wirkung der Feder 84 und kann vermittels des Hebels 86 und der Rolle 72, des Hebels 71 und der Welle 68 gehoben werden, um dadurch die Drehung -des Meßapparates freizugeben.
  • Die Funktion. der Einstellvorrichtung ist folgende: Will man Flüssigkeit dem Meßapparat entnehmen, so dreht man den Ring 77, bis der Zeiger des Handgriffes 115 auf der gewünschten Zahl des Ringes 76 steht. Dadurch hat man über die Zahnräder 113, log und 107 das .Zahnrad los und mit demselben die urrunde Scheibe 104 und das Zahnrad 1o3 gedreht. Ebenso hat sich das Zahnrad 225 gedreht und mit ihm Zahnrad 125. Zahnrad 124 ist nicht mitgenommen worden, da auf dieser Seite, wie Fig.7 zeigt, das Zahnrad 124 nur vier Zähne hat und das Zahnrad 125 demzufolge nicht eingreifen kann.
  • Gibt der Meßapparat Flüssigkeit ab, so dreht sich die Welle 29, und das Zahnrad 30 dreht das Zahnrad 31 und dieses Nviederum die Welle 32. Auf der Welle 32 ist das Zahnrad 132 und treibt das Zahnrad 118 und mit ihm das Zahnrad 12o. Das Zahnrad 120 treibt das Zahnrad 121, welches bei jeder Umdrehung durch die Zähne 123 und 223 dem Zahnrad 124 eine schrittweise Bewegung erteilt. Bei jeder Bewegung des Zahnrades 124 wird das Zahnrad 125 und damit das Zahnrad 225 gedreht, welches das Rad 103 schrittweise zurückbewegt. Mit dem Zurückdrehen des Rades 103 gehen zugleich Nocken io4, Rad 105, Rad 107 und 1o9, Zahnräder 11i, 113 und schließlich der Einstellring 77 wieder zurück.
  • Sobald der Einstellring auf Null zurückkommt, steht der Nocken 128 der urrunden Scheibe 104 unter der Rolle 129, hat dieselbe gehoben und damit die Achse 131 gedreht. Die Achse 131 hat den Hebel 133 mitgenommen, welcher auf die Rolle 134 wirkt, den Hebel 135 hebt und die Achse g1 dreht. Dadurch kommt der Hebel 93 aus dein Bereich des Hebels 83, worauf derselbe die Achse 82 dreht und durch ein nicht gezeigtes weiteres Hebelwerk das ebenfalls nicht gezeigte Zuflußventil der Meßflüssigkeit und den Apparat auf die angefangene Einheit abstellt.
  • Oft ist es in Fällen, wo größere Mengen" Flüssigkeit, deren Betrag nicht abzuschätzen ist, auszugeben sind, wie z. B. beim Füllen von Benzinbehältern von Kraftwagen und größeren Behältern, erwünscht, den Einstellzähl -er auszuschalten und den Gesamtzähler zu betätigen.
  • Soll nun die Einstellvorrichtung ausgeschaltet werden, so dreht man den Einstellring 77 weiter im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers bis zum Anschlag 117. Dadurch dreht sich das Rad r03 weiter, die Einfräsung 1o6 des Rades kommt in die Höhe des Zahnrades 225 zu liegen und die Zähne des Zahnrades 103 kommen außer Eingriff mit den Zähnen des Zahnrades 225, so daß sich die Achsen 122, 1 1g und die Welle 32, welch letztere die Verbindung mit dem Meßapparat herstellt, bewegen können, ohne die Einstellvorrichtung zu betätigen.
  • Zugleich kommt durch Drehen des Einstellringes 77 von o auf die Anschlagstellung der Nocken 128 der unrunden Scheibe 104 aus dem Bereich der Rolle reg, der Hebel 130 fällt auf den kleineren Durchmesser der unrunden Scheibe 104 und dreht damit die Welle 131, welche den Hebel 133 von der Rolle 134 wegzieht und damit die Hebel 135 und 93 freigibt.
  • Da Hebel 93 unter Wirkung einer Feder steht, kommt er, sobald die Achse des Hebels 83 gedreht wird, und dadurch Hebel 83 wieder gehoben ist, unter Hebel S3 zu stehen und blockiert ihn. Das Heben des Hebels 83 erfolgt durch Drehen der Achse 68, welche den Hebel 71 mitnimmt, so daß die Rolle 72 auf den Hebel 86 einwirkt, welcher die Welle 82 dreht und Hebel 83 mitnimmt. Der Meßapparat ist dadurch wieder in Zapfstellung gebracht. Soll nun frisch Flüssigkeit vermittels der Einstellvorrichtung der Zapfapparatur entnommen werden, so wird wieder durch Drehen des Ringes 77 von der Anschlagstellung in die Nullstellung, wie bereits beschrieben, das Zahnrad 103 m.itgedreht, die Zähne des Rades 103 kommen wieder in Eingriff mit den Zähnen des Rades 125, so daß die Einstellvorrichtung von dem Meßapparat wieder betätigt werden kann.
  • Die Einstellvorrichtung ist so mit dem Einstellzählwerk i8 des Meßapparates in Verbindung gebracht, daß die durch die Einstellvorrichtung entnommene Flüssigkeitsmenge auf einem Zifferblatt, welches in die Fassung 76 eingebaut ist, abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung für Flüssigkeitszapfapparate mit Einstellzähler und Gesamtzähler, gekennzeichnet durch einen auf dem Teilkreis (76) des Einstellzählers drehbar gelagerten Zahnkranz (77) mit Handgriff (115), der über ein Zwischengetriebe (113, 111) ein den Antrieb des Gesamtzählers (4o) mit dem Antrieb des Einstellzählers (18) verbindendes Zahnrad (1o3) steuert, dessen Zahnkranz eine Lücke (1o6) aufweist, die beim Drehen des Handgriffes der Einstellvorrichtung über den Nullpunkt der Teilung hinaus bis zu einem Anschlag (117) die Getriebeverbindung mit dem Antrieb des Einstellzählers (18) unterbricht.
DE1936S0123029 1935-09-13 1936-06-18 Einstellvorrichtung fuer Fluessigkeitszapfapparate Expired DE687776C (de)

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