DE687798C - Gewaechshaus mit aufklappbaren Dachhaelften - Google Patents

Gewaechshaus mit aufklappbaren Dachhaelften

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DE687798C
DE687798C DE1937A0081759 DEA0081759D DE687798C DE 687798 C DE687798 C DE 687798C DE 1937A0081759 DE1937A0081759 DE 1937A0081759 DE A0081759 D DEA0081759 D DE A0081759D DE 687798 C DE687798 C DE 687798C
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DE
Germany
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greenhouse
roof
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halves
bumpers
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Expired
Application number
DE1937A0081759
Other languages
English (en)
Inventor
Gottlieb Augenstein
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GOTTLIEB AUGENSTEIN
Original Assignee
GOTTLIEB AUGENSTEIN
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/24Devices or systems for heating, ventilating, regulating temperature, illuminating, or watering, in greenhouses, forcing-frames, or the like
    • A01G9/241Arrangement of opening or closing systems for windows and ventilation panels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gewächshaus mit aufklappbaren Dachhälften, die durch herausschiebbare Stoßstangen (Zahnstangen) in die jeweils für die Kulturenbehandlung günstigste Lage gebracht werden.
Solche Einrichtungen sind an sich schon bekannt. So ist z. B. in Vorschlag gebracht worden, die Gewächshausdachhälften mit Stoßstangen zu versehen, die an den erwähnten Dachhälften mittels fester Gelenke an einem bestimmten Punkt angreifen und dabei so geführt werden, daß sie sich um Zahnräder ihrer Antriebswelle tangential drehen können. Bei dieser Bauart ist der Nachteil vorhanden, daß, wenn das Gelenk bei geöffnetem Dach sich z. B. genau in der Verlängerung des Binderobergurtes befindet, sich eine vollständig unbrauchbare Endstellung der Stoßstangen ergibt. Dieser ungünstige Zustand ändert sich auch nicht, wenn das Gelenk der letzten an das obere Ende der Dachhälften verlegt wird.
Außerdem macht sich bei der vorbeschriebenen Bauart das Hereinragen der Schubstangen in den Gewächshausinnenraum bei den verschiedensten Dachschrägenlagen recht urugürustig bemerkbar.
Bekannt ist es aber auch, die schwenkbaren Gewächshausdachhälften mittels Stoßstangen zu bewegen, die am Bindergurt an zwei Stellen so Führung haben, daß sie sich nur in gerader Richtung in der Verlängerung des Binderobergurtes verschieben. Bei einer solchen Anordnung bewegt sich das vordere, d. h. obere Ende der Schubstange an der Randsprosse des sich öffnenden Dachteiles entlang, wobei zum Vermeiden unnötigen Reibens der Teile zueinander am vorderen Ende der Stoßstange eine Gleitrolle angeordnet ist. Diese Vorrichtung hat erstmals den Nachteil, daß die Stoßstangen eine überaus große Lange haben müssen, um ein vollständiges Freilegen der Kulturfläche des Gewächshausinnenraumes zu ermöglichen. Dies bringt es aber wieder mit sich, daß die inneren Enden dieser Stoßstangen bei geschlossenem Dach noch ein ganzes Stück in die Kulturfelder, welche nebengelagert sind, hineinragen und
dadurch sich selbstverständlich dort ungünstig auswirken.
Schließlich ist infolge dieser Schubstangenlänge die Gefahr des Verbiegens, und zwar durch das Eigengewicht der Dachfläche, und insbesondere die Einwirkung des Winddrukkes auf die letzten überaus groß. Würde aber, um dieses Verbiegen zu verhüten, die Schubstange entsprechend stark gestaltet, so würde
ίο nicht nur eine Verteuerung der Anordnung eintreten, sondern es bestände dann auch die Gefahr, daß die Führungen am Binderobergurt abgerissen würden. Auf jeden Fall wird die Reibung an diesen Führungen durch den quergerichteten Kraftangriff so groß, daß die Bedienung der Klappdächer bei Winddruck sehr erschwert, und bei großer Windstärke, wie z. B. bei einer plötzlich einsetzenden Gewitterbö, zur Unmöglichkeit würde.
Die vorerwähnten Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Stoßstangen am vorderen Ende mit Rollen versehen sind, die auf bogenförmigen, am oberen Teil der Dachhälften angeordneten Führungen gleiten. Vorteilhafterweise bilden dabei die Dachhälften selbst diese bogenförmigen Führungen.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind zeichnerisch, wiedergegeben.
Es zeigt
Abb. ι den Aufbau der einen Ausführungsform in Seitenansicht, und zwar in voll aus- gezogenen Linien im geschlossenen Zustande, in gestrichelten Linien im vollständig geöffnetem Zustande, die Schwenkgestänge jeweils mit Sonderantrieb,
Abb. 2 den oberen Teil einer zweiten Ausführungsform mit gemeinsamem und gleichzeitigem Antrieb der Schwenkgestänge bei geschlossener Lage der Dachflächenträger in Seitenansicht.
Der Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnung ist wie folgt. An den Querbindern 1 des Gewächshauses lagern, durch ,Gegen- und Leitrollen 2 geführt, Zahnstangen 6. Diese werden durch Zahnräder 5 angetrieben, die auf in Lagern 3 geführten, quer zu den Bändern ι gerichteten Wellen 4 sitzen. Diese Zahnstangen tragen an ihren vorderen Enden Rollen 7, die auf der Außenfläche 8 von kurvenförmig o. dgl. gestalteten Ausladungen 9 der schwenkbaren Dachflächenträger 10 entlanggleiten, wenn sie sich nach außen zu bewegen (schieben) (s. Abb. 1 gestrichelte Ausführung) .
Als Gegenlager dienen Stifte, Rollen o. dgl. 11, die sich an die Fläche 12 der Ausladungen 9 legen bzw. zu dieser abrollen.
Durch die Auswärtsbewegung der Gestänge 6 werden in an sich bekannter Weise die Dachflächenträger 10 um ihre winkelförmigen o. dgl. An- oder Auflager 13 zu den Ablauf rinnen 14 geschwenkt, bis die Träger 10 in ihrer Höchstlage (Gleich- oder Parallel stellung zu den Dachgerüststützen [Säulen] 15) sich befinden bzw. sich gegenseitig abstützend aneinander anlegen (Abb. 1).
In Abb. 2 ist eine gleichartige Anordnung wiedergegeben, nur daß die Schwenkgestänge 6 so gelagert und gestaltet sind, daß sie mittels der gleichen Triebräder 5 gleichzeitig und gemeinsam inTätigkeit gesetzt werden können.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gewächshaus mit aufklappbaren Dachihälften, die durch herausschiebbare Stoßstangen (Zahnstangen) in die jeweilige Lage gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstangen am vorderen Ende mit Rollen versehen sind, die auf bogenförmigen, am oberen Ende der Dachhälften angeordneten Führungen gleiten.
2. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachhälften selbst die bogenförmigen Führungen bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937A0081759 1937-01-22 1937-01-22 Gewaechshaus mit aufklappbaren Dachhaelften Expired DE687798C (de)

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DE687798C true DE687798C (de) 1940-02-06

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DE (1) DE687798C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1529437A1 (de) * 2003-11-10 2005-05-11 Christopher Partington Haley Ein sich vollständig öffnendes Flachdachgewächshaus
EP1616480A1 (de) 2004-07-16 2006-01-18 MC Sinergie S.r.l. Gewächshausstruktur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1529437A1 (de) * 2003-11-10 2005-05-11 Christopher Partington Haley Ein sich vollständig öffnendes Flachdachgewächshaus
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