DE68901846T2 - Anschlusssystem, insbesondere fuer unter hohem druck stehende hydraulische leitung. - Google Patents
Anschlusssystem, insbesondere fuer unter hohem druck stehende hydraulische leitung.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Anschlußsystem für einen biegsamen Schlauch oder ein starres Rohr, insbesondere einer unter hohem Druck stehenden Leitung, umfassend, einerseits, einen weiblichen Teil, in den das freie Ende eines anzuschließenden Rohres eingeführt wird, wobei dieser weibliche Teil von einem Loch gebildet ist, das, vom Boden ab anfangend, aus einer zylindrischen Bohrung, deren Durchmesser zumindest gleich des Außendurchmessers des anzuschließenden Rohres ist, einer Aussparung, einer Verengung, die mit dieser letzten einen Ansatz bestimmt, und Mitteln, die die Dichtigkeit des Anschlußsystems sichern, besteht und, andererseits, einklinkbare Sperrmittel, die einziehbare Auszahnungen zwischen dem im Loch vorgesehenen Ansatz und der Hinterfläche eines Umkreiswulstes, mit dem das anzuschließende Rohr versehen ist, bilden, zum Vermeiden, daß dieses letzte aus dem genannten weiblichen Teil entweicht.
- Diese Erfindung wird ihre Anwendung in irgendwelcher Anlage, durch die ein Medium geführt wird - ob es hohen Drücken ausgesetzt ist oder nicht - und, mehr insbesondere, in der auf dem Gebiet der Hydraulik spezialisierten Industrie finden.
- Die zum Sichern der Verbindung von Leitungen, durch die ein, nämlich unter hohem Druck stehendes, Medium befördert wird, meist verwendeten Anschlußsysteme bestehen aus, einerseits, einem weiblichen Teil, der eine Gewindebohrung umfaßt, in die das freie Ende des anzuschließenden Rohres eingeführt wird. Andererseits umfaßt das genannte Anschlußsystem einen als eine am genannten Rohr angesetzte Büchse ausgestalteten männlichen Teil, der auf seinem Außerumkreis ein Außengewinde umfaßt, das dazu bestimmt ist, mit dem in der Bohrung des genannten weiblichen Teils vorgesehenen Innengewinde zusammenzuarbeiten. Dieser männliche Teil wird, mehr insbesondere, an der Hinterseite eines Umkreiswulstes auf das Rohr geführt, sodaß er, nach dem Hineinschrauben und Festziehen im weiblichen Teil, das Rohr durch einen Druck auf die Hinterfläche des genannten Umkreiswulstes in diesem letzten festlegt.
- Der Entwurf dieser Anschlußsysteme für hohen Drücken ausgesetzte Leitungen ist den heutigen Verbindungsmethoden gar nicht angepaßt. Im Rahmen der Massenkonstuktionen, wie in der Wagenindustrie, werden zum Verbinden der verschiedenen Bestandteile dieser letzten immer öfter Roboter verwendet.
- Dies gilt nämlich für die Montage und Verbindung der Teile des Blechwerks, des Motors, des Instrumentenbretts und bestimmter elektrischen Verkabelungen mit deren Anschluß an die verschiedenen Steuerorgane und dergleichen.
- Die roboterisierte Montage erfordert aber, bestimmte Bedingungen zu erfüllen. Nämlich soll die Verbindung der zu verbindenden Teile leicht durchzuführen sein, ohne eine spezifische Gewandtheit zu erfordern. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die Greiforgane der automatischen Maschinen, die Roboter genannt werden, nur in der Lage sind, ganz einfache und geringfügige Bewegungen auszuführen. Obwohl derartige Greiforgane in der Lage sind, sich ohne zu große Schwierigkeit durch Translation von einer Stelle zu einer anderen zu verstellen, bleibt die Winkelbewegung, die es möglich ist, ihnen zu erteilen, aber beschränkt. Deshalb werden zur Erzeugung einer konstanten Drehbewegung, die, z.B., einem Einschraubvorgang entspricht, sehr oft pneumatische Mittel vermendet.
- Ein weiterer Punkt, den man berücksichtigen muß, ist die Tatsache, daß die verschiedenen Teile in der Regel durch ein einfaches, von Greifern geeigneter Morphologie verursachte Spannen gehalten werden.
- Außerdem muß der zu verbindende Teil zufolge des Ausmaßes, das diese Greiforgane der genannten Roboter in der Regel aufweisen, leicht zugänglich sein.
- Aus dem vorgehenden ist leicht zu verstehen, daß die Anschlußsysteme, deren männlicher Teil durch Hineinschrauben in den weiblichen Teil geführt wird, zur Zeit Gegenstand einer manuellen Verbindung sind, da keine automatische Technik betrachtet werden konnte. Ein anderer mit einer Schraubverbindung verbundener Nachteil liegt im Bereich der Festspannung des männlichen Teils im weiblichen Teil. Die Kraft, mit der dieser Spannvorgang erfolgt, ist äußerst ungewiß, da sie schwierig wiederholt werden kann. Von diesem dem männlichen Teil erteilten Spannmoment sind aber die Haltung in der Zeit und der Druckfestigkeit des Anschlußsystems abhängig.
- Es gibt außerdem weitere Arten von Anschlußsystemen, die Schnellkupplungen gennant werden, deren Hauptmerkmal darin besteht, daß der auf dem anzuschließenden Rohr montierte männliche Teil durch einen einfachen Axialdruck fest mit dem weiblichen Teil verbunden wird.
- Der männliche Teil ist, mehr insbesondere, als ein rohrförmiges Anschlußstück ausgestaltet. das an dessen Außenumkreis eine Nute umfaßt, in die, nach Einführung in den weiblichen Teil, eine Reihe von in einer in der Bohrung dieses letzten vorgesehenen Nute angeordneten Kugeln hineinführen. Danach werden diese Kugeln durch eine sich axial auf dem genannten weiblichen Teil verstellende Muffe radial festgelegt.
- Diese Anschlußsysteme bilden in der Tat, mehr insbesondere, Anschlußteile zwischen zwei von unterschiedlichen Geräten kommenden Leitungen. Demzufolge unterlassen sie zum Sichern der Verbindung dieser Leitungen im Bereich der genannten Geräte die Verwendung von Anschlußsystemen, wie oben beschrieben, nicht. Außerdem sind diese Anschlußsysteme zufolge ihres schwierigen und komplexen Entwurfs besonders kostenaufwendig.
- Aus US-A-3,826,523 ist ebenfalls eine weitere Art von Schnellkupplung für ein Rohr einer hydraulischen Leitung, die ein unter Druck stehendes Medium befördert, bekannt. Dieses Anschlußsystem besteht, mehr insbesondere, aus einem als ein Loch, in das das freie Ende des anzuschließenden Rohres eingeführt wird, ausgestalteten weiblichen Teil.
- Dieses letzte umfaßt im Bereich dieses freien Endes einen Umkreiswulst, der es erlaubt, es mittels eines männlichen Bestandteils im weiblichen Teil festzulegen. Dieser männliche Bestandteil ist, mehr insbesondere, als ein an der Hinterseite des Umkreiswulstes auf dem anzuschließenden Rohr montierter Sprengring ausgestaltet. Dieser Sprengring arbeitet mit der Hinterfläche dieses letzten und gleichzeitig mit einem in der Aussparung des vom weiblichen Teil gebildeten Lochs vorgesehenen Ansatz zusammen, um das genannte anzuschließende Rohr in diesem weiblichen Teil in Translation festzulegen.
- Also umfaßt dieser weibliche Teil oder das Loch der in dieser früheren Unterlage beschriebenen Ausführungsform gemäß, vom Boden desselben ab anfangend, eine Bohrung mit einem dem anzuschließenden Rohr angepaßten Durchmesser, wobei diese Bohrung in einen ersten Rücksprung endet, in dem die Dichtung angeordnet ist. Diese letzte arbeitet mit der Vorderfläche des dem anzuschließenden Rohr entsprechenden Umkreiswulstes zusammen. Dieser Umkreiswulst befindet sich in einer Aussparung mit einem geringfügig erhöhten Durchmesser, sodaß dessen Hineinführung und Herausführung ermöglicht sei. Es ist zu bemerken, daß in dieser Aussparung, und mehr insbesondere an der Hinterseite des genannten Umkreiswulstes, eine Nute eingearbeitet ist, die es erlaubt, den Ansatz, an den die Sperrorgane des den männlichen Bestandteil bildenden Sprengringes anlehnen, zu definieren.
- Einer ersten Ausführungsform gemäß sind diese Sperrorgane als in der Wand des genannten Sprengringes ausgeschnittene Sperrlaschen ausgestaltet, sodaß Ansätze gebildet werden, die, nachdem das Anschlußsystem verbunden worden ist, mit dem hierzu im Loch des weiblichen Teils vorgesehenen Ansatz zusammenarbeiten.
- Einer zweiten Ausführungsform gemäß ist dieser Sprengring in der Tat als verschiedene Laschen ausgestaltet, die koaxial zum anzuschließenden Rohr angeordnet und im Bereich deren unteren oder oberen Ende durch einen kreisförmigen Teil fest miteinander verbunden sind. Außerdem umfassen diese Laschen, an der Außenfläche, einen Ansatz, der in die hierzu in der Aussparung des vom weiblichen Teil gebildeten Lochs vorgesehene Nute hineinführt, sodaß ein Herausschieben des anzuschließenden Rohres aus dieser letzten vermieden wird.
- Jedenfalls ist zu betrachten, daß das in dieser früheren Unterlage beschriebene Anschlußsystem nur im Rahmen von unter niedrigem Druck stehenden Leitungen angewandt werden kann und zwar, einerseits, wegen des ganz verhältnismäßigen Widerstands der Sperrmittel, die das männliche Organ bildet und, andererseits, wegen des Mangels an geeigneten Sicherheitsbestandteilen.
- Die Sperrlaschen, mit denen der den männlichen Bestandteil dieser Schnellkupplung bildende Sprengring versehen ist, können unter der Einwirkung des Druckes in der Tat durchbiegen, was zur Zernichtigung der von diesem Anschlußsystem zustandegebrachten Verbindung führen könnte.
- Außerdem kann diese bekannte Schnellkupplung, da sie keine Sperrmittel, die in der Lage sind, nicht nur das unerwartete Herausschieben des männlichen Teils aus dem weiblichen Teil zu vermeiden, sondern außerdem auch die richtige Montage derselben zu sichern, aufweist, nicht für eine eventuelle Automatisierung ihrer Verbindung und ihres Anschlußes angepaßt werden.
- Der Zweck dieser Erfindung ist es, die sämtlichen o.e. Nachteile dadurch zu beseitigen, daß ein Anschlußsystem für hohen Drücken ausgesetzte Leitungen vorgeschlagen wird, das einer einklinkbaren Art, besonders sicher und eines niedrigen Kostpreises ist.
- Die Erfindung, wie in den Patentansprüchen gekennzeichnet, löst das Problem, das darin besteht, ein Anschlußsystem für einen biegsamen Schlauch oder ein starres Rohr, nämlich einer unter hohem Druck stehenden Leitung, vorzuschlagen, das, einerseits, einen weiblichen Teil, in den das freie Ende eines anzuschließenden Rohres eingeführt wird, wobei dieser weibliche Teil aus einem Loch gebildet ist, das, vom Boden ab anfangend, aus einer zylindrischen Bohrung, deren Durchmesser zumindest gleich des Außendurchmessers des anzuschließenden Rohres ist, einer Aussparung, einer Verengung, die mit dieser letzten einen Ansatz bestimmt, und Mitteln, die die Dichtigkeit des Anschlußsystems sichern, besteht und, andererseits, einklinkbare Sperrmittel, die einziehbare Auszannungen bilden, die sich zwischen den im Loch vorgesehenen Ansatz und die Hinterfläche eines Umkreiswulstes, mit dem das anzuschließende Rohr versehen ist, schieben, zum Vermeiden, daß dieses letzte aus dem genannten weiblichen Teil entweicht, umfaßt, im welchen Anschlußsystem die einklinkbaren Sperrmittel oder einziehbaren Auszahnungen aus zumindest zwei Trägern eines "U"-förmigen Querschnitts gebildet sind und einen Kern umfassen, der in der Lage ist, an die kegelstumpfartige Wand der Aussparung anzulehnen, wobei diese Träger gleichmäßig um das anzuschließenden Rohr herum verteilt sind und an deren oberen und unteren Ende respektive mit dem Ansatz des Lochs und der Hinterfläche des Umkreiswulstes zusammenarbeiten, wobei die oberen Enden der genannten Träger außerdem durch Greifmittel verlängert werden, die in der Lage sind, mit Sperrmitteln zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, zu vermeiden, daß sich die Träger radial im Loch verschieben und bis über die Verengung hinaus ragen.
- Die dank dieser Erfindung erreichten Vorteile bestehen hauptsächlich darin, daß das Einführen des männlichen Teils in den weiblichen Teil nur einen einfachen axialen Druck auf irgendwelchen dieser Teile erfordert. Die von dieser Verbindung gebotenen Einfachkeit und Sicherheit lassen die Roboterisierung der Montage und des Anschlußes der mit derartigen erfindungsmäßigen Anschlußsystemen versehenen Leitungen an deren respektiven Geräte betrachten.
- Dies bedeutet einen unbestreitbaren Vorteil, nämlich im Rahmen der Massenproduktion, wie in der Wagenindustrie oder dergleichen.
- Die Erfindung wird nachstehend gründiger beschrieben anhand von Zeichnungen, die nur eine Ausführungsform darstellen. Es zeigen:
- - Figur 1, eine halbe Schnittansicht des erfindungsmäßigen Anschlußsystems, wobei die einklinkbare Sperrmittel in dem weiblichen Teil eingeführt, in demselben jedoch nicht gesperrt sind;
- - Figur 2, eine Figur 1 entsprechende Ansicht, wobei die einklinkbaren Sperrmittel in diesem Falle im den weiblichen Teil bildenden Loch gesperrt sind;
- - Figur 3, eine schematische Schnittansicht eines erfindungsmäßigen, nach einer ersten Ausführungsform hergestellten Anschlußsystems im Laufe des Anschlußes an ein anzuschließendes Rohr;
- - Figur 4, eine Draufsicht, am Ende der Montage auf das Rohr, des in Figur 3 gezeigten Anschlußsystems;
- - Figur 5, eine Draufsicht der einklinkbaren Sperrmittel;
- - Figur 6, eine halbe Schnittansicht des männlichen Teils eines erfindungsmäßigen, nach einer zweiten Ausführungsform hergestellten Anschlußsystems;
- - Figur 7, eine halbe Schnittansicht des in Figur 6 gezeigten Anschlußsystems, wobei die einklinkbaren Sperrmittel gesperrt bleiben und das Loch den weiblichen Teil bildet;
- - Figur 8, eine Ansicht, zum Teil in Schnitt, einer Sonderausführungsform des Endes des anzuschließenden Rohres;
- - Figur 9, eine Ansicht des weiblichen Teils eines Anschlußsystems, der in der Lage ist, das Ende des in Figur 8 gezeigten Rohres aufzunehmen.
- Man bezieht sich, mehr insbesondere, auf Figuren 1 bis 5.
- Diese Erfindung bezieht sich auf ein Anschlußsystem 1 für einen biegsamen Schlauch oder ein starres Rohr, das zu irgendwelcher, und nämlich unter hohem Druck stehenden, Leitung gehört.
- Tatsächlich besteht das Anschlußsystem, Gegenstand dieser Erfindung, einerseits, aus einem mit irgendwelchem Gerät verbundenen weiblichen Teil 2, in den das freie Ende 3 eines anzuschließenden Rohres 4 eingeführt wird. Andererseits umfaßt das genannte Anschlußsystem einen männlichen Teil 5, der dazu bestimmt ist, mit dem genannten weiblichen Teil 2 zusammenzuarbeiten, um dieses freie Ende 3 des genannten anzuschließenden Rohres 4 in diesem letzten festzulegen.
- Der weibliche Teil 2 ist, mehr insbesondere, als ein entweder direkt im anzuschließenden Gerät oder in einer Büchse 7, die durch irgendwelches bekannten Mittel fest mit dem Ende eines biegsamen Schlauches oder eines starren Rohres verbundet wird, verarbeitetes Loch ausgestaltet.
- Dieses Loch 6 umfaßt einen Hohlraum 8, der dazu bestimmt ist, das freie Ende 3 des anzuschließenden Rohres 4 auf zunehmen und je nach der Tiefe, an der man sich befindet, unterschiedliche Durchmesser aufweist. Der genannte Hohlraum 8 besteht also, vom Boden 9 des Lochs 6 ab anfangend, aus einer zylindrischen Bohrung 10, deren Durchmesser 11 zumindest gleich des Außendurchmessers 12 des anzuschließenden Rohres 4 ist und einer vorzugsweise kegelstumfartigen Aussparung 13, deren Basis 14 der Öffnung 15 des genannten Lochs 6 zugewandt ist. Außerdem erlaubt eine Verengung 16 es, einen Ansatz 17 im Bereich dieser Basis 14 der kegelstumfartigen Aussparung 13 zu bestimmen. Schließlich erleichtert eine im Bereich der Öffnung 15 vorgesehene Abschrägung 18 das Einführen des anzuschließenden Rohres 4 in das Loch 6.
- In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß der Durchmesser 19 dieses letzten im Bereich der Verengung 16 zumindest gleich des Durchmessers 12 des anzuschließenden Rohres 4, zuzüglich des Umkreiswulstes 20, mit dem dieses letzte an dessen freien Ende 3 versehen ist. ist. Der Zweck eines derartigen Umkreiswulstes 20 ist es, zur Dichtigkeit des Anschlußsystems 1 beizutragen, da diese Dichtigkeit im wesentlichen am Boden 9 des Lochs 6 gesichert wird. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß dieser Umkreiswulst 20, nachdem das anzuschließende Rohr in das Loch 6 hineingefünrt worden ist, mit der Wand 21 eines Ansatzes oder eines kegelstumpfartigen Teils 22 mit einem breiten Öffnungswinkel, der die kegelstumpfartige Aussparung 13 mit der zylindrischen Bohrung 10 verbindet, zusammenarbeitet. Die Mittel 23, die mehr insbesondere die Dichtigkeit des Anschlußsystems 1 sichern, werden, was sie betrifft, je nach der Art und dem Druck des beförderten Mediums bestimmt.
- Derartige Mittel 23 können deshalb aus einer einfachen Dichtung 24, deren Eigenschaften je nach bestimmten Daten vom Fachmann gewählt werden, bestehen, wobei sich diese Dichtung 24 zwischen die Wand der zylindrischen Bohrung 10 und den Außenumkreis 25 des anzuschließenden Rohres 4 schiebt. Außerdem wird sie unter bestimmten Umständen mit der Vorderfläche 26 des Umkreiswulstes 20 zusammenarbeiten.
- Eine derartige Lösung bietet aber einige Nachteile, nämlich falls das anzuschließende Rohr 4 nach dem Anschluß ein bestimmtes Axialspiel im Loch 6 aufweist. Diese Lösung kann unter Auswirkung hoher Drücke in der Tat zum Herauswerfen der Dichtung 24 durch den kegelstumpfartigen Teil 22 hindurch führen. Also kann ein Antiextrusionsring 27 zwischen die Dichtung 24 und der Vorderfläche 26 des Umkreiswulstes 20 geschoben werden. Demzufolge wird die Dichtung 24, ohne Rücksicht auf das Axialspiel des anzuschließenden Rohres 4, im Loch 6 in der zylindrischen Bohrung und in Zusammenarbeit mit dem freien Ende 3 des genannten anzuschließenden Rohres 4 gehalten.
- Es kann ebenfalls betrachtet werden, die Dichtung 24 axial festzulegen. Zu diesem Zweck wird, je nach dem Fall, entweder im Außenumkreis 25 des anzuschließenden Rohres 4 oder in der Wand der zylindrischen Bohrung 10 eine Nute vorgesehen, die es erlaubt, die genannte Dichtung 24 auf zunehmen.
- Man kann ebenfalls die Kombination der oben vorgeschlagenen Lösungen verwenden und die Dichtung 24 axial festlegen, indem man zwischen diese letzte und die Vorderfläche 26 des Umkreiswulstes 20 einen Antiextrusionsring 27 schiebt.
- Schließlich kann als Abdichtungsmittel 23 eine in Figur 7 gezeigte Sparrendichtung 28, die ihren Name ihrer Morphologie zu verdanken hat, verwendet werden.
- Der männliche Teil 5 ist als einklinkbare Sperrmittel 29 ausgestaltet, die einziehbare Auszahnungen 30 bilden, die sich zwischen den im Loch 6 vorgesehenen Ansatz 17 und die der Öffnung 15 dieses Lochs zugewandte Hinterfläche 31 des am freien Ende 3 des anzuschließenden Rohres 4 angeordneten Umkreiswulstes 20 schieben. Derartige einziehbare Auszahnungen 30 sind also in der Lage, einem auf dem anzuschließenden Rohr 4 ausgeübten Radialdruck, der geneigt ist, dieses letzte aus dem weiblichen Teil 2 herauszuziehen, zu widerstehen, wobei dieser Druck der Auswirkung des in biegsamen Schläuchen, starren Rohren und also angeschlossenen Geräten beförten, unter Druck stehenden Mediums entspricht.
- Einem Merkmal dieser Erfindung gemäß bestehen diese einklinkbaren Sperrmittel 29 oder einziehbaren Auszahnungen 30 aus zumindest zwei gleichmäßig um den anzuschließenden Rohr 4 herum verteilten Trägern 32, die an deren oberen 33 und unteren Ende 34 respektive mit dem Ansatz 17 des Lochs 6 und der Hinterfläche 31 des Umkreiswulstes 20 zusammenarbeiten.
- Wie oben erwähnt ist die Aussparung 13 kegelstumpfartig. Eine derartige Konfiguration vermindert im wesentlichen die Gefahren einer Knickung der Träger 32, wenn die auf ihnen ausgeübten Drücke hoch sind.
- Vorzugsweise sind die Träger 32 an deren oberen Ende 33 und/oder unteren Ende 34 mittels Verbindungsmittel 35 elastischer Art mit einander verbunden, um nicht nur die Einführung, sondern außerdem auch den Rückzug der genannten Träger 32 aus dem Loch 6 zu erlauben. Die elastische Art dieser Verbindungsmittel 35 ist notwendig, damit diesen Trägern 32 eine gewissene radiale Beweglichkeit erteilt wird, einerseits, um deren Durchgang im Bereich der am Eingang des Lochs 6 angeordneten Verengung 16 zu ermöglichen und, andererseits, um die Zusammenarbeit zwischen deren oberen Ende 33 und dem Ansatz 17 zu sichern.
- Diese elastischen Verbindungsmittel 35 bestehen, mehr insbesondere, aus einem aufgeschlitzten oder nicht-aufgeschlitzten ringförmigen Blech 36, mit dem die oberen 33 und/oder unteren Enden 34 der verschiedenen Träger 32 fest verbunden werden.
- Die beigefügten Zeichnungen zeigen einklinkbare Sperrmittel 29, die aus drei Trägern 32 bestehen, die nur im Bereich deren unteren Endes 34 mittels eines ringförmigen Blechs 36 mit einander verbunden sind. Diese Anordnung bietet den Vorteil, die Träger 32 im Bereich deren unteren Endes 34 innerhalb eines Kreises 37, dessen Durchmesser geringfügig kleiner als der von der Verengung 16 abgegrenzte Durchgang ist, halten zu können und also die Einführung der genannten einklinkbaren Sperrmittel 29 in das Loch 6 zu erleichtern.
- Die Wahl eines aufgeschlitzten oder nicht-aufgeschlitzten ringförmigen Blechs 36 wird zunächst von der Weise, auf die es erreicht wird, außerdem aber auch von der betrachteten Art für die Verbindung des männlichen Teils 5 mit dem anzuschließenden Rohr 4, abhängig sein. Falls der Umkreiswulst 20, mit dem das freie Ende 3 dieses letzten versehen ist, vor dieser Verbindung hergestellt wird, muß der Arbeiter nämlich in der Lage sein, den genannten männlichen Teil 5 von der Seite aus auf das genannte anzuschließende Rohr 4 zu setzen. Deshalb sollte das ringförmige Blech 36 aufgeschlitzt sein, außerdem aber auch eine Öffnung 38 im wesentlichen gleich oder kaum kleiner als der Durchmesser 12 des anzuschließenden Rohres 4 aufweisen.
- Hinsichtlich der Weise, auf die diese einklinkbaren Sperrmittel 29 erreicht werden, wird betrachtet, daß das Ausschneiden und Tiefziehen eines metallischen Flacheisens die billigste Lösung ist. Mit einem derartigen Verfahren wird den Trägern 32 einen "U"-förmigen Querschnitt erteilt und weisen sie, demzufolge, zwei gleichlaufende Flügel 39, 40 auf, die fest mit einem Kern 41 verbunden sind, der in der Lage ist, an die Wand 42 der Aussparung 13 anzulehnen. Außerdem besteht das ringförmige Blech 36 aus einem oder mehreren Abschnitten 43, die die Flügel 39, 40 der Träger 32 im Bereich des unteren Endes 34 dieser letzten mit einander verbinden.
- Einem weiteren Merkmal dieser Erfindung gemäß umfassen diese einklinkbaren Sperrmittel 29 Greifmittel 44, die ihre Hineinführung oder ihren Rückzug aus dem Loch 6 beträchtlich erleichtern. Vorzugsweise bestehen diese Greifmittel 44 aus Laschen 45, mit denen das obere Ende 33 der Träger 32 ausgerüstet sind und der Verlängerung des Kerns 41 dieser letzten entsprechen. Diese Laschen 45 werden, mehr insbesondere. zunächst über den oberen Rand der genannten Träger 32 hinaus so umgefaltet, daß sie den von der Verengung 16 gebildeten Ansatz 17 übergreifen, bevor sie durch die Öffnung 15 des Lochs 6 hindurch aus diesem letzten herausragen.
- Vorteilhaft wird die Breite dieser Laschen 45 so bestimmt, daß sie, nachdem sie über den oberen Rand der genannten Träger 32 gefaltet wurden, gleichzeitig die scharfen Ränder, die die oberen Ränder der gleichlaufenden Flügel 39, 40 bilden, überdecken, sodaß verhindert wird, daß sich diese letzten unter der Auswirkung des Druckes in den Ansatz 17 des Lochs 6 festsetzen. Ein derartiges Ergebnis würde in der Tat das spätere Auseinandernehmen oder Wiedermontieren des Anschlußsystems 1 verhindern. Zu diesem selben Zweck kann der Kern 41 der Träger 32 am unteren Ende 34 dieser letzten verlängert, danach über den unteren Rand der gleichlaufenden Flügel 39, 40 hinaus umgefaltet werden, sodaß eine größere Tragfläche, die mit dem Umkreiswulst 20 zusammenarbeitet, gebildet wird.
- Erfindungsgemäß umfaßt dieses Anschlußsystem 1 außerdem Mittel 46 zum Sperren des männlichen Teils 5 in dem weiblichen Teil 2. Man sollte in der Tat sicherstellen, daß kein Axialdruck während der Verwendung auf die Träger ausgeubt werden und schließlich zum unerwarteten Auszug des freien Endes 3 des anzuschließenden Rohres 4 aus dem weiblichen Teil führen kann.
- Diese Sperrmittel 46 bestehen, mehr insbesondere, aus, einerseits, einem Sprengring 49, der deren Verbindung mit den einklinkbaren Sperrmitteln 29 sichert und, andererseits, einem Riegel 48, der diese letzten betätigt, sodaß sie im Loch 6, das den weiblichen Teil 2 bildet, festgelegt werden.
- Zwei Ausführungsformen, die zwei unterschiedlichen Verwendungsarten des Anschlußsystems 1 entsprechen, sind respektive in den Figuren 1 bis 4 und 6 und 7 gezeigt.
- Also ist der in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Sprengring 48, der einer ersten Ausführungsform entspricht, in der Lage, mit den Greifmitteln 44 der einklinkbaren Sperrmittel 29 zusammenzuarbeiten. Zu diesem Zweck umfaßt dieser Sprengring 49 eine Zentralbohrung 50, deren Achse der Achse des anzuschließenden Rohres 4 entspricht, in der ein Rücksprung 51 verarbeitet ist, der vom Sprengring 49 her in der Richtung des Lochs 6 durch eine Verengung 52 hindurch ausmündet. In diesen Rücksprung 51 werden die freien Enden 53 der die Greifmittel 44 bildenden Laschen 45 hineingeführt.
- Die freien Enden 53 dieser Laschen 45 sind, mehr insbesondere, so gefalten, daß sie sich radial von der Achse des anzuschließenden Rohres 4 entfernen und in einem Kreis, dessen Durchmesser größer als die Verengung 52 ist, eingeschrieben sind. Diese Laschen werden also im Sprengring 49 festgelegt.
- Einer weiteren Ausführungsform gemäß können diese gefalteten freien Enden 53 der Laschen 45 in die in der Innenwand des Rücksprungs 51 vorgesehenen Hohlräume 55 hineinführen. Derartige Hohlräume 55 vermeiden in der Tat die Verarbeitung einer Umkreisverengung im Sprengring 49, welche Verarbeitung besonders schwierig ist, nämlich wenn dieser letzte aus einem gießbaren Kunststoff hergestellt wird. Eine derartige Umkreisverengung ist in der Tat eine negative Aushöhlung, die im Rahmen eines derartigen Verfahren zu vermeiden ist. Dagegen können die Hohlräume 55 durch Verwendung geeigneter, im Gußwerkzeug eingelegter Kerne, die die Ursache für die im genannten Sprengring 49 vorhandenen Schächte 56 sind, leicht erhalten werden.
- Außerdem ist in den Figuren 1 und 6 zu beobachten, daß sich die freien Enden 53 der Laschen 45 nicht nur radial erstrecken, sodaß sie sich von der Achse des anzuschließenden Rohres 4 entfernen, sondern außerdem auch um einhundertachzig Grad gefaltet sind, sodaß sie eine "U"-förmige Kurve bilden. Diese Morphologie erlaubt es in der Tat, die scharfen Ränder, die normalerweise die Einführung dieser Greifmittel 44 in den Rücksprung 51 im Sprengring 49 hindern können, zu vermeiden. Es ist aber zu bemerken, daß diese freien Enden 57 der Laschen 45 gar nicht auf eine derartige Morphologie beschränkt sind.
- Genau wie bei den einklinkbaren Sperrmitteln 29 umfaßt dieser Sprengring 49 unbedingt eine dem Durchmesser 12 des anzuschließenden Rohres 4 angepaßte seitliche Öffnung 58, um das Aufschieben des genannten Sprengringes 49 nach der Bildung des Umkreiswulstes 20 auf dieses letzten zu ermöglichen.
- Der Riegel 48, der die Sperrmittel 46 bildet, ist, was ihn betrifft, als eine Muffe 59, die auf den Sprengring 49 geschoben wird und zu diesem Zweck einen Innendurchmesser 60 aufweist, der dem Außendurchmesser dieses letzten angepaßt ist, ausgestaltet. Diese Muffe 59 umfaßt außerdem eine Innenbüchse 61, deren Außendurchmesser 62 geringfügig kleiner als der Durchmesser der Zentralbohrung 50 des Sprengringes 49 ist. Außerdem ist der Innendurchmesser 63 dieser Innenbüchse 61 dem Ausmaß des anzuschließenden Rohres 4 angepaßt, damit das Gleiten dieser Büchse auf diesem letzten ermöglicht ist.
- Tatsächlich ist die Innenbüchse 61 fest mit einer am dem weiblichen Teil 3 gegenüberliegenden Ende 65 der Muffe 59 angeordneten ringförmigen Seitenplatte 64 verbunden. Außerdem ist sie als bezüglich des gegenüberligenden Endes 66 dieser letzten herausragend ausgestaltet, sodaß sie in der Lage ist, in das Loch 6 hineinzuführen, wobei sie sich zwischen die Träger 32 und die Außenwand des anzuschließenden Rohres 4 schiebt.
- Kurz gesagt erlaubt diese Innenbüchse 61 es, die radiale Bewegung der genannten Träger 32 aufzuheben und, demzufolge, zu vermeiden, daß diese letzten über die Verengung 16 hinaus gehen.
- Während der Hineinführung dieser einklinkbaren Sperrmittel 29 in das Loch 6 muß dieser Riegel 48 teilweise auf dem Sprengring 49 geschoben gehalten werden, damit die radiale Verstellung der Träger 32 nicht behindert wird. Es ist aber zu bemerken, daß diese Unregelmäßigkeit im Gegenfall, weil der männliche Teil 5 nicht in der Lage ist, sich in den weiblichen Teil 2 hineinzuschieben, bei der Montage dieser Anschlußsysteme 1 mit roboterisierten Maschinen, mit geeigneten Gebern leicht festzustellen ist.
- Dieser Riegel 48 hat eigentlich eine doppelte Funktion. Er dient in der Tat dazu, einerseits, die einklinkbaren Sperrmittel 29 im Loch 6 festzulegen und, andererseits, das seitliche Loskommen des aus den genannten einklinkbaren Sperrmitteln 29 und den Sperrmitteln 46 bestehenden männlichen Teils 5 vom anzuschließenden Rohr 4 zu verhindern.
- Deshalb umfaßt dieser Riegel 48, oder Muffe 59, eine seitliche Öffnung, deren Abmessungen dem Querschnitt des anzuschließenden Rohres 4 gemäß bestimmt sind, wobei sich diese seitliche Öffnung 67 bei der Montage des Anschlußsystems 1 auf das genannte anzuschließende Rohr 4 der dem Sprengring 49 entsprechenden seitlichen Öffnung 58 gegenüber positioniert. Die Muffe 59 umfaßt außerdem Mittel 68 zum Drehen um den Sprengring 49, damit deren respektive Öffnung 58, 67 verstellt wird. Diese Drehmittel 68 bestehen in der Tat aus, einerseits, im Außenumkreis des Sprengringes 49 vorgesehenen halbkreisförmigen Nuten 69 und, andererseits, an der Innenwand der Muffe 59 vorgesehenen Beulen 70, die in der Lage sind, in den genannten halbkreisförmigen Nuten 69 zu gleiten. Vorzugsweise schließen diese letzten an deren Enden an Hohlräume 71, 72 an, in die die Beulen 70 am Ende der Drehung der Muffe 59 um den Sprengring 49 hineinführen.
- Ab der zu einander verstellten Position der Öffnungen 58, 67 muß es möglich sein, dem Riegel 48 eine Axialbewegung zu verleihen, damit die Einführung der Innenbüchse 61 in das Loch 6 gesichert wird. Deshalb enden in die Hohlräume 72, in denen die Beulen 70 nach Winkelverstellung der Öffnungen 58, 67 aufgenommen werden, am Außenumkreis des Sprengringes 49 gemäß Zeugenden vorgesehenen Endnuten 73. Unter der Auswirkung eines ausreichenden, auf den Riegel 48 ausgeübten Druckes verschieben sich also die Beulen 70 an diesen Nuten 73 entlang.
- Genau wie zuvor kann die verriegelte Position mittels eines Hohlraums 74, der an das untere Ende der Nuten 73 anschließt und dazu bestimmt ist, die Beulen 70 aufzunehmen, festgestellt werden.
- Einer anderen, in Figur 2 dargestellten Ausführungsform gemäß kann eine Öffnung 75 in der Wand der Muffe 59 vorgesehen werden, welche Öffnung 75 dazu dient, in verriegelter Position eine fest mit der Außenwand des Sprengringes 49 verbundene Sperrstift 76 auf zunehmen. Dieses Sperrorgan 76 wird, mehr insbesondere, vorzugsweise einem im Sprengring 49 vorgesehenen Schacht 56 gegenüber angeordnet, sodaß es sich beim Durchgang der Muffe 59 durch Elastizität zurückziehen kann.
- Selbstverständlich sind die respektive im Sprengring 49 und in der Muffe 59 vorgesehenen seitlichen Öffnungen 58 und 67 nur notwendig, wenn das Anschlußsystem 1 nur nach Bildung des zylindrischen Wulstes 20 mit dem anzuschließenden Rohr 4 verbunden wird. Im Rahmen einer derartigen Lösung sind die Drehmittel 68 ebenfalls ganz nutzlos, da nur die Axialverschiebung des Riegels 48 auf dem Sprengring 49 möglich sein muß.
- Die Figuren 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform der Sperrmittel 46, welche dem Fall, in dem das Anschlußsystem 1 endgültig mit dem anzuschließenden Rohr 4 verbunden wird, entspricht. Diese Sperrmittel 46 weisen aber eine Konfiguration auf, die im wesentlichen dadurch gleich der oben beschriebenen ist, daß sie aus einem Sprengring 149, der dazu bestimmt ist, mit den Greifmitteln 44 der einklinkbaren Sperrmittel 29 zusammenzuarbeiten, und einem Riegel 148 bestehen.
- Der Sprengring 149 umfaßt eine Zentralbohrung 150, die einen Rücksprung 151 aufweist und durch Verengungen 152 hindurch an der Seite des männlichen Teils 5 endet. Durch diese letzten werden die freien Enden 53 der Laschen 45, die den Greifmitteln 44 entsprechen, im genannten Rücksprung 151 erhalten. Est ist zu bemerken, daß diese freien Enden 53 der Laschen 45 eine Konfiguration gleich der oben beschriebenen aufweisen kann. Außerdem können die Verengungen 152, wie zuvor, die Folge der Anwesenheit der im Rücksprung 151 vorgesehenen Hohlräume 155 sein.
- Falls der Sprengring 149 nach einem Formgußverfahren hergestellt wird, werden diese Hohlräume 155 erhalten, indem eine gewissene Anzahl von Kernen radial im Gußwerkzeug gelegt werden, wobei diese Kerne zu den am Außenumkreis des Sprengringes 149 anwesenden Öffnungen 156 führen.
- Der Riegel 148 ist, was ihn betrifft, als eine Büchse 161, deren Außenabmessungen 162 der Bohrung 150 des Sprengringes 149 angepaßt sind, ausgestaltet, damit deren Hineinführung in diesen letzten ermöglicht sei. Diese Büchse 161 weist außerdem einen vom Querschnitt des anzuschließenden Rohres 4 abhängenden Innendurchmesser 163 auf. Sie ist also in der Lage, sich zwischen den Außenumkreis des genannten anzuschließenden Rohres 4 und die Träger 32 der einklinkbaren Sperrmittel 29 zu schieben, wodurch vermieden wird, daß diese letzten aus dem Löch 6 herausschieben. Eine fest mit dem oberen Ende 165 der genannten Büchse 161 verbundene Seitenplatte 164 beschränkt die Hineinführung dieser Büchse in den weiblichen Teil 2 dadurch, daß sie an die Oberfläche 166 des Sprengringes 149 anlehnt. Vorteilhaft werden diese gemäß einer zweiten Ausführungsform ausgeführten Sperrmittel 46 nach einem Gußverfahren und zwar einstückig hergestellt. Wie in Figur 6 gezeigt, ist der Riegel 148, und nämlich die Büchse 161, an zwei Stellen an dessen unteren Ende 167 fest mit dem Oberrand 168 der im Sprengring 149 vorgesehenen Zentralbohrung 150 verbunden.
- Beim Anschluß des männlichen Teil 5 an den weiblichen Teil 2 und, mehr insbesondere, nach Hineinführung der einklinkbaren Sperrmittel 29 in das Loch 6 werden die verschiedenen Verbindungsstellen, die die Büchse 161 mit dem Sprengring 149 verbinden, dazu gebracht, unter der Einwirkung eines auf dieser Büchse ausgeübten Druckes nachzugeben.
- Während ihrer Fortbewegung in die Zentralbohrung 150 des Sprengringes 149 hinein begegnet die Büchse 161 aber Sperrstiften 169, die sich durch Elastizität zurückziehen. Dann gleiten sie in am Außenumkreis 171 dieser Büchse 161 vorgesehenen und gemäß Erzeugenden angeordneten Nuten 170. Beim Loskommen des männlichen Teils 5 vom weiblichen Teil 2 bilden die Sperrstiften 169, dagegen, Ansätze, dadurch, daß sie an die unteren Ränder 172 der Nuten 170 anlehnen. Also halten sie den Riegel 148 nach einer ersten Montage des Anschlußsystems 1 mit dem Sprengring 149 verbunden.
- Wie oben beschrieben kann der Rückzug der einklinkbaren Sperrmittel 29 aus dem Loch 6 nur nach einer Nachziehung der Träger 32 um den Außenumkreis des anzuschließenden Rohres 4 herum, um über die Verengung 16 hinaus zu gehen, erhalten werden.
- Zum Vermeiden einer schwierigen und langwierigen Behandelung der einklinkbaren Sperrmittel 29 bei einem derartigen Entkupplungsvorgang kann der Sprengring 49, 149 vorteilhaft Mittel 173 zum Durchführen, durch ein einfaches Ziehen der Sperrmittel 46, und nämlich des Sprengringes 49, 149, einer Nachziehung der Träger 32 an den Außenumkreis des anzuschließenden Rohres 4 heran. Vorzugsweise bestehen derartige Mittel 173 aus einem kegelstumpfartigen Abschnitt 174, der den im genannten Sprengring 49, 149 vorgesehenen Rücksprung 51, 151 mit den Verengungen 52, 152 verbindet.
- Durch Ausübung einer Zugkraft auf den genannten Sprengring 49, 149 gleiten die freien Enden 53 der die Greifmittel 44 bildenden Laschen 45 also am kegelstumpfartigen Abschnitt 174 enlang und ziehen sie sich, demzufolge, an das anzuschließenden Rohr 4 heran, wobei die Träger 32 mitgenommen werden.
- Aus dem vorgehenden stellt man fest, daß der mit einem erfindungsmäßigen Anschlußsystem 1 an irgendwelchen Gerät angeschlossene biegsame Schlauch oder starre Rohr leicht winklig bezüglich dieses letzten, zumindest vor der Unterdruckstellung der hydraulischen Leitung, orientiert werden kann. Dieses Merkmal kann einen Vorteil darstellen, nämlich falls die Verbindung unter schwieren Umständen und mit einem minimalen freien Raum erfolgt. In anderen Fällen kann es sich aber als notwendig erweisen, den biegsamen Schlauch oder das starre Rohr von bei der Montage winklig bezüglich des betreffenden hydraulischen Geräts zu positionieren.
- Deshalb kann das erfindungsmäßige Anschlußsystem 1 Mittel 175 zum Feststellen der Winkelstellung des anzuschließenden Rohres 4 im Loch 6 umfassen. Derartige Detektionsmittel 175 bestehen darin, auf dem Umkreis und am freien Ende 3 des anzuschließenden Rohres 4, oberhalb der Dichtungsmittel 23, Beulen oder Rippen 176 vorzusehen, die in die Lage sind, in in der am Boden 9 des Lochs 6 befindlichen zylindrischen Bohrung 10 vorgesehene Buten hineinzuführen.
- Kurz gesagt erlauben diese Detektionsmittel 175 es, und zwar mit einer Wahl der Orientierung, das anzuschließende Rohr 4 in Drehung bezüglich des weiblichen Teils des Anschlußsystems 1, also des Geräts, an den es anzuschließen ist, festzulegen.
- Aus dem vorgehenden stellt man fest, daß das erfindungsmäßige Anschlußsystem 1 wichtige Vorteile im Vergleich zu den vorher in den, nämlich hohen Drücken ausgesetzten, hydraulischen Leitungen verwendeten Anschlußsystemen bietet. Aufgrund dieser oben beschriebenen verschiedenen möglichen Ausführungsformen ist es außerdem in der Lage, die sämtlichen von der Umgebung auferlegten Bedingungen zu erfüllen. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß die Sperrmittel 46, obwohl als ein aus einem Kunststoff gegossener Teil beschrieben, nach anderen Verfahren erhalten werden können und, mehr insbesondere, aus anderen Materialien, um nämlich hohen Betriebstemperaturen zu widerstehen, welchen Temperaturen die meist verwendeten thermoplastischen Materialien nicht widerstehen.
Claims (13)
1. Anschlußsystem für einen biegsamen Schlauch oder ein starres
Rohr, nämlich einer unter hohem Druck stehenden Leitung, umfassend,
einerseits, einen weiblichen Teil (2), in den das freie Ende (3)
eines anzuschließenden Rohres (4) eingeführt wird, wobei dieser
weibliche Teil (2) aus einem Loch (6) gebildet ist, das, vom Boden
(9) ab anfangend, aus einer zylindrischen Bohrung (10), deren
Durchmesser (11) zumindest gleich des Außendurchmessers (12) des
anzuschließenden Rohres (4) ist, einer Aussparung (13), einer
Verengung (16), die mit dieser letzten einen Ansatz (17) bestimmt,
und Mitteln, die die Dichtigkeit des Anschlußsystems sichern,
besteht und, andererseits, einklinkbare Sperrmittel (29), die
einziehbare Auszahnungen (30) bilden, die sich zwischen den im Loch
(6) vorgesehenen Ansatz (17) und die Hinterfläche (31) eines
Umkreiswulstes (20), mit dem das anzuschließende Rohr (4) versehen
ist, schieben, zum Vermeiden, daß dieses letzte aus dem genannten
weiblichen Teil (2) entweicht, im welchen Anschlußsystem die
einklinkbaren Sperrmittel oder einziehbaren Auszahnungen aus zumindest
zwei Trägern (32) eines "U"-förmigen Querschnitts gebildet sind und
einen Kern (41) umfassen, der in der Lage ist, an die
kegelstumpfartige Wand (42) der Aussparung (13) anzulehnen, wobei diese Träger
(32) gleichmäßig um das anzuschließenden Rohr (4) herum verteilt
sind und an deren oberen (33) und unteren Ende (34) respektive mit
dem Ansatz (17) des Lochs (6) und der Hinterfläche (31) des
Umkreiswulstes (20) zusammenarbeiten, wobei die oberen Enden (33) der
genannten Träger (32) außerdem durch Greifmittel (44) verlängert
werden, die in der Lage sind, mit Sperrmitteln (46)
zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, zu vermeiden, daß sich die Träger
(32) radial im Loch (6) verschieben und bis über die Verengung (16)
hinaus ragen.
2. Anschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einklinkbaren Sperrmittel (29) durch Ausschneiden und Tiefziehen
eines metallischen Flacheisens erhalten werden, sodaß den Trägern
(32) deren "U"-förmigen Querschnitt erteilt wird, wobei diese
Träger (32) an deren oberen (33) und/oder unteren Ende (34) durch
Verbindungsmittel
(35) elastischer Art verbunden werden, die aus einem
oder mehreren ringförmigen Blechen (36) bestehen, die aus einem
oder mehreren Abschnitten (43), die die Flügel (39, 40) der
genannten Träger (32) im Bereich des unteren (34) und/oder oberen Endes
(34) dieser letzten mit einander verbinden, bestehen.
3. Anschlußsystem nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifmittel (44) aus Laschen (45) bestehen, mit denen das
obere Ende (33) der Träger (32) ausgerüstet sind und der
Verlängerung des Kerns (41) dieser letzten entsprechen, wobei diese Laschen
(45) über die genannten Träger (32) hinaus umgefaltet sind, um,
einerseits, die oberen Ränder deren gleichlaufenden Flügel (39, 40)
zu überdecken und, andererseits, den von der Verengung (16)
gebildeten Ansatz (17) zu übergreifen, sodaß sie durch die Öffnung (15)
hindurch aus dem Loch (6) herausragen.
4. Anschlußsystem nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern (41) der Träger (32) am unteren Ende (34) dieser
letzten verlängert und über den unteren Rand der gleichlaufenden Flügel
(39, 40) hinaus umgefaltet wird, um eine größere Tragfläche, die
mit dem Umkreiswulst (20) zusammenarbeitet, zu bilden.
5. Anschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sperrmittel (46) aus, einerseits, einem Sprengring (49, 149), der
die Verbindung mit den Greifmitteln (44), die mit den einklinkbaren
Sperrmitteln (29) zusammenarbeiten, sichert und, andererseits,
einem Riegel (48, 148) , der diese letzten betätigt sodaß sie im
Loch (6) festgelegt werden, bestehen.
6. Anschlußsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sprengring (49, 149) eine Zentralbohrung (50, 150) umfaßt deren
Achse derjenigen des anzuschließenden Rohres (4) entspricht, in der
ein Rücksprung (51, 151) verarbeitet ist, der vom Sprengring (49,
149) her in der Richtung des Lochs (6) durch eine Verengung (52,
152) hindurch ausmündet, wobei in diesen Rücksprung (51, 151) die
freien Enden (53) der die Greifmittel (44) bildenden Laschen (45)
hineingeführt werden, wobei diese freien Enden (53) so gefalten
werden, daß sie sich radial von der Achse des anzuschließenden
Rohres (4) entfernen und in einem Kreis (54), dessen Durchmesser
größer als die Verengung (52) ist, eingeschrieben sind oder in in
den Wänden des Rücksprungs (51, 151) vorgesehenen Hohlräume (55,
155) hineinführen.
7. Anschlußsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (48) als eine Muffe (59), die auf den Sprengring (49)
geschoben wird, ausgestaltet ist und eine Innenbüchse (61), deren
Außendurchmesser (62) geringfügig kleiner als der Durchmesser der
Zentralbohrung (50) des genannten Sprengringes (49) ist, deren
Innendurchmesser (63) dem Querschnitt des anzuschließenden Rohres (4)
angepaßt ist, umfaßt, wobei die genannte Innenbüchse (61) außerdem
als bezüglich des dem weiblichen Teil (5) der Muffe (59)
zugewandten Endes (66) herausragend ausgestaltet ist, sodaß sie in der Lage
ist, in das Loch (6) hineinzuführen, wobei sie sich zwi-schen die
Wand des anzuschließenden Rohres (4) und die Träger (32) schiebt
und vermeidet, daß diese letzten über die Verengung (16) hinaus
gehen.
8. Anschlußsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe (59) in deren Wand eine Öffnung (75) aufweist, die dazu
dient, in verriegelter Position eine fest mit der Außenwand des
Sprengringes (49) verbundene Sperrstift (76) aufzunehmen.
9. Anschlußsystem nach Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das oder die ringförmigen Bleche (36), die die Träger (32)
verbinden, der Sprengring (49) und der Riegel (48) eine Seitenöffnung,
respektive (38), (58) und (67), umfassen, deren Abmessungen dem
Querschnitt des anzuschließenden Rohres (4) angepaßt sind, um deren
seitliche Aufsetzung auf dieses letzte zu ermöglichen, falls der
Umkreiswulst (20) vor Montage des männlichen Teils (5) dieses
Anschlußsystems (1) gebildet wird.
10. Anschlußsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe (59) Mittel (68) zum Drehen um den Sprengring (49) und zum
Vermeiden, daß der männliche Teil (5) vom anzuschließenden Rohr
herabschiebt, dadurch, daß die Winkelposition der Öffnungen (58,
67), respektive, der Muffe (59) und des Sprengrings (49) verstellt
wird umfaßt, wobei diese Mittel (68) aus, einerseits, im
Außenumkreis des Sprengringes (49) vorgesehenen halbkreisförmigen Nuten
(69) und, andererseits, an der Innenwand der Muffe (59)
vorgesehenen Beulen (70), die in der Lage sind, in den genannten
halbkreisförmigen Nuten (69) zu gleiten, bestehen, wobei diese letzten an
deren Enden an Hohlräume (71, 72) anschließen, in die die Beulen
(70) am Ende der Drehung der Muffe (59) um den Sprengring (49)
hineinführen und in die Hohlräume (72), in denen die Beulen (70)
nach Winkelverstellung der Öffnungen (58, 67) aufgenommen sind,
außerdem eine am Außenumkreis des Sprengringes (49) gemäß Zeugenden
vorgesehene Nute (73) endet, sodaß die Axialbewegung des Riegels
(48) und die Einführung der Innenbüchse (61) in das Loch (6)
ermöglicht wird.
11. Anschlußsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (148) von einer Büchse (161), die in der Lage ist, in der
Zentralbohrung (150) des Sprengringes (149) zu gleiten und einen
dem Querschnitt des anzuschließenden Rohres (4) angepaßten
Innendurchmesser (163) aufweist, gebildet ist, wobei die genannte Muffe
(161) außerdem, einerseits, eine fest mit deren oberen Ende (165)
verbundene Seitenplatte (164), die dazu bestimmt ist, in
verriegelter Stellung mit der oberen Fläche (166) des Sprengrings (149)
zusammenzuarbeiten, um die Hineinführung der genannten Büchse (161)
in das Loch (6) zu beschränken, und, andererseits, am Außenumkreis
(171) vorgesehene Nuten (170), in denen in der Zentralbohrung (150)
des Sprengringes (149) angeordnete Sperrstiften (169) gleiten, zum
Vermeiden, daß der genannte Riegel (148) von diesen letzten
getrennt wird, umfaßt.
12. Anschlußsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sprengring (49, 149) Mittel (173) zum Verursachen der Anziehung der
Träger (32) an den Außenumkreis des anzuschließenden Rohres (4)
heran und zum Sichern des Rückzugs, zufolge einer auf den
Sperrmitteln (46) ausgeübten Zugkraft, der einklinkbaren Sperrmittel (29)
aus dem Loch (6) umfaßt, wobei diese Mittel (173) aus einem
kegelstumpfartigen Abschnitt (174) bestehen, der den im genannten
Sprengring (49, 149) vorgesehenen Rücksprung (51, 151) mit den
Verengungen (52, 152) verbindet und an dem entlang die freien Enden
(53) der Laschen (45) zufolge einer Zugkraft auf den genannten
Sprengring (49, 149) gleiten und zur Axialverstellung der Träger
(32) führen.
13. Anschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
Mittel (175) zum Feststellen der Winkelstellung des
anzuschließenden Rohres (4) im Loch 6 umfaßt, die, einerseits, aus am
freien Ende (3) des genannten anzuschließenden Rohres (4), oberhalb
der Abdichtungsmittel (23) vorgesehenen Beulen oder Rippen (176)
und, andererseits, in der am Boden (9) des Lochs (6) befindlichen
zylindrischen Bohrung (10) vorgesehenen Nuten bestehen,
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1989
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