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Gegenstand der Erfindung ist ein kombiniertes Verfahren
zum Trennen und Nachbearbeiten von Gegenständen aus Glas
oder Kristall mit Hilfe abrasiver Werkzeuge sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
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Das Trennen der Gegenstände aus Glas oder Kristall mit
Hilfe abrasiver Werkzeuge hat im allgemeinen genaugenommen
den Zweck, den Gegenstand von jenem Glas- oder
Kristallkörper zu trennen, der nachfolgend als Haube oder
Kappe bezeichnet ist und der dazu gedient hat, den
Gegenstand bei der Formgebung durch thermisch plastische
Deformation zu halten.
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Das Nachbearbeiten der Glaswaren oder Kristallwaren mit
Hilfe abrasiver Werkzeuge ist ein dem Trennen folgender
Vorgang. Er hat im allgemeinen zum Ziel, den bei dem
Trennvorgang verursachten Rand fertigzustellen.
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Das Trennen von Gegenständen aus Glas oder Kristall mit
Hilfe abrasiver Werkzeuge wird herkömmlicherweise mit
Hilfe einer Trennscheibe durchgeführt, deren Drehachse in
einer im wesentlichen vertikalen Ebene liegt. Der
Gegenstand ist derart positioniert, daß die Schnittebene mit
der Symmetrieebene der Schleifscheibe zusammenfällt,
wobei der Gegenstand mit seinem Fuß auf einer im
wesentlichen horizontalen Ebene steht und der obere Teil des
Glas- oder Kristallkörpers den abzutrennenden Teil
bildet, der zuvor als Haube definiert worden ist, während
der untere Teil des Glas- oder Kristallkörpers den
abzutrennenden Gegenstand, also den Gegenstand im
eigentlichen Sinne bildet.
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Desweiteren wird das Trennen von Gegenständen aus Glas-
oder Kristall mit Hilfe abrasiver Werkzeuge in der Praxis
mit Hilfe einer Trennscheibe durchgeführt, deren
Drehachse in einer im wesentlichen horizontalen Ebene liegt.
Die Gegenstände sind derart angeordnet, daß die gedachte
Schnittebene mit der Symmetrieebene der Schleifscheibe
zusammenfällt, wobei der Gegenstand im wesentlichen über
eine Vorrichtung derart gehalten ist, daß sein Fuß an
einer im wesentlichen vertikalen Ebene anliegt.
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Darüber hinaus wird das Trennen von Glas- oder
Kristallwaren mit Hilfe abrasiver Werkzeuge mit Hilfe zweier
Trennscheiben durchgeführt, die im wesentlichen
gleichzeitig arbeiten und die in den zu trennenden Gegenstand
mit gleichen Bewegungen eindringen. In diesem Fall sind
die Drehachsen der Trennscheiben in einer im wesentlichen
vertikalen Ebene angeordnet; der Gegenstand steht mit
seinem Fuß auf einer im wesentlichen horizontalen Ebene,
wobei der obere Teil des Glas- oder Kristallkörpers den
abzutrennenden Gegenstand bildet, der zuvor als Haube
bezeichnet worden ist, und der untere Teil des Glas- oder
Kristallkörpers den abzutrennenden Gegenstand darstellt,
der der Gegenstand im eigentlichen Sinne ist.
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Unabhängig davon, wie die geometrische Anordnung gewählt
wird, ist die Abfolge der Bearbeitungsvorgänge gleich. Im
ersten Schritt werden der oder die sich mit einer hohen
Drehzahl drehenden Trennscheiben langsam auf den
ortsfesten Gegenstand zubewegt, und sie dringen in den
Gegenstand mit einer entsprechenden Tiefe ein, und zwar wird
der Eindringvorgang bei einem massiv ausgebildeten
Gegenstand bei der Mitte als beendet angesehen, oder, wenn der
Gegenstand hohl ausgebildet ist, dann, wenn der
Außenumfang der Trennscheibe in den zentralen Hohlraum
eindringt. Im zweiten Schritt wird der Gegenstand in eine
langsame Drehung versetzt, wobei die Drehung so bemessen
wird, daß die Trennscheiben einen Schlitz in den
Glasoder Kristallkörper einschneiden, der letztendlich zum
Entfernen der Haube von dem Nutzteil des Gegenstandes
führt, Die langsame Drehung des Gegenstandes kann bereits
begonnen haben, bevor die Trennscheiben in den Gegenstand
eindringen.
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In dem Fall, bei dem eine einzelne Trennscheibe benutzt
wird, kann der Weg der Trennscheibe beim Eindringen in
den Gegenstand im wesentlichen radial sein, was bei einem
gegebenen Gegenstand dem kürzesten Weg der Trennscheibe
entspricht. Wenn nur eine einzige Schleifscheibe den
Trennvorgang durchführt, muß der Gegenstand eine Drehung
um einen Winkel von 360º ausführen, um vollständig
abgetrennt zu werden.
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Bei der herkömmlichen Methode des Trennens mit einer
Trennscheibe, deren Drehachse im wesentlichen vertikal
ausgerichtet ist, befindet sich die Haube während des
Trennens oberhalb der Trennscheibe, was das manuelle oder
über eine Vorrichtung ausgeführte ortsfeste Halten der
Haube während und besonders gegen Ende des Trennvorgangs
erfordert. Falls das Halten nicht oder nur schlecht
ausgeführt wird, überträgt sich während des Trennvorganges
der Druck der Haube von dem Abschnitt des Glases oder des
Kristalls, der noch mit der Haube verbunden ist, auf den
Nutzteil des Gegenstandes, wobei dieser Abschnitt auf
Biegung beansprucht wird. Diese Biegebeanspruchung kann
ein gewaltsames und vorzeitiges Abbrechen der Haube durch
den spröden Bruch des noch an dem Nutzabschnitt des
Gegenstandes verbliebenen Abschnittes des Glases oder des
Kristalls hervorrufen. Diese von der Trennscheibe
hervorgerufenen Brüche können eine wesentliche Beschädigung
oder allgemeiner, eine mechanische Vorschädigung des
Randes oder des Körpers des Gegenstandes verursachen. Die
von dem Nutzteil des Gegenstandes zu entfernende Haube
kann eine Beschädigung der Trennscheiben verursachen
und/oder in für das Bedienungspersonal gefährlicher und
unkontrollierter Weise weggeschleudert werden. Bei diesen
Verfahren rinnt die Mischung aus der mit Glasstaub oder
Kristallstaub beladenen Kühlflüssigkeit über den Nutzteil
des Gegenstandes. Darüber hinaus sammelt sich, falls der
Gegenstand hohl und in seinem unteren Teil geschlossen
ist, die beladene Kühlflüssigkeit in dem Hohlraum an, bis
dieser eventuell ganz gefüllt ist, und es muß entweder
der Gegenstand vor dem Herausnehmen aus der Maschine
entleert werden oder der Gegenstand muß mit Flüssigkeit
angefüllt aus der Maschine entnommen werden. Unabhängig
von der Form des Gegenstandes muß die Oberfläche des
Glases sorgfältig von dem anhaftenden Staub gereinigt
werden. Dieser Reinigungsvorgang beansprucht im
allgemeinen viel Zeit; er ist manuell sehr langwierig; und seine
Automatisierung ist in Anbetracht der variierenden Formen
der Gegenstände nicht einfach.
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Bei dem herkommlichen Verfahren des Trennens mit Hilfe
einer Trennscheibe, deren Drehachse im wesentlichen
horizontal liegt geht der Druck von der nicht oder
unzureichend gestützten Haube im Verlaufe des Trennens von dem
noch mit der Haube verbundenen Abschnitt des Glases oder
des Kristalls auf den Nutzteil des Gegenstandes und
beansprucht diesen folglich mit einer Belastung, die aus
Biegung und Scherung zusammengesetzt ist. Diese Belastung
kann, wie in dem vorangegangenen Fall, das gewaltsame und
vorzeitige Entfernen der Haube verursachen, indem der
noch mit dem Nutzteil des Gegenstandes verbundene Teil
des Glases oder des Kristalls spröd bricht. Dieses
Abbrechen kann, wie bei dem vorangegangenen Fall, eine von
der Trennscheibe erzeugte wesentliche Beschädigung oder
allgemeiner, eine mechanische Vorschädigung des Randes
oder des Körpers einleiten; die von dem Nutzteil des
Gegenstandes abzutrennende Haube kann gleichzeitig eine
Beschädigung der Trennscheibe verursachen.
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Falls zwei Scheiben benutzt werden, dringt jede Scheibe
auf einem identischen Weg ein, wobei der Eindringweg im
wesentlichen nur tangential verlaufen kann, was in den
meisten Fällen die auszuführende, zur vollständigen
Durchdringung erforderliche Bewegung wesentlich
vergrößert. Wenn durch das Eindringen der zwei Scheiben entlang
identischer Wege der Eindringvorgang erst einmal beendet
ist, sind die zwei Abschnitte des Glases oder des
Kristalls, die die Haube mit dem Nutzteil des Gegenstandes
verbinden und die beidseits der von den zwei
Trennscheiben bei ihrem Eindringen in den Gegenstand verursachten
Schlitze gelegen sind, nicht gleich: derjenige Abschnitt,
der in der Richtung von der Originalposition der
Trennscheiben vor dem Eindringen gelegen ist, ist im
allgemeinen kleiner als derjenige, der in der umgekehrten
Richtung gelegen ist; es ist vor dem Durchführen des
Abtrennens genaugesprochen eine Angleichungsphase erforderlich:
Dazu wird der Gegenstand in eine Drehung in der zum
Trennen verwendeten Richtung entgegengesetzten Richtung
versetzt bis eine der beiden Scheiben durch den Schlitz,
den sie infolge der Drehung erzeugt einen der beiden
geraden Ränder des Schlitzes abgetragen hat, die infolge
des Eindringens der beiden Trennscheiben erzeugt worden
sind. Wenn dieser Vorgang durchgeführt ist, kann durch
das Vorhandensein zweier gleichzeitig arbeitender
Scheiben
das Trennen ziemlich schnell durchgeführt werden. In
diesem Fall verbleibt die von dem Nutzteil des
Gegenstandes abzunehmende Haube auf den zwei Trennscheiben. Sie
kann eine Zerstörung der Trennscheiben verursachen, und/-
oder von diesen in einer für den Bediener
unkontrollierten und gefährlichen Weise davongeschleudert werden.
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Herkömmlicherweise werden der Rand oder der Körper der
Gegenstände aus Glas oder Kristall mit Hilfe einer
abrasiven Topfscheibe nachbearbeitet, deren Drehachse
senkrecht oder im wesentlichen senkrecht zu der Fläche des
Randes oder des Körpers des durch den Trennvorgang
erzeugten Gegenstandes ist. Dazu wird bei sich langsam
drehendem Gegenstand die Schleifscheibe an den Körper oder
den Rand des Gegenstandes mit einer kontrollierten Kraft
angedrückt. In dem Fall, bei dem die Schleifscheibe einen
Vollkorper bearbeiten soll, geht die abrasive Stirnfläche
notwendigerweise über die Drehachse des Gegenstandes
hinaus; falls eine mehr oder weniger dicke Wandung eines
hohl ausgebildeteten Gegenstandes zu bearbeiten ist, wird
die Schleifscheibe derart positioniert, daß deren
Stirnfläche an die Wandung an zwei gut geeigneten Stellen, und
wenn möglich, an zwei sich im wesentlichen
gegenüberliegenden Stellen angelegt wird. Die Bearbeitung von Glas
oder Kristall mit der Topfscheibe, wird mit einer
konstanten Kraft durchgeführt, bis die sich in das Material
eingrabende Schleifscheibe an einem mechanischen Anschlag
abstützt, der so eingestellt ist, daß eine optimale
Materialmenge abgetragen wird.
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Im allgemeinen werden das Trennen und das Nachbearbeiten
in unterschiedlichen Arbeitsstationen oder in
unterschiedlichen Maschinen durchgeführt.
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Es sind Maschinen bekannt, die eine Trenneinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 verwenden,
der sich einzig auf den Trennvorgang bezieht, wie z.B.
die Maschine Typ DIAVER, die von der Gesellschaft DIAMANT
BOART, Avenue du pond de Luttre 74, B-1190 Forest,
hergestellt wird. Diese Maschine führt mit Hilfe zweier
Scheiben, die im wesentlichen vertikale Drehachsen haben und
die in den abzutrennenden Gegenstand auf
übereinstimmenden Wegen eindringen, lediglich den Trennvorgang aus; der
Gegenstand ist dabei mit seinem Fuß auf einem im
wesentlichen horizontalen Tisch gehalten, wobei der weiter oben
als Haube bezeichnete Abschnitt den oberen Teil des
Glasoder Kristallkörpers bildet, der der abzutrennende
Gegenstand ist.
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Gleichermaßen ist eine Maschine bekannt, die
Einrichtungen zum Trennen und zum Nachschleifen gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 verwendet, ebenso wie
Einrichtungen, um weitere zu der Endbearbeitung gehörige
Bearbeitungsvorgänge durchführen, wie bspw. die Maschine
Typ 505, die von der W. LINDNER MASCHINEN GmbH
Altenstein 12, D-8353 Grafenau gebaut worden ist. Bei der
Maschine Typ 505 von LINDNER erfolgen das Trennen, das
Nachschleifen und die anderen zugehördenden
Endbearbeitungsvorgänge aufeinander folgend in dafür bestimmten
Arbeitsstationen, wobei jeder Vorgang in einer eigenen
Station durchgeführt wird. Das Weiterschalten wird durch
die Drehung des im wesentlichen horizontalen Rundtisches
besorgt auf dem in gleichen Winkelabständen
Werkstückstationen angeordnet sind. Der Gegenstand, der an seinem
Fuß befestigt ist, steht im wesentlichen vertikal, wobei
der zuvor als Haube bezeichnete Abschnitt den oberen Teil
des den zu trennenden Gegenstand bildenden Glas- oder des
Kristallkörpers darstellt; die Achsen der Trennscheibe
und der Schleifscheiben sind gleichermaßen im
wesentlichen vertikal angeordnet. Die verschiedenen
Arbeitsvorgänge laufen aufeinander folgend an den Arbeitsstationen
ab; lediglich die Arbeitsstation, an der der die meiste
Zeit erfordernde Arbeitsvorgang abläuft, ist ständig in
Betrieb.
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Darüber hinaus ist aus der CH-A-446098 eine Maschine zum
Begradigen der Ränder eines Glases bekannt, die zwei
Abrichtscheiben aufweist und bei der lediglich
Drehbewegungen auftreten. Die Scheiben sind flexibel und
an der Berührungsstelle mit dem Glasrand etwas
durchgebogen, weil lezterer nach unten verschoben ist.
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Unter Berücksichtigung des obigen und um die o.g.
Nachteile zu vermeiden, ist der Gegenstand der Erfindung eine
Einrichtung zum kombinierten Trennen und Nachschleifen
(Planschleifen) von Gegenständen aus Glas oder Kristall
mit Hilfe abrasiver Werkzeuge, mit einem Rahmen, der von
einem Sockel und zwei Säulen gebildet ist, die über einen
oberen Querträger miteinander verbunden sind, der entlang
der Säulen bewegbar ist und der einen mit einer
Greifeinrichtung versehenen Werkstückträgerkopf trägt, wobei die
beiden Säulen gleichfalls durch einen unteren im
wesentlichen ortsfesten Querträger verbunden sind, an dem eine
Stütz- und Positioniervorrichtung für bewegliche
Werkzeugträgereinheiten vorgesehen ist, und wobei in ihm der
zu trennende und planzuschleifende Gegenstand von einem
die Greifeinrichtung bildende Spannstock derart gehalten
ist, daß die Achse des Gegenstandes im wesentlichen
vertikal ausgerichtet ist und die Kappe den unteren Teil des
den Gegenstand bildenden Glas- oder Kristallkörpers
darstellt.
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Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei
abrasive Scheiben, die an den Werkzeugträgereinheiten
gelagert sind und deren Achsen im wesentlichen vertikal
stehen, das Trennen ausführen, indem sie im wesentlichen
gleichzeitig lokal in den Gegenstand eindringen und indem
sie entgegengesetzten Vorschubrichtungen folgen, daß das
Trennen und das Planschleifen an derselben Arbeitsstation
von den Werkzeugen, nämlich Trennscheibe und
Planschleifscheibe, durchgeführt wird, die auf der gleichen
Spindel befestigt sind, daß es eine Vorrichtung, die an
dem unteren Querträger auf einer zu der Spindel Achse
befestigt ist und die mit den Hauptantriebs- und
Übertragungselementen versehen ist, erlaubt, die Werkzeugspindel
in eine bezogen auf den Gegenstand obere sowie in eine
untere Position zu bringen, daß die Einstellung der
Position der Werkzeugspindel in der unteren Position mittels
einer Vorrichtung erreicht wird, die erste Antriebs- und
Kraftübertragungselemente aufweist, die auf den oberen
Teil der Hauptantriebs- und Übertragungselemente in
Richtung der Achse wirken, und daß die Einstellung des von
der Werkzeugspindel bei dem Übergang von der unteren
Position bis zu der oberen Position durchlaufenen Weges
mittels einer Vorrichtung erreicht wird, die zweite in
Richtung der Achse wirkende Antriebs- und
Kraftübertragungselemente aufweist, wobei sie sich an dem unteren
Querträger abstützen.
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Der von der Erfindung erbrachte Vorteil besteht im
wesentlichen darin, daß die Haube unterhalb der
Trennscheiben angeordnet ist, und daß der von ihr ausgehende Druck
die zwei gleichen Abschnitte des Glases oder des
Kristalls, die während des Trennens die Haube und den
Nutzteil des Gegenstandes miteinander verbinden,
gleichermaßen auf Zug belasten. Es ergibt sich, daß die Haube
ausbalanciert von dem Nutzteil des Gegenstandes getrennt
wird und unter der Wirkung der Schwerkraft herunterfällt,
und zwar ohne Risiko der Beschädigung weder des durch das
Abtrennen erzeugten Randes des Gegenstandes noch der
abrasiven Scheiben. Die mit Glas- oder Kristallstaub
beladene Kühlflüssigkeit läuft nicht in den Gegenstand.
Jede der beiden Achsen der Werkzeugträger trägt zugleich
eine Trennscheibe und eine
Nachbearbeitungsschleifscheibe, wobei der Nachbearbeitungsvorgang von Seitenflächen
des abrasiven Abschnittes der jeweiligen Trennscheibe
ausgeführt werden kann und wobei der Trennvorgang und der
Nachbearbeitungsvorgang in derselben Station ausgeführt
werden können, wodurch der Grad der Ausnützung der
Arbeitsstation maximiert wird.
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Nachstehend ist die Erfindung in detaillierterer Form
anhand von Zeichnungen dargestellt, die lediglich ein
Ausführungsbeispiel wiedergeben.
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Die Fig. 1 zeigt eine Einrichtung zur Durchführung des
kombinierten Trenn- und Nachbearbeitungsvorganges gemäß
der Erfindung, in Draufsicht.
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Die Fig. 2 zeigt eine Einrichtung zur Durchführung des
kombinierten Trenn- und Nachbearbeitungsvorganges gemäß
der Erfindung, in Vorderansicht.
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Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines
Werkzeugträgers gemäß der Erfindung, in entlang der Schnittlinie
A-A in der Fig. 1 aufgenommener Querschnittsdarstellung.
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Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen
Werkzeugträger gemäß der Erfindung, in
Querschnittsdarstellung entlang der Schnittlinie B-B in der Fig. 2.
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Die Fig. 5 zeigt eine vorteilhafte Kombination zweier
kombinierter Trenn- und Nachbearbeitungseinrichtungen,
die eine Maschine bilden, die die kombinierte Trenn- und
Nachbearbeitungsoperartion ebenso wie einen weiteren
Fertigbearbeitungsvorgang ausführt.
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Die Figuren stellen eine Einrichtung zur Durchführung des
kombinierten Trenn- und Nachbearbeitungsvorganges gemäß
der Erfindung dar, die im wesentlichen einen Rahmen
aufweist, der aus einem Sockel 1 und zwei Säulen 2 besteht;
die Säulen 2 sind an ihrem oberen Teil über einen
Querträger 3 verbunden; an dem Querträger 3 ist ein
Werkstückträgerkopf 4 befestigt, der mit einer
Halteeinrichtung 5 versehen ist, die den zu bearbeitenden Gegenstand
47 derart hält, daß die Haube oder Kappe 48 den unteren
Teil des zu bearbeitenden Gegenstandes bildet; der
Querträger 3 kann entlang der Säulen 2 verschoben werden; die
Position des Querträgers 3 in Bezug auf die Säulen 2 ist
über eine Positioniereinrichtung 6 festgelegt.
Gleichermaßen sind die beiden Säulen 2 an ihrem unteren Teil über
eine im allgemeinen unbewegliche Querstrebe 7 verbunden;
die Querstrebe 7 ist mit einer Halte- und
Positioniereinrichtung 8 für Werkzeugträgereinheiten 9 ausgerüstet.
Jede Werkzeugträgereinheit 9 ist mit einer Trennscheibe
10 und einer Planschleifscheibe 11 versehen. Der Sockel 1
weist eine Einrichtung zum Sammeln und Abführen von
Hauben 12 auf.
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Eine Werkzeugträgereinheit 9 weist im wesentlichen eine
Werkzeugspindel 13 auf, die durch einen Motor 14 über
einen Riemen 15 und 16 und eine Riemenscheibe 17 in
Drehung versetzt wird; die Spindel 13 und der Motor 14 sind
in einem Halteteil 18 angeordnet; das Halteteil 18 ist
mit Hilfe von Führungsteilen 20 mit einem weiteren
Halteteil 19 verbunden und besitzt gegenüber dem Halteteil 19
eine Bewegungsfreiheit in Richtung der Führungsteile 20.
Das Halteteil 19 ist an der Führungs- und
Positioniereinrichtung 8 befestigt.
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Die beiden Extremlagen des Halteteiles 18 in Bezug auf
das Halteteil 19 sind durch ein System mit zwei
einstellbaren Anschlägen bestimmt: ein Teil 21, das eine
Anlagefläche 22 aufweist, ist mit dem Halteteil 18 über ein
Gewindestück 23 verbunden; wird das Teil 21 in Bezug auf
das Halteteil 18 gedreht, wird eine Verschiebung des
Teiles 21 in Bezug auf das Halteteil 18 in Richtung der
Achse 24 erzeugt; diese Drehung wird durch einen
Mikromotor 25 mittels der Riemenscheiben 26 und 27 sowie eines
Riemens 28 erzeugt und gesteuert; desgleichen ist ein
Teil 29, das eine Anlagefläche 30 aufweist, mit dem
Halteteil 18 über ein Gewindestück 31 verbunden; das Drehen
dieses Teiles 29 in Bezug auf das Halteteil 18 erzeugt
eine Verschiebung des Teiles 29 in Bezug auf das
Halteteil 18 in Richtung der Achse 32; die Drehung ist durch
einen Mikromotor 33 mittels Riemenscheiben 34 und 35
sowie einen Riemen 36 erzeugt und gesteuert. Im
allgemeinen sind die Mikromotoren 25, 33 über eine Logik- oder
Rechnereinheit angesteuert.
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In einer in dem Halteteil 19 angeordneten Aufnahme 38 ist
ein Kolben 37 gleitend gelagert; sein maximaler Hub ist
durch die Lage der Unterseite des Anschlagstückes 39
begrenzt. Sich selbst überlassen, befindet sich der
Kolben 37 an unterer Position; durch ein unter Druck
stehendes Fluid, mit dem über den Kanal 40 die untere
Stirnseite des Kolbens 37 beaufschlagt wird, wird er in eine
obere Position verschoben.
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Durch diese Gestaltung ist die Fläche 22 des Teiles 21
ständig mit der oberen Fläche 41 des Kolbens 37 in
Kontakt. Der Kolben 37 befindet sich entweder in einer
unteren Position, wenn der Kanal 40 nicht mit einem unter
Druck stehenden Fluid beaufschlagt wird, oder er befindet
sich in einer oberen Position, wenn der Kanal 40 mit dem
unter Druck stehenden Fluid beaufschlagt ist. Der
Arbeitshub des Kolbens, dessen maximaler Weg durch die Höhe
der zylindrischen Kammer bestimmt ist, die in der
Aufnahme 38 frei verbleibt, ist durch den Abstand zwischen
der Anlagefläche 30 des Teiles 29 und der unteren Fläche
42 des Halteteils 19 bestimmt, wenn sich der Kolben in
der unteren Position befindet. Dieser Abstand ist durch
die von der Drehung des Mikromotors 33 hervorgerufene und
gesteuerte Verschiebung des Teiles 29 in Richtung der
Achse 32 veränderbar, wodurch der Arbeitshub des Kolbens
37 regelbar ist. Desgleichen ist die Verschiebung des
Teiles 21 in Bezug auf das Halteteil 18 von der Drehung
des Mikromotors 25 hervorgerufen und gesteuert, wobei,
wenn sich der Kolben in der unteren Position befindet,
die Position des Halteteils 18 in Bezug auf das Halteteil
19 und damit tatsächlich die Position der Symmetrieebene
der Trennscheibe 10 in Bezug auf die Halte- und
Positioniereinrichtung 8 gleichermaßen einstellbar ist.
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Im allgemeinen ist der Werkstückträgerkopf 4 derartig
ausgebildet, daß die den Gegenstand 47 tragende
Halteeinrichtung 5 in eine Drehung versetzt werden kann, die in
der Winkelstellung, in der Drehzahl und der
Winkelbeschleunigung durch eine Logik- oder Rechnereinheit
gesteuert ist. Die die Verschiebung des oberen Querträgers
3 entlang der Säulen 2 steuernde Positioniereinrichtung 6
ist im allgemeinen von einer Logik- oder Rechnereinheit
angesteuert. Desgleichen ist die Bewegung der beiden
Werkzeugträgereinheiten 9 entlang der Halte- und
Positioniereinrichtung 8 im allgemeinen unabhängig voneinander
und von einer Logik- oder Rechnereinheit derart
gesteuert, daß deren Verschiebungen mit der Drehung der
Halteeinrichtung 5, die den Gegenstand 47 trägt, und mit der
Verschiebung des Querträgers 3 synchronisiert werden
kann, so daß die Bearbeitung von Gegenständen mit
komplexen oder unregelmäßigen Formen unter den besten
Bedingungen durchgeführt werden kann. Die Drehzahlen der
Werkzeuge 10 und 11 sind gleichermaßen regelbar.
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Der Werkstückträgerkopf 4 wird entweder manuell oder über
eine automatisierte Vorrichtung mit dem Gegenstand 47
bestückt, wobei die Haube 48 den unteren Teil des den zu
bearbeitenden Gegenstand bildenden Glas- oder
Kristallkörpers
bildet. Die Werkzeuge 10 und 11 werden in Drehung
versetzt. Im ersten Schritt wird das Abtrennen mittelas
der beiden Trennscheiben 10 ausgeführt, die im
wesentlichen gleichzeitig arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt ist der
Kolben 37 von dem über den Kanal 40 zugeführten unter
Druck stehenden Fluid in der oberen Position gehalten;
zuvor sind die beiden Trennscheiben 10 durch die
Einstellung der Anlagefläche 30 in derselben, im wesentlichen
horizontalen Ebene eingestellt worden. Die beiden
Trennscheiben 10 dringen in den abzutrennenden Gegenstand
lokal und mit im wesentlichen entgegengesetzten
Bewegungsrichtungen durch im wesentlichen gleichzeitiges
Verschieben parallel zueinander in ihrer gemeinsamen Ebene
ein, die im wesentlichen horizontal und senkrecht zu der
Achse steht, was durch die Verschiebung der
Werkzeugträger 9 entlang der Halte- und Positioniereinrichtung 8
erreicht wird. Während des Eindringvorganges oder wenn
der Eindringvorgang abgeschlossen ist, wird der
Gegenstand 47 in eine langsame Drehung versetzt. Die Schlitze,
die von den Scheiben im Verlaufe der Drehung des
Gegenstandes 47 hinterlassen werden, führen nach einer Drehung
um weniger als oder gleich 180º zum Abtrennen der Haube
48.
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Wenn der Trennvorgang beendet ist, fällt die Haube 48
durch die Schwerkraft in eine Haubensammel- und
Abführvorrichtung 12. Zu diesem Zeitpunkt kann wahlweise ein
erster Nachschleifvorgang mit der oberen Fläche 44 des
mit Diamanten 43 besetzten Teiles der Trennscheibe 10 als
Werkzeug durchgeführt werden. Die Trennscheiben 10 sind
in eine für diesen Nachbearbeitungsvorgang vorteilhafte
Position durch eine zueinander parallele Verschiebung in
ihrer gemeinsamen im wesentlichen horizontalen Ebene, auf
der die Achse 24 senkrecht steht, herangebracht, was
durch die Verschiebung der Werkzeugträger 9 entlang der
Halte- und Positioniervorrichtung 8 erreicht wird. Die
Positionen der beiden Trennscheiben 10 in Richtung der
Achse 24 und in Bezug auf den Gegenstand 47 sind im
wesentlichen gleich, wobei ein gleich tiefes Eintauchen der
Seitenfläche 44 der beiden Scheiben 10 durch eine
äquivalente Verschiebung des Querträgers 3 entlang der Säulen 2
bestimmt ist und wobei die Verschiebung von der
Positioniereinrichtung 6 genau gesteuert ist.
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Wenn der mit Hilfe der Seitenfläche 44 der Trennscheibe
10 ausgeführte Nachbearbeitungsvorgang beendet ist, kann
ein Nachbearbeitungsvorgang mit Hilfe der
Planschleifscheibe 11 beginnen. Der Kanal 40 steht nicht länger
unter Druck und der Kolben 37 fällt in seine untere
Position zurück. Dadurch verschieben sich die abrasiven
Werkzeuge 10, 11 entlang der Achse der im wesentlichen
vertikalen Führungen 20 um eine Distanz, die gleich dem
Abstand zwischen der Anlagefläche 30 und der unteren Fläche
42 des Halteteils 19 bei in der unteren Lage befindlichen
Kolben 37 ist. Dieser Abstand ist für jede
Werkzeugträgereinheit durch die Position der Anlagefläche 22 bei
gegebener Position der Anlagefläche 30 auf einen Wert
voreingestellt, der etwas größer ist, als der auf die
Achse 24 projektierte Abstand zwischen der Oberseite 44
des abrasiven Teils 43 der Trennscheibe 10 und der
Oberseite 46 des abrasiven Teils 45 der Planschleifscheibe
11, so daß die Planschleifscheibe 11 ohne Gefahr der
Beschädigung des Gegenstandes 47 zu dem zu trennenden
Gegenstand in eine für den Bearbeitungsvorgang vorteilhafte
Position herangebracht werden kann. Die Beträge dieses
Abstandes sind im allgemeinen für die zwei
Werkzeugträgereinheiten nicht exakt gleich. Sie können, wenn die
abrasiven Werkzeuge und speziell die Planschleifscheiben
11 von unterschiedlichem Typ oder Abnutzungsgrad sind,
etwas unterschiedlich sein. Falls der auf die Achse 24
projektierte Abstand zwischen der Oberseite 44 des
abrasiven Teils 43 der Trennscheibe 10 und der Oberseite 46
des abrasiven Teils 45 der Planschleifscheibe 11 bei
beiden Werkzeugträgereinheiten 9 im wesentlichen gleich
ist, kann die Verschiebung der Werkzeuge 10 und 11
gegenüber dem Gegenstand 47 zwischen dem Abtrennvorgang und
dem Planschleifvorgang durch eine von der
Positioniereinrichtung 6 gesteuerte Verschiebung des Querträgers 3 um
eine gleiche Distanz entlang der Säulen 2 erhalten
werden, deren Achsen im wesentlichen parallel zu der Achse
24 sind.
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Wenn der oder die Schleifscheiben in die
Nachbearbeitungsposition an den Gegenstand 47 herangebracht sind,
kann der Nachbearbeitungsvorgang beginnen; er kann von
einer einzelnen der beiden Planschleifscheiben 11
ausgeführt sein; in diesem Fall können die beiden
Planschleifscheiben 11 von gleicher Beschaffenheit sein und
abwechselnd benutzt werden; gleichermaßen können die beiden
Planschleifscheiben 11 unterschiedlich ausgebildet sein
und aufeinanderfolgend für den gleichen Gegenstand
benutzt werden. Der Nachbearbeitungsvorgang kann
gleichermaßen von den beiden Planschleifscheiben 11 ausgeführt
werden, die im wesentlichen gleichzeitig arbeiten; in
diesem Fall sind die beiden Planschleifscheiben 11 von im
wesentlichen gleicher Beschaffenheit. Während des
Nachbearbeitungsvorganges kann das fortschreitende Eintauchen
der Planschleifscheiben 11 über die Bewegung des
Querträgers 3 entlang der Säulen 2 genau gesteuert werden.
Außerdem ist es möglich, sich das Eintauchen in dem Maße
frei bilden zu lassen, wie von der abrasiven
Schleifscheibe Material von dem Gegenstand abgetragen wird; in
diesem Fall ist die Andruckkraft auf den Gegenstand durch
den Druck des Fluids, das auf die Unterseite des Kolbens
37 wirkt gesteuert, wobei der Anschlag 30 in Berührung
mit der unteren Seite 42 des Halteteils 19 steht, um das
Eindringen der Schleifscheibe in den Gegenstand zu
begrenzen. Der Eindringweg der Planschleifscheibe 11
während der Nachbearbeitung ist wesentlich verschieden von
dem Abstand zwischen der Oberseite 44 des abrasiven Teils
43 der Trennscheibe 10 und der Oberseite 46 des abrasiven
Teils 45 der Planschleifscheibe 11, wobei die Einstellung
des Anschlages 30 bei dieser Arbeitsweise während jedes
kombinierten Trenn- und Planschleifzyklusses zweimal
verändert werden muß. Bei dieser Arbeitsweise und nur bei
dem Fall, bei dem der auf die Achse 24 projektierte
Abstand von der Oberseite 44 des abrasiven Teils 43 der
Trennscheibe 10 bis zu der Oberseite 46 des abrasiven
Teils 45 der Planschleifscheibe 11 an beiden
Werkzeugträgereinheiten im wesentlichen gleich ist, kann der Abstand
zwischen der Anlagefläche 30 und der Unterseite 42 des
Halteteils 19 bei in unterer Position befindlichem Kolben
37 gleich zu dem Eindringweg der Planschleifscheibe 11 in
den Gegenstand 47 während des Nachbearbeitungsvorganges
gemacht werden, wobei eine ergänzende und ausreichende
Verschiebung des Querträgers 3 entlang der Säulen 2
zwischen dem Trennvorgang und dem Poliervorgang erlaubt, die
Planschleifscheibe 11 in Bezug auf den Gegenstand 47 ohne
Gefahr der gegenseitigen Zerstörung in
Nachbearbeitungsposition zu bringen.
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Eine Maschine, die ebenso wie den kombinierten Trenn-
Nachbearbeitungsvorgang einen letzten
Fertigungsbearbeitungsvorgang ausführt, besteht vorteilhafterweise aus
einer Kombination zweier kombinierter Trenn- und
Nachbearbeitungseinrichtungen, die in Fig. 5 mit den
Bezugszeichen 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8 und 9 bezeichnet sind und
sich einander gegenüberliegend jede eine
Hauptarbeitsstation bilden, die gleichzeitig in zeitversetzten Zyklen
arbeiten und deren Beschickung wechselweise und
automatisch über zwei Arme 49 erfolgt die ausgehend von einer
gleichen Ladestation 50 manuell oder automatisch
beschickt werden. Die Beschickungsarme weisen eine
Teleskopeinrichtung auf, derart, daß der Gegenstand 47, der
aus einer Trenn- und Nachbearbeitungseinrichtung
herausgenommen wird, in eine Arbeitsstation 51 gebracht werden
kann, in der ein Endbearbeitungsvorgang stattfindet.