DE68903231T2 - Elastische verbindung mit hydraulischer versteifung. - Google Patents

Elastische verbindung mit hydraulischer versteifung.

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Description

  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine elastische Verbindung von der Art, die einen Block aus Elastomermaterial aufweist, mit dem zwei Armaturen verbunden sind, die sich gegeneinander verschieben können (siehe zum Beispiel EP-A-0 220 461).
  • Eine solche Art einer elastischen Verbindung wird insbesondere für die Montage eines Achssatzes, wie zum Beispiel einer Hinterachse eines Fahrzeugs, an dessen Karosserie verwendet.
  • Bei dieser Art von Montage werden üblicherweise zwei elastische Verbindungen eingesetzt, die symmetrisch auf beiden Seiten der Längsachse des Fahrzeugs angeordnet sind. Die elastische Verbindung darf nicht die gleiche elastische Steifigkeit in allen Richtungen aufweisen. Um eine gute Dämpfung der Vibrationen zu erreichen, die von dem Achssatz auf den Fahrzeugaufbau übertragen werden, ist es erforderlich, daß die Verbindung in Längsrichtung eine Steifigkeit aufweist, die so gering wie möglich ist. Die Steifigkeit in vertikaler Richtung muß mit den Gewicht des Fahrzeugbaus kompatibel sein, das von der Verbindung getragen wird.
  • Dagegen muß die Steifigkeit in Querrichtung so groß wie möglich sein, um die Führung des Achssatzes in Querrichtung zum Fahrzeugaufbau zu gewährleisten.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine elastische Verbindung anzubieten, die ein Verhältnis zwischen Steifigkeit in Querrichtung und Steifigkeit in vertikaler Richtung aufweist, das so hoch wie möglich ist und insbesondere über 20 liegt.
  • Entsprechend der Erfindung wird dieses Ziel mittels einer elastischen Verbindung von der Art erreicht, die einen Block aus Elastomermaterial aufweist, sowie zwei flache parallele Armaturen, die sich gegeneinander verschieben können und die in axialer Richtung durch den Block aus Elastomermaterial getrennt sind, dessen jeweils entgegengesetzte Seiten an der jeweils gegenüberliegenden Armatur befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine hermetisch verschlossene Kammer aufweist, die vollkommen mit einer nicht komprimierbaren Flüssigkeit befüllt und zwischen zwei Abschnitten jeder der beiden Armaturen angeordnet ist, die um 90º in Richtung der gegenüberliegenden Armatur gebogen sind, um die elastische Steifigkeit der Verbindung in Richtung einer relativen Verschiebung der Armaturen zu erhöhen, die weitgehend rechtwinklig zu einer Ebene verläuft, zu der sich die beiden Armaturabschnitte parallel erstrecken, wobei die Seitenwand der Kammer unter der Wirkung der relativen Verschiebung der Armaturen verformbar ist.
  • Dank diesem Merkmal erlaubt eine elastische Verbindung, die an dem Fahrzeugaufbau so angebracht ist, daß diese Richtung der relativen Verschiebung die Querrichtung des Fahrzeugs ist, die elastische Steifigkeit der Verbindung in dieser Richtung stark zu erhöhen, und zwar aufgrund der Tatsache, daß die in der leckdichten Hammer enthaltene Flüssigkeit nicht komprimierbar ist.
  • Nach weiteren Merkmalen der Erfindung: - wird die Kammer durch eine rohrförmige Seitenwand aus Elastomermaterial begrenzt, deren gegenüberliegende ringförmige Endflächen leckdicht mit der Fläche des gegenüber angeordneten Armaturenabschnittes verbunden sind; - ist die rohrförmige Wand eine weitgehend zylindrische Wand, deren Scheitellinie parallel zu der Verschiebungsrichtung verläuft und deren Bogenachse ein Rechteck sein kann; - kann die Kammer ebenfalls durch eine Endwand begrenzt sein, die an die Seitenwand anschließt und an der Fläche des gegenüberliegenden Armaturenabschnittes befestigt ist.
  • Diese Merkmale erlauben es, die dicht abschließende verformbare Kammer auf einfache Weise herzustellen, insbesondere durch Abformen ihrer Wände aus Elastomermaterial auf den Teilen der Metallarmatur der Verbindung, wobei dieser Abformvorgang gleichzeitig mit dem Abformvorgang des Blockes aus Elastomermaterial durchgeführt werden kann, mit dem diese beiden Armaturen verbunden sind.
  • Um den Zusammenbau der Verbindung zu ermöglichen, ein Arbeitsgang, bei dem die dicht abschließende Kammer komplett befüllt werden muß, wird eine der ringförmigen Endflächen an einem Zwischenrahmen der Verbindung befestigt, dessen Umriß weitgehend mit demjenigen der ringförmigen Endfläche übereinstimmt und der Mittel für die leckdichte Verbindung mit dem gegenüberliegenden Armaturenabschnitt aufweist.
  • Nach weiteren Merkmalen der Erfindung: - werden die leckdichten Verbindungsmittel durch eine periphere Kante des Zwischenrahmens gebildet, die auf dem Armaturenabschnitt aufgepreßt ist; - enthalten die leckdichten Verbindungsmittel ebenfalls einen internen Dichtwulst, der an die Seitenwand in der Nähe ihrer ringförmigen Endfläche anschließt, und wirken mit der Innenkante des Zwischenrahmens und der gegenüberliegenden Fläche des Armaturenabschnittes zusammen.
  • Damit die leckdichte Kammer bestmögliche Festigkeit gegen einen Druckanstieg aufweist und damit die Steifigkeit der Verbindung in der entsprechenden Verschiebungsrichtung so groß wie möglich ist, weist die Seitenwand im Querschnitt durch eine parallel zu dieser Verschiebungsrichtung verlaufenden Ebene ein bogenförmiges Profil auf, dessen Wölbung in das Innere der Kammer gedreht ist.
  • Die seitliche Führung des Achssatzes eines Fahrzeugs macht es erforderlich, symmetrisch und gegenüberliegend zwei Verbindungen vorzusehen, die der Lehre der vorliegenden Erfindung entsprechen.
  • Um jedoch die seitliche Führung des Achssatzes noch zu verbessern, kann jede der Verbindungen eine zweite leckdichte verformbare mit Flüssigkeit befüllte Kammer aufweisen, die zwischen zwei weiteren Abschnitten jeder der Armaturen angeordnet ist, die sich parallel zu einer Ebene erstrecken, die rechtwinklig zu der relativen Verschiebungsrichtung der Armaturen verläuft.
  • Nach einer ersten Ausführungsart erstrecken sich die beiden parallelen Abschnitte einer der beiden Armaturen zwischen den beiden parallelen Abschnitten der anderen der beiden Armaturen, um so die axiale Steifigkeit der Verbindung in Richtung der relativen Verschiebung in den beiden Verschiebungsrichtungen zu erhöhen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsart können die beiden parallelen Abschnitte einer der beiden Armaturen alternierend zu den beiden parallelen Abschnitten der anderen der beiden Armaturen angeordnet sein, um so die axiale Steifigkeit der zwei Kammern enthaltenden Verbindung entlang der relativen Verschiebungsrichtung in einer Richtung zu erhöhen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, in der Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird, in denen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht zeigt, die das generelle Montageprinzip einer Hinterachse am Aufbau eines Fahrzeugs verdeutlicht;
  • Fig. 2 eine Ansicht entlang dem Pfeil A aus Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 4 einer nach der erfindungsgemäßen Lehre hergestellten elastischen Verbindung zeigt;
  • Fig. 4 eine halbe Draufsicht und eine halbe Schnittansicht entlang der Linie 4-4 der Fig. 3 zeigt;
  • Fig. 5 eine halbe Seitenansicht von rechts und einen halben Querschnitt entlang der Linie 5-5 der Fig. 3 zeigt;
  • Fig. 6 eine Schnittansicht ähnlich der in Fig. 3 gezeigten Schnittansicht einer zweiten Ausführungsart einer elastischen Verbindung zeigt; und
  • Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6 einer dritten Ausführungsart einer erfindungsgemäßen elastischen Verbindung zeigt.
  • In den Fig. 1 und 2 ist eine Hinterachse 10 eines Fahrzeugs gezeigt, die insbesondere Räder 12 aufweist, die über Seitenarme 16 mit einer zentralen Strebe 14 verbunden sind. Die Strebe 14 ist mit dem Fahrzeugaufbau 18 über einen Hinterachsenquerträger 20 verbunden, zwischen dem zwei elastische Gelenke 22 und zwei elastische Verbindungen 24 angeordnet sind.
  • Jede elastische Verbindung 24 ist Kräften in drei Hauptrichtungen unterworfen, das heißt in vertikaler Richtung V, in Längsrichtung L und in Querrichtung T.
  • Die in der Querrichtung T beaufschlagten Kräfte entsprechen einer relativen Verschiebung des Achssatzes 10 im Vergleich zum Fahrzeugaufbau 18 in einer Richtung, die weitgehend parallel zur Richtung T verläuft, wobei diese Verschiebung in zwei entgegengesetzten Richtungen T1 und T2 verlaufen kann.
  • Nachstehend wird eine erste Ausführungsart einer in den Fig. 3 bis 5 dargestellten elastischen Verbindung 24 im Einzelnen beschrieben.
  • In bekannter Weise enthält die elastische Verbindung einen Elastomerblock 26, der sich weitgehend in der vertikalen Richtung V erstreckt und dessen gegenüberliegende Flächen 28 und 30 durch Haftung mit zwei gegenüberliegenden Hauptarmaturen 32 und 34 verbunden sind.
  • Die untere Fläche 30 des Blockes 26 ist mit der unteren Hauptarmatur 34 mittels einer flachen Zwischenarmatur 36 verbunden, an der er befestigt ist, wobei diese Zwischenarmatur mit der eigentlichen Hauptarmatur durch gegenseitiges Festziehen mittels einer Montageschraube der Verbindung 38 verbunden ist, deren Kopf in dem Block 26 versenkt ist und die die Armaturen 36 und 34 durchquert, um die Montage der elastischen Verbindung auf einem Teil des Querträgers 20 zu ermöglichen.
  • Die beiden gegenüberliegenden Hauptarmaturen 32 und 34 sind flache parallele Armaturen aus Metall, die sich in rechtwinkligen Ebenen zur vertikalen Richtung V erstrecken.
  • Die Verbindung weist ebenfalls eine zweite Montageschraube 40 auf, die die obere Hauptarmatur 32 durchquert und sich in vertikaler Richtung in entgegengesetzter Richtung zu der Schraube 38 erstreckt, um die Befestigung der elastischen Verbindung an dem Fahrzeugaufbau 18 zu ermöglichen.
  • Die obere Hauptarmatur 32 weist einen um 90º gebogenen flachen Seitenteil 42 auf, der sich in einer Ebene rechtwinklig zur Querrichtung T in Richtung der unteren Armatur 34 erstreckt.
  • In symmetrischer Weise weist die untere Armatur 34 einen um 90º geneigten flachen Seitenteil 44 auf, der sich parallel zu dem gegenüberliegenden Teil 42 erstreckt.
  • Die beiden Armaturenabschnitte 42 und 44 bilden untereinander einen Freiraum, im dem erfindungsgemäß eine mit Flüssigkeit befüllte leckdichte verformbare Kammer 46 angeordnet ist.
  • Die Kammer 46 wird seitlich durch eine rohrförmige zylindrische Seitenwand 48 begrenzt, deren Scheitellinie parallel zu der Querrichtung T verläuft. Aufgrund ihrer Dicke "e" weist die rohrförmige Seitenwand 48 zwei gegenüberliegende ringförmige Endflächen 50 und 52 auf, die jeweils leckdicht mit einem Armaturenabschnitt 42 und 44 verbunden sind.
  • Die Endfläche 50 wird durch eine dünne Endwand 54 ergänzt, die an die Seitenwand 48 anschließt, die an der gegenüberliegenden Fläche des Armaturenabschnitts 42 befestigt ist.
  • Die ringförmige Endfläche 52 ist haftend an der gegenüberliegenden Fläche eines Zwischenrahmens 56 aus Metall befestigt.
  • Der Zwischenrahmen 56 hat einen Umriß, der dem rechteckigen Umriß der ringförmigen Endfläche 52 entspricht.
  • Der Zwischenrahmen 56 ist an drei seiner Seiten mit einer peripheren Kante 58 versehen, die durch Bördeln über den entsprechenden rechteckigen Umriß des Armaturenabschnittes 44 heruntergebogen ist.
  • Die vierte Seite des Zwischenrahmens 56, das heißt die in den Fig. 3 und 5 gezeigte untere Seite, weist ebenfalls eine periphere Kante 59 reduzierter Länge auf, die sich durch einen Montageschlitz 60 des Armaturenabschnittes 44 erstreckt, und dessen freie Kante durch Bördeln über die ihr gegenüberliegende Fläche heruntergebogen ist.
  • Wie man insbesondere in den Fig. 3 und 4 sehen kann, weist die rohrförmige Seitenwand 48 einen internen Dichtwulst 62 auf, der an die Seitenwand 48 in der Nähe ihrer ringförmigen Endfläche 52 anschließt, welche mit der inneren Kante 64 des Zwischenrahmens 56 und der gegenüberliegenden Fläche des Armaturenabschnittes 44 zusammenwirkt, um eine leckdichte Verbindung zwischen dem Rahmen 56 und dem Armaturenabschnitt 44 zu gewährleisten.
  • So wird entsprechend der Erfindung eine leckdichte verformbare Kammer 46 gebildet, die bei der Herstellung der elastischen Verbindung vollkommen mit Flüssigkeit befüllt werden muß.
  • Wie man in Fig. 3 sehen kann, ist die in der unteren Hauptarmatur 34 für den Durchgang der Montageschraube 38 eingebrachte Bohrung 65 ein Langloch, welches die Montage der unteren Armatur 34 auf dem peripheren Kantenteil 59 des Rahmens 56 durch Neigen und anschließendes Kippen vor dem Bördeln ermöglicht.
  • Entsprechend der Erfindung weist die Seitenwand 48, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, ein bogenförmiges Profil auf, dessen Wölbung in das Innere der Kammer 46 gekehrt ist. Dieses Merkmal, verbunden mit einer großen Dicke "e", ermöglicht maximale Festigkeit gegen einen Druckanstieg im Inneren der Kammer 46, wenn diese zwischen den beiden Armaturenabschnitten 42 und 44 zusammengedrückt wird, wenn sich die beiden Hauptarmaturen 32 und 34 zueinander parallel in der Querrichtung T in gegenseitiger Annäherung verschieben, das heißt, wenn sich die Hauptarmatur 32 in Richtung T1 und/oder wenn sich die untere Hauptarmatur 34 in Richtung T2 verschiebt.
  • Um die komplette Befüllung der Kammer 46 zu gewährleisten, wird der Zusammenbau der elastischen Verbindung, das heißt das Bördeln der Kante des Rahmens 56, vorzugsweise durch Eintauchen in ein Bad der Flüssigkeit durchgeführt, mit der die Kammer 46 befüllt werden soll und die aus Wasser bestehen kann, dem ein Frostschutzmittel beigefügt wurde.
  • Der Block aus Elastomermaterial 26 und die Seitenwand 48 können durch Vergießen auf der oberen Hauptarmatur 32 in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden.
  • Die hier beschriebene Verbindung hat eine elastische Steifigkeit in Querrichtung, die weitgehend 20 mal der elastischen Steifigkeit der Verbindung in vertikaler Richtung V entspricht, das heißt, sie wird nur durch das Vorhandensein des Blockes aus Elastomer bewirkt.
  • Man erkennt ohne Schwierigkeit, daß, wenn beide Hauptarmaturen 32 und 34 entweder in der vertikalen Richtung V oder in Längsrichtung L beansprucht werden, die Kammer 46 und die Seitenwand 48, die auf "Scherkraft" arbeitet, keine verstärkende Wirkung auf die elastische Steifigkeit der Verbindung in diesen beiden Richtungen haben.
  • Nachstehend wird die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsart der elastischen Verbindung beschrieben. Elemente, die mit denjenigen der in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Verbindung identisch oder gleichartig sind, sind durch die gleichen Bezugsnummern, erhöht um 100, bezeichnet.
  • Die in Fig. 6 dargestellte elastische Verbindung enthält zwei Kammern 146 und 70, die symmetrisch auf beiden Seiten der allgemeinen Achse X-X der elastischen Verbindung angeordnet sind, die den beiden Befestigungsschrauben 138 und 140 gemeinsam ist.
  • Zu diesem Zweck erstreckt sich die zweite leckdichte Kammer 70, deren Struktur in allen Punkten mit derjenigen der ersten Kammer 146 identisch ist, zwischen einem zweiten Armaturenabschnitt 72 der oberen Hauptarmatur 132 und einem zweiten Armaturenabschnitt 74 der unteren Hauptarmatur 134.
  • Die zweiten Armaturenabschnitte 72 und 74 sind symmetrisch mit den Armaturenabschnitten 142 und 144 und erstrecken sich in Ebenen, die zu diesen parallel und entgegengesetzt zur Achse X-X verlaufen.
  • Die Seitenwand 76 der zweiten Kammer 70 ist ebenfalls über einen Zwischenrahmen 78 mit dem Armaturenabschnitt 74 verbunden.
  • Die beiden Verlängerungen 142 und 72 der Hauptarmatur 132 erstrecken sich parallel nach unten zwischen den beiden Verlängerungen 144 und 74 der unteren Hauptarmatur 134.
  • Für den Zusammenbau der in Fig. 6 gezeigten elastischen Verbindung ist es erforderlich, die beiden Zwischenrahmen 156 und 78 jeweils in den Richtungen T2 und T1 leicht zusammenzudrücken, um sie so zwischen die beiden äußeren Armaturenabschnitte 144 und 74 einschieben zu können, bis die unteren Kanten der Rahmen 156 und 78 in die Schlitze 160 und 60 eingreifen. Danach müssen die beiden Rahmen nur noch gebördelt werden.
  • Aufgrund ihrer symmetrischen Konzeption im Vergleich zur Achse x-x hat die in Fig. 6 gezeigte elastische Verbindung eine identische elastische Steifigkeit in Richtung T, und zwar unabhängig von der relativen Verschiebung der Hauptarmaturen 132 und 134.
  • Die Montage eines Achssatzes eines Fahrzeuges mit Hilfe von zwei elastischen Verbindungen von der Art, wie sie in der Fig. 6 dargestellt ist, erlaubt es, die Führung des Achssatzes noch zu verbessern.
  • Nachstehend wird die zweite in Fig. 7 gezeigte Ausführungsart der erfindungsgemäßen elastischen Verbindung beschrieben. Die mit den in Fig. 1 gezeigten Elementen identischen oder gleichartigen Teile sind mit den gleichen Bezugsnummern, erhöht um 200, bezeichnet.
  • Die in Fig. 7 dargestellte elastische Verbindung hat eine symmetrische Struktur im Vergleich zum Mittelpunkt 0 des Elastomerblockes 226, der auf der Achse x-x angeordnet ist, die den Montageschrauben 238 und 240 gemeinsam ist.
  • Die obere Hauptarmatur 234 wird durch eine zweite obere Hauptarmatur 84 ergänzt, die um einen um 90º gebogenen Armaturenabschnitt 86 verlängert wird.
  • In gleicher Weise verlängert sich die Zwischenarmatur 236 um einen um 90º geneigten Armaturenabschnitt 89, der parallel zum Armaturenabschnitt 86 verläuft, wobei diese beiden letzteren Abschnitte ebenfalls parallel zu den Armaturenabschnitten 242 und 244 verlaufen. Die Seitenwand 88, die die zweite Kammer 82 eingrenzt, ist über einen Zwischenrahmen 90 in leckdichter Weise mit der Verlängerung der Armatur 86 verbunden.
  • Der Zusammenbau dieser elastischen Verbindung erfolgt durch leichtes Zusammendrücken der beiden Rahmen 256 und 90 in Richtung der Achse x-x, damit sie zwischen die gegenüberliegenden Armaturenabschnitte 244 und 86 eingeschoben werden können.
  • Die beiden leckdichten Kammern 245 und 82 sind zwischen den beiden alternierenden Verlängerungen 244, 242, 89 und 86 (gesehen von rechts nach links in Bezug auf Fig. 7) so angeordnet, daß eine maximale elastische Steifigkeit der elastischen Verbindung in Richtung T erreicht wird.
  • Wie man aus den Fig. 6 und 7 ersieht, können die Seitenwände der leckdichten Kammern anschließend an den zentralen Block aus Elastomermaterial und in einem einzigen Gußvorgang hergestellt werden.
  • In dem in Fig. 7 dargestellten Fall werden die komplementäre obere Hauptarmatur 84 und die untere Hauptarmatur 232 jeweils mit der oberen Hauptarmatur 234 und der Zwischenarmatur 236 bei der Montage der Verbindung am Fahrzeug und durch Festziehen der Schrauben 238 und 240 verbunden.

Claims (12)

1. Eine elastische Verbindung (24) von der Art, die einen Block aus Elastomermaterial (26, 126, 226) sowie zwei flache parallele Armaturen (32, 132, 232 - 34, 134, 234) aufweist, die sich zueinander verschieben können und die in axialer Richtung durch den Block aus Elastomermaterial (26, 126, 226) voneinander getrennt sind, und deren jeweils entgegengesetzte Fläche (28, 30) an der gegenüberliegenden Armatur befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine hermetisch verschlossene Kammer (46, 146, 246) aufweist, die vollkommen mit einer nicht komprimierbaren Flüssigkeit befüllt ist und die zwischen zwei Abschnitten (42, 142, 242-44, 144, 244) jeder der beiden Armaturen angeordnet ist, die um 90º in Richtung der gegenüberliegenden Armatur gebogen sind, um die elastische Steifigkeit der Verbindung in einer Richtung (T) der relativen Verschiebung der Armaturen weitgehend rechtwinklig zu einer parallelen Ebene zu erhöhen, zu der sich die beiden Armaturenabschnitte erstrecken, wobei eine Seitenwand (48, 148, 248) der sich zwischen den Armaturenabschnitten erstreckenden Kammer unter der Wirkung der relativen Verschiebung der Armaturen verformbar ist.
2. Eine elastische Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer durch eine rohrförmige Seitenwand (48, 148, 248) aus Elastomermaterial abgegrenzt wird, deren jeweilige gegenüberliegende ringförmige Endfläche (50, 52) leckdicht mit der Fläche des gegenüberliegenden Armaturenabschnitts (42, 44) verbunden ist.
3. Eine elastische Verbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Wand eine weitgehend zylindrische Wand ist, deren Scheitellinie parallel zu der Verschiebungsrichtung verläuft.
4. Eine elastische Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenachse der zylindrischen Seitenwand ein Rechteck ist.
5. Eine elastische Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (46) ebenfalls durch eine Endwand (54) abgegrenzt wird, die an die Seitenwand (48) anschließt und an der Fläche des gegenüberliegenden Armaturenabschnittes (42) befestigt ist.
6. Eine elastische Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine (52) dieser ringförmigen Endflächen an einem Verbindungszwischenrahmen (56) befestigt ist, dessen Umriß weitgehend demjenigen der ringförmigen Endfläche entspricht und der leckdichte Mittel (58) für die Verbindung mit dem gegenüberliegenden Armaturenabschnitt (44) aufweist.
7. Ein elastische Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese leckdichten Verbindungsmittel durch eine periphere Kante (58) des Zwischenrahmens (56) gebildet werden, die um den Armaturenabschnitt (44) eingepreßt ist.
8. Eine elastische Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die leckdichten Verbindungsmittel ebenfalls einen inneren Dichtwulst (62) aufweisen, der an der Seitenwand (48) in der Nähe der ringförmigen Endfläche (52) anschließt und mit der Innenkante des Zwischenrahmens und der gegenüberliegenden Fläche des Armaturenabschnitts zusammenwirkt.
9. Eine elastische Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand im Querschnitt durch eine zu dieser Richtung parallel verlaufenden Ebene ein bogenförmiges Profil aufweist, dessen Wölbung in das Innere der Kammer gekehrt ist.
10. Ein elastische Verbindung nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zweite verformbare leckdichte Kammer (70, 82) aufweist, die mit Flüssigkeit befüllt und zwischen zwei weiteren Abschnitten (72-74-89, 86) jeder der Armaturen angeordnet ist, die sich parallel zu einer Ebene erstrecken, die rechtwinklig zur Richtung (T) der relativen Verschiebung der Armaturen verläuft.
11. Ein elastische Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden parallelen Abschnitte (142, 72) einer der beiden Armaturen (32) zwischen den beiden parallelen Abschnitten (144, 74) der anderen der beiden Armaturen (34) erstrecken, um die axiale Steifigkeit der Verbindung in der genannten Richtung der relativen Verschiebung in beiden Richtungen (T1, T2) der Verschiebung zu erhöhen.
12. Eine elastische Verbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallelen Abschnitte (242, 86) einer der beiden Armaturen (234, 84) alternierend zu den beiden parallelen Abschnitten (244, 89) der anderen (232, 236) der beiden Armaturen angeordnet sind, um die axiale Steifigkeit der Verbindung in Richtung (T) der relativen Verschiebung in einer Verschiebungsrichtung zu erhöhen.
DE8989400606T 1988-03-08 1989-03-03 Elastische verbindung mit hydraulischer versteifung. Expired - Lifetime DE68903231T2 (de)

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