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Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische
Papierzuführvorrichtung zur Verwendung in einer
Umlenkstangeneinheit einer Rotationspresse für Zeitungen oder dgl.
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Heutzutage liegt ein zunehmendes Bestreben darin,
Papierzuführvorrichtungen zur Verwendung in einer
Umlenkstangeneinheit zu automatisieren. Zum Beispiel ist in der ungeprüften
japanischen Gebrauchsmusterschrift Nr. 60-141236 eine
solche automatische Papierzuführvorrichtung offenbart, die ein
Zusatz-Schlitzmesser zum Längszerschneiden einer in die
Umlenkstangeneinheit eingeführten Papierbahnbahn auf eine
größere Breite als einer Standardpapierbreite, ein weiteres
Schlitzmesser, das oberhalb des Zusatz-Schlitzmessers
angeordnet ist, um die Papierbahn auf die Standardpapierbreite
längs zuzuschneiden, und eine Schneideeinrichtung, die
oberhalb des Schlitzmessers angeordnet ist, um die Bahn so
zu schneiden, daß die durch die Schlitzmesser gebildeten
Schnitte in einer Linie verbunden werden und so die Bahn
halbieren, umfaßt.
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Eine in der ungeprüften japanischen Patentschrift Nr.
61-167553 offenbarte Vorrichtung umfaßt Gurtbänder, die in den
Papierzufuhrwegen an einer Antriebsseite und einer
Bearbeitungsseite der Vorrichtung vorgesehen sind, so daß diese
sich durch die ganze Vorrichtung hindurch von deren
Papierzuführeinheit zu der Faltungseinheit hin erstrecken.
Papierbahnen sind an die jeweiligen Gurtbänder gekoppelt
und werden mittels der Gurtbänder durch die
Papierzufuhrwege in der Umlenkstangeneinheit geführt.
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Beim vorderen Stand der Technik ist es notwendig, eine
Vielzahl von Schlitzmessern und Schneideeinrichtungen
genauso wie Steuervorrichtungen zum Steuern jedes Messers
und jeder Schneideeinrichtung vorzusehen. Dieses
verkompliziert nicht nur den Aufbau der gesamten Vorrichtung sondern
führt ebenso zu einem Anwachsen der Herstellungskosten für
die Vorrichtung.
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Bei dem letzteren Stand der Technik ist es notwendig, sehr
viele Schlitzmesser zu verwenden. Da es aber notwendig ist,
Gurtbänder in den Wegen sowohl an der Bearbeitungsseite als
auch an der Antriebsseite vorzusehen, wird der Aufbau der
gesamten Vorrichtung unerwünscht kompliziert und die
Produktionskosten steigen an.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist, eine automatische
Papierzuführvorrichtung zur Verwendung in einer
Umlenkstangeneinheit zu schaffen, mit der die oben erwähnten Mängel
beseitigt sind und die einfach im Aufbau, zuverlässig in der
Ausführung und preiswert ist.
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In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist eine
automatische Papierzuführungsvorrichtung für eine
Umlenkstangeneinheit einer Rotationspresse vorgesehen, mit einer
Schlitzeinrichtung zum Längszerschneiden einer zugeführten
Papierbahn in zwei Bahnen, einer
Linear-Papierzuführeinrichtung mit einem mit dieser verbundenen Führungselement,
wobei die Linear-Papierzuführeinrichtung so ausgebildet
ist, daß sie ihre Bewegung im wesentlichen in der gleichen
Richtung wie die Zuführrichtung der Papierbahn beginnt,
wenn das Vorderende der Bahn die Schlitzeinrichtung
passiert hat, so daß das Führungselement in Berührung mit dem
Vorderende einer der beiden längsgeschnittenen Bahnen
bewegt wird, einem Sensor zum Erfassen der Position des
Vorderendes der einen Bahn und zum Erzeugen eines Signals,
einer Laminiereinrichtung, die so ausgebildet ist, daß sie
durch das Signal des Sensors aktiviert wird und das
Führungselement auf das Vorderende der einen Bahn laminiert,
wodurch die eine Bahn mit der
Linear-Papierzuführeinrichtung durch einen vorbestimmten Papierzufuhrweg geführt
wird.
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Andere Merkmale und Ziele der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung ersichtlich, die mit Bezug
auf die beigefügten Beschreibungen gemacht wird. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Draufsicht eines Bereichs der automatischen
Papierzuführvorrichtung, die die vorliegende Erfindung
verkörpert;
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Fig. 2 und 3 Schnittdarstellungen eines Beispiels des
Papierzuführbandes;
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Fig. 4 eine Draufsicht des in der Umlenkstangeneinheit
vorgesehenen Papierzuführbandes;
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Bereichs der
Umlenkstangeneinheit; und
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Fig. 6 eine Seitenansicht derselben.
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Fig. 1 gibt die automatische Papierzuführvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung wieder. In dieser Figur
bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Schlitzeinrichtung zum
Halbieren einer von einer Druckeinheit zugeführten Papierbahn 2.
Sie umfaßt eine Spannrolle 3, die so vorgesehen ist, daß
sie sich in einem rechten Winkel zur Zuführrichtung X der
Bahn 2 erstreckt, und ein Schlitzmesser 5, das auf einem
Trägerteil 4 angebracht ist.
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Die Bahn 2 ist so ausgebildet, daß sie entlang ihrer sich
beim Passieren der Schlitzmaschine 1 in Zuführrichtung X
erstreckenden Mittellinie CL halbiert wird. Sie wird somit
in zwei Papierbahnen zerschnitten, das heißt, einer Bahn 2S
auf der linken Seite oder der Bearbeitungsseite und einer
Bahn 2K auf der rechten Seite oder der Antriebsseite. Bevor
Sie halbiert wird, wird das Vorderende 2A der Bahn 2
schräggeschnitten, so daß die scharfe Spitze an der
Bearbeitungsseite angeordnet ist. Die Bahn 2 weist ein
Vorspann- oder Startband 7 in Form eines Films auf, das nahe
seinem spitzen Ende mittels eines Verstärkungsbandes 6, wie
einem Kraftpapierband, darauf aufgebracht ist. Bevor die
Bahn 2 längsgeschnitten wird, wird sie, indem ihre Spitze
durch ein längs einem Papierzuführweg vorgesehenen
Papierzuführseil 8 gehalten wird, zugeführt.
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Wie in Fig. 2-4 gezeigt wird, ist das Papierzuführseil 8 so
vorgesehen, daß es durch ein Führungsrohr 9 läuft, das eine
geeignete Steifigkeit, wie ein Leitungsrohr, aufweist und
mit einem Schlitz 9a entlang einer Seite so ausgebildet
ist, daß es ein Querschnittsprofil des Buchstaben C
aufweist. Das Papierzuführseil 8 wird durch und zwischen einem
Paar Rädern 11 gehalten, die in einem Paar
gegenüberliegender Ausnehmungen 10 aufgenommen sind, welche in der oberen
und unteren Seite des Führungsrohres 9 ausgebildet sind, so
daß es durch Drehung der Räder 11 in eine Richtung bewegt
wird. Das Papierzuführseil 8 ist an einer Seite mit einem
sich horizontal durch den im Führungsrohr 9 ausgebildeten
Schlitz 9a hindurcherstreckenden Arm 12 versehen. Das
Vorspannband 7 wird an dem Arm 12 befestigt. Andere in Fig. 2
mit Nummern versehene Bauteile sind Kupplungsringe 13 und
14 und eine Antriebswelle 15 für eine Antriebseinrichtung
(nicht dargestellt).
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Zu Fig. 1 zurückkehrend ist ein Verstärkungsband 16 gleich
dem Verstärkungsband 6 auf der Papierbahn 2S an der
Bearbeitungsseite nahe ihrer Spitze aufgebracht.
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Die Bezugszeichen 17 und 18 bezeichnen Umlenkstangen, die
in einer Umlenkstangeneinheit T vorgesehen sind, so daß sie
sich parallel zueinander in einem Winkel von etwa 45º in
bezug zum Führungsrohr 9 erstrecken. Sie werden verwendet,
um die Bahn 2K an der Antriebsseite und die Bahn 2S an der
Bearbeitungsseite übereinander zu bringen.
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Fig. 4 und 5 zeigen die Einzelheiten der
Umlenkstangeneinheit T, in welcher das Bezugszeichen 19 ein Führungsrohr
bezeichnet, das entlang einem Papierzufuhrweg für die Bahn
2K an der Antriebsseite vorgesehen ist und von dem Bereich
nahe der Schlitzeinrichtung 1, an ihrer stromabwärts
liegenden Seite zum Eingang in eine Faltungseinheit F hin
verläuft.
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Das Führungsrohr 19 hat den gleichen Aufbau wie das
Führungsrohr 9. Ein Papierzuführseil 20 verläuft darin und
befindet sich normalerweise in einem Standby-Zustand. Sein
Abschnitt an der stromaufwärts liegenden Seite ist über
einen Arm 21 mit einem Vorspannband 23 (mit einer
Ausnehmung 22 ausgebildet) verbunden, analog zu dem
Papierzuführseil 8. Das Bezugszeichen 24 bezeichnet einen Sensor zur
Erfassung, ob sich das Vorspannband 23 sich an einer
vorbestimmten Position befindet oder nicht.
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Das Bezugszeichen 25 bezeichnet eine
Bandappliziereinrichtung, die unter dem Vorspannband 23 vorgesehen ist, um das
Vorspannband 23 an die Spitze 2K' der von
stromaufwärtszugeführten Bahn 2K an der Antriebsseite anzukleben.
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Sie umfaßt einen Sensor 26, der an einem höheren Niveau als
das Vorspannband 23 und stromaufwärts des Sensors 24
vorgesehen
ist, um die Position der Spitze 2K' der Bahn 2K an
der Antriebsseite zu erfassen. Das Bezugszeichen 27
bezeichnet eine Führungsplatte, die unterhalb des
Vorspannbandes 23 vorgesehen ist und mit einer Ausnehmung 28 im
wesentlichen in ihrer Mitte ausgebildet ist. Unter der
Führungsplatte 27 ist eine Bandspule 30 vorgesehen, auf der
eine Rolle eines einseitigen Klebebandes 29 angebracht ist.
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Eine Bandapplizierwalze 31 (Fig. 6) ist auf dem oberen Ende
eines Stellgliedes 32A eines Zylinders 32 angebracht, so
daß sie durch die Ausnehmung 28 in der Führungsplatte 27
hindurch auf- und abbewegbar ist. Eine Druckwalze 33 ist an
der Unterseite eines Stellgliedes 34A eines Zylinder 34
angebracht, so daß diese über der Führungsplatte 27,
gegenüber der Walze 31, angeordnet ist und auf- und abbewegbar
ist. Führungselemente 35 und 36 sind so vorgesehen, daß sie
das auf der Bandspule 30 angeordnete Band 29 zwischen die
Bandapplizierwalze 31 und die Druckwalze 33 führen. Eine
Bandschneideeinrichtung 37 ist am Ende eines Stellgliedes
38A eines Zylinders 38 so angebracht, daß sie hin- und
herbewegbar ist.
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In Fig. 5 und 6 dienen Walzen 39 und 40 dazu, die
Papierbahn 2K an der Antriebsseite zu führen.
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Die Papierbahn 2 wird durch die Schlitzeinrichtung 1 in die
Bahn 2S an der Bearbeitungsseite und die Bahn 2K an der
Antriebsseite halbiert. Da die Bahn 25 an der
Bearbeitungsseite mit ihrem Vorderende an dem über den Arm 12 mit dem
Papierzuführseil 8 verbundenen Vorspannelement 7 befestigt
ist, wird sie durch das Seil 8 durch den Papierzufuhrweg
zur Faltungseinheit F bewegt.
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Andererseits, wenn die Bahn 2K an der Antriebsseite um eine
vorbestimmte Strecke bewegt worden ist, erfaßt der Sensor
26 die Position ihres Endes 2K' und aktiviert den Zylinder
32, so daß sich die Bandapplizierwalze 31 mit dem darauf
aufgebrachten Ende des Bandes 29 anhebt. Gleichzeitig
aktiviert der Sensor 26 den Zylinder 34 dazu, die Druckwalze 33
zu senken. So werden das Vorspannband 23 und das Ende 2K'
der Bahn 2K zwischen den Walzen 31 und 33 gepreßt und durch
das Klebeband 29 miteinander verbunden.
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Wenn sich die Druckwalze 33 in ihre niedrigste Position
senkt, beginnt das Papierzuführseil 20 für die Bahn 2K an
der Antriebsseite, das in einem Stoppzustand gehalten
wurde, nach unten zu bewegen. Dadurch wird die Bandspule 30
veranlaßt, das Klebeband 29 abzuspulen, so daß das Band 29
auf das Vorspannband 23 über dessen gesamte Länge und dann
auf die Bahn 2K an der Antriebsseite aufgebracht wird.
Nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, wird
der Zylinder 38 aktiviert, um das Band 29 mit der
Bandschneideeinrichtung 37 zu zerschneiden. So wird die Bahn 2K
an der Antriebsseite mit dem Papierzuführseil 20 in der
Umlenkstangeneinheit verbunden.
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Dann passiert die Bahn 2K an der Antriebsseite die
Umlenkstangen 17 und 18, wo es auf die Bahn 2S an der
Bearbeitungsseite gelegt wird, und läuft weiter zur
Faltungseinheit F.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung gibt es keine
Notwendigkeit, eine Vielzahl von Schlitzmessern vorzusehen und diese
nacheinander zu steuern, wie im Stand Technik. Es besteht
ebenfalls keine Notwendigkeit, ein Gurtband sowohl an der
Bearbeitungsseite als auch an der Antriebsseite durch die
Maschine hindurch, von der Papierzuführeinheit zur
Faltungseinheit hin, vorzusehen, wie im Stand der Technik.
Somit wird der Aufbau einfacher, und die Produktionskosten
werden niedriger. Zudem ist die Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung störungsfrei, und sie arbeitet
zuverlässig, da sie eine geringe Anzahl von Bauteilen umfaßt.