DE68905263T2 - Selbsttaetige bahnzufuehrvorrichtung. - Google Patents

Selbsttaetige bahnzufuehrvorrichtung.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Papierzuführvorrichtung zur Verwendung in einer Umlenkstangeneinheit einer Rotationspresse für Zeitungen oder dgl.
  • Heutzutage liegt ein zunehmendes Bestreben darin, Papierzuführvorrichtungen zur Verwendung in einer Umlenkstangeneinheit zu automatisieren. Zum Beispiel ist in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusterschrift Nr. 60-141236 eine solche automatische Papierzuführvorrichtung offenbart, die ein Zusatz-Schlitzmesser zum Längszerschneiden einer in die Umlenkstangeneinheit eingeführten Papierbahnbahn auf eine größere Breite als einer Standardpapierbreite, ein weiteres Schlitzmesser, das oberhalb des Zusatz-Schlitzmessers angeordnet ist, um die Papierbahn auf die Standardpapierbreite längs zuzuschneiden, und eine Schneideeinrichtung, die oberhalb des Schlitzmessers angeordnet ist, um die Bahn so zu schneiden, daß die durch die Schlitzmesser gebildeten Schnitte in einer Linie verbunden werden und so die Bahn halbieren, umfaßt.
  • Eine in der ungeprüften japanischen Patentschrift Nr. 61-167553 offenbarte Vorrichtung umfaßt Gurtbänder, die in den Papierzufuhrwegen an einer Antriebsseite und einer Bearbeitungsseite der Vorrichtung vorgesehen sind, so daß diese sich durch die ganze Vorrichtung hindurch von deren Papierzuführeinheit zu der Faltungseinheit hin erstrecken. Papierbahnen sind an die jeweiligen Gurtbänder gekoppelt und werden mittels der Gurtbänder durch die Papierzufuhrwege in der Umlenkstangeneinheit geführt.
  • Beim vorderen Stand der Technik ist es notwendig, eine Vielzahl von Schlitzmessern und Schneideeinrichtungen genauso wie Steuervorrichtungen zum Steuern jedes Messers und jeder Schneideeinrichtung vorzusehen. Dieses verkompliziert nicht nur den Aufbau der gesamten Vorrichtung sondern führt ebenso zu einem Anwachsen der Herstellungskosten für die Vorrichtung.
  • Bei dem letzteren Stand der Technik ist es notwendig, sehr viele Schlitzmesser zu verwenden. Da es aber notwendig ist, Gurtbänder in den Wegen sowohl an der Bearbeitungsseite als auch an der Antriebsseite vorzusehen, wird der Aufbau der gesamten Vorrichtung unerwünscht kompliziert und die Produktionskosten steigen an.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist, eine automatische Papierzuführvorrichtung zur Verwendung in einer Umlenkstangeneinheit zu schaffen, mit der die oben erwähnten Mängel beseitigt sind und die einfach im Aufbau, zuverlässig in der Ausführung und preiswert ist.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist eine automatische Papierzuführungsvorrichtung für eine Umlenkstangeneinheit einer Rotationspresse vorgesehen, mit einer Schlitzeinrichtung zum Längszerschneiden einer zugeführten Papierbahn in zwei Bahnen, einer Linear-Papierzuführeinrichtung mit einem mit dieser verbundenen Führungselement, wobei die Linear-Papierzuführeinrichtung so ausgebildet ist, daß sie ihre Bewegung im wesentlichen in der gleichen Richtung wie die Zuführrichtung der Papierbahn beginnt, wenn das Vorderende der Bahn die Schlitzeinrichtung passiert hat, so daß das Führungselement in Berührung mit dem Vorderende einer der beiden längsgeschnittenen Bahnen bewegt wird, einem Sensor zum Erfassen der Position des Vorderendes der einen Bahn und zum Erzeugen eines Signals, einer Laminiereinrichtung, die so ausgebildet ist, daß sie durch das Signal des Sensors aktiviert wird und das Führungselement auf das Vorderende der einen Bahn laminiert, wodurch die eine Bahn mit der Linear-Papierzuführeinrichtung durch einen vorbestimmten Papierzufuhrweg geführt wird.
  • Andere Merkmale und Ziele der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung ersichtlich, die mit Bezug auf die beigefügten Beschreibungen gemacht wird. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht eines Bereichs der automatischen Papierzuführvorrichtung, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • Fig. 2 und 3 Schnittdarstellungen eines Beispiels des Papierzuführbandes;
  • Fig. 4 eine Draufsicht des in der Umlenkstangeneinheit vorgesehenen Papierzuführbandes;
  • Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Bereichs der Umlenkstangeneinheit; und
  • Fig. 6 eine Seitenansicht derselben.
  • Fig. 1 gibt die automatische Papierzuführvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wieder. In dieser Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Schlitzeinrichtung zum Halbieren einer von einer Druckeinheit zugeführten Papierbahn 2. Sie umfaßt eine Spannrolle 3, die so vorgesehen ist, daß sie sich in einem rechten Winkel zur Zuführrichtung X der Bahn 2 erstreckt, und ein Schlitzmesser 5, das auf einem Trägerteil 4 angebracht ist.
  • Die Bahn 2 ist so ausgebildet, daß sie entlang ihrer sich beim Passieren der Schlitzmaschine 1 in Zuführrichtung X erstreckenden Mittellinie CL halbiert wird. Sie wird somit in zwei Papierbahnen zerschnitten, das heißt, einer Bahn 2S auf der linken Seite oder der Bearbeitungsseite und einer Bahn 2K auf der rechten Seite oder der Antriebsseite. Bevor Sie halbiert wird, wird das Vorderende 2A der Bahn 2 schräggeschnitten, so daß die scharfe Spitze an der Bearbeitungsseite angeordnet ist. Die Bahn 2 weist ein Vorspann- oder Startband 7 in Form eines Films auf, das nahe seinem spitzen Ende mittels eines Verstärkungsbandes 6, wie einem Kraftpapierband, darauf aufgebracht ist. Bevor die Bahn 2 längsgeschnitten wird, wird sie, indem ihre Spitze durch ein längs einem Papierzuführweg vorgesehenen Papierzuführseil 8 gehalten wird, zugeführt.
  • Wie in Fig. 2-4 gezeigt wird, ist das Papierzuführseil 8 so vorgesehen, daß es durch ein Führungsrohr 9 läuft, das eine geeignete Steifigkeit, wie ein Leitungsrohr, aufweist und mit einem Schlitz 9a entlang einer Seite so ausgebildet ist, daß es ein Querschnittsprofil des Buchstaben C aufweist. Das Papierzuführseil 8 wird durch und zwischen einem Paar Rädern 11 gehalten, die in einem Paar gegenüberliegender Ausnehmungen 10 aufgenommen sind, welche in der oberen und unteren Seite des Führungsrohres 9 ausgebildet sind, so daß es durch Drehung der Räder 11 in eine Richtung bewegt wird. Das Papierzuführseil 8 ist an einer Seite mit einem sich horizontal durch den im Führungsrohr 9 ausgebildeten Schlitz 9a hindurcherstreckenden Arm 12 versehen. Das Vorspannband 7 wird an dem Arm 12 befestigt. Andere in Fig. 2 mit Nummern versehene Bauteile sind Kupplungsringe 13 und 14 und eine Antriebswelle 15 für eine Antriebseinrichtung (nicht dargestellt).
  • Zu Fig. 1 zurückkehrend ist ein Verstärkungsband 16 gleich dem Verstärkungsband 6 auf der Papierbahn 2S an der Bearbeitungsseite nahe ihrer Spitze aufgebracht.
  • Die Bezugszeichen 17 und 18 bezeichnen Umlenkstangen, die in einer Umlenkstangeneinheit T vorgesehen sind, so daß sie sich parallel zueinander in einem Winkel von etwa 45º in bezug zum Führungsrohr 9 erstrecken. Sie werden verwendet, um die Bahn 2K an der Antriebsseite und die Bahn 2S an der Bearbeitungsseite übereinander zu bringen.
  • Fig. 4 und 5 zeigen die Einzelheiten der Umlenkstangeneinheit T, in welcher das Bezugszeichen 19 ein Führungsrohr bezeichnet, das entlang einem Papierzufuhrweg für die Bahn 2K an der Antriebsseite vorgesehen ist und von dem Bereich nahe der Schlitzeinrichtung 1, an ihrer stromabwärts liegenden Seite zum Eingang in eine Faltungseinheit F hin verläuft.
  • Das Führungsrohr 19 hat den gleichen Aufbau wie das Führungsrohr 9. Ein Papierzuführseil 20 verläuft darin und befindet sich normalerweise in einem Standby-Zustand. Sein Abschnitt an der stromaufwärts liegenden Seite ist über einen Arm 21 mit einem Vorspannband 23 (mit einer Ausnehmung 22 ausgebildet) verbunden, analog zu dem Papierzuführseil 8. Das Bezugszeichen 24 bezeichnet einen Sensor zur Erfassung, ob sich das Vorspannband 23 sich an einer vorbestimmten Position befindet oder nicht.
  • Das Bezugszeichen 25 bezeichnet eine Bandappliziereinrichtung, die unter dem Vorspannband 23 vorgesehen ist, um das Vorspannband 23 an die Spitze 2K' der von stromaufwärtszugeführten Bahn 2K an der Antriebsseite anzukleben.
  • Sie umfaßt einen Sensor 26, der an einem höheren Niveau als das Vorspannband 23 und stromaufwärts des Sensors 24 vorgesehen ist, um die Position der Spitze 2K' der Bahn 2K an der Antriebsseite zu erfassen. Das Bezugszeichen 27 bezeichnet eine Führungsplatte, die unterhalb des Vorspannbandes 23 vorgesehen ist und mit einer Ausnehmung 28 im wesentlichen in ihrer Mitte ausgebildet ist. Unter der Führungsplatte 27 ist eine Bandspule 30 vorgesehen, auf der eine Rolle eines einseitigen Klebebandes 29 angebracht ist.
  • Eine Bandapplizierwalze 31 (Fig. 6) ist auf dem oberen Ende eines Stellgliedes 32A eines Zylinders 32 angebracht, so daß sie durch die Ausnehmung 28 in der Führungsplatte 27 hindurch auf- und abbewegbar ist. Eine Druckwalze 33 ist an der Unterseite eines Stellgliedes 34A eines Zylinder 34 angebracht, so daß diese über der Führungsplatte 27, gegenüber der Walze 31, angeordnet ist und auf- und abbewegbar ist. Führungselemente 35 und 36 sind so vorgesehen, daß sie das auf der Bandspule 30 angeordnete Band 29 zwischen die Bandapplizierwalze 31 und die Druckwalze 33 führen. Eine Bandschneideeinrichtung 37 ist am Ende eines Stellgliedes 38A eines Zylinders 38 so angebracht, daß sie hin- und herbewegbar ist.
  • In Fig. 5 und 6 dienen Walzen 39 und 40 dazu, die Papierbahn 2K an der Antriebsseite zu führen.
  • Die Papierbahn 2 wird durch die Schlitzeinrichtung 1 in die Bahn 2S an der Bearbeitungsseite und die Bahn 2K an der Antriebsseite halbiert. Da die Bahn 25 an der Bearbeitungsseite mit ihrem Vorderende an dem über den Arm 12 mit dem Papierzuführseil 8 verbundenen Vorspannelement 7 befestigt ist, wird sie durch das Seil 8 durch den Papierzufuhrweg zur Faltungseinheit F bewegt.
  • Andererseits, wenn die Bahn 2K an der Antriebsseite um eine vorbestimmte Strecke bewegt worden ist, erfaßt der Sensor 26 die Position ihres Endes 2K' und aktiviert den Zylinder 32, so daß sich die Bandapplizierwalze 31 mit dem darauf aufgebrachten Ende des Bandes 29 anhebt. Gleichzeitig aktiviert der Sensor 26 den Zylinder 34 dazu, die Druckwalze 33 zu senken. So werden das Vorspannband 23 und das Ende 2K' der Bahn 2K zwischen den Walzen 31 und 33 gepreßt und durch das Klebeband 29 miteinander verbunden.
  • Wenn sich die Druckwalze 33 in ihre niedrigste Position senkt, beginnt das Papierzuführseil 20 für die Bahn 2K an der Antriebsseite, das in einem Stoppzustand gehalten wurde, nach unten zu bewegen. Dadurch wird die Bandspule 30 veranlaßt, das Klebeband 29 abzuspulen, so daß das Band 29 auf das Vorspannband 23 über dessen gesamte Länge und dann auf die Bahn 2K an der Antriebsseite aufgebracht wird. Nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, wird der Zylinder 38 aktiviert, um das Band 29 mit der Bandschneideeinrichtung 37 zu zerschneiden. So wird die Bahn 2K an der Antriebsseite mit dem Papierzuführseil 20 in der Umlenkstangeneinheit verbunden.
  • Dann passiert die Bahn 2K an der Antriebsseite die Umlenkstangen 17 und 18, wo es auf die Bahn 2S an der Bearbeitungsseite gelegt wird, und läuft weiter zur Faltungseinheit F.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung gibt es keine Notwendigkeit, eine Vielzahl von Schlitzmessern vorzusehen und diese nacheinander zu steuern, wie im Stand Technik. Es besteht ebenfalls keine Notwendigkeit, ein Gurtband sowohl an der Bearbeitungsseite als auch an der Antriebsseite durch die Maschine hindurch, von der Papierzuführeinheit zur Faltungseinheit hin, vorzusehen, wie im Stand der Technik. Somit wird der Aufbau einfacher, und die Produktionskosten werden niedriger. Zudem ist die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung störungsfrei, und sie arbeitet zuverlässig, da sie eine geringe Anzahl von Bauteilen umfaßt.

Claims (1)

  1. Automatische Papierzuführvorrichtung für eine Umlenkstangeneinheit einer Rotationspresse, mit einer Schlitzeinrichtung zum Längszerschneiden einer zugeführten Papierbahn in zwei Bahnen, einer Linear-Papierzuführeinrichtung mit einem damit verbundenen Vorspannband, wobei die Linear-Papierzuführeinrichtung so ausgebildet ist, daß sie eine Bewegung in im wesentlichen der gleichen Richtung wie der Zuführrichtung der Papierbahn beginnt, wenn das Vorderende der Bahn die Schlitzeinrichtung passiert hat, so daß das Vorspannband in Berührung mit dem Vorderende einer der zwei längszerschnittenen Bahnen bewegt wird, einem Sensor zum Erfassen der Position des Vorderendes der einen Bahn und zum Erzeugen eines Signals, und einer Laminiereinrichtung, die so ausgebildet ist, daß sie durch das Signal des Sensors dazu aktivierbar ist, das Vorspannband auf das Vorderende der einen Bahn zu laminieren, wodurch die eine Bahn mit der Linear-Papierzuführeinrichtung durch einen vorbestimmten Papierzufuhrweg geführt wird.
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