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Die vorliegende Erfindung betrifft einen durch Kombinationen
spezieller intensiver Süßungsmittel in speziellen
Verhältnissen erreichten Süßesynergismus. Insbesondere betrifft
diese Erfindung einen zwischen der Kombination einer
Chlordesoxysaccharose, wie
4,1',6'-Trichlor-4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose (Sucralose), mit nicht-bitteren
Süßungsmitteln, wie N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin 1-Methylester
(Aspartame) oder L-alpha-Aspartyl-N-(2,2,4,4-tetramethyl-3-
thietanyl)-D-alaninamidhydrat (Alitame) gefundenen
Süßungseffekt-Synergismus. Der synergistischen Süßungsmasse kann
man sich bei den verschiedensten (in Nahrungsmittelform)
aufgenommenen Massen bedienen.
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Intensive Süßungsmittel, d.h. natürliche oder synthetische
Verbindungen mit stärkerer Süßungsintensität als derjenigen
eines Zuckers (Saccharose) und oftmals geringeren kalorischen
Werts als Zucker sind bekannt. Sie werden in zahlreichen
kalorienarmen und/oder nichtkarieserzeugenden (als
Nahrungsmittel) aufnehmbaren Massen in breitem Umfang anstelle von
Zucker eingesetzt. Diejenigen intensiven Süßungsmittel mit
kalorischem Wert führen zu einem verminderten kalorischen
Wert für die solche intensive Süßungsmittel enthaltenden
Massen, da zum Erreichen einer optimalen Süße weit geringere
Mengen erforderlich sind.
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Zu intensiven Süßungsmitteln gehören die verschiedensten
chemisch unterschiedlichen Strukturen mit folglich
variierenden Eigenschaften. Diese Verbindungen umfassen Proteine, wie
Thaumatin (Talin), Dipeptide, wie
N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin 1-Methylester (Aspartame) und Dihydrochalcone. Für
die vorliegende Erfindung ist es von wesentlicher Bedeutung,
daß jede dieser Verbindungen im Vergleich zu Saccharose eine
ausgeprägte Süßungsintensität aufweist und daß diese
Süßungsintensität gut belegt ist. So besitzen beispielsweise die
folgenden Verbindungen folgende variierende
Süßungsintensitäten:
Verbindung
Intensität (bezogen auf Sacharose)
Lösliche Saccharinsalze
Cyclamatsalze
N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin 1-Methylester (Aspartame)
Kaliumsalz vom 6-Methyl-1,2,3-oxathiazin-4(3H)-on-2,2-dioxid (Acesulfame-K)
4,1',6'-Trichlor-4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose (Sucralose)
L-alpha-Aspartyl-N-(2,2,4,4-tetramethyl-3-thietanyl)-D-alaninamid-hydrat (Alitame)
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Jedes chemisch verschiedene intensive Süßungsmittel stellt
eine unterschiedliche Herausforderung in bezug auf den
aktuellen Einsatz solcher Süßungsmittel in (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Massen dar. So besitzen bekanntlich einige
intensive Süßungsmittel einen ihnen eigenen bitteren Geschmack
bzw. eine schlechte Geschmacksnote, wie Saccharin, Steviosid,
Acesulfame-K, Glycyrrhizin, Dikaliumglycyrrhizin,
Glycyrrhizinsäureammoniumsalz und Thaumatin (Talin), während
andere intensive Süßungsmittel mit Stabilitätsproblemen
behaftet sind, z.B. die Instabilität von Aspartame in bezug
auf Aldehyde, Ketone oder Feuchtigkeit.
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Es wurde folglich postuliert, daß Kombinationen von
Süßungsmitteln sich als vorteilhaft erweisen könnten, indem
nämlich eine Kombination dieser Verbindungen die Stabilität
erhöhen, die ihnen eigene Bitterkeit vermindern und dergl.
könnten.
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Die US-PS 4 495 170 (Beyts und Mitarbeiter) beschreiben
synergistische Süßungsmittelmassen in Form einer Mischung
einer Chlordesoxysaccharose und eines weiteren Süßungsmittels
mit ihm eigenen bitteren Geschmack in einem Verhältnis 4:1
bis 1:4. Beytes und Mitarbeiter präsentieren Ergebnisse, die
ihre Behauptungen, daß ihre Kombinationen an den
angegebenen Verhältnissen für eine stärkere Süßungsintensität sorgen
als durch einfache Summierung des durch jede der Komponenten
gelieferten Süßungsintensitätsbeitrags vorhersagbar, stützen.
Sie verwenden
4,1',6'-Trichlor-4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose in Kombination mit Saccharin, Steviosid oder
Acesulfame-K für einen Süßesynergismus im Bereich von
marginal bis zu etwa 17%.
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Aus der US-PS 4 535 396 (Stephens, Jr. und Mitarbeiter)
sind ein Verfahren zur Maskierung des bitteren Geschmacks
und zur Verstärkung des süßen Geschmacks von 6-Methyl-1,2,3-
oxathiazin-4 (3H)-on-2,2-dioxid (Acesulfame) durch
Kombinieren desselben mit
3-(L-Aspartyl-D-alanamido)-2,2,4,4-tetramethylthietan sowie eine künstlich gesüßte Masse mit 0,5
bis 20 Gewichsteil(en) Acesulfame und 80 bis 99,5
Gewichtsteilen 3-(L-Aspartyl-D-alanamido)-2,2,4,4-tetramethylthietan
bekannt. Es wird über einen Synergismus der Süßeintensität
bis zu 24% bei einem Verhältnis Thietanderivat/Acesulfame
von 14/86 berichtet.
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Die US-PS 4 158 068 (von Von Rymon Lipinski und Mitarbeiter)
berichtet und beansprucht ein Süßungsgemisch zur Verbesserung
der saccharoseartigen Qualität des Kaliumsalzes von
3,4-Dihydro-6-methyl-1,2,3-oxathiazin-4-on-2,2-dioxid (Acetosulfame K).
Acetosulfame K wird mit mindestens einem Süßungsmittel aus
der Gruppe Aspartylpeptidestersüßungsmittel,
Sulfamatsüßungsmittel, Sulfimidsüßungsmittel und Dihydrochalconsüßungsmittel
kombiniert.
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Aus der GB-PS 2 154 850A sind ein gesüßtes Getränk, wie
Cola, Tee und Kaffee, sowie ein Verfahren zum Süßen eines
Getränks, wie Cola, Tee und Kaffee, durch Kombinieren von
Chlordesoxysaccharose und Cyclamat (entweder alleine oder
in Kombination mit anderen kalorienarmen Süßungsmitteln) in
einem Verhältnis von 90:10 bis 10:90, wobei das Cyclamat
(wenn mit anderen Süßungsmitteln kombiniert) in einer Menge
von 30 bis 100% des Cyclamatteils mitverwendet wird, bekannt.
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Aus der GB-A-2 153 651 ist ein Verfahren zum Süßen eines
kalorienarmen, mit Kohlensäure versetzten und einen sauren
PH-Wert aufweisenden alkoholfreien Getränks, z.B. eines
Colagetränks, durch Einarbeiten einer Kombination eines
Chlorsaccharosesüßungsmittels und eines Peptidsüßungsmittels
im Verhältnis 40:60 bis 72:28 bekannt. Die Kombination soll
hinsichtlich ihrer Süßungsqualität in derartigen
alkoholfreien Getränken Saccharose weitestgehend nahekommen.
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Aus der WO 88/08672 sind Kaugummimassen mit dem Süßungsmittel
Sucralose bekannt. Diese Kaugummimassen sind so
ausgestaltet, daß beim anfänglichen Kauen die Sucralose in einer
Menge von weniger als 8 Saccharoseeinheiten pro Minute und
10 min später während des Kauens in einer Menge von mehr
als 3 Saccharoseeinheiten pro min freigegeben wird. Die
Massen können für eine Anfangssüße auch rasch
freisetzbare Süßungsmittel, wie Aspartame, enthalten.
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Es gibt also die verschiedensten intensiven Süßungsmittel
mit speziellen Süßungsintensitäten in bezug auf Saccharose.
Es besteht jedoch immer noch ein Bedarf nach Süßungsmassen
mit variierenden Eigenschaften und Süßungsintensitäten zur
Verwendung in unterschiedlichen (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Massen. So wäre es wünschenswert, synergistische
Kombinationen von Süßungsmitteln zur Verwendung in (als
Nahrungsmittel) aufnehmbaren Massen zur Verfügung stellen zu können.
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Solche synergistische Kombinationen würden eine Verminderung
der Gesamtmenge an Süßungsmasse gestatten und dabei Kosten,
Stabilitätsprobleme, Geschmacksprobleme, Probleme bezüglich
des Kaloriengehalts und Karies erzeugende Eigenschaften
vermindern. Die vorliegende Erfindung sorgt für solche
synergistische Süßungsmassen und stellt die verschiedensten (als
Nahrungsmittel aufnehmbaren) Massen mit einem Gehalt an
solchen synergistischen Süßungsmassen bereit.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine synergistische
Süßungsmasse, enthaltend ein Chlordesoxyderivat von Saccharose
und ein nicht-bitteres intensives Süßungsmittel, wobei es sich
bei dem nicht-bitteren intensiven Süßungsmittel um ein
Dipeptidsüßungsmittel handelt und die Menge an Chlordesoxyderivat der
Saccharose und die Menge des nicht-bitteren intensiven
Süßungsmittels in einem Verhältnis von etwa 83,3:16,7 vorliegen.
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Erfindungsgemäß wird eine synergistische Süßungsmasse, die
ein Chlordesoxyderivat von Saccharose und ein nicht-bitteres,
intensives Süßungsmittel umfaßt, bereitgestellt, wobei das
nicht-bittere, intensive Süßungsmittel aus einem
Dipeptidsüßungsmittel besteht und die Menge an dem Chlordesoxyderivat
von Saccharose zu der Menge an dem nicht-bitteren intensiven
Süßungsmittel in einem Verhältnis von etwa 83,3:16,7 steht.
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Erfindungsgemäß werden Süßungsmassen bereitgestellt, in denen
zur Herbeiführung eines Synergismus an Süßungsintensität
spezielle intensive Süßungsmittel in speziellen Verhältnissen
kombiniert sind. Die zugesetzten Mengen der beschriebenen
intensiven Süßungsmittelkombinationen liefern also einen
höheren Grad an Süßeintensität als er bei loser Kombination
der Süßungsmittel zu erwarten gewesen wäre. Der Grad an
Süßungsintensität übersteigt auch denjenigen jeden
Süßungsmittels alleine. Überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß
Chlordesoxysaccharosederivate in Kombination mit einer Art
nicht-bitteren intensiven Süßungsmittels in dem beanspruchten
Verhältnis einen bis zu etwa 20%igen
Süßeintensitätssynergismus gegenüber der durch bloße Kombination der Süßungsmittel
oder der Süßungsmittel alleine zu erwartenden Süßeintensität
liefern.
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Bei dem bevorzugten Chlordesoxysaccharosederivat handelt
es sich um
4,1',6'-Trichlor-4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose, das auch als
4-6-Dichlor-4,6-didesoxy-alpha-D-galactopyranosyl-6-chlor-6-desoxy-beta-D-fructofuranosid
(Sucralose) bekannt ist. Bei dem nicht-bitteren intensiven
Süßungsmittel handelt es sich um ein Dipeptid-Süßungsmittel, wie
N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin-1-methylester (Aspartame)
und L-alpha-Aspartyl-N-(2,2,4-tetramethyl-3-thietanyl)-D-
alaninamidhydrat (Alitame).
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Die synergistische Süßungskombination enthält das
Chlordesoxysaccharosederivat und das nicht-bittere intensive Dipeptid-
Süßungsmittel im Verhältnis von etwa 83,3:16,7.
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Fig. 1 stellt in Balkengraphik die bei Sucralose/Aspartame-
Lösungen 1 bis 9 (Beispiel I) ermittelte
Süßeintensität dar.
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Fig. 2 zeigt in graphischer Darstellung die zu
verschiedenen Kauzeitpunkten bei Sucralose/Aspartame-Kaugummis
A bis I (Beispiel II) ermittelte Süßeintensität.
Die gerade Linie durch jede der Kurven steht für
die erwartete Süßeintensität bei den verschiedenen
Süßungsmittelverhältnissen. Die Kurve der aktuellen
Intensitätenzeigt den Bereich der Verhältnisse,
innerhalb deren Süßungssynergismus gefunden wurde.
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Fig. 3 zeigt in graphischer Darstellung die zu
verschiedenen Kauzeitpunkten bei Sucralose/Alitame-Kaugummis
J bis N (Beispiel III) ermittelte Süßeintensität.
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine spezielle
Kombination von Süßungsmitteln zur Herbeiführung eines
Süßeintensitätsynergismus. Insbesondere wird durch diese Erfindung
eine synergistische Süßungskombination, ein Verfahren zum
Süßen verschiedener (als Nahrungsmittel) aufnehmbarer
Massen, einschließlich Gummis und Süßwaren, und insbesondere unter
Verwendung der erfindungsgemäßen synergistischen Süßungsmassen
gesüßte Gummi- und Süßwarenprodukte bereitgestellt.
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Die synergistische Süßungsmasse umfaßt ein
Chlordesoxyderivat der Saccharose und ein nicht-bitteres intensives Dipeptid-
Süßungsmittel. Beispiele, auf die die Erfindung jedoch nicht
beschränkt ist, für Chlordesoxysaccharosederivate sind:
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1. 1-Chlor-1'-desoxysaccharose;
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2.
4-Chlor-4-desoxy-alpha-D-galactopyranosyl-alpha-D-fructofuranosid oder
4-Chlor-4-desoxygalactosaccharose;
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3. 4-Chlor-4-desoxy-alpha-D-galactopyranosyl-1-chlor-1-
desoxy-beta-D-fructofuranosid oder
4,1'-Dichlor-4,1'-didesoxygalactosaccharose;
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4. 1',6'-Dichlor-1',6'-didesoxysaccharose;
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5. 4-Chlor-4-desoxy-alpha-D-galactopyranosyl-1,6-dichlor-
1,6-didesoxy-beta-D-fructofuranosid oder 4,1',6'-Trichlor-
4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose;
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6. 4, 6-Dichlor-4,6-didesoxy-alpha-D-galactopyranosyl-6-
chlor-6-desoxy-beta-D-fructofuranosid oder
4,6,6'-Trichlor-4,6,6'-tridesoxygalactosaccharose;
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7. 6,1',6'-Trichlor-6,1',6'-tridesoxysaccharose;
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8. 4,6-Dichlor-4,6-didesoxy-alpha-D-galactopyranosyl-1,6-
dichlor-1,6-didesoxy-beta-D-fructofuranosid oder 4,6,1',6'-
Tetrachlor-4,6,1',6'-tetradesoxygalactosaccharose und
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9. 4,6,1',6'-Tetrachlor-4,6,1',6'-tetradesoxysaccharose.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird
4-Chlor-4-desoxy-alpha-D-galactopyranosyl-1,6-dichlor-1,6-didesoxy-beta-
D-fructofuranosid, das auch als 4,1',6'-Trichlor-4,1',6'-
tridesoxygalactosaccharose (Sucralose) bekannt ist,
eingesetzt.
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Nicht-bittere intensive Süßungsmittel, d.h.
Dipeptid-Süßungsmittel, die - ohne auf die folgenden Beispiele beschränkt
zu sein - in Kombination mit dem
Chlordesoxysaccharosederivat verwendet werden können, sind:
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1. N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin 1-Methylester
(Aspartame);
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2. L-alpha-Aspartyl-N-(2,2,4,4-tetramethyl-3-thietanyl)-
D-alaninamidhydrat (Alitame);
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3. Methylester von L-Aspartyl-L-phenylglycerin;
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4. Methylester von L-Aspartyl-L-2,5-dihydrophenylglycin;
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5. L-Aspartyl-2,5-dihydro-L-phenylalanin;
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6. L-Aspartyl-L-(1-cyclohexylen)-alanin.
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Vergleiche auch Mazur und Mitarbeiter in "J. Am. Chem. Soc.",
91:10 (1969), "Structure-Taste Relationships of Some Dipeptides".
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Dipeptid-
Süßungsmittel, wie N-L-alpha-Aspartyl-L-phenylalanin
1-Methylester (Aspartame), mit dem Chlordesoxysaccharosederivat
kombiniert. Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird
L-alpha-Aspartyl-N-(2,2,4,4,-tetramethyl-3-thietanyl)-D-
alaninamidhydrat (Alitame) mit dem
Chlordesoxysaccharosederivat kombiniert.
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Die speziellen Mengen an Chlordesoxysaccharosederivat und
nicht-bitterem intensivem Süßungsmittel vom Dipeptidtyp,
die für den Synergismus erforderlich sind, liegen im
Verhältnis (Chlordesoxysaccharose): (nicht-bitteres Dipeptid) von
etwa 83,3:16,7.
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Diese speziellen Verbindungen in diesen speziellen
Verhältnissen liefern eine Süßungsmasse mit überraschender und
unerwarteter Süßeintensität. Die Süßeintensität ist im Vergleich
zu derjenigen von Saccharose deutlich stärker, als bei großer
Kombination der Süßungsbestandteile und Addition der
betreffenden Süßeintensitäten zu erwarten gewesen wäre. Die
Anmelder
haben überraschenderweise gefunden, daß eine Kombination
der Chlordesoxysaccharose mit dem nicht-bitteren Dipeptid-
Süßungsmittel zu einem Synergismus des Süßungseffekts von
bis zu 20% führte. Dies ist folglich deshalb von Vorteil,
weil die zum angemessenen Süßen einer (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Masse erforderlichen Süßungsmittelmengen ohne
Einfluß auf die Süße einer solchen (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Masse um bis zu etwa 20% verringert werden können.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die
Zubereitung verschiedener (als Nahrungsmittel) aufnehmbarer
Produkte, z.B. von Nahrungsmitteln und Getränken
einschließlich Kaugummis und Süßwarenprodukte, unter Verwendung der
erfindungsgemäßen synergistischen Süßungsmasse als
Süßungsmittel. Erfindungsgemäß wird eine synergistische Süßungsmasse
der beschriebenen Art in eine übliche Kaugummi- oder
Süßwarenrezeptur eingearbeitet.
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Nachdem sie einmal zubereitet ist, kann die erfindungsgemäße
synergistische Süßungsmasse zum zukünftigen Gebrauch gelagert
oder mit üblichen Zusätzen, z.B. pharmazeutisch akzeptablen
Trägern und Süßwarenbestandteilen, zur Herstellung der
verschiedensten (als Nahrungsmittel) aufnehmbaren Massen vereinigt
werden. Solche Massen können in Form von Getränken, Nahrungs-
oder Lebensmitteln, Zahnpaste, Geleebonbons oder -früchten,
Extrakten, Arzneimitteln, nichtrezeptpflichtigen
Medikamenten, Gummis, Süßwaren und dergleichen vorliegen. Die
pharmazeutisch akzeptablen Träger können aus einem breiten
Materialbereich ausgewählt sein. Ohne darauf beschränkt zu sein,
können diese Materialien aus Verdünnungsmitteln, Bindemitteln
und Klebstoffen, Gleitmitteln, den Zerfall fördernden
Mitteln, Färbemitteln, Geschmacks- oder Aromastoffen,
Süßungsmitteln und verschiedenen Materialien, wie Puffern und
Adsorptionsmitteln, bestehen, um eine spezielle Masse herzustellen.
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Die Zubereitung von Süßwaren- und Kaugummiprodukten ist
seit langem bekannt.
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Insbesondere unter dem Gesichtspunkt von Kaugummirezepturen
kann erfindungsgemäß als Gummigrundlage jede bekannte
wasserunlösliche Gummigrundlage verwendet werden. Nicht
beschränkende Beispiele für in Gummigrundlagen geeignete Polymere
sind Substanzen pflanzlichen Ursprungs, wie Chicle, Jelutong,
gutta percha und Kronengummi, synthetische Elastomere, wie
Butadien/Styrol- und Isobutylen/Isopren-Mischpolymere,
Polyethylen, Polyisobutylen und Polyvinylacetat sowie
Mischungen derselben.
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Die Menge an verwendeter Gummigrundlage kann in
Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, z.B. der Art der
verwendeten Grundlage, der gewünschten Konsistenz und den sonstigen
zur Herstellung des Endprodukts verwendeten Komponenten
sehr verschieden sein. Bezogen auf die endgültige Gummimasse
betragen die Mengen in der Regel 5,0 bis 99,0 Gew.-%,
vorzugsweise 15,0 bis 45,0 Gew.-%.
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Es können Elastomerenlösungsmittel, wie Methyl-, Glycerin-
oder Pentaerythritester von Kollophoniumsorten und Gummis
oder modifizierten Kollophoniumsorten und Gummis,
beispielsweise der Pentaerythritester von teilweise hydriertem
Holzkollophonium, der Pentaerythritester von Holzkollophonium,,
der Glycerinester von Holzkollophonium, der Glycerinester
von teilweise dimerisiertem Kollophonium, der Glycerinester
von polymerisiertem Kollophonium, der Glycerinester vom
Tallölkollophonium und dergleichen, sowie Terpenharze
einschließlich Polyterpen in einer Menge von 5,0 bis 75,0,
vorzugsweise 45,0 bis 70,0 Gew.-% der Gummigrundlage (mit)-
verwendet werden.
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Zum Erreichen gewünschter Gefüge- und Konsistenzeigenschaften
können der Gummigrundlage auch Plastifizierungsmittel oder
weichmachende Mittel, wie Lanolin, Stearinsäure,
Natriumstearat, Kaliumstearat, Glyceryltriacetat, acetyliertes
Monoglycerid, Glycerin, hydrierte Pflanzenöle, Naturwachse,
Erdölwachse, wie Polyethylenwachse, Paraffinwachse,
mikrokristalline Wachse, Fettwachse, Sorbitanmonostearat, Talk,
Propylenglykol und Mischungen derselben einverleibt werden.
Solche Materialien werden, bezogen auf die fertige
Gummigrundlagenmasse , in Mengen von allgemein bis zu etwa 30 Gew.-%,
vorzugsweise von 3,0 bis 7,0 Gew.-% (mit) verwendet.
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Der Kaumgummi kann gleicherweise weitere übliche Zusätze
einschließlich von Füllstoffen, wie Calciumcarbonat,
Aluminiumhydroxid, Aluminiumoxid, Aluminiumsilikat, Talkum und
Kombinationen derselben, Emulgatoren, wie Glycerylmonostearat
und Lecithin, Färbemittel,wie Titandioxid und andere für
Nahrungsmittel-, Arzneimittel- und kosmetische Zwecke
geeignete Farbstoffe, als F.D.&C.-Farbstoffe bekannt, und weitere
übliche dem Fachmann auf dem Kaugummigebiet bekannte
Kaugummizusätze enthalten.
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Bei der Zubereitung von (als Nahrungsmittel) aufnehmbaren
Produkten verwendbare Aroma- oder Geschmacksstoffe können
von Pflanzen, Blättern, Blüten, Früchten und dergleichen
und Kombinationen derselben herrühren. Beispiele für Aroma-
oder Geschmacksöle sind Spearmintöl, Pfefferminzöl, Zimtöl
und Wintergrünöl (Methylsalicylat). Ferner eigenen sich
künstliche, natürliche oder synthetische Fruchtaromen, wie
Citrusöle, einschließlich Zitrone, Orange, Traube, Limone
und Grapefruit, sowie Fruchtessenzen, einschlielich Apfel,
Erdbeere, Kirsche, Ananas und dergleichen.
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Das Geschmacks- oder Aromamittel kann in dem Kaugummi
entweder in flüssiger Form und/oder trockener Form verwendet
werden. Wenn in trockener Form zum Einsatz gebracht, kann
man sich geeigneter Trocknungsmaßnahmen, z.B. einer
Sprühtrocknung des Öls, bedienen. Andererseits kann es auch auf
wasserlösliche Materialien, wie Cellulose, Stärke, Zucker,
Maltodextrin, Gummiarabicum und dergleichen absorbiert
werden. Die in der Praxis durchgeführten Techniken zur
Zubereitung solcher getrockneter Formen sind bekannt und bilden
keinen Teil dieser Erfindung.
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Die Menge an verwendetem Aroma- oder Geschmacksstoff stellt
ebenfalls eine von Faktoren, z.B. der (Geschmacks-)Stärke und der
verwendeten Gummigrundlage, bestimmte Präferenzangelegenheit
dar. Bezogen auf die fertige Kaugummimasse,betragen diese
Mengen im allgemeinen 0,01 bis 5,0, zweckmäßigerweise 0,1
bis 3,0, vorzugsweise 0,15 bis 2,5 Gew.-%.
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Die Kaugummimasse kann ein füllendes Süßungsmittel enthalten.
Solche füllende Süßungsmittel können wasserlöslich sein.
Beispiele für solche wasserlösliche füllende Süßungsmittel sind
(ohne darauf beschränkt zu sein): Monosaccharide, Disaccharide
und Polysaccharide, wie Xylose, Ribose, Glucose, Mannose,
Galactose, Fructose, Dextrose, Saccharose, Zucker, Maltose,
teilweise hydrolysierte Stärke oder Maissirupfeststoffe und
Zuckeralkohole, wie Sorbit, Sylit, Mannit, Maltit, Isomalt,
hydriertes Stärkehydrolysat und Mischungen derselben. Bezogen
auf die fertige Kaugummimasse, werden die beschriebenen
wasserlöslichen füllenden Süßungsmittel in Mengen von
zweckmäßigerweise 2,0 bis 75,0, vorzugsweise 10,0 bis 65,0 Gew.-%
eingesetzt.
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Die synergistische Süßungsmasse kann der Kaugummimasse,
bezogen auf ihr Endgewicht, in Mengen von 0,0025 bis 5,0,
vorzugsweise 0,005 bis 2,0 Gew.-% einverleibt werden. Diese Mengen
sind erforderlich, um, unabhängig von dem durch das Aromaöl
vermittelten Aroma- oder Geschmacksgrad, den gewünschten
Süßegrad zu erreichen.
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Die synergistische Süßungsmasse kann eine ansonsten üblichen
Kaugummirezeptur unter Verwendung von ansonsten üblichen
Kaugummirezepturen nach dem Fachmann bekannten
Standardtechniken und unter Verwendung von dem Fachmann bekannten Anlagen
eingearbeitet werden.
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Gemäß einer typischen Ausführungsform wird die
Kaugummigrundlage mit einem Plastifizierungsmittel zusammen mit sonstigen
Zusätzen, z.B. Füllstoffen, massigerhöhenden Mitteln,
Weichmachern und Färbemitteln,unter Erwärmen gemischt, um die
Mischung zu plastifizieren sowie die Härte, Viskoelastizität
und Formbarkeit der Grundlage einzustellen. Obwohl die
Erwärmungstemperatur sehr verschieden sein kann, beträgt sie
aus praktischen Gesichtspunkten vorzugsweise etwa 70ºC bis
etwa 120ºC. Danach wird die Kaugummigrundlage mit den
Geschmacks- oder Aromastoffen und den intensiven Süßungsmitteln,
die mit anderen Bestandteilen vorgemischt worden sein können,
gemischt. Nach beendetem Vermischen wird die Kaugummirezeptur
ausgetragen und in eine geeignete Form gebracht. Die
erfindungsgemäßen Kaugummis können beliebige bekannte Formen
aufweisen und beispielsweise aus Kaugummistäben,
Kaugummistreifen, Kaugummiklumpen, Kaugummischnitzeln, beschichteten
Gummis sowie zentral-gefüllten Gummis bestehen.
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Die Zubereitung von Süßwarenrezepturen ist bekannt und hat
sich über die Jahre hinweg kaum geändert.
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Harte gekochte Zuckerwaren erhält man aus einem Gemisch aus
Zucker und sonstigen Kohlenhydraten, die in amorphem oder
glasigem Zustand gehalten werden. Diese Form ist als fester
Zuckersirup mit in der Regel einem Feuchtigkeitsgehalt von
0,5 bis 1,5 % anzusehen. solche Materialien enthalten
normalerweise
bis zu 92,0 % Maissirup, bis zu 55,0 % Zucker
und 0,1 bis 5,0 % Wasser. Den Sirupbestandteil erhält man
in der Regel aus Maissirup hohem Fructoseanteils, der jedoch
auch noch andere Materialien enthalten kann. Es können auch
noch weitere Bestandteile, wie Geschmacks- oder Aromastoffe,
Süßungsmittel, Säuerungsmittel und Färbemittel zugesetzt
werden.
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Im Gegensatz dazu enthalten Süßwaren in Preßtablettenform
teilchenförmige Materialien. Sie werden unter Druck in ihre
(endgültige) Form gebracht. Sie enthalten in der Regel Zucker
in Mengen bis zu 95,0 % und typische Tablettenstreckmittel,
wie Bindemittel und Gleitmittel, sowie Geschmacks- und
Aromastoffe sowie Färbemittel.
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Es können weiche Süßwaren hergestellt werden. Diese
Materialien enthalten zwei Hauptkomponenten, nämlich einen
hochsiedenden Sirup, wie Maissirup, und eine Frappe relativ leichten
Gefüges, das in der Regel aus Gelatine, Eialbumin,
Milchproteinen, wie Casein, Pflanzenproteinen, wie Sojaprotein,
die einer Gelatinelösung einverleibt und (damit) rasch bei
Umgebungstemperatur zur Bildung einer belüfteten
schwammartigen Masse gemischt werden, erhalten wird. Das Frappe ist
im allgemeinen relativ leicht und kann beispielsweise einen
Dichtebeereich von 0,5 bis etwa 0,7 g/cm³ aufweisen. Das
Frappe wird anschließend zu der aufgeschmolzenen Süßigkeiten-
bzw. Bonbonmasse zugegeben und (mit dieser) bei
Temperaturen zwischen 65,6ºC (150ºF) und 121ºC (250ºF) bis zur
Homogenität gemischt. Nach Temperaturerniedrigung des
Gemischs unter den Schmelzpunkt der Matrix können der
Zusammensetzung anschließend weitere Bestandteile, wie Geschmacks-
oder Aromastoffe und Färbemittel zugesetzt werden.
Schließlich wird die Rezeptur weiter gekühlt und zu Stücken der
gewünschten Abmessungen ausgeformt.
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Eine allgemeine Abhandlung der verschiedenen Arten von
Süßwaren findet sich bei H. A. Lieberman und L. Lachman
"Pharmaceutical Dosage Forms: Tablets", Band 1, Marcel Dekker,
Inc., New York, N.Y.
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Es sei darauf hingewiesen, daß bei der Zubereitung der die
synergistische Süßungsmasse enthaltenden (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Massen als Vorrichtungen übliche Koch- und
Mischvorrichtungen zur Herstellung von (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Produkten, einschließlich von Kaugummis und
Süßwaren eingesetzt werden können. Die Wahl spezieller
Vorrichtungen dürfte dem Fachmann keine Schwierigkeiten
bereiten.
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Die folgenden erfindungsgemäßen Beispiele und
Vergleichsbeispiele veranschaulichen die Erfindung, sie beschränken sie
jedoch keineswegs. Sämtliche "Prozentangaben" beziehen sich,
sofern nicht anders angegeben, auf das Gewicht der fertigen
Masse.
BEISPIEL 1
Bestimmung der synergistischen Süßungsmittel-
Kombination in Lösung.
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Es wurden anfängliche Vorratslösungen von 4,1',6'-Trichlor-
4,1',6'-tridesoxygalactosaccharose (Sucralose) und N-L-alpha-
Aspartyl-L-phenylalanin 1-Methylester (Aspartame) zubereitet.
Von dem Aspartame wurde eine 1,0 %ige Lösung, von der
Sucralose eine 0,30 %ige Lösung zubereitet. Diese Vorratslösungen
wurden dann in folgenden Verhältnissen zu Testlösungen vereinigt:
Lösung
% Sucralose
% Aspartame
erfindungsgemäß:
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Auf einer relativen Skala von Saccharose = 1, Sucralose = 600X
und Aspartame = 180X sollten die zuvor angegebenen
Prozentanteile an Süßungsmitteln in Lösung 1 und Lösung 9 äquivalente
Süßeintensitäten liefern. Ein Variieren der Mengen an
Sucralose und Aspartame um die auf die zuvor definierten
Endpunkte bezogenen Prozentanteile sollte ins den Lösungen 2 bis 8 für
äquivalente Süßeintensitäten sorgen. Überraschenderweise hat
sich dies als nicht zutreffend erwiesen.
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Eine aus 7 Fachleuten bestehende Testmannschaft mit Erfahrung
bei der organoleptischen Bewertung von (als Nahrungsmittel)
aufnehmbaren Produkten, einschließlich von Süßungsmitteln,
bewerteten die beschriebenen Lösungen und fanden folgende
Süßeintensitäten:
Lösung
Süßeintensität
erfindungsgemäß:
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Diese Erkenntnisse sind in Fig. 1 graphisch dargestellt.
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Die Lösungen im Verhältnis Sucralose:Aspartame
(Desoxychlorsaccharose:nicht-bitteres intensives Dipeptidsüßungsmittel)
zeigten einen Süßeintensitätssynergismus bei etwa 65:35 bis
etwa 91,7:8,3, deutlicher bei etwa 72:28 bis 90:10 und
besonders ausgeprägt im beanspruchten Verhältnis von etwa 83,3:16,7.
BEISPIEL II
Bestimmung der synergistischen Süßungsmittel-
Kombination in Kaumgummi
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Nach üblichen Kaugummiherstellungsmaßnahmen wurden Kaugummis
mit Sucralose und Aspartame entsprechend den in Beispiel I
ermittelten Synergismusverhältnissen hergestellt. Die Gummis
besaßen folgende Rezepturen:
Erfindungsgemäß:
BEISPIEL
Bestandteile Gummigrundlage
Geschmacks- oder Aromastoff
Weichmacher
Füllende Süßungsmittel
Färbemittel
Sucralose
Aspartame
Verhältnis zu Sucralose/Aspartame
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Eine aus 10
Fachleuten bestehende Testmannschaft mit
Erfahrung bei der organoleptischen Bewertung von (als
Nahrungsmittel) aufnehmbaren Produkten, einschließlich von Kaugummis,
bewerteten die Kaugummis A bis einschließlich I hinsichtlich
ihrer Süßeintensität nach 30 sec, 2 min, 6 min bzw. 10 min
Intervallen. Sie fanden folgendes:
Kaugummi
Süßeintensität
erfindungsgemäß:
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Diese Erkenntnisse sind in Fig. 2 graphisch dargestellt.
Hierbei ist die Süßeintensität gegen % Sucralose: % Aspartame
aufgetragen. Die durch die einzelnen graphischen
Darstellungen laufenden geraden Linien zeigen die erwartete
Süßeintensität.
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Es wurde der Schluß gezogen, daß die Kaugummis A, G, H und I
eine äquivalente Süßeintensität zeigten, was darauf hindeutet,
daß zwischen der Sucralose und dem Aspartame bei diesen
Verhältnissen (100:0, 50:50, 25:75 und 0:100) kaum ein oder
kein synergistischer Süßeeffekt auftrit. Die Kaugummis B,
C, D, E und F zeigten wechselnde Grade an verstärker
Süßeintensität, was darauf hindeutet, daß zwischen den
Süßungsmitteln bei etwa 65:35 bis etwa 91,7:8,3 ein synergistischer
Effekt zu verzeichnen ist. Größerer Synergismus zeigte sich
beim Verhältnis von etwa 72:28 bis 90:10. Der größte
synergistische Effekt trat bei dem erfindungsgemäßen Verhältnis
von etwa 83,3:16,7 auf.
BEISPIEL III
Bestimmung der synergistischen Süßungsmittel-Kombination
in Kaugummi
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Nach üblichen Kaugummiherstellungsmaßnahmen wurden Kaugummis
mit Sucralose und Alitame entsprechend den
Synergismusverhältnissen gemäß Beispiel I zubereitet. Die Gummis besaßen
folgende Rezepturen:
BEISPIEL
Bestandteile Gummigrundlage
Geschmacks- oder Aromastoff
Weichmacher
Füllende Süßungsmittel
Färbemittel
Sucralose
Alitame
Verhältnis Sucralose/Alitame
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Eine aus 10 Fachleuten bestehende Testmannschaft mit
Erfahrung bei der organoleptischen Bewertung von (als
Nahrungsmittel) aufnehmbaren Produkten, einschließlich von Kaugummis,
bewerteten die Kaugummis J bis einschließlich N bezüglich
ihrer Süßeintensität nach 30 sec, 2 min bzw. 6 min
Intervallen. Sie fanden folgendes:
Kaugummi
Süßeintensität
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Diese Erkenntnisse sind in Fig. 3 graphisch dargestellt.
Darin ist die Süßeintensität gegen % Sucralose: % Alitame
aufgetragen.
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Es wurde der Schluß gezogen, daß die Kaugummis J, L, M und N
eine äquivalente Süßeintensität zeigten, was darauf hindeutet,
daß zwischen Sucralose und Alitame bei diesen Verhältnissen
(100:0, 50:50, 25:75 und 0:100) kaum ein oder kein
synergistischer Süßeeffekt feststellbar ist. Der Kaugummi K zeigte
eine verstärkte Süßeintensität bei einem Verhältnis von
75:25, das in dem Bereich entsprechend demjenigen der %
Sucralose: % Aspartame - Synergismusverhältnisse liegt.
Dies zeigt einen synergistischen Effekt zwischen den
Süßungsmitteln bei etwa 65:35 bis etwa 91,7:8,3, einen stärkeren
Synergismus bei einem Verhältnis von etwa 72:28 bis 90:10 und
den stärksten synergistischen Effekt beim Verhältnis 83,3:16,7.
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Die in dieser Anmeldung angegebenen Verhältnisse
Chlordesoxyderivat von Saccharose/nicht-bitteres intensives
Süßungsmittel sind aus dem Gewicht berechnet.