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Ein Hauptproblem bei der Ausgabe verordneter Arzneimittel
besteht darin, daß ein hoher Anteil dieser Arzneimittel von
Patienten eingenommen wird, die sehbehindert oder medizinisch
behindert oder beides sind. Es ist sogar außerhalb von
Medizinerkreisen bekannt, daß die verordneten Arzneimittel
für eine maximale Wirksamkeit, tatsächlich manchmal gegen die
Wirksamkeit, wie verordnet eingenommem werden müssen; das
heißt, daß als besondere Dosiermenge beispielsweise eine
(Pille) pro Tag, eine zu jeder Mahlzeit, eine zu jeder
Mahlzeit und beim Zubettgehen, eine alle vier Stunden usw.
angegeben ist. Zusätzlich sind die Benutzer der Arzneimittel
häufig aufgefordert, mehr als ein Arzneimittel einzunehmen,
und normalerweise sind die Dosiermengen für verschiedene
Arzneimittel unterschiedlich. Inbezug auf den geistigen und
visuellen Scharfsinn ist das Befolgen der Vorschriften auf
den Arzneiflaschen nicht schwierig, aber für eine große
Anzahl von die verordneten Arzneimittel verbrauchenden
Benutzern ist es ein ernstes Problem.
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Die vorliegende Erfindung ist auf ein System gerichtet, das
dem Apotheker erlaubt, die Arzneimittel in Behältern in einer
Weise auszugeben, die den visuell und/oder medizinisch
Behinderten von der Verschiedenheit der Arzneimittel und der
Verschiedenheit der Dosiervorschriften in Kenntnis setzt.
Zusätzlich sorgt das System dieser Erfindung für eine bequeme
Art, wie der Apotheker den Typ des Behälters notieren kann,
in dem besondere Arzneimittel für den Benutzer vorgesehen
sind, und für eine Unterstützung des Benutzers beim
geeigneten Gebrauch der Arzneimittel.
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Das System verwendet eine Anzahl Behälter für die Ausgabe von
verordneten Arzneimitteln. Die Behälter können aus Plastik im
Spritzformverfahren und als zylindrischer Typ hergestellt
sein, wobei jeder Behälter einen Boden, eine zylindrische
Seitenwand und eine Öffnung aufweist, die mit einem Deckel
abgedeckt ist. Jeder Behälter weist mindestens ein sichtbares
und abtastbares Anzeigemittel in Form eines erhabenen Symbols
auf. Das erhabene Symbol hat eine Form, die leicht visuell
und/oder durch Abtasten erkennbar ist. Das Symbol kann ein
Ring, ein Quadrat, eine horizontale Bank, eine vertikale Bank
oder dergleichen sein.
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Das erhabene Symbol wird in voneinander getrennter Anordnung
in einer Anzahl wiederholt, die für die verordnete
Dosiermenge kennzeichnend ist.
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Bei der bevorzugten Ausführung besitzt der Behälter vom
Hersteller aus ein entfernbares, gummiertes Etikett, das
Auskunft über die Form des Symbols und die Anzahl der Symbole
auf dem Behälter gibt.
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Die Behälter werden vorzugsweise an Apotheker als System
geliefert, das aus einer Reihe von Behältersätzen besteht.
Jeder Behältersatz enthält ein ausgewähltes Symbol, und jeder
Behälter des Satzes trägt eine unterschiedliche Anzahl
solcher ausgewählter Symbole. BeisPielsweise kann ein typischer
Satz vier Behälter aufweisen, die jeweils Ein Symbol in Form
eines erhabenen Rings tragen. Der erste Behälter hat einen
erhabenen Ring; der zweite Behälter trägt zwei voneinander
getrennte Ringe; der dritte Behälter trägt drei voneinander
getrennte Ringe, und der vierte Behälter hat vier voneinander
getrennte Ringe. Die erhabenen Symbole sind. derart
ausgebildet, daß sie visuell leicht unterscheidbar sind, und sind
vorzugsweise derart strahlend gefärbt, daf. sie sich von der
Behälterfarbe abheben. Die Symbole haben Eine solche Größe
und Höhe, daß sie bei Abtastung leicht unterscheidbar sind,
so daß ein Benutzer durch Abtasten des Behälters leicht zwei
Merkmale erkennen kann. Das erste vom Benutzer zu erkennende
Merkmal ist die Form des Symbols, beispielsweise ein Quadrat,
ein Ring, eine vertikale Bank, eine horizontale Bank usw.
Dieses Merkmal informiert den Benutzer über die Art des im
Behälter vorhandenen, verordneten Arzneimittels. Daraufhin
kann der Benutzer die Anzahl solcher Symbole visuell und/oder
durch Abtasten feststellen. Dadurch wird der Benutzer über
die Dosiermenge für das besondere, im Behälter vorhandene,
verordnete Arzneimittel informiert. Wenn beispielsweise das
Arzneimittel einmal pro Tag einzunehmen ist, erscheint ein
solches Symbol auf dem Behälter. Wenn die Dosiermenge einmal
am Morgen und einmal zur Bettzeit ist, erscheinen zwei
solche Symbole. Wenn die Dosiermenge einmal vor jeder
Mahlzeit ist, erscheinen drei solche Symbole. Wenn die
Dosiermenge einmal zu jeder Mahlzeit und einmal zur Bettzeit ist,
erscheinen vier solche Symbole.
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Daher kann der Benutzer durch Sehen und/oder Ertasten leicht
ein Arzneimittel vom anderen unterscheiden und auch die
Dosiermenge erkennen. Angenommen sei, daß beispielsweise ein
Benutzer ein Arzneimittel A und ein Arzneimittel B einnimmt,
wobei das Arzneimittel A einmal am Tag und das Arzneimittel B
viermal am Tag einzunehmen ist. Der Apotheker wird dann immer
das Arzneimittel A in einem Behälter ausgeben, der ein
gewisses Symbol trägt, beispielsweise einen Ring, und er wird
immer das Arzneimittel B in einem Behälter ausgeben, der ein
unterschiedliches Symbol trägt, beispielsweise ein Quadrat.
Für diesen Verbraucher wird der Apotheker im weiteren immer
das Arzneimittel A in einen Behälter geben, der einen Ring
trägt, und er wird immer das Arzneimittel B in einen Behälter
geben, der vier Quadrate trägt. Der Benutzer lernt dann,
jedes Symbol mit einem bestimmten (unterschiedlichen)
Arzneimittel zu verbinden, und wird durch die Anzahl der Symbole
auf dem Behälter an die unterschiedlichen Dosiermengen
erinnert.
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Die individuellen Behälter werden an den Apotheker
vorzugsweise in Sätzen geliefert, wobei ein Satz für jedes Symbol
vorhanden ist und die Anzahl der Behälter in jedem Satz 1 bis
n beträgt; dabei ist n die Maximaldosiermenge für das
spezifische System. Wenn beispielsweise das System derart
beschaffen ist, daß es eine Dosiermenge von maximal vier
besitzt, dann weist jeder Satz vier Behälter auf. Ein
typischer, vollständiger Satz für die Verwendung durch einen
Apotheker wird beispielsweise in einem Ausgabetablett
vorhanden sein, das für jedes Farbsymbol verschiedene Farbetiketten
und sechzehn Behälter für die Ausgabe der Verordnungs-
Arzneimittel enthält. Wenn ein Benutzer ein Arzneimittel
kauft, wählt der Apotheker ein Symbol für dieses
Arzneimittel, beispielsweise einen Ring, aus. Der Apotheker wählt
daraufhin den Behälter aus, der eine der Dosiermenge
entsprechende Anzahl von Ringen trägt. Der Apotheker kann dann
dem Benutzer erläutern, daß ein Ring ein bestimmtes
Arzneimittel kennzeichnet. Wenn beispielsweise an einen Benutzer
ein Blutverdünnungsmittel ausgegeben worden ist, teilt der
Apotheker dem Benutzer mit, daß ein Behälter mit einem Ring
dies Blutverdünnungsmittel kennzeichnet. Wenn an denselben
Benutzer zusätzlich ein Antidepressionsmittel ausgegeben
worden ist, teilt der Apotheker dem Benutzer mit, daß ein
anderes Symbol, beispielsweise eine horizontale Bank, für
das Antidepressionsmittel gilt. Jedesmal, wenn der Apotheker
diesen Benutzer erneut mit dem Arzneimittel versorgt, wird
ein Behälter mit einem Symbol ausgewählt, das mit dem
Arzneimittel korreliert ist, und es wird der Behälter
ausgewählt, der die verordnete Dosiermenge kennzeichnet.
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Um den Apotheker bei der Zuordnung von Arzneimittel und
Benutzer zu unterstützen, ist jeder Behälter vorzugsweise vom
Hersteller aus mit einem entfernbaren, gummierten Etikett
versehen, das die Form des Symbols und die Anzahl der Symbole
auf dem Behälter angibt. Der Apotheker kann dann das
gummierte Etikett vom Behälter abziehen, bevor jener an den
Benutzer ausgehändigt wird. Das gummierte Etikett kann dann
unmittelbar in die vom Apotheker geführte Liste eingeklebt
werden. Dadurch kann der Apotheker immer jedes vom Benutzer
verwendete Arzneimittel mit demselben Symbol ausgeben. Er
kann Behälter verwenden, die das geeignete Symbol und die der
Dosiermenge entsprechende Anzahl von Symbolen tragen.
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Andere haben schon auf die Bedeutung der Anzeige von
Arzneimitteln und Dosiervorschriften auf dem Behälteräußeren
hingewiesen, so in den US-Patentschriften 2066183, 2456155,
2587147, 2713845, 2817451, 3446179, 3537422, 3648647 und
4208983.
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Die letztgenannte, am 24. Juni 1980 veröffentlichte US-
Patentschrift 4208983 mit den Erfindern Buckley et al und mit
dem Titel "Container For Symbolically Indicating
Pharmaceutical Prescription" kommt dem Anmeldungsgegenstand
möglicherweise am nächsten. Diese Patentschrift deckt das Konzept ab,
die Behälter außen mit Anzeigemitteln zu versehen, die durch
Abtasten unterscheidbar sind, aber dies in der Patentschrift
vorgeschlagene Konzept ist ziemlich komplex und verlangt vom
Apotheker, vom Behälteräußeren abstehende Teile
abzuschneiden. Das System gemäß dieser Patentschrift ist deshalb
ziemlich unhandlich zu benutzen und irrtum- und
fehleranfällig. Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung
gegenüber den vorbekannten Methoden zum Versuch der
Unterstützung des Benutzers von Arzneimitteln dar, und zwar
dadurch, daß ein einfaches, billiges und zweckrnäßiges System
zur Ausgabe von verordneten Arzneimitteln derart ausgebildet
ist, daß auf einfachste Weise eine Maximalinformation an den
Benutzer gegeben werden kann.
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Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen mit
Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
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Fig.1 zeigt eine isometrische Außenansicht eines Behälters
zur Ausgabe verordneter Arzneimittel, der die
Merkmale dieser Erfindung verwendet.
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Fig.2 zeigt eine Rückansicht des Behälters nach Fig.1 ohne
Deckel und mit einem gummierten, abnehmbaren Etikett.
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Die Figuren 3A, 3B, 3C und 3D zeigen bruchstückhafte Teile
der Außenfläche der zylindrischen Behälterwand mit
einem erhabenen Quadratsymbol als sichtbares und
fühlbares Anzeigemittel, wobei 1, 2, 3 und 4 soche
Symbole verwendet werden.
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Die Figuren 4A bis 4D zeigen die Verwendung von 1, 2, 3 und 4
Ringen als erhabene Symbole.
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Die Figuren 5A, 5B, 5C und SD zeigen die Verwendung von 1, 2,
3 und 4 vertikalen Bänken als erhabene Symbole.
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Die Figuren 6A, 6B, 6C und 6D zeigen die Verwendung von 1, 2,
3 und 4 horizontalen Bänken als erhabene Symbole.
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Fig.7 zeigt einen bruchstückhaften Querschnitt entlang der
Linie 7-7 der Fig. 4A mit dem erhabenen Symbol an der
Außenfläche des Behälters.
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Fig.8 zeigt einen bruchstückhaften Querschnitt durch die
Behälterwand entlang der Linie 8-8 der Fig. 3B mit
einem Quadrat als erhabenes Symbol.
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Fig.9 zeigt einen bruchstückhaften Querschnitt entlang der
Linie 9-9 der Fig.5A mit einer einzelnen vertikalen
Bank als erhabenes Symbol.
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Fig.10 zeigt einen bruchstückhaften Querschnitt durch die
Behälterwand mit drei horizontalen Bänken als
erhabene Symbole.
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In Fig.1 verwendet ein Behälter 10 die Merkmale dieser
Erfindung. Dieser Behälter hat die übliche Form eines
Arzneimittelbehälters und besteht üblicherweise aus Plastik. Dieser
Behälter ist ein offener Topf mit einem Boden 12 und einer
Zylinderwand 13; er ist mit einem Deckel 16 verschlossen. Die
Fig.2 zeigt den Behälter 10 ohne den Deckel 16, also den
offenen Topf 18. Der Behälter mit den Elementen 12 bis 18
stellt vorzugsweise den für die Ausgabe von verordneten
Arzneimittel üblichen Typ dar. Die vorliegende Erfindung
schlägt Mittel zur Modifizierung des Behälters vor, die dem
Benutzer sichtbare und fühlbare Informationen vermitteln, um
die Wahrscheinlichkeit zu vermindern, daß der sehbehinderte
und/oder medizinisch behinderte Benutzer die im Behälter
beigegebene Verordnung mißversteht.
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Zu diesem Zweck besitzt der Behälter außen, insbesondere an
der Außenfläche 14A seiner Seitenwand, ein integriertes,
erhabenes, sichtbares und fühlbar unerscheidbares
Anzeigemittel oder Symbol 20. Fig.1 zeigt drei solcher erhabener
Symbole 20, die jeweils die Form eines Quadrats haben.
Angenommen, ein Apotheker würde Arzneimittel in einem
Behälter nach Fig.1 ausgeben, dann gibt das in Form eines
erhabenen Quadrats vorliegende Symbol dem Benutzer Auskunft
über die Art des Arzneimittels. Das Symbol mit dem erhabenen
Quadrat würde hier dem Benutzer mitteilen, daß ein
Arzneimittel für einen besonderen Zweck, beispielsweise zur
Blutverdünnung, vorliegt. Mit diesem System wird der Benutzer
darüber informiert, daß jeder Behälter 10 mit dem erhabenen
Quadratsymbol das ihm verschriebene
Blutverdünnungsarzneimittel enthält. Deshalb kann der Benutzer sowhl mit seinem
Sehsinn als auch mit seinem Tastsinn lernen, sein
Blutverdünnungsarzneimittel richtig zu identifizieren.
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Die Anzahl der erhabenen Symbole gibt die Dosiermenge an.
Fig.1 zeigt drei solche erhabenen Quadratsymbole, die die
Dosiermenge entsprechend der Zahl 3 angeben; das kann dreimal
pro Tag zu jeder Mahlzeit, vor jeder Mahlzeit oder
dergleichen bedeuten.
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Die verwendeten Symbole können verschieden sein. Die Figuren
3A bis 3D zeigen bruchstückhafte Außenansichten von Teilen
der Seitenwandaußenoberfläche 14A des Behälters, wobei die
Fig. 3A ein Symbol, die Fig.3B zwei Symbole, die Fig.3C drei
Symbole und die Fig. 3D vier Symbole aufweist. Die Symbole
sind voneinander getrennt und in Größe, Höhe und Abstand
derart ausgebildet, daß der Benutzer die Form und die Anzahl
entweder mit seinem Sehsinn oder mit seinem Tastsinn leicht
identifizieren kann. Um die Sehbehinderten weiter zu
unterstützen, kann jedes erhabene Symbol mit einer zur Farbe des
Behälters kontrastierenden Farbe ausgestattet sein. Die
Farben können sehr leuchtend und fluoreszierend sein.
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Verschiedene Symbole können verwendet werden. Beispielsweise
zeigen die Figuren 4A bis 4D die Verwendung von 1, 2, 3 und 4
Ringen 22. Jeder Ring kann mit einem Loch oder einem nicht
erhabenen Bereich 22A versehen sein, um die Identifizierung
bei der Symbolertastung zu verbessern. Weitere Symbolarten
können vorgesehen werden, beispielsweise vertikale Bänke 24,
wie sie in den Figuren 5A bis 5D gezeigt sind, oder
horizontale Bänke, wie sie in den Figuren 6A bis 6D
dargestellt sind.
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Die Zeichnungen zeigen damit vier verschiedene Symbole, die
verwendet werden können, und es ist leicht erkennbar, daß bei
Bedarf eine größere Anzahl benutzt werden kann. Normalerweise
werden aber Behältersätze mit vier verschiedenen Symbolen
deshalb ausreichen, weil die meisten Benutzer der
verschriebenen Arzneimittel nicht mehr als vier verschiedene Arten von
Arzneimittel zur gleichen Zeit einnehmen. Zusätzlich ist die
Anzahl der Dosiermengenanzeige 1 bis 4. Grundsätzlich kann
die Anzahl 1 bis n sein, wobei n die höchste Dosiermenge
darstellt; aber in der typischen Situation, in der
Arzneimittel ausgegeben werden, wird die geeignete Dosiermenge durch
Anzeige mit 1 bis 4 getrennten Symbolen für den Benutzer
ausreichend sein.
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Fig.2 zeigt die Rückseite des Behälters 10 und auf dessen
zylindrischer Außenoberfläche14A ein abnehmbares, gummiertes
Etikett 28. Dieses Etikett besitzt eine Form oder eine
Information, die dasjenige Symbol, das in integrierter Weise
auf dem Behälter gebildet ist, und die Anzahl solcher Symbole
anzeigt. Beispielsweise kann das Etikett quadratisch sein,
wenn Quadratsymbole 20 verwendet werden, oder es kann rund
sein, wenn runde Symbole 22 verwendet werden. Sollten
vertikale Bänke 24 oder horizontale Bänke 26 verwendet werden, so
kann das Etikett eine quadratische Form haben, auf dem
entweder vertikale oder horizontale Bänke gebildet sind und
auf dem die Anzahl der Bänke entsprechend der Anzahl der auf
dem Behälter vorhandenen erhabenen Symbole 20 steht. Die
Anzahl der Symbole kann auf dem Etikett 28 gedruckt sein, wie
die Zahl 3 auf dem Etikett 28 in Fig.2, wodurch mitgeteilt
wird, daß der Behälter 10 drei Quadratsymbole auf der
zylindrischen Seitenwand trägt.
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Die Behälter gemäß der Erfindung werden vorzugsweise in
Sätzen an Apotheker verkauft. Ein typisches, vollständiges
System würde vier Sätze umfassen, wobei jeder Satz vier
Behälter aufweist und somit 16 Behälter vorhanden sind. Der
Apotheker wählt dann einen der 16 Behälter aus, um ein
bestimmtes Arzneimittel an einen Benutzer aus zugeben, und
ordnet dem Benutzer ein Symbol für dieses Arzneimittel zu.
Der Apotheker erklärt dem Benutzer, daß dieses Symbol ihm
immer dies bestimmte Arzneimittel anzeigt und daß die Anzahl
der Symbole die Dosiermenge angibt. Er zieht dann das Etikett
28 vom Behälter ab, bevor er ihn dem Benutzer aushändigt, und
bringt es auf seiner Liste an, die er zur Anzeige des
Verkaufs des Arzneimittels an den Benutzer führt. In üblicher
Weise wird der Apotheker ferner ein Etikett am Behälter
anbringen, das den Patientennamen, das Arzneimittel und die
Dosiermenge angibt. Das Etikett 28 ist so plaziert, daß es
entfernt werden muß, wenn Platz für das übliche Etikett des
Apothekers geschaffen werden soll. In dieser Weise wird der
Apotheker jedesmal, wenn ein Patient zum Nachkauf zum
Apotheker kommt, immer dasselbe Arzneimittel dem Patienten in einem
Behälter mit demselben Symbol und mit derselben Anzahl
Symbole auf dem Behälter zur Verfügung stellen, falls die
Dosiermenge dieselbe ist. Wenn jedoch die Dosiermenge durch
den verordnenden Arzt verändert worden ist, wird ein Behälter
mit demselben Symbol, aber mit einer unterschiedlichen Anzahl
Symbole ausgewählt.
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Auf dem Markt gibt es heute viele tausende verschiedener
Präparate, doch ist es nicht notwendig, ein
unterschiedliches Symbol für jede auf dem Markt erscheinende Präparat
vorzusehen. Notwendig ist nur, eine begrenzte Anzahl Symbole
vorzusehen, die der Anzahl von Arzneimitteln entspricht, die
irgendein Benutzer zu irgendeiner Zeit normalerweise erhält.
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Die Erfindung ist dahingehend bildlich dargestellt und
beschrieben worden, daß die erhabenen Symbole in integrierter
Weise auf der äußeren Behälterseitenwandfläche gebildet
wurden. Das ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung.
Die erhabenen Symbole können stattdessen auf dem Deckel 16
angebracht sein; diese Ausführung wird jedoch nicht
bevorzugt, weil der Benutzer einen Deckel versehentlich von einem
auf den anderen Behälter bringen kann (der ein
unterschiedliches Arzneimittel beinhaltet). Der Benutzer wird
wahrscheinlich viel weniger die Arzneimittel von einem
Behälter in den anderen bringen. Daher wird sehr bevorzugt,
die sichtbaren und fühlbaren Anzeigemittel an der
Behälterseitenwand anzubringen.
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Die Erfindung ist dahingehend bildlich dargestellt und
beschrieben worden, daß die erhabenen Symbole in integrierter
Weise auf dem Behälter gebildet wurden. Eine weitere
Ausbildung der Erfindung betrifft das Anheften der Symbole am
Behälter, entweder an der Seitenwand oder am Deckel, aber
vorzugsweise an der Behälterseitenwand, und zwar durch
Haftung. Erhabene und vorzugsweise auch strahlend gefärbte
Symbole können aus Plastik oder dünnem Metall bestehen, die
auf der Rückseite mit einer Haftschicht versehen sind. Die
Haftschicht ist insbesondere so geartet, daß nach dem
Ankleben des Symbols dieses nur schwer wieder zu entfernrn ist, im
Gegensatz zu dem leicht entfernbaren, zuvor beschriebenen
Etikett 28.