DE68909856T2 - Halte- und Einstellvorrichtung, insbesondere für Schischuhe. - Google Patents

Halte- und Einstellvorrichtung, insbesondere für Schischuhe.

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    • Y10T24/2183Ski, boot, and shoe fasteners

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschluß und Einstelleinrichtung, insbesondere für Skischuhe.
  • Verschiedene Vorrichtungen sind derzeit bekannt, die an Skischuhen zum Einstellen und Verschließen von Zugelementen zur Sicherung des Fußes innerhalb des Schuhes angebracht werden.
  • In diesem Sinne zeigt die französische Patentanmeldung FR-A-25 36 965 (Nr. 82 20 887, angemeldet am 02.10.82) einen Skischuh mit rückseitigem Einstieg, der einen Schließhebel umfaßt, der mit einem einzigen Kabel zum gleichzeitigen Schließen der Schaftteile und zum Sichern des Fußes innerhalb des Schuhes verbunden ist.
  • Wenngleich diese Vorrichtung ein einziges Betätigungselement zum Schließen und Öffnen der Schaftteile und zum gleichzeitigen Lösen des Fußristes aufweist, so gestattet sie doch nicht, diese Funktionen unabhängig voneinander durchzuführen, wodurch der Skifahrer gezwungen ist, eine Einstellung vorzunehmen, die einen Kompromiß zwischen den erreichbaren Optimalwerten darstellt.
  • Das französische Patent FR-A-25 64 327 ist gleichfalls bekannt (Nr. 84 08 599, angemeldet am 18.05.84), welches eine Verschlußeinrichtung für einen Skischuh zeigt, die ein zusätzliches Element aufweist, das durch einen ersten Hebel gebildet wird, und das es dem Skifahrer erlaubt, einen zweiten Hebel zu lösen, der den Verschluß des Schuhes im geschlossenen Zustand sichert.
  • Dies gestattet dem Skifahrer das Öffnen, ohne sich bücken zu müssen.
  • Der genannte erste Hebel ist jedoch ein zusätz-liches, am Schuh schwenkbeweglich befestigtes Element, das in geschlossener Position vom Schuhprofil absteht und sich daher unbeabsichtigt, beispielsweise aufgrund von Stößen, lösen kann.
  • Als Teillösung dieses Nachteiles meldete der Anmelder am 23.07.85 die Anmeldung Nr. 21 669 A/85 an, die eine Fuß-Verschlußeinrichtung mit einer automatischen Löseeinrichtung zeigt, die ein Fühlelement umfaßt, das mit Verschlußelementen zusammenwirkt, die mit einer Kabelwickelspule in Eingriff stehen, und das ferner mit dem Schaftteil zusammenwirkt, wenn dieses geschlossen ist, wobei sich die Verschlußelemente von der Spule lösen, wenn der Schaftteil geöffnet ist.
  • Diese Vorrichtung weist jedoch Nachteile auf, da beispielsweise beim Fehlen eines auf den Fühler ausgeübten Drucks ein zufälliges Lösen bewirkt werden kann.
  • Der Fühler besteht ferner aus einem zusätzlichen Löseelement.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die oben beschriebenen Nachteile bekannter Vorrichtungen durch Entwicklung einer Einrichtung auszuschließen, die es gestattet, abgesehen von der gesonderten Einstellung von wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionen, wie beispielsweise dem Schließen der Schaftteile und dem Sichern des Fußes innerhalb des Schuhes, gleichzeitig auch automatisch eine Funktion zu deaktivieren, wenn auch die andere deaktiviert ist.
  • Im Rahmen des oben genannten Ziels ist es ein weiterer wesentlicher Aspekt, eine Einrichtung zu entwickeln, die sehr kleine Abmessungen aufweist.
  • Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, eine Einrichtung zu entwickeln, die die vorstehend genannten Merkmale mit Verläßlichkeit und Sicherheit in der Anwendung verbindet.
  • Schließlich ist es auch ein Ziel, eine Einrichtung zu entwickeln, die von unbeabsichtigter Betätigung frei ist.
  • Diese Aufgabe, diese Ziele sowie weitere sich aus dem nachfolgenden ergebende Ziele werden durch eine Verschluß- und Einstelleinrichtung, insbesondere für Skischuhe, gemäß den beigefügten Ansprüchen gelöst bzw. erreicht.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der ausführlichen Beschreibung eines besonderen, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsbeispiels, das lediglich beispielhaft in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig.1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Einrichtung in geschlossener Position;
  • Fig.2 eine teilweise geschnittene seitliche Schemaansicht der Einrichtung in geschlossener Position;
  • Fig.3 eine der vorangegangenen Ansicht entsprechende Ansicht der Vorrichtung in geöffneter Position;
  • Fig.4 eine teilweise geschnittene seitliche Aufsicht einer Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der Erfindung, in geschlossener Position;
  • Fig.5 eine teilweise geschnittene Rückansicht der Einrichtung nach Fig.4;
  • Fig.6 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf den Ausleger der Einrichtung nach Fig.4 und 5;
  • Fig.7 eine Vorderansicht des Auslegers nach Fig.6;
  • Fig.8 eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der Erfindung;
  • Fig.9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Einrichtung nach Fig.8 zur Darstellung der geschlossenen sowie der geöffneten Position;
  • Fig.10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Auslegers der Einrichtung nach Fig.8 und 9;
  • Fig.11, 12 und 13 teilweise geschnittene Seitenansichten einer Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der Erfindung, jeweils in geschlossener, teilweise geöffneter bzw. völlig geöffneter Position;
  • Fig.14 einen vergrößerten, seitlich dargestellten Ausschnitt der Schwenkeinrichtung der Einrichtung nach Fig.11 bis 13;
  • Fig.15 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf einen Ausschnitt nach den Fig.11 bis 13;
  • Fig.16 eine schematische, rückwärtige Perspektivansicht eines Skischuhes mit einer Einrichtung, die der nach den Fig.1 bis 3, 17, 18 entspricht;
  • Fig.17 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Einrichtung in geschlossener Position nach einem weiteren Aspekt der Erfindung;
  • Fig.18 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Fig.17 in geschlossener Position.
  • Die Fig.1 bis 3 zeigen eine mit der Bezugsziffer 1 bezeichnete Verschluß- und Einstelleinrichtung, die aus einer ersten Vorrichtung 2 besteht, die vorzugsweise durch eine kreisförmige Vorrichtung, beispielsweise entsprechend der im europäischen Patent 0 056 953 vom 21.11.85 der Anmelderin, gebildet wird.
  • So enthält diese erste Vorrichtung einen Knopf 3, der eine passende Aufwickeleinrichtung zur Aufnahme eines ersten Zugelements betätigt und der einen mit Zähnen versehenen Zahnkranz 5 an der Oberfläche aufweist, die beispielsweise an den rückwärtigen Schaftteil 4 eines Stiefels angrenzt.
  • Dieser Zahnkranz wirkt ratschenartig mit einem entsprechend gestalteten Zahn 6 eines Freigabeelements zusammen, das durch einen kleinen Stab 7 gebildet wird, dessen eines Ende außerhalb des Schaftteiles 4 hervorsteht; die Betätigung dieses Stabes löst den Zahn 6 aus dem mit einer Verzahnung versehenen Zahnkranz 5 und ermöglicht ein Umdrehen der Rotationsrichtung des Knopfes 3 und damit ein Abwickeln des ersten Zugelements.
  • Eine zweite Einrichtung 9 ist angrenzend an die erste Einrichtung 2 angeordnet; in dem besonderen Ausführungsbeispiel ist die zweite Einrichtung unterhalb der ersten angeordnet.
  • Die zweite Einrichtung 9 besteht aus einem vertikalen Hebel 10, der quer zum rückwärtigen Schaftteil 4 schwenkbeweglich nahe dem äußeren Ende 8 des Stabes 7 befestigt ist.
  • Wenigstens ein zweites Zugelement, das durch ein Kabel 11 gebildet wird, ist mit dem vertikalen Hebel 10 verbunden und geeignet, beispielsweise die Schaftteile des Schuhes mittels geeigneter Übertragung zu schließen.
  • Das Ende 12 des vertikalen Hebels 10, das schwenkbeweglich mit dem rückwärtigen Schaftteil 4 verbunden ist, ist als Steuerfläche ausgebildet und es wirkt, wie aus Fig.2 ersichtlich, unmittelbar mit dem äußeren Ende 8 des Stabes 7 zusammen, wenn der vertikale Hebel 10 geschlossen ist, da dann kein Druck durch das Ende 12 auf das Ende 8 ausgeübt wird.
  • In diesem Zustand greift daher der Zahn 6 in den mit einer Verzahnung versehenen Zahnkranz 5 des Knopfes 3 ein.
  • Wenn der vertikale Hebel 10 gedreht und damit in seine geöffnete Position bewegt wird, übt das als Steuerfläche ausgebildete Ende 12 des Hebels einen Druck auf das äußere Ende 8 des Stabes 7 aus, wodurch sich der Zahn 6 aus dem Zahnkranz 5 des Knopfes 3 löst.
  • Der Stab 7 ist tatsächlich längs einer Achse 14 an einem Arm 13 schwenkbeweglich befestigt, der mit einer Sprungfeder 15 zusammenwirkt.
  • Die Fig.4 bis 7 zeigen eine Einrichtung 101 nach einem anderen Aspekt der Erfindung, die im wesentlichen der zuvor beschriebenen Einrichtung 1 vergleichbar ist und daher mit einer kranzförmigen Einrichtung 102 versehen ist.
  • Die kreisförmige Einrichtung 102 hat an ihrem Umfang eine Verzahnung 105, anstelle eines vorderseitigen Zahnes gemäß dem zuvor beschriebenen Fall, die mit einer Klinke 107 in Eingriff kommt, die in vertikaler Richtung gleitet, um die Verzahnung 105 zu lösen und die durch ein Exzenterelement betätigt wird, das fest mit dem Hebel 110 in einer der vorstehenden Art vergleichbaren Art und Weise verbunden ist.
  • Eine zweite Besonderheit der Einrichtung 101 ist, daß die kreisförmige Einrichtung 102 eine Stützschale 104 enthält, die als Stützausleger für den Hebel 110 dient.
  • Die Schale 104 enthält neben einem Zapfen 106 zur schwenkbeweglichen Befestigung des Hebels 110 vorteilhafterweise auch Kabelführungselemente 117, 118, die durch den Hebel 110 betätigt werden.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig.8 bis 10 enthält die Verschluß- und Einstelleinrichtung 201 einen Hebel 202, der schwenkbeweglich an einem seiner Enden an einer geeigneten ersten Achse 203 befestigt ist, die quer zu den Schultern 204a, 204b eines Auslegers 205 verläuft.
  • Der Ausleger ist vorteilhafterweise mit einem Schaftteil eines Skischuhes verbunden.
  • Der Hebel umfaßt Einrichtungen zum Schließen der vorder- und rückseitigen Schaftteile des Skischuhes, die beispielsweise aus einem geeigneten Kabel bestehen, das an seinen Enden seitlich mit den Kanten des vorderseitigen Schaftteiles verbunden ist und das mit dem Hebel zusammenwirkt, der das Kabel während des Schließvorganges spannt.
  • Wenigstens eine Winde ist weiterhin mit dem Hebel 202 verbunden; die Winde besteht beispielsweise aus einer Rolle zum Aufwickeln von wenigstens einem Zugelement, wie beispielsweise einem Kabel, das den Schuh innerhalb des Stiefels sichert.
  • Die Einrichtung besteht aus einem Verbindungselement 206, das vorzugsweise aus einem geeignet gebogenen steifen Stab besteht, das an einem ersten Ende 207 an das entsprechende Ende des schwenkbeweglich am Ausleger 205 befestigten Hebels angrenzt und das schwenkbeweglich exzentrisch an den Schultern 204 an einer zweiten Achse 208 befestigt ist, die parallel zur ersten Achse 203 verläuft.
  • Ein geeignetes Loch 209 ist tatsächlich an den Schultern vorgesehen und berührt in etwa das als Sitz für den ersten Schwenkzapfen 210 des Hebels 202 genutzte Loch.
  • Das zweite Ende 211 des Verbindungselements 206 ist gleichfalls gekrümmt, um sich auf diese Weise mit einer Klinke 212 an einer geeigneten Öse 213, die an einem Ende davon vorgesehen ist, zu verbinden.
  • Die Klinke 212 ist zwischen dem freien Ende des Hebels 202 und der Winde und in etwa quer zum Hebel angeordnet; ihr anderes Ende wirkt ratschenartig mit einem geeigneten Zahnrad 214 zusammen, das drehfest mit der Winde verbunden ist.
  • Die Klinke 212 kann betätigt werden, da sie schwenkbeweglich am Hebel 202 über einen zweiten Zapfen 215 befestigt ist, der in etwa gegenüber dem Schlitz 213 angeordnet ist.
  • Das Ende der Klinke, das ratschenartig mit dem Zahnrad 215 zusammenwirkt, wirkt vorteilhaf terweise auf der gegenüberliegenden Seite mit einem vorbestimmt elastischen, verformbaren Element, wie beispielsweise einer Feder 216, zusammen, die die Klinke in Eingriff mit dem Zahn des Zahnrads zwingen kann, wenn der Hebel 202 geschlossen ist.
  • In diesem Zustand, in dem die Drehbewegung der Winde in einer Richtung verhindert wird, stößt das zweite Ende 211 des Verbindungselements 206 an die innere seitliche Oberfläche des Schlitzes 213.
  • Die Verwendung der Einrichtung ist wie folgt. In dem in Fig.8 dargestellten Zustand, in dem der Hebel geschlossen ist, beispielsweise nach dem Schließen der Schaftteile des Skistiefels, kann der Skifahrer den Schließgrad, beispielsweise des Fußes innerhalb des Skistiefels, dadurch wählen, indem er den zugänglichen Knopf greift, der die Winde rotiert.
  • Diese Position wird aufgrund des Vorhandenseins der Klinke 212 gehalten, die ratschenartig mit dem Zahnrad 214 zusammenwirkt.
  • Wenn der Skifahrer das Skifahren beendet oder in anderen Fällen die Schaftteile öffnen und den Schuh innerhalb des Stiefels lösen möchte, genügt es, daß er den Hebel 202 um etwa 1800 dreht, und diesen dadurch in eine geöffnete Position bewegt.
  • Auf diese Weise löst er beispielsweise einerseits das vorgesetzte Kabel zum Schließen des Schaftteiles und andererseits betätigt er die Klinke 212 aufgrund der exzentrischen Schwenkbewegung des Verbindungselements 206, so daß sie sich aus den Zähnen des Zahnrads 214 löst.
  • Aufgrund der Steifigkeit des Verbindungselements 206 entspricht eine dem Hebel zugefügte gleiche Rotation einer Spannung, die am Ende der Klinke, die den Schlitz 213 aufweist, ausgeübt wird, wobei die zweite Achse 208 parallel zur ersten Achse 203 in Richtung auf das freie Ende des Hebels 202 angeordnet ist.
  • Auf diese Weise wird das vorgegebene Kabel, das beispielsweise zum Sichern des Fußes und zum Aufwickeln auf der Winde verwendet wird, Zug um Zug mit dem Öffnen der Schaftteile gelöst, wodurch automatisch der Fuß gelöst wird.
  • Die Einrichtung 201 ist weiterhin in vorteilhafter Weise mit Einrichtungen versehen, die die Klinke 212 vom Zahnrad 214 lösen könne, wenn der Hebel geschlossen ist.
  • Diese Einrichtungen enthalten einen Knopf 217, der einen Ansatz 218 enthält, der auf die Klinke 212 einwirkt, wenn der Knopf nach oben gedrückt wird. Die Klinke 212 dreht sich auf dem zweiten Zapfen 215, der das Zahnrad 214 in der beschriebenen Weise löst.
  • Der Knopf 217 enthält weiterhin einen zweiten Führungsansatz 219 und eine Rückführfeder 220, die anschlagmäßig auf das Lokatorelement 221 einwirkt.
  • Es wurde somit festgestellt, daß die Erfindung die gestellte Aufgabe löst und die gesetzten Ziele erreicht, wobei eine Verschluß und Einstelleinrichtung entwickelt wurde, die ein gleichzeitiges Einstellen von zwei getrennten Funktionen, wie beispielsweise dem Schließen der Schaftteile und dem Sichern des Fußes innerhalb des Schuhes erlaubt, und die automatisch eine Funktion deaktivieren kann, wie beispielsweise das Sichern des Fußes, wenn die andere Funktion deaktiviert ist.
  • Abgesehen von der Sicherheit und der Verläßlichkeit in der Anwendung aufgrund des Einsatzes eines steifen Verbindungselements, ist die entwickelte Einrichtung weiterhin von geringen Abmessungen und im übrigen kostengünstig.
  • Die Sicherheit der Einrichtung in der Anwendung ist weiterhin auf die Tatsache zurückzuführen, daß ein zufälliges Lösen der Klinke 212 aus dem Zahnrad 214 bei geschlossenem Hebel nicht möglich ist.
  • Die Fig.11 bis 15 zeigen eine Einrichtung 301 nach einem weiteren Aspekt der Erfindung, die gleichfalls eine kreisförmige Einrichtung 302, beispielsweise der im europäischen Patent 0 056 953 der Anmelderin entsprechenden Art, enthält.
  • Die Vorrichtung 301 enthält einen Hebel 311, der schwenkbeweglich um eine Achse 306 an einem Stützausleger 305 befestigt ist, der lediglich teilweise dargestellt ist.
  • Die kreisförmige Einrichtung 302 enthält eine Rolle 309, die durch einen Ring 308 betätigt wird, der seinerseits eine vorderseitige Verzahnung 308a und selbstverständlich einen Betätigungsknopf 313 enthält.
  • Eine Klinke 303 ist an einer Welle 307 schwenkbeweglich befestigt und weist einen Zahn 303 sowie einen Ansatz 300b auf, der mit einem Zapfen 304 zusammenwirken kann, der fest mit dem Ausleger 305 verbunden ist.
  • Der Hebel 311 wirkt beispielsweise auf eines oder mehrere Kabel (in den Figuren nicht dargestellt) zum Schließen des Schaftteils ein, während die Rolle 309 ein Kabel 312 aufwickelt, das in vorteilhafter Weise durch eine biegsame Ummantelung 310 geführt wird, was die Einstellung unabhängig von der Bewegung des Hebels macht.
  • Als Alternative kann das Kabel 312 durch den Bereich des Drehpunkts des Hebels geführt werden, so daß dessen Bewegung nicht die Einstellung der Länge des Kabels behindert, so daß auf die Verwendung der Ummantelung verzichtet werden kann.
  • Die Anwendung der Einrichtung 301 ist wie folgt:
  • Fig.11 zeigt die geschlossene Position des Hebels 311, in der die Klinke 303 in einer derartigen Position ist, daß der Zahn 303a mit der Verzahnung 308a zusammenwirkt, so daß die Drehbewegung der Rolle 309 verhindert wird.
  • Bezug nehmend auf Fig.12 wird der Ansatz 303b der Ratsche 303 bei einer Drehbewegung des Hebels 311 im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag gegen den Zapf en 304 bewegt, wobei (Fig.13) die weitere Drehbewegung des Hebels die Klinke 303 auf ihre Achse 307 dreht und dadurch den Zahn 303a aus der Verzahnung 308a löst.
  • Der Zapfen 304 verhindert, daß die Klinke 307 steif mit dem Hebel schwenkt.
  • Wenn der Hebel 311 vollständig umgedreht ist (Fig.13), so ist die Klinke 303 vollständig gelöst, wodurch das Kabel frei von der Rolle abgewickelt werden kann.
  • Die Fig.14 und 15 zeigen im einzelnen die Bewegung der Klinke gegenüber dem Stützausleger 305 während der Drehbewegung des Hebels 311.
  • Die Fig.17 und 18 zeigen eine Vorrichtung nach einem weiteren Aspekt der Erfindung, die mit der Bezugsziffer 401 bezeichnet ist.
  • Entsprechend den vorstehend beschriebenen Einrichtungen enthält die Einrichtung 401 einen Hebel 410, der an einer Stützschale 404 mittels eines Zapfens 406 angehängt ist.
  • Die Stützschale 404 weist Kabelführungselemente 417, 418 auf und stützt eine kreisförmige Einrichtung 402.
  • Die kreisförmige Einrichtung 402 enthält einen Knopf 404, der eine Rolle 405 betätigt, die ein Kabel 416 aufwickeln kann.
  • Die Rolle 405 ist mit einem Druckknopf 407 verbunden, der gleitbeweglich in dem Knopf 404 vorgesehen ist und nach außen vorsteht.
  • Die Rolle 405 weist auf ihrer Vorderseite Sägezähne 408 auf, die mit einem entsprechenden vorderseitigen Sägezahn 409 zusammenwirkt, der mit der Schale 404 verbunden ist.
  • Eine Feder 410 spannt die Zähne 408 der Rolle zum Eingriff in die Zähne 409 vor, um jegliche Rotation der Rolle 405 in Abwicklungsrichtung zu verhindern und um gleichzeitig eine ratschenartige Bewegung der Rolle beim Aufwickeln des Kabels zu ermöglichen.
  • Wie vorstehend beschrieben, kann der Druckknopf 407 im Knopf 403 gleiten, während er mit der Rolle 405 verbunden ist; auf diese Weise genügt es zum Lösen der Rolle 405 aus der Verzahnung 409 zum Abwickeln des Kabels 416, den Knopf 407 zu drücken. Dies kann durch ein Öffnen des Hebels 410, d. h. durch sein Drehen in Pfeilrichtung gemäß Fig.17 bewerkstelligt werden.
  • Selbstverständlich ist der Druckknopf 407 gleitbeweglich im Knopf 403 angeordnet, doch kann er mit diesem nicht drehen.
  • Soweit technische Merkmale in Ansprüchen von Bezugsziffern ergänzt werden, so sind diese Bezugsziffern lediglich zur besseren Verständlichkeit der Ansprüche eingefügt, weshalb derartige Bezugszeichen keinerlei begrenzende Wirkung auf den Schutzumfang eines beispielhaft mit derartigen Bezugsziffern bezeichneten Elements haben.

Claims (9)

1. Skischuh mit einer Verschluß- und Einstelleinrichtung, wobei der Schuh wenigstens einen Schaftteil und wenigstens eine Fuß-Verschlußeinrichtung enthält, die ein erstes Verschluß- und Einstellelement (2, 102, 302, 402) und ein zweites Verschluß- und Einstellelement (10, 110, 202, 311, 410) enthält, die unabhängig voneinander auf bestimmte Bereiche des Skischuhes einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Verschluß- und Einstellelement miteinander durch eine Schließ- und Freigabeeinrichtung (5, 6, 105, 107, 212, 214, 303, 308a, 408, 409) verbunden sind, die beim Öffnen des zweiten Elements automatisch das Schließen des ersten Elements löst, und wobei das Schließen des zweiten Elements das Zusammenwirken der Schließ- und Freigabeeinrichtung mit dem ersten Element derart bewirkt, daß die Betätigung des ersten Elements in dessen Schließrichtung das erste Element gegenüber einem Lösen verschließt, um auf diese Weise den dadurch gewährleisteten Schließgrad zu erhalten.
2. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element aus einer kreisförmigen Einrichtung (2, 102, 302, 402) besteht, das wenigstens eine Aufwickeleinrichtung (309, 409) zum Auf-wickeln eines Kabels (312) betätigt, wobei das zweite Element aus einem vertikalen Hebel (10, 110, 202, 311, 410) gebildet wird, das unterhalb der kreisförmigen Einrichtung angeordnet ist und an einem Ende mit einem quer-verlaufenden Schaft (106, 210, 306, 406) schwenkbar verbunden ist.
3. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Schließ- und Freigabeeinrichtung zusammenwirkende Ende (12, 112) des zweiten Elements als Steuerfläche ausgebildet ist.
4. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Betatigung des zweiten Elements das als Steuerfläche ausgebildete Ende das entsprechende äußere Ende eines Stabes (7, 107) drückt, der einen Zahn (6) aufweist, der auf diese Weise dauerhaft aus einem Zahnkranz (5) gelöst wird, der auf einem mit einer das erste Element bildenden Aufwickeleinrichtung versehenen Knopf (3) vorgesehen ist.
5. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element einen Hebel (202) enthält, der mit einem Ausleger (205) schwenkbeweglich verbunden ist und Einrichtungen zum Verschließen des Schaftteils betätigt, wobei das erste Element wenigstens eine Aufwickeleinrichtung zum Aufwickeln wenigstens eines den Fuß innerhalb des Schuhes festlegenden Zugelements enthält, wobei die Einrichtung weiterhin ein Verbindungselement (206) enthält, das an einem Ende mit dem Ausleger in exzentrischer Position zur Drehachse (210) des Hebels gelenkig verbunden ist und am anderen Ende mit einer Sperrklinke (212) an einem Punkt zusammenwirkt, der exzentrisch zur Drehachse (215) der Sperrklinke gegenüber dem Hebel angeordnet ist, wobei die Sperrklinke ratschenartig mit einem fest mit der Aufwickeleinrichtung verbundenen geeigneten Ritzel (214) zusammenwirkt.
6. Skischuh mit Verschluß und Einstelleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (205) zwei Schultern (204a, 204b) aufweist, die mit einer Bohrung versehen sind, die als Sitz eines ersten Drehzapfens (210) zur schwenkbeweglichen Verbindung mit dem Hebel entsprechend einer ersten querverlaufenden Achse dient, wobei ein weiteres Loch (209) auf den Schultern längs einer zweiten querverlaufenden Achse vorgesehen ist, die parallel zur ersten Achse verläuft.
7. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element aus einer kreisförmigen Einrichtung (302) besteht, die wenigstens eine Aufwickeleinrichtung (309) für ein Kabel (312) betätigt, wobei das zweite Element aus einem vertikalen Hebel (311) besteht, der quer gegenüber dem Schuh mittels eines querverlauf enden Schaftes (306) drehgelenkig gelagert ist, wobei der Hebel die kreisförmige Einrichtung trägt, wobei die Schließ- und Freigabeeinrichtung eine Sperrklike (303) umfaßt, die am Hebel längs eines Schafts (307) drehgelenkig gelagert ist, der in rechtem Winkel zum Drehschaft (306) des Hebels steht, wobei der Hebel weiterhin einen horizontalen Drehzapfen (304) enthält, der parallel zum Drehschaft steht, wobei die Sperrklinke einen Zahn (303a) aufweist, der einen Zahnkranz (308a) fest mit der Aufwickeleinrichtung verbindet, wobei der Zahn eine Ausnehmung (303b) aufweist, die mit dem Zapfen in Eingriff kommt, wenn der Hebel zum Lösen des Zahns aus dem Zahnkranz geöffnet ist.
8. Skischuh mit Verschluß und Einstelleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (312) der Aufwickeleinrichtung (309) durch eine biegsame Ummantelung (310) geführt ist.
9. Skischuh mit Verschluß- und Einstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element eine kreisförmige Einrichtung (402) umfaßt, die eine Aufwickeleinrichtung (409) für ein Kabel aufweist, wobei das zweite Element einen Hebel (410) enthält, der quer zu einem Ausleger (404) mittels eines querverlaufenden Schaftes (408) schwenkbeweglich gelagert ist, wobei die kreisförmige Einrichtung einen Knopf (403) enthält, der die Aufwickeleinrichtung betätigt, wobei die Schließ- und Freigabeeinrichtung einen Druckknopf (407) enthält, der in dem Knopf (403) gleitbeweglich untergebracht ist und mit der Aufwickeleinrichtung (405) verbunden ist, wobei die Aufwickeleinrichtung Zähne (408) aufweist, die mit entsprechenden Zähnen (409) am Ausleger (404) zusammenwirken, wobei der Druckknopf durch den Hebel betätigt wird, um die Zähne (408) der Aufwickeleinrichtung aus den Zähnen (409) des Auslegers zu lösen.
DE89112313T 1988-07-22 1989-07-06 Halte- und Einstellvorrichtung, insbesondere für Schischuhe. Expired - Fee Related DE68909856T2 (de)

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IT8882572A IT1227425B (it) 1988-07-22 1988-07-22 Dispositivo di serraggio e regolazione con sbloccaggio automatico particolarmente per scarponi da sci
IT8982503A IT1234338B (it) 1989-01-20 1989-01-20 Dispositivo di serraggio e regolazione con sbloccaggio automatico

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DE68909856D1 DE68909856D1 (de) 1993-11-18
DE68909856T2 true DE68909856T2 (de) 1994-02-10

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