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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschluß
und Einstelleinrichtung, insbesondere für Skischuhe.
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Verschiedene Vorrichtungen sind derzeit bekannt,
die an Skischuhen zum Einstellen und Verschließen von
Zugelementen zur Sicherung des Fußes innerhalb des Schuhes
angebracht werden.
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In diesem Sinne zeigt die französische
Patentanmeldung FR-A-25 36 965 (Nr. 82 20 887, angemeldet am 02.10.82)
einen Skischuh mit rückseitigem Einstieg, der einen
Schließhebel umfaßt, der mit einem einzigen Kabel zum
gleichzeitigen Schließen der Schaftteile und zum Sichern
des Fußes innerhalb des Schuhes verbunden ist.
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Wenngleich diese Vorrichtung ein einziges
Betätigungselement zum Schließen und Öffnen der Schaftteile und
zum gleichzeitigen Lösen des Fußristes aufweist, so
gestattet sie doch nicht, diese Funktionen unabhängig voneinander
durchzuführen, wodurch der Skifahrer gezwungen ist, eine
Einstellung vorzunehmen, die einen Kompromiß zwischen den
erreichbaren Optimalwerten darstellt.
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Das französische Patent FR-A-25 64 327 ist
gleichfalls bekannt (Nr. 84 08 599, angemeldet am 18.05.84),
welches eine Verschlußeinrichtung für einen Skischuh zeigt,
die ein zusätzliches Element aufweist, das durch einen
ersten Hebel gebildet wird, und das es dem Skifahrer erlaubt,
einen zweiten Hebel zu lösen, der den Verschluß des Schuhes
im geschlossenen Zustand sichert.
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Dies gestattet dem Skifahrer das Öffnen, ohne sich
bücken zu müssen.
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Der genannte erste Hebel ist jedoch ein
zusätz-liches, am Schuh schwenkbeweglich befestigtes Element, das in
geschlossener Position vom Schuhprofil absteht und sich
daher unbeabsichtigt, beispielsweise aufgrund von Stößen,
lösen kann.
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Als Teillösung dieses Nachteiles meldete der
Anmelder am 23.07.85 die Anmeldung Nr. 21 669 A/85 an, die eine
Fuß-Verschlußeinrichtung mit einer automatischen
Löseeinrichtung zeigt, die ein Fühlelement umfaßt, das mit
Verschlußelementen zusammenwirkt, die mit einer
Kabelwickelspule in Eingriff stehen, und das ferner mit dem Schaftteil
zusammenwirkt, wenn dieses geschlossen ist, wobei sich die
Verschlußelemente von der Spule lösen, wenn der Schaftteil
geöffnet ist.
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Diese Vorrichtung weist jedoch Nachteile auf, da
beispielsweise beim Fehlen eines auf den Fühler ausgeübten
Drucks ein zufälliges Lösen bewirkt werden kann.
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Der Fühler besteht ferner aus einem zusätzlichen
Löseelement.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher,
die oben beschriebenen Nachteile bekannter Vorrichtungen
durch Entwicklung einer Einrichtung auszuschließen, die es
gestattet, abgesehen von der gesonderten Einstellung von
wenigstens zwei unterschiedlichen Funktionen, wie
beispielsweise dem Schließen der Schaftteile und dem Sichern
des Fußes innerhalb des Schuhes, gleichzeitig auch
automatisch eine Funktion zu deaktivieren, wenn auch die andere
deaktiviert ist.
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Im Rahmen des oben genannten Ziels ist es ein
weiterer wesentlicher Aspekt, eine Einrichtung zu entwickeln,
die sehr kleine Abmessungen aufweist.
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Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, eine
Einrichtung zu entwickeln, die die vorstehend genannten Merkmale
mit Verläßlichkeit und Sicherheit in der Anwendung
verbindet.
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Schließlich ist es auch ein Ziel, eine Einrichtung
zu entwickeln, die von unbeabsichtigter Betätigung frei
ist.
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Diese Aufgabe, diese Ziele sowie weitere sich aus
dem nachfolgenden ergebende Ziele werden durch eine
Verschluß-
und Einstelleinrichtung, insbesondere für
Skischuhe, gemäß den beigefügten Ansprüchen gelöst bzw.
erreicht.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der ausführlichen Beschreibung eines besonderen,
jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsbeispiels, das
lediglich beispielhaft in der beigefügten Zeichnung
veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
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Fig.1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
der Einrichtung in geschlossener Position;
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Fig.2 eine teilweise geschnittene seitliche
Schemaansicht der Einrichtung in geschlossener Position;
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Fig.3 eine der vorangegangenen Ansicht
entsprechende Ansicht der Vorrichtung in geöffneter Position;
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Fig.4 eine teilweise geschnittene seitliche
Aufsicht einer Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der
Erfindung, in geschlossener Position;
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Fig.5 eine teilweise geschnittene Rückansicht der
Einrichtung nach Fig.4;
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Fig.6 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf den
Ausleger der Einrichtung nach Fig.4 und 5;
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Fig.7 eine Vorderansicht des Auslegers nach Fig.6;
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Fig.8 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
der Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der Erfindung;
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Fig.9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
der Einrichtung nach Fig.8 zur Darstellung der
geschlossenen sowie der geöffneten Position;
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Fig.10 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
des Auslegers der Einrichtung nach Fig.8 und 9;
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Fig.11, 12 und 13 teilweise geschnittene
Seitenansichten einer Einrichtung nach einem weiteren Aspekt der
Erfindung, jeweils in geschlossener, teilweise geöffneter
bzw. völlig geöffneter Position;
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Fig.14 einen vergrößerten, seitlich dargestellten
Ausschnitt der Schwenkeinrichtung der Einrichtung nach
Fig.11 bis 13;
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Fig.15 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf
einen Ausschnitt nach den Fig.11 bis 13;
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Fig.16 eine schematische, rückwärtige
Perspektivansicht eines Skischuhes mit einer Einrichtung, die der nach
den Fig.1 bis 3, 17, 18 entspricht;
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Fig.17 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
einer Einrichtung in geschlossener Position nach einem
weiteren Aspekt der Erfindung;
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Fig.18 eine Vorderansicht der Einrichtung nach
Fig.17 in geschlossener Position.
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Die Fig.1 bis 3 zeigen eine mit der Bezugsziffer 1
bezeichnete Verschluß- und Einstelleinrichtung, die aus
einer ersten Vorrichtung 2 besteht, die vorzugsweise durch
eine kreisförmige Vorrichtung, beispielsweise entsprechend
der im europäischen Patent 0 056 953 vom 21.11.85 der
Anmelderin, gebildet wird.
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So enthält diese erste Vorrichtung einen Knopf 3,
der eine passende Aufwickeleinrichtung zur Aufnahme eines
ersten Zugelements betätigt und der einen mit Zähnen
versehenen Zahnkranz 5 an der Oberfläche aufweist, die
beispielsweise an den rückwärtigen Schaftteil 4 eines Stiefels
angrenzt.
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Dieser Zahnkranz wirkt ratschenartig mit einem
entsprechend gestalteten Zahn 6 eines Freigabeelements
zusammen, das durch einen kleinen Stab 7 gebildet wird, dessen
eines Ende außerhalb des Schaftteiles 4 hervorsteht; die
Betätigung dieses Stabes löst den Zahn 6 aus dem mit einer
Verzahnung versehenen Zahnkranz 5 und ermöglicht ein
Umdrehen der Rotationsrichtung des Knopfes 3 und damit ein
Abwickeln des ersten Zugelements.
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Eine zweite Einrichtung 9 ist angrenzend an die
erste Einrichtung 2 angeordnet; in dem besonderen
Ausführungsbeispiel
ist die zweite Einrichtung unterhalb der
ersten angeordnet.
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Die zweite Einrichtung 9 besteht aus einem
vertikalen Hebel 10, der quer zum rückwärtigen Schaftteil 4
schwenkbeweglich nahe dem äußeren Ende 8 des Stabes 7
befestigt ist.
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Wenigstens ein zweites Zugelement, das durch ein
Kabel 11 gebildet wird, ist mit dem vertikalen Hebel 10
verbunden und geeignet, beispielsweise die Schaftteile des
Schuhes mittels geeigneter Übertragung zu schließen.
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Das Ende 12 des vertikalen Hebels 10, das
schwenkbeweglich mit dem rückwärtigen Schaftteil 4 verbunden ist,
ist als Steuerfläche ausgebildet und es wirkt, wie aus
Fig.2 ersichtlich, unmittelbar mit dem äußeren Ende 8 des
Stabes 7 zusammen, wenn der vertikale Hebel 10 geschlossen
ist, da dann kein Druck durch das Ende 12 auf das Ende 8
ausgeübt wird.
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In diesem Zustand greift daher der Zahn 6 in den
mit einer Verzahnung versehenen Zahnkranz 5 des Knopfes 3
ein.
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Wenn der vertikale Hebel 10 gedreht und damit in
seine geöffnete Position bewegt wird, übt das als
Steuerfläche ausgebildete Ende 12 des Hebels einen Druck auf das
äußere Ende 8 des Stabes 7 aus, wodurch sich der Zahn 6 aus
dem Zahnkranz 5 des Knopfes 3 löst.
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Der Stab 7 ist tatsächlich längs einer Achse 14 an
einem Arm 13 schwenkbeweglich befestigt, der mit einer
Sprungfeder 15 zusammenwirkt.
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Die Fig.4 bis 7 zeigen eine Einrichtung 101 nach
einem anderen Aspekt der Erfindung, die im wesentlichen der
zuvor beschriebenen Einrichtung 1 vergleichbar ist und
daher mit einer kranzförmigen Einrichtung 102 versehen ist.
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Die kreisförmige Einrichtung 102 hat an ihrem
Umfang eine Verzahnung 105, anstelle eines vorderseitigen
Zahnes gemäß dem zuvor beschriebenen Fall, die mit einer
Klinke 107 in Eingriff kommt, die in vertikaler Richtung
gleitet, um die Verzahnung 105 zu lösen und die durch ein
Exzenterelement betätigt wird, das fest mit dem Hebel 110
in einer der vorstehenden Art vergleichbaren Art und Weise
verbunden ist.
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Eine zweite Besonderheit der Einrichtung 101 ist,
daß die kreisförmige Einrichtung 102 eine Stützschale 104
enthält, die als Stützausleger für den Hebel 110 dient.
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Die Schale 104 enthält neben einem Zapfen 106 zur
schwenkbeweglichen Befestigung des Hebels 110
vorteilhafterweise auch Kabelführungselemente 117, 118, die
durch den Hebel 110 betätigt werden.
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Unter Bezugnahme auf die Fig.8 bis 10 enthält die
Verschluß- und Einstelleinrichtung 201 einen Hebel 202, der
schwenkbeweglich an einem seiner Enden an einer geeigneten
ersten Achse 203 befestigt ist, die quer zu den Schultern
204a, 204b eines Auslegers 205 verläuft.
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Der Ausleger ist vorteilhafterweise mit einem
Schaftteil eines Skischuhes verbunden.
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Der Hebel umfaßt Einrichtungen zum Schließen der
vorder- und rückseitigen Schaftteile des Skischuhes, die
beispielsweise aus einem geeigneten Kabel bestehen, das an
seinen Enden seitlich mit den Kanten des vorderseitigen
Schaftteiles verbunden ist und das mit dem Hebel
zusammenwirkt, der das Kabel während des Schließvorganges spannt.
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Wenigstens eine Winde ist weiterhin mit dem Hebel
202 verbunden; die Winde besteht beispielsweise aus einer
Rolle zum Aufwickeln von wenigstens einem Zugelement, wie
beispielsweise einem Kabel, das den Schuh innerhalb des
Stiefels sichert.
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Die Einrichtung besteht aus einem
Verbindungselement 206, das vorzugsweise aus einem geeignet gebogenen
steifen Stab besteht, das an einem ersten Ende 207 an das
entsprechende Ende des schwenkbeweglich am Ausleger 205
befestigten Hebels angrenzt und das schwenkbeweglich
exzentrisch an den Schultern 204 an einer zweiten Achse 208
befestigt ist, die parallel zur ersten Achse 203 verläuft.
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Ein geeignetes Loch 209 ist tatsächlich an den
Schultern vorgesehen und berührt in etwa das als Sitz für
den ersten Schwenkzapfen 210 des Hebels 202 genutzte Loch.
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Das zweite Ende 211 des Verbindungselements 206 ist
gleichfalls gekrümmt, um sich auf diese Weise mit einer
Klinke 212 an einer geeigneten Öse 213, die an einem Ende
davon vorgesehen ist, zu verbinden.
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Die Klinke 212 ist zwischen dem freien Ende des
Hebels 202 und der Winde und in etwa quer zum Hebel
angeordnet; ihr anderes Ende wirkt ratschenartig mit einem
geeigneten Zahnrad 214 zusammen, das drehfest mit der Winde
verbunden ist.
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Die Klinke 212 kann betätigt werden, da sie
schwenkbeweglich am Hebel 202 über einen zweiten Zapfen 215
befestigt ist, der in etwa gegenüber dem Schlitz 213
angeordnet ist.
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Das Ende der Klinke, das ratschenartig mit dem
Zahnrad 215 zusammenwirkt, wirkt vorteilhaf terweise auf der
gegenüberliegenden Seite mit einem vorbestimmt elastischen,
verformbaren Element, wie beispielsweise einer Feder 216,
zusammen, die die Klinke in Eingriff mit dem Zahn des
Zahnrads zwingen kann, wenn der Hebel 202 geschlossen ist.
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In diesem Zustand, in dem die Drehbewegung der
Winde in einer Richtung verhindert wird, stößt das zweite
Ende 211 des Verbindungselements 206 an die innere
seitliche Oberfläche des Schlitzes 213.
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Die Verwendung der Einrichtung ist wie folgt. In
dem in Fig.8 dargestellten Zustand, in dem der Hebel
geschlossen ist, beispielsweise nach dem Schließen der
Schaftteile des Skistiefels, kann der Skifahrer den
Schließgrad, beispielsweise des Fußes innerhalb des
Skistiefels, dadurch wählen, indem er den zugänglichen
Knopf greift, der die Winde rotiert.
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Diese Position wird aufgrund des Vorhandenseins der
Klinke 212 gehalten, die ratschenartig mit dem Zahnrad 214
zusammenwirkt.
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Wenn der Skifahrer das Skifahren beendet oder in
anderen Fällen die Schaftteile öffnen und den Schuh
innerhalb des Stiefels lösen möchte, genügt es, daß er den Hebel
202 um etwa 1800 dreht, und diesen dadurch in eine
geöffnete Position bewegt.
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Auf diese Weise löst er beispielsweise einerseits
das vorgesetzte Kabel zum Schließen des Schaftteiles und
andererseits betätigt er die Klinke 212 aufgrund der
exzentrischen Schwenkbewegung des Verbindungselements 206, so
daß sie sich aus den Zähnen des Zahnrads 214 löst.
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Aufgrund der Steifigkeit des Verbindungselements
206 entspricht eine dem Hebel zugefügte gleiche Rotation
einer Spannung, die am Ende der Klinke, die den Schlitz 213
aufweist, ausgeübt wird, wobei die zweite Achse 208
parallel zur ersten Achse 203 in Richtung auf das freie Ende des
Hebels 202 angeordnet ist.
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Auf diese Weise wird das vorgegebene Kabel, das
beispielsweise zum Sichern des Fußes und zum Aufwickeln auf
der Winde verwendet wird, Zug um Zug mit dem Öffnen der
Schaftteile gelöst, wodurch automatisch der Fuß gelöst
wird.
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Die Einrichtung 201 ist weiterhin in vorteilhafter
Weise mit Einrichtungen versehen, die die Klinke 212 vom
Zahnrad 214 lösen könne, wenn der Hebel geschlossen ist.
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Diese Einrichtungen enthalten einen Knopf 217, der
einen Ansatz 218 enthält, der auf die Klinke 212 einwirkt,
wenn der Knopf nach oben gedrückt wird. Die Klinke 212
dreht sich auf dem zweiten Zapfen 215, der das Zahnrad 214
in der beschriebenen Weise löst.
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Der Knopf 217 enthält weiterhin einen zweiten
Führungsansatz 219 und eine Rückführfeder 220, die
anschlagmäßig auf das Lokatorelement 221 einwirkt.
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Es wurde somit festgestellt, daß die Erfindung die
gestellte Aufgabe löst und die gesetzten Ziele erreicht,
wobei eine Verschluß und Einstelleinrichtung entwickelt
wurde, die ein gleichzeitiges Einstellen von zwei
getrennten
Funktionen, wie beispielsweise dem Schließen der
Schaftteile und dem Sichern des Fußes innerhalb des Schuhes
erlaubt, und die automatisch eine Funktion deaktivieren
kann, wie beispielsweise das Sichern des Fußes, wenn die
andere Funktion deaktiviert ist.
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Abgesehen von der Sicherheit und der Verläßlichkeit
in der Anwendung aufgrund des Einsatzes eines steifen
Verbindungselements, ist die entwickelte Einrichtung weiterhin
von geringen Abmessungen und im übrigen kostengünstig.
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Die Sicherheit der Einrichtung in der Anwendung ist
weiterhin auf die Tatsache zurückzuführen, daß ein
zufälliges Lösen der Klinke 212 aus dem Zahnrad 214 bei
geschlossenem Hebel nicht möglich ist.
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Die Fig.11 bis 15 zeigen eine Einrichtung 301 nach
einem weiteren Aspekt der Erfindung, die gleichfalls eine
kreisförmige Einrichtung 302, beispielsweise der im
europäischen Patent 0 056 953 der Anmelderin entsprechenden Art,
enthält.
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Die Vorrichtung 301 enthält einen Hebel 311, der
schwenkbeweglich um eine Achse 306 an einem Stützausleger
305 befestigt ist, der lediglich teilweise dargestellt ist.
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Die kreisförmige Einrichtung 302 enthält eine Rolle
309, die durch einen Ring 308 betätigt wird, der
seinerseits eine vorderseitige Verzahnung 308a und
selbstverständlich einen Betätigungsknopf 313 enthält.
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Eine Klinke 303 ist an einer Welle 307
schwenkbeweglich befestigt und weist einen Zahn 303 sowie einen
Ansatz 300b auf, der mit einem Zapfen 304 zusammenwirken
kann, der fest mit dem Ausleger 305 verbunden ist.
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Der Hebel 311 wirkt beispielsweise auf eines oder
mehrere Kabel (in den Figuren nicht dargestellt) zum
Schließen des Schaftteils ein, während die Rolle 309 ein
Kabel 312 aufwickelt, das in vorteilhafter Weise durch eine
biegsame Ummantelung 310 geführt wird, was die Einstellung
unabhängig von der Bewegung des Hebels macht.
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Als Alternative kann das Kabel 312 durch den
Bereich des Drehpunkts des Hebels geführt werden, so daß
dessen Bewegung nicht die Einstellung der Länge des Kabels
behindert, so daß auf die Verwendung der Ummantelung
verzichtet werden kann.
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Die Anwendung der Einrichtung 301 ist wie folgt:
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Fig.11 zeigt die geschlossene Position des Hebels
311, in der die Klinke 303 in einer derartigen Position
ist, daß der Zahn 303a mit der Verzahnung 308a
zusammenwirkt, so daß die Drehbewegung der Rolle 309 verhindert
wird.
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Bezug nehmend auf Fig.12 wird der Ansatz 303b der
Ratsche 303 bei einer Drehbewegung des Hebels 311 im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag gegen den Zapf en 304 bewegt,
wobei (Fig.13) die weitere Drehbewegung des Hebels die
Klinke 303 auf ihre Achse 307 dreht und dadurch den Zahn
303a aus der Verzahnung 308a löst.
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Der Zapfen 304 verhindert, daß die Klinke 307 steif
mit dem Hebel schwenkt.
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Wenn der Hebel 311 vollständig umgedreht ist
(Fig.13), so ist die Klinke 303 vollständig gelöst, wodurch
das Kabel frei von der Rolle abgewickelt werden kann.
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Die Fig.14 und 15 zeigen im einzelnen die Bewegung
der Klinke gegenüber dem Stützausleger 305 während der
Drehbewegung des Hebels 311.
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Die Fig.17 und 18 zeigen eine Vorrichtung nach
einem weiteren Aspekt der Erfindung, die mit der Bezugsziffer
401 bezeichnet ist.
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Entsprechend den vorstehend beschriebenen
Einrichtungen enthält die Einrichtung 401 einen Hebel 410, der an
einer Stützschale 404 mittels eines Zapfens 406 angehängt
ist.
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Die Stützschale 404 weist Kabelführungselemente
417, 418 auf und stützt eine kreisförmige Einrichtung 402.
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Die kreisförmige Einrichtung 402 enthält einen
Knopf 404, der eine Rolle 405 betätigt, die ein Kabel 416
aufwickeln kann.
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Die Rolle 405 ist mit einem Druckknopf 407
verbunden, der gleitbeweglich in dem Knopf 404 vorgesehen ist und
nach außen vorsteht.
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Die Rolle 405 weist auf ihrer Vorderseite Sägezähne
408 auf, die mit einem entsprechenden vorderseitigen
Sägezahn 409 zusammenwirkt, der mit der Schale 404 verbunden
ist.
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Eine Feder 410 spannt die Zähne 408 der Rolle zum
Eingriff in die Zähne 409 vor, um jegliche Rotation der
Rolle 405 in Abwicklungsrichtung zu verhindern und um
gleichzeitig eine ratschenartige Bewegung der Rolle beim
Aufwickeln des Kabels zu ermöglichen.
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Wie vorstehend beschrieben, kann der Druckknopf 407
im Knopf 403 gleiten, während er mit der Rolle 405
verbunden ist; auf diese Weise genügt es zum Lösen der Rolle 405
aus der Verzahnung 409 zum Abwickeln des Kabels 416, den
Knopf 407 zu drücken. Dies kann durch ein Öffnen des Hebels
410, d. h. durch sein Drehen in Pfeilrichtung gemäß Fig.17
bewerkstelligt werden.
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Selbstverständlich ist der Druckknopf 407
gleitbeweglich im Knopf 403 angeordnet, doch kann er mit diesem
nicht drehen.
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Soweit technische Merkmale in Ansprüchen von
Bezugsziffern ergänzt werden, so sind diese Bezugsziffern
lediglich zur besseren Verständlichkeit der Ansprüche
eingefügt, weshalb derartige Bezugszeichen keinerlei begrenzende
Wirkung auf den Schutzumfang eines beispielhaft mit
derartigen Bezugsziffern bezeichneten Elements haben.