DE68910046T2 - Schloss mit einem umkehrbaren Schlüssel. - Google Patents

Schloss mit einem umkehrbaren Schlüssel.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schloßvorrichtung mit einem Schließzylinder und umkehrbarern Flachschlüssel, der zum Eingriff mit Zuhaltestiften an gegenüberliegenden Breitflächen des Schlüssels Einkerbungen sowie eine Rippe aufweist, die jeder Reihe der Einkerbungen zugeordnet ist, wobei sich in deren Querschnittsbereich wenigstens einer der Stifte erstreckt, wobei die Kuppe dieser Rippe über die Breitfläche des Schlüssels ragt. Ein Schloß dieser Art ist in der DE-PS 2 658 495 beschrieben, bei welcher die Verriegelungskerben, die von der Kuppe der Rippe ausgehen, in dem umkehrbaren Flachschlüssel vorgesehen sind. Die Rippen sind vorspringende Materialerhöhungen im Vergleich mit dem normalen Profil. Die Gesamtdicke in dem Bereich der Rippen kann indessen nicht für das Vorsehen von Einkerbungen maximaler Tiefe verwendet werden, weil sonst die Einkerbungen, die auf der gleichen Querschnittsebene liegen, einander durchdringen würden. In der Praxis werden die Verriegelungskerben normalerweise mit Hilfe eines Bohrschneiders mit einem Durchmesser von annähernd 4,5 mm hergestellt, der selbstverständlich größer als der der Zubaltestifte ist. Wenn ein Bohrschneider verwendet wird, dessen Durchmesser nahe dem der Zuhaltestifte ist, könnte dann bei einer Einkerbung, deren Höhe größer als die der Zuhaltestiftspitze ist, ein Einsetzen oder Zurückziehen des umkehrbaren Flachschlüssels wegen der längs der Linge des Schlüssels ausgebildeten Raststufe unmöglich gemacht werden.
  • Ein Gegenstand der Erfindung ist das Schaffen einer Schloßvorrichtung der oben umrissenen Art auf technisch einfache Weise, so daß eine erhöhte Anzahl von Abstufungen normaler Größe erzeugt werden kann, ohne den Schlüsselschaft bemerkenswert zu schwächen, während die Leichtigkeit des Einsetzens und Abziehens des umkehrbaren Flachschlüssels beibehalten wird.
  • Die Erfindung schafft eine Schloßvorrichtung mit einem Schließzylinder sund einem umkehrbaren Flachschlüssel mit Einkerbungen an gegenüberliegenden Breitseiten des Schlüssels zum Ergreifen von Zuhaltestiften, wobei eine Rippe jeder Reihe von Einkerbungen zugeordnet ist, in deren Querschnittsbereich sich wenigstens einer der Stifte erstreckt und wobei die Kuppe der Rippe über die Breitfläche des Schlüssels ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die am tiefsten reichende Einkerbung nächst der Kuppe der Rippe liegt und daß verschiedene Einkerbungen einer Reihe von Einkerbungen in eine durchgehende Nut variabler Tiefenniveaus integriert sind.
  • Die Erfindung schafft weiterhin einen umkehrbaren Flachschlüssel mit Einkerbungen, die an gegenüberliegenden Breitflächen des Schlüssels zwecks Anordnung von Zuhaltestiften in einem entsprechenden Schließzylinder vorgesehen sind, wobei eine Rippe jeder Reihe von Einkerbungen zugeordnet ist, in deren Querschnittsbereich sich wenigstens einer der Stifte erstrecken kann, wobei die Kuppe dieser Rippe über die Breitfläche des Schlüssels ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die am tiefsten reichende Einkerbung nächst der Kuppe der Rippe liegt und verschiedene Einkerbungen eine Reihe von Einkerbungen in eine durchgehende Nut variabler Tiefenniveaus integriert sind.
  • Als Ergebnis dieser Ausbildung wird eine Schloßvorrichtung mit verbesserter Sicherheit geschaffen. Es ist nunmehr eine größere Anzahl von Abstufungen in dem Rippenbereich möglich, da die Verriegelungseinkerbungen von der Breitfläche des Schlüssels gegenüberliegend den Rippen auf solche Weise ausgehen, daß die tiefste Einkerbung nächst der Kuppe der Rippe liegt. Durch Integrieren einer Reihe von Einkerbungen in die durchgehende Nut rnit unterschiedlichen Tiefenniveaus ist es möglich, daß die Einkerbungen mit Hilfe eines Bohrschneiders hergestellt werden, dessen Durchmesser annähernd gleich dem der Zuhaltestifte ist. sEs werden allerdings keine Fangstufen erzeugt, welche das Abziehen des eingesetzten Schlüssels behindern könnten. Aufgrund des kleinen Durchmessers des Bohrschneiders tritt der Nachteil nicht ein, daß bei Einkerbungen maximaler Tiefe die Einkerbungen, die auf der gleichen Querschnittsebene liegen, einander durchdringen, so daß sich eine beträchtliche Schwächung des Schlüsselschaftes ergibt. Zusätzlich ist ein nicht autorisiertes Kopieren des reversiblen Flachschlüssels schwieriger gemacht, wobei dies ebenfalls zur Sicherheit der Schloßvorrichtung beiträgt. Es wurde gefunden, daß zwecks Erhöhens der Stabilität der Rippe sie einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen soll. Dieser paßt mit den verjüngten Spitzen der Zylinderstifte zusammen. Damit bei Ausnehmungen maximaler Tiefe, die sich zur Kuppe der Rippe erstrecken, die Rippe weiter verriegelt bleibt, ist ihre Breite nahe des Bodens größer als die Breite der Nut, die von dem Bohrschneider erzeugt ist. Ein leichtes Gleiten des Schlüssels innerhalb des Schlüsselweges wird erhalten, da die Tiefenniveaus der Nut benachbarter Einkerbungen über Nutflächen miteinander verbunden sind, die in geraden Linien verlaufen. Um von einem Tiefenniveau zum anderen zu gelangen, brauchen die Spitzen der Stifte zur zweckmäßigen Breitfläche des Schlüssels in den meisten Fällen nicht zurückbewegt zu werden. Auch ist das Einsetzen des umkehrbaren Flachschlüssels in den Schlüsselweg leicht. Bevor die Zylinderstiftspitzen die Reihe von Einkerbungen erreichen, laufen sie über die Einführabschrägung, die an der Vorderseite des Schlüssels angeordnet ist und sich vor jeder Reihe von Einkerbungen erstreckt, wobei die Abschrägung so ausgebildet ist, daß sie einen einzigen Schlitz bildet. Somit werden die Zylinderstifte seitlich zentriert, sobald sie mit der Einführabschrägung in Kontakt gelangen, so daß die Möglichkeit eines Kippens verringert wird, das das Einsetzen des umkehrbaren Flachschlüssels behindern würde. Eine seitliche Führung der Zylinderstifte wird somit aufrechterhalten, bis sie von der Einführabschrägung an der gegenüberliegenden Breitseite des Schlüssels laufen. Die Zuhaltestiftbohrungen übernehmen dann größtenteils das Führen der Zylinderstifte. Während der Hin- und Herbewegung der Zylinderstifte, die sich daraus ergibt, daß der Schlüssel weiter in den Schlüsselweg gedrückt wird, wird ein optimales Führen und Zentrieren der Zylinderstifte weiterhin beibehalten, weil die Reihe der Einkerbungen als durchgehende Nut gebildet ist.
  • Ein gutes Führen des urnkehrbaren Flachschlüssels wird durch die Tatsache erhöht, daß der Schlüsselweg eine Keilnut aufweist, welche mit der Rippe zusammenpaßt. Da der Querschnitt der Keilnut der Form der Zylinderstiftenden entspricht, hat die Keilnut eine weitere Funktion, indem sie eine brückenähnliche Stütze für die Stifte bildet, wenn der Schlüssel abgezogen wird. Hierdurch werden die Zylinderstifte ausgerichtet, so daß sie immer leicht von der Einführabschrägung ergreifbar sind, wenn der Schlüssel eingesetzt wird, so daß ein seitliches Führen der Zylinderstiftenden über die gesamte Einsetzlänge des Schlüssels beibehalten wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Schloßvorrichtung gemäß Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
  • Fig. 1 eine Ansicht eines Schließzylinders der Schloßvorrichtung,
  • Fig. 2 den zugeordneten umkehrbaren Flachschlüssel entsprechend der Einsetzlage,
  • Fig. 3 in größerem Maßstab eine Draufsicht auf eine Breitseitenfläche des umkehrbaren Flachschlüssels,
  • Fig. 4 eine Endansicht des Flachschlüssels nach Fig. 3,
  • Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie V-V nach Fig. 3,
  • Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI nach Fig. 3,
  • Fig. 7 perspektivisch einen Schlüsselschaft von der Vorderseite des Schlüssels gesehen,
  • Fig. 8 eine Ansicht des Schließzylinders, teilweise im Längsschnitt,
  • Fig. 9 eine der Fig. 8 ähnliche Ansicht mit eingesetztem umkehrbarem Flachschlüssel,
  • Fig. 10 eine Schnittansicht längs der Linie X-X nach Fig. 9.
  • Die Schloßvorrichtung umfaßt einen Schließzylinder 1 und einen umkehrbaren Flachschlüssel 2. Der Schließzylinder 1 weist ein Zylindergehäuse 3 auf, welches an seinem vorderen Ende mit einem Flansch 4 versehen ist. Der letzteren benachbarte abgestufte Abschnitt ist mit einem Gewinde versehen (hier nicht im Detail gezeigt). In einer exzentrischen Lage in Bezug auf das Zylindergehäuse 3 erstreckt sich eine Bohrung 5 innerhalb des Gehäuses 3 zur Aufnahme eines Zylinderstiftes 6. Der Stift 6 ist in seiner Lage in axialer Richtung verriegelt. Der Zylinderstift 6 ist von einem Schlüsselweg 7 durchdrungen, der sich in Längsrichtung längs des Stiftes erstreckt, dessen Schmalseite sich zur Zylinderstiftbohrung 5 erstreckt. Von den breiten Seitenwänden 8, 9 des Schlüsselweges 7 erstrecken sich Schlüsselsitze bzw. Keilnuten 10 oder 11, die gegeneinander versetzt sind und trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Jede breite Seitenwand 8, 9 an der Seite der Keilnut 10, 11 ist von zwei Schlüsselwegrippen 12, 13 oder 14, 15 flankiert, die in den Schlüsselweg 7 ragen.
  • Rechtwüiklig zum Schlüsselweg 7 ist der Zylinderstift 6 mit Zuhaltebohrungen 16 versehen, die hintereinander zum Aufnehmen von Zuhaltestiften 17 liegen, deren Enden 18 kegelstumpfförmig verjüngt sind und welche in den Schlüsselweg 7 ragen, so daß die Zylinderstiftenden 18 die angepaßten Profile in der Keilnut 10 ergreifen. In diese Lage werden die Zuhaltestifte 17 von Gehäusestiften 19 gedrückt, die in Gehäusebohrungen 20 verschiebbar sind. Die Bohrungen 20 fluchten mit entsprechenden Zuhaltebohmngen 16 des Zylinderstiftes 6 und nehmen Druckfedern 21 auf, deren Kraft über die Gehäusestifte 19 auf die Zuhalte- bzw. Kernstifte 17 einwirkt.
  • Der umkehrbare Flachschlüssel urnfaßt einen Schlüsselgriff 22 und einen Schlüsselschaft 23, der sich an den Handgriff anschließt. Das Querschnittsprofil des Schaftes ist dem des Schlüsselweges 7 angepaßt. Von jeder Breitfläche 24 des Schlüssels erstreckt sich eine Rippe 25, die zueinander im Bezug auf die Langsmittelachse des Schlüssels versetzt sind, und zwar aufgrund der Ausbildung des Schlüssels als umkehrbarer Flachschlüssel. Jede Rippe 25 hat ein trapezförmiges Profil. In der breiten Seitenfläche 24 gegenüberliegend der Rippe 25 sind Einkerbungen 26 auf eine solche Weise vorgesehen, wie dies insbesondere in Fig. 6 gezeigt ist, daß die Einkerbung 26, die sich am tiefsten erstreckt, nächst der Kuppe 25' der Rippe liegt. In der Zeichnung ist weiterhin gezeigt, daß verschiedene Einkerbungen einer Reihe von Einkerbungen in einer Ausnehmung N variabler Tiefenniveaus 27, 28, 29, 30 integriert sind. Die Tiefenniveaus sich anschließender Einkerbungen sind hier mit Hilfe von Nutflächen 31, 32, 33 verbunden, die in geraden Linien verlaufen. Zum Herstellen der Nut N wird ein Bohrschneider 34 verwendet, der in Fig. 6 strichpunktiert gezeigt ist und dessen Durchmesser dem der Zylinderstifte 17 entspricht. Selbst dann, wenn sich die Einkerbungen 26 bis auf maximale Tiefe erstrecken, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, besteht keine Gefahr eines Durchbrechens der Einkerbungen. Der Schlüsselschaft 23 ist folglich ebenfalls da nicht besonders geschwächt, wo die Einkerbungen bis auf maximale Tiefe eingearbeitet sind.
  • Eine Einführabschrägung 35 erstreckt sich an der Vorderseite einer jeden Reihe der Verzahnungen bzw. Einkerbungen. Sie ist an der Front des Schlüssels 36 angeordnet und beginnt an der Kuppe 25' der Rippe 25.
  • Die Einführabschrägung 35 durchdringt dann das Schlüsselprofil in schlitzähnlicher Weise und bildet somit ein Tor, durch welches sich die Zylinderstiftenden 18 erstrecken, wenn der Schlüssel eingesetzt wird. Die Zylinderstiftenden sind folglich zentriert und von diesem Tor geführt. Die entsprechende Einführabschrägung endet dann an der gegenüberliegenden Breitfläche 34 des Schlüssels.
  • Neben jeder Rippe 25 befinden sich zwei weitere Schlüsselwegschlitze 37, 38. Diese erstrecken sich in Längsrichtung des Schlüssels und sind so angeordnet, daß der zwischen den Schlüsselwegschlitzen 37, 38 belassene Steg in dem Niveau der Reihe der Einkerbungen angeordnet ist.
  • Wenn der Schließzylinder 1 verriegelt werden soll, wird der umkehrbare Flachschlüssel 2 in einer seinen umkehrbaren Lagen in den Schlüsselweg 7 des Zylinderstiftes 6 eingesetzt. Nach Einsetzen des umkehrbaren Flachschlüssels laufen die kegelstumpfförmigen Zylinderstiftenden 18 durch den einzigen Schlitz des Vorderteils des Schlüssels 36, der von der Einfuhrabschrägung 35 gebildet ist und erreichen dann die Einkerbungen 26, die in der durchgehenden Nut N ausgebildet sind, so daß die Zylinderstifte 17 in ihrem vorderen Bereich ebenfalls geführt und zentriert sind. Je weiter sich die Zylinderstifte 17 aus ihren Zuhaltebohrungen 16 bewegen, umso mehr werden sie dann von der Nut N geführt. Bei ollständigem Einsetzen des Schlüssels legen sich die Zylinderstiftenden 18 dann an den Tiefenstufen 27, 28, 29, 30 an, so daß die trennende Ebene zwischen den Zylinderstiften 17 und den Gehäusestiften 19 auf der Scherlinie 39 des Zylinderbolzens liegt. Der Zylinderbolzen 6 kann nunmehr mit Hilfe des umkehrbaren Flachschlüssels 2 gedreht werden, sum den Verriegelungsvorgang durchzuführen.

Claims (12)

1. Schloßvorrichtung mit einem Schließzylinder (1) und einem umkehrbaren Flachschlüssel (2) mit an gegenüberliegenden Breitflächen (24) des Schlüssels vorgesehenen Einkerbungen (26) zur Anordnung von Zuhaltestiften 17, wobei eine Rippe (25) jeder Reihe von Einkerbungen zugeordnet ist, in deren Profilbereich sich wenigstens einer der Stifte (17) erstreckt und die Kuppe (25') der Rippe (25) sich über die Breitfläche (24) des Schlüssels ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die am tiefsten reichende Einkerbung (26) nächst der Kuppe (25') der Rippe (25) liegt und daß verschiedene Einkerbungen (26) der Reihe der Einkerbungen in eine durchgehende Nut (N) variabler Tiefenniveaus (27, 28, 29, 30) integriert sind.
2. Schloßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (25) trapezförmigen Querschnitt aufweist.
3. Schioßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) der Rippe (25) in der Nähe ihres Bodens größer als die Breite der Nut (N) ist.
4. Schloßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenniveaus (29 bis 30) der Nut benachbarter Einkerbungen (26) durch Nutflächen (31 bis 33) miteinander verbunden sind, die in einer geraden Linie verlaufen.
5. Schloßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einführabschrägung (35) an der Vorderseite des Schlüssels (36) angeordnet ist und sich vor jeder Reihe von Einkerbungen erstreckt, wobei die Abschrägung an der Kuppe (25') der Rippe (25) beginnt, dann nach hinten das Profil des Schlüssels in schlitzähniicher Weise durchdringt und an der gegenüberliegenden Breitfläche (24) des Schlüssel endet.
6. Schloßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselweg (7) eine Keilnut (10, 11) aufweist, welche der Rippe (25) angepaßt ist, und daß der Querschnitt der Keilnut dem Umfang der Bolzenstiftenden (18) angepaßt ist.
7. Umkehrbarer Flachschlüssel (2) mit Einkerbungen (26) an gegenüberliegenden Breitflächen (25) des Schlüssels zum Zusammenwirken mit Zuhaltestiften (17) in einem entsprechenden Schließzylinder (1), mit einer jeder Reihe von Einkerbungen zugeordneten Rippe (25), in deren Querschnittsbereich sich wenigstens einer der Stifte (17) erstrecken kann, wobei die Kuppe (25') dieser Rippe (25) über die Breitfläche (24) des Schlüssels ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die am tiefsten reichende Einkerbung (26) nächst der Kuppe (25') der Rippe (25) liegt, und daß verschiedene Einkerbungen (26) einer Reihe von Einkerbungen in eine durchgehende Nut (N) variabler Tiefenniveaus (27, 28, 29, 30) integriert sind.
8. Umkehrbarer Flachschlüssel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (25) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist.
9. Umkehrbarer Flachschlüssel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) der Rippe (25) nahe ihrer Wurzel größer als die Breite der Nut (N) ist.
10. Umkehrbarer Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenniveaus (27 bis 30) der Nut benachbarter Einkerbungen (26) durch Nutflächen (31 bis 33) miteinander verbunden sind, die in gerader Linie verlaufen.
11. Umkehrbarer Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einführabschrägung (35) an der Vorderseite des Schlüssels (36) angeordnet ist und sich vor jeder Reihe von Einkerbungen erstreckt, wobei die Abschrägung an der Kuppe (25') der Rippe (25) beginnt, danach das Profil des Schlüssels in einer schlitzähnlichen Weise durchdringt und an der gegenüberliegenden Breitfläche (24) des Schlüssels endet.
12. Umkehrbarer Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselweg (7) eine Keilnut (10, 11) aufweist, die der Rippe (25) angepaßt ist und daß der Querschnitt der Keilnut dem Umfang der Kolbenstiftenden (18) angepaßt ist.
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