DE68916946T2 - Steuerungsventil. - Google Patents

Steuerungsventil.

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Kawasaki-Shi Kanagawa-Ken 210 Kawasaki Factory Of K.K. Komatsu
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Koji Yamashita
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
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    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors

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Description

    Technisches Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Steuerventileinheit zum Zuführen eines Fluids unter Druck, in eine Betätigungseinrichtung, wie beispielsweise einen Hydraulikzylinder, einen Hydraulikmotor oder einer ähnlichen Einrichtung. Solch eine Steuerventileinheit ist beispielsweise in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung SHO55-14 94 02 beschrieben.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Als eine Ventileinheit der bezeichneten Art ist im Stand der Technik eine Steuerventileinheit bekannt, die, wie in Figur 1 gezeigt, aufweist eine Hauptspindel 5 um eine erste Bohrung 3 und einer zweiten Bohrung 4 eine entsprechende selektive Verbindung mit einem Einlaßkanal 2 zu gestatten, der in dem Ventilgehäuse 1 gebildet ist und die Rückschlagventile 8 und Vakuum- Verhinderungsventile 9 aufweist, die zwischen den ersten und zweiten Bohrungen 3 und 4 entsprechend angeordnet sind und einen ersten Auslaßkanal 6 und einen zweiten Auslaßkanal 7 aufweist, die mit den ersten und zweiten Bohrungen 3 und 4 entsprechend verwendbar sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn die Hauptspindel 5 nach links oder nach rechts in Figur 1 bewegt wird, der Einlaßkanal 2 entweder mit dem ersten Auslaßkanal 6 oder mit dem zweiten Auslaßkanal 7 verbunden ist, um selektiv Fluid unter Druck von einer unter Druck stehenden Fluid-Versorgungsquelle P entweder in eine erste Kammer B&sub1; oder eine zweite Kammer B&sub2; eines Betätigers B zu führen und ferner einen Rückwärtsfluß des Fluids unter Druck von den ersten und zweiten Kammern 6,7 in den Einlaßkanal 2 durch die Rückschlagventile 8 zu verhindern und ferner zu verhindern, daß Fluid unter Druck durch das Vakuum-Verhinderungsventil 9 von einem Tankeinlaß 10 in die erste Kammer B&sub1; oder die zweite Kammer B&sub2; gezogen wird, wodurch die Bildung eines Vakuums oder ein Druckabfall verhindert wird.
  • Kurz gesagt, besteht im Fall, daß der Druck in den ersten und zweiten Kammern B&sub1; und B&sub2;, der von der Last F herrührt, der dem Betätiger B zugeführt wird (der nachstehend als "Belastungsdruck" bezeichnet wird) größer als der Druck des Fluids ist, daß durch die unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P abgegeben wird, eine Gefahr, daß Fluid unter Druck von dem Betätiger B zurück zu der unter Druck stehenden Fluid-Versorgungsquelle P fließt, und daher wird ein solcher Rückfluß des Fluids durch die Rückschlagventile 8 entsprechend verhindert.
  • Ferner gibt es einen Fall, wo der Betätiger B durch eine Druckbelastung F mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die höher ist als der Wert entsprechend dem Betrag des Fluids unter Druck das durch die unter Druck stehende Fluid- Versorgungsquelle B zugeführt wird. In diesem Fall wird die Kammer auf der Seite des Betätigers, in die Fluid zuzuführen ist, ein Vakuum bilden und daher wird das Vakuum-Verhinderungsventil 9 sodann geöffnet, um dem Tankanschluß 10 entweder die Verbindung mit dem ersten Auslaßkanal 6 oder mit dem zweiten Auslaßkanal 7 zu gestatten, so daß Fluid unter Druck von dem Fluid-Tank 11 hereingezogen wird, wodurch die Bildung eines Vakuums in der Kammer verhindert wird.
  • Da bei einer solchen bekannten Steuerventileinheit die Rückschlagventile 8 und die Vakuums-Verhinderungsventile 9 in zwei Reihen parallel zueinander zwischen dem Einlaßkanal 2 und den ersten und zweiten Auslaßkanälen 6 und 7 angeordnet sind, wird die Entfernung zwischen dem Einlaßkanal 2 und den ersten und zweiten Auslaßkanälen 6 und 7 lang, so daß die Abmessung des Ventilkörpers 1 groß wird und somit die gesamte Ventileinheit eine große Abmessung aufweist.
  • Da ferner die Vakuum-Verhinderungsventile 9 auf der Seite der Auslaßkanäle angeordnet sind, wird in dem Fall, wo der Ventilsitz abgetragen ist oder Fremdkörper darin festsitzen, Fluid unter Druck von dem Tankanschluß 10 in den Fluidtank 11 fließen, wodurch die Fluid-Leckage erhöht wird, und solche Schwierigkeiten hervorgerufen werden, wie, ein Ausfall des Festhaltens des Betätigers B im verriegelten Zustand oder eine Betriebsverzögerung usw..
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, im Hinblick auf die zuvor erwähnten Umstände im Stand der Technik, und sie hat zum Ziel, eine Steuerventileinheit vorzugeben, bei der der Raum der durch ihre Bestandselemente besetzt wird, vermindert wird, wodurch die gesamte Ventileinheit kompakt wird und die Fluid- Leckage durch Vakuum-Verhinderungsventile im wesentlichen vermindert wird.
  • Um die zuvor erwähnte Aufgabe zu lösen ist, ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung, eine Steuerventileinheit vorgesehen mit einem Ventilkörper, in dem ein Einlaßkanal ausgebildet ist, der mit einer Quelle für ein unter Druck stehendes Fluid verbunden ist, mit einem ersten Ausgangskanal und einem zweiten Ausgangskanal, die so in dem Ventilkörper ausgebildet sind, daß sie jeweils mit einer von zwei Druckkammern, die zu beiden Seiten eines Betätigungselementes ausgebildet sind, in Verbindung stehen, mit einer ersten Bohrung und einer zweiten Bohrung die in dem Ventilkörper zu beiden Seiten des Eingangskanals ausgebildet sind, so daß der Eingangskanal jeweils mit dem ersten oder dem zweiten Ausgangskanal verbunden wird, wobei die Ventilbohrung die erste Bohrung und die zweite Bohrung mit dem Eingangskanal verbindet, einer Hauptspindel, die verschiebbar in der Ventilbohrung angeordnet ist, so daß entweder die erste Bohrung oder die zweite Bohrung wahlweise mit dem Einlaßkanal kommuniziert und mit einem Tankanschluß, der in dem Ventilkörper zwischen der ersten und zweiten Bohrung angeordnet ist und mit einem Fluidtank in Verbindung steht und die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine erste Verbindungsbohrung und eine zweite Verbindungsbohrung aufweist, die koaxial untereinander gegenüberliegend angeordnet sind, um jeweils die erste oder zweite Bohrung mit dem Tankanschluß zu verbinden; weiter eine erste Ventilbohrung und eine zweite Ventilbohrung, die koaxial an der Außenseite des Ventilkörpers an Verbindungsbohrungen jeweils anschließend angeordnet sind; ein Paar von in die Ventilbohrungen eingesetzten Lagerstößeln die einander gegenüberliegen; Ventilmittel zum Verhindern eines Vakuums, die jeweils in einem vorderen Endabschnitt eines jeden Lagerstößels angeordnet sind um die jeweilige Verbindungsbohrung zu öffnen oder zu schließen; und Rückschlagventilmittel, jeweils in einem axial-mittleren Bereich eines jeden der Lagerstößel angeordnet sind um zu verhindern, daß unter Druck stehendes Fluid das durch die ersten und zweiten Bohrungen fließt in den Einlaßkanal gelangt.
  • Zur Lösung der zuvor erwähnten Aufgabe ist, gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung, eine Steuerventileinheit vorgesehen, welche umfäßt: einen Einlaßkanal, der in dem Ventilkörper der Steuereinheit ausgebildet ist und sich von einer Endfläche des Ventilkörpers bis zu einem im wesentlichen mittleren Bereich in einer Richtung erstreckt, die rechtwinklig zu der einen Endfläche verläuft und der mit einer Quelle für ein unter Druck stehendes Fluid verbunden ist; eine erste Bohrung und eine zweite Bohrung die in dem Ventilkörper zu beiden Seiten des Einlaßkanals im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind; eine Ventilbohrung, die in dem Ventilkörper rechtwinklig zu der ersten und zweiten Bohrung und im Einlaßkanal verläuft, um so eine Verbindung zwischen den ersten und zweiten Bohrungen und dem Einlaßkanal zu ermöglichen; eine Hauptspindel, die verschiebbar in der Ventilbohrung angeordnet ist, um wahlweise entweder die erste Bohrung oder die zweite Bohrung mit dem Einlaßkanal zu verbinden; einen Tankanschluß, der in dem Ventilkörper dergestalt ausgebildet ist, daß er sich von der anderen Endfläche des Ventils bis zu einem im wesentlichen Zwischenbereich in einer Richtung erstreckt, die rechtwinklig zu der anderen Endfläche verläuft und der mit einem Fluidtank verbunden ist; einen ersten Ausgangskanal und einen zweiten Ausgangskanal, die in dem Ventilkörper zu beiden Seiten des Tankanschlusses im wesentlichen parallel zueinander und in Bezug auf die jeweils erste und zweite Bohrung außen angeordnet und jeweils mit Druckkkammern verbunden sind, die zu beiden Seiten eines Betätigungselements angeordnet sind; eine erste Verbindungsbohrung und eine zweite Verbindungsbohrung, die in dem Ventilkörper rechtwinklig zu der ersten und zweiten Bohrung und dem Tankanschluß angeordnet sind und im wesentlichen koaxial zueinander verlaufen, um jeweils die erste oder zweite Bohrung mit dem Tankanschluß zu verbinden; eine erste Ventilbohrung und eine zweite Ventilbohrung, die in dem Ventilkörper auf der Außenseite und koaxial zu den ersten und zweiten Verbindungsbohrungen angeordnet sind, um den ersten und zweiten Ausgangkanal zu verbinden; ein Paar von Lagerstößeln, deren Endbereiche mit dem äußeren Ende jeweils der ersten und zweiten Ventilbohrung dergestalt verbunden sind, daß sie fest darin sitzen, wobei die vorderen Endbereiche der Lagerstößel sich jeweils in die erste und zweite Verbindungsbohrung erstrecken und einander gegenüberliegend angeordnet sind; Rückschlagventile, die jeweils einen Ventilkörper aufweisen, die jeweils verschiebbar auf den axialen Mittelbereichen eines jeden Lagerstößels angeordnet sind und mittels einer Feder gegen einen Rückschlagventilsitz gedrückt werden; und Ventile zur Verhinderung eines Vakuums, die jeweils einen Ventilkörper aufweisen, der verschiebbar auf dem axialen vorderen Endbereich eines jeden Stützstößels angeordnet ist und mittels jeweils einer Feder gegen einen Ventilsitz gedrückt wird. Gemäß der Steuerventileinheit, die die zuvor erwähnten Aspekte beinhaltet, ist der Abstand zwischen dem Einlaßkanal 2 und den Auslaßkanälen 6 und 7 kurz, da der Rückschlagventilkörper 17 und der Vakuumsverhinderungs- Ventilkörper 20 koaxial auf jeder der Stützstößel 16 angeordnet sind, so daß die Größe des Ventilgehäuses 1 klein gemacht werden kann und die gesamte Steuerventileinheit kompakt ist und da ferner jedes der Rückschlagventile und der Vakuum-Verhinderungsventile unabhängig voneinander bewegt werden kann, wird die Betriebszuverlässigkeit des Steuerventils verbessert.
  • Ferner ist das Rückschlagventilgehäuse 17 und das Gehäuse 20 des Vakuum-Verhinderungsventils koaxial zueinander angeordnet, und ihre Ventilsitze sind ebenfalls koaxial zueinander angeordnet. Dies beinhaltet, daß es Doppelsitze gegen Fluid-Leckage auf der Seite eines jeden Auslaßkanals gibt, wodurch der Betrag an Fluid-Leckage vermindert wird und sogar in dem Fall, wo sich Fremdpartikel in einem Prüfventil und Vakuum-Verhinderungsventil festsetzen, kann die Abdichtung-durch das andere Ventil erzielt werden, wodurch die Zuverlässigkeit und die Verhinderung von Leckage beim Festsetzen von Fremdpartikeln verbessert wird.
  • Die zuvor erwähnten und anderen Aufgaben, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung, werden dem Fachruann durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung und die beiliegenden Zeichnungen augenscheinlich, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel das die Prinzipien der vorliegenden Erfindung beinhaltet, nur beispielhaft dargestellt ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Figur 1 ist eine schematische Schnittansicht, die ein Ausführungsbeispiel der Steuerventileinheit gemäß dem Stand der Technik zeigt;
  • Figur 2 ist eine schematische Schnittansicht, die ein Ausführungsbeispiel der Steuerventileinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • Figur 3 ist ein Schaltungsdiagramm, das die Gesamtkonfiguration eines Anwendungsbeispiels zeigt, unter Verwendung des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Die vorliegende Erfindung sei nunmehr in Einzelheiten weiter unten anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Figur 2 ist eine schematische Schnittansicht, die ein Ausführungsbeispiel der Steuerventileinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei die gleichen Komponententeile wie jene in dem zuvor erwähnten Ausführungsbeispiel (in Figur 1 gezeigt) mit den gleichen Bezugsziffern und Buchstaben bezeichnet sind und wobei daher eine Beschreibung desselben hier unterdrückt wird.
  • Ein Anschluß 1, der mit einem Fluidtank verbunden ist, kann über koaxiale erste und zweite Verbindungsbohrungen 12 und 13, die in einem Zwischenteil gebildet sind, der zwischen einem ersten Kanal 3 und einem zweiten Kanal 4 in einem Ventilgehäuse 1, in einer im wesentlichen parallelen Beziehung zueinander angeordnet ist, mit ersten und zweiten Bohrungen 3 und 4 kommunizieren. Ferner besitzt das Ventilgehäuse 1 einen ersten Auslaßkanal 6 und einen zweiten Auslaßkanal 7, die darin gebildet sind und sich von einem Ende desselben und im wesentlichen gegenüberliegend zu den ersten und zweiten Bohrungen 3 und 4 entsprechend erstrecken, und die mit Druckkammern B&sub1; und B&sub2; eines Betätigungselementes B entsprechend verbunden sind. Ferner besitzt das Ventilgehäuse 1 noch eine erste Ventilbohrung 14 und eine zweite Ventilbohrung 15 darin, die darin außerhalb der ersten und zweiten Auslaßkananäle 6 und 7 entsprechend gebildet sind und die koaxial zu den ersten und zweiten Verbindungsbohrungen 12 und 13 sind. Lagerstößel 16, 16 sind in die ersten und zweiten Ventilbohrungen 14 und 15 entsprechend eingesetzt. Basisteile 16a, 16a der Stützstößel 16, 16 sind fest gesichert, so daß sie eng in die ersten und zweiten Ventilbohrungen 14 und 15 entsprechend eingepaßt sind, so daß die vorderen Endteile 16b, 16b der Lagerstößel 16, 16 sich in die ersten und zweiten Verbindungsbohrungen 12 und 13 entsprechender Strecken und in gegenüberliegender Beziehung zueinander angeordnet sind.
  • Ferner ist ein zylindrisches Rückschlagventilgehäuse 17 auf einem axialen Zwischenteil 16c von jedem der Stützstößel 16 gleitend gelagert, und das Ventilgehäuse 17 ist durch eine Feder 18 vorgespannt, um einen Druckkontakt mit einem Rückschlagventilsitz 19 herzustellen und dadurch ein Rückschlagventil 8 zu bilden.
  • Ferner ist ein Gehäuse 20 eines Vakuum-Verhinderungsventils, gleitend auf dem vorderen Endteil 16d eines jeden der Stützstößel 16 gelagert, um entweder eine der Dmckkammern B&sub1; oder B&sub2; oder beide Seiten des Kolbens des Betätigers B an der Bildung eines Vakuums zu hindern, und das Ventilgehäuse 20 ist durch eine Feder 21 vorgespannt, um einen Druckkontakt mit einem Sitz 22 des Vakuum- Verhinderungsventils herzustellen und somit ein Vakuum-Verhinderungsventil 9 zu bilden.
  • Bei der in der zuvor erwähnten Weise aufgebauten Steuerventileinheit, wird, wenn der Belastungsdruck in dem Betätiger B hoch ist, das Rückschlagventilgehäuse 17 durch den Belastungsdruck in Druckkontakt mit dem Rückschlagventilsitz 19 gebracht, so daß ein Rückfluß von Fluid unter Druck in eine unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P verhindert werden kann.
  • Wenn ferner der Betätiger B mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die höher als der Wert ist, der dem Betrag an Fluid unter Druck entspricht das durch die unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P geliefert wird, so daß ein Vakuum entweder in der ersten Kammer B&sub1; oder in der zweiten Kammer B&sub2; gebildet wird, so werden das Gehäuse 17 des Rückschlagventils und das Gehäuse 20 des Vakuum-Verhinderungsventils, gegen die Federkräfte der Federn 18 und 21 entsprechend bewegt, um die Verbindung des Tankanschlusses 10 entweder mit dem ersten Auslaßkanal 6 oder mit dem zweiten Auslaßkanal 7 herzustellen, um Fluid unter Druck von einem Fluidtank 11 hereinzuziehen, wodurch die Bildung eines Vakuums in der Kammer B&sub1; oder B&sub2; verhindert wird.
  • Da ferner noch das Rückschlagventilgehäuse 7 und das Gehäuse 20 des Vakuum- Verhinderungsventils gleitend und koaxial auf dem Stützstößel 16 gelagert sind, kann der Abstand zwischen dem Einlaßkanal 2 und den Auslaßkanälen 6 und 7 verringert werden, so daß die Größe des Ventilgehäuses 1 reduziert werden kann und somit die gesamte Ventileinheit kompakt ausgestaltet wird, und da die Bewegungen des Rückschlagventilgehäuses 17 und des Gehäuses 20 des Vakuum- Verhinderungsventils unabhängig voneinander auftreten, wird die Betriebszuverlässigkeit der Steuerventileinheit verbessert.
  • Da ferner die Rückschlagventile 8 in den Auslaßkanälen 6 und 7 entsprechend angeordnet sind, kann eine Leckage von Fluid unter Druck, von dem Betätiger B im wesentlichen verhindert werden und da eine Doppelabdichtung durch die Kombination der Ventilgehäuse 17 und 20 des Rückschlagventils 8 und des Vakuum-Verhinderungsventils 9 mit den Ventilsätzen 19 und 22 entsprechend vorgegeben wird, wird, wenn eine Fluid-Leckage in einer der Kombinationen aufgrund von Fremdpartikeln auftritt, die Fluid-Leckage durch die andere Kombination verhindert, wodurch die Zuverlässigkeit bei der Verhinderung von Fluid-Lackage verbessert wird.
  • Darüberhinaus wird die Hauptspindel 5 in ihrer neutralen Position durch ein Paar von Federn 5a,5a gehalten, und sie kann gleitend nach links oder nach rechts, durch die Zuführung eines Pilotfluids unter Druck, in eine der Druckkammern 5b, 5b bewegt werden.
  • Figur 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel unter Verwendung der Ausführungsform der Steuerventileinheit gemäß Figur 2. Die Anordnung ist so getroffen, daß jeder der ersten und zweiten Auslaßkanäle 6, 7, die den ersten und zweiten Bohrungen 3, 4 entsprechend zugeordnet sind, durch ein Steuerventil 30 mit zwei Positionen und zwei Richtungen gesteuert wird, um mit einem Fluidtank 11 verbunden oder abgetrennt zu werden. Jedes der Steuerventile 30 mit zwei Positionen und zwei Richtungen, wird normalerweise durch eine Feder 31 in seiner Trennposition I gehalten und wechselt in seine Verbindungsposition II wenn Pilotfluid unter Druck in seine Druckkammer 30a geführt wird, so daß das durch eine Pilotpumpe P&sub1; abgegebene Fluid unter Druck durch ein erstes Pilotventil 32 und ein zweites Pilotventil 33, entsprechend in die zuvor erwähnten Druckkammern 5a und 30a zugeführt wird.
  • Bei einer solchen Anordnung wird, wenn das erste Pilotventil 32 mittels eines Hebels 34 umgeschaltet wird, das Pilotfluid unter Dmck, in eine der Druckkammern 56 der Hauptspindel 5 und die Druckkammer 30a von einem Ventil 30, mit zwei Positionen und zwei Richtungen entsprechend zugeführt, so daß die Hauptspindel 5 ihre erste Position III einnehmen kann, wo der Einlaßkanal 2 mit der zweiten Bohrung 4 in Verbindung steht, und das Steuerventil 30 mit zwei Positionen und zwei Richtungen kann seine Verbindungsposition II einnehmen.
  • Infolgedessen wird Fluid unter Druck das von der unter Druck stehenden Fluid-Versorgungsquelle P abgegeben wird, von dem Einlaßkanal 2 in die zweite Kammer B&sub2; des Betätigers B durch die zweite Bohrung 4 und den zweiten Auslaßkanal 7 geliefert, während das Fluid unter Druck in der ersten Kammer B&sub1; in den Fluidtank 11 über den ersten Auslaßkanal 6 und das Ventil 30 mit zwei Positionen und zwei Richtungen fließt.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird das Fluid unter Druck in der ersten Kammer B&sub1; durch ein Rückschlagventil 8 das in der ersten Bohrung 3 installiert ist daran gehindert, nach draußen, zu der Seite der Hauptspindel 5 zu fließen, während das Fluid unter Druck das in die zweite Bohrung 4 fließt das andere Rückschlagventil 8 öffnet und in den zweiten Auslaßkanal 7 fließt.
  • Wenn ferner in dem zuvor erwähnten Zustand, die dem Betätiger B zugeführte Druckbelastung F den Wert einer Betätigungslast F überschreitet, die auf dem Druck B&sub0; basiert, der durch den Einstelldruck eines Haupt-Entlastungsventils 35 vorgegeben wird, so besteht eine Gefahr, daß Fluid unter Druck in der zweiten Kammer B&sub2; zurück in die unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P über die zweite Bohrung 4 fließt, und die Fluid-Versorgungsquelle P beschädigt. Das Rückschlagventil 8 das in der zweiten Bohrung 4 angeordnet ist, wird jedoch verhindern, daß Fluid unter Druck zurück in die unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P fließt und dies beschädigt.
  • Wenn ferner der Betätiger B durch eine Druckbelastung mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die höher als der Wert ist entsprechend dem Betrag an Fluid unter Druck das durch die unter Druck stehende Fluid-Versorgungsquelle P geliefert wird, so wird die zweite Kammer B&sub2; ein Vakuum bilden. Das Fluid unter Druck in dem Fluidtank 11, wird jedoch durch ein Vakuum-Verhinderungsventil 9 in die zweite Kammer B&sub2; gezogen, um das Fluid zurückzuführen und dadurch die Bildung eines Vakuums in der Kammer zu verhindern.

Claims (2)

1. Steuerventileinheit mit einem Ventilkörper, in dem ein Einlaßkanal (2) ausgebildet ist, der mit einer Quelle (P) für ein unter Druck stehendes Fluid verbunden ist, mit einem ersten Ausgangskanal (6) und einem zweiten Ausgangskanal (7), die so in dem Ventilkörper ausgebildet sind, daß sie jeweils mit einer von zwei Drucknammern (B&sub1;, B&sub2;), die zu beiden Seiten eines Betätigungselementes (B) ausgebildet sind, in Verbindung stehen, mit einer ersten Bohrung (3) und einer zweiten Bohrung (4), die in dem Ventilkörper zu beiden Seiten des Eingangskanals ausgebildet sind, so daß der Eingangskanal (2) jeweils mit dem ersten (6) oder dem zweiten (7) Ausgangskanal verbunden wird, wobei die Ventilbohrung die erste Bohrung (3) und die zweite Bohrung (4) mit dem Eingangskanal (2) verbindet, einer Hauptspindel (5), die verschiebbar in der Ventilbohrung angeordnet ist, so daß entweder die erste Bohrung (3) oder die zweite Bohrung (4) wahlweise mit dem Einlaßkanal (2) kommuniziert, und mit einem Tankanschluß (10), der in dem Ventilkörper zwischen der ersten und zweiten Bohrung angeordnet ist und mit einem Fluidtank (11) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuereinheit eine erste Verbindungsbohrung (12) und eine zweite Verbindungsbohrung (13) aufweist, die koaxial und einander gegenüberliegend angeordnet sind, um jeweils die erste oder zweite Bohrung mit dem Tankanschluß (10) zu verbinden; weiter eine erste Ventilbohrung (14) und einer zweiten Ventilbohrung (15), die koaxial an der Außenseite des Ventilkörpers an die Verbindungsbohrungen (12, 13) jeweils anschließend angeordnet sind; ein Paar von in die Ventilbohrungen eingesetzten Lagerstößeln (16, 16), die einander gegenüberliegen; Ventilmittel (9, 9) zum Verhindern eines Vakuums, die jeweils in einem vorderen Endabschnitt (16b, 16b) eines jeden Lagerstößels (16, 16) angeordnet sind, um die jeweilige Verbindungsbohrung zu öffnen oder zu schließen; und Rückschlagventilmittel (17, 17), die jeweils in einem axial mittleren Bereich (16c, 16c) eines jeden der Lagerstößel angeordnet sind, um zu verhindern, daß unter Druck stehendes Fluid, das durch die ersten und zweiten Bohrungen (3, 4) fließt, in den Einlaßkanal (2) gelangt.
2. Steuereinheit mit folgenden Bauteilen:
a) einem Einlaßkanal (2), der in dem Ventilkörper (1) der Steuereinheit ausgebildet ist und sich von einer Endfläche des Ventilkörpers bis zu einem im wesentlichen mittleren Bereich in einer Richtung erstreckt, die rechtwinklig zu der einen Endfläche verläuft, und der mit einer Quelle (P) für ein unter Druck stehendes Fluid verbunden ist;
b) einer ersten Bohrung (3) und einer zweiten Bohrung (4), die in dem Ventilkörper (1) zu beiden Seiten des Einlaßkanals (2) im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind;
c) einer Ventilbohrung, die in dem Ventilkörper rechtwinklig zu der ersten (3) und zweiten (4) Bohrung und dem Einlaßkanal (2) verläuft, so um eine Verbindung zwischen den ersten und zweiten Bohrungen und dem Einlaßkanal zu ermöglichen;
d) einer Hauptspindel (5), die verschiebbar in der Ventilbohrung angeordnet ist, um wahlweise entweder die erste Bohrung (3) oder die zweite Bohrung (4) mit dem Einlaßkanal (2) zu verbinden;
e) einem Tankanschluß (10), der in dem Ventilkörper (1) dergestalt ausgebildet ist, daß er sich von der anderen Endfläche des Ventils bis zu einem im wesentlichen Zwischenbereich in einer Richtung erstreckt, die rechtwinklig zu der anderen Endfläche verläuft, und der mit einem Fluidtank (11) verbunden ist;
f) einem ersten Ausgangskanal (6) und einem zweiten Ausgangskanal (7), die in dem Ventilkörper (1) zu beiden Seiten des Tankanschlusses (10) im wesentlichen parallel zueinander und in Bezug auf die jeweils erste (3) und zweite (4) Bohrung außen angeordnet ist jeweils und mit Druckkammern (B&sub1;, B&sub2;) verbunden sind, die zu beiden Seiten eines Betätigungselements (B) angeordnet sind; dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit folgende Elemente aufweist:
g) eine erste Verbindungsbohrung (12) und eine zweite Verbindungsbohrung (13), die in dem Ventilkörper rechtwinklig zu der ersten (3) und zweiten (4) Bohrung und dem Tankanschluß (10) angeordnet sind, und im wesentlichen koaxial zueinander verlaufen, um jeweils die erste oder zweite Bohrung mit dem Tankanschluß (10) zu verbinden;
h) eine erste Ventilbohrung (14) und eine zweite Ventilbohrung (15), die in dem Ventilkörper (1) auf der Außenseite und koaxial zu den ersten (12) und zweiten (13) Verbindungsbohrungen angeordnet sind, um den ersten (6) und zweiten (7) Ausgangskanal zu verbinden;
i) ein Paar von Lagerstößeln (16, 16), deren Endbereiche (16a, 16a) mit dem äußeren Ende jeweils der ersten und zweiten Ventilbohrung (14, 15) dergestalt verbunden sind, so daß sie fest darinsitzen, wobei die vorderen Endbereiche (16b, 16b) der Lagerstößel sich jeweils in die erste und zweite Verbindungsbohrung (12, 13) erstrecken und einander gegenüberliegend angeordnet sind;
j) Rückschlagventile, die jeweils einen Ventilkörper (17) aufweisen, die jeweils verschiebbar auf den axialen Mittelbereichen (16c, 16c) eines jeden Lagerstößels (16, 16) angeordnet sind und mittels einer Feder (18, 18) gegen einen Rückschlagventilsitz (19, 19) gedrückt werden; und
k) Ventile (9, 9) zur Verhinderung eines Vakuums, die jeweils einen Ventilkörper (20, 20) aufweisen, der verschiebbar auf dem axialen vorderen Endbereich (16b, 16b) eines jeden Stützstößels (16, 16) angeordnet ist und mittels jeweils einer Feder (21, 21) gegen einen Ventilsitz (22, 22) gedrückt werden.
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