DE68917018T2 - Gerichtete optische Signalisierung. - Google Patents

Gerichtete optische Signalisierung.

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  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Tastenpult mit mindestens einer Taste mit einer vertikalen Ausnehmung und einer in einem Abstand unterhalb der Ausnehmung in dem Tastenpult vorgesehenen Lichtquelle zur Markierung eines durch die Taste definierten Zustandes, wobei in der Ausnehmung ein Lichtleitkörper vorgesehen ist, dessen oberes Ende die Ausgangsöffnung eines von der Lichtquelle herrührenden Lichtstrahles bildet, wobei dieses obere Ende im wesentlichen in der oberen Fläche der Taste liegt und der Boden desselben der Lichtquelle zugewandt ist.
  • Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Taste eines Tastenpults mit einer Ausnehmung durch eine Anschlagfläche derselben, wobei diese Taste einen Lichtleitkörper aufweist zum Leiten von Licht von einer unterhalb der Taste anzuordnenden Lichtquelle durch den Körper hindurch zu einem Beobachter zum Beobachten von dem Körper herrührenden Lichtes, wobei der Lichtleitkörper sich innerhalb der Taste in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu der Anschlagfläche erstreckt, wobei eine obere Fläche des Lichtleitkörpers sich durch die Ausnehmung hindurch erstreckt und im wesentlichen mit der Anschlagfläche zusammenfallt, und wobei der Boden des Lichtleitkörpers in Richtung der Quelle gerichtet wird, wenn die Taste in dem Tastenpult angeordnet ist.
  • Ein Tastenpult mit einer derartigen Taste ist aus DE-U-8437099 bekannt. Dabei wird ein Lichtleitkörper verwendet zum Leiten des Lichtes von der in dem Tastenpult relativ weit entfernt unterhalb der Taste vorgesehenen Lichtquelle zu dem oberen Ende der Taste. Ein Nachteil dieser Konfiguration ist der beschränkte Sehwinkel des heraustretenden Lichtstrahls und die wenig günstige Richtung für die bedienende Person.
  • Eine Lichtschalttaste mit einem Lichtleitkörper ist aus DE-A-2825833 bekannt. Da in diesem Fall die bedienende Person, welche die Taste beobachtet, sich an jeder beliebigen Stelle befinden kann, hat die in diesem Dokument beschriebene Taste einen weiten Winkel des heraustretenden Lichtes. Dies wird hauptsächlich erreicht durch die Form der Taste. Ein Nachteil dieser Konfiguration ist jedoch, daß das Licht nicht in einer spezifischen Richtung gerichtet wird, wie dies für eine Tastenpulttaste bevorzugt wäre, weil in dem Fall die bedienende Person sich im wesentlichen vor dem Tastenpult befindet.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, den Winkel des heraustretenden Lichtes zu vergrößern und das Licht gleichzeitig in Richtung der bedienenden Person zu richten.
  • Dazu weist die Erfindung das Kennzeichen auf, daß der Boden eine erste und eine zweite Facette aufweist, wobei die erste Facette eine erste Oberfläche hat, die derart gebildet ist, daß das durch die erste Facette eingefangene Licht sich im wesentlichen parallel zu der ersten Seitenfläche des Lichtleitkörpers erstreckt, welche Fläche die Brechungsebene begrenzt, und ein erster Lichtstrahl mit einem ersten Winkel von der Oberseite ausgeht und wobei die zweite Facette eine zweite Fläche hat, die derart gekrümmt ist, daß ihr Brennpunkt innerhalb des Lichtleitkörpers liegt, wobei der Brennpunkt eine virtuelle Lichtquelle bildet, von der ein zweiter Lichtstrahl durch die Oberseite mit einem zweiten Winkel ausgeht, der im wesentlichen an den ersten Winkel grenzt, wodurch das von der Lichtquelle herrührende Licht in einer gewünschten Richtung ausgestrahlt wird und der Austrittswinkel größer ist als der Eintrittswinkel des Lichtleitkörpers.
  • In diesem Kontext ist es äußerst vorteilhaft, daß der Lichtleitkörper zusammen mit der Tastenkappe als Ganzes in einem einzigen Spritzgußvorgang hergestellt werden kann. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch die Facetten mindestens eine virtuelle Lichtquelle erzeugt wird, die nicht mit der Lichtquelle zusammenfällt, wodurch der Austrittswinkel größer ist als der Eintrittswinkel des Lichtes und deren Lage die gewünschte Übertragungsrichtung bestimmt.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tastenpultes weist das Kennzeichen auf, daß die zweite Facette eine derartige Lage hat, daß das eingefangene Licht an der ersten Seitenfläche in dem Lichtleitkörper reflektiert wird, bevor es von dort aus gesendet wird. Das von der zweiten Facette eingefangene Licht strahlt auf der anderen Seite des von der ersten Facette eingefangenen Lichtes aus als im Fall, daß es nicht reflektiert wird.
  • Eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tastenpultes weist das Kennzeichen auf, daß eine dritte Facette zwischen der zweiten Facette und einer der ersten Seitenfläche zugewandten zweiten Seitenfläche vorgesehen ist, wobei die dritte Facette eine gekrümmte Oberfläche hat, die derart vorgesehen ist, daß das eingefangene Licht an der zweiten Seitenfläche und an der ersten Seitenfläche reflektiert wird, und zwar in dieser Reihenfolge, bevor es mit einem dritten Winkel heraustritt, der im wesentlichen an den zweiten Austrittswinkel grenzt. Dies ist in dem Sinne vorteilhaft, daß dadurch eine weitere Verbesserung des Gesamtaustrittswinkels auf einfache Weise verwirklicht worden ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Tastenpult,
  • Fig. 2 eine Taste des erfindungsgemäßen Tastenpultes,
  • Fig. 3 eine erste Ausführungsform des Lichtleitkörpers in einer Taste des erfindungsgemäßen Tastenpultes,
  • Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Lichtleitkörpers in einem erfindungsgemäßen Tastenpult,
  • Fig. 5 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Lichtleitkörpers eines erfindungsgemäßen Tastenpultes.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Tastenpult 1 weist eine Vielzahl Tasten auf, die zum Einschalten einer einzelnen Funktion dienen.
  • Außer für den Heimcomputer, dem das in Fig. 1 dargestellte Tastenpult zugeordnet ist, gibt es eine Vielzahl neuartiger elektronischer Geräte, bei denen viele Funktionen betätigt werden müssen, wie bei modernen Fernsprechgeräten, Personal Computern, "Minitel"-Apparatur, medizinischen Geräten usw.
  • Damit die Anzahl Tasten zur Steuerung dieser Geräte gering gehalten wird, werden Tasten Doppelfunktionen zugeordnet, beispielsweise Minuskel/Majuskel oder ein anderes Alphabet usw.
  • Die Umschaltungen dieser Funktionen erfolgen in diesem Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Tasten 2, 3 und 4.
  • Es ist dabei notwendig, daß der ein- oder ausgeschaltete Zustand dieser Funktionen sichtbar ist.
  • Zur Vermeidung davon, daß die Stellung dieser Tasten in bestimmten Positionen verriegelt wird, wie bei mechanischen Tastenpulten üblich ist, wird für diese moderne Apparatur eine Lichtmarkierung verwendet, wodurch für das ganze Tastenpult nur eine Art von mit den Tasten gekoppelten Schaltern angewandt werden kann.
  • Eine derartige mit einer Lichtmarkierung versehene Taste 2 ist in Fig. 2 auf schematische Weise dargestellt. Diese Taste weist eine auf einem Schalthebel 6 eines weiterhin nicht dargestellten Schalters angeordnete Tastenkappe 5 auf.
  • Bei bekannten Tastenpulten ist in der Taste eine vertikale Ausnehmung 7 vorgesehen, die zur Vermeidung von Verunreinigung ggf. mit einer durchsichtigen Kunststoffschicht abgedeckt ist. Senkrecht unter der Ausnehmung 7 ist eine Lichtquelle vorgesehen, beispielsweise eine Leuchtdiode (FED) oder das Ende einer mit einer entfernten Lichtquelle gekoppelten Faser.
  • Die Lichtquelle 8 hat einen Öffnungswinkel α, in dem das Licht die Lichtquelle 8 verläßt. Zur Gewährleistung eines freien Hubes der Taste ist die Ausnehmung 7 in einem bestimmten Abstand von der Lichtquelle 8 vorgesehen, wodurch einerseits nur ein kleiner Teil des Lichtes der Lichtquelle 8 durch die Ausnehmung 7 fallen wird und andererseits das Licht die Ausnehmung 7 in der Verlängerung der Linie, welche die Lichtquelle 8 mit der Ausnehmung 7 verbindet, verläßt, wodurch eine das Tastenpult bedienende Person nur durch die Ränder der Öffnung 7 verursachtes Streulicht spürt.
  • Zur Verbesserung der Sichtbarkeit ist ein Lichtleitkörper 9 in der Ausnehmung vorgesehen.
  • Ein derartiger Lichtleitkörper 9-1 kann viele Formen haben, solange die der Lichtquelle zugewandte Seite mindestens zwei Facette aufweist zum in der gewünschten Richtung Vergrößern des Austrittswinkels des eingefangenen Lichtes dadurch, daß mindestens eine virtuelle zusätzliche Lichtquelle gebildet wird. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform hat der Lichtleitkörper 9-1 die Form eines Keilstumpfes, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser Lichtleitkörper hat eine Oberseite 10-1, die Austrittsöffnung genannt, aus der das eingefangene Licht heraustritt. Diese Oberseite liegt vorzugsweise in der oberen Fläche der Taste 2, 3, 4, wie auch dies in Fig. 2 dargestellt ist. Weiterhin wird der Lichtleitkörper 9-1 durch eine erste Seite 11-1, eine zweite Seite 12-1 und eine in Facetten 13-1,14-1 aufgeteilte Unterseite, als Austrittsöffnung bezeichnet, begrenzt. Die nicht dargestellte Tiefe des Lichtleitkörpers 9 ist beliebig wählbar, wird aber im allgemeinen der Höhe der Eintrittsöffnung entsprechen, da der Lichtstrahl von der Quelle im allgemeinen rotationssymmetrisch ist. Die Unterseite ist vorzugsweise so breit, daß fast die ganze von der schematisch dargestellten Lichtquelle 8-1 ausgestrahlte Lichtmenge mit einem Strahlungswinkel α von dem Lichtleitkörper 9-1 eingefangen wird.
  • Die Unterseite ist in Facetten aufgeteilt, wobei es sich in diesem Ausführungsbeispiel um zwei Facetten 13-1 und 14-1 handelt. Die Oberfläche der Facette 13 ist in allen Ausführungsformen flach gewählt worden, kann aber auch eine geeignet gekrümmte Form haben. Die Oberfläche der Facette 13-1 ist derart gegenüber des eintreffenden Lichtstrahls vorgesehen, daß das eintreffende Licht ohne daß es an einer der Seiten 11-1 und 12-1 reflektiert wird, über die ganze Austrittsöffnung in einem ersten Winkel heraustritt. Dies bedeutet, daß das von der Facette 13-1 eingefangene Licht sich nahezu parallel zu der ersten Seite 11-1 erstreckt. Die Oberfläche der Facette 14-1 ist gekrümmt und hat eine derartige Lage gegenüber dem eintreffenden Licht und eine derartige Krümmung, daß der auf diese Oberfläche 14-1 treffende Lichtstrahl als divergierender Lichtstrahl die Austrittsöffnung 10-1 verläßt, d. h. einen innerhalb des Lichtleitkörpers liegenden Brennpunkt oder eine Reihe solcher Brennpunkte hat. Außerdem ist die Lage der Oberfläche der Facette 14-1 derart gewählt worden, daß der zugeordnete Lichtstrahl in einem zweiten Winkel β austritt, der sich nahezu an den von der ersten Facette 13-1 herrührenden Lichtstrahl mit dem Winkel δ anschließt.
  • Durch Verwendung des Lichtleitkörpers 9-1, aufgebaut aus einer mit Facetten 13-1 und 14-1 ausgebildeten Eingangsöffnung , werden die nachfolgenden Vorteile erzielt. Erstens verläßt nahezu die ganze von der Lichtquelle 8-1 ausgestrahlte Lichtmenge die Austrittsöffnung 10-1, wodurch eine optimale Lichtintensität verwirklicht wird. Zweitens verläßt das Licht die Austrittsöffnung 10-1 in einem größeren Winkel (δ + β) als daß es eingefangen wird (α), wodurch ein verbesserter Sehwinkel (δ + β) erhalten wird. Zum Schluß liegt der Gesamtwinkel (δ + β), in dem das Licht heraustritt nahezu auf nur einer Seite der Linie 19 (siehe Fig. 2) zwischen der Lichtquelle 8-1 und der Mitte der Austrittsöffnung 10-1, wodurch bei einer richtigen Anordnung des Lichtleitkörpers 9-1 in der Taste 2, 3 oder 4 das Licht hauptsächlich nach vorne strahlt, d. h. in Richtung eines vor dem Tastenpult 1 sitzenden Gebrauchers.
  • Eine Verbesserung wird erhalten durch Verwendung des in Fig. 4 dargestellten Lichtleitkörpers 9-2.
  • Dieser Lichtleitkörper 9-2 ist abgesehen von der Facette 14-2 nahezu identisch zu dem in Fig. 3 dargestellten Lichtleitkörper 9-1.
  • Die Facette 14-2 hat eine derartige Krümmung und eine derartige Lage, daß der auf diese Facette 14-2 treffende Lichtstrahl ebenfalls als divergierender Lichtstrahl die Austrittsfläche 10-2 verläßt, jedoch erst nachdem er in dem Lichtleitkörper 9-2 an der Seitenfläche 11-2 reflektiert worden ist. Dabei ist die Lage der Facette 14-2 derart gewählt worden, daß der Winkel β-2, in dem das Licht heraustritt, sich nahezu an das von der Facette 13-2 eingefangene, heraustretende Licht in dem Winkel δ anschließt.
  • Durch Verwendung der Reflexion an der Seitenfläche 11-2, die an die Facette 13-2 grenzt, werden die nachfolgenden Vorteile erhalten.
  • Erstens wird dadurch verwirklicht, daß das von der Facette 14-2 eingefangene Licht auf der anderen Seite des von der Facette 13-2 eingefangenen Lichtes als in dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel heraustritt, wodurch eine um 180º um die Langsachse des keilförmigen Lichtleitkörpers gedrehte Lage in der Taste 2, 3 oder 4 erhalten wird. Zweitens wird dadurch ein vergrößerter Austrittswinkel β-2 verwirklicht, da durch die Reflexion an der Seitenfläche 11-2 eine virtuelle Lichtquelle verwirklicht wird, die einen viel größeren Winkel mit der Normalen auf der oberen Fläche 10-2 einschließt als in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 dargestellt, möglich ist.
  • Eine weiter Verbesserung wird dadurch erhalten, daß die Eintrittsöffnung statt über zwei Facetten über mehrere Facetten zu verteilen, beispielsweise über drei, wie in Fig. 5 dargestellt. Der in dieser Figur dargestellt Lichtleitkörper 9-3 entspricht, mit Ausnahme der Facette 15-3, dem in Fig. 4 dargestellten Lichtleitkörper 9-2. Die Facette 15-3 hat eine derartige Lage, daß in dieser Facette 15-3 eintreffendes, von der Lichtquelle 8-3 herrührendes Licht zweimal reflektiert wird und zwar ein erstes Mal an der zweiten Seitenfläche 12-3 und ein zweites Mal an der ersten Seitenfläche 11-3. Dadurch wird erzielt, daß das aus der Austrittsöffnung 10-3 heraustretende Licht augenscheinlich von der virtuellen Lichtquelle herrührt, die mit der Normalen auf der Ebene der Austrittsöffnung 10-3 einen noch größeren Winkel einschließt als die bereits beschriebene virtuelle Lichtquelle des in die Facette 14-3 eintreffenden, austretenden Lichtes. Außerdem ist die Krümmung der Facette 15-3 derart gewählt worden, daß ein divergierendes Lichtbündel über einen Winkel γ die Austrittsöffnung 10-3 verläßt und ist die Lage der Facette 15-3 und der zweiten reflektierenden Seitenfläche 12-3 gegenüber der ersten reflektierenden Seitenfläche 11-3 derart gewählt worden, daß der Winkel γ, in dem das Licht austritt, nahezu an den Winkel β-2, in dem das auf die Facette 14-3 treffende Licht austritt, anschließt.
  • Wie in Fig. 5 dargestellt, wird bei einer Positionierung des Lichtleitkörpers 9-3 in einer Taste 2, 3 oder 4 auf eine Art und Weise, wie in Fig. 2 dargestellt, eine das Tastenpult bedienende Person, in Fig. 2 auf schematische Weise durch ein Auge 16 angegeben, sich immer in dem heraustretenden Lichtbündel befinden, dessen Begrenzung in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien 17 und 18 angegeben ist.
  • Von dem in Fig. 5 dargestellten Lichtleitkörper 9-3 ist die Seitenfläche 12-3 über einen Teil 12-4 vertieft, damit die Differenz zwischen der Lage des reflektierenden Teils der Seitenwand 12-3 und der Höhe der Austrittsöffnung 10-3 ausgeglichen wird. Dieser Verlauf läßt sich selbstverständlich verschiedenartig verwirklichen.
  • Es dürfte einleuchten, daß eine noch größere Anzahl Facetten mit einer Vielfach-Reflexion an den Seitenflächen 11 und 12 möglich ist, damit ein noch breiteres austretendes Lichtbündel verwirklicht wird.
  • Außerdem ist es möglich, auch in der Tiefe, (d. h. senkrecht zur Zeichenebene) die Facetten und/oder die Austrittsfläche etwas gekrümmt auszubilden, wodurch auch das Lichtbündel in der Ebene senkrecht zur Zeichenebene divergieren wird.
  • Der Lichtleitkörper 9 kann einzeln hergestellt und in der Taste 2, 3 oder 4 abgeordnet werden. Es ist jedoch auch möglich, den Lichtleitkörper 9 zusammen mit der Tastenkappe 5 als komplettes Spritzgußteil auszubilden.

Claims (4)

1. Tastenpult (1) mit mindestens einer Taste (2) mit einer vertikalen Ausnehmung (7) und einer in einem Abstand unterhalb der Ausnehmung (7) in dem Tastenpult vorgesehenen Lichtquelle (8) zur Markierung eines durch die Taste (2) definierten Zustandes, wobei in der Ausnehmung (7) ein Lichtleitkörper (9) vorgesehen ist, dessen oberes Ende (10) die Ausgangsöffnung eines von der Lichtquelle (8) herrührenden Lichtstrahles bildet, wobei dieses obere Ende (10) im wesentlichen in der oberen Fläche der Taste (2) liegt und der Boden desselben der Lichtquelle (8) zugewandt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden eine erste Facette (13) und eine zweite Facette (14) aufweist, wobei die erste Facette (13) eine erste Oberfläche hat, die derart gebildet ist, daß das durch die erste Facette (13) eingefangene Licht sich im wesentlichen parallel zu der ersten Seitenfläche (1) des Lichtleitkörpers (9) erstreckt, welche Fläche die Brechungsebene begrenzt, und ein erster Lichtstrahl mit einem ersten Winkel (δ) von dem oberen Ende (10) ausgeht und wobei die zweite Facette (14) eine zweite Fläche hat, die derart gekrümmt ist, daß ihr Brennpunkt innerhalb des Lichtleitkörpers (9) liegt, wobei der Brennpunkt eine virtuelle Lichtquelle bildet, von der ein zweiter Lichtstrahl durch das obere Ende (10) mit einem zweiten Winkel (β) ausgeht, der im wesentlichen an den ersten Winkel (δ) grenzt, wodurch das von der Lichtquelle herrührende Licht in einer gewünschten Richtung ausgestrahlt wird und der Austrittswinkel größer ist als der Eintrittswinkel (α) des Lichtleitkörpers (9).
2. Tastenpult (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Facette (14-2) eine derartige Lage hat, daß das eingefangene Licht an der ersten Seitenfläche (11-2) in dem Lichtleitkörper (9-2) reflektiert wird, bevor es von dort aus gesendet wird.
3. Tastenpult (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Facette (15-3) zwischen der zweiten Facette (14-3) und einer der ersten Seitenfläche (11-3) zugewandten zweiten Seitenfläche (12-3) vorgesehen ist, wobei die dritte Facette (15-3) eine gekrümmte Oberfläche hat, die derart vorgesehen ist, daß das eingefangene Licht an der zweiten Seitenfläche (12-3) und an der ersten Seitenfläche (11-3) reflektiert wird, und zwar in dieser Reihenfolge, bevor es mit einem dritten Winkel (γ) heraustritt, der im wesentlichen an den zweiten Austrittswinkel (β-2) grenzt.
4. Taste (2) eines Tastenpults mit einer Ausnehmung (7) durch eine Anschlagfläche derselben, wobei diese Taste (2) einen Lichtleitkörper (9) aufweist zum Leiten von Licht von einer unterhalb der Taste (2) angeordneten Lichtquelle (8) durch den Körper (9) hindurch zu einem Beobachter zum Beobachten von dem Körper (9) herrührenden Lichtes, wobei der Lichtleitkörper (9) sich innerhalb der Taste (2) in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zu der Anschlagfläche erstreckt, wobei eine obere Fläche (10) des Lichtleitkörpers (9) sich durch die Ausnehmung (7) hindurch erstreckt und im wesentlichen mit der Anschlagfläche zusammenfällt, und wobei ein Boden des Lichtleitkörpers (9) in Richtung der Lichtquelle (8) gerichtet wird, wenn die Taste (2) in dem Tastenpult (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden eine erste Facette (13) und eine zweite Facette (14) aufweist, wobei die erste Facette (13) eine erste Oberfläche hat, die derart gebildet ist, daß das durch die erste Facette (13) eingefangene Licht sich im wesentlichen parallel zu der ersten Seitenfläche (11) des Lichtleitkörpers (9) erstreckt, welche Fläche die Brechungsebene begrenzt, und ein erster Lichtstrahl mit einem ersten Winkel (δ) von der Oberseite (10) ausgeht und wobei die zweite Facette (14) eine zweite Fläche hat, die derart gekrümmt ist, daß ihr Brennpunkt innerhalb des Lichtleitkörpers (9) liegt, wobei der Brennpunkt eine virtuelle Lichtquelle bildet, von der ein zweiter Lichtstrahl durch die Oberseite (10) mit einem zweiten Winkel (β) ausgeht, der im wesentlichen an den ersten Winkel (δ) grenzt, wodurch das von der Lichtquelle (8) herrührende Licht in einer gewünschten Richtung ausgestrahlt wird und der Austrittswinkel größer ist als der Eintrittswinkel (α) des Lichtleitkörpers (9).
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