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Die Erfindung betrifft eine
Funkkommunikationsvorrichtung zum selektiven Empfangen eines Rufsignals und eines dem
Rufsignal folgenden Zusatz- oder Nachrichtensignals. Die
Funkkommunikationsvorrichtung kann ein Funkrufempfänger, ein
Sender/Empfänger o. ä. sein, wobei sich die Beschreibung
jedoch hauptsächlich auf den Funkrufempfänger bezieht.
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Ein Funkrufempfänger der beschriebenen Art weist einen
Empfangsabschnitt zum Empfangen mehrerer Rufsignale und
mehrerer den Rufsignalen jeweils folgender Nachrichtensignale
als Empfangssignale auf. Die Empfangssignale werden zu einem
Decodiererabschnitt geführt, um decodiert zu werden.
Insbesondere dient der Decodiererabschnitt zum Unterscheiden eines
spezifischen der Rufsignale von allen anderen Rufsignalen,
das für den Rufempfänger spezifisch ist. Bei Unterscheidung
des spezifischen Rufsignals von anderen Rufsignalen empfängt
der Decodiererabschnitt ein dem spezifischen Rufsignal
folgendes Nachrichtensignal. Das Nachrichtensignal wird zu einer
Zentraleinheit (CPU) geführt, um verarbeitet sowie in einem
RAM gespeichert und angezeigt zu werden.
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Bei einem herkömmlichen Rufempfänger wird der
Empfangsabschnitt intermittierend in Betrieb genommen, um
elektrischen Strom zur Versorgung des Rufempfängers zu sparen. Der
Decodiererabschnitt und die CPU werden durch Taktsignale
betrieben, die sich voneinander unterscheiden. Der
Decodiererabschnitt arbeitet entsprechend einem ersten Taktsignal mit
einer ersten Frequenz. Die CPU arbeitet entsprechend einem
zweiten Taktsignal mit einer zweiten Frequenz, die höher als
die erste Frequenz ist. Das erste und zweite Taktsignal
werden zum Decodiererabschnitt und zur CPU von einem
Takterzeugungsabschnitt geführt, der als Betriebsabschnitt dient.
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Bei Inbetriebnahme des Empfangsabschnitts arbeitet die
CPU entsprechend dem zweiten schnellen Taktsignal. Dadurch
hat der Empfangsabschnitt einen Rauschabstand, der durch
Rauschen beeinflußt ist, das durch das zweite Taktsignal
verursacht wird. Beim herkömmlichen Funkrufempfänger ist deshalb
die Aufrechterhaltung eines befriedigenden Rauschabstands
schwierig.
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In der Beschreibung der US-A-4 384 361, veröffentlicht
am 17. Mai 1983, wurde ein selektiver Rufempfänger
vorgeschlagen mit einem Empfängerabschnitt und einem mit der
Ausgabe des Empfängerabschnitt verbundenen Decodierer zum
selektiven Empfangen eines demodulierten Rufsignals und Steuern
des Empfangsbetriebs, bei dem Strom intermittierend zum
Empfängerabschnitt unter Steuerung des Decodierers geführt
wurde. Taktimpulse wurden kontinuierlich zum Decodierer
während des selektiven Empfangsbetriebs geführt, und Taktimpulse
in der Form von Bursts oder mit einer niedrigeren
Geschwindigkeit wurden zum Decodierer zu anderen Zeiten geführt.
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In der Beschreibung der Britischen Patentanmeldung Nr.
8424444, veröffentlicht unter GB-A-2 149 164 am 5. Juni 1985,
wurde ein Rufempfänger vorgeschlagen, bei dem eine Nachricht
erst nach Abschluß sämtlicher Operationen im Zusammenhang mit
einer vorhergehenden Nachricht angezeigt wurde. Jede
Nachricht wurde in einem zugewiesenen Sektor eines RAM
gespeichert, wobei die Nummer des zugewiesenen Sektors in einer
Zuweisungsdatei des RAM registriert und durch eine CPU
überwacht wurde.
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Ein Merkmal einer Ausführungsform der zu beschreibenden
Erfindung besteht darin, daß der Rauschabstand bzw. das
Signal-Rausch-Verhältnis im Vergleich zu bisher vorgeschlagenen
Kommunikationsvorrichtungen zum selektiven Empfangen eines
Rufsignals und eines nachfolgenden Signals verbessert wird.
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Ein Funkkommunikationsempfänger, auf den die Erfindung
anwendbar ist, weist auf: eine intermittierend in Betrieb
genommene Empfangseinrichtung zum Empfangen mehrerer Rufsignale
und mehrerer den Rufsignalen jeweils folgender Zusatzsignale,
eine mit der Empfangseinrichtung verbundene
Decodiereinrichtung zum Unterscheiden eines spezifischen der Rufsignale, das
für die Vorrichtung spezifisch ist, um ein dem spezifischen
Rufsignal folgendes Zusatzsignal zu empfangen, eine mit der
Decodiereinrichtung verbundene Verarbeitungseinrichtung zum
Verarbeiten des spezifischen Zusatzsignals zu einem
verarbeiteten Zusatzsignal und eine Betriebseinrichtung zum Betreiben
der Decodiereinrichtung und der Verarbeitungseinrichtung. In
einer Anordnung weist die Betriebseinrichtung auf: eine erste
Takterzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines ersten
Taktsignals mit einer ersten Frequenz, eine zweite
Takterzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines zweiten Taktsignals mit einer
zweiten Frequenz, die höher als die erste Frequenz ist, eine
erste Zuführungseinrichtung zum Zuführen des ersten
Taktsignals zu der Decodiereinrichtung, um die Decodiereinrichtung
zu betreiben, und eine zweite Zuführungseinrichtung zum
Zuführen des ersten Taktsignals zu der Verarbeitungseinrichtung
und Beenden der Erzeugung des zweiten Taktsignals, wenn die
Empfangseinrichtung in Betrieb ist, und zum Zuführen des
zweiten Taktsignals zu der Verarbeitungseinrichtung, um die
Verarbeitungseinrichtung zu betreiben, wenn die
Empfangseinrichtung nicht in Betrieb ist.
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Die nachfolgende Beschreibung und die beigefügten
Zeichnungen offenbaren einen herkömmlichen Empfänger sowie anhand
von Beispielen die Erfindung, die in den beigefügten
Ansprüchen gekennzeichnet ist, nach denen sich der Schutzumfang der
Erfindung ausrichtet. Es zeigen:
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Fig. 1 einen Übersichtsschaltplan eines herkömmlichen
Funkrufempfängers;
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Fig. 2 ein Signalformat nach dem CCIR-Funkrufcode Nr. 1
(POCSAG) eines durch einen Empfangsabschnitt von Fig. 1
empfangenen Empfangssignals
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Fig. 3 einen Ablaufplan zum Beschreiben eines Betriebs
einer im Funkrufempfänger von Fig. 1 verwendeten
Zentraleinheit;
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Fig. 4 einen Übersichtsschaltplan eines
Funkrufempfängers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
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Fig. 5 einen Übersichtsschaltplan eines im
Funkrufempfänger von Fig. 3 verwendeten Decodierers;
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Fig. 6 eine Impulsübersicht zum Beschreiben eines
Betriebs des Funkrufempfängers von Fig. 3;
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Fig. 7 einen Übersichtsschaltplan eines
Funkrufempfängers gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
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Fig. 8 einen Ablaufplan zum Beschreiben eines Betriebs
einer im Funkrufempfänger von Fig. 7 verwendeten
Zentraleinheit; und
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Fig. 9 eine Impulsübersicht zum Beschreiben eines
Betriebs des Funkrufempfängers von Fig. 7.
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird anhand von
Fig. 1 ein herkömmlicher Funkrufempfänger beschrieben. Der
veranschaulichte Funkrufempfänger dient zum Empfangen eines
spezifischen von mehreren Rufsignalen, das für den
Funkrufempfänger spezifisch ist. Die mehreren Rufsignale
(Adreßcodewörter) bezeichnen mehrere Rufnummern (Funkkenncode,
RIC). Jedem Rufsignal kann ein Nachrichtensignal folgen, das
eine Nachricht bezeichnet. Die Rufsignale und die
Nachrichtensignale werden als Funksignal von einer (nicht gezeigten)
Sendestation übertragen.
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Gemäß Fig. 2 weist ein Funksignal nach dem
CCIR-Funkrufcode Nr. 1 (POCSAG-Code) ein Präambelsignal P und einen
ersten Datenblock B(1), einen zweiten Datenblock B(2) sowie
andere Datenblöcke auf, die dem Präambelsignal P folgen. Jeder
durch B dargestellte Datenblock des Funksignals weist ein
Rahmensynchronisationssignal SC und mehrere Rahmen F auf,
z. B. einen ersten bis achten Rahmen F(1) bis F(8), die dem
Rahmensynchronisationssignal SC folgen. Dem Rufsignal kann
ein Nachrichtensignal folgen. Das
Rahmensynchronisationssignal SC dient zum Herstellen der Rahmensynchronisation des
Rufsignals. Das Rahmensynchronisationssignal SC, das
Rufsignal und das Nachrichtensignal bestehen jeweils aus BCH-
Codes.
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Im übrigen haben mehrere Funkrufempfänger jeweils
unterschiedliche Rufnummern und können in acht Gruppen gruppiert
werden. Jede der Gruppen ist einem Rahmen jedes Datenblocks B
zugeordnet.
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Unter erneutem Bezug auf Fig. 1 weist der
Funkrufempfänger einen Empfangsabschnitt 11, einen Decodiererabschnitt 12
sowie eine Zentraleinheit (CPU) 13 und einen externen RAM 14
auf. Die CPU 13 ist als Ein-Chip-Zentraleinheit
implementiert, bei der es sich um den Baustein uPD75308G handeln
kann, der durch die Firma NEC Corporation, Tokio, hergestellt
und vertrieben wird. Der Funkrufempfänger wird durch eine
(nicht gezeigte) Batterie aktiviert, wenn ein
Empfängerschalter 15 in den Einschaltzustand versetzt wird. Ein erster
Taktgenerator 16 führt ein erstes Taktsignal mit einer ersten
Frequenz von z. B. 32,768 kHz zum Decodiererabschnitt 12.
Durch das erste Taktsignal wird der Decodiererabschnitt 12 in
den betriebsfähigen Zustand versetzt.
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Ansonsten führt ein zweiter Taktgenerator 17 ein zweites
Taktsignal mit einer zweiten Frequenz, die höher als die
erste Frequenz ist, zur CPU 13. Die zweite Frequenz kann 4 MHz
betragen. Durch das zweite Taktsignal wird die CPU 13 in den
betriebsfähigen Zustand versetzt. Der erste und zweite Takt
generator 16 und 17 ist jeweils als Quarzoszillator
dargestellt.
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Der Decodiererabschnitt 12 arbeitet entsprechend dem
ersten Taktsignal, um ein erstes Betriebssignal in einem
vorbestimmten Intervall zum Empfangsabschnitt 11 zu führen. Durch
das erste Betriebssignal wird der Empfangsabschnitt 11
intermittierend in den Empfangsbetrieb genommen. Der
Empfangsabschnitt 11 empfängt das Funksignal intermittierend und
demoduliert das Funksignal zu einem demodulierten Signal, um das
demodulierte Signal zum Decodiererabschnitt 12 zu führen. Der
Decodiererabschnitt 12 stellt die Synchronisation mit dem
demodulierten Signal entsprechend dem
Rahmensynchronisationssignal SC her, um einen spezifischen Rahmen zu empfangen, der
dem Funkrufempfänger zugeordnet ist. Ist die Synchronisation
hergestellt, führt der Decodiererabschnitt 12 ein zweites
Betriebssignal mit einer Vorderflanke, die mit einer
Vorderflanke des spezifischen Rahmens zusammenfällt, zum
Empfangsabschnitt 11.
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Nach dem Herstellen der Synchronisation unterscheidet
der Decodiererabschnitt 12 das spezifische Rufsignal von den
mehreren Rufsignalen. Stimmt das spezifische Rufsignal mit
der dem Funkrufempfänger zugewiesenen Rufnummer überein,
erzeugt der Decodiererabschnitt 12 ein Übereinstimmungssignal
als Unterbrechungssignal, um der CPU 13 das
Übereinstimmungssignal zuzuführen. Danach führt der Decodiererabschnitt 12
das spezifische Rufsignal und ein dem spezifischen Rufsignal
folgendes spezifisches Nachrichtensignal zur CPU 13.
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Gemäß Fig. 3 zusammen mit Fig. 1 wird die CPU 13 in
einen Unterbrechungsmodus versetzt, wenn ihr das
Übereinstimmungssignal zugeführt wird. Die CPU 13 detektiert, ob das
spezifische Rufsignal oder das spezifische Nachrichtensignal
zur CPU 13 geführt wird, was in einem ersten Schritt S1 mit
"C oder M?" bezeichnet ist. Detektiert die CPU 13, daß das
spezifische Rufsignal zugeführt wird, was durch eine mit "C"
bezeichnete Linie gekennzeichnet ist, folgt dem ersten
Schritt S1 ein zweiter Schritt S2, in dem ein (nicht
gezeigter) interner Puffer der CPU 13 zurückgesetzt und eine
spezifische Rufnummer als Anzeige des spezifischen Rufsignals im
internen Puffer gespeichert wird. Detektiert die CPU 13, daß
das spezifische Nachrichtensignal zugeführt wird, was durch
eine mit "M" bezeichnete Linie gekennzeichnet ist, folgt dem
ersten Schritt S1 ein dritter Schritt S3, in dem detektiert
wird, ob das spezifische Nachrichtensignal oder ein
Freizustandssignal zur CPU 13 geführt wird, was durch "M oder I?"
bezeichnet ist. Das Freizustandssignal kennzeichnet das Ende
des spezifischen Rufsignals oder des spezifischen
Nachrichtensignals. Detektiert die CPU 13 das spezifische
Nachrichtensignal, wird in einem vierten Schritt S4 das
Nachrichtensignal als spezifischer Nachrichtencode für die spezifische
Rufnummer im internen Puffer gespeichert. Detektiert die CPU
13 das Freizustandssignal, erzeugt die CPU 13 in einem
fünften Schritt S5 ein Steuersignal, um das Steuersignal zum
Decodiererabschnitt 12 zu führen, und wird aus dem
Unterbrechungsmodus in einen Hauptverarbeitungsmodus versetzt.
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Als Reaktion auf das Steuersignal beendet der
Decodiererabschnitt 12 die Zuführung des zweiten Betriebssignals.
Dadurch beendet der Empfangsabschnitt 11 einen
Empfangsbetrieb.
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Im Hauptverarbeitungsmodus liest die CPU 13 in einem
sechsten Schritt S6 die Rufnummer und den Nachrichtencode
aus, die im internen Puffer gespeichert sind. Dem sechsten
Schritt S6 folgt ein siebenter Schritt S7, in dem eine
Verarbeitung des Nachrichtencodes zu einem verarbeiteten
Nachrichtencode erfolgt, um den verarbeiteten Nachrichtencode auf
einer Anzeigeeinheit 18 anzuzeigen. Der siebenten Stufe S7
folgt eine achte Stufe S8, in der eine Speicherung des
verarbeiteten Nachrichtencodes im externen RAM 14 erfolgt. Danach
sendet die CPU 13 in einem neunten Schritt S9 ein Tonsignal
zu einem Lautsprecher 19, um den Lautsprecher 19 zu
veranlassen, einen Rufton als Anzeige eines Rufs für den betreffenden
Rufempfänger zu erzeugen, und zeigt den verarbeiteten
Nachrichtencode als Nachricht auf der Anzeigeeinheit 18 an. Die
CPU 13 beendet das Senden des Tonsignals und löscht die
Nachricht von der Anzeigeeinheit 18, indem ein (nicht gezeigter)
Rücksetzschalter in den Einschaltzustand versetzt wird.
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Wie beschrieben wurde, verarbeitet die CPU 13 mit hoher
Geschwindigkeit das Nachrichtensignal zum verarbeiteten
Nachrichtensignal, das der verarbeitete Nachrichtencode ist,
entsprechend dem zweiten Taktsignal. Dabei wird die CPU 13 mit
hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit durch das zweite
Taktsignal bei Inbetriebnahme des Empfangsabschnitts 11 in Betrieb
genommen. Im Empfangsabschnitt 11 wirkt das zweite Taktsignal
zwangsläufig als Rauschsignal. Als Ergebnis wird der
Empfangsabschnitt 11 durch das Rauschsignal so beeinflußt, daß
sein Rauschabstand sinkt. D. h., die Aufrechterhaltung eines
befriedigenden Rauschabstands im Empfangsabschnitt 11 ist
schwierig.
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Anhand von Fig. 4 fährt die Beschreibung nunmehr mit
einem Funkrufempfänger gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung fort. Der Funkrufempfänger weist ähnliche Bauteile
auf, die mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind und die
mit genauso benannten und gekennzeichneten Signalen arbeiten.
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Wie vorstehend beschrieben wurde, wird der
Empfangsabschnitt 11 intermittierend durch das erste Betriebssignal in
Empfangsbetrieb genommen, das vom Decodiererabschnitt 12
zugeführt wird. Der Empfangsabschnitt 11 demoduliert
intermittierend das Funksignal zum demodulierten Signal, um das
demodulierte Signal zum Decodiererabschnitt 12 über eine
Signalleitung zu führen, die oben zwischen dem Empfangsabschnitt 11
und dem Decodiererabschnitt 12 dargestellt ist. Stellt der
Decodiererabschnitt 12 die Synchronisation des demodulierten
Signals her, führt der Decodiererabschnitt 12 das zweite
Betriebssignal zum Empfangsabschnitt 11 über eine
Signalleitung, die unten zwischen dem Empfangsabschnitt 11 und dem
Decodiererabschnitt 12 dargestellt ist und über die das erste
Betriebssignal zum Empfangsabschnitt 11 geführt wird. Durch
das zweite Betriebssignal wird der Empfangsabschnitt 11
intermittierend in Betrieb genommen.
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Gemäß Fig. 4 weist der Rufempfänger ferner einen
Schaltstromkreis 20, einen Inverter 21 und ein UND-Gatter 22 auf.
Der Schaltstromkreis 20 ist mit dem ersten und dem zweiten
Taktgenerator 16 und 17 verbunden. Der Inverter 21 erzeugt
ein invertiertes Betriebssignal als Reaktion auf das zweite
Betriebssignal.
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Der erste Taktgenerator 16 führt das erste Taktsignal
über eine erste Zuleitung 16a zum Decodiererabschnitt 12. Der
Schaltstromkreis 20 ist mit der CPU 13 über eine zweite
Zuleitung 20a verbunden. Der Schaltstromkreis 20 verbindet die
CPU 13 selektiv mit dem ersten und dem zweiten Taktgenerator
16 und 17 durch ein Schaltsignal, das vom Decodiererabschnitt
12 zugeführt wird. Die CPU 13 führt ein Bereitschaftssignal
als Anzeige des Empfangs des spezifischen Nachrichtensignals
zum UND-Gatter 22. Das UND-Gatter 22 führt ein
Ansteuerungssignal zum zweiten Taktgenerator 17, wenn das zweite
invertierte Betriebssignal und das Bereitschaftssignal zugeführt
werden. Als Reaktion auf das Ansteuerungssignal erzeugt der
zweite Taktgenerator 17 das zweite Taktsignal.
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Gemäß Fig. 5 zusammen mit Fig. 4 wird der
Decodiererabschnitt 12 durch das erste Taktsignal in Betrieb genommen,
das vom ersten Taktgenerator 16 zugeführt wird, wenn der
Empfängerschalter in den Einschaltzustand versetzt wird. Der
Decodiererabschnitt 12 erzeugt intermittierend das erste
Betriebssignal, um dem Empfangsabschnitt 11 das erste
Betriebssignal zuzuführen. Durch das erste Betriebssignal wird der
Empfangsabschnitt 11 intermittierend in Empfangsbetrieb
genommen.
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Der Decodiererabschnitt 12 hat einen
Dateneingabeanschluß 23 und nimmt das demodulierte Signal vom
Empfangsabschnitt 11 über den Dateneingabeanschluß 23 auf. Der
Decodiererabschnitt 12 weist auf: eine Bitsynchronisationsschaltung
24, eine Rahmensynchronisationsschaltung 25, eine
Rufsignalprüfschaltung 26, eine Fehlerkorrekturschaltung 27, einen
Nachrichtenpufferspeicher 28 und eine Schnittstellenschaltung
29. Das demodulierte Signal wird zur
Bitsynchronisationsschaltung 24, zur Rahmensynchronisationsschaltung 25, zur
Rufsignalprüfschaltung 26 und zur Fehlerkorrekturschaltung 27
geführt. Die Bitsynchronisationsschaltung 24 stellt die
Bitsynchronisation des demodulierten Signals mit einem
Bitsynchronisationstaktsignal her, das im Decodierer 12 auf der
Grundlage des ersten Taktsignals erzeugt wird. Die
Bitsynchronisationsschaltung 24 führt ein Bitsynchronisationssignal
zur Rahmensynchronisationsschaltung 25.
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Die Rahmensynchronisationsschaltung 25 weist auf: eine
Präambelsignal-Detektionsschaltung 25a, einen
Rahmensynchronisationssignal-Detektionsschaltung 25b, eine
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c und einen Rahmenzähler 25d. Die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c hat eine
spezifische Rahmennummer eines Rahmens, in dem das spezifische
Rufsignal übertragen wird. Das erste Betriebssignal wird von der
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c zum
Empfangsabschnitt 11 geführt. Die Präambelsignal-Detektionsschaltung
25a detektiert das Präambelsignal des demodulierten Signals,
um ein Präambeldetektionssignal zur Rahmensynchronisations-
Steuerschaltung 25c zu führen. Die
Rahmensynchronisationssignal-Detektionsschaltung
25b detektiert das
Rahmensynchronisationssignal, um ein Rahmendetektionssignal zur
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c zu führen. Die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c stellt die
Rahmensynchronisation des demodulierten Signals mit dem
Bitsynchronisationstaktsignal unter Verwendung des Bitsynchronisationssignals,
des Präambeldetektionssignals und des Rahmendetektionssignals
auf bekannte Weise her.
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Ist die Rahmensynchronisation hergestellt, steuert die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c den Rahmenzähler
25d an. Der Rahmenzähler 25d beginnt, die Anzahl der Rahmen
in jedem Datenblock zu zählen und führt ein Ramenzählsignal,
das der Nummer jedes Rahmens entspricht, zur
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c. Stimmt die dem Rahmenzählsignal
entsprechende Rahmennummer mit der spezifischen Rahmennummer
überein, erzeugt die Rahmensynchronisations-Steuerschaltung
25c das zweite Betriebssignal mit einer Vorderflanke, die mit
einer Vorderflanke des spezifischen Rahmens zusammenfällt.
Das zweite Betriebssignal wird zum Empfangsabschnitt 11 über
einen Betriebssignal-Ausgabeanschluß 30 geführt.
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Gemäß Fig. 6 hat das Funksignal mehrere Datenblöcke
B(1), B(2) usw., was auf einer ersten oder oberen Reihe (a)
dargestellt ist. Der zweite Rahmen F(2) jedes Datenblocks B
(ohne Suffixe) ist der Gruppe zugeordnet, zu der der
Funkrufempfänger gehört. Das zweite Betriebssignal hat eine
Vorderflanke an der Vorderflanke der jeweiligen Rahmen F(2) der
entsprechenden Datenblöcke, was auf einer zweiten Reihe (b)
dargestellt ist. Das zweite Betriebssignal hat eine
Hinterflanke, die mit einer Hinterflanke eines Freizustandssignals
zusammenfällt, was später beschrieben wird. Dadurch wird der
Empfangsabschnitt 11 in den Empfangsbetrieb während eines
Betriebszeitintervalls versetzt, das durch die Vorderflanke und
die Hinterflanke des zweiten Betriebssignals bestimmt ist.
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Jeder der Rahmen hat eine vorbestimmte Länge. Bezeichnet
das spezifische Nachrichtensignal einen spezifischen
Nachrichtencode, der länger als die vorbestimmte Länge ist, wird
das spezifische Nachrichtensignal von der Sendestation zum
Funkrufempfänger gemäß Fig. 4 unter Verwendung des zweiten
Rahmens F(2) und des dritten Rahmens F(3) übertragen. Dem
spezifischen Nachrichtensignal folgt ein Freizustandssignal
als Anzeige für das Ende des Nachrichtensignals, was auf der
ersten Reihe (a) dargestellt ist. Ein weiteres Rufsignal, das
einem weiteren Funkrufempfänger zugeordnet ist, kann durch
den zweiten Rahmen F(2) im zweiten Datenblock B(2) übertragen
werden, was auf der ersten Reihe (a) gezeigt ist. Dem anderen
Rufsignal folgt ein Freizustandssignal.
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Unter erneutem Bezug auf Fig. 5 steuert die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c die Rufsignalprüfschaltung
26 und die Fehlerkorrekturschaltung 27 an, wenn die
Rahmensynchronisation hergestellt ist. Dadurch prüft die
Rufsignalprüfschaltung das spezifische Rufsignal des zweiten Rahmens
F(2) im ersten Datenblock B(1). Die Fehlerkorrekturschaltung
27 korrigiert das spezifische Rufsignal des zweiten Rahmens
F(2) im ersten Datenblock B(1), um ein korrigiertes Rufsignal
zu erzeugen. Entspricht das spezifische Rufsignal der dem
Rufempfänger zugewiesenen Rufnummer, erzeugt die
Rufsignalprüfschaltung 26 ein Übereinstimmungssignal. Das
Übereinstimmungssignal wird zur Fehlerkorrekturschaltung 27 geführt. Die
Fehlerkorrekturschaltung 27 schreibt das korrigierte
Rufsignal als spezifische Rufnummer in den
Nachrichtenpufferspeicher 28 ein. Auf ähnliche Weise korrigiert die
Fehlerkorrekturschaltung 27 das dem spezifischen Rufsignal folgende
spezifische Nachrichtensignal, um ein korrigiertes
Nachrichtensignal zu erzeugen, und schreibt das korrigierte
Nachrichtensignal als spezifischen Nachrichtencode in den
Nachrichtenpufferspeicher 28 in Verbindung zur spezifischen Rufnummer
ein. Das Übereinstimmungssignal wird als Unterbrechungssignal
von einem Unterbrechungsanschluß 29a zur CPU 13 über die
Schnittstellenschaltung 29 geführt.
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Das zweite Betriebssignal wird zu einer
Verzögerungsschaltung 25e geführt, um eine vorbestimmte Verzögerung (Δt)
von z. B. 10 ms zu erfahren. Die Verzögerungsschaltung 25e
erzeugt ein verzögertes Betriebssignal und führt das
verzögerte Betriebssignal zu einem ODER-Gatter 25f. Das
ODER-Gatter
25f erzeugt das Schaltsignal als Reaktion auf das zweite
Betriebssignal und das verzögerte Betriebssignal, was auf
einer dritten Reihe (c) dargestellt ist. Das Schaltsignal wird
zum Schaltstromkreis 20 über einen
Schaltsignal-Ausgabeanschluß 31 geführt.
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Unter nochmaligem Bezug auf Fig. 4 zusammen mit Fig. 5
und 6 ist die CPU 13 mit dem ersten Taktgenerator 16 über den
Schaltstromkreis 20 verbunden und wird durch das erste
Taktsignal in Betrieb genommen. Bei Zuführen des
Übereinstimmungssignals zur CPU 13 wird die CPU 13 gemäß der
vorstehenden Beschreibung in den Unterbrechungsmodus versetzt. Die
spezifische Rufnummer und der spezifische Nachrichtencode
werden vom Nachrichtenpufferspeicher 28 zur CPU 13 über die
Schnittstellenschaltung 29 und einen Datenausgabeanschluß 29b
geführt.
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Die CPU 13 weist ein Signalerzeugungsteil 13a auf.
Empfängt das Signalerzeugungsteil 13a den spezifischen
Nachrichtencode, erzeugt das Signalerzeugungsteil 13a das
Bereitschaftssignal als Anzeige für den Empfang des spezifischen
Nachrichtencodes und führt das Bereitschaftssignal zum UND-
Gatter 22, was auf einer vierten Reihe (d) dargestellt ist.
Ansonsten wird das invertierte Betriebssignal zum UND-Gatter
22 geführt. Das UND-Gatter 22 erzeugt das Ansteuerungssignal.
Das Ansteuerungssignal hat eine Vorderflanke, die mit der
Vorderflanke des invertierten Betriebssignals zusammenfällt,
und eine Hinterflanke, die mit der Hinterflanke des
Bereitschaftssignals zusammenfällt, was auf einer fünften Reihe (e)
dargestellt ist.
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Die CPU 13 führt eine Unterbrechungsverarbeitung ähnlich
wie die Unterbrechungsverarbeitung von Fig. 3 durch, wenn ihr
das Übereinstimmungssignal zugeführt wird. Detektiert die CPU
13 das Freizustandssignal, erzeugt die CPU 13 das
Steuersignal. Das Steuersignal wird von der CPU 13 zur
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c über einen
Steuersignal-Eingabeanschluß 29c und die Schnittstellenschaltung 29 geführt.
Als Reaktion auf das Steuersignal beendet die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c die Zuführung des zweiten
Betriebssignals.
Dadurch beendet der Empfangsabschnitt einen
Empfangsbetrieb. Das ODER-Gatter 25f stellt die Zuführung des
Schaltsignals ein, wenn die vorbestimmte Verzögerung (Δt)
nach Beendigung des Empfangsbetriebs abgelaufen ist.
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Der zweite Taktgenerator 17 wird als Reaktion auf die
Vorderflanke des Ansteuerungssignals angesteuert und erzeugt das
zweite Taktsignal. Der Schaltstromkreis 20 verbindet den
zweiten Taktgenerator 17 mit der CPU 13 als Reaktion auf die
Hinterflanke des Schaltsignals nach der vorbestimmten
Verzögerung (Δt). Dadurch wird die CPU 13 aus dem
Unterbrechungsmodus in den Hauptverarbeitungsmodus versetzt.
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Im Hauptverarbeitungsmodus wird die CPU 13 durch das
zweite Taktsignal in Betrieb mit hoher Geschwindigkeit
genommen. Die CPU 13 führt eine Hauptverarbeitung ähnlich wie die
Hauptverarbeitung von Fig. 3 durch. Beendet die CPU 13 die
Hauptverarbeitung, stellt das Signalerzeugungsteil 13a die
Zuführung des Bereitschaftssignals ein. Der zweite
Taktgenerator 17 beendet die Erzeugung des zweiten Taktsignals.
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Wie vorstehend beschrieben wurde, wird die CPU 13 durch
das erste Taktsignal im Unterbrechungsmodus und durch das
zweite Taktsignal im Hauptverarbeitungsmodus in Betrieb
genommen.
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Unter weiterem Bezug auf Fig. 4 bis 6 führt der
Decodiererabschnitt 12 das zweite Betriebssignal zum
Empfangsabschnitt 11, bei dem eine Vorderflanke mit der Vorderflanke
des zweiten Rahmens F(2) im zweiten Datenblock B(2)
zusammenfällt, was auf der ersten Reihe (a) gezeigt ist. Der
Empfangsabschnitt 11 wird in Betrieb genommen. Der
Decodiererabschnitt 12 führt das Schaltsignal, bei dem eine Vorderflanke
mit der Vorderflanke des zweiten Betriebssignals
zusammenfällt, zum Schaltstromkreis 20. Als Reaktipn auf die
Vorderflanke des Schaltsignals verbindet der Schaltstromkreis 20
die CPU 13 mit dem ersten Taktgenerator 16. Durch das erste
Taktsignal wird die CPU 13 in Betrieb genommen.
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Wird ein weiteres Rufsignal, das einem weiteren
Funkrufempfänger zugeordnet ist, im zweiten Rahmen F(2) des zweiten
Datenblocks B(2) übertragen, beurteilt die
Rufsignalprüfschaltung
26, daß das andere Rufsignal nicht mit dem
spezifischen Rufsignal übereinstimmt. Die Rufsignalprüfschaltung 26
erzeugt ein Diskrepanzsignal und führt das Diskrepanzsignal
zur Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c.
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Wird ihr das Diskrepanzsignal zugeführt, setzt die
Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c die Zuführung des
zweiten Betriebssignals während des Intervalls des zweiten
Rahmens F(2) fort, was auf der zweiten Reihe (b) gezeigt ist.
Nach Ablauf des Intervalls des zweiten Rahmens F(2) beendet
die Rahmensynchronisations-Steuerschaltung 25c die Zuführung
des zweiten Betriebssignals gemäß der Darstellung auf der
zweiten Reihe (b).
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Läuft nach Beendigung des zweiten Betriebssignals die
vorbestimmte Verzögerung (Δt) ab, wird das verzögerte
Betriebssignal gemäß der vorstehenden Beschreibung beendet.
Dadurch wird die Zuführung des Schaltsignals eingestellt. Als
Reaktion auf die Hinterflanke des Schaltsignals verbindet der
Schaltstromkreis 20 die CPU 13 mit dem zweiten Taktgenerator
17. In diesem Fall erzeugt das Signalerzeugungsteil 13a nicht
das Bereitschaftssignal, da das Signalerzeugungsteil 13a
nicht das spezifische Rufsignal empfängt. Daher erzeugt der
zweite Taktgenerator 17 nicht das zweite Taktsignal, so daß
das zweite Taktsignal nicht zur CPU 13 geführt wird.
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Anhand von Fig. 7 wird nunmehr ein Funkrufempfänger
gemaß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
In der zweiten Ausführungsform werden der zweite
Taktgenerator 17 und der Taktschaltstromkreis 20 durch die CPU-Software
gesteuert. Der Funkrufempfänger weist ähnliche Teile auf, die
durch gleiche Bezugszahlen bezeichnet sind und die mit gleich
benannten und gekennzeichneten Signalen arbeiten.
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Wie beim herkömmlichen Funkrufempfänger und beim
Funkrufempfänger gemäß Fig. 4 wird der Decodiererabschnitt 12
durch das erste Taktsignal in Betrieb genommen. Der
Decodiererabschnitt 12 führt das zweite Betriebssignal
intermittierend zum Empfangsabschnitt 11 und zur CPU 13.
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Durch das zweite Betriebssignal wird der
Empfangsabschnitt 11 in Empfangsbetrieb genommen und führt das
demodulierte
Signal zum Decodiererabschnitt 12. Der
Decodiererabschnitt 12 reagiert auf das demodulierte Signal und
unterscheidet das spezifische Rufsignal von den mehreren
Rufsignalen, um das Übereinstimmungssignal zur CPU 13 zu führen.
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Gemäß Fig. 8 und 9 zusammen mit Fig. 7 ist die CPU 13
mit dem ersten Taktgenerator 16 über den Schaltstromkreis 20
verbunden. Durch das erste Taktsignal wird die CPU 13 in
Betrieb genommen. Der Decodiererabschnitt 12 führt gemäß der
Darstellung auf einer ersten oder oberen Reihe (a) nach
Herstellung der Synchronisation das zweite Betriebssignal zur
CPU 13. Die CPU 13 wird in den Unterbrechungsmodus versetzt,
wenn ihr das Übereinstimmungssignal zugeführt wird.
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Nachdem sie in den Unterbrechungsmodus versetzt wurde,
detektiert die CPU 13, ob das spezifische Nachrichtensignal M
vom Decodiererabschnitt 12 zugeführt wird, was in einem
ersten Schritt SS1 lediglich durch "M?" dargestellt ist.
Detektiert die CPU 13 keine Zuführung des spezifischen
Nachrichtensignals, wird der erste Schritt SS1 erneut abgearbeitet.
Detektiert die CPU 13 die Zuführung des spezifischen
Nachrichtensignals, folgt dem ersten Schritt SS1 ein zweiter
Schritt SS2, in dem detektiert wird, ob das zweite
Betriebssignal OP vom Decodiererabschnitt 12 zugeführt wird, was
lediglich durch "OP?" dargestellt ist. Detektiert die CPU 13
die Zuführung des zweiten Betriebssignals OP, wird der zweite
Schritt SS2 erneut durchlaufen.
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Detektiert die CPU 13 kein zweites Betriebssignal,
d. h., ist der Empfangsabschnitt 11 nicht in den
Empfangsbetrieb versetzt, folgt dem zweiten Schritt SS2 ein dritter
Schritt SS3, in dem das Bereitschaftssignal ST als
Ansteuerungssignal erzeugt wird, was lediglich durch "ST"
dargestellt ist. Das Bereitschaftssignal hat eine Vorderflanke,
die mit der Hinterflanke des zweiten Betriebssignals
zusammenfällt, was auf einer zweiten Reihe (b) gezeigt ist. Als
Reaktion auf die Vorderflanke des Bereitschaftssignals
erzeugt der zweite Taktgenerator 17 das zweite Taktsignal.
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Dem dritten Schritt SS3 folgt ein vierter Schritt SS4,
in dem detektiert wird, ob nach der Beendigung des zweiten
Betriebssignals die vorbestimmte Verzögerung (Δt) abläuft,
was lediglich durch "Δt?" dargestellt ist. Ist die
vorbestimmte Verzögerung (Δt) nicht abgelaufen, wird der vierte
Schritt SS4 erneut abgearbeitet. Ist die vorbestimmte
Verzögerung (Δt) abgelaufen, folgt dem vierten Schritt SS4 ein
fünfter Schritt SS5, in dem das Schaltsignal SW erzeugt wird,
was auf einer dritten Reihe (c) dargestellt ist. Als Reaktion
auf die Vorderflanke des Schaltsignals verbindet der
Schaltstromkreis 20 den zweiten Taktgenerator 17 mit der CPU 13.
Dadurch wird das zweite Taktsignal zur CPU 13 geführt, was
auf einer vierten Reihe (d) gezeigt ist. Führt die CPU 13 das
Schaltsignal zum Schaltstromkreis 20, wird die CPU 13 in den
Hauptverarbeitungsmodus versetzt. Die CPU verarbeitet den
spezifischen Nachrichtencode mit hoher
Verarbeitungsgeschwindigkeit zum verarbeiteten Nachrichtencode.
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Dem fünften Schritt SS5 folgt ein sechster Schritt SS6,
in dem beurteilt wird, ob der Hauptverarbeitungsmodus beendet
ist, was lediglich durch "MP?" dargestellt ist. Ist der
Hauptverarbeitungsmodus nicht beendet, wird der sechste
Schritt wiederholt abgearbeitet. Bei Beendigung des
Hauptverarbeitungsmodus stellt die CPU 13 in einem siebenten Schritt
SS7 die Zuführung des Schaltsignals SW und des
Bereitschaftssignals ST ein, was auf der zweiten und dritten Reihe (b)
bzw. (c) dargestellt ist. Als Reaktion auf die Hinterflanke
des Bereitschaftssignals stellt der zweite Taktgenerator 17
die Erzeugung des zweiten Taktsignals ein. Als Reaktion auf
die Hinterflanke des Schaltsignals verbindet der
Schaltstromkreis 20 die CPU 13 mit dem ersten Taktgenerator 16. Das
erste Taktsignal wird zur CPU 13 gemäß der Darstellung auf der
vierten Reihe (d) geführt. Der Betrieb kehrt zum ersten
Schritt SS1 zurück.
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Obwohl besondere Ausführungsformen der Erfindung durch
Beispiele anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben
wurden, dürfte deutlich sein, daß innerhalb des Schutzumfangs
der beigefügten Ansprüche Varianten und Abwandlungen möglich
sind.