DE68928086T2 - Abgabekappe für Flüssigkeitsbehälter - Google Patents

Abgabekappe für Flüssigkeitsbehälter

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    • B65B3/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine hygienische Kappe zum Verschließen von Trinkwasser oder anderer trinkbarer Flüssigkeit in einem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter bei der Aufbewahrung und beim Transport desselben, die mit einer aufrechtstehenden Zuführröhre zusammenwirkt und Flüssigkeit aus dem Behälter abläßt und Verdrängungsluft in ihn einläßt, wenn er umgedreht wird, wobei der Behälter einen im wesentlichen zylindrischen Hals hat, der eine Abgabeöffnung aufweist, wobei die Kappe enthält: einen Deckelabschnitt, der dazu geeignet ist, die Ablaßöffnung zu überlegen und sie dichtend zu verschließen, und einen ringförmigen Saum- bzw. Einfassungsabschnitt, der sich axial von dem Deckelabschnitt weg erstreckt und dazu geeignet ist, einen äußeren axialen Abschnitt des Halses des Behälters zu umgeben und mit ihm in Eingriff zu sein, wobei der Deckelabschnitt eine sich axial nach innen erstreckende Vertiefung aufweist, die einen ringförmigen Hülsenabschnitt enthält, der allgemein mittig in dem Deckelabschnitt angeordnet ist und integral damit verbunden ist, wobei die Vertiefung mit einem Verschluß verschlossen und abgedichtet wird, der am inneren Ende des ringförmigen Hülsenabschnitts angeordnet ist, wobei der Verschluß beim Eindrücken der aufrechtstehenden Zuführröhre in die Vertiefung geöffnet wird, um Flüssigkeit aus dem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter auszulassen und Verdrängungsluft in selbigen hineinzulassen.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem, das eine Kappe zum Verschließen der Abgabeöffnung im Hals eines im wesentlichen starren Behälters für Trinkwasser oder andere trinkbare Flüssigkeit, wobei die Kappe einen Deckelabschnitt aufweist, der dazu geeignet ist, die Auslaßöffnung zu überlegen und dichtend zu verschließen, und einen ringförmigen Saum- bzw. Einfassungsabschnitt in Kombination umfaßt, der sich axial von dem Deckelabschnitt weg erstreckt und dazu geeignet ist, einen äußeren axialen Abschnitt des Halses des Behälters zu umgeben und mit ihm in Eingriff zu sein, wobei der Deckelabschnitt eine sich axial nach innen erstreckende Vertiefung aufweist, wobei die Vertiefung einen ringformigen Hülsenabschnitt enthält, der allgemein mittig in dem Deckelabschnitt angeordnet ist und integral damit verbunden ist, wobei die Vertiefung mit einem Verschluß verschlossen und abgedichtet wird, der am inneren Ende des ringförmigen Hülsenabschnitts angeordnet ist, sowie eine aufrechtstehende Zuführröhre, die zum Zwangseinsetzen in die Vertiefung bemessen ist, um den Verschluß zu öffnen und das Auslassen von Wasser aus dem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter und das Einlassen von Verdrängungsluft in ihn zu ermöglichen, wenn er umgekehrt wird.
  • Eine derartige Kappe und ein derartiges System sind aus US-A- 4,699,188 bekannt. Bei dieser bekannten Kappe und dem bekannten Abgabesystem durchbricht jedoch die Zuführröhre, wenn sie eingeführt wird, einen dünnen Verschlußabschnitt, der das innere Ende des ringförmigen Hülsenabschnitts verschließt, und durchstößt ihn. Wenn dieses Durchstoßen stattgefunden hat, bleibt der Verschluß offen, und die Kappe kann nicht wieder verschlossen werden. Es ist daher nicht möglich, einen teilweisen leeren Behälter gegen einen neuen auszutauschen, so beispielsweise einen, der entweder die gleiche Flüssigkeit oder andere Flüssigkeit enthält, oder einen teilweise gefüllten Flüssigkeitsbehälter auf andere Weise zu entfernen. Die Erfindung zielt darauf ab, dieses Problem zu lösen.
  • Dementsprechend ist die zunächst oben aufgeführte hygienische Kappe gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß umfaßt: einen ringförmigen Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt, der mit dem inneren Ende des Hülsenabschnitts über eine Sollbruch-Verbindung verbunden ist und sich axial von ihm aus nach innen erstreckt, wobei der Stopfen-und- Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt einen im wesentlichen mittig angeordneten Hohlraum mit einem verschlossenen, inneren Ende aufweist, das normalerweise die Vertiefung verschließt, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt beim Einsetzen der aufrechtstehenden Zuführröhre in die Vertiefung hinein und durch sie hindurch axial von dem Hülsenabschnitt getrennt wird, der mittig angeordnete Hohlraum des Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts mit einer inneren Greifeinrichtung versehen ist, um den Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt temporär an der aufrechtstehenden Zuführröhre zu sichern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung eingesetzt wird, und der Stopfen- und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt von dem Hülsenabschnitt durch die aufrechtstehende Zuführröhre getrennt wird, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt mit einer ringförmigen Fläche versehen ist, die eine Dichtungseinrichtung enthält, die so bemessen ist, daß sie mit einer komplementären Hülsenabdichtungseinrichtung in Eingriff kommt, die an einer ringförmigen Fläche des Hülsenabschnitts ausgebildet ist, um die Vertiefung erneut abzudichten, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs- Abschnitt in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt gezogen wird, wenn die aufrechtstehende Zuführröhre aus der Vertiefung zurückgezogen wird.
  • Des weiteren ist gemäß der Erfindung das hygienische Flüssigkeitsabgabesystem, wie es oben aufgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß umfaßt: einen ringförmigen Stopfenund-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt, der mit dem inneren Ende des Hülsenabschnitts über eine Solibruch-Verbindung verbunden ist und sich axial von ihm aus nach innen erstreckt, wobei der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt einen im wesentlichen mittig angeordneten Hohlraum mit einem verschlossenen, inneren Ende aufweist, das normalerweise die Vertiefung verschließt, wobei der mittig angeordnete Hohlraum des Stopfen-und- Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts mit einer inneren Greifeinrichtung versehen ist, um den Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt temporär an der aufrechtstehenden Zuführröhre zu sichern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung eingesetzt wird, und der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt von dem Hülsenabschnitt durch die aufrechtstehende Zuführröhre getrennt wird, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt mit einer ringförmigen Fläche versehen ist, die eine Dichtungseinrichtung enthält, die so bemessen ist, daß sie mit einer komplementären Hülsenabdichtungseinrichtung in Eingriff kommt, die an einer ringförmigen Fläche des Hülsenabschnitts ausgebildet ist, um die Vertiefung erneut abzudichten, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsen abschnitt gezogen wird, wenn die aufrechtstehende Zuführröhre aus der Vertiefung zurückgezogen wird.
  • Eine hygienische Kappe und ein hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem, die beide die Erfindung verkörpern, werden im folgenden lediglich als Beispiel unter Bezugnahme auf die schematischen zeichnungen beschrieben, wobei
  • Fig. 1 eine Teilseitenaufrißansicht des Flüssigkeitsabgabesystems einschließlich der hygienischen Kappe ist, wobei bestimmte Abschnitte davon in Schnitten aufgebrochen dargestellt sind;
  • Fig. 2 einen Schnitt zeigt, der im wesentlichen entlang der Linie 2-2 der Fig. 1 vorgenommen ist, der das teilweise Einsetzen der Wasserflasche in das Abgabesystem für hygienische Flüssikgeit der Fig. 1 darstellt;
  • Fig. 3a und 3b Teilschnitte zeigen, die im wesentlichen entlang der Linie 3-3 der Fig. 2 vorgenommen sind, die eine abnehmbare Verbindung zwischen einer Adaptereinheit des Abgabesystems für hygienische Flüssigkeit und einen separaten Wasserflaschenkühler darstellen;
  • Fig. 4a, 4b und 4c vergrößerte Teilseitenaufrißansichten zeigen, teilweise im Schnitt, die das Einsetzen und Entfernen der Zuführröhre hinsichtlich der hygienischen Kappe in dem System der Fig. darstellen; und
  • Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht zeigt, die eine alternative Adaptereinheit darstellt, die eine konische Seitenwand besitzt, die auf der Oberseite des Wasserkühlergehäuses aufsitzt.
  • Während die Erfindung in Verbindung mit bestimmten, bevorzugten Ausführungsformen und Verfahren beschrieben und offenbart wird, ist es nicht beabsichtigt, die Erfindung auf diese spezifischen Ausführungsformen zu beschränken. Im Gegensatz hierzu ist es beabsichtigt, sämtliche solche alternativen Ausführungsformen und Modifikationen, die innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung fallen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, einzuschließen.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzuaten Ausführungsformen
  • Wie nun die Zeichnungen zeigen, ist dort in größerem Detail ein Flaschenwasserkühler 10 dargestellt, der ein Gehäuse 20 des Typs umfaßt, der einen oben geöffneten Kühlvorratsbehälter 12 besitzt, der so angeordnet ist, um den umgedrehten Hals einer Flasche 15, die Wasser oder dergleichen enthält, aufzunehmen. Typischerweise werden der Vorratsbehälter 12 und dessen Inhalte einer Temperaturregelung durch ein Kühlsystem und/oder ein Heizsystem (nicht dargestellt) unterworfen, und zwar in dem unteren Abschnitt des Gehäuses 20, und Wasser wird von dem Vorratsbehälter über eine Ablaßleitung 22 und einen Zapfhahn 13, der an einer Frontplatte 14 des Gehäuses befestigt ist, entnommen. In der dargestellten Kühleinrichtung 10 ist die Frontplatte 14 innerhalb des Gehäuseumfangs so ausgenommen, um den Zapfhahn 13 zurück in das Gehäuse zu versetzen und somit eine unbeabsichtigte Berührung zu verhindern.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Befestigungsadapter 25 an dem oberen Abschnitt des Wasserkühleinrichtungsgehäuses 20 angeordnet. Um genau die umgekehrte Wasserflasche zu tragen, ist der Befestigungsadapter 25 mit einem kreisförmigen Ring 24 an seinem oberen Abschnitt 26 versehen, und um die umgekehrte Wasserflasche 15 genau aufzunehmen und zu führen, ist der Befestigungsadapter 25 mit einem konischen Eintrittsabschnitt 27 versehen, der sich nach unten und nach innen von dem ringförmigen Ring 24 an dem oberen Abschnitt 26 des Befestigungsadapters 25 erstreckt. Der Eintrittsabschnitt 27 ist mit einem unteren Ende 29 ausgebildet, das eine Länge größer als der Behälterhals 51 besitzt, so daß im wesentlichen das gesamte Gewicht der umgekehrten Wasserflasche durch den ringförmigen Ring 24 des Befestigungsadapters 25 im Gegensatz zu dem Wasserflaschenhals getragen wird. In der Darstellung der Fig. 1 ist der Befestigungsadapter 25 mit sich nach unten erstreckenden Seitenwänden 17 versehen und umfaßt auch innere Versteifungsrippen 28, die die Seitenwände 17, den ansteigenden oberen Abschnitt 26 und den konischen Eintrittsabschnitt 27 miteinander verbinden, um so den ringförmigen Ring 24 zu tragen.
  • Wie genauer in Fig. 2 dargestellt ist, schließt in einer bevorzugten Ausführungsform ein ringförmiges Diaphragmaelement 41, das mit dem unteren Ende 29 des Eintrittsabschnitts 27 des Befestigungsadapters 25 verbunden ist, dichtend den oberen Abschnitt des Vorratsbehälters 12 ab und trägt eine aufrechtstehende Zuführröhre 45, deren Betriebsweise in größerem Detail nachfolgend beschrieben wird.
  • Damit das hygienische Flüssigkeitsabgabesystem bei existierenden Wasserkühlern nachgerüstet werden kann, trägt die Diaphragmal Zuführröhrenkonfiguration, die vorstehend beschrieben ist, ein flexibles Umfangsteil 43 für einen dichtenden Eingriff und ein Abschließen des offenen Endes des Vorratsbehälters 12. Um das Umrüsten zwischen dem Befestigungsadapter und einem existierenden Wasserkühler zu erleichtern, der die Diaphragma/Zuführöhrenverbindung besitzt, ist eine Schnelltrenneinrichtung vorgesehen, die Laschenbefestigungseinrichtungen 33 vom Bajonett-Typ an den Diaphragma- und komplementären Laschen 34 an dem unteren Ende 29 des Eintrittsabschnitts 27 des Befestigungsadapters 25 besitzt. Wie in größerem Detail in den Figuren 3a und 3b dargestellt ist, können eine oder mehrere der Laschenbefestigungen 33 vom Bajonett-Typ mit zentrierenden, arettierungsähnlichen Vertiefungen 35 für einen Eingriff mit komplementären Vertiefungen 36 versehen werden, die in den oberen Flächen der Laschen 34 gebildet sind, um einen geeigneten Eingriff der Schnell-Trenneinichtungen sicherzustellen. Es wird verständlich werden, daß natürlich andere geeignete Befestigungseinrichtungen vorgesehen werden können, falls dies erwünscht ist.
  • Gemäß einem anderen Merkmal der bevorzugten Ausführungsform, und wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, ist ein Luftfilter 30 mit einem Filterelement 37 vorgesehen, das ein Filtermedium besitzt, das entnehmbar an dem Gehäuse 38 des Filters 30 befestigt ist. Ein Kanal 39 ist mit dem Filtergehäuse 38 verbunden und führt über eine Gummitülle 47 durch das Diaphragmaelement 41, so daß keine Luft in den Vorratsbehälter mit Ausnahme durch Hindurchführung durch das Filtermedium eintreten kann. Eine detaillierte Beschreibung des Filters 30 kann in dem US-Patent Nr. 4,834,267, herausgegeben am 30. Mai 1989 für Schroer u.a., vorgefunden werden und wird hiermit unter Bezug darauf eingeschlossen. Es wird auch unter Bezug auf Fig. 1 ersichtlich werden, daß der Filter 30 konventionell unter dem angehobenen, oberen Abschnitt 26 des Befestigungsadapters 25 angeordnet werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist eine hygienische Kappe 50 für ein Flüssigkeitsabgabesystem ist in den Fig. 4a, 4b und 4c dargestellt. Ein Halsabschnitt 51 bildet, wie es bei Wasserflaschen üblich ist, eine Abgabeöffnung, durch die Flüssigkeit ausgegeben werden kann. Um Flüssigkeit innerhalb der Flasche abzudichten, ist eine hygienische Kappe 50 mit einem Deckelabschnitt 53 versehen, der dazu geeignet ist, die Auslaßöffnung zu überlegen und dichtend zu verschließen, die durch den Hals 51 festgelegt wird. Zusätzlich erstreckt sich ein ringförmiger Saum- bzw. Einfassungsabschnitt 55 der Kappe 50 axial von dem Umfang des Deckelabschnitts 53 weg und ist dazu geeignet, einen Abschnitt des Halses 51 so zu umgeben, um dichtend einen Kontakt mit dem Halsabschnitt 51 der Wasserflasche beizubehalten. Wie nachfolgend ersichtlicher werden wird, ist die hygienische Kappe 50 mit einer sich axial nach innen erstreckenden Vertiefung 60 ausgestattet, die integral oder in anderer Weise mit dem Deckelabschnitt 53 verbunden ist. Die sich axial nach innen erstreckende Vertiefung 60 umfaßt einen ersten ringförmigen Hülsenabschnitt 62, der allgemein mittig in dem Deckelabschnitt 53 angeordnet ist und bevorzugt integral damit verbunden ist.
  • Um bei der vorliegenden Erfindung zu bleiben, ist ein zweiter, ringförmiger Stopfenabschnitt 70 mit dem inneren Ende des ersten ringförmigen Hülsenabschnitts 62 verbunden und erstreckt sich axial nach innen davon. Wie in der dargestellten Ausführungsform gezeigt ist, ist der zweite ringförmige Stopfenabschnitt 70 mit einem geschlossenen inneren Ende 71 ausgestattet, um vollständig Flüssigkeit innerhalb der umgedrehten Wasserflasche abzudichten.
  • Um bei einem anderen wichtigen Aspekt der Erfindung zu bleiben, ist der zweite ringförmige Stopfenabschnitt 70 vorzugsweise integral mit dem ersten ringförmigen Hülsenabschnitt 62 ausgebildet und ist daran über eine Sollbruchverbindung 75 verbunden, um dem Stopfenabschnitt 70 zu ermöglichen, axial von dem Hülsenabschnitt 62 beim Zwangseinsetzen einer Zuführröhre 45 in die sich nach innen erstreckende Ausnehmung 60 getrennt zu werden, um den Auslaß der Flüssigkeit aus der umgekehrten Wasserflasche zu erleichtern. Die Sollbruchverbindung 75 umfaßt einen Flächenbereich der Vertiefung, der eine verringerte Wanddicke an dem inneren Ende der Hülse 62 besitzt, wo der Stopfenabschnitt 70 daran verbunden ist. Diese einstückige Konstruktion verringert nicht nur die Zusammenbauzeit, sondern vermeidet auch eine Trennung und ein Verlieren des Stopfenabschnitts. Diesbezüglich ist in der bevorzugten Ausführungsform die Kappe 50 in einem einzelnen Stück ausgebildet. Allerdings wird ersichtlich werden, daß ein zweistückiger Aufbau manchmal vorteilhaft sein kann. In dieser Hinsicht können die Mehrfachstücke danach in einer einstükkigen Konfiguration entweder durch Reibungsschweißen, Schallschweißen, chemisches Verbinden oder dergleichen zusammengebaut werden.
  • Um temporär den Stopfen 70 an der Zuführröhre 45 zu sichern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung 60 eingesetzt wird, wird der Stopfenabschnitt 70 mit einer inneren Greifrippe 72 ausgebildet. In einer komplementären Weise wird, so daß die Zuführröhre 45 den Stopfenabschnitt 70 beim Einsetzen der Zuführröhre in die sich nach innen erstreckende Vertiefung 60 zurückhalten kann, die Zuführröhre 45 mit einer ringförmigen Nut 42 ausgestattet, die in ihrer Außenseitenfläche gebildet ist. Um ein richtiges Einsetzen der Zuführröhre 45 in die Vertiefung 60 zu erleichtern und fur einen geeignet passenden Eingriff zwischen der Greifrippe 72 des Stopfenabschnitts 70 und der ringförmigen Nut 42 der Zuführröhre 45 kann die Zuführröhre 45 mit einem oberen Abschnitt 44 eines verringerten Durchmessers und einem konischen, ringförmigen Neigungsabschnitt 63 angrenzend an die ringförmige Nut 42 zur Führung der ringförmigen Greifrippe 72 in die ringförmige Nut 42 ausgestattet werden.
  • Unter weiterem Einsetzen der Zuführröhre in die Vertiefung 60 wird die Bruchverbindung 75 aufgebrochen, wodurch die Erstrekkung der Zuführröhre 45 in den Hals der umgekehrten Wasserflasche ermöglicht wird. In einer herkömmlichen Art und Weise ist die Zuführröhre 45 mit einer inneren Bohrung 46 und mindestens einem radialen Einlaß 48, der damit in Verbindung steht, um die Ausgabe von Flüssigkeit aus dem Inneren der umgekehrten Wasserflasche zu dem Vorratsbehälter 12 zu ermöglichen, ausgebildet, wie vollständiger in dem vorstehend erwähnten US-Patent Nr. 4,699,188 für Baker et al. beschrieben ist. Wie ersichtlich ist und um eine Flüssigkeitsströmung zu ermöglichen, ist der Einlaß 48 von dem Ende der Zuführröhre 45 um einen Abstand beabstandet, der größer als die innere Tiefe des Stopfens 70 ist.
  • Wie in Fig. 4b dargestellt ist, ist die Außenfläche der Zuführröhre 45 hinsichtlich des Inneren des ersten ringförmigen Hülsenabschnitts 62 so dimensioniert, daß ein dichtender Eingriff beim Einsetzen der Zuführröhre 45 in die Vertiefung 60 und der umgekehrten Wasserflasche bewirkt wird.
  • Gemäß einem weiteren wichtigen Aspekt der Erfindung ist das hygienische Flüssigkeitsabgabesystem mit Einrichtungen zur erneuten Dichtung der umgekehrten Wasserflasche nach dem Entfernen der Wasserflasche von der Kühleinrichtung oder umgekehrt beim Entfernen der Zuführröhre von der hygienischen Kappe 50 ausgestattet. Beim Entfernen der Zuführröhre 45 von der umgekehrten Wasserflasche 15 hält die ringförmige Nut 42 den ringförmigen Stopfenabschnitt 70 der hygienischen Kappe 50 zurück, bis der Stopfenabschnitt vollständig in die sich axial nach innen erstreckende Vertiefung 60 des Deckelabschnitts 53 gezogen ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist der Stopfenabschnitt 70 mit einer außenseitigen, ringförmigen Fläche ausgebildet, die so dimensioniert ist, um dichtend innerhalb des Hülsenabschnitts 62 hineinzupassen, wenn die Zuführröhre 45 aus der Vertiefung 60 zurückgezogen ist. Für diesen Zweck ist der Stopfen 70 vorzugsweise mit einem konischen Einführabschnitt 62 angrenzend an die Sollbruchverbindung 75 zur Führung des Stopfens 70 in die Hülse 62 ausgebildet, wenn die Zuführröhre 45 aus der Vertiefung 60 zurückgezogen wird. Angrenzend an ihr geschlossenes Ende 71 ist der Stopfenabschnitt 70 auch vorzugsweise mit einem ringförmigen Flansch 73 ausgestattet, um zu verhindern, daß der Stopfenabschnitt 70 aus der hygienischen Kappe 60 herausbewegt wird. In dieser bevorzugten Ausführungsform ist der äußere ringförmige Flansch 73 so dimensioniert, daß er sich an dem inneren Ende der Hülse 62 einsetzt, wenn der Stopfen 70 in die Hülse gezogen wird. Zusätzlich ist, um dichtend den Stopfenabschnitt 70 mit dem ersten ringförmigen Hülsenabschnitt 62 der hygienischen Kappe in Eingriff zu bringen, der Stofpenabschnitt 70 mit einer äußeren, ringförmigen Vertiefung 77 versehen, die dichtend mit einer radial nach innen vorstehenden Walzsicke 76 des Hülsenabschnitts 62 zusammenwirkt. Weiterhin liefert diese externe Ringnut bzw. nach innen vorstehende Walzsicken-Kombination eine Greifeinrichtung, die ermöglichen wird, daß die Zuführröhre 45 mit dem Stopfenabschnitt 70 zusammenpaßt und diesen zurückhält, bevor der Stopfenabschnitt gleitend hinsichtlich des Hülsenabschnitts 62 außer Eingriff gelangt.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist auch eine hygienische Kappe 50 mit einer Auskleidung eines geschwächten Teils 80 an der Einfassung 55, die sieh zu dem Deckelabschnitt 53 erstreckt, und einer Zuglasche 85, die sich axial von der Einfassung erstreckt, versehen. Die Zuglasche 85 ist dazu vorgesehen, ein Zerreißen der Einfassung 55 entlang der Linie eines geschwächten Teils 80 per Hand zu erleichtern, wenn die Kappe 50 von dem Behälter entfernt wird. Zusätzlich wird die Kappe so ausgebildet, um eine schützende Dichtung 84 zu bilden, die die Vertiefung 60 abdeckt, um zu verhindern, daß Kontaminierungsstoffe darin eintreten. Die Schutzdichtung 84 dient auch dazu, anzuzeigen, ob die Kappe vor dem Einsetzen der Zuführröhre 45 in die Vertiefung 60 manipuliert worden ist.
  • Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 5 dargestellt, wobei der Befestigungsadapter 25a so aufgebaut ist, daß er an der Oberseite einer existierenden Wasserkühleinrichtung 10a positioniert werden kann, der eine flache obere Fläche besitzt. Das vorstehend beschriebene hygienische Wasserflaschensystem, das die hygienische Kappe, die Zuführröhre und das Befestigungsdiaphragma besitzt, ist innerhalb der Kühleinrichtung loa untergebracht, allerdings hier nicht dargestellt.

Claims (20)

1. Hygienische Kappe (50) zum Verschließen von Trinkwasser oder anderer trinkbarer Flüssigkeit in einem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter (15) bei der Aufbewahrung und beim Transport desselben, die mit einer aufrechtstehenden Zuführröhre (45) zusammenwirkt und Flüssigkeit aus dem Behälter abläßt und Verdrängungsluft in ihn einläßt, wenn er umgedreht wird, wobei der Behälter einen im wesentlichen zylindrischen Hals (51) hat, der eine Abgabeöffnung aufweist, wobei die Kappe (50) enthält: einen Deckelabschnitt (53), der dazu geeignet ist, die Abgabeöffnung zu überlegen und sie dichtend zu verschließen, und einen ringförmigen Saum- bzw. Einfassungsabschnitt (55), der sich axial von dem Deckelabschnitt weg erstreckt dazu geeignet ist, und einen äußeren axialen Abschnitt des Halses (51) des Behälters zu umgeben und mit ihm in Eingriff zu sein, wobei der Dekkelabschnitt (53) eine sich axial nach innen erstreckende Vertiefung (60) aufweist, die einen ringförmigen Hülsenabschnitt (62) enthält, der allgemein mittig in dem Dekkelabschnitt (53) angeordnet ist und integral damit verbunden ist, wobei die Vertiefung (60) mit einem Verschluß (70) verschlossen und abgedichtet wird, der am inneren Ende des ringförmigen Hülsenabschnitts (62) angeordnet ist, wobei der Verschluß (70) beim Eindrücken der aufrechtstehenden Zuführröhre (45) in die Vertiefung (60) geffnet wird, um Flüssigkeit aus dem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter auszulassen und Verdrängungsluft in selbigen hineinzulassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (70) umfaßt: einen ringförmigen Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70), der mit dem inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) über eine Sollbruch-Verbindung (75) verbunden ist und sich axial von ihm aus nach innen erstreckt, wobei der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) einen im wesentlichen mittig angeordneten Hohlraum mit einem verschlossenen, inneren Ende (71) aufweist, das normalerweise die Vertiefung (60) verschließt, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt beim Einsetzen der aufrechtstehenden Zuführröhre (45) in die Vertiefung (60) hinein und durch sie hindurch axial von dem Hülsenabschnitt (62) getrennt wird, der mittig angeordnete Hohlraum des Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts (70) mit einer inneren Greifeinrichtung (72) versehen ist, um den Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) temporär an der aufrechtstehenden Zuführröhre (45) zu sichern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung (60) eingesetzt wird, und der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) von dem Hülsenabschnitt (62) durch die aufrechtstehende Zuführröhre (45) getrennt wird, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) mit einer ringförmigen Fläche versehen ist, die eine Dichtungseinrichtung (77) enthält, die so bemessen ist, daß sie mit einer komplementären Hülsenabdichtungseinrichtung (76) in Eingriff kommt, die an einer ringförmigen Fläche des Hülsenabschnitts (62) ausgebildet ist, um die Vertiefung (60) erneut abzudichten, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird, wenn die aufrechtstehende Zuführröhre (45) aus der Vertiefung (60) zurückgezogen wird.
2. Hygienische Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruch-Verbindung (75) einen Bereich verringerter Wanddicke am inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) enthält, wo der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs- Abschnitt (70) damit verbunden ist, wobei der Stopfenund-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) mit einem konischen Einführabschnitt (69) an die Sollbruch-Verbindung (75) angrenzend versehen ist, um den Stopfen-und-Ver-tiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) zu führen, wenn die Zuführröhre (45) aus der Vertiefung (60) zurückgezogen wird.
3. Hygienische Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) und die komplementäre Hülsenabdichtungseinrichtung (76) eine ringförmige Nut (77) enthalten, die an einer der ringförmigen Flächen ausgebildet ist, sowie eine ringförmige Walzsicke (76), die an der anderen der ringformigen Flächen ausgebildet ist, wobei die Walzsicke (76) so bemessen ist, daß sie in der Nut (77) sitzt, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird.
4. Hygienische Kappe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs- Abschnitt (70) einen äußeren, ringförmigen Flansch (73) enthält, der an das geschlossene Ende (71) des Stopfenund-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts (70) angrenzend ausgebildet ist, wobei der Flansch (73) so bemessen ist, daß er am inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) sitzt, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird.
5. Hygienische Kappe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Saum- bzw. Einfassungsabschnitt (55) mit einer Linie eines geschwächten Teils (80) versehen ist, die sich auf den Deckelabschnitt (53) zu erstreckt und eine Zuglasche (85) enthält, die sich axial von dem Saum- bzw. Einfassungsabschnitt weg erstreckt, um manuelles Aufreißen des Saum- bzw. Einfassungsabschnitts entlang der Linie eines geschwächten Teils zu erleichtern, wenn die Kappe (50) von dem Behälter (15) entfernt wird.
6. Hygienische Kappe nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine schützende Dichtung (84), die so angeordnet ist, daß sie die Vertiefung (60) abdeckt, um zu verhindern, daß Verunreinigungen darin eintreten, und die auch dazu dient, anzuzeigen, ob die Kappe (50) vor dem Einsetzen der Zuführröhre (45) in die Vertiefung (60) manipuliert worden ist.
7. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem, das eine Kappe (50) zum Verschließen der Abgabeöffnung im Hals (51) eines im wesentlichen starren Behälters (15) für Trinkwasser oder andere trinkbare Flüssigkeit, wobei die Kappe (50) einen Deckelabschnitt (53) aufweist, der dazu geeignet ist, die Abgabeöffnung zu überlegen und dichtend zu verschließen, und einen ringförmigen Saum- bzw. Einfassungsabschnitt (55) in Kombination umfaßt, der sich axial von dem Deckelabschnitt weg erstreckt und dazu geeignet ist, einen äußeren axialen Abschnitt des Halses (51) des Behälters zu umgeben und mit ihm in Eingriff zu sein, wobei der Deckelabschnitt (53) eine sich axial nach innen erstreckende Vertiefung (60) aufweist, wobei die Vertiefung einen ringförmigen Hülsenabschnitt (62) enthält, der allgemein mittig in dem Deckelabschnitt (53) angeordnet ist und integral damit verbunden ist, wobei die Vertiefung (60) mit einem Verschluß (70) verschlossen und abgedichtet wird, der am inneren Ende des ringförmigen Hülsenabschnitts (62) angeordnet ist, sowie eine aufrechtstehende Zuführröhre (45), die zum Zwangseinsetzen in die Vertiefung (60) bemessen ist, um den Verschluß (70) zu öffnen und das Auslassen von Wasser aus dem im wesentlichen starren Flüssigkeitsabgabebehälter (15) und das Einlassen von Verdrängungsluft in ihn zu ermöglichen, wenn er umgekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (70) umfaßt: einen ringförmigen Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70), der mit dem inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) über eine Sollbruch-Verbindung (75) verbunden ist und sich axial von ihm aus nach innen erstreckt, wobei der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) einen im wesentlichen mittig angeordneten Hohlraum mit einem verschlossenen, inneren Ende (71) aufweist, das normalerweise die Vertiefung (60) verschließt, wobei der mittig angeordnete Hohlraum des Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts (70) mit einer inneren Greifeinrichtung (72) versehen ist, um den Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) temporär an der aufrechtstehenden Zuführröhre (45) zu sichern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung (60) eingesetzt wird, und der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) von dem Hülsenabschnitt (62) durch die aufrechtstehende Zuführröhre (45) getrennt wird, der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) mit einer ringförmigen Fläche versehen ist, die eine Dichtungseinrichtung (77) enthält, die so bemessen ist, daß sie mit einer komplementären Hülsenabdichtungseinrichtung (76) in Eingriff kommt, die an einer ringförmigen Fläche des Hülsenabschnitts (62) ausgebildet ist, um die Vertiefung (60) erneut abzudichten, wenn der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird, wenn die aufrechtstehende Zuführröhre (45) aus der Vertiefung (60) zurückgezogen wird.
8. Hygienische Flüssigkeitsabgabesystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruch-Verbindung (75) einen Bereich verringerter Wanddicke am inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) enthält, wo der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) damit verbunden ist, wobei die Sollbruch-Stelle durchbrochen wird und der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) beim Zwangseinsetzen der Zuführröhre (45) in die Vertiefung (60) axial von dem Hülsenabschnitt (62) getrennt wird, um den Auslaß von Flüssigkeit aus dem Behälter (15) zu ermöglichen.
9. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführröhre (45) mit einer inneren Bohrung (46) und einem radialen Einlaß (48) versehen ist, der damit in Verbindung steht, wobei der Einlaß von dem Ende der Zuführröhre um einen Abstand beabstandet ist, der größer ist als die innere Tiefe des Hohlraums in dem Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70).
10. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Greifeinrichtung einen radial nach innen vorstehenden ringförmigen Rand (72) enthält, der an dem Stopfen-und- Vertiefungsabdichtungs-Abschn itt (62) ausgebildet ist, und die äußere Greifeinrichtung eine ringförmige Nut (42) enthält, die am Kopfabschnitt (44) der Zuführröhre (45) ausgebildet ist.
11. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführröhre (45) einen konischen, ringförmigen Neigungsabschnitt (63) an die Nut (43) angrenzend aufweist, um den Kopf (44) in den ringförmigen Rand (72) an dem Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) zu führen.
12. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführröhre (45) so bemessen ist, daß sie enganliegende Dichtungsbeziehung zu dem Innendurchmesser der Vertiefung (60) hat, um Austreten von Flüssigkeit zwischen ihnen zu verhindern, wenn die Zuführröhre in die Vertiefung eingesetzt ist.
13. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführ röhre (45) mit einem Kopfabschnitt (44) mit verringertem Querschnittsdurchmesser zum Einsetzen in den inneren Hohlraum des Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitts (70) versehen ist.
14. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführröhre (45) ein Kopfende (44), einen im wesentlichen hohlen, röhrenformigen Körperabschnitt sowie einen unteren Abschnitt aufweist und eine Anbringungseinrichtung (25) hat, um die Zuführröhre im wesentlichen vertikal auszurichten, wobei das Kopfende (44) nach oben zeigt.
15. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Einlaß (48) und die innere Bohrung (46) eine Fluiddurchlaßeinrichtung zur Abgabe von Flüssigkeit aus dem Behälter (15) und zum Einlassen von Luft in dem Behälter zum Verdrängen der abgegeben Flüssigkeit bilden, wobei die Fluiddurchlaßeinrichtung von innen oder außen angeordneten Ventileinrichtungen nicht versperrt wird, so daß der freie Strom von Flüssigkeit und Luft durch selbige hindurch möglich ist.
16. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) und die komplementäre Hülsenabdichtungseinrichtung (76) eine ringförmige Nut (77) enthalten, die in einer der ringförmigen Flächen ausgebildet ist, sowie eine ringförmige Walzsicke (76), die an der anderen der ringförmigen Flächen ausgebildet ist, wobei die Walzsicke (76) so bemessen ist, daß sie in der Nut (77) sitzt, wenn der Stopfenund-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird.
17. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) einen äußeren ringförmigen Flansch (73) enthält, der an das geschlossene Ende (71) des Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) angrenzend ausgebildet ist, wobei der Flansch (72) so bemessen ist, daß er am inneren Ende des Hülsenabschnitts (62) sitzt, wenn der Stopfen-und- Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) gezogen wird.
18. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) mit einem konischen Einführabschnitt (69) versehen ist, der den Stopfen-und-Vertiefungsabdichtungs-Abschnitt (70) in gegenseitigen Eingriff mit dem Hülsenabschnitt (62) führt, wenn die Zuführröhre (45) aus der Vertiefung (60) zurückgezogen wird.
19. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Saumbzw. Umfassungsabschnitt (55) mit einer Linie eines geschwächten Teils (80) versehen ist, die sich auf den Dekkelabschnitt (52) zu erstreckt und mit einer Zuglasche (85), die sich axial von dem Saum- bzw. Einfassungsabschnitt weg erstreckt, um manuelles Aufreißen des Saumbzw. Einfassungsabschnitts an der Linie eines geschwächten Teils zu erleichtern, wenn die Kappe (50) von dem Behälter (15) entfernt wird.
20. Hygienisches Flüssigkeitsabgabesystem nach einem der Ansprüche 7 bis 19, gekennzeichnet durch eine schützende Dichtung (84), die so angeordnet ist, daß sie die Vertiefung (60) abdeckt, um zu verhindern, daß Verunreinigungen darin eintreten, und die auch dazu dient, anzuzeigen, ob die Kappe vor dem Einsetzen der Zuführröhre (45) in die Vertiefung (60) manipuliert worden ist.
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