DE68928331T2 - Verfahren zum Kommissionieren von Artikeln aus einem Regallager und Vorrichtung zur Freigabe dieses Artikels - Google Patents

Verfahren zum Kommissionieren von Artikeln aus einem Regallager und Vorrichtung zur Freigabe dieses Artikels

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DE68928331T2
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    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00—Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02—Storage devices
    • B65G1/04—Storage devices mechanical
    • B65G1/137—Storage devices mechanical with arrangements or automatic control means for selecting which articles are to be removed
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Umlagern von Waren aus einer Warenlagervorrichtung mit den Merkmalen, die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegeben sind und auf eine Warenfallvorrichtung mit den Merkmalen, die im Oberbegriff des Patentanspruchs 16 angegeben sind.
  • Ein Verfahren und eine Warenfallvorrichtung mit diesen Merkmalen sind aus der US 3 378 165 bekannt. Gemäß diesem Verfahren wird die Warenlagervorrichtung über eine unbewegliche Platte bewegt, die eine versetzte stufenförmige vordere Kante mit Stufen bereichen entsprechend der Breite der Warenlagerabschnitte aufweist. Jeder der Stufenabschnitte ist an deren Unterseite mit einem Schieberelement versehen, das vorwärts und rückwärts von unterhalb der Schieberplatte verschiebbar ist, um die Waren aus der Warenlagervorrichtung zu entfernen. Die Schieberelemente werden durch eine Steuereinrichtung angetrieben, die eine Nockeneinrichtung mit einem Stapel von Nockenscheiben einschließt, wobei jede Nockenscheibe die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung eines Schieberelementes betätigt. Die Warenlagervorrichtung wird langsam über die stufenförmige vordere Kante der Führungsplatte bewegt, und die Schieberelemente werden anfänglich nach vorn entsprechend der Bewegung der Warenlagervorrichtung bewegt und werden dann nacheinander zurückgezogen, um dadurch die Warenlagerabschnitte zu öffnen und die Waren, die in der ersten Reihe hintereinander stehen, freizugeben.
  • Leider ist dieses Verfahren sehr kompliziert und erfordert eine Menge Zeit zum Umlagern der Waren. Jede der Waren in einer Reihe muß nacheinander entnommen werden. Die Reihenfolge, in welcher die Waren aus einer Reihe entnommen werden, wird durch die Nockeneinrichtung vorgegeben. Diese Reihenfolge kann nur durch Ersetzen der Nockenscheiben durch andere Nockenscheiben verändert werden. Somit ist dieses Verfahren nicht flexibel, wenn es schnell auf verschiedene Verhältnisse, z.B. in einer modernen Produktionslinie, anzupassen ist.
  • Das Ziel dieser Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens zu schaffen, mit dem Waren aus einer Warenlagervorrichtung in einer gewünschten Anzahl und Reihenfolge umgelagert werden können und welches flexibel genug zur Verwendung unter verschiedenen veränderten Erfordernissen ist.
  • Dieses Ziel wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen erzielt, die in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben ist und durch eine Vorrichtung erzielt mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 17.
  • Mit dem Verfahren und der Vorrichtung entsprechend der Erfindung ist es möglich, eine gewünschte Anzahl von Waren aus der Warenlagervorrichtung zu einer Zeit und in einer gewünschten Reihenfolge umzulagern. Mit dem anderen Verschluß kann eine große Anzahl von Waren entnommen werden, ohne daß jede der Waren durch den Verschluß freigegeben wird, der die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet. Die gewünschte Anzahl von Waren kann frei ausgewählt werden und wird durch die Bewegung des Verschlusses freigegeben. Die Warenfallvorrichtung entsprechend der Erfindung ist auf verschiedene Prod uktionsunien mit verschiedenen Erfordernissen anpaßbar und arbeitet viel schneller als herkömmliche Vorrichtungen.
  • Vorteilhafte Merkmale und Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Ausführungsformen der Erfindung sind im wesentlichen in den Fig. 34 bis 44 dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Perspektivansicht einer Ausführungsform einer Warenumlagerungsvorrichtung;
  • Fig. 2 ist eine Perspektivansicht, welche einen Behälter und ein Warenentnahmegerät zeigt, bereits umgekippt zur Seite einer Warenausstoßvorrichtung durch eine Umkippvorrichtung der Warenumlagerungsvorrichtung;
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 1;
  • Fig. 4 ist eine Perspektivansicht einer Warenentnahmevorrichtung, welche die Warenumlagerungsvorrichtung bildet;
  • Fig. 5 ist eine Perspektivansicht eines Behälters mit darin enthaltenen Waren;
  • Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Warenentnahmegeräts von Fig. 4, welche bereits dem Behälter von Fig. 5 durch eine Überlagerungsvorrichtung überlagert wurde;
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht von Fig. 6;
  • Fig. 8 ist eine Perspektivansicht eines Behälters, der Waren enthält, und eine andere Form als in Fig. 5 aufweist, sowie eines Warenentnahmegeräts, welches umgedreht und einer Warenausstoßvorrichtung überlagert wurde;
  • Fig. 9 ist eine schematische Aufsicht von Fig. 8 zur Erläuterung der Bewegung von Verschlüssen;
  • Fig. 10 ist eine Aufsicht von Fig. 1;
  • Fig. 11 und Fig. 12 sind jeweils Vorderansichten von einer Bewegungsschienenseite aus, zur Erläuterung der Anordnung von Waren, welche in Entnahmeabteilen eines Schwerkraftflußregals und Warenausstoßvorrichtungen angeordnet werden sollen;
  • Fig. 13 ist eine Vorderansicht, die einen stromabwärtigen Endbereich einer Rutsche einer Warenzuführvorrichtung zeigt;
  • Fig. 14 ist eine Schnittansicht, die entlang von S-S von Fig. 13 verläuft;
  • Fig. 15 ist eine Schnittansicht, die die Nähe eines Zwischentores einer spiralförmigen Rutsche zeigt;
  • Fig. 16 ist eine Perspektivansicht einer Rutsche, die einen büscheligen Bereich (künstlicher Rasen) aufweist;
  • Fig. 17 und Fig. 18 sind Darstellungen zur Erläuterung der Anordnung von Toren einer Rutsche und Zwischentoren einer spiralförmigen Rutsche und das Register eines Zuordners;
  • Fig. 19 und 20 sind Flußdiagramme, die ein Verfahren zur Öffnungs- und Schließsteuerung eines Tores und von Zwischentoren zeigt;
  • Fig. 21 ist eine Draufsicht zur Erläuterung des Zustandes von Waren, die auf einer spiralförmigen Rutsche gleiten;
  • Fig. 22 ist eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform eines Warenentnahmegeräts;
  • Fig. 23 ist eine Perspektivansicht eines Behälters mit darin enthaltenen Waren;
  • Fig. 24 ist eine Vorderansicht des Warenentnahmegeräts von Fig. 22, welches dem Behälter von Fig. 23 mit Hilfe einer Überlagerungsvorrichtung überlagert wurde;
  • Fig. 25 ist eine Seitenansicht von Fig. 24;
  • Fig. 26 ist eine Perspektivansicht des Führungsstückes von Fig. 22 in vergrößertem Maßstab;
  • Fig. 27 ist eine Perspektivansicht eines Warenentnahmegeräts gemäß einer dritten Ausführungsform zum Entnehmen identischer Waren wie in Fig. 8 aus einem Behälter und einer Warenausstoßvorrichtung überlagert;
  • Fig. 28 ist eine Perspektivansicht eines Behälters mit darin enthaltenen Waren und eines Warenentnahmegeräts gemäß einer vierten Ausführungsform, umgedreht und einer Warenausstoßvorrichtung überlagert;
  • Fig. 29 ist eine Perspektivansicht des Warenentnahmegeräts und der ersten Haltehand von Fig. 28 in vergrößertem Maßstab, wenn diese in Normalrichtung umgedreht werden;
  • Fig. 30 ist eine vergrößerte Aufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt von Fig. 29;
  • Fig. 31 ist eine Perspektivansicht eines Warenentnahmegeräts gemäß einer fünften Ausführungsform;
  • Fig. 32 ist eine Seitenansicht eines Warenentnahmegeräts, welches einem Behälter überlagert ist, gemäß einer sechsten Ausführungsform;
  • Fig. 33 ist eine Perspektivansicht einer Ausführungsform einer Warenentnahmevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 34 ist eine Perspektivansicht von Fig. 33, wobei dort jedoch ein Gehäuse weggelassen ist, um das einfache Verständnis der Konstruktion zu erleichtern;
  • Fig. 35 und Fig. 36 sind schematische Ansichten des Bewegungszustandes der Verschlüsse bei der Ausführungsform gemäß Fig. 33;
  • Fig. 37 ist eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform des Warenentnahmegeräts;
  • Fig. 38 ist eine Perspektivansicht einer Warenentnahmevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 39 ist eine Perspektivänsicht von Fig. 38, wobei dort jedoch ein Gehäuse weggelassen ist, um ein einfaches Verständnis der Konstruktion zu ermöglichen;
  • Fig. 40 ist eine schematische Aufsicht mit einer Darstellung der Bewegungszustände des ersten und des zweiten Verschlusses von Fig. 38;
  • Fig. 41 ist eine Perspektivansicht entsprechend Fig. 39, welche eine Warenentnahmevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 42 ist eine Perspektivansicht eines zweiten Verschlusses und eines zugehörigen Anschlags in vergrößertem Maßstab;
  • Fig. 43 ist eine Perspektivansicht einer Warenentnahmevorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 44 ist eine schematische Aufsicht, welche die Bewegungszustände des Gehäuses und der Verschlüsse von Fig. 43 zeigt;
  • Fig. 45 ist eine Perspektivansicht einer Warenumlagerungsvorrichtung, bei welcher eine Transfervorrichtung gemäß der obigen Aus-Ausführüngsformen eingesetzt wird;
  • Fig. 46 ist eine Perspektivansicht eines Behälters und eines Warenentnahmegeräts, welches zur Seite einer Warenausstoßvorrichtung durch eine Umkehrvorrichtung einer Transfervorrichtung umgedreht wurde;
  • Fig. 47 ist eine Seitenansicht von Fig. 45;
  • Fig. 48 ist eine Perspektivansicht einer weiteren Warenumlagerungsvorrichtung;
  • Fig. 49 ist eine Perspektivansicht eines Behälters und eines Warenentnahmegeräts, welches durch eine Umkehrvorrichtung einer Warenumlagerungsvorrichtung auf die Seite einer Warenausstoßvorrichtung umgedreht wurde; und
  • Fig. 50 ist eine Perspektivansicht, teilweise weggeschnitten, einer Umkehrvorrichtung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Nunmehr wird zuerst eine Ausführungsform einer Warenumlagerungsvorrichtung beschrieben, die zur Ausführung eines Warenumlagerungsverfahrens geeignet ist. Diese Ausführungsform ist dazu geeignet, Waren wie beispielsweise Flaschen, Kartons, Beutel und dergleichen aus einem Behälter zu entnehmen, der einen Öffnungsabschnitt aufweist, beispielsweise einem Wellpappenkarton, einem Kunststoffbehälter und dergleichen, und diese Waren in einen Aufbewahrungskasten und dergleichen einzuführen, zum Zusammenstellen und Lagern.
  • Die Fig. 1 und 2 sind Perspektivansichten, welche eine Ausführungsform einer Warenumlagerungsvorrichtung zeigen. Fig. 1 ist eine Darstellung, welche die Gesamtansicht der Warenumlagerungsvorrichtung zeigt, wogegen Fig. 2 einen Behälter und ein Warenentnahmegerät zeigt, umgedreht zur Seite einer Warenausstoßvorrichtung durch eine Umdrehvorrichtung der Warenumlagerungsvorrichtung. Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 1.
  • Bei der Warenumlagerungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform nimmt eine Warentransfervorrichtung A, wie in Fig. 1 und Fig. 3 gezeigt, einen Behälter 10 aus einem Lagerraum C zum Aufbewahren von Waren B heraus, und führt nur eine Umlagerung der Waren B aus dem Behälter 10 in eine Warenentnahmevorrichtung E über eine Umkehrvorrichtung 40 durch. Die Warentransfervorrichtung A ist zwischen dem Lagerraum C und der Warenentnahmevorrichtung E angeordnet. Sämtliche in dem Behälter 10 enthaltenen Waren B werden einmal in die Warenentnahmevorrichtung E umgelagert, und daraufhin wird eine gewünschte Anzahl der Waren B durch die Warenentnahmevorrichtung E einer Warenzufuhrvorrichtung D zugeführt, und dann werden die herausgenommenen Waren B einem Aufbewahrungskasten F zugeführt.
  • Die Warentransfervorrichtung A weist ein Warenentnahmegerät 20 auf, welches mit Trennwänden 21 versehen ist, entsprechend der Anordnung mehrerer Waren B, die in dem Behälter 10 enthalten sind, mit einer solchen Ausbildung, daß wie in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigt die Waren B einzeln abgetrennt werden, eine Behälterentnahmevorrichtung 30 zum Entnehmen des Behälters 10 aus dem Lagerraum C gemäß Fig. 1 und Fig. 3, eine Umkehrvorrichtung 40 mit einer Überlagerungsvorrichtung 41 zum Überlagern des Warenentnahmegeräts 20 und des Behälters 10, einen Hebetisch (Schlitten) 50, auf welchem die Umkehr- Vorrichtung 40 angebracht ist, und einen Bewegungskörper (Stapelkran) 60 zum vertikal beweglichen Haltern des Schlittens 50.
  • Wie aus Fig. 10 hervorgeht, sind die Lagerräume C gegenüberliegend der Warenzufuhrvorrichtung D angeordnet, wobei dazwischen ein Bewegungsweg (eine Bewegungsschiene) 61 angeordnet ist, und weisen Schwerkraftflußregale 70 auf, die Lagerabschnitte mit mehreren Reihen und mehreren Stufen aufweisen, wie noch genauer beschrieben wird, und entlang der Bewegungsschiene 61 intermittierend an mehreren Orten angeordnet sind. Weiterhin weist die Warenzufuhrvorrichtung D hauptsächlich eine spiralförmige Rutsche 90 auf, die mit einer Warenausstoßvorrichtung 80 versehen ist, die fortwährend entlang der Bewegungsschiene 61 vorgesehen ist.
  • Jedes der voranstehend geschilderten Bauteilelemente wird nachstehend beschrieben.
  • Zuerst werden unter Bezugnahme auf Fig. 1 und Fig. 2 das Warenentnahmegerät 20, die Behälterentnahmevorrichtung 30, die Umkehrvorrichtung 40, usw. beschrieben, welche die Warentransfervorrichtung A bilden.
  • Das Warenentnahmegerät 20 ist, wie aus Fig. 4 hervorgeht, als bewegbares Gehäuse 23 ausgebildet, welches mit Trennwänden 21, einem Verschluß 22, usw. versehen ist, wobei der vorderste Endabschnitt der Trennwände 21 von einem Basisabschnitt 24 entlang einer Öffnungskante des beweglichen Gehäuses 23 des Warenentnahmegeräts 20 aus nach außen vorspringt. Wenn der vorspringende vorderste Endabschnitt der Trennwände 21 , wie in Fig. 6 und Fig. 7 gezeigt ist, zur Seite des Öffnungsabschnitts 11 des Behälters 10 hin umgedreht ist, um das Warenentnahmegerät 20 dem Behälter 10 zu überlagern, so gelangt das vorderste Ende der Trennwände 21 in eine Position, die unterhalb der Schulterabschnitte der Waren B liegt. In dem überlagerten Zustand trennt sich die Trennwand 21, wie in Fig. 4 gezeigt ist, als Warenlagerabschnitt 26, um darin einzeln die Waren B zu lagern, entsprechend der Anordnung (vier Linien x drei Zeilen) der Waren B, die in dem Behälter 10 enthalten sind, und ist an ihrem äußeren Endabschnitt mit einer Schräge 21 a versehen, um ein einfaches Einführen des Warenentnahmegeräts 20 in den Öffnungsabschnitt 11 des Behälters 10 zu erleichtern. Weiterhin besteht der Verschluß 22 aus einer plattenförmigen Tafel, die in bezug auf die Basisendabschnittseite des Warenentnahmegeräts 20 geöffnet und geschlossen werden kann, so daß gleichzeitig sämtliche Waren B in die Warenentnahmevorrichtung E umgelagert werden können. Nachdem durch das Warenentnahmegerät 20 die Waren B in die Warenentnahmevorrichtung E umgelagert wurden, werden die Waren B dem Lagerkasten F durch eine Rutsche 91 und die spiralförmige Rutsche 90 zugeführt, um die Waren in dem Lagerkasten F anzuordnen und aufzubewahren.
  • Die Behälterentnahmevorrichtung 30 weist, wie in Fig. 3 gezeigt, eine storchschnabelartige Hebevorrichtung (nicht gezeigt) auf, die auf dem Schlitten 50 des Stapelkrans 60 angeordnet ist, einen festen Förderer 31 , der auf der Hebevorrichtung angebracht ist, und einen gleitbeweglichen Förderer 33, der in Vertikalrichtung um einen Schwenkpunkt 32 an der Behälterentnahmeseite verschwenkbar ist, und auf solche Weise gleitbeweglich verschiebbar ist, daß er in das Schwerkraftflußregal 70 hineingelangt.
  • Weiterhin weist die Umkehrvorrichtung 40 einen Bewegungstisch 42 zur Bewegung in der Flußrichtung des Behälters 10 auf, der in dem Schwerkraftflußregal 70 auf dem Schlitten 50 des Stapelkrans 60 angeordnet ist, also in bezug auf das Schwerkraftflußregal 70 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, ein Gestell 43, das sich von der oberen Oberfläche des Bewegungstisches 42 aus nach oben erstreckt, eine Drehwelle 44, die in der Nähe des oberen Endes des Gestells 43 gehaltert ist, eine erste Haltehand 45, die in der Axialrichtung (nachstehend als rechte und linke Richtung bezeichnet) der Drehwelle 40 geöffnet und geschlossen wird, und zum Haltern des Warenentnahmegeräts 20 ausgebildet ist, ein Führungsteil 46, welches sich in die Nähe der Seite der Drehwelle 44 der ersten Haltehand 45 herunter erstreckt, sowie eine zweite Haltehand 47, welche in dem Zustand, in welchem der Behälter 10 gehaltert wird, nach oben und unten entlang dem Führungsteil 46 bewegt wird, um den Behälter 10 dem Warenentnahmegerät 20 zu überlagern, welches durch die erste Haltehand 45 gehalten wird. Bei diesen Bauteilen bilden die erste und die zweite Haltehand 45 und 47 und das Führungsteil 46 die Überlagerungsvorrichtung 41 und die Überlagerungsvorrichtung 41 wird insgesamt durch die Umkehrvorrichtung 40 dazu veranlaßt, um die Drehwelle 44 herum zu verschwenken. Die erste Haltehand 45 wird geöffnet und geschlossen durch die Drehung einer Schraubenwelle 48, die von dem Gestell 43 auf solche Weise gehaltert wird, daß sie parallel zur Drehwelle 44 angeordnet ist, und welche auf ihrer rechten Hälfte in bezug auf ihr Zentrum mit einer Rechtsschraube und auf ihrer linken Hälfte mit einer Linksschraube in symmetrischer Anordnung zueinander versehen ist. Weiterhin ist die erste Haltehand 45 auf ihrer Innenseite mit einem Eingriffsvorsprung (nicht gezeigt) versehen, zum Eingriff in eine Eingriffsausnehmung 25 (siehe Fig. 4), die in der Nähe des Basisabschnitts 24 an jeder Seite des Öffnungsendes des Warenentnahmegeräts 20 vorgesehen ist, so daß die erste Haltehand 45 das Warenentnahmegerät 20 fest haltern kann, und so, daß das Warenentnahmegerät 20 nicht buchstäblich während des Umdrehvorgangs herunterfällt. Weiterhin ist die zweite Haltehand 47 mit einem parallelogrammartigen Gelenkmechanismus (nicht gezeigt) versehen, der an seiner einen Seite eine Haltehandbasis aufweist, die entlang dem Führungsteil 46 nach oben und unten bewegt wird, und in Richtung nach rechts und links solange bewegt wird, bis sie einen gewünschten Raum zum Haltern des Behälters 10 bildet. Weiterhin ist das Führungsteil 46 an seiner Innenseite mit einer Schraubenwelle (nicht gezeigt) versehen, so daß die zweite Haltehand 47 durch die Betätigung der Schraubenwelle nach oben und unten bewegt wird.
  • Weiterhin ist der Stapelkran 60 so ausgebildet, daß er sich auf der Bewegungsschiene 61 bewegt, die entlang den Entnahmeabteilen 71 jedes Schwerkraftflußregals 70 angeordnet ist, die zwischen Räumen vorgesehen sind. Der Stapelkran 60 ist mit der Behälterentnahmevorrichtung 30 und der Umkehrvorrichtung 40 versehen, die auf dem Schlitten 50 angebracht ist, so daß die Vorrichtungen 30 und 40 nach oben und unten bewegt werden können.
  • Als nächstes wird das Schwerkraftflußregal 70 beschrieben, welches die Lagerräume C bildet, die Warenausstoßvorrichtung 80, welche die Warenentnahmevorrichtung E bildet, usw.
  • Die Lagerräume C umfassen, wie voranstehend erläutert, Regalräume, also mehrere Gruppen von Schwerkraftflußregalen 70a, 70b, ..., die an Orten entlang der Bewegungsschiene 61 (siehe Fig. 10) angeordnet sind. Weiterhin ist die Bewegungsschiene 61 an ihrem Abschnitt gegenüberliegend einem Raum, der zwischen den benachbarten Schwerkraftflußregalen 70a und 70b vorgesehen ist, mit einer Störungssteuerzone Zab versehen, um einen Zusammenstoß zwischen den benachbarten Warentransfervorrichtungen Aa und Ab zu verhindern. Entsprechend ist die Bewegungsschiene 61 an ihrem Abschnitt gegenüberliegend einem Raum, der zwischen den benachbarten Schwerkraftflußregalen 70b und 70c ausgebildet ist, mit einer Störungssteuerzone Zbc versehen, um eine Kollision zwischen den benachbarten Warentransfervorrichtungen Ab und Ac zu verhindern.
  • Weiterhin weisen die Speicherräume C, wie voranstehend erläutert, mehrere Gruppen von Schwerkraftflußregalen 70a, 70b, ..., auf, die an Orten entlang der Bewegungsschiene 61 angeordnet sind. Jedes der Schwerkraftflußregale 70a, 70b, weist einen Neigungsrollenförderer mit mehreren Reihen und mehreren Stufen auf, die kontinuierlich entlang der Bewegungsschiene 61 vorgesehen sind, und ist auf ihrem geneigten Vorderende mit einem Entnahmeabteil 71 versehen. Der Neigungsrollenförderer weist auf seinem vorderen Endabschnitt einen Anschlag 72 auf. Infolge der voranstehend geschilderten Anordnung gleitet der Behälter 10 nach unten entlang dem Neigungsrollenförderer infolge des eigenen Gewichts, und wird durch den Anschlag 72 festgehalten. Weiterhin weist das Entnahmeabteil 71 ein Hauptentnahmeabteil 71a auf, welches gegenüberliegend der Warenausstoßvorrichtung 80 angeordnet ist, wie ngch genauer beschrieben wird, wobei die Bewegungsschiene 61 dazwischen angeordnet ist, sowie ein Hilfsentnahmeabteil 71b, welches zwischen den benachbarten Hauptentnahmeabteilen 71a so angeordnet ist, daß es der Warenausstoßvorrichtung 80 gegenüberliegt, wobei die Bewegungsschiene 61 dazwischen, allerdings um eine Stufe versetzt, angeordnet ist, so daß mit anderen Worten das Hilfsentnahmeabteil 71b nicht der Warenausstoßvorrichtung 80 gegenüberliegt (siehe Fig. 3 und Fig. 11).
  • Weiterhin sind die Warenausstoßvorrichtungen 80 der Warenentnahmevorrichtung E, wie aus Fig. 10 hervorgeht, kontinuierlich entlang der Bewegungsschiene 61 angeordnet. Die Warenausstoßvorrichtung 80 weist Haupt-Warenausstoßvorrichtungen 80a auf, die gegenüberliegend den Schwerkraftflußregalen 70 angeordnet sind, sowie Hilfs-Warenausstoßvorrichtungen 80b, die gegenüberliegend einem Abschnitt angeordnet sind, in welchem die Schwerkraftflußregale 70 nicht vorgesehen sind, so daß mit anderen Worten die Hilfs-Warenausstoßvorrichtungen 80b gegenüberliegend einem Raum angeordnet sind, der zwischen den benachbarten Schwerkraftflußregalen 70 ausgebildet ist. Weiterhin weisen die Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a und die Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b jeweils ein Gehäuse 81 auf, um die Waren B aufzunehmen, die von dem Warenentnahmegerät 20 umgelagert werden, und um diese einzeln auszustoßen, eine Trennwand 82 zum einzelnen Abtrennen der Waren auf solche Weise, daß dies der Trennwand 21 des Warenentnahmegeräts 20 entspricht, sowie einen Verschluß (eine Öffnungs- und Schließplatte) 83 (siehe Fig. 8), um einzeln die enthaltenen Waren B auszustoßen, und die Waren B auf eine Rutsche 91 fallenzulassen, um sie der spiralförmigen Rutsche 90 zuzuführen. Die Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a und die Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b sind fest auf einem oberen Abschnitt der Rutsche 91 angebracht, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Weiterhin ist die Warenausstoßvorrichtung 80 an ihrem oberen Ende mit einer Führungsplatte 84 versehen, zur Führung des Behälters 10, in welchem die Waren B vorgesehen sind, so daß der die Waren B enthaltende Behälter 10 glatt der Warenausstoßvorrlchtung 80 über das Warenentnahmegerät 20 überlagert wird.
  • Weiterhin ist die spiralförmige Rutsche 90 so ausgelegt, daß die von den jeweiligen Warenausstoßvorrichtungen 80 ausgestoßenen Waren B gleitbeweglich in gewünschte Aufbewahrungskästen F eingeführt werden, beispielsweise Behälter, über mehrere Rutschen 91 in der Stufenrichtung, also der Vertikalrichtung. Die Rutschen 91 sind so ausgebildet, daß sich ihre Breite allmählich in Richtung auf die spiralförmige Rutsche 90 verringert, von den Warenausstoßvorrichtungen 80 aus, um die Waren B, die von sechs Warenausstoßvorrichtungen 80 ausgestoßen werden, die in der Horizontalrichtung angeordnet sind, der spiralförmigen Rutsche 90 zuzuführen.
  • Ein Ausstoßförderer 100 für leere Behälter, der an einem Ort im wesentlichen in derselben Höhe wie der Behälter 10 angeordnet ist, in einem Zustand, in welchem das Warenentnahmegerät 20, das durch die Umkehrvorrichtung 40 der Warentransfervorrichtung A umgedreht wurde, der Warenausstoßvorrichtung 80 tiberlagert ist, ist in einem Raum angeordnet, der zwischen der spiralförmigen Rutsche 90 und der Warenausstoßvorrichtung 80 vorgesehen ist, so daß der leere Behälter 10 auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter durch die zweite Haltehand 47 befördert wird, und nach außerhalb des Systems ausgestoßen wird.
  • Weiterhin ist ein Lagerkasten-Trageförderer 110 so angeordnet, daß er die Umgebungen der stromabwärtigen Endabschnitte der mehreren Gruppen der spiralförmigen Rutschen 90 verbindet, so daß der Lagerkasten F in die Nähe des stromabwärtigen Endabschnitts einer gewünschten spiralförmigen Rutsche 90 befördert werden kann.
  • Die in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Waren B sind flache Kunststoffflaschen, die eine Flüssigkeit und dergleichen enthalten, und jeweils einen Gewindeabschnitt aufweisen, der aus einem Rechtsgewinde besteht, das im Schraubeneingriff mit einer Schraubenkappe N steht. In den Figuren sind zwölf derartige Waren B in Form von vier Linien und drei Reihen innerhalb des Behälters 10 angeordnet. Die mehreren Waren B, die in dem Behälter 10 vorgesehen sind, sind mit einem Freiraum bestimmter Abmessungen um ihren Oberteil herum versehen, und können daher bei dieser Anordnung aus der ordnungsgemäßen Anordnung gebracht werden. Um das Auftreten einer derartigen, unerwünschten Situation zu verhindern ist die Trennwand 21 des Warenentnahmegeräts 20 so ausgebildet, daß sie von dem Basisabschnitt 24 aus vorspringt.
  • Falls der Behälter 10, wie in Fig. 5 gezeigt, ein Wellpappenkarton, ein Kunststoffbehälter, oder dergleichen ist, der an seiner oberen Oberfläche einen Öffnungsabschnitt 11 aufweist, so kann der Behälter in unverändertem Zustand dem Schwerkraftflußregal 70 zugeführt werden. Ist allerdings der Behälter 10 ein Wellpappenkarton oder dergleichen, der verschlossen ist, so sollte die Verpackung an ihrer oberen Oberfläche aufgeschnitten werden, um vorher den Öffnungsabschnitt 11 auszubllden, und dann sollte die Zuführung zum Schwerkraftflußregal 70 erfolgen.
  • Als nächstes wird eine Art und Weise der Ausführung eines Warenumlagerungsverfahrens beschrieben, unter Bezugnahme auf einen Betriebszustand in einem solchen Fall, in welchem die voranstehend geschilderte Warenumlagerungsvorrichtung verwendet wird. Bei der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist die Art und Weise der Umlagerung unterschiedlich, je nachdem, ob Waren häufig umgelagert werden, oder Waren nicht häufig umgelagert werden.
  • Zuerst wird ein Beispiel für eine Warenumlagerungsart für Waren B beschrieben, die häufig umgelagert werden sollen. Um die Beschreibung zu erleichtern sind die Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a und die Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b als die Warenausstoßvorrichtung 80 in Fig. 1 , Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt.
  • In Fig. 11 sind mehrere Behälter, die ein Stück der Waren B enthalten, die häufig umgelagert werden sollen, in dem Hauptentnahmeabteil 71a des Schwerkraftflußregals 70 der Lagerräume C gelagert, wogegen mehrere Behälter, die ein Stück der Waren B enthalten, die nicht häufig umgelagert werden sollen, in dessen Hilfsentnahmeabteil 71b aufbewahrt werden.
  • Wenn andererseits die in dem Warenentnahmegerät 20 gelagerten Waren B in die Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a umgelagert wurden, so wird die Umkehrvorrichtung 40 in eine Position gegenüberliegend dem leeren Warenentnahmegerät 20 bewegt, mit Hilfe einer Bewegung des Stapelkrans 60 und durch die Bewegung des Schlittens 30 nach oben und unten, und der leere Behälter 10 wird auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter durch die Vorderkante der zweiten Haltehand 47 ausgestoßen. Daher wird in dem Zustand, in welchem ein Abstand zwischen den Handelementen der zweiten Haltehand 47 geringfügig kleiner ist als die Breite des Behälters 10, der Bewegungstisch 42 in Richtung des Ausstoßförderers 100 für leere Behälter bewegt. Mit anderen Worten wird der Bewegungstisch 42 in bezug auf das Schwerkraftflußregal 70 nach hinten bewegt, um den leeren Behälter 10 auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter zu übertragen. Wenn der leere Behälter 10 auf den Ausstoßfördeer 100 für leere Behälter übertragen wurde, so wird deswegen, da die erste Haltehand 45 außerhalb der Eingriffsausnehmung 25 des Warenentnahmegeräts 20 angeordnet ist, die erste Haltehand 45 geschlossen, um das Warenentnahmegerät 20 zu haltern. Wird die erste Haltehand 45 zum Halten des Warenentnahmegeräts 20 veranlaßt, so wird sie im Gegenuhrzeigersinn um annähernd 10º in der Seitenansicht von Fig. 3 gedreht, und daraufhin wird der Bewegungstisch 42 in eine Position vorgeschoben, die in der Figur durch die durchgezogene Linie dargestellt ist. In diesem Zustand wird die erste Haltehand 45 weiter im Gegenuhrzeigersinn um annähernd 1700 gedreht, und gelangt in die in Fig. 3 durch eine durchgezogene Linie dargestellte Position.
  • Da der Schlitten 50 des Stapelkrans 60 sich ebenfalls gegenüberliegend einem Hauptentnahmeabteil 71a befindet, in welchem die zuzuführenden Waren B aufbewahrt werden, wird zu diesem Zeitpunkt die Behälterentnahmevorrichtung 30 dazu veranlaßt, den die Waren B enthaltenden Behälter 10 herauszunehmen, der in dem Hauptentnahmeabteil 71a gelagert ist. An dem Ort, an welchem der leere Behälter 10 ausgestoßen wurde, wird daher der gleitbewegliche Förderer 33 in Vorwärtsrichtung zum Hauptentnahmeabteil 71a bewegt, ohne den Schlitten 60 des Stapelkrans 60 zu bewegen, und wenn der Behälter 10, der die Waren B enthält, in einem Stück herausgenommen wurde, mit Hilfe der Schwenkbewegung seiner Warenentnahmeseite nach oben um seinen Schwenkpunkt, so wird der gleitbewegliche Förderer 33 in Rückwärtsrichtung bewegt, um den Behälter 10 zu einer vorbestimmten Position auf dem festen Förderer 31 zu befördern.
  • Wenn der feste Förderer 31 und der gleitbewegliche Förderer 33 in eine Zentrierposition nach oben bewegt werden, über eine storchenschnabelartige Hebevorrichtung außerhalb der Figur, so wird die zweite Haltehand 47 dazu veranlaßt, die Seitenoberflächen des entnommenen Behälters 10 zu haltern, während sie immer noch dessen Bodenoberfläche haltert, und dann erfolgt eine Zentrierung des Behälters. Nach dem Zentrieren wird die zweite Haltehand 47 entlang dem Führungsteil 46 nach oben bewegt, um den Behälter 10 bis in die Nähe des Basisabschnitts 24 des Warenentnahmegeräts 20 anzuheben, und hält an, wobei die Trennwand 21 von dem Basisabschnitt 24 nach unten vorspringt und in den Behälter 10 eingeführt ist, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt. Selbst wenn eine unregelmäßige Anordnung der Waren B auftritt, infolge eines Freiraums im oberen Abschnitt des Behälters 10, werden die Waren einzeln voneinander getrennt, um die ursprüngliche, ordnungsgemäße Anordnung der Waren B aufrechtzuerhalten, mit Hilfe der Einführung der Trennwand 21 in diesen Freiraum. Wenn das Warenentnahmegerät 20 dem Behälter 10 überlagert wird, so können dann, wenn ein Raum δ von annähernd 5 mm übrigbleibt, wie in Fig. 6 gezeigt, die Waren B von dem Behälter 10 aus glatt in das Warenentnahmegerät 20 umgelagert werden.
  • Wenn der Basisabschnitt 24 des Warenentnahmegeräts 20 und der Öffnungsabschnitt 11 des Behälters 10 auf die voranstehend beschriebene Weise überlagert wurden, so wird die Umkehrvorrichtung 40 aktiviert, um das Warenentnahmegerät 20 und den Behälter 10 umzudrehen, auf die in Fig. 2 dargestellte Weise. Die erste und die zweite Haltehand 45, 47 und das Führungsteil 46 werden daher in Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, da die Drehwelle 44 als deren Haltewelle dient. Diese Umkehrvorrichtung wird nachstehend mit weiteren Einzelheiten beschrieben. Nachdem die erste Haltehand 45 im Uhrzeigersinn um annähernd 170º gedreht wurde, wird der Bewegungstisch 42 nach hinten bewegt, um das Warenentnahmegerät 20, welches umgedreht wird, in eine Position im wesentlichen im oberen Abschnitt der Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a anzuordnen. Daraufhin wird die erste Haltehand 45 im Uhrzeigersinn um weitere annähernd 10º gedreht, um das Warenentnahmegerät 20 und den Behälter 10 auf der Warenausstoßvorrichtung 80a zu überlagern. Durch diesen Umdrehvorgang werden die Waren B, die in dem Behälter 10 angeordnet sind, und durch die Trennwand 21 einzeln voneinander getrennt sind, in das Warenentnahmegerät 20 umgelagert.
  • Wurden das Warenentnahmegerät 20 und der Behälter 10 auf der Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a überlagert, so wird die erste Haltehand 45 geöffnet, um das Warenentnahmegerät 20 freizugeben, und gleichzeitig wird auch die zweite Haltehand 47 geöffnet, um den Behälter 10 freizugeben. Daraufhin wird der Bewegungstisch 42 in Vorwärtsrichtung bewegt und wartet auf die nächsten Waren B, die umgelagert werden sollen.
  • Die Waren B, die in die Warenlagerabschnitte 85 (siehe Fig. 8) umgelagert wurden, die matrixförmig ausgebildet sind, und aus vier Linien x zwei Reihen bestehen, jeweils in einer Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a, werden ausgestoßen, wenn der Verschluß 83 zum Öffnen und Schließen der Öffnungsabschnitte der Warenlagerabschnitte 85 in der Freigaberichtung bewegt wird, und fallen auf die Rutsche 91. Sobald sämtliche Waren B aufeinanderfolgend aus der Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a hinausgefallen sind, wird der Verschluß 22 des Warenentnahmegeräts 20 in der durch einen Pfeil in Fig. 8 gezeigten Richtung freigegeben, um automatisch sämtliche Waren B, die in dem Warenentnahmegerät 20 enthalten sind, in die Haupt- Warenausstoßvorrichtung 80a umzulagern, die an ihrem Boden durch den Verschluß 83 verschlossen ist.
  • Als nächstes werden die Waren B beschrieben, die seltener umgelagert werden sollen.
  • Wenn die Waren B zur Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b umgelagert werden, von dem Hilfsentnahmeabteil 71b aus, in welchem solche Waren B aufbewahrt werden, die weniger häufig umgelagert werden müssen, so wird, da das Hilfsentnahmeabteil 71b und die Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b nicht einander gegenüberliegen, die Umkehrvorrichtung 40 dazu veranlaßt, das leere Warenentnahmegerät 20 zu haltern, welches auf der Hilfs- Warenausstoßvorrichtung 80b angeordnet ist. Wenn der Bewegungstisch 42 in eine durch die durchgezogene Linie in Fig. 3 bezeichnete Position bewegt wird, so wird die Umkehrvorrichtung 40, welche das leere Warenentnahmegerät 20 haltert, im Gegenuhrzeigersinn um annähernd 170º gedreht. Nachdem die Umkehrvorrichtung 40 auf die beschriebene Weise gedreht wurde oder während die Umkehrvorrichtung 40 gedreht wird, wird der Stapelkran 60 dazu veranlaßt, sich zu bewegen, und der Schlitten 50 wird nach oben und unten bewegt, bis er in eine Position gegenüberliegend dem Hilfsentnahmeabteil 71b gelangt, in welchem die zu liefernden Waren B gelagert sind. In dem voranstehend geschilderten Zustand wird der die Waren B enthaltende Behälter 10 durch die Behälterentnahmevorrichtung 30 entnommen, und der Behälter 10, welcher die Waren B enthält, und das Warenentnahmegerät 20, werden durch die Überlagerungsvorrichtung 41 einander überlagert. Nachdem die Umkehrvorrichtung 40 im Uhrzeigersinn um annähernd 170º gedreht wurde oder während die Umkehrvorrichtung 40 gedreht wird, wird dann der Stapelkran 60 zu einer Bewegung veranlaßt, und der Schlitten 50 wird nach oben und unten bewegt, bis er erneut der vorbestimmten Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b gegenüberliegt Dann wird die Umkehrvorrichtung 40 weiter um annähernd 100 im Uhrzeigersinn gedreht, um das Warenentnahmegerät 20 und den Behälter 10 einander auf der Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b zu überlagern.
  • Nachdem die Waren B, die häufig umgelagert werden müssen, oder die Waren B, die weniger häufig umgelagert werden müssen, auf die beschriebene Weise auf der Warenausstoßvorrichtung 80 mit Hilfe des Warenentnahmegeräts 20 aufgebracht wurden, werden die Waren B, die auf die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurden, aufeinanderfolgend entnommen, durch Freigabe des Verschlusses 83, wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt ist, in einer gewünschten Anzahl, die durch einen Aufnahmebefehl vorgegeben wird. Die entnommenen Waren B gleiten in den Lagerkasten F, beispielsweise einen gewünschten Behälter und dergleichen, durch die Rutsche 91 und die spiralförmige Rutsche 90. Da mehrere Rutschen 91 mit einer spiralförmigen Rutsche 90 an Positionen oder Pegeln unterschiedlicher Höhe angeordnet sind, können unterschiedliche Stücke an Waren B beinahe gleichzeitig aus den mehreren Warenausstoßvorrichtungen 80 in einen Lagerkasten F wie beispielsweise einen Behälter und dergleichen entnommen werden, so daß sie automatisch angeordnet und gelagert werden.
  • Die Fig. 11 und 12 sind jeweils Vorderansichten, gesehen von der Seite einer Bewegungsschiene 61 aus, zur Erläuterung der Anordnung der Behälter 10, in welchen die Waren B enthalten sind, die in dem Entnahmeabteil 71 in der Warenausstoßvorrichtung 80 angeordnet sind.
  • Wie daher aus Fig. 11 und Fig. 12 hervorgeht, sind die Behälter (1) bis (16), welche die Waren B enthalten, die häufig umgelagert werden müssen, in den Hauptentnahmeabteilen 71a angeordnet, die so angeordnet sind, daß sie gegenüberliegend den Haupt-Warenausstoßvorrichtungen 80a angeordnet sind. Entsprechend einem Befehl zum Umlagern der Waren B wird der die Waren B enthaltende Behälter 10 auf die Haupt-Warenausstoßvorrichtung 80a aus dem Hauptentnahmeabteil 71a mit Hilfe des Warenentnahmegeräts 20 gebracht. Daher können die Behälter (1) bis (16), welche die Waren B enthalten, die häufig umgelagert werden müssen, wirksam von den Hauptentnahmeabteilen 71a in die Haupt-Warenausstoßvorrichtungen 80a umgelagert werden, ohne eine Bewegung des Stapelkrans 60 und ohne eine Hin- und Herbewegung des Schlittens 50 nach oben und unten. Da ein Stapelkran 60 eine Einheit des Schwerkraftflußregals 70 als Arbeitsbereich abdeckt, können die Behälter (1) bis (16), welche die Waren B enthalten, die häufig umgelagert werden müssen, umgelagert werden, ohne daß der Stapelkran 60 in die Störzonen Zab, Zbc, ..., hineingelangt. Daher können die Waren B äußerst wirksam umgelagert werden, und ohne Zeitverlust für das Warten bezüglich Störungen.
  • Weiterhin werden die Behälter (17) bis (24), welche die Waren B enthalten, die weniger häufig umgelagert werden müssen, in den Hilfsentnahmeabteilen 71b gestapelt, die zwischen den Hauptentnahmeabteilen 71a und einer Position angeordnet sind, welche einen Stufenunterschied in bezug auf die Warenausstoßvorrichtung 80 aufweist, so daß entsprechend einem Befehl zum Umlagern der Waren B der die Waren B enthaltende Behälter 10 in einem Abschnitt gestapelt wird, in welchem sich kein Schwerkraftflußregal 70 befindet, also die Hilfs-Warenausstoßvorrichtung 80b gegenüberliegend einem Raum angeordnet ist, der zwischen den benachbarten Schwerkraftflußregalen 70 angeordnet ist, von dem Hilfsentnahmeabteil 71b aus über das Warenentnahmegerät 20. Obwohl es erforderlich ist, den Stapelkran 60 dazu zu veranlassen, sich zu bewegen, um den Behälter 10 umzulagern, kann die Wahrscheinlichkeit verringert werden, daß die benachbarten Stapelkräne 60 einander stören, da die Schwerkraftflußregale 70 auf solche Weise angeordnet sind, daß dazwischen intermittierend zahlreiche Räume vorgesehen sind. Wie bereits beschrieben ist die Bewegungsschiene 61 als Bewegungsweg für den Stapelkran 60 mit den Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., versehen. Falls sich einer der benachbarten Stapelkräne 60, 60 bereits innerhalb der Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., befindet, oder falls einer der benachbarten Stapelkräne 60, 60 einen Befehl empfangen hat, sich in die Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., zu bewegen, so wird der andere Stapelkran 60 zum Warten veranlaßt, ohne sich in die Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., zu bewegen, bis der Stapelkran 60, der den Bewegungsbefehl erhalten hat, aus den Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., herausgelangt ist. Der andere Stapelkran 60 wird während der Wartezeit vorzugsweise so gesteuert, daß die Waren B, die als nächste umgelagert werden sollen, und die sich außerhalb der Störsteuerzonen Zab, Zbc, ..., befinden, mit Vorrang umgelagert werden.
  • Ob nun die Waren häufig oder weniger häufig umgelagert werden müssen, werden die Waren, wenn die Waren B bei der vorliegenden Ausführungsform automatisch der Warenausstoßvorrichtung 80 entnommen werden sollen, welche in die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurden, aufeinanderfolgend in gewünschter Anzahl jeweils entnommen, durch Bewegung des Verschlusses 83 in der Linienrichtung (der durch einen Pfeil dargestellten Richtung), wie in Fig. 8 gezeigt ist, unter Bezugnahme auf den numerischen Wert, der als Zahl mit Basis 4 dargestellt ist, genauer gesagt unter Bezugname auf den numerischen Wert jeder Ziffer einer Zahl mit Basis 4, nachdem die Gesamtanzahl der entnommenen Waren B von einer Dezimalzahl in eine Zahl mit einer Basis 4 umgewandelt wurde, entsprechend einem Aufnehmebefehl. Falls ein Stück der Waren B entnommen werden soll, wird daher, wie in Tabelle 1 und in Fig. 9 auf die nachstehend beschriebene Weise gezeigt ist, ein Stück der Waren B zuerst der Warenausstoßvorrichtung 80 entnommen, und dann, falls fünf Stücke der Waren B neu entnommen werden sollen, werden insgesamt sechs Stücke der Waren B insgesamt entnommen.
  • In den jeweiligen Fällen wird, da die Gesamtanzahl der entnommenen Waren B 1 als Dezimalzahl wird (1 als Zahl zur Basis 4), bzw. 6 als Dezimalzahl (12 als Zahl zur Basis 4), der Verschluß 83 von Nr. 1 auf der ersten Linie um einen Reihenabschnitt in der Linienrichtung bewegt (nachstehend manchmal als "x-Richtung" bezeichnet), um ein Stück der Waren B zu entnehmen, und dann wird der Verschluß 83 von Nr. 1 weiter um einen Reihenabschnitt in der x-Richtung bewegt (zwei Reihenabschnitte sind freigegeben), und gleichzeitig wird der Verschluß 83 von Nr. 2 auf der zweiten Linie um zwei Reihenabschnitte in der x-Richtung bewegt, und weiterhin werden die Verschlüsse 83 von Nr. 3 und Nr. 4 auf der dritten und vierten Linie aufeinanderfolgend um einen Reihenabschnitt bewegt, jedesmal in der x-Richtung, um fünf Stücke der Waren B zu entnehmen. Wenn daher die Zahl in der oberen Ziffer (oberen Stelle) eines numerischen Wertes, der als Zahl mit Basis 4 angegeben ist, gleich "0" ist, so zeigt dies, daß die Öffnungsabschnitte der Warenlagerabschnitte 85 auf der zweiten Reihe sämtlich geschlossen sind. Der numerische Wert der niedrigeren Ziffer (niedrigeren Stelle), wenn die Zahl in der oberen Ziffer (oberen Stelle) gleich "0" ist, repräsentiert die Nummer der Offnungsabschnitte der Warenlagerabschnitte 85 auf der ersten Reihe, die geöffnet werden sollen. Entsprechend, wenn die Zahl der oberen Ziffer gleich "1" ist, so repräsentiert dies die Nummer der Öffnungsabschnitte der Warenlagerabschnitte 85 auf der zweiten Reihe, die geöffnet werden sollen. Daher kann einfach festgelegt werden, welche Verschlüsse 83 bewegt werden sollen, und an welchen Ort der Verschluß 83 bewegt werden sollte, unter Bezugnahme auf die Gesamtanzahl der entnommenen Waren B, die als Zahl zur Basis 4 dargestellt ist, und auf der Grundlage einer derartigen Festlegung kann eine gewünschte Menge an Waren B aufeinanderfolgend durch Bewegung des Verschlusses 83 entnommen werden.
  • Die Waren B, die der Warenausstoßvorrichtung 80 entnommen wurden, werden durch die Warenzufuhrvorrichtung D einem gewünschten Aufbewahrungskasten F zugeführt.
  • Als nächstes werden die spiralförmige Rutsche 90, die Rutsche 91 usw. beschrieben, die die Warenzuführvorrichtung in einer Warenumlagerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung bilden.
  • In der Warenumlagerungsvorrichtung dieser Ausführungsform führt die Warenzuführvorrichtung D die Waren B zu, die aus den jeweiligen Warenentnahmevorrichtungen E in der beschriebenen Weise entnommen wurden, zu einem gewünschten Aufbewahrungskasten F, wobei den Waren B ermöglicht wird, auf der spiralförmigen Rutsche 90 über die jeweiligen Rutschen 91 transportiert zu werden (zu gleiten).
  • Die Gleitfläche der Rutsche 91 ist eben ausgebildet, wie in Fig. 13 und in Fig. 14 gezeigt ist. Darüber hinaus ist die Rutsche 91 an deren Gleitfläche mit einer Teflon- Platte so befestigt, daß die Waren B gleichförmig transportiert werden können. Ferner ist die Rutsche 91 an dem stromabwärtigen Endbereich der Gleitfläche mit einem stufenförmigen Bereich versehen, der an dessen stromabwärtiger Seite abgesenkt ist, um dadurch einen Sammelbereich 92 zu bilden, der dazu angepaßt ist, die Waren B zu sammeln. Auch ist die Rutsche 91 an dem stromabwärtigen Endbereich des Sammelbereiches 92 mit einem Tor 93 versehen, das dazu angepaßt ist, das Gleiten der gesammelten Waren B zu stoppen. Die Rutsche 91, die in Fig. 10 gezeigt ist, weist einen Aufbau auf, der im wesentlichen dem Aufbau der Rutsche 91 von Fig. 13 gleich ist, obwohl die zuerst genannte eine abweichende Konfiguration in der Draufsicht aufweist.
  • Die Rutsche ist mit einem Luftzylinder 93b über einen Arm 93a verbunden, und der Luftzylinder 93b öffnet und schließt das Tor 93 über eine Welle 93c, in dem ein Stab hin- und herbewegt wird. Auch ist der stromabwärtige Endbereich des Sammelbereiches 92 an einem oberen Bereich einer Seitenwand der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet.
  • Daher werden die Waren B, die aus der Warenfallvorrichtung 80 entfernt wurden und zeitweilig durch das Tor 93 gestoppt wurden, in dem Sammelbereich 92 und/oder auf der Gleitfläche der Rutsche 91 gelagert.
  • Der Sammelbereich 92 ist mit Seitenplatten 92a versehen, die an beiden Seiten befestigt sind, und deren Gleitfläche mit einer Gummiplatte 92b mit einer Dicke von ungefähr 5 mm befestigt ist, worauf eine Teflon-Platte befestigt ist. Auch ist an der Seite des Sammelbereiches 92 des Tors 93 ein Pufferelement 93d befestigt.
  • Ferner kann ein Vorhang 94 vorgesehen sein, wie durch eine 2-Punkt-Linie in Fig. 14 gezeigt ist. In jenem Fall wird bevorzugt, eine Abmessung L&sub1; solcherart vorzusehen, daß die Schwerkraft der Waren B auf der Seite des Sammelbereiches 92 vorhanden ist, wenn die Waren B, die in Längsrichtung herabg leiten, auf den Vorhang 94 treffen, so daß die Waren B zu dem Sammelbereich 92 ohne Störung herabfallen. Auch wird bevorzugt, daß eine Abmessung L&sub2; größer ausgebildet ist, als die Dicke (die Höhe in dem Gleitzustand) der Waren B, so daß die Waren B gleichförmig gleiten.
  • Ferner ist die Bodenfläche der spiralförmigen Rutsche 90, wie in Fig. 15 gezeigt ist, konkavförmig ausgebildet, und die Transport(gleit-)Bahn derselben ist an ihrer Mitte mit einem stufenförmigen Bereich versehen, die an deren stromabwärtiger Seite abgesenkt ist, und ist mit einem mittleren Tor 95 versehen, so daß ein Sammelbereich 96 zum Lagern der Waren B durch die Stufe und das Zwischentor 95 gebildet wird. Ferner ist die spiralförmige Rutsche 90 an ihrem stromabwärtigen Endbereich mit einem Sammelbereich 97 zum Lagern der Waren B versehen, der in der gleichen Weise, wie der oben erläuterte Sammelbereich 96 ausgebildet ist und an einem vorderen Endbereich des Sammelbereiches 97 mit einem Tor 98 versehen ist. An dem Zwischentor 95 und dem Tor 98 sind Pufferelemente 95d und 98d in der gleichen Weise, wie das Tor 93 der Rutsche 91, befestigt. Auch können das Zwischentor 95 und das Tor 98 durch einen Luftzylinder (nicht gezeigt) geöffnet und geschlossen werden.
  • Das Tor 93 der Rutsche 91 und das Zwischentor 95 der spiralförmigen Rutsche 90 bilden jeweils ein Paar. Das Zwischentor 95 ist an einer stromaufwärtigen Seite des Tors 93 in der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet. Dort ist jedoch kein Zwischentor 95 vorgesehen, da ein Paar mit dem Tor 93 ausgebildet ist, das an einem stromabwärtigen Endbereich der Rutsche 91 für die Warenfallvorrichtung 80 der obersten Stufe ausgebildet ist.
  • Da die Platte einen büscheligen Bereich nach der vorliegenden Erfindung aufweist, ist die spiralförmige Rutsche 90 mit künstlichem Rasen 90a versehen, wie in Fig. 16 gezeigt ist, das an der Gleitfläche über die gesamte Gleitbahn angebracht ist. Dieser künstliche Rasen 90a ist bevorzugterweise aus flachen Nylongarnen (Länge: annähernd 9 mm, Breite: 0,5 mm, Dicke: 0,05 mm) ausgebildet, die in einem Basismaterial angelegt wurden, in einer solchen Weise, wie 22 [Stücke/Platz] x 6 (Plätze/m²). Die flachen Garne des künstlichen Rasens 90a können aus Polypropylen od. dgl. hergestellt sein. Ferner kann die Abmessung desselben, die Dichte des Anbringens der Garne usw. ausgewählt werden. Auch ist die Platte, die den büscheligen Bereich gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist, nicht auf künstlichen Rasen beschränkt. Stattdessen kann sie aus verschiedenen Platten entsprechend der Konfiguration, des Gewichtes, usw. der Waren B ausgewählt werden, wie z.B. einer, die aus einem gewebten und gewirkten Boden ausgebildet ist, der mit einem Flor ausgebildet ist, einem gewebten und gewirkten Boden oder einem textilen Flächengebilde usw., die mit garnförmigen Elementen, haarförmigen Elementen usw. versehen sind, oder das aus einem plattenförmigen Material ausgebildet ist, das teilweise geschnitten und büschelig ausgebildet wurde. Das heißt, büschelförmige Textilerzeugnisse werden bevorzugterweise für die Platten verwendet. Mehr im einzelnen werden ein florgewebter und gewirkter Boden, ein schnittflorgewebter und -gewirkter Boden, ein Boden, der aus einer Platte ausgebildet ist, die mit einem Haarbüschel, wie z.B. aus einem garnförmigen Material, haarförmigem Material usw. durch eine Nadel od. dgl. versehen wurde, oder eine Platte, die auf ihrer Rückseite mit Harz usw. nach dem Anbringen beschichtet wurde, oder eine Platte die aus einem plattenförmigen Material ausgebildet wurde, die in eine Keilform oder Kammzahnform geschnitten wurde und büschelig ausgebildet wurde, bevorzugterweise verwendet. Um die Waren B gleichförmig und ohne Beschädigung deren äußerer Fläche zu transportieren, beträgt die Länge des büscheligen Bereiches bevorzugterweise 5 mm bis 20 mm.
  • Ferner können das Tor 93 der Rutsche 91, das Zwischentor 95, das in der Mitte der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet ist, und das Tor 98, das an dem stromabwärtigen Ende der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet ist, zum Öffnen und Schließen durch einen Zuordner (nicht gezeigt) als eine Steuereinheit gesteuert werden.
  • Das heißt, die Waren B werden aus der Warenfallvorrichtung 80 auf die Rutsche 91 entnommen und werden durch den Schließzustand des Tores 93 gestoppt und werden in dem Sammelbereich 92 und/oder der Rutsche 91 gelagert. Daher werden die Waren B auf die spiralförmige Rutsche in einer solchen Weise befördert, daß sie sich mit den Waren B vereinigen, die aus der anderen Warenfallvorrichtung 80 entnommen werden und werden in dem gleichen Aufbewahrungskasten F auf der spiralförmigen Rutsche 90 gelagert.
  • Die Waren B, die auf die spiralförmige Rutsche 90 entleert werden, werden auf der spiralförmigen Rutsche 90 transportiert (rutschen), werden an dem Zwischentor 95 (oder an dem Tor 98) gestoppt und in dem Sammelbereich 96 (oder Sammelbereich 97) der spiralförmigen Rutsche 90 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 an der stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 96 (oder Sammelbereiches 97) gelagert.
  • Falls es nicht erforderlich ist, daß die entnommenen Waren B an dem Tor 93 einer bestimmten Rutsche 91 oder durch das Zwischentor 95 in einer Mitte der spiralförmigen Rutsche 90 gestoppt werden, werden die Waren B entnommen, während das Tor 93 oder das Zwischentor 95 in einem gelösten Zustand befindlich ist. Die Waren werden kontinuierlich stromabwärts transportiert (rutschen), ohne daß sie zeitweilig an dem Tor 93 oder an dem Zwischentor 95 und durch ein vorbestimmtes Zwischentor 95 oder ein Tor 98, das in der Mittel der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet ist, gestoppt werden.
  • Die oben erläuterte Einigungssteuerung, d.h., die Öffnungs- und Schließsteuerung des Tores 93 der Rutsche 91 und des Zwischentores 95 und des Tores 98 der spiralförmigen Rutsche 90 werden nun unter Bezugnahme auf die Ausführungsform der Fig. 17 bis Fig. 20 beschrieben. Die Aufbewahrungskästen werden zu einer Position, die dem Sammelbereich 97 in steigender Ordnung der Aufbewahrungskastennummer entspricht, transportiert. Auch ist ein Zuordner als eine Steuereinheit zur Öffnungs- und Schließsteuerung des Tores 93, des Zwischentores 95 und des Tores 98 der Warenzufuhrvorrichtung D nach dieser Ausführungsform vorgesehen. Die Aufbewahrungskastennummer, in die die Waren B nach Durchlaufen der Tore 93, 98 und des Zwischentores 95 geführt wird und zu lagern ist, wird in einer CPU (nicht gezeigt), vorher registriert. Auch ist der Zuordner mit jeweiligen Registern 99, die den Toren 93, 98 und dem Zwischentor 95 entsprechen, versehen. Wie in Fig. 18 gezeigt ist, können vier Aufbewahrungskästennummern, in die die Waren geführt werden, nachdem sie die Tore durchlaufen haben und gelagert werden, in die Register 99 als Daten für jedes Tor eingeschrieben werden. Sobald der Zuordner ein vorbestimmtes Lesekommando (Start) empfängt, wird eine Aufbewahrungskastennummer, in der die ersten Waren B geführt werden, nachdem sie die Tore durchlaufen haben, um sie zu lagern, in das vierte Register 99 für jedes Tor eingeschrieben. Die eingeschriebenen Daten (Aufbewahrungskastennummer) werden aufeinanderfolgend in das erste Register 99 übertragen (verschoben) und registriert. In gleicher Weise werden beim nächsten Abtasten die Aufbewahrungskastennummer, in den die nächsten Waren B zu führen sind, nachdem sie die Tore durchlaufen haben und dort gelagert werden, in dem zweiten Register 99 registriert. In gleicher Weise werden maximal vier Teile der Aufbewahrungskastennummer registriert. Wenn die Waren B durch Öffnen und Schließen der jeweiligen Tore in Übereinstimmung mit den registrierten Daten (Aufbewahrungskastennummer) entfernt werden, werden die Daten aufeinanderfolgend nach vorn nacheinander verschoben, und neue Daten werden in das vierte Register eingeschrieben, das nun leer ist, da die alten Daten verschoben wurden. END-Daten werden an einer Stelle nach den Enddaten eingeschrieben, um für jedes Tor zur Registrierung registriert zu werden. Dadurch wird die Abfolge der Prozedur zum Zuführen der Waren B beendet.
  • In den Fig. 17 bis 20 zeigen 93-10, 93-2, 93-3 jeweils das Erststufentor von der Oberseite, das Zweitstufentor von der Oberseite und das Drittstufentor von der Oberseite. Auch zeigen 95-1 und 95-2 jeweils das Erststufenzwischentor 95 von der Oberseite und das Zweitstufenzwischentor 95 von der Oberseite.
  • Zu dem Zeitpunkt, wenn die Waren B zusammengestellt und bezüglich des Aufbewahrungskastens F (siehe Fig. 1 und 3) gelagert werden, der zu einer Position transportiert wird, die dem Sammelbereich 97, der an dem stromabwärtigen Ende der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet ist, entspricht, gibt zuerst, wie in Fig. 19 gezeigt ist, falls eine der vierten Daten (Dw(93-1), Dw(93-2), Dw(93-3), Dw(95-1), Dw(95-2) und Dw(98) in einem leeren Zustand ist (der Zustand, wobei "0" in das Register 99 für jedes Tor eingeschrieben wird, der Zuordner ein Datensetzsignal an die CPU (Stufe 5-1) ab und empfängt die zugehörigen Daten von der CPU und schreibt dann die Daten in das Datensetzregister 99 (Stufe S-2). Das heißt, in Stufe S-2 werden die Aufbewahrungskastennummer, in dem die Waren, die durch die Tore 93-1, 93-2 und 93-3 und die Zwischentore 95-1, 95-2 und 98 durchlaufen sind, gelagert, jeweilig als Daten eingeschrieben. Die Prozedur in Stufe 5-2 wird mehr im einzelnen unter Bezugnahme auf konkrete Beispiele beschrieben. Wenn die Warenkastennummer, in dem die Waren B, die durch das Tor 93-1 durchlaufen sind, zu lagern sind, z.B. 1, 3, 5, 7, 9 ..., und END sind, und Dw(93-1) leer ist, ("0" wird eingeschrieben), werden Daten "1 "in Dw(93-1) eingeschrieben. Da ferner D&sub2;(93-2), D&sub1;(93-1) und D(93-1) ebenfalls leer sind, werden die Daten "1", die schon eingeschrieben sind, aufeinanderfolgend nach vorn verschoben und in dem ersten Register 99 eingetragen. Ferner werden die Daten "3" in Dw(93-1) beim nächsten Abtasten eingeschrieben und da D&sub2;(93-1) und D&sub1;(93- 1) leer sind, werden die eingeschriebenen Daten "3" in dem zweiten Register 99 eingetragen. Da in gleicher Weise Daten "5" und "7" aufeinanderfolgend in das Register 99 eingeschrieben werden und Daten "1", "3", "5" und "7" werden in das Register 99 für das Tor 93-1 eingeschrieben. In gleicher Weise werden, wenn die Warenkastennummern, in der die Waren B, die durch das Tor 93-2 hindurchlaufen, zu lagern sind, 2, 4, 9, 11, 12, ..., END, sind, werden die Daten "2", "4", "9" und "11" aufeinanderfolgend in das Register 99 für das Tor 93-2 in der gleichen Prozedur, wie im Fall des Tores 93-1 eingeschrieben. Auch wenn die Warenkastennummern, in welchen die Waren B, die durch das Tor 93-3 hindurchlaufen, zu lagern sind, 1, 3, 5, 6, 9, 11, ..., END, sind, werden die Daten "1", "3", "5" und "6" in das Register 99 für das Tor 93-3 eingeschrieben. Auch wenn die Warenkastennummern, in welchen die Waren B, die durch das Tor 95-1 hindurchlaufen, zu lagern sind, 1, 3, 5, 7, 9, ..., END, sind, werden die Daten "1", "3", "5" und "7" in das Register 99 für das Tor 95-1 eingeschrieben. Auch wenn die Warenkastennummern, welchen die Waren B, die durch das Tor 95-2 hindurchlaufen, zu lagern sind, 1, 2, 3, 4, 5, 7, 9, 11, 12, ..., END, sind, werden die Daten "1", "2", "3" und "4" in das Register 99 für das Tor 95-2 eingeschrieben. Auch wenn die Warenkastennummer, in welcher die Waren B, die durch das Tor 98 hindurchlaufen, zu lagern sind, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 11, 12,..., END, sind, werden die Daten "1", "2","3" und "4" in das Register 99 für das Tor 98 eingeschrieben. Da in dieser Ausführungsform die Waren B nicht in den Waren kästen F der Waren kastennummern 8 und 10 durch die spiralförmige Rutsche 90 zusammengestellt und gelagert werden, werden die Daten "8" und "10" nicht in das Register 99 für das Tor 98 eingeschrieben.
  • Wenn das Öffnen und Schließen der Tore 93 und 98 und des Zwischentores 95 durch den Zuordner gesteuert werden und die Waren B entsprechend den Daten D(93-1), D(93-2), D(93-3), D(95-1), D(95-2) und D(98) entleert werden, die in das erste Register 99 für jedes Tor in der beschriebenen Weise eingeschrieben wurden, werden die Daten, die in das Register 99 entsprechend der geöffneten und geschlossenen Tore eingeschriebenen Daten nach vorn um Eins verschoben. Diese Prozedur wird mehr im einzelnen unter Bezugnahme z.B. auf das Tor 93-1 beschrieben. Wenn die Waren B von dem Tor 93-1 entleert werden, wird, da D(93-1) von dem Wert "1" zum Wert "0" eingeschrieben wird, das erste Register 99 leer, und daher wird der Wert "3", der in D&sub1;(93-1) registriert ist, zu D(93-1) verschoben und in D(93-1) eingeschrieben, und gleichzeitig wird D&sub1;(93-1) zu dem Wert "0" umgeschrieben. In gleicher Weise ist D&sub2;(93-1) in D&sub1;(93-1) eingeschrieben und Dw(93-1) wird in D&sub2;(93-1) eingeschrieben, und neue Daten werden in Dw(93-1) eingeschrieben. Entsprechend der Daten, die von D&sub1;(93-1) zu D(93-1) verschoben und neu in D(93-1) eingeschrieben wurden, wird das Öffnen und Schließen des Tores (93-1) wiederum gesteuert. In gleicher Weise wird die Öffnungs- und Schließbetätigung jedes Tores durch die Stufen S-3, S-9, S-16 und S-26 wiederholt, bis alle ersten Daten des Registers 99 für jedes Tor "END"-Daten werden, um die Waren B zusammenzustellen und zu lagern.
  • Die Öffnungs- und Schließsteuerung der Tore 93, 98 und des Zwischentores 95 wird nun im einzelnen unter Bezugnahme auf die Flußdiagramme der Fig. 19 und 20 beschrieben. In Stufe S-3 wird ermittelt, ob Registrierungsdaten der Aufbewahrungskastennummer (ob END) in dem ersten Register 99 entsprechend dem Tor 93-1 beibehalten werden. Wenn ermittelt wurde, daß sie beibehalten werden (nicht END), geht die Routine zur Stufe S-4.
  • Es wird ermittelt, ob die ersten Daten D(93-1) und D(95-1) der Register 99 für das Tor 93-1 und das Zwischentor 95-1 miteinander übereinstimmend sind (Stufe S-4). Wenn als ein Ergebnis ermittelt wurde, daß sie übereinstimmen, wird das Tor 93-1 geöffnet, entweder daß die Waren B aus der Warenfallvorrichtung 80 entnommen wurden oder daß der Aufbewahrungskasten F angekommen ist (Stufe S-5).
  • Das geöffnete Tor 93-1 wird in Stufe S6 unter folgenden Zuständen geschlossen. Das heißt, im Fall, daß die Waren B noch nicht in dem Tor 93-1 gelagert sind, wenn das Tor 93-1 zu öffnen sind, wird zunächst das Tor 93-1 geschlossen bis zur Bestätigung der Tatsache, daß eine bestimmte Zeitperiode verstrichen ist, nachdem die Waren B aus der entsprechenden Warenfallvorrichtung 80 entnommen wurden und daß der Sammelbereich 92 und/oder die Rutsche 91 leer sind, da die Waren B von dort entfernt wurden, d.h., ein Fotoschalter PH, der in der Nähe des Tores 93-1 angeordnet ist, wurde einem Lichteinfall unterworfen (Stufe S-7). Das erste Register 99 für das Tor 93-1 wird auf den Wert "0" umgeschrieben. Zur gleichen Zeit werden die zweiten Daten von der ersten Position verschoben. In gleicher Weise werden die dritten und vierten Daten verschoben (Stufe S-8), und dann wird zur nächsten Stufe S-9 fortgeschritten.
  • Auch in dem Fall, daß die Waren B schon in dem Tor 93-1 gelagert wurden, wenn das Tor 93-1 geöffnet ist, wird das Tor 93-1 geschlossen bis zur Bestätigung der Tatsache, daß eine bestimmte Zeitperiode von der Zeit ab vergangen ist, wenn das Tor 93-1 geöffnet wurde und der entsprechende Sammelbereich 92 gegenüber dem Lichteinfall auf PH (Stufe S-7) leer wurde. Danach geht die Routine über die Stufe S-8 zur Stufe S-9.
  • Auch wenn in der oben erläuterten Stufe S-3 alle Daten, die in dem Tor 93-1 registriert waren, verarbeitet sind und die ersten Daten D(93-1) des Registers 99 für das Tor 93-1 END ist, geht die Routine auch zu der oben erläuterten Stufe S-9. Auch wenn die jeweiligen ersten Daten D(93-1) und D(95-1) des Tores 93-1 und des Zwischentors 95-1 nicht miteinander übereinstimmend sind, geht die Routine zu der oben erläuterten Stufe S-9.
  • In Stufe S-9 wird ermittelt, ob die ersten Daten D-(95-1) und D(93-2) in den jeweiligen Registern des Zwischentores 95-1 und des Tores 93-2, das ein Paar mit dem Zwischentor 95-1 bildet, END sind. Wenn ermittelt wurde, daß die jeweiligen Daten, nicht END sind, geht die Routine zur Stufe S-10. Wenn ermittelt wurde, daß zumindest eine der Daten END ist, geht die Routine zur Stufe S-11.
  • In der oben erläuterten Stufe 5-10 werden die jeweiligen ersten Daten D(95-1) und D(93-2) in den Registern 99 des Zwischentores 95-1 und des Tores 93-2 verglichen. Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß die Daten D(95-1) und D(93-2) miteinander übereinstimmen, geht die Routine zur Stufe S-12. Wenn die erstgenannten Daten kleiner als die letztgenannten Daten sind, geht die Routine zur Stufe S-13. Wenn die erstgenannten Daten größer als die Letztgenannten sind, geht die Routine zur Stufe S-14.
  • In der Stufe S-12 werden die jeweiligen ersten Daten D(95-1), D(93-2) und D(95-2) in den Registern 99 für das Zwischentor 95-1 oder das Tor 93-2 und das Zwischentor 95-2 verglichen. Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß die Daten für sie miteinander übereinstimmen, werden das Zwischentor 95-1 und das Tor 93-2 geöffnet und geschlossen unter dem gleichen Zustand wie dem zuvor erläuterten Öffnungs- und Schließvorgang des Tores 93-1 (Stufe S-5 bis Stufe S-8), und die Waren B werden zu dem Zwischentor 95-2 (Stufe S-15) transportiert. Auch wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß die ersten Daten D(95-2) des Zwischentores 95-2 in dem Register kleiner sind als die des Zwischentores 95-1 oder des Tores 93-2, geht die Routine zur Stufe S-16 von Fig. 20. Wenn im Gegensatz dazu die ersten Daten D(95-2) des Zwischentores 95-2 größer ist, gibt dieses einen Fehler an und die Öffnungs- und Schließsteuerung (Zusammenstell- und Lagerarbeit) des Tores wird gestoppt. Dann wird gewartet, bis der anormale Zustand beseitigt ist und ein normaler Zustand wieder hergestellt ist.
  • Auch werden in der oben erläuterten Stufe S-13 die jeweiligen ersten Daten D(95-1) und D(95-2) in den Registern 99 für das Zwischentor 95-1 und das Zwischentor 95-2 verglichen. Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß beide miteinander übereinstimmen, wird das Zwischentor 95-1 geöffnet und geschlossen unter der gleichen Bedingung, wie bei dem zuvor erläuterten Öffnungs- und Schließarbeitsgang des Tores 93-1 (Stufe S-5 bis Stufe S-8), und die Waren B werden zu dem Zwischentor 95-2 (Stufe S-17) transportiert.
  • Auch werden in der oben erläuterten S-14 die jeweiligen Daten D(93-2) und D(95-2) in den Registern 99 für das Tor 93-2 und das Zwischentor 95-2 verglichen. Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß beide miteinander übereinstimmen, wird das Tor 93-2 geöffnet und geschlossen und die Waren B werden zu dem Zwischentor 95-2 (Stufe S-18) in der gleichen Weise, wie beschrieben, transportiert.
  • Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß die ersten Daten D(95-1) des Zwischentores 95-1 in dem Register 99 größer sind als die des Zwischentores 95-2, geht die Routine zur Stufe S-16 von Fig. 20. Wenn im Gegensatz dazu die ersten Daten D(95-1) des Zwischentores 95-1 kleiner sind, wird ein Fehler angezeigt, und die Öffnungs- und Schließsteuerung des Tores wird, wie beschrieben, gestoppt.
  • Wenn das Ergebnis des Vergleiches in der oben erläuterten Stufe S14 offenbart, daß die ersten Daten D(93-2) des Tores 93-2 in dem Register größer sind, als die des Zwischentores 95-2, geht die Routine zur Stufe S-16 von Fig. 20. Wenn im Gegensatz dazu das Zwischentor 93-2 kleiner ist, wird ein Fehler, wie erläutert, angezeigt.
  • Wenn in der oben erläuterten Stufe S-11 die ersten Daten D(93-2) des Registers 99 für das Tor 93-2 END ist, geht die Routine zur Stufe S-13. Wenn die ersten Daten D(95-1) des Registers 99 für das Zwischentor 95-1 END sind, geht die Routine zur Stufe S-14. Wenn die ersten Daten D(93-2) und D(95-1) der jeweiligen Register für das Tor 93-2 und das Zwischentor 95-1 END sind, geht die Routine zur Stufe S-16 von Fig. 20.
  • In der Stufe S-16 wird die gleiche Bestimmungsprozedur bezüglich des Zwischentores 95-1 und des Tores 93-2 in der oben erläuterten Stufe S-9 hinsichtlich des Zwischentores 95-2 und des Tores 93-3 ausgeführt, die an einer Stelle angeordnet sind, die um eine Stufe stromabwärts von den Toren 95-1 und 93-2 angeordnet sind. Daher werden das Zwischentor 95-2 und das Tor 93-2 jeweils in der gleichen Weise geöffnet und geschlossen, wie in den Stufen S-15, S-17 und S-18, in Übereinstimmung mit den Bestimmungen, die in Stufe S-19, die der Stufe S-16 folgt, und in den Stufen S-20, S-21 und S-22, die von den Stufen S-19 (Stufe S-23, Stufe S-24 und Stufe S-25) abzweigen.
  • Dann werden die verschiedenen Tore der Rutsche 91 und die verschiedenen Zwischentore 95, die in der Mitte der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet sind, alle in der Art und Weise geöffnet und geschlossen, wie das beschrieben ist, und die Waren B, die aus den jeweiligen Warenfallvorrichtungen 80 entnommen werden, werden miteinander auf der spiralförmigen Rutsche 90 vereinigt und in dem Sammelbereich 90 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 auf einer stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 97 zusammengestellt und gelagert.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird in Stufe S-26 ermittelt, ob die ersten Daten D(98) des Registers 99 für das Tor 98 an einem stromanwärtigen Endbereich der spiralförmigen Rutsche 90 END sind. Wenn das Ergebnis der Bestimmung "nicht END" ist, wird ermittelt, ob der Aufbewahrungskasten F entsprechend für das Tor 98 angekommen ist (Stufe S-27). Wenn das Ergebniss der Bestimmung positiv ist, werden die Aufbewahrungskastennumrner und die ersten Daten D(98) des Registers 99 für das Tor 98 verglichen (Stufe S-28).
  • Wenn das Ergebnis des Vergleiches offenbart, daß beide übereinstimmen, wird das Tor 98 unter der gleichen Bedingung, wie bei den oben erläuterten verschiedenen Toren 93 und den verschiedenen Zwischentoren 95 geöffnet und geschlossen. Das heißt, das Tor 98 wird geöffnet und die Waren B, die zusammengestellt und gelagert wurden, werden dem Aufbewahrungskasten F zugeführt. Sobald die zusammengestellten und gelagerten Waren B in den Aufbewahrungskasten F geführt wurden, wird das Tor 98 geschlossen (Stufe S-29). Nachdem das Tor 98 geschlossen ist, werden die verschiedenen Tore 93 und/oder die Zwischentore 95, wie erläutert, geöffnet, und die Waren B, die -dem nächsten ankommenden Aufbewahrungskasten F zugeführt werden, werden in dem Sammelbereich 97 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 auf einer stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 97 zusammengestellt und gelagert. Auch werden die Waren B, die einem gewünschten Aufbewahrungskasten F, der danach ankommt, zuzuführen ist, in dem Sammelbereich 96 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 auf einer stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 96 zusammengestellt und gelagert.
  • Da daher die Warenzufuhrvorrichtung D mit dem Zwischentor 95 in einer Mitte der Warentransportbahn der spiralförmigen Rutsche 90 vorgesehen ist, bevor der Aufnahmekasten F an einer Position ankommt, die dem Sammelbereich 97 an dem stromabwärtigen Ende der spiralförmigen Rutsche 90 entspricht, können die Waren B, die in dem Aufbewahrungskasten F zu lagern sind, in dem Sammelbereich 97 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 auf einer stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 97 vorher gelagert werden. Zusätzlich können die Waren B, die in den Aufbewahrungskästen F zu lagern sind, die aufeinanderfolgend an einer Position ankommen, die dem Sammelbereich 97 entspricht, vorher in dem Sammelbereich 92 jeder Rutsche 91 und/oder auf der spiralförmigen Rutsche 90 auf einer stromaufwärtigen Seite des Sammelbereiches 92 gelagert werden. Ferner können die Waren, die in einer Mehrzahl von Aufnahmekästen F zu lagern sind, vorher für jeden Aufnahmekasten F zusammengestellt und gelagert werden. Daher können, verglichen mit einem Fall, wo das Zwischentor 95 nicht vorgesehen ist, die Waren B, die vorher gelagert wurden, aufeinanderfolgend zur stromabwärtigen Seite zugeführt werden und der Rutschabstand (Transportabstand) der Waren zu dem Aufbewahrungskasten F abwärts kann verkürzt werden. Daher kann die Zuführleistungsfähigkeit der Waren B zu dem Aufnahmekasten F stark verbessert werden.
  • Obwohl die Warenzufuhrvorrichtung D dieser Ausführungsform unter Bezugnahme auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und eine Betriebsart zum Zuführen von Waren derselben beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen begrenzt. Bezüglich der Zwischentore 95 kann z.B. zumindest ein Teil eines solchen Tores 95 auf der spiralförmigen Rutsche 90 angeordnet sein. Auch kann die Rutsche, die mit dem Tor 93 versehen ist, nur als ein Teil vorgesehen sein. Sie kann auch so aufgebaut sein, daß die Waren B, die aus einer Mehrzahl von Warenfallvorrichtung 80 entleert werden, die an einer Position angeordnet sind, in einer im allgemeinen gleichen Höhe befindlich sind, auf eine einzelne Rutsche entnommen werden. Auch sind die Waren B, die umzu lagern sind, nicht auf die Flaschenform begrenzt. Stattdessen können sie eine Schachtelform, eine Beutelform usw. haben. Der Aufbau und die Form der spiralförmigen Rutsche 90, der Rutsche 91, des Tores 93 oder des Zwischentores 95 sind nicht auf den Aufbau und die Form der oben erläuterten Ausführungsform begrenzt. Auch ist der Bestimmungsort der Waren nicht auf einen Aufbewahrungsbehälter F begrenzt.
  • Entsprechend der spiralförmigen Rutsche 90, die die Warenzufuhrvorrichtung D dieser Ausführungsform bildet, wie oben beschrieben wurde, ist die Gleitfläche der spiralförmigen Rutsche 90 in linker Richtung (entgegengesetzter Richtung zur Schraubeingriffsrichtung) K spiralförmig ausgebildet und ist mit einer Platte (künstlicher Rasen 90a) versehen, die einen büscheligen Bereich aufweist. Da die Waren B, die eine Kappe N aufweisen, die im Schraubeingriff mit einem Schraubeingriffsbereich ist, der ein Rechtsgewinde hat, eine Kraft in der Richtung (Schraubeneingriffsrichtung) T zum Befestigen der Kappe N der Waren B erhält, da die Waren B auf dem künstlichen Rasen 90a während des Gleitens reiben, wird die Kappe nicht gelöst und geht nicht ab. Daher können die Waren B zu dem Aufbewahrungskasten F, ohne daß Flüssigkeit verschüttet wird, die in die Waren B eingefüllt sind, transportiert werden. Das heißt, wie in Fig. 21 gezeigt ist, in dem Fall, wo die Waren B einen Schraubeingriffsbereich, wie z.B. eine Flasche usw. haben, der mit der Gewindekappe N im Schraubeingriff befindlich ist, wird, da die Seite an der Kappe N im Gewicht leichter ist, als die Seite auf dem Flaschenkörper N, die Seite auf der leichteren Kappe N nach außen von der spiralförmigen Rutsche 90 durch eine Zentrifugalkraft während des Rutschens der Waren B verschwenkt. Zu diesem Zeitpunkt empfängt die Kappe N eine Reibkraft, die in der Richtung (rechte Richtung) T gegenüberliegend zu der Gleitrichtung K wirkt, d.h., eine Kraft, die in der gleichen Richtung auf die Schraubeingriffsrichtung (Rechtsrichtung) der Kappe N der Waren B wirkt, d.h., eine Kraft zum Befestigen der Kappe N durch den künstlichen Rasen 90a. Da die Waren B auf dem künstlichen Rasen 90a gleiten, wird deren Fläche daran gehindert, beschädigt zu werden (Druckaufnahmefläche zum gleichmäßigen Aufnehmen einer Last ist groß) und dort kann eine gute Gleitfähigkeit der Waren B erzielt werden. Auch ist die Anbringungsarbeit des künstlichen Rasens 90a an der spiralförmigen Rutsche leicht (dreidimensionale Flexibilität eines Basismaterials) und keine nachteilige Beeinflussung der Grenzlinie (Verbindung oder Saum) zwischen den angebrachten Körpergruppen erscheinen auf der Gleitfläche.
  • Andere Ausführungsformen der spiralförmigen Rutsche, wie beschrieben, sind möglich. Zum Beispiel kann die spiralförmige Rutsche 90 zum Transportieren der Waren B, die die Kappe N aufweist, die mit einem Schraubeingriffsbereich in Eingriff befindlich ist, ein Linksgewinde umfassen, das solcherart ausgebildet ist, daß die Gleitfläche spiralförmig entgegengesetzt zu der Schraubeneingriffsrichtung Kappe N der Waren B, d.h. in Rechtsrichtung ausgebildet ist. Auch sind der Aufbau und die Konfiguration der spiralförmigen Rutsche 90, des Tores 98 oder des Zwischentores 95 nicht auf die oben erläuterte Ausführungsform begrenzt, es sei denn, daß sie entgegen deren Funktion arbeiten.
  • Weiterhin ist das Warenentnahmegerät 20, wie in den Fig. 22 bis 26 gezeigt, als transferierbares Gehäuse 23 ausgebildet, welches Trennwände 21 aufweist, die einander überschneidend angeordnet sind, Führungsstücke 27, die einen konischen oberen Abschnitt aufweisen, einen Verschluß 22, usw. Die Trennwände 21 springen, ebenso wie die in den Fig. 4 bis 7 dargestellten Ausführungsformen, von dem Basisabschnitt 24 entlang dem Öffnungsende des transferierbaren Gehäuses 23 des Warenentnahmegeräts 20 aus vor, und das obere Ende ist bei dieser Ausführungsform sägezahnförmig ausgebildet. Weiterhin ist die Trennwand 21 mit einem Führungsstück 27 versehen, das von der Spitze des Überschneidungsabschnitts vorspringt. Wenn der vorspringende Endabschnitt der Trennwände 21 und der Führungsstücke 27, wie in Fig. 24 und 25 gezeigt, zur Seite des Öffnungsabschnitts 11 des Behälters 10 hin umgedreht werden sollen, um das Warenentnahmegerät 20 dem Behälter 10 zu überlagern, so wird zuerst das Führungsstück 27 des Warenentnahmegeräts 20 in einen Raum eingeführt, der durch vier Waren B ausgebildet wird, und dann wird aufeinanderfolgend das vorderste Ende der Trennwand 21 zwischen ein Warenstück B und ein weiteres Warenstück B eingeführt (siehe Fig. 24) . Selbst wenn es einen geringen Betrag der Verschiebung bei der Zentrierung zwischen dem Behälter 10 und dem Warenentnahmegerät 20 gibt, werden daher die Trennwände 21 eingeführt, während die Waren B ordnungsgemäß erneut ausgerichtet werden. Weiterhin trennen die Trennwände 21 , wie in Fig. 22 gezeigt, den Behälter 10 in Warenlagerabschnitte 26 auf, die jeweils ein Warenstück B entsprechend der Anordnung (vier Linien x drei Reihen) der Waren B aufnehmen, die in dem Behälter 10 aufbewahrt werden. Weiterhin ist der Verschluß 22, wie die in den Fig. 4 bis 7 gezeigte Ausführungsform, aus einer plattenförmigen Tafel gebildet, und aufmachbar und verschließbar in bezug auf die Basisendabschnittseite der Trennwand 21 des Warenentnahmegeräts 20 angebracht, so daß sämtliche Waren B in die Warenausstoßvorrichtung 80 der Warenzufuhrvorrichtung D beinahe gleichzeitig umgelagert werden können. Nachdem die Waren B von dem Warenentnahmegerät 20 in die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurden, werden die Waren B auf die spiralförmige Rutsche ausgestoßen, über die Rutsche 91, entsprechend einem Aufnehmebefehl und auf dieselbe Weise angeordnet und aufbewahrt wie bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen.
  • Bei dem Warenentnahmegerät 20 gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird daher zuerst das Führungsstück 27 in den Raum 12 eingeführt, der durch vier Warenstücke B der matrixförmig angeordneten Waren B gebildet wird, innerhalb des Behälters 10, und daraufhin wird das vorderste Ende der Trennwand 21 dort eingeführt. Selbst wenn daher die in dem Behälter 10 enthaltenen Waren B eine im allgemeinen quadratische Säulenform aufweisen, wie in Fig. 23 gezeigt, können die Waren B fehlerfrei einzeln voneinander getrennt werden. Wenn ein Raum δ von annähernd 5 mm verbleibt, wenn das Warenentnahmegerät 20 und der Behälter 10 einander überlagert werden, wie in Fig. 24 gezeigt ist, so können die Waren B glatt vom Behälter 10 zum Warenentnahmegerät 20 umgelagert werden.
  • Fig. 27 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Warenentnahmegeräts 20, und stellt eine Perspektivansicht dar, die schematisch einen Überlagerungszustand zwischen dem Warenentnahmegerät 20 zum Umlagern der Waren B, welche eine andere Form als in Fig. 23 dargestellt aufweisen, nämlich flache Kunststoffflaschen sind, bei welchen eine Kappe auf ihren Kopfabschnitt aufgeschraubt ist, und der Warenausstoßvorrichtung 80 zeigt, in welcher die Waren B ausgestoßen werden. Da ein bestimmtes Ausmaß an Spalten 12 an den oberen Abschnitten (Kappenseite) der Waren B vorhanden ist, die in Form von vier Linien x zwei Reihen angeordnet sind, und in dem Behälter 10 aufbewahrt sind, kann die Anordnung der Waren gestört werden, wenn der Behälter 10 in Längsrichtung gedreht wird. Um dies zu verhindem, sind die Trennwände 21 des Warenentnahmegeräts 20 so ausgelegt, daß sie von dem Basisabschnitt 24 aus vorspringen, so daß dann, wenn das Warenentnahmegerät 20 dem Behälter 10 überlagert wird, das vorderste Ende der Trennwände 21 und der Führungsstücke 27 eine tiefere Position erreicht als die Schulterabschnitte jedes der Warenstücke B. Selbst wenn die Anordnung der Waren B innerhalb des Behälters 10 geringfügig gestört wird, in folge der Spalte 12 zwischen den im Behälter 10 enthaltenen Waren B, werden daher die Waren B in einem ordnungsgemäß ausgerichteten Zustand entnommen, da dann, wenn der Behälter 10 dem Warenentnahmegerät 20 zum Entnehmen der Waren B überlagert wird, zuerst die Führungsstücke 27 in die Spalte eingeführt werden, und daraufhin die Vorderenden der Trennwände 21 dort eingeführt werden, um die Waren B ordnungsgemäß in ihrem Ursprungszustand auszurichten, und unmittelbar danach die Trennwände 21 dort eingeführt werden, um die Waren B einzeln voneinander zu trennen. Daher können die Waren B in das transferierbare Gehäuse 23 des Warenentnahmegeräts 20 in einem einzeln getrennten und ordentlich ausgerichteten Zustand entnommen werden.
  • Das Führungsstück 27, welches bei der zweiten und der dritten Ausführungsform verwendet wird, kann sich in seinem unteren, zylindrischen Abschnitt bis in die Nähe des Verschlusses 22 erstrecken, und die Form des oberen Abschnitts des Führungsstücks 27 kann pyramidenförmig, pfeilförmig, kugelförmig, haibkugelförmig oder dergleichen sein. Darüber hinaus gibt es keine besonderen Einschränkungen für das Material des Führungsstücks 27. Vorteilhaft sind beispielsweise Kunststoffe und dergleichen. Falls die Führungsstücke 27 aus Kunststoff und kugelförmig sind, so können die Führungsstücke 27 gemäß Fig. 26 jeweils in ihrem unteren, zylindrischen Abschnitt, der in den Überschneidungsabschnitt der Trennwände 21 eingeführt werden soll, mit Nuten 27a entsprechend den jeweiligen Trennwänden 21 versehen sein, so daß ein Schnittkantenabschnitt 21a der Trennwand 21 durch die Nut 27a gehalten werden kann, um hierdurch die Trennwand 21 an dem Führungsstück 27 zu befestigen.
  • Weiterhin kann der Öffnungsabschnitt 11 des Behälters 10 an einem Seitenoberflächenabschnitt des Behältes 10 angeordnet sein. Er kann so ausgebildet sein, daß die Waren B mehrstufig gelagert werden. Weiterhin können die Trennwände 21 den Behälter 10 so unterteilen, daß jeder Abschnitt mehr als zwei Warenstücke B enthält.
  • Weiterhin kann das Warenentnahmegerät 20, wie in Fig. 28 bis Fig. 30 gezeigt ist, das transferierbare Gehäuse 23 bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen ersetzen. Daher kann das Warenentnahmegerät 20 einen Warenentnahmegerätekörper 20a aufweisen, welcher Trennwände 21 aufweist, die einander überschneidend angeordnet sind, Führungsstücke 27, die einen konisch geformten oberen Abschnitt aufweisen, und dergleichen, und einen Verschluß 22, wobei die Trennwände von dem Basisabschnitt 24 entlang dem Öffnungsabschnitt des Warenentnahmegerätekörpers 20a aus vorspringen, und der vorderste Endabschnitt der Trennwand 21 bergförmig ausgebildet ist. Weiterhin ist die Trennwand 21 an ihrem Überschneidungsabschnitt mit einem Führungsstück 27 versehen, so daß das Führungsstück 27 von dem vorderen Ende der Trennwand 21 aus vorspringt. Weiterhin weist der Warenentnahmegerätekörper 20a ein Gestellwerk 20b auf, welches im Schnitt C-förmig ist, und mit den Trennwänden 21, den Führungsstücken 27, usw. versehen ist, wobei das Gestellwerk 20b an seiner Innenseite eine Nut 28 aufweist (siehe Fig. 29). Darüber hinaus ist ein Paar gegenüberliegender Seitenoberflächen des Warenentnahmegerätekörpers 20a jeweils mit einem Ausschnitt 29 versehen, damit ein erster Eingriffsvorsprung 45a einer ersten Haltehand 45 sowie eine Eingriffsausnehmung 25, der zum Eingriff mit einem zweiten Eingriffsvorsprung 45b der ersten Haltehand 45 ausgebildet ist, aufgenommen werden können. Weiterhin ist der Verschluß 22 in Form einer plattenförmigen Tafel ausgebildet, wie bei den voranstehend geschilderten jeweiligen Ausführungsformen, und gleitet entlang der Nut 28 des Warenentnahmegerätekörpers 20b, um den Öffnungsabschnitt des Warenentnahmegeräts 20 freizugeben, so daß sämtliche Waren B praktisch gleichzeitig in die Warenausstoßvorrichtung 80 der Warenzufuhrvorrichtung D umgelagert werden können. Weiterhin sind die gegenüberliegenden Seitenoberflächen des Verschlusses 22 mit einer Eingriffsausnehmung 22a an einem Ort in Ausrichtung mit dem Ausschnitt 29 des Warenentnahmegerätekörpers 20a versehen, wenn sich der Verschluß 22 in seiner geschlossenen Lage befindet, so daß der erste Eingriffsvorsprung 45a der ersten Haltehand 45 im Eingriff mit der Eingriffsausnehmung 22a steht. Wenn das Warenentnahmegerät 20 und der Behälter 10 umgedreht werden, nachdem der Behälter 10 dem Warenentnahmegerät 20 überlagert wurde, wie in Fig. 28 dargestellt ist, so werden die Waren B durch die vorspringende Trennwand 21 getrennt, und auf dem Verschluß 22 angeordnet. Daher werden die Waren B in das Warenentnahmegerät 20 in dem Zustand übertragen, in welchem sie in dem Behälter 10 angeordnet und aufbewahrt wurden, und warten dann, bis sie in die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert werden. Wird ein Befehl zum Umlagern der Waren B in die Warenausstoßvorrichtung 80 ausgegeben, so wird der Verschluß 22 freigegeben. Die Waren, die in dem Behälter 10 enthalten sind, der in die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurde, werden auf die spiralförmige Rutsche 90 über die Rutsche 91 ausgestoßen, zum Anordnen und Aufbewahren entsprechend einem Aufnehmebefehl.
  • Im Zusammenhang mit dem Warenentnahmegerät 20 weist die bei dieser Ausführungsform verwendete erste Haltehand 45 ebenfalls eine unterschiedliche Konstruktion als bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen auf. Die erste Haltehand 45 bei der vorliegenden Ausführungsform ist nämlich, wie in Fig. 29 und Fig. 30 gezeigt, mit einem ersten Eingriffsvorsprung 45a versehen, welcher in den Ausschnitt 29 des Warenentnahmegerätekörpers 20a eindrehen kann, und zum Eingriff mit einer Eingriffsausnehmung 22a ausgebildet ist, die an der Seitenoberfläche eines Verschlusses 22 vorgesehen ist, und ist mit einem zweiten Eingriffsvorsprung 45b versehen, der zum Eingriff mit einer Eingriffsausnehmung 25 ausgebildet ist, die an der Seitenoberfläche des Warenentnahmegerätekörpers 20a vorgesehen ist. Infolge der voranstehend geschilderten Konstruktion können der Warenentnahmegerätekörper 20a und der Verschluß 22 durch die erste Haltehand 45 praktisch gleichzeitig und fehlerfrei gehalten werden. Daher fällt der Warenentnahmegerätekörper 20a nicht buchstäblich herunter, und geht der Verschluß 22 während des Umdrehens nicht buchstäblich ab. Wenn die erste Haltehand 45 dazu veranlaßt wird, einen Umdrehvorgang durchzuführen, während sie den Warenentnahmegerätekörper 20a und den Verschluß 22 über den Ausschnitt 29 des Warenentnahmegerätekörpers 20a praktisch gleichzeitig haltert, so fällt der Verschluß 22 nicht herunter, da der Verschluß 22 durch den ersten Eingriffsvorsprung 45a der ersten Haltehand 45 gehalten wird.
  • Der Eingriffsausnehmungsabschnitt 25 des Warenentnahmegerätekörpers 20a und der zweite Eingriffsvorsprung 45b der ersten Haltehand 45 können auch weggelassen werden. Weiterhin kann der erste Eingriffsvorsprung 45a der ersten Haltehand 45 nur auf einer ersten Haltehand 45 vorgesehen sein. Daruber hinaus kann das Vorderende des ersten Eingriffsvorsprungs 45a eine flache Form aufweisen, und kann die Eingriffsausnehmung 22a auf dem Verschluß 22 vorgesehen sein.
  • Fig. 31 ist eine Perspektivansicht, welche eine fünfte Ausführungsform eines Warenentnahmegeräts 20 zeigt. Das Warenentnahmegerät 20 gemäß dieser Ausführungsform ist einsetzbar bei Waren B, die eine andere Form aufweisen als die Waren B, die in Fig. 5, Fig. 8, Fig. 23, Fig. 27 und Fig. 28 gezeigt sind, und die Form des Vorderendes der Trennwand 21 unterscheidet sich von jener bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen.
  • Fig. 32 ist eine Seitenansicht, welche eine sechste Ausführungsform eines Warenentnahmegeräts 20 zeigt, und bei in dieser Figur dargestellten, flaschenförmigen Waren B einsetzbar ist. Das Warenentnahmegerät 20 bei dieser Ausführungsform weist eine Trennwand 21 auf, die abwechselnd an ihrem Vorderende mit einem großen, sägezahnförmigen Vorsprung und einem kleinen, sägezahnförmigen Vorsprung versehen ist.
  • Nachstehend wird eine Warenausstoßvorrichtung, welche eine Warenentnahmevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, unter Bezugnahme auf die in den Fig. 33 bis 36 gezeigten Ausführungsformen beschrieben.
  • Eine Warenausstoßvorrichtung 180 gemäß dieser Ausführungsform weist, wie in Fig. 33 und Fig. 34 gezeigt ist, ein Gehäuse 181 auf, welches mehrere Warenlagerabschnitte 185 aufweist, die matrixförmig angeordnet sind (vier Linien x sechs Reihen), getrennt durch eine Trennwand 182, einen Verschluß 183, der aus zwei Verschlüssen 183a und 183b besteht, und einen Antriebsmechanismus 187, 188 zum Antrieb des Verschlusses 183a bzw. 183b, wobei der erste Verschluß (Plattenverschluß) 183a sich in der Linienrichtung (x-Richtung) bewegen kann, wogegen der zweite Verschluß (Raupenverschluß) 183b sich in der Reihenrichtung (y-Richtung) bewegen kann.
  • Das Gehäuse 181 ist auf einem rechteckigen Schienengestell 186 aufsitzend angeordnet. Auf seiner unteren Oberfläche ist das Gehäuse 181 mit einem Plattenverschluß 183a und einem Raupenverschluß 183b auf solche Weise versehen, daß ein Öffnungsabschnitt abgeblockt wird, der an der unteren Oberfläche des Gehäuses 181 vorgesehen ist. Der Plattenverschluß 183a kann um jeweils einen Reihenabschnitt in der x-Richtung bewegt werden, wogegen der Raupenverschluß 183b jeweils um einen Warenlagerabschnitt 185 in der y-Richtung bewegt werden kann. Daher gleitet der Plattenverschluß 183a in der x-Richtung, infolge einer Antriebskraft eines Servomotors 187c über ein Ritzel 187b, welches mit einer Zahnstange 187a kämmt, die entlang einer Seite des Schienenrahmens 186 angeordnet ist, der wie beschrieben an dem Gehäuse 181 befestigt ist.
  • Durch eine Impulssteuerung des Servomotors 187c wird der Plattenverschluß 183a in eine Position entsprechend der Position eines Reihenabschnitts des Öffnungsabschnitts des Warenlagerabschnitts 185 gebracht, um die Anhalteposition des plattenverschlusses 183a festzulegen. Andererseits ist der Raupenverschluß 183b an einem Ende seines Raupenabschnitts an der unteren Oberfläche des Plattenverschlusses 183a befestigt, und sein anderes Ende ist freigelassen. Der Raupenabschnitt ist durch einen Haltetisch 188b gehaltert, der entlang einer Führungswelle 188a gleiten kann, die sich in der y-Richtung des Gehäuses 181 an einer unteren Seite des Plattenverschlusses 183a erstreckt. Der Haltetisch 188b wird in der y-Richtung durch den Servomotor 188c bewegt, welcher ein Seil 188d zieht. Durch Impulssteuerung des Servomotors 188c wird die Anhalteposition des Halterungstisches 188b festgelegt, entsprechend der Position des Öffnungsabschnitts des Warenlagerabschnitts 185. Dadurch, daß das freie Ende des Raupenabschnitts von einem Abschnitt des Raupenabschnitts herunterhängt, der durch den Halterungstisch 188b gehaltert wird, wird der Öffnungsabschnitt der Warenlagerabschnitte 185 jeweils einzeln in der Reihenrichtung freigegeben. Der Raupenverschluß 183b ist auf solche Weise nebeneinanderhegend angeordnet, daß er von einer Seitenkante des Plattenverschlusses 183a um die Länge eines Reihenabschnitts vorspringt, so daß die Waren B um jeweils einen Warenlagerabschnitt 185 mit Hilfe der Aktivierung des Halterungstisches 188b entnommen werden.
  • Nachstehend wird eine Art und Weise zur Ausführung eines Warenentnahmeverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der Warenentnahmevorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.
  • Fig. 35 ist eine schematische Aufsicht von Fig. 33, welche zeigt, in welche Position der Plattenverschluß 183a und der Raupenverschluß 183b bewegt werden, bei insgesamt sechs Stücken der Waren B, die entnommen werden, wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 und Fig. 9. Um die Öffnungsabschnitte der Warenlagerabschnitte 185 vollständig zu schließen, ist die Positionskoordinate des Verschlusses 183, wenn das freie Ende des Raupenabschnitts des Raupenverschlusses 183b sich an dem äußeren Winkelabschnitt des Gehäuses 181 befindet, als Ursprung O definiert, die Bewegungslinienrichtung (x-Richtung) des Plattenverschlusses 183a ist als x-Achse definiert, und die Reihenbewegungsrichtung (y-Richtung) des Raupenverschlusses 183b ist als y-Achse definiert, und entsprechend dieser Definition wird die Bewegungsrichtung des Verschlusses 183 beschrieben. Auf der Grundlage dieser Definition zeigt Fig. 35 einen Fall, in welchem die Koordinate der Position, in welcher der Plattenverschluß 183a und der Raupenverschluß 183b bewegt werden sollen, durch (1, 2) gegeben ist.
  • Wie in der Aufstellung von Tabelle 2 und Fig. 36 gezeigt, bedeutet dies in einem Fall, daß sechs Stücke an Waren B in dem Zustand herausgenommen werden sollen, in welchem der Verschluß 183 vollständig geschlossen ist (der Verschluß 183 befindet sich am Ort (0, 0) des Ursprungs O), daß der Plattenverschluß 183a um einen Reihenabschnitt in der x-Achsenrichtung bewegt wird, und gleichzeitig der Raupenverschluß 183b um einen Abschnitt von zwei Stücken des Warenlagerabschnitts 185 in der y-Achsenrichtung bewegt wird, wodurch der Plattenverschluß 183a und der Raupenverschluß 183b so bewegt werden, daß vier Stücke an Waren B entnommen werden, entsprechend einem Reihenabschnitt und zwei Stücken der Waren B der nächsten Reihe, also insgesamt sechs Stücke der Waren B. Daher wird der Verschluß 183 in die Position bewegt, in welcher die Positionskoordinate des freien Endes des Raupenabschnitts des Raupenverschlusses 183b, welcher den Verschluß 183 bildet, zu (1, 2) wird. In diesem Fall stimmt der numerische Wert 12, der durch Umwandeln der Gesamtanzahl entnommene sechs Stücke der Waren B als Dezimalzahl in eine Zahl zur Basis 4 erhalten wird, entsprechend der Linienzahl 4 bei dieser Ausführungsform, mit der voranstehend erwähnten Positionskoordinate (1, 2) überein. Daher ist die x-Koordinate der Positionskoordinate gleich der Ziffer der höheren Stelle einer Zahl zur Basis 4, wogegen die y-Koordinate mit der Ziffer der unteren Stelle einer Zahl zur Basis 4 übereinstimmt. Falls zusätzliche drei Stücke der Waren B entnommen werden sollen, wenn also die insgesamt entnommene Anzahl neun Stücke beträgt, wird zuerst der Raupenverschluß 183b um einen Reihenabschnitt innerhalb der Reihe des Warenlagerabschnitts 185 bewegt, also um -1 in der y-Achsenrichtung, um zu schließen, und dann wird der Plattenverschluß 183a um einen Reihenabschnitt bewegt, also um +1 in der x-Achsenrichtung, wodurch drei Stücke der Waren B entnommen werden können. In diesem Fall beträgt die Positionskoordinate des freien Endes des Raupenabschnitts des Raupenverschlusses 183b (2, 1), und die jeweiligen Koordinaten stimmen mit der Zahl 21 überein (9 als Dezimalzahl) als Zahl zur Basis 4.
  • Wenn daher die gesamte Linienzahl in der y-Achsenrichtung des Warenlagerabschnitts 185 in dem Gehäuse 181 durch n dargestellt wird, so kann, nachdem die Gesamtanzahl der entnommenen Waren B in eine Zahl zur Basis n umgewandelt wurde, entsprechend dem numerischen Wert der voranstehend erwähnten Gesamtlinienzahl n, von einer Dezimalzahl aus (einer Zahl zur Basis 10), die Position, zu welcher der Verschluß 183 bewegt werden soll, einfach berechnet werden, entsprechend der gesamten Entnahmezahl, und zwar dadurch, daß die untere Stelle der Zahl zur Basis n nach der Umwandlung als die y-Koordinate angesehen wird, welche die Anhalteposition des freien Endes des Verschlusses angibt, also des Raupenabschnitts des Raupenverschlusses 183b bei dieser Ausführungsform, und die höhere Stelle (Ziffer) als die x-Koordinate. Durch entsprechende Einstellung einer Impulszahl entsprechend den Abmessungen der Waren B können Waren B mit unterschiedlichen Abmessungen durch eine Ausführungsform des Verschlusses 183 entnommen werden, ohne den Verschluß 183 auszutauschen, und ohne den Ort des Verschlusses 183 zu ändern. Bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann, wie im Falle der Warenausstoßvorrichtung 80 von Fig. 8, durch Steuern der Bewegung des Verschlusses 183 entsprechend der gesamten Entnahmezahl der Waren B, die aus einer Dezimalzahl in eine Zahl zur Basis n umgewandelt wurde, eine gewünschte Anzahl der Waren B korrekt und fehlerfrei entnommen werden.
  • Der Plattenverschluß 183a oder der Raupenverschluß 183b gemaß Fig. 33 und Fig. 34 kann durch eine Kette angetrieben werden.
  • Fig. 37 ist eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform des Warenentnahmegeräts 20. Das Warenentnahmegerät 20 bei dieser Ausführungsform ist mit einem Verschluß 22b versehen, der die Waren B einzeln entnehmen kann. Durch Verwendung des Warenentnahmegeräts 20 gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann das Warenentnahmeverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ohne die Warenausstoßvorrichtung 80 ausgeführt werden.
  • Nunmehr wird eine Warenentnahmevorrichtung (Warenausstoßvorrichtung) 280 gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 38 und Fig. 39 beschrieben. Fig. 38 ist eine Perspektivansicht der Warenausstoßvorrichtung 280, und Fig. 39 ist eine Perspektivansicht, in welcher ein Gehäuse 281 weggelassen ist, so daß sich der Aufbau der Warenausstoßvorrichtung 280 von Fig. 38 einfacher verstehen läßt. Gemäß Fig. 38 ist die Warenausstoßvorrichtung 280 so ausgebildet, daß in ihr die Waren B gelagert werden, die von dem Warenentnahmegerät 20 (nicht gezeigt) umgelagert und einzeln ausgestoßen wurden. Die Warenausstoßvorrichtung 280 ist fest auf einer Rutsche 91 zum Führen der Waren B auf eine spiralförmige Rutsche 90 angebracht. Weiterhin weist die Warenausstoßvorrichtung 280 Trennwände 282 zum einzelnen Abtrennen der Waren B auf solche Weise auf, daß dies den Trennwänden 21 des Warenentnahmegeräts 20 entspricht, sowie ein Gehäuse 281, welches mit mehreren Warenlagerabschnitten 285 versehen ist, die durch die Trennwände 282 matrixförmig (vier Linien x sechs Reihen) ausgebildet sind, einen ersten Verschluß (Plattenverschluß) 283a sowie einen zweiten Verschluß (diskreten Verschluß) 283b zum Öffnen und Schließen der Warenlagerabschnitte 285, und schließlich einen ersten Antriebsmechanismus 287 zum Antrieb des Plattenverschlusses 283a und einen zweiten Antriebsmechanismus 288 zum Antrieb des diskreten Verschlusses 283b. Der Plattenverschluß 283a besteht aus einer Platte, die eine Breite von im wesentlichen vier Linienabschnitten aufweist, und sich in der Linienrichtung (x-Richtung von Fig. 38) bewegen kann. Der diskrete Verschluß 283b besteht aus einer Platte, die eine Breite von im wesentlichen einem Linienabschnitt aufweist, und ist mit vier diskreten Verschlüssen versehen, die jeweils einem der Warenlagerabschnitte 285 in der Reihenrichtung (y-Richtung von Fig. 38) entsprechen, wobei sich der diskrete Verschluß 283b in der x-Richtung unabhängig bewegen kann. Weiterhin ist die Warenausstoßvorrichtung 280 an ihrem oberen Ende mit einer Führungsplatte 84 (siehe Fig. 3) versehen, die dazu ausgebildet ist, das Warenentnahmegerät 20 soweit zu führen, daß sich das Warenentnahmegerät 20 glatt der Warenausstoßvorrichtung 280 überlagern kann.
  • Das Gehäuse 281 ist aufsitzend auf einem Rechteckschienengestell 286 angeordnet. Das Gehäuse 281 ist an seiner unteren Oberfläche mit dem Plattenverschluß 283a versehen, und mit dem diskreten Verschluß 283b, die so angeordnet sind, daß sie einen Öffnungsabschnitt abblocken, der an der unteren Oberfläche des Gehäuses 281 vorgesehen ist. Weiterhin können der Plattenverschluß 283a und der diskrete Verschluß 283b einstuckig und in bezug aufeinander in der x-Richtung bewegt werden, im wesentlichen schrittweise um jeweils einen Reihenabschnitt. Daher gleitet der Plattenverschluß 283a in der x- Richtung infolge der Antriebskraft des Servomotors 287c über das Ritzel 287b, welches mit der Zahnstange 287a kämmt, die entlang einer Seite des Schienengestells 286 angeordnet ist, welches wie erwähnt an dem Gehäuse 281 befestigt ist, und durch Impulssteuerung des Servomotors 287c wird die Anhalteposition des Plattenverschlusses 283a so festgelegt, daß sie der Position eines Reihenabschnitts des Öffnungsabschnitts des Warenlagerabschnitts 285 entspricht. Andererseits kann der diskrete Verschluß 283b in der x-Richtung hin- und herbewegt werden, von der Seitenkante des Plattenverschlusses 283a aus, um eine Entfernung von im wesentlichen jeweils einem Reihenabschnitt. Der Plattenverschluß 283a ist daher auf seiner rückwärtigen Oberfläche mit einem kanalartigen Führungsgestell 288a versehen, welches in der y-Richtung angeordnet ist, und mit einem Luftzylinder 288b, der so angebracht ist, daß er senkrecht zur inneren Seitenoberfläche des Führungsrahmens 288a verläuft. Weiterhin ist der Luftzylinder 288b mit dem diskreten Verschluß 283b versehen, der auf der Spitze einer Stange des Zylinders angebracht ist. Durch Aktivierung des Luftzylinders 288b wird die Stange hin- und herbewegt, und dies führt dazu, daß der diskrete Verschluß 283b, der in ein Führungsloch 288c eindringt, welches in der externen Seitenoberfläche des Führungsrahmens 288a vorgesehen ist, einzeln und hin- und herbewegt wird.
  • Die Waren B, welche in die Warenlagerabschnitte 285 umgelagert wurden, die matrixförmig ausgebildet sind und aus vier Linien x sechs Reihen bestehen, innerhalb der Warenausstoßvorrichtung 280 gemäß dieser Ausführungsforrn (siehe Fig. 38), werden jeweils durch jeden Warenlagerabschnitt 285 zu einem gegebenen Zeitpunkt ausgestoßen und fallen auf die Rutsche 91 infolge der Bewegung des Plattenverschlusses 283a und des diskreten Verschlusses 283b zum Öffnen und Schließen des 0ffnungsabschnitts des Warenlagerabschnitts 285 in der Linienrichtung (x-Richtung). Wurden sämtliche Waren B aufeinanderfolgend aus der Warenausstoßvorrichtung 80 ausgestoßen, so wird der Verschluß 22 des Warenentnahmegeräts 20 sofort freigegeben, so daß sämtliche in dem Warenentnahmegerät 20 aufbewahrten Waren B automatisch in die Warenausstoßvorrichtung 280 umgelagert werden.
  • Wenn bei dieser Ausführungsform die Waren B automatisch der Warenausstoßvorrichtung 280 entnommen werden sollen, werden die Waren B, die in die Warenausstoßvorrichtung 280 umgelagert wurden, aufeinanderfolgend auf die nachstehend angegebene Weise entnommen. Nach Umwandlung der Gesamtanzahl der entnommenen Waren von einer Zahl zur Basis 10 in eine Zahl zur Basis 4 entsprechend einer gewünschten Anzahl der Waren B entsprechend einem Entnahmebefehl, werden der Plattenverschluß 283a und der diskrete Verschluß 283b in der Linienrichtung (x-Richtung) wie gezeigt bewegt, beispielsweise in Fig. 40, entsprechend vorgebener Ziffern in einer umgewandelten Zahl zur Basis 4, genauer gesagt entsprechend Ziffern jeder Stelle der Zahl zur Basis 4, und eine gewünschte Anzahl der Waren B wird aufeinanderfolgend herausgenommen.
  • Fig. 40 ist eine schematische Aufsicht auf Fig. 38 und zeigt, welcher Teil der Position des Plattenverschlusses 283a und des diskreten Verschlusses 283b bewegt werden, falls die Gesamtanzahl entnommener Waren B, die der Warenausstoßvorrichtung 280 entnommen wurden, sechs Stücke beträgt. Um den Öffnungsabschnitt der Warenlagerabschnitte 285 vollständig zu schließen, wenn sämtliche vier Stücke des diskreten Verschlusses 283b sich in der Position zum Schließen der Warenlagerabschnitte 285 befinden (in der Position, in welcher sämtliche diskreten Verschlüsse vorspringen), also wenn der rechte vorderste Endabschnitt der Platte des am weitesten rechts angeordneten, diskreten Verschlusses 283b sich in dem externen Winkelabschnitt des Gehäuses 81 befindet, falls ebenso die im Falle der voranstehend geschilderten Warenentnahmevorrichtung 180 die Linienrichtung (x-Richtung) für den Plattenverschluß 283a und den diskreten Verschluß 283b für die Bewegung als x-Achse definiert ist, und wenn die Richtung senkrecht hierzu, also die Reihenrichtung (y-Richtung) also y-Achse definiert ist, damit die Positionskoordinate des Verschlusses 283, welche aus dem Plattenverschluß 283a und dem diskreten Verschluß 283b besteht, der Ursprung O ist, so zeigt Fig. 40 die Koordinate (1, 2) der Position, in welche der Plattenverschluß 283a und der diskrete Verschluß 283b bewegt werden sollten.
  • Wie aus der Aufstellung in Tabelle 2 hervorgeht und in Fig. 36 gezeigt ist, wird dann, wenn sechs Stücke der Waren B aus dem Zustand entnommen werden sollen, in welchem der Verschluß 283 vollständig geschlossen ist (der Verschlußkörper 283 befindet sich in der Position (0, 0) des Ursprungs O), der Plattenverschluß 283a um einen Reihenabschnitt in der x-Achsenrichtung bewegt, und gleichzeitig werden der am weitesten rechts angeordnete, diskrete Verschluß 283b und der nächste diskrete Verschluß 283b, der dem am weitesten rechts angeordneten am nächsten liegt, also insgesamt zwei Stücke des diskreten Verschlusses 283b, auf solche Weise bewegt, daß sie geöffnet werden (der diskrete Verschluß 283b ist zurückgezogen). Hierdurch werden der Plattenverschluß 283a und zwei Stücke des diskreten Verschlusses 283b jeweils in der x-Richtung bewegt, so daß vier Stücke der Waren B entnommen werden, entsprechend einem Reihenabschnitt, und zwei Stücke der Waren B, die zu der nächsten Reihe gehören, also insgesamt sechs Stücke der Waren B. Der Verschluß 283 wird daher soweit bewegt, bis die Positionskoordinate des rechten Vorderendes der Platte des am weitesten rechts befindlichen, diskreten Verschlusses 283b zwischen dem dritten und dem vierten diskreten Verschluß 283b von rechts erreicht ist, die sich in dem vorspringenden Zustand befinden. In diesem Fall stimmen die Ziffer 12, die durch Umwandlung der Gesamtanzahl von sechs entnommenen Stücken der Waren B als Dezimalzahl in eine Zahl zur Basis 4 entsprechend der Linienzahl 4 bei dieser Ausführungsform erhalten wird, und die voranstehend erwähnte Positionskoordinate (1, 2) miteinander überein. Daher stimmt die x-Koordinate der Positionskoordinate mit einer Ziffer an einer höheren Stelle einer Zahl zur Basis 4 gegenüber, wogegen die y-Koordinate mit einer Ziffer einer niedrigeren Stelle einer Zahl zur Basis 4 übereinstimmt.
  • Falls drei weitere Stücke der Waren B entnommen werden, also falls die gesamte Anzahl entnommener Waren neun Stücke beträgt, springt zuerst der zweite diskrete Verschluß 283b von rechts vor, um den entsprechenden Warenlagerabschnitt 285 zu verschließen, und dann wird der Plattenverschluß 283a weiter um einen Reihenabschnitt bewegt, wodurch drei Stücke der Waren B entnommen werden. In diesem Fall beträgt die Positionskoordinate des rechten Vorderendes der Platte des diskreten Verschlusses 283b (2, 1), und die jeweiligen Koordinaten stimmen mit der Ziffer 21 (9 als Dezimalzahl) als Zahl zur Basis 4 überein.
  • Wird daher die Gesamtanzahl an Linien in der y-Achsenrichtung des Warenlagerabschnitts 285 in dem Gehäuse 281 durch n bezeichnet, so kann nach Umwandlung der Gesamtanzahl der Waren B, die entnommen werden sollen, in eine Zahl zur Basis n entsprechend der Gesamtlinienzahl n einfach die Position für den Verschluß 283 berechnet werden, welcher aus dem Plattenverschluß 283a und dem diskreten Verschluß 283b besteht, für eine Bewegung entsprechend der Gesamtentnahmezahl, und zwar dadurch, daß die niedrigere Stelle der Zahl zur Basis n, die umgewandelt wurde, als die y-Koordinate genommen wird, welche die Position des am weitesten rechts stehenden Endes der Platte des diskreten Verschlusses 283b angibt, die sich in dem vorspringenden Zustand befindet, und die höhere Stelle als die x-Koordinate genommen wird. Der Plattenverschluß 283a und der diskrete Verschluß 283b werden entsprechend den Ziffern jeder Stelle bewegt, die durch Berechnung erhalten wurden. Durch entsprechende Einstellung eines Impulswertes entsprechend den Abmessungen der Waren B für den Servomotor 287c, und durch Einstellung der Montageposition des Führungsrahmens 288a können die Waren B, die unterschiedliche Abmessungen aufweisen, durch eine Art des Plattenverschlusses 283a und des diskreten Verschlusses 283b entnommen werden, ohne den Plattenverschluß 283a und den diskreten Verschluß 283b auszutauschen, und ohne deren Anordnung zu ändern. Daher kann ordnungsgemäß und fehlerfrei eine gewünschte Anzahl der Waren B entnommen werden, durch Steuern der Bewegung des Platten- Verschlusses 283a und des diskreten Verschlusses 283b entsprechend der Gesamtentnahmeanzahl der Waren B, die aus einer Dezimalzahl in eine Zahl zur Basis n umgewandelt wurde, wie bei den voranstehend geschilderten Ausführungsformen
  • Bei den in den Fig. 38 bis Fig. 40 gezeigten Ausführungsformen kann, statt den vierten (den am weitesten links angeordneten) diskreten Verschluß 283b von rechts vorzusehen, eine feste Platte vorgesehen werden. Die Anzahl diskreter Verschlüsse (der zweiten Verschlüsse) 283b kann daher um ein Stück geringer sein als die Linienanzahl des Warenlagerabschnitts 285. Wenn in diesem Fall beispielsweise die Waren B, die in der vierten Linie (der am weitesten links angeordneten) von rechts aufbewahrt sind, als Einzelstücke entnommen werden sollen, so kann eine solche Konstruktion gewählt werden, daß der am weitesten rechts angeordnete, diskrete Verschluß 283b bis zum dritten diskreten Verschluß 283b von rechts zum Vorspringen gebracht werden, um die entsprechenden Warenlagerabschnitte 285 zu schließen, und dann wird der Plattenverschluß 283a um einen Reihenabschnitt bewegt, so daß also der Plattenverschluß 283a um einen Reihenabschnitt geöffnet wird, um hierdurch die Waren B einzeln aus dem geeigneten Warenlagerabschnitt 285 zu entnehmen.
  • Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 41 und Fig. 42 eine dritte Ausführungsform einer Warenentnahmevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Fig. 41 ist eine Perspektivansicht entsprechend Fig. 39 und zeigt eine Warenentnahmevorrichtung (Warenausstoßvorrichtung) 380, die sich von jener von Fig. 38 unterscheidet. Fig. 42 ist eine Perspektivansicht, welche einen zweiten Verschluß 383c und einen zugehörigen Anschlag 388g in vergrößertem Maßstab zeigt. Wie aus Fig. 41 und Fig. 42 hervorgeht, ist die Warenausstoßvorrichtung 380 mit einem zweiten Verschluß 383c versehen, der einen anderen Aufbau aufweist als jener gemäß Fig. 38. Hierbei kann sich der erste Verschluß (Plattenverschluß) 383a in der Linienrichtung (x-Richtung) bewegen, ebenso wie im Falle der Warenausstoßvorrichtung 380 von Fig. 38, und eine größere Anzahl der tastaturförmigen zweiten Verschlüsse (Tastaturverschlüsse) 383c als die Linienanzahl ist vorgesehen. Die Tastaturverschlüsse 383c sind schwenkbar auf der unteren Oberfläche des Plattenverschlusses 383a über eine Welle 383d gehaltert. Die Tastaturverschlüsse 383c werden um die Welle 383d um annähernd 90º über den Anschlag 388g verschwenkt, der auf einer Endloskette 388f angebracht ist, die in der Reihenrichtung (y-Richtung) durch einen Servomotor 388 gedreht wird, und stehen von einer Seitenkante des Plattenverschlusses 383a um eine Länge vor, die im wesentlichen einem Reihenabschnitt in der x-Richtung entspricht. Durch eine Impuissteuerung des Servomotors 388e wird der Anschlag 388g in eine vorbestimmte Position bewegt, und die Tastaturverschlüsse 383c werden um ein vorbestimmtes Ausmaß verschwenkt, um den Öffnungsabschnitt der gewünschten Warenlagerabschnitte 385 zu öffnen und zu schließen. Da die Spitze des Anschlags 388g bogenförmig ausgebildet ist, wird dann, wenn der Anschlag 388g in der durch einen Pfeil 5 in Fig. 42 bezeichneten Richtung bewegt wird, ein Stück des Tastaturverschlusses 383c, welches L-förmig ausgebildet ist, durch die Spitze des Anschlags 388g heruntergedrückt. Dies führt dazu, daß das andere Stück in der durch einen Pfeil U in Fig. 42 gezeigten Richtung angehoben wird, um die Öffnung und den Schließabschnitt des Warenlagerabschnitts 385 zu schließen. Falls der Öffnungsabschnitt des Warenlagerabschnitts 385 geöffnet werden soll, so kann der Anschlag 388g in der dem Pfeil S von Fig. 42 entgegengesetzten Richtung bewegt werden. Da mehr Tastaturverschlüsse 383c vorgesehen sind als die Linienanzahß des Warenlagerabschnitts 385 beträgt, kann der Öffnungsabschnitt des Warenlagerabschnitts 385 durch mehrere Tastaturverschlüsse 383c verschlossen werden, entsprechend den Abmessungen des Öffnungsabschnitts des Warenlagerabschnitts 385. Durch entsprechende Einstellung des Impulswertes für den Servomotor 388e entsprechend den Abmessungen der Waren B können Waren B in unterschiedlichen Abmessungen durch eine bestimmte Ausführungsform des Tastaturverschlusses 383c entnommen werden, ohne den Tastaturverschluß 383c auszutauschen, und ohne dessen Anordnung zu ändern.
  • Die in Fig. 39 und Fig. 41 gezeigten Plattenverschlüsse 283a, 383a können durch eine Kette angetrieben werden.
  • Selbstverständlich kann bei den voranstehend geschilderten, verschiedenen Ausführungsformen bei der matrixförmigen Anordnung der Warenlagerabschnitte 285, 385 jede Richtung als Linie und jede Richtung als Reihe genommen werden.
  • Eine weitere Warenentnahmevorrichtung (Warenausstoßvorrichtung) 480, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird und in Fig. 43 gezeigt ist, weist eine Warenlagervorrichtung (ein Gehäuse) 481 auf, die mit mehreren Warenlagerabschnitten 485 versehen ist, die matrixförmig angeordnet sind, ein Schließteil (Platte) 483, welches fest so angebracht ist, daß es einen Öffnungsabschnitt des Gehäuses 481 verschließt, einen Verschluß 484, der den Öffnungsabschnitt öffnen und schließen kann, der auf der Platte 483 angebracht ist, für jeden Warenlagerabschnitt 485, sowie einen Antriebsmechanismus 487 zum Antrieb des Gehäuses 481, wobei das Gehäuse 481 durch den Antriebsmechanismus 487 entlang der Platte 483 bewegt wird.
  • Daher lagert, wie in Fig. 43 gezeigt ist, die Warenausstoßvorrichtung 480 gemäß der vorliegenden Ausführungsform in sich die Waren B, die aus dem Warenentnahmegerät 20 (nicht gezeigt) umgelagert wurden, und stößt sie einzeln aus. Die Warenausstoßvorrichtung 480 ist fest auf einem oberen Abschnitt einer Rutsche 91 angebracht, die dazu ausgebildet ist, die Waren B einer spiralförmigen Rutsche 90 zuzuführen. Weiterhin weist die Warenausstoßvorrichtung 480 Trennwände 482 auf, um einzeln die Waren B auf solche Weise zu trennen, daß dies den Trennwänden 21 des Warenentnahmegeräts 20 entspricht, und weist eine Warenlagervorrichtung (Gehäuse) 481 auf, die mit mehreren Warenlagerabschnitten 485 versehen ist, die matrixförmig angeordnet sind (vier Linien x sechs Reihen) durch die Trennwände 482, ein Schließteil (Platte) 483 zum Schließen eines Öffnungsabschnitts des Gehäuses 481, einen Verschluß 484, der den Öffnungsabschnitt öffnen und schließen kann, der auf der Platte 483 angebracht ist, für jeden Warenlagerabschnitt 485, einen Antriebsmechanismus 487 zum Antrieb des Gehäuses 481, und einen Öffnungs- und Schließmechanismus 488 zum Öffnen und Schließen des Verschlusses 484. Die Platte 483 weist eine Fläche eines Abschnitts auf, welche im wesentlichen aus vier Linien x sechs Reihen besteht. Weiterhin ist der Verschluß 484 mit einer kleinen Platte versehen, deren Breite im wesentlichen einen Linienabschnitt beträgt, und ist mit vier Verschlüssen 484 versehen, entsprechend den jeweiligen Warenlagerabschnitten 485, und wird hin- und herbewegt von dem Ende in y-Richtung der Platte 483 bis zu deren Ende in x-Richtung, für jeden Verschluß 484. Weiterhin geht von einem rechteckigen Gestell 486 aus eine Führungsplatte 84 (siehe Fig. 3), die zum glatten Überlagern der Warenausstoßvorrichtung 480 auf dem Gehäuse 481 ausgebildet ist, nach oben. Das Gehäuse 481 wird auf der oberen Oberfläche der Platte 483 entlang der Platte 483 durch den Antriebsmechanismus 487 bewegt, der auf dem Gestell 486 angeordnet ist. Darüber hinaus ist die Platte 483 fest auf einem oberen Endabschnitt der Rutsche 91 über das Gestell 486 angebracht. Das Gehäuse 481 empfängt eine Antriebskraft des Servomotors 487c über eine Endloskette 487a, die auf dem Gestell 487 angebracht ist, welches fest auf der Rutsche 91 angeordnet ist, und gleitet auf der Platte 483 für eine Bewegung in x-Richtung, und die Anhalteposition des Gehäuses wird entsprechend der Position eines Reihenabschnitts des Öffnungsabschnitts des Gehäuses 481 durch Impulssteuerung des Servomotors 487c festgelegt. 487b bezeichnet ein Montagemetallstück zum Verbinden des Gehäuses 481 mit der Endloskette 487a. Andererseits kann der Verschluß 484 hin- und herbewegt werden, um eine Länge von im wesentlichen einem Reihenabschnitt in der x-Richtung von einer Seitenkante der Platte 483 aus. Daher ist die Platte 483 mit einem kanalförmigen Führungsgestell 488a versehen, welches auf der rückwärtigen Oberfläche der Platte 483 in der y-Richtung vorgesehen ist. Ein Luftzylinder 488b ist so angebracht, daß er senkrecht zur inneren Seitenoberfläche des Führungsgestells 488a verläuft. Darüber hinaus ist der Zylinder 488b an der Spitze seiner Stange mit dem erwähnten Verschluß 484 versehen. Durch Aktivierung des Luftzylinders 488b wird die Stange hin- und herbewegt, um den Verschluß 484 getrennt hin- und herzubewegen, welcher ein Führungsloch 488c durchdringt, das in der äußeren Seitenoberfläche des Führungsgestells 488a vorgesehen ist.
  • Die Waren B, die jeweils von dem Warenentnahmegerät 20 auf die Warenlagerabschnitte 485 (siehe Fig. 43) umgelagert wurden, welche matrixförmig angeordnet sind und aus vier Linien x sechs Reihen innerhalb der Warenausstoßvorrichtung 80 bestehen, durch jeden Warenlagerabschnitt 485 zu einem Zeitpunkt entsprechend der Bewegung des Gehäuses 481 und des Verschlusses 484 in der Linienrichtung (x-Richtung) ausgestoßen, und fallen auf die Rutsche 91. Wurden daraufhin sämtliche Waren B von der Warenausstoßvorrichtung 48b entnommen, so wird das Gehäuse 481 in eine Position bewegt (der rechte obere Abschnitt des Gehäuses 481 in die Position des Ursprungs O in Fig. 44), in welcher das Gehäuse 481 und das Warenentnahmegerät 20 überlagert sind, und daraufhin wird der Verschluß 22 des Warenentnahmegeräts 20 freigegeben, damit sämtliche in dem Warenentnahmegerät 20 enthaltenen Waren B automatisch in die Warenausstoßvorrichtung 480 umgelagert werden können.
  • Wenn bei dieser Ausführungsform die Waren B automatisch der Warenausstoßvorrichtung 480 entnommen werden sollen, werden die in die Warenausstoßvorrichtung 480 umgelagerten Waren B in einer gewünschten Anzahl jeweils zu einem Zeitpunkt entnommen, entsprechend einem Entnahmebefehl, durch Bewegung des Gehäuses 481 und des Verschlusses 484 in der Linienrichtung (x-Richtung).
  • Fig. 44 ist eine schematische Aufsicht auf Fig. 43 und zeigt, für welchen Abschnitt der Position das Gehäuse 481 und der Verschluß 484 bewegt werden, wenn die Gesamtanzahl zu entnehmender Waren B, die der Warenausstoßvorrichtung 480 entnommen wurden, sechs Stück beträgt. Falls sechs Stücke der Waren B entnommen werden, so wir&daher das Gehäuse 481 um einen Reihenabschnitt in eine Richtung entgegengesetzt der x-Richtung bewegt, und der am weitesten rechts angeordnete Verschluß 484 und der ihm am nächsten liegende Verschluß, also ingesamt zwei Verschlüsse 484, werden auf solche Weise bewegt, daß sie geöffnet werden (die Verschlüsse 484 werden zurückgezogen), wodurch vier Waren B entsprechend einem Reihenabschnitt und zwei Waren B der nächsten Reihe entnommen werden, also sechs Waren B insgesamt.
  • Falls drei weitere Waren B entnommen werden sollen, also wenn die Gesamtanzahl entnommener Waren neun Stücke beträgt, wird zuerst der zweite Verschluß 484 von rechts dazu veranlaßt, den entsprechenden Warenlagerabschnitt 485 durch Vorspringen zu verschließen, und dann wird das Gehäuse 481 weiter um einen Reihenabschnitt in eine Richtung entgegengesetzt der x-Richtung bewegt, wodurch drei Waren B entnommen werden entnommen werden können.
  • Bei der Warenausstoßvorrichtung 80 beispielsweise von Fig. 44 kann eine feste, kleine Platte vorgesehen sein, statt den vierten Verschluß 848 (den am weitesten links angeordneten Verschluß) von rechts vorzusehen. Der Verschluß 484 kann ein Stück weniger aufweisen, als die Linienanzahl des Warenlagerabschnitts 485 beträgt. In diesem Fall, in dem Zustand, in welchem beispielsweise die Waren B, die in der ersten bis dritten Linie von rechts gelagert waren, bereits herausgenommen wurden, falls die Waren B, die in der vierten Linie (an der Seite am weitesten links) von rechts nur in einem Stück entnommen werden, kann der am weitesten rechts befindliche Verschluß 383 bis zum dritten Verschluß von links dazu veranlaßt werden, vorzuspringen, um die entsprechenden Warenlagerabschnitte 485 zu schließen, und dann kann das Gehäuse 481 um einen Reihenabschnitt in der Richtung entgegengesetzt zur x-Richtung bewegt werden, also das Gehäuse 481 um einen Reihenabschnitt geöffnet werden, wodurch die Waren B einzeln aus dem entsprechenden Warenlagerabschnitt 485 entnommen werden.
  • Weiterhin kann der Verschluß 484 direkt auf dem Gestell 486 angebracht sein, statt auf der Platte 483 angeordnet zu sein.
  • Weiterhin kann das Gehäuse 481 durch eine Zahnstange und ein Ritzel angetrieben werden.
  • Nachstehend wird eine Ausführungsform der Warentransfervorrichtung A beschrieben, die in einem Fall verwendet wird, in welchem ein Ausstoßförderer 100 für leere Behälter an einem unteren Teil der Lagerräume C angeordnet ist.
  • Die Warentransfervorrichtung A gemäß dieser Ausführungsform ist, wie in Fig. 45 und Fig. 47 gezeigt ist, so ausgebildet, daß ein Behälter 10, in welchem die Waren B enthalten sind, aus den Lagerräumen C zum Lagern der in dem Behälter 10 enthaltenen Waren B entnommen wird, und zur Warenentnahmevorrichtung E befördert wird, und es werden nur die in dem Behälter 10 enthaltenen Waren B umgelagert. Der leere Behälter 10 wird von der Seite der Warenentnahmevorrichtung E aus erneut entnommen, und der leere Behälter 10 wird auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter ausgestoßen. Die Warentransfervorrichtung A ist zwischen den Lagerräumen C und der Warenzufuhrvorrichtung 0 angeordnet, ebenso wie im Falle der Fig. 1 und Fig. 3. Die Warenzufuhrvorrichtung D bei der vorliegenden Ausführungsform ist mit einer spiralförmigen Rutsche 90 versehen, deren Spiraiwindungen in entgegengesetzter Richtung verlaufen, verglichen mit der vorherigen Ausführungsform.
  • Die Warentransfervorrichtung A weist wie bei den voranstehend geschilderten, verschiedenen Ausführungsformen ein Warenent nahmegerät 20 auf, eine Behältertransfervorrichtung (Behälterentnahmevorrichtung) 30 zum Übertragen (Herausnehmen) eines Behälters 10 aus Lagerräumen C, eine Umkehrvorrichtung 40 mit einer Überlagerungsvorrichtung 41, die dazu ausgebildet ist, das Warenentnahmegerät 20 und den Behälter 10 einander zu überlagern, einen Bewegungstisch 42, auf welchem die Behälterentnahmevorrichtung 30 und die Umkehrvorrichtung 40 angebracht sind, und der sich zu den Lagerräumen 0 bewegen kann, einen Schlitten 50, der den Bewegungstisch 42 beweglich führt, und einen Stapelkran 60 zur vertikal beweglichen Halterung des Schlittens 50. Weiterhin bewegen sich der Bewegungstisch 42 und der Stapelkran 60 in Richtungen, die im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen, und in dem Schlitten so ist ein Durchgangsloch 51 vorgesehen, als Durchlaßkanal, um hierdurch den Behälter 10 herabfallen zu lassen und auszustoßen.
  • Weiterhin weist ein Schwerkraftflußregal 70 der Lagerräume C, wie das bereits beschriebene, Neigungsförderer in mehreren Reihen und mehreren Stufen auf, und ein geneigtes Förderende des Regals ist mit einem Entnahmeabteil 71 versehen. Weiterhin weist der Neigungsförderer auf seinem Fördererendabschnitt einen Anschlag 72 auf, so daß der zugeführte Behälter 10 infolge seines Eigengewichts den Neigungsförderer heruntergleitet. Weiterhin ist ein Ausstoßförderer 100 für leere Behälter in einem Raum vorgesehen, der in einem unteren Abschnitt des Schwerkraftflußregals 70 angeordnet ist. Der leere Behälter 10, der zur Behälterentnahmevorrichtung 30 durch die Umkehrvorrichtung 40 herausbefördert wird, die auf dem Schlitten 50 angebracht ist, fällt in das Durchgangsloch 51 durch die sich in Gegenrichtung drehende Behälterentnahmevorrichtung 30 hinein, also über einen Förderer 34 und einen gekippten Förderer 35, der nach unten gekippt ist, und fällt auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter von dem Durchgangsloch 51 über die Führungsplatten 52, 52 und die Rutsche 62, und wird dann einem stromabwärts angeordneten Bearbeitungsvorgang (nicht gezeigt) durch den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter zugeführt.
  • Wenn daher bei dieser Ausführungsform die Waren B, die in dem Warenentnahmegerät 20 enthalten sind, zur Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurden, mit Hilfe des Stapelkrans 60 und der vertikalen Hin- und Herbewegung des Schlittens 50, so wird die Umkehrvorrichtung 40 dazu veranlaßt, sich zur Position gegenüberliegend dem leeren Behälter 10 und dem Warenentnahmegerät 20 zu bewegen, und gleichzeitig wird die Entfernung der ersten Haltehand 45 der Umkehrvorrichtung 40 zu einer Position bewegt, die geringfügig breiter ist als die Breite des Warenentnahmegeräts 20, und die Entfernung der zweiten Haltehand 47 wird in eine Position bewegt, die geringfügig breiter ist als die Breite des Behälters 10. Daraufhin wird der Bewegungstisch 42 zur Seite der Warenausstoßvorrichtung 80 bewegt. Da die Umkehrvorrichtung 40 bereits an der der Warenausstoßvorrichtung 80 gegenüberliegenden Seite wartet, ist es zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich, die Umkehrvorrichtung 40 vor dem Entnehmen des leeren Behälters 10 und des Warenentnahmegerätg 20 umzudrehen. Wenn die Umkehrvorrichtung 40 dazu veranlaßt wird, sich zur Seite der Warenausstoßvorrichtung 80 vorwärts zu bewegen, um die geöffneten ersten und zweiten Haltehände 45 und 47 zur Außenseite der Eingriffsausnehmung 25 des Warenentnahmegeräts 20 bzw. zur Außenseite des Behälters 10 zu bringen, so werden wie voranstehend beschrieben die erste Haltehand 45 und die zweite Haltehand 47 geschlossen, um den leeren Behälter 10 bzw. das Warenentnahmegerät 20 zu halten. Nachdem die erste Haltehand 45 und die zweite Haltehand 47 im Uhrzeigersinn um etwa 10º in der Seitenansicht von Fig. 27 bewegt wurden, wird der Bewegungstisch 42 in Richtung auf das Schwerkraftflußregal 70 nach vorne bewegt. Nachdem die erste Haltehand 45 und die zweite Haltehand 47 in diesem Zustand im Uhrzeigersinn um weitere annähernd 1700 gedreht wurden, wird der Bewegungstisch 42 erneut zurückbewegt, zum Endabschnitt der Seite der Warenausstoßvorrichtung 80, um hierdurch das Durchgangsloch 51 erscheinen zu lassen, welches in dem Bewegungskanal des Bewegungstisches 42 vorgesehen ist, wie aus Fig. 47 hervorgeht. Nach dem Öffnen der zweiten Haltehand 47 wird der leere Behälter 10 für den Förderer 34 freigegeben und durch den Förderer 34 und den gekippten Förderer 35 zum Durchgangsloch 51 befördert, wobei diese Förderer in der Ausstoßrichtung angetrieben werden. Dann fällt der leere Behälter 10 auf die Rutsche 62, geführt durch die Führungsplatten 52, 52, und wird über die Rutsche 62 auf den Ausstoßförderer 100 für leere Behälter ausgestoßen. Wurde der leere Behälter 10 ausgestoßen, so wird die Warentransfervorrichtung A auf dieselbe Weise wie bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform aktiviert, um den Behälter 10 von dem Lagerräumen C zur Warenentnahmevorrichtung E umzulagern.
  • Wenn der Behälter 10 aus dem Scherkraftflußregal 70 entnommen werden soll, so können mehrere Behälter 10 gleichzeitig entnommen werden, und nachdem die mehreren entnommenen Behälter 10 gleichzeitig in die Warenausstoßvorrichtung 80 umgelagert wurden, können die mehreren leeren Behälter 10 gleichzeitig ausgestoßen werden.
  • Darüber hinaus kann die Rutsche 62 zum Ausstoßen des leeren Behälters 10 an der Seite des Ausstoßförderers 100 für leere Behälter vorgesehen sein. Auch kann der Ausstoßförderer 100 für leere Behälter an einem unteren Abschnitt des Durchgangsloches 51 angeordnet sein.
  • Wie voranstehend beschrieben kann bei der Warentransfervorrichtung A gemäß der vorliegenden Ausführungsform, da ein Behälter, der den Öffnungsabschnitt 11 aufweist, und die Waren B enthält, beispielsweise ein Wellpappenkarton, ein Kunststoffbehälter, und dergleichen, aus den Lagerräumen entnommen werden kann, und der leere Behälter 10, der sich immer noch an seinem Ort befindet, an welchem ihm die Waren B entnommen wurden, in dieser Position ausgestoßen werden kann, der leere Behälter 10 mit hohem Wirkungsgrad ausgestoßen werden, und kann die Gesamt-Übertragungskapazität wesentlich erhöht werden. Falls das Entnahmeabteil 70 und die Warenausstoßvorrichtung 80 nicht einander gegenüberliegen, nachdem der leere Behälter 10 entnommen wurde, so kann der leere Behälter 10 während der Bewegung des Stapelkrans 66 zum gewünschten Entnahmeabteil 70 ausgestoßen werden. Durch Bereitstellung der Führungsplatte 52 an der unteren Seite des Durchgangsloches 51 , und durch Bereitstellung der Rutsche 62 für den Stapelkran 60, kann darüber hinaus der Behälter 10 sicherer ausgestoßen werden.
  • Dadurch, daß die Anordnung der Warentransfervorrichtung A bei den voranstehend geschilderten, verschiedenen Ausführungsformen so ausgebildet wird, wie dies in den Fig. 48 bis Fig. 50 gezeigt ist, können die Waren B sicher umgelagert werden, ohne den Lagerzustand der Waren B innerhalb des Behälters 10 zu stören.
  • Wie aus Fig. 48 hervorgeht, ist daher die Warentransfervorrichtung A gemäß dieser Ausführungsform 0 ausgebildet, daß wie bei den voranstehend geschilderten verschiedenen Ausführungsformen der Behälter 10, in welchem die Waren enthalten sind, aus den Lagerräumen C entnommen wird, und dann nur die Waren B innerhalb des Behälters 10 zur Warenentnahmevorrichtung E umgelagert werden. Die Warentransfervorrichtung A gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist zwischen den Lagerräumen C und der Warenzufuhrvorrichtung D angeordnet.
  • Die Umkehrvorrichtung 40 weist einen Bewegungstisch 42 auf, der sich auf dem Schlitten 50 des Stapelkrans 60 in der Flußrichtung bewegen kann, also in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in bezug auf das Schwerkraftflußregal 70, des auf dem Schwerkraftflußregal 70 aufbewahrten Behälters, ein Gestell 43, welches auf dem Bewegungstisch 42 errichtet ist, eine Drehwelle 44, die in der Nähe des oberen Endes des Gestells 43 gehaltert ist, eine erste Haltehand, die in der Axialrichtung (nachstehend als "rechte und linke Richtung" bezeichnet) geöffnet und geschlossen wird, um das Warenentnahmegerät 20 zu haltern, ein Führungsteil 46, welches in einer Richtung von annähernd 90º im Uhrzeigersinn in bezug auf die Aufhängerichtung der ersten Haltehand 45 um die Achse der Drehwelle 44 aus einer Position herabhängt, die geringfügig zur Vorderendseite der ersten Haltehand 45 von deren Basisende aus verschoben ist, und eine zweite Haltehand, die entlang dem Führungsteil 46 nach oben und unten bewegt wird, während sie den Behälter 10 hält, und den Behälter 10 dem Warenentnahmegerät 20 überlagert, welches durch die erste Haltehand 45 gehalten wird. Hierbei bilden die erste und die zweite Haltehand 45, 47 und das Führungsteil 46 die Überlagerungsvorrichtung 41, und die Umkehrvorrichtung 40 verschwenkt einstückig die Überlagerungsvorrichtung 41 um die Drehwelle 44. Darüber hinaus sind die erste und die zweite Haltehand 45, 45 vertikal an der Drehwelle 44 über die Arme 43a, 43a angebracht, so daß sie sich zusammen mit der Drehwelle 44 drehen. Zwischen dem Paar aus den Armen 43a, 43a erstreckt sich die Schraubenwelle 48, also die Schraubenwelle 48, die an einer Seite von ihrem Zentrum aus mit einer Rechtsschraube und an ihrer anderen Seite von hier aus mit einer Linksschraube versehen ist, parallel zur Drehwelle 44, so daß die Entfernung zwischen dem Paar der Arme 43a, 43a vergrößert und verkleinert wird, infolge der Aktivierung der Schraubenwelle 48, um hierdurch das Paar der ersten Haltehände 45, 45 zu öffnen und zu schließen. Weiterhin ist die erste Haltehand 45 an ihrer Innenseite mit einem Eingriffsvorsprung 45c versehen, der zum Eingriff mit einer Eingriffsausnehmung ausgebildet ist, die in der Nähe des Basisabschnitts 24 der beiden Seiten des Öffnungsendes des Warenentnahmegeräts 20 ausgebildet ist, so daß die erste Haltehand 45 das Warenentnahmegerät 20 sicher und ohne dieses herabfallen zu lassen während des Umdrehens haltern kann. Weiterhin weist die zweite Haltehand 47 einen Behälteraufnahmetisch 47a auf, der aus einer durchlöcherten Platte zum Haltern der Bodenoberfläche des Behälters 10 in dessen im wesentlichen ebenen Form besteht, ein Paar von Halteplatten 47b, 47b, die sich in Richtung nach rechts und links oberhalb des Behälteraufnahmetisches 47a bewegen können, sowie eine Schraubenwelle 47c zum Öffnen und Schließen der Halteplatte 47b, 47b, also die Schraubenwelle 47c, die von ihrem Zentrum ausgehend an einer Seite mit einer Rechtsschraube und an der entsprechenden anderen Seite mit einer Linksschraube versehen ist, wobei die Halteplatten 47b, 47b in Richtung nach rechts und links bewegt werden, bis sie eine gewünschte Halteentfernung zum Halten des Behälters ausbilden. Wenn der Behälteraufnahmetisch 47a am Absenkpunkt angeordnet ist, wird ein Rad eines Radförderers 36 in einen Lochabschnitt des Behälteraufnahmetisches 47a eingeführt, und springt von dem Lochabschnitt aus vor. Weiterhin ist das Führungsteil 46 mit einer Schraubenwelle 46a versehen, die sich über seine Länge erstreckt. Infolge der voranstehend geschilderten Anordnung führt die Betätigung der Schraubenwelle 46a dazu, daß die zweite Haltehand 47 nach oben und unten entlang dem Führungsteil 46 bewegt wird, um so den Behälter 10 dem Warenentnahmegerät 20 zu überlagern.
  • Daher wird durch die Bewegung des Stapelkrans und die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Schlittens 50 die Umkehrvorrichtung 40 in eine gewünschte Position bewegt, und wird die Behälterentnahmevorrichtung 30 dazu veranlaßt, den Behälter 10 zu entnehmen, der in einem gewünschten Entnahmeabteil 71 gelagert ist. Wenn daher der Schlitten 50 des Stapelkrans 60 in einer gewünschten Position anhält, so wird der Bewegungstisch 42 in Vorwärtsrichtung zum Entnahmeabteil 71 bewegt, und der gekippte Förderer 35 nach oben an seiner Behälterentnahmeseite um einen Schwenkpunkt 32 verschwenkt, um einen der Behälter 10 zu entnehmen und diesen zu einer vorbestimmten Position des Radförderers 36 zu bewegen. Da der Behälteraufnahmetisch 47a vorher in der unteren Endposition angeordnet wird, befindet sich zu diesem Zeitpunkt der Behälteraufnahmetisch 47a unterhalb des geförderten Behälters 10.
  • Wenn daraufhin die zweite Haltehand 47 nach oben zur Zentrierposition entlang dem Führungsteil 46 bewegt wird, also wenn die obere Oberfläche des Behälteraufnahmetisches 47a nach oben in eine Position bewegt wird, die höher liegt als die obere Oberfläche, die durch den Radförderer 36 gebildet wird, so wird der Behälter 10, während er an seiner Bodenoberfläche in seiner im wesentlichen flachen Form gehalten wird, an seinen Seitenoberflächen zum Zentrieren durch die Halteplatten 47b, 47b gehalten, die bis zu einer vorbestimmten Entfernung mit Hilfe der Betätigung der Schraubenwelle 47c geschlossen werden. Nach dem Zentrieren wird die zweite Haltehand 47 nach oben entlang dem Führungsteil 46 bewegt, um den von ihr gehaltenen Behälter 10 bis in die Nähe des Basisabschnitts 24 des Warenentnahmegeräts 20 zu bewegen, und wird angehalten, wobei das Vorderende der Trennwände 21 von dem Basisabschnitt 24 nach unten vorspringt, und das Führungsteil 27 in den Behälter 10 eingeführt wird. Da der Behälter 10 an seiner Bodenoberfläche durch den Behälteraufnahmetisch 47a in seiner im wesentlichen ebenen Form getragen und gehaltert wird, können daher die Trennwände 21 glatt in den Öffnungsabschnitt 11 des Behälters 10 eingeführt werden, ohne den Lagerzustand der Waren B zu stören, die innerhalb des Behälters 10 gelagert sind.
  • Der Behälteraufnahmetisch 47a kann in Form von Kammzähnen ausgebildet sein, und mehrere Kettenförderer anstatt des Radförderers 36 können neben den Spalten zwischen den Kammzähnen angeordnet sein.
  • Darüber hinaus kann die Behälterentnahmevorrichtung 30 unabhängig auf dem Schlitten 50 vorgesehen sein, statt sie auf dem Bewegungstisch 42 vorzusehen, so daß sie sich unabhängig von dem Bewegungstisch 42 bewegen kann. Tabelle 1 Tabelle 2

Claims (41)

1. Verfahren zum Umlagern von Waren aus einer Warenlagervorrichtung (181, 281, 381), die mit mehreren Warenlagerabschnitten (185, 285) versehen ist, die durch Trennwände (182, 282) in einer Matrixform begrenzt werden und Schließmitteln versehen sind, die unterhalb der Warenlagervorrichtung (181, 281, 381) positioniert sind, wobei die Schließmittel bewegt werden, um nacheinander Waren aus den unterschiedlichen Reihen, die in einer y-Richtung angeordnet sind, und Spalten, die in einer y-Richtung der Matrixform angeordnet sind, freizugeben, und wobei ein Verschluß (183b, 283b, 383b) der Schließmittel bewegt wird, um dadurch die gewünschte Anzahl in den Warenlagerabschnitten in einer Reihe zu öffnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein anderer Verschluß (183a, 283, 383a) der Schließmittel in der x-Richtung bewegt wird, um dadurch die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe zu öffnen, wobei der Verschluß (183b, 283b, 383b), der die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, entlang einer Kante des anderen Verschlusses (183a, 283a, 383a) angeordnet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (183b), der die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, in der Reihenrichtung bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (183b, 283b, 383b), der die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet und der andere Verschluß, der die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe öffnet, zur gleichen Zeit bewegt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren außerdem folgende Verfahrensschritte umfaßt:
Vorsehen des anderen Verschlusses (183a, 283a, 383a) als ein Plattenverschluß und Verschieben des Plattenverschlusses in der x-Richtung.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß, der die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, parallel zu einer Seitenkante des Plattenverschlusses (183b) positioniert ist und von dieser um eine Länge im allgemeinen eines Reihenabschnittes hervorsteht, wobei der Verschluß (183a) entlang der Seitenkante des Plattenverschlusses (183b) bewegt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren außerdem folgende Verfahrensschritte umfaßt:
Vorsehen des Verschlusses (183b), der die Waren lagerabschnitte in einer Reihe öffnet als einen Raupenverschluß und Aufhängen eines freien Abschnitt des Raupenverschlußabschnitts, um dadurch die gewünschten Warenlagerabschnitte in der Reihenrichtung zu öffnen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Raupenabschnitt an einem Ende durch einen Halterungstisch (188b) gehaltert wird und daß der Halterungstisch (188b) in der Reihenrichtung bewegt wird, um dadurch die gewünschten Waren lagerabschnitte in einer Reihe zu öffnen oder zu schließen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungstisch entlang einer Führung (188a), die sich in der Reihenrichtung des Gehäuses (181) an einer unteren Seite des Plattenverschlusses (183a) erstreckt, verschoben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Halterungstisches (188b) entsprechend der Position des Warenlagerabschnittes (185) gestoppt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (283b), der den Warenlagerabschnitt in einer Reihe öffnet, mehrere diskrete Verschlüsse umfaßt, die jeweils jedem der Warenlagerabschnitte (285) in der Reihenrichtung entspricht, und daß die diskreten Verschlüsse (283b) einzeln in der x-Richtung bewegt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem den Verfahrensschritt des Hin- und Herbewegens des diskreten Verschlusses (283b) in der x-Richtung von einer Seitenkante des Plattenverschlusses (283a) um eine Länge im allgemeinen eines Reihenabschnittes umfaßt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß, der die Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, mehrere Tastaturverschlüsse (383c) umfaßt, die entlang einer Kante des Plattenverschlusses (383a) positioniert sind, wobei eine gewünschte Anzahl der Tastaturverschlüsse (383c) verschwenkt werden, um dadurch die jeweiligen Warenlagerabsohnitte (385) zu öffnen oder zu schließen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastaturverschlüsse (383c) durch einen Anschlag (383g), der auf einer Endloskette angebracht ist, verschwenkt wird, wobei der Anschlag (383g) in der Reihenrichtung gedreht wird, um dadurch die gewünschte Anzahl der Tastaturverschlüsse (383c) zu betätigen.
14. Verfahren nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastaturverschlüsse (383c) in einer L-Form ausgebildet sind und daß die Tastaturverschlüsse (383c) durch Herunterdrücken eines Schenkels der L-Form mit der Spitze des Anschlags (383c) verschwenkt werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewünschte Anzahl von Waren (B) durch Bewegen des Schließmittels entnommen wird, wobei das Verfahren die folgenden Stufen umfaßt:
Bestimmen einer Gesamtanzahl von Positionen in einer Reihe der Matrixform und einer Gesamtanzahl der Positionen in einer Spalte der Matrixform, Bestimmen der Gesamtanzahl von Positionen entsprechend zu einer Gesamtanzahl der zu entnehmenden Waren;
Umwandeln jeder der Positionen der Matrixform in eine Zahl n, wobei die Zahl n eine erste und eine zweite Stelle aufweist um die erste Stelle die X-Position in der Matrixform darstellt und die zweite Stelle die Y-Position der Matrixform darstellt;
Auswahl einer gewünschten Anzahl von zu entnehmenden Waren (B);
Umwandeln der Nummer der gewünschten Waren (B) in eine n-Nummer;
Bewegen des Verschlusses (183a, 283a, 383a), der die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe entsprechend der ersten Stelle der umgewandelten n-Nummer öffnet;
Bewegen des Verschlusses (183b, 283b, 383b), der die gewünschte Nummer der Warenlagerabschnitte in einer Reihe bezüglich der zweiten Stelle der umgewandelten n-Nummer öffnet; und
Entfernen der ausgewählten Warenanzahl durch das Bewegen der Verschlüsse.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Anzahl der Waren kleiner ist als die Gesamtanzahl der Waren in der Matrixform, wobei das Verfahren außerdem die folgenden Verfahrensschritte umfaßt:
Auswahl einer gewünschten Anzahl von zu entnehmenden Waren;
Umwandeln der zweiten gewünschten Anzahl von Waren in eine zweite n-Nummer, wobei die zweite n-Nummer auf der zuvor umgewandelten n-Nummer der ersten gewünschten Waren basiert;
Bewegen des Verschlusses (183a, 283a, 383a), der die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe öffnet bezüglich zu der ersten Stelle der zweiten umgewandelten n-Nummer;
Bewegen des Verschlusses (183b, 283b, 383b), der die gewünschte Zahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet bezüglich der zweiten Stelle der zweiten umgewandelten n-Nummer; und
Entfernen der zweiten ausgewählten Anzahl von Waren durch die Bewegung der Verschlüsse.
17. Warenfallvorrichtung (181, 281, 381), die mit mehreren Warenlagerabschnitten (185, 285) versehen sind, die durch Trennwände (182, 282) in einer Matrixform begrenzt sind, wobei Schließmittel bewegbar sind, um einzeln Waren (B) aus den verschiedenen Reihen, die in einer y-Richtung angeordnet sind und aus Spalten, die in einer x-Richtung der Matrixform angeordnet sind, freizugeben, wobei ein Verschluß (183b, 283b, 383b) der Schließmittel bewegbar ist, um dadurch die gewünschte Anzahl der Warenlagerabschnitte in einer Reihe zu öffnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließmittel einen anderen Verschluß (183a, 283a, 383a) umfassen, der in der x-Richtung bewegbar ist, um dadurch die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe zu öffnen, wobei der Verschluß (183b, 283b, 383b), der die gewünschte Anzahl der Waren lagerabschnitte in einer Reihe öffnet, entlang einer Kante des anderen Verschlusses (183a, 283a, 383a) angeordnet ist.
18. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Verschluß (183a, 283a, 383a), der die Warenlagerabschnitte entlang einer Reihe öffnet, ein Plattenverschluß ist, der in der Spaltenrichtung bewegbar ist.
19. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenverschluß (183a, 283a, 383a) eine Breite aufweist, der der Breite einer Reihe entspricht.
20. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (183b, 283b, 383b), der die Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, parallel zu einer Seitenkante des Plattenverschlusses (183a, 283a, 383a) positioniert ist und von diesem um eine Länge im allgemeinen eines Reihenabschnittes hervorsteht.
21. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (183b), der die Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, ein Raupenverschluß ist.
22. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Raupenverschluß (1 83b) an einem Ende seines Raupenabschnittes an dem Plattenverschluß (183a) befestigt ist und die andere Seite des Raupenabschnittes durch einen Halterungstisch gehalten wird, der in der Reihenrichtung bewegbar ist.
23. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungstisch mit einem Zugseil (188d), das durch einen Servomotor angetrieben wird, verbunden ist und durch dieses bewegt wird.
24. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenverschluß (183a, 283a, 383a) oder der Raupenverschluß (183b) durch eine Kette angetrieben wird.
25. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (283b), der die Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, mehrere diskrete Verschlüsse umfaßt, die jeweils jedem der Warenlagerabschnitte (285) in der Reihenrichtung entspricht und einzeln in der x-Richtung bewegbar ist.
26. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der diskrete Verschluß (283b) in der x-Richtung von einer Seitenkante des Plattenverschlusses (283a) um eine Länge im allgemeinen einer Reihe hin- und herbewegbar ist.
27. Warenfallvorrichtung nach den Ansprüchen 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß der diskrete Verschluß (283b) auf der Spitze eines Stabes befestigt ist, der durch einen Luftzylinder (288b) betätigt wird.
28. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenverschluß (283a) auf seiner rückwärtigen Fläche mit einem kanalartigen Führungsgestell (288a) versehen ist, das in der y-Richtung angeordnet ist und mit einem Führungsloch (288c) in dessen äußerer Seitenfläche versehen ist, wobei die diskreten Verschlüsse (283b) das Führungsloch (288c) durchdringen und darin einzeln hin- und herbeweglich sind.
29. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Waren lagervorrichtung auf einem rechteckigen Schienengestell (186, 286, 386) aufsitzend angeordnet ist, wobei die Schließmittel innerhalb des Schienengestells (186, 286, 386) angeordnet sind und beweglich damit verbunden sind.
30. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenverschluß (183a, 283a, 383a) beweglich mit dem Schienengestell (186, 286, 386) durch ein Ritzel (187b) verbunden ist, das mit einer Zahnstange (187a, 287a, 387a) kämmt, die entlang einer Seite des Schienengestells (186, 286, 386), das auf der Warenlagervorrichtung (181, 281, 381) befestigt ist, angeordnet ist.
31. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenverschluß durch einen Servomotor (187c, 287c, 387c), der das Ritzel (187b, 287b, 387b) betätigt, angetrieben wird.
32. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der diskreten Verschlüsse (283b) um ein Teil kleiner ist als die Spaltenzahl der Warenlagerabschnitte (285) in der Warenlagervorrichtung (281).
33. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß, der die Warenlagerabschnitte in einer Reihe öffnet, mehrere Tastaturverschlüsse (383c) umfaßt, die entlang einer Kante des Plattenverschlusses (383a) positioniert sind.
34. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturverschluß (383c) schwenkbar auf der Unterfläche des Plattenverschlusses (383a) durch eine Welle (383d) gestützt wird.
35. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 33 und 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Tastaturverschlüsse (383c) größer als die Anzahl der Spalten in der Warenlagervorrichtung (381) ist.
36. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturverschluß (383c) um die Welle (383d) um annähernd 90º schwenkbar ist.
37. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturverschluß (383c) durch einen Anschlag (388g) betätigt wird, der den Tastaturverschluß in einer ersten Position, die die jeweiligen Warenlagerabschnitte (385) schließt, hält und den Tastaturverschluß für eine Schwenkbewegung in eine zweite Position, die die jeweiligen Warenlagerabschnitte (385) öffnet, freigibt.
38. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag auf einer Endloskette (388f), die in der Reihenrichtung drehbar ist, angebracht ist.
39. Warenfallvorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Endloskette (388f) durch einen Servomotor (388) angetrieben wird.
40. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des Anschlages eine Bogenform aufweist.
41. Warenfallvorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastaturverschluß eine L-Form aufweist und daß ein Schenkel der L-Form mit der Spitze des Anschlags niedergedrückt wird, um dadurch zumindest einen Teil des entsprechenden Warenlagerabschnittes zu schließen.
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