DE69001061T2 - Schervorrichtung mit rotierendem messer. - Google Patents

Schervorrichtung mit rotierendem messer.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehtrommeltyp- Schneid- oder -Schervorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Schneiden eines kontinuierlich zugeführten bahnförmigen Gegenstands, z.B. einer Wellpappebahn, verschiedener Arten von Papierbahnen, dünnen Stahlblechs oder dergleichen, in vorbestimmte Längen. Eine solche Schneidvorrichtung ist aus der US-A-3 107 589 bekannt.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich auf eine weitere Drehdrommel(typ)schere zur Verwendung bei einer Wellpappemaschine, die eine Wellpappeherstellungsausrüstung ist, welche als Stand der Technik dafür repräsentativ ist.
  • Allgemeiner Aufbau und Funktion eines Abscherteils der bekannten Art, der in eine Wellpappemaschine eingebaut ist, sind in den Figuren 5 bis 8 dargestellt. An einem Abscherteil angeordnete Drehtrommelscheren 3, 3 sind Vorrichtungen zum Schneiden einer von einer vorhergehenden Stufe kontinuierlich zugeführten Wellpappebahn 1 nahezu unter einem rechten Winkel zur Bewegungs- oder Laufrichtung; ihr allgemeiner Aufbau ist in Fig. 8 dargestellt. Insbesondere umfaßt die Drehtrommelschere 3 nach dem Stand der Technik zwei obere und untere, drehbar angeordnete hohle Messerzylinder 4 und 5; an den Mantelflächen dieser Messerzylinder 4 und 5 sind jeweils langgestreckte Messer 6 bzw. 7 einer linearen oder wendelförmigen Gestalt nahezu parallel zu ihren Axialrichtungen befestigt. Zudem werden die oberen und unteren Messerzylinder 4 und 5 gegensinnig zueinander in Drehung versetzt, so daß die jeweiligen Messer 6 und 7 bei einer Umdrehung einmal aneinander angreifen und damit die zwischen oberen und unteren Messerzylindern 4 und 5 zugeführte Wellpappebahn 1 abgeschert werden kann. Die Messerzylinder 4 und 5, an denen die Messer (oder Klingen) 6 und 7 sicher befestigt sind, sind auf ihren jeweiligen Achsen 9 und 10 über an den gegenüberliegenden Endabschnitten der Zylinder zwischengefügte Lager 8 drehbar gelagert, wobei diese Achsen 9 und 10 über Konushülsen 11 an Rahmen 12 und 13 gehaltert sind, die an den gegenüberliegenden Enden der Breite der Vorrichtung in aufrechter Stellung vorgesehen sind.
  • Außerdem sind an den beiden Endabschnitten der oben beschriebenen Messerzylinder 4 und 5 jeweils Zahnräder 14 bzw. 15 montiert, die miteinander kämmen. Außerdem steht das untere Zahnrad 15 mit einem Zahnrad 19 in Eingriff, das an einem Vorderende einer Antriebswelle 18 sicher befestigt ist, die ihrerseits über eine Kupplung 17 mit einer Ausgangs- oder Antriebswelle einer Antriebsmaschine 16 verbunden ist. Die beschriebenen Zahnräder 14 und 15 besitzen jeweils gleiche Zähnezahl, so daß die Messerzylinder 4 und 5 in entgegengesetzten Richtungen bzw. gegensinnig unter dem Antrieb der Antriebsmaschine 16 mit gleichem Phasenwinkel in Drehung versetzt werden. In Fig. 8 sind mit der Bezugsziffer 24 Lager zur drehbaren Lagerung der Antriebswelle 18 am Rahmen 13 bezeichnet.
  • Da die Messer 6 und 7 bei der Drehtrommelschere 3 nach dem Stand der Technik an den Messerzylindern 4 bzw. 5 über nahezu ihre gesamten Längen hinweg montiert sind, ist es im Fall, daß zwei Erzeugnisbahnen 2a und 2b unterschiedlicher Längen von einer einzigen Wellpappebahn 1 hergestellt werden sollen, erforderlich, zwei Sätze von Drehtrommelscheren 3 mit dem oben beschriebenen Aufbau in zwei, oberen und unteren Ebenen vorzusehen, wobei sie normalerweise wie in den Figuren 6 bis 8 dargestellt ausgerüstet bzw. angeordnet sind.
  • Im folgenden sind die Einstellung einer laufenden Wellpappebahn und Funktionen (Steuerung zum Schneiden) der Vorrichtung beschrieben.
  • Die Figuren 5 bis 7 veranschaulichen den Fall, in welchem zwei Erzeugnisbahnen bzw. -lagen 2a und 2b unterschiedlicher Längen aus einer einzigen Wellpappebahn 1 hergestellt werden. Gemäß diesen Figuren wird eine kontinuierlich zulaufende Wellpappebahn 1 einer Kerbbearbeitung (K) durch Kerbwalzen 25 in einer Schlitz-Kerbeinheit unmittelbar vor dem Abscherteil unterworfen und danach durch Schlitzmesser 26 geschlitzt, um in zwei Bahnen 2a und 2b getrennt zu werden.
  • Die getrennte Bahn 2a an der einen Seite wird in waagerechter Richtung über eine untere Laufstrecke geführt und durch eine Drehtrommelschere 3a in der unteren Position gemäß Fig. 5 zu Längen oder Stücken 1&sub2; geschnitten. Bei der getrennten Bahn 2b an der anderen Seite ist andererseits deren Laufstrecke durch eine Sortiervorrichtung 27 aufwärts abgelenkt, und diese Bahn wird sodann durch die andere, in der oberen Ebene positionierte Drehtrommelschere 3b gemäß Fig. 5 zu Längen bzw. Stücken 1&sub1; geschnitten.
  • In den Figuren 5 und 6 sind mit den Bezugsziffern 22a und 22b Rollen vorbestimmten Durchmessers zum Messen der Laufgeschwindigkeiten der getrennten jeweiligen Bahnen 2a und 2b bezeichnet, wobei diese Rollen die Wellpappebahnen 2a bzw. 2b zusammen mit gegenüberstehenden Aufnehmerrollen 28 (zwischen sich) verspannen. Die Zahlen der Umdrehungen pro Zeiteinheit der umlaufenden Rollen 22a und 22b werden durch Drehstellungsgeber 29a und 29b detektiert und zur Antriebsmaschine 16 rückgekoppelt, wodurch Antrieb und Anhalten der Antriebsmaschine 16 so gesteuert werden, daß die Messer 6 und 7 mit einem Takt entsprechend den jeweiligen Erzeugnislängen 1&sub1; bzw. 1&sub2; zu wirken bzw. arbeiten vermögen.
  • Die auf die vorbestimmten Längen 1&sub1; und 1&sub2; geschnittenen Erzeugnisbahnen 2a und 2b werden über Transportförderer 23a bzw. 23b zur nächsten Stufe des Prozesses transportiert, wobei sie an einer die Endstufe bildenden automatischen Stapelvorrichtung als Bündel gestapelter Bahnen oder Lagen zur Außenseite abgeführt werden.
  • Derzeit werden zur Erzielung einer Verbesserung der Produktionsleistung häufig Erzeugnisbahnen 2a und 2b unterschiedlicher Längen gleichzeitig in der gleichen Wellpappemaschine hergestellt. Da jedoch die Drehtrommelschere 3 nach dem Stand der Technik auf oben beschriebene Weise ausgebildet ist und arbeitet, verbleiben im Hinblick auf die Ausgestaltung der Vorrichtung immer noch zahlreiche Mängel, wie Erhöhung der Fertigungskosten, Vergrößerung einer Installationsfläche (Volumen) und dergleichen.
  • Wie oben beschrieben, ist die am Abscherteil angeordnete Drehtrommelschere nach dem Stand der Technik mit langen Messern oder Klingen versehen, die so ausgestaltet sind, daß sie die maximale Breite einer Wellpappebahn zu schneiden vermögen, welche die Schere durchlaufen kann, wobei beispielsweise im Fall der Herstellung zweier Arten von Lagen unterschiedlicher Längen nicht nur eine Sortiervorrichtung zum Ablenken einer Laufstrecke der Lage oder Bahn nötig ist, sondern auch zwei Sätze von Schneidvorrichtungen erforderlich werden, die in zwei, oberen und unteren Ebenen anzuordnen sind. Weiterhin müssen in diesem Zusammenhang Bahntransporteinrichtungen, wie Bahnleitwalzen, Bandförderer und dergleichen sämtlich jeweils in zwei Sätzen installiert werden, was die Ursache für einen großen Anstieg des Installationsaufwands darstellte.
  • Da außerdem bei der Ablenkung der Laufstrecke der Wellpappebahn Schwierigkeiten, wie ein Bruch der Bahn, auftreten können, ist es unmöglich, konstruktionsmäßig einen extrem spitzen Biegewinkel vorzusehen, weshalb ein Abstand zwischen einem Schlitzer und einem Abscherteil groß gewählt werden muß. Daraus ergibt sich der Mangel oder Nachteil, daß sich die Installationslängen (Bodenfläche) oder ein Volumen der Vorrichtung vergrößern.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung zu schaffen, die von den oben beschriebenen Mängeln des Stands der Technik frei ist.
  • Eine spezifischere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung, bei welcher ein Installationsaufwand reduziert ist und eine Raumeinsparung erzielt werden kann.
  • Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist Gegenstand der Erfindung eine Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung, bei welcher ein kontinuierlich zulaufender bahnförmiger Gegenstand in vorbestimmte Längen geschnitten wird, indem der bahnförmige Gegenstand zwischen einem Paar von Trommeln hindurchläuft, die an ihren Mantelflächen langgestreckte Schneidmesser oder -klingen aufweisen und synchron in zueinander entgegengesetzten Richtungen rotieren, wobei die jeweiligen Trommeln in ihren Axial- oder Achsrichtungen jeweils in zwei Trommelteile unterteilt sind und die zwei, linken und rechten, Paare geteilter Trommelteile jeweils in (voneinander) unabhängiger Weise angetrieben werden.
  • Vorzugsweise ist die oben umrissene Drehtrommeltyp- Schneidvorrichtung fest auf einem bewegbaren Element befestigt, wobei das bewegbare Element zur Bewegung in der Breiten- bzw. Querrichtung der Schneidvorrichtung so eingestellt sein kann, daß es an eine geschlitzte Schlitzposition am laufenden bahnartigen Gegenstand angepaßt werden kann.
  • Wenn es erfindungsgemäß vorgesehen ist, gleichzeitig zwei Arten von Erzeugnissen unterschiedlicher Längen aus einem langgestreckten, bahnartigen Artikel oder Gegenstand, der kontinuierlich zugeführt wird, herzustellen, wird der Hauptkörper der Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung so voreingestellt, daß er auf eine Schlitzposition (Position eines geschlitzten bzw. geschnittenen Schlitzes) am bahnartigen Gegenstand ausgerichtet ist, wobei die beiden, linken und rechten, Paare von geteilten Trommelsektionen so betätigt werden, daß sie an die Längen der jeweiligen Erzeugnisse angepaßt sind. Auf dem gleichen Bahnlaufweg können sodann zwei Arten von Erzeugnissen unterschiedlicher Längen gleichzeitig hergestellt werden. Auf diese Weise können eine Vereinfachung der verschiedenen Ausrüstungen, die als Ergebnis der Anderung des Laufwegs der Bahn zugeordnet werden oder sein können, sowie eine Verkleinerung eines Installationsraums realisiert werden.
  • Die obengenannten sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen.
  • In den beigefügten Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht zur Veranschaulichung eines Betriebszustands einer Drehtrommelschere für Wellpappebahnen gemäß einer repräsentativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Anordnung,
  • Fig. 3 eine Vorderansicht dieser Anordnung,
  • Fig. 4 eine Querschnittansicht zur detaillierten Darstellung des Aufbaus der gleichen Vorrichtung, im Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 2 und in Pfeilrichtung gesehen,
  • Fig. 5 eine Draufsicht zur Veranschaulichung eines Betriebszustands einer Drehtrommelschere für Wellpappebahnen nach dem Stand der Technik,
  • Fig. 6 eine Seitenansicht der gleichen Anordnung,
  • Fig. 7 eine Vorderansicht der gleichen Anordnung und
  • Fig. 8 eine Querschnittansicht zur detaillierten Darstellung des Aufbaus der gleichen Vorrichtung längs der Linie B-B in Fig. 6 und in Richtung der Pfeile gesehen.
  • Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen einen allgemeinen Aufbau und die Funktionen eines Abscherteils bei einer Wellpappemaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der dargestellte Abscherteil ist ähnlich wie die bereits beschriebene Vorrichtung nach dem Stand der Technik, und zwar bezüglich des Punkts, daß er eine von einer vorhergehenden Stufe kontinuierlich zugeführte Wellpappebahn 1 nahezu unter einem rechten Winkel zur Laufrichtung der Bahn 1 schneidet. Ein kennzeichnendes Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Scher- oder Schneidvorrichtung eine solche Ausgestaltung aufweist, daß sie dann, wenn zwei Arten von Erzeugnisbahnen oder -lagen 2a und 2b unterschiedlicher Längen von einer durchlaufenden einzelnen Wellpappebahn 1 hergestellt werden sollen, dies zu erreichen vermag, ohne die Laufstrecke der Bahn in obere und untere Wege zu verzweigen, wie dies bei der bisher bekannten Vorrichtung der Fall ist.
  • Im folgenden ist der Aufbau im Zusammenhang mit der dargestellten Ausführungsform im einzelnen beschrieben.
  • Eine Drehtrommelschere 3 gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform ist mit zwei Sätzen von Trommelscheren 3a und 3b versehen, die, wie in Fig. 4 dargestellt, nahezu im Zentrum bzw. in der Mitte geteilt sind, wobei die jeweiligen Trommelscheren einzeln angetrieben werden können. Die jeweiligen der beiden Sätze von Drehtrommelscheren 3a und 3b umfassen Paare von oberen und unteren Hohlzylindern 4a, 5a und 4b, 5b, an deren Mantelflächen lineare oder wendelförmige Messer bzw. Klingen 6a, 7a bzw. 6b, 7b nahezu parallel zu ihren Axial- oder Achsrichtungen sicher befestigt sind. Die jeweiligen Messer 6a, 7a und 6b, 7b kommen bei der Drehung der jeweiligen oberen und unteren Hohlzylinder 4a, 5a und 4b, 5b in entgegengesetzten Richtungen zueinander (d.h. gegensinnig) miteinander in Eingriff, so daß auf diese Weise die Wellpappebahn abgeschert werden kann. Die jeweiligen hohlen Messerzylinder 4a, 5a und 4b, 5b mit den sicher daran befestigten Messern 6a, 7a und 6b, 7b sind drehbar auf zwei oberen und unteren Achsen 9 und 10 über Lager 8, 8, 8, 8 gelagert, die an den beiden Endabschnitten der jeweiligen Zylinder eingefügt sind. Die jeweiligen Achsen 9 und 10 werden über Konushülsen 11 von Rahmen 12 und 13 getragen, die in aufrechter Stellung an den gegenüberliegenden Enden der Breite der Vorrichtung vorgesehen sind.
  • Außerdem sind an den jeweiligen rahmenseitigen Endabschnitten der oben erwähnten linken und rechten Messerzylinder 4a, 4b und 5a, 5b Zahnräder 14a, 14b und 15a, 15b montiert, wobei die betreffenden oberen und unteren Zahnräder 14a, 15a und 14b, 15b miteinander in Eingriff stehen. Darüber hinaus stehen die unteren Zahnräder 15a und 15b jeweils mit Antriebszahnräder 19a, 19b in Eingriff, die an den Spitzenenden von Wellen 18 befestigt sind, welche ihrerseits über Kupplungen 17 mit den Wellen von getrennten Antriebsmaschinen 16a, 16b verbunden sind. Die erwähnten Zahnräder 14a und 15a sowie die Zahnräder 14b und 15b besitzen jeweils gleiche Zähnezahlen.
  • Die auf die oben beschriebene Weise ausgebildete Drehtrommelschere 3 ist auf einer Basis 21 installiert, die mittels einer Traversiereinrichtung, wie Laufräder 20 oder dergleichen, so bewegbar bzw. verschiebbar ist, daß sie in der Breiten- bzw. Querrichtung der durchlaufenden Wellpappebahn 1 bewegbar ist, um eine Schlitzposition einzustellen. Es ist zu beachten, daß Kerbwalzen 25 und Schlitzmesser 26, welche denen bei der bisher bekannten Trommelvorrichtung gemäß den Fig. 5 bis 8 ähnlich sind, an der Stromaufseite in der Bahnlaufrichtung der Trommelschere 3 angeordnet sind.
  • Im folgenden sind die Einstellung der durchlaufenden Wellpappebahn 1 sowie Funktionen (Steuerung für das Schneiden) beschrieben.
  • Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen den Fall einer Doppelgrößenherstellung, bei welcher zwei Arten von Erzeugnisbahnen oder -lagen 2a, 2b unterschiedlicher Längen aus einer einzigen Wellpappebahn 1 hergestellt werden. Wie in diesen Figuren dargestellt, wird eine kontinuierlich zulaufende Wellpappebahn 1, nachdem sie einer Kerbbearbeitung (K) in einer Schlitz-Kerbeinheit unterworfen worden ist, in zwei geschlitzte Bahnen unterteilt bzw. geschnitten. Die Laufgeschwindigkeit der geteilten Bahn an der einen Seiten wird mittels einer Meßrolle 22a gemessen, und sie wird durch Betätigung der Drehtrommelschere 3a unter der Steuerung durch Rückkopplung des Meßsignals in Längen oder Stücke 1&sub2; geschnitten.
  • Andererseits wird Laufgeschwindigkeit der geteilten Bahn an der anderen Seite durch eine neben der oben erwähnten Meßrolle 22a angeordnete Meßrolle 22b detektiert oder gemessen, und die Bahn wird durch Betätigung der Drehtrommelschere 3b an der anderen Seite unter der Steuerung der Rückkopplung des Meßsignals zu Längen oder Stücken 1&sub1; geschnitten. Die auf oben beschriebene Weise geschnittenen Erzeugnisbahnen 2a und 2b werden durch Transportförderer 23a und 23b zur nächsten bzw. nachgeschalteten Stufe an der Stromabseite transportiert.
  • Da die Schneidvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung auf oben beschriebene Weise ausgebildet ist und arbeitet, können dann, wenn die Position in Bahn-Querrichtung der Drehtrommelschere 3 so voreingestellt ist, daß sie an die Lage des Schneidschlitzes S an der Bahn angepaßt ist, zahlreiche Arten unterschiedlicher Erzeugnisbahnen 2a, 2b gleichzeitig hergestellt werden. Wenn weiterhin die Arbeitstakte der beiden Sätze von Trommelscheren 3a und 3b eingestellt werden, ist es selbstverständlich auch möglich, das Schneiden über die gesamte Breite der Wellpappebahnen durchzuführen.
  • Da die Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wie es sich aus der obigen genauen Beschreibung ergibt, aufbaumäßig zwei, linken und rechten, Sätzen von Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtungen äquivalent ist, die ein Paar von oberen und unteren Achsen gemeinsam benutzen und nebeneinander angeordnet sind, und wenn dabei der Schneidvorrichtung-Hauptkörper an der Schneidschlitzposition am durchlaufenden bahnartigen Gegenstand angeordnet ist und die betreffenden der beiden Paare von oberen und unteren Trommeln unabhängig voneinander entsprechend den jeweiligen Bahnlaufgeschwindigkeiten und Erzeugnislängen betrieben werden, so können auf der gleichen Bahnlaufstrecke zwei Arten von Erzeugnissen gleichzeitig hergestellt werden.
  • Als Ergebnis bietet die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile:
  • 1. Verschiedene Ausrüstungsteile, die durch eine Änderung einer Laufstrecke eines bahnartigen Gegenstands bedingt sind, können vereinfacht sein, und die Fertigungskosten für die Vorrichtung können gesenkt werden.
  • 2. Insbesondere im Fall einer Wellpappebahn werden Gegenmaßnahmen gegen ein von der Änderung einer Laufstrecke herrührendes Biegen unnötig, wobei in diesem Zusammenhang ein Abstand zwischen einer Schlitzeinheit und einem Abscherteil verkürzt sein kann. Dies bedeutet, daß eine Verkleinerung von Installationsfläche und Volumen erreicht werden kann.
  • 3. Nicht nur die Abscherteile, sondern auch die gesamte Fertigungsanlage mit den vorgeschalteten und nachgeschalteten Stufen kann kleine Abmessungen und geringes Gewicht besitzen. Die Beförderung zum Einsatzort und die Installation bzw. Aufstellung am Einsatzort werden einfach, so daß eine Senkung des diesbezüglichen Aufwands möglich wird.

Claims (3)

1. Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung, bei welcher ein kontinuierlich zulaufender bahnförmiger Gegenstand (1) in vorbestimmte Längen (1&sub1;, 1&sub2;) geschnitten wird, indem der bahnförmige Gegenstand (1) zwischen einem Paar von Trommeln (4, 5) hindurchläuft, die an ihren Mantelflächen langgestreckte Schneidmesser oder -klingen (6a, 7a, 6b, 7b) aufweisen und synchron in zueinander entgegengesetzten Richtungen rotieren, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Trommeln (4, 5) in ihren Axial- oder Achsrichtungen jeweils in zwei Trommelteile (4a, 4b, 5a, 5b) unterteilt sind und die zwei, linken und rechten, Paare geteilter Trommelteile jeweils in (voneinander) unabhängiger Weise angetrieben werden.
2. Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß miteinander kämmende Zahnräder (15a) an der Rahmenseite (12) eines Paars geteilter Trommelteile (4a, 5a) an der einen Seite und auch an der Rahmenseite (13) eines Paars geteilter Trommelteile (4b, 5b) an der anderen Seite vorgesehen sind und die Zähnezahlen der miteinander kämmenden Zahnräder jeweils identisch sind.
3. Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehtrommeltyp-Schneidvorrichtung auf einem bewegbaren Element (21) montiert ist und das bewegbare Element (21) in der Breiten- oder Querrichtung der Schneidvorrichtung bewegbar ist, so daß es an eine Schneidschlitzposition am zulaufenden bahnförmigen Gegenstand (1) anpaßbar ist.
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