DE69005285T2 - Automatischer Hornhautschaber. - Google Patents

Automatischer Hornhautschaber.

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DE69005285T2 DE69005285T DE69005285T DE69005285T2 DE 69005285 T2 DE69005285 T2 DE 69005285T2 DE 69005285 T DE69005285 T DE 69005285T DE 69005285 T DE69005285 T DE 69005285T DE 69005285 T2 DE69005285 T2 DE 69005285T2
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    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
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    • A61F9/013Instruments for compensation of ocular refraction ; Instruments for use in cornea removal, for reshaping or performing incisions in the cornea

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein medizinisches chirurgisches Gerät, vor allem eine mechanische Vorrichtung zur Ausführung von Augenchirurgie, insbesondere von Kurzsicht-Keratomileusis-In-Situ und von Weitsicht-Lamellarkeratomie.
  • Die letzten technischen Fortschritte auf diesem medizinischen Gebiet schließen die Entwicklungen über die letzten 20 Jahre auf dem Gebiet der Verfahren zur Operation an den Augen von an Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit leidenden Patienten ein. Verschiedene Verfahren und Spezialinstrumente wurden zur Durchführung von solcher Art von Chirurgie entwickelt.
  • Eine Vorrichtung wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben, ist aus der europäischen Patentanmeldung Nr. 0 303 174 bekannt, welche ein Verfahren und eine Vorrichtung zur chirurgischen Korrektur von Ametropie mittels eines Schleifers. Als Folge dieser Schleiftechnik ist das entfernte Gewebe zerstört und kann daher in Folge nicht mehr für einen chirurgischen Einsatz weiterverwendet werden.
  • Eine andere Ausführungsform einer mechanischen Vorrichtung zur Ausführung von Augenchirurgie weist ein Schneidelement zur Ausführung der Operation einer Resektion der Augenhornhaut auf. Momentan sind einige wenige dieser Vorrichtungen, bekannt als Microkeratome (MKM), auf dem Markt, und diese sind geeignet zur Ausführung von Kurzsicht-Keratomileusis-In-Situ und von Weitsicht-Lamellarkeratomie. Bei allen diesen Vorrichtungen wird das Schneidelement mittels eines Elektro- oder Turbinenmotors bewegt. Diese Bewegung ist eine Querbewegung bezüglich der Richtung des Schneideweges. Aus diesem Grund ist es notwendig, die das Messer tragende Vorrichtung zur Durchführung des Schnittes von Hand zu stoßen. Chirurgische Operationen dieser Art werden gegenwärtig auf diese Weise ausgeführt, und obwohl sie recht erfolgreich sind, beinhalten sie noch einige zu lösende Probleme.
  • Um eine einwandfreie Korrektur eines Sehdefektes zu erhalten, müssen die Dimensionen der durchzuführenden Resektion sehr genau sein. Da die Resektion von Hand ausgeführt wird, hängt die Genauigkeit der Resektion von Faktoren ab, die sehr schwierig zu kontrollieren sind, wie z.B. des durch die Hand des Chirurgen auf das Instrument und als Ergebnis auf das Auge des Patienten ausgeübten Druckes, oder der Geschwindigkeit mit der das Instrument und sein Messer gestoßen werden. Je höher die Geschwindigkeit, umso dünner wird der Schnitt, resultierend in einer Hypokorrektur, und je geringer die Geschwindigkeit, umso dicker wird die Resektion, resultierend in einer Hyperkorrektur. Da ferner die gleitenden Teile des mechanischen Instruments fein eingestellt sind, kann der durch den Chirurgen ungleichmäßig auf das Instrument ausgeübte Druck oder die diesem erteilte Geschwindigkeit ein gegenseitiges Kleben dieser Teile bewirken. Dies würde in einem ungleichmäßigen Schnitt resultieren, was Astigatismus im Auge des Patienten zur Folge hätte. Auf gleiche Weise beeinflußt ein ungleichmäßig auf das Instrument und damit auf das Auge ausgeübter Druck das Ausmaß der Resektion.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, eine automatische, mechanische Vorrichtung zu schaffen, welche fähig ist, Augenchirurgie durch Resektion unter Minimalisierung jeglicher während der Operation auf das Auge einwirkenden Druckänderungen durchzuführen und eine präzise Resektionsleistung durchzuführen, welche unbeeinflußt von der Hand des Chirurgen ist, und bei welcher kein Klemmen längs des Schneideweges erfolgt.
  • Zur Erreichung dieses Zieles ist die erfindungsgemässe mechanische Vorrichtung zur Ausführung von Augenchirurgie wie in Anspruch 1 beschrieben, ausgebildet. Die automatische, d.h. nicht von Hand bewirkte oszillierende und lineare Bewegung der Schneidmittel, beruhend auf dem bei einer konstanten Geschwindigkeit (Oszillationsfrequenz und Lineargeschwindigkeit), stellt einen genauen und kontrollierten Schneidvorgang am Auge sicher.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen eine ausführliche Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung gegeben.
  • Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen mechanischen Vorrichtung.
  • Die Figuren 2,2A und 2B zeigen eine Draufsicht, einen Längsschnitt und eine Stirnansicht des einen Endes der Übertragungswelle.
  • Die Figuren 3,3A und 3B zeigen die Stirn-, Seiten- bzw. Bodenansicht des die Ritzel tragenden Oberkörpers der Schaberkopfeinheit der erfindungsgemässen mechanischen Vorrichtung.
  • Die Figuren 2,2A und 2B zeigen eine Draufsicht, einen Längsschnitt und eine Stirnansicht des einen Endes der Übertragungswelle.
  • Die Figuren 3,3a und 3B zeigen die Stirn-, Seiten- bzw. Bodenansicht des die Ritzel tragenden Oberkörpers der Schaberkopfeinheit der erfindungsgemassen mechanischen Vorrichtung.
  • Die Figuren 4, 4A und 4B zeigen die Stirn-, und Seitenansicht bzw. den Grundriß des Messerhalters.
  • Die Figuren 5,5A und 5B zeigen die Stirn- und Seitenansicht bzw. den Grundriß des Schneidelementes oder Messers.
  • Die Figuren 6,6A und 6B zeigen die Seitenansicht, den Querschnitt und die Bodenansicht der den Ritzel tragenden Oberkörper mit dem Schlitten der Schaberkopfeinheit verbindenden Mutter.
  • Die Figuren 7,7A und 7B zeigen die Stirnansicht, den Grundriß und die Seitenansicht des Schlittens.
  • Die Figuren 8,8a und 8B zeigen die Stirnansicht, den Grundriß und die Seitenansicht derjenigen Platte, deren Dicke die Dicke der Resektion bestimmt.
  • Figur 9 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemässen Halteringsystems.
  • Die Figuren 9A, 9B, 9C, 9D, 9E, 9F, 9G, 9H und 9J zeigen die Komponententeile des in Figur 9 dargestellten Halteringsystems.
  • Figur 10 zeigt schematisch die mechanische Vorrichtung bei der Durchführung einer Hornhautresektion an einein Auge.
  • Ausführliche Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen die erfindungsgemässen mechanischen Vorrichtung beschrieben, welche in der Lage ist, zur Ausführung von Augenchirurgie des Resektionsschab-Typus, oder der Kurz und Weitsichtigschabung, verwendet zu werden.
  • Die speziell zur Ausführung von chirurgischen Augenoperationen zur Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit ausgebildete mechanische Vorrichtung 10 ist als komplette Einheit in Figur 1 dargestellt. Die Vorrichtung ist in Figur 1 so gezeichnet als wäre sie transparent um einige ihrer wesentlichen Innenteile sichtbar zu machen. Diese mechanische Vorrichtung besteht im wesentlichen aus den folgenden Hauptkomponententeile:
  • Der Motor- und Übertragungswelleneinheit 20, wobei in der Figur nur das in den Oberkörper 30 eingreifende Ende der Übertragungswelle dargestellt ist, da dieses Ende der Welle der einzige in Zusammenhang mit dieser Erfindung interessierende Teil dieser Einheit ist. Der Motor und der Rest der Welle werden nicht beschrieben, da sie bekannte Elemente des Standes der Technik darstellen und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind.
  • Einen Oberkörper 30, welcher mit Mitteln zur Übertragung von Bewegung auf das Schneidelement 50 (siehe Figuren 5,5A und 5B) versehen ist.
  • Einen Schlitten 70, mit welchem der Oberkörper 30 unbeweglich verbunden ist, und welcher seinerseits derart auf dem Haltering 90 angeordnet ist, daß er frei über diesem verschoben werden kann.
  • Eine Platte 80, welche bis zu einer vorbestimmten festen Position in diesen Schlitten 70 hinein verschoben werden kann. Diese Platte 80 bestimmt die Dicke der Resektion.
  • Eine Befestigungsmutter 60, deren Funktion es ist, den Oberkörper 30 und den Schlitten 70 unbeweglich zusammenzuhalten, wobei diese beiden Teile zusammen den Schaberkopf bilden.
  • Ein Halteringsystem 90, dessen Funktion in der gesamten Vorrichtung es ist, das Auge in der Lage zu fixieren und gleichzeitig eine fixierte Abstützung zu bilden, längs welcher der Schabkopf verschoben werden kann, um die Hornhautscheibe mit dem Messer 50 zu resezieren. Das letztere ist in Messerhalter 40 angeordnet, welcher seinerseits in den Oberkörper des Schabkopfes eingeführt ist. Dieser Haltering kann mit oder ohne Vakuum oder nur mit Druck funktionieren.
  • Nach der vorangehend allgemeinen Identifikation der Hauptteile dieser mechanischen Vorrichtung 10 erfolgt nachstehend eine ausführliche Beschreibung all dieser Teile um zu erklären, wie die Vorrichtung arbeitet und verdeutlicht dadurch den Gegenstand und den Umfang dieser Erfindung.
  • Die Figuren 2, 2A und 2B zeigen das Ende der Übertragungswelle der Motor- und Übertragungswelleneinheit 20. Am äußersten Ende des Wellenendes 28 ist ein Gewindebereich 22 vorgesehen, welcher als endloses Ritzel wirkt, und an der äußersten Spitze steht eine kleine Spindel heraus, welche parallel aber nicht konzentrisch zur Welle 28 verläuft; diese Spindel wird nachstehend als Exzenter 21 bezeichnet. Die anderen Teile der Übertragungswelle werden nicht näher beschrieben, da sie alle bekannte Teile auf dem Gebiet der flexiblen Wellen darstellen; solche Teile schließen die Hülse 29 sowie andere Komponenten ein. Dieses Wellenende 28 wird durch eine Bohrung im Gewindebereich 35 (siehe Figuren 3A und 3B) des Oberkörpers 30 (siehe Figur 1) eingeführt und weiter in diesen Körper hineinbewegt. Wenn das Wellenende 28 in seine vorbestimmte Betriebslage gelangt, wird es in seinem Gewindebereich 22 mechanisch mit einer Ritzelwelle 31 (siehe Figur 1) verbunden, welche die Richtung der Rotationsaxe bezüglich der Übertragungswelle 20 um 90º ändert. Infolge dem gegenseitigen Eingriff der beiden Gewindebereiche, d.h. dem Gewindebereich 22 auf der Übertragungswelle und dem Gewindebereich auf der Ritzelwelle 31 wird die letztere in Rotation versetzt. Der Exzenter 21 paßt in einen Vertikalschlitz, welcher sich längs dem Körper des Messerhalters 40 erstreckt. Über diesen Exzenter 21 wird dem Messerhalter 40 eine Oszillationsbewegung erteilt, da der Exzenter zusammen mit der Übertragungswelle (siehe Figur 1) dreht.
  • Der Oberkörper 30 ist in den Figuren 3, 3A und 3B detailliert dargestellt, und ist aus für die Chirurgie geeignetem rostfreien Stahl hergestellt. Dieser Oberkörper weist einen zylindrischen Gewindebereich 35 auf, welcher an seiner Unterseite gerade angeschnitten ist und eine zylindrische Bohrung aufweist, über welche das oben erwähnte Wellenende 28 eingeführt wird; und eine Ritzelwelle 31, welche in Eingriff mit dem Gewindebereich 22 auf den Wellenende 28 steht. Die Ritzelwelle 31 erstreckt sich im Oberkörper bis auf beiden einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Oberkörpers über diese hinaus und ist an jedem Ende mit einem Ritzel 32 verbunden. In jeder der beiden Seitenwände des Oberkörpers sind je zwei mit Ritzeln 33 und 34 versehene Wellen eingepreßt, wobei das Ritzel 33 in Eingriff mit dem Ritzel 32 steht und einen größeren Durchmesser aufweist, während das Ritzel 34 in Eingriff mit dem Ritzel 33 steht und seinerseits einen größeren Durchmesser aufweist. Das Verhältnis zwischen den Durchmessern des Ritzelsatzes wird entsprechend der gewünschten Messervorschubgeschwindigkeit ausgewählt. Gegen den Mittelbereich des Oberkörpers, auf dessen Unterseite, ist eine Ausnehmung 37 mit rechteckförmigem Querschnitt und abgerundeten Enden vorgesehen. Der Messerhalter 40 paßt in diese Ausnehmung 37. Auf dem geradgeschnittenen Teil des Gewindebereiches 35, gegen den Anfang des auf dem Körper vorgesehenen Gewindes, befinden sich zwei herausstehende Stifte 36, deren Funktion aus der weiter unten anhand der Beschreibung des Schlittens 70 verständlich ist.
  • Die Figuren 4,4A und 4B zeigen den Messerhalter 40, welcher die Form eines viereckförmigen Parallelepipedes mit abgerundeten Ecken aufweist, und auf einer seiner größeren Flächen mit drei horizontalen, dreieckigen, keilförmigen Schlitzen versehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der weiter oben erwähnte Vertikalschlitz angeordnet. Dies ist der Vertikalschlitz in welchen der Exzenter 21 eingeführt wird, um dem Messerhalter eine quer gerichtete Oszillationsbewegung zu erteilen. Auf der Oberseite des Messerhalters (siehe Figuren 4 und 4B) befindet sich im Mittelbereich ein wie ein umgekehrtes "C" geformter Vorsprung, mit zwei Rondellen oberhalb und unterhalb dem "C" (siehe schraffierter Bereich in Figur 4B). Die Funktion dieses Vorsprunges ist die Aufnahme des in den Figuren 5,5A und 5B dargestellten Messers. Gegen die Mitte dieses Messers zu gerichtet ist eine rechteckförmige Ausnehmung mit abgerundeten Enden vorgesehen, welche ganz genau auf den Vorsprung auf dem Messerhalter 40 paßt. Dieser Messerhalter wird danach derart in die Ausnehmung 37 im Oberkörper 30 eingeführt, daß das Messer parallel zur Unterseite des Oberkörpers 30 gehalten wird.
  • Der Oberkörper 30 wird danach mit dem in den Figuren 7, 7A und 7B dargestellten Schlitten 70 verbunden. Der Schlitten 70 weist einen geradgeschnittenen Gewindebereich 74 auf, welcher in einer Ebene liegt, die gegenüber einer durch die Schwalbenschwänze 76 verlaufenden Ebene geneigt verläuft. In dieser Ebene ist analog zur Ausnehmung 37 im Oberkörper 30 eine rechteckförmige Ausnehmung mit abgerundeten Enden vorgesehen. Der Oberkörper 30 ist mit allen seinen weiter oben beschriebenen Elementen zusammengesetzt so angeordnet, daß die geradgeschnittene Seite des Gewindebereiches 35 übereinstimmt mit der geradgeschnittenen Seite des Gewindebereiches 74 des Schlittens 70. Auf diese Weise greifen die beiden Stifte 36 am Körper 30 in die beiden im Schlitten vorgesehenen Bohrungen 78 ein, und der Messerhalter 40 stimmt derart mit der Ausnehmung 77 überein, daß das Schneidelement 50 fest gehalten wird. Danach werden die beiden Teile, der Oberkörper 30 und der Schlitten 70 zu einer einzigen Einheit miteinander verbunden, indem man die Befestigungsmutter 60 über das durch die Gewindeteile 35 und 74 gebildete Gewinde schraubt. Das Messer befindet sich auf diese Weise in der richtigen Position zur Ausführung einer Resektion, es ist ebenfalls frei für eine Querbewegung, da die Länge der im Oberkörper 30 vorgesehenen Ausnehmung 37 etwas größer ist als die Länge des Messerhalters 40.
  • Wieder mit Bezug auf die Figuren 7,7A und 7B sind oberhalb einer rechteckförmigen Ausnehmung im Körper des Schlittens 70 zwei parallel zueinander verlaufende Führungsnuten 75 vorgesehen. Die Platte 80 (siehe Figur 1) wird längs dieser Führungsnuten 75 in diese Öffnung hineingeschoben. Die Dicke der Platte bestimmt die Dicke der Resektion, so daß durch Verwendung einer Platte von entsprechender Dicke eine Resektion von vorbestimmter Tiefe ausgeführt werden kann. Aus den Figuren 8,8A und 8B ist die generelle Form der Platte 80 ersichtlich.
  • In Figur 8B ist ein Teil der Platte hervorgehoben, der eine Form wie ein rechteckförmiges Parallelepiped und zwei kreisförmige Bohrungen 82 aufweist. Diese Bohrungen dienen zur Halterung der Platte 80 in ihrer Lage im Schlitten 70, wenn die Bohrungen über die im Körper des Schlittens 70 angeordneten Kugeln 71 passen. Die Federn 72, welche durch die Schrauben 73 in ihrer Lage gehalten werden, halten diese Kugeln nach außen gedrückt.
  • Alle vorangehend beschriebenen Teile bilden die mobilen Mittel der mechanischen Vorrichtung nachdem sie zusammengesetzt sind. Diese mobilen Mittel bilden das Schneidinstrument (siehe Figur 10).
  • Der fixierte Teil oder Abstützteil der mechanischen Vorrichtung ist die Halteringeinheit 90, welche in Figur 9 dargestellt ist. Wie ersichtlich, weist sie eine kreisförmige Form auf und ist mit einer kreisförmigen, konzentrischen Öffnung 98 versehen. Wenn diese Halteringeinheit 90 auf dem Augapfel des Patienten angeordnet ist, erscheint die Hornhaut zentriert in der Öffnung 98 und schaut über diese hinaus. Die Figuren 9D, 9E und 9F zeigen einen oberen Ring 96 mit zwei parallel zueinander verlaufenden verzahnten Bahnen 91 auf diesem, welche längs der Seiten der Öffnung 93 quer über den Ring 90 verlaufen. Aus Figur 9E sind zwei V-förmige Führungsnuten 94 ersichtlich, welche parallel zu den Bahnen 91 verlaufen. Die Schwalbenschwänze 76 des Schlittens 70 (siehe Figur 7) werden derart in diese Führungsnuten 94 eingeführt, daß jeder der Bahnen 91 in Eingriff mit einem der Ritzel 34 des Oberkörpers 30 steht.
  • Wieder mit Bezug auf Figur 9 wird nachstehend die Halteringeinheit 90 beschrieben, welche drei Komponenten aufweist:
  • - Einen dünnen oberen Ring 96 mit der Öffnung 98, den Bahnen 91, den Führungsnuten 94 und zwei kleinen Bohrungen 99.
  • - Einen inneren Ring 95 mit einem Aussengewinde und zwei Stiften 92, welche in die Bohrungen 99 im oberen Ring 96 eingeführt werden. Die Innenseite des Ringes 95 ist ähnlich einem kreisringförmigen Sitz geformt, in welchem der Augapfel des Patienten eingestellt werden kann.
  • - Einen äußeren Ring 97 mit einem Innengewinde das zum Zusammenhalt der beiden vorerwähnten Ringe dient, wobei die drei zusammen die komplette Augapfel-Halteringeinheit bildet.
  • Die Vorrichtung ist auf diese Weise bereit, um seine Aufgabe bei der Resektion der Hornhaut vom Auge des Patienten zu erfüllen.
  • Nachfolgend wird die Antriebswelle angeschlossen, indem man das Wellenende 28 (Figuren 2 und 2A) durch die Bohrung 38 im Oberkörper 30 einführt bis der Exzenter 21 in den Vertikalschlitz des Messerhalters 40 eintritt und der Gewindebereich 22 des Wellenendes 28 in Eingriff mit der Ritzelwelle 31 (siehe Figuren 3,2A,4B und 1) gelangt.
  • Jetzt muß nur noch der Motor gestartet werden, um die Resektion automatisch, präzis und sicher durchzuführen. Der hohe Grad an Resektionspräzision der auf diese Weise erhalten wird stellt sicher, daß der zu behandelnde Patient die verlangte visuelle Korrektur erhält.
  • Es ist selbstverständlich, daß die vorangehende Beschreibung der Erfindung zur Erläuterung der bevorzugten Ausführungsform dient und auf keinen Fall den Schutzbereich der Erfindung einschränkt. Jeder Fachmann auf diesem Gebiet erkennt, daß es möglich ist, Modifikationen und Variationen durchzuführen ohne den Schutzumfang dieser Erfindung zu verlassen.

Claims (8)

1. Eine mechanische Vorrichtung (10) zur Ausführung von Augenchirurgie, insbesondere zur chirurgischen Korrektur von Ametropie, mit Mittel zum Halten des Augapfels (90), Bewegungmittel (40, 50, 60, 70) einschließlich Entfernungsmitteln (50) zum Entfernen von Teilen der Hornhaut des Auges und Mittel zum Antreiben der Bewegungsmittel und Übertragungsmittel, die zwischen dein Bewegungsmittel gelegen sind, um das Bewegungsmittel automatisch zu bedienen, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernungsmittel (50) Schneidemittel zum Abschneiden von Teilen der Hornhaut umfasst, und daß das Übertragungsmittel Mittel (28, 21) zur Erteilung einer querlaufenden oszillatorischen Bewegung auf das Schneidemittel (50), und Mittel (28, 22, 31-34, 91) zur Erteilung einer linearen Bewegung auf das Schneidemittel, in einer Richtung senkrecht zu der oszillatorischen Bewegung und über die Augapfelhaltemittel umfasst und daß das Antriebmittel (20) eine Übertragungswelle (28) aufweist, die sowohl auf die Mitteln (28, 21) zur Erteilung querlaufender oszillatorischer Bewegung, als auf die Mitteln (28, 22, 31-34, 91) zur Erteilung linearer Bewegung einwirken.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (28, 21) zur Erteilung einer oszillatorischen Bewegung auf das Schneidemittel (50), einen auf die Spitze des Endes der Übertragungswelle (28) versehenen Exzenter (21) umfasst, wobei das Schneidemittel (50) mit einer dem Exzenter (21) aufnehmenden, vertikalen Nute versehen ist.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidemittel (50) einen Schneideblatthalter (40) und ein Schneideblatt (50), das in dem Schneideblatthalter passt, umfasst, wobei der Schneideblatthalter die Form eines rechteckigen Parallelpiped mit abgerundeten Ecken hat und mit drei horizontalen Nuten in einem seiner breiten Flächen versehen ist, wobei die den Exzenter aufnehmenden Nute in der Fläche des Blatthalters, die der mit den drei Nuten versehenen Fläche gegenüber ist, horizontal angeordnet ist, wie mit einem in der Mitte C-förmigen Böschel, einschließlich zwei Kreisen, ein oberhalb und ein Unterhalb des C; und wobei das Schneideblatt eine im wesentlichen rechteckige Form hat und aus chirurgischem rostfreiem Stahl hergestellt ist und einer seiner längeren Seiten entlang eine Schneide hat sowie ein Loch in seiner inneren Seite, mit einer im wesentlichen rechteckigen Form, wovon die kleineren, gegenüberliegenden Seiten gekrümmt sind, wobei das Loch dem Böschel des Blatthalters vollkommen entspricht.
4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Erteilung einer linearen Bewegung auf die Schneidemittel:
eine Zahnstange (91) auf dem Augapfelhaltemittel;
ein Gewindebereich (22), der auf dem Ende einer flexibelen Übertragungswelle versehen ist und ein endloses Ritzel bildet;
eine den Gewindebereich (22) angreifenden Ritzelwelle (31), die die Richtung der Drehachse verändert; und
drei Ritzel (32, 33, 34) zur mechanischen Kupplung der Enden der Ritzelwelle (31) mit der Zahnstange (91), umfassen.
5. Eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegungsmittel einen das Übertragungsmittel (28, 21, 22, 31-34) tragenden Oberkörper (30) umfasst, wobei der Oberkörper:
einen auf der Unterseite gerade angeschnittenen zylindrischen Gewindebereich (35);
ein zylindrisches Loch durch den zylindrischen Gewindebereich, wohinein das Wellenende (28) oder, Spitze der Übertragungswelle hineingestochen ist;
einen im wesentlichen rechteckigen Raum (37), deren kürzeren Seiten gekrümmt sind; zwei Stifte (36), die aus dem gerade angeschnittenen Teil des zylindrischen Gewindebereichs herausragen, umfaßt.
wobei die Vorrichtung weiterhin einen gleitenden Schlitten (70) hat, worauf der Oberkörper (30) einschließlich des Schneidemittels angeordnet ist und der mit:
einem Gewindebereich (74) mit einem gerade angeschnittenen Teil, der in Bezug auf den Fuß des gleitenden Schlittens eine geneigte Ebene folgt;
mit einer Aussparung (77) mit einem querlaufenden Querschnitt der mit dem Raum des Oberkörpers identisch ist, wobei der Fuß des gleitenden Schlittens durch- schwalbenschwanzart-ige bahnen (76), der ganzen Länge des gleitenden Schlittens entlang gebildet wird;
mit einer rechteckigen Öffnung mit oben zwei parallelen, rechteckigen Rillen (75), die sich der Länge des gleitenden Schlittens entlang ausstrecken; und
mit zwei kleinen Löchern (78), die in dem gerade angeschnittenen Teil des Gewindebereichs (74) angeordnet sind und die die Stifte des Gewindebereichs des Oberkörpers aufnehmen, wie mit einer Mutter (60) die über das von den Gewindebereichen (35, 74) gebildete gesamte Gewinde aufgeschraubt ist, als der Oberkörper auf den gleitenden Schlitten angeordnet ist, wobei das Augapfelhaltemittel mit Rillen (94) versehen ist, um die Schwalbenschwänze (76) des gleitenden Schlittens (70) aufzunehmen,
versehen ist.
6. Eine Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Platte (80), die durch die Öffnung in dem Fuß des gleitenden Schlittens (70) und an zwei Rillen (75) entlang hineingleitet, wobei die Platte einen Böschel in der Form eines rechteckigen Parallepipeds mit zwei Löchern (82) in seinen Seitenwänden hat, die einem Befestigungsmittel in dem gleitenden Schlitten entsprechen, wobei das Befestigungsmittel aus zwei Schrauben (73), zwei Federn (72) und zwei Kugeln (71), die aus den inneren Seitenwänden der Öffnung in dem gleitenden Schlitten herausragen, besteht.
7. Eine Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wenn diese von Anspruch 4 abhängig sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelwelle (31) durch den Oberkörper (30) hindurchläuft und an jedem Ende durch gegenüberliegende Seitenwände des Oberkörpers hindurchragt, wobei jedes der zwei ersten Ritzel (32) mit jedem Ende der Ritzelwelle direkt verbunden ist, zwei zweite Ritzel (33) an den ersten Ritzeln mechanisch gekuppelt sind und zwei ersten Wellen tragen, die in den Seitenwänden gezwungen sind, und zwei dritte Ritzel (34), die mechanisch an den zweiten Ritzel und an den Zahnstangen (91) gekuppelt sind und zweite Wellen tragen, die in den Seitenwänden gezwungen sind.
8. Eine Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Augapfelhaltemittel (90) ein kreisrundes Halteringsystem umfasst, mit einem zentralen Loch (98), das konzentrisch mit der äußeren Kante des Ringes ist und das die Hornhaut des sich einer Operation unterziehenden Patienten fasst, wobei der Haltering aus einem oberen Ring (96) mit zwei verzahnten Bahnen (91) gebildet ist, die die zwei dritten Ritzel (34) des Übertragungsmittels angreifen und worauf sich, während des chirurgischen Verfahrens, das Bewegungsmittel, das Schneidemittel entlang der Hornhaut mitnehmend, bewegen wird, wobei an seiner äußeren Seite einen inneren Ring (95) angeschraubt ist und an seiner inneren Seite einen äußeren Ring (95) angeschraubt ist, um auf seiner inneren Seite auf den inneren Ring eingestellt und angeschraubt zu werden.
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