DE69012964T2 - Reifenaufbautrommel. - Google Patents

Reifenaufbautrommel.

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DE69012964T2 DE1990612964 DE69012964T DE69012964T2 DE 69012964 T2 DE69012964 T2 DE 69012964T2 DE 1990612964 DE1990612964 DE 1990612964 DE 69012964 T DE69012964 T DE 69012964T DE 69012964 T2 DE69012964 T2 DE 69012964T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Reifenaufbauvorrichtung, insbesondere eine Einzel-Stufen-Reifenaufbauvorrichtung.
  • Herkömmlicherweise hat es zwei Verfahren zum Aufbauen von Roh-Reifen, insbesondere Radialreifen gegeben. Das eine ist ein Einzel-Stufen-Verfahren. Das andere ist ein Zwei-Stufen-Verfahren.
  • Im Zwei-Stufen-Verfahren wird eine zylindrische Karkasse zuerst durch Verwendung eines Karkassenformers aufgebaut. Danach wird diese zylindrische Karkasse vom Karkassenformer abgenommen und auf eine Formtrommel übertragen. Demgemäß macht das Zwei-Stufen-Verfahren eine Transfervorrichtung notwendig, was eine Aufbauvorrichtung groß skalierter Bauweise und uneffizienten Betriebs ergibt. Zusätzlich neigen die Reifenkomponenten der Karkasse dazu, sich während der Lagerung zu verformen. Auch gibt es eine Wahrscheinlichkeit dafür, daß sich die Karkasse verformt, wenn sie zur Formtrommel übertragen wird. Infolgedessen ist der Roh-Reifen in der Gleichförmigkeit unterlegen.
  • Im herkömmlichen Einzel-Stufen-Verfahren fehlen die oben erwähnten Nachteile, welche das Zwei-Stufen-Verfahren besitzt. Jedoch ist es im herkömmlichen Einzel- Stufen-Verfahren, bei dem das Karkassenaufbauen und das toroidische Formen auf derselben Trommel ausgeführt werden, sehr schwierig, ausreichend Platz zu schaffen, um den Durchmesser des Formers auszudehnen und zusammenzuziehen. Aus diesem Grund ist der Durchmesser des herkömmlichen Formers notwendigerweise kleiner als der Wulstdurchmesser des aufgebauten Roh-Reifens, um dem geformten Roh-Reifen zu ermöglichen, vom Former abgenommen zu werden, während im Zwei-Stufen-Verfahren ein Karkassenformer mit einem Durchmesser größer als der Wulstdurchmesser eines Roh-Reifens verwendet werden kann. Demgemäß ist die Umfangskarkassenlagenanwendungslänge kleiner im Einzel-Stufen-Verfahren als im Zwei- Stufen-Verfahren, so daß das Gesamtvolumen von im Einzel-Stufen-Verfahren verwendeten Karkassenlagen geringer ist als im Zwei-Stufen-Verfahren. Infolgedessen ist es im herkömmlichen Einzel-Stufen-Verfahren notwendig gewesen, Karkassenlagen mit einer erhöhten Korddichte zu verwenden.
  • Darüber hinaus verwendet das herkömmliche Einzel-Stufen-Verfahren einen Gummiformer und einen blasen losen Former. Der Gummiformer ist flexibel im zentralen Bereich des Formers. Der blasenlose Former besitzt einen Raum im zentralen Bereich. Demgemäß ist es in diesen Formern schwierig, eine Preßrolle erfolgreich über der Reifenkarkasse im Hinblick darauf anzuwenden, eine gute Haftung zwischen den Reifenkomponenten wie Isolierungsgummi, Karkassenlagen, Wülsten, Kernreitern, Seitenwandgummi und anderen zu geben. Ein derartiger Former ist beispielsweise aus der Patentveröffentlichung DE-A-17 29 780 bekannt.
  • Im herkömmlichen Einzel-Stufen-Verfahren ist außerdem ein Metallformer vom Kammzinken-Typ verwendet worden. In diesem Typ von Former ist eine Gummiabdeckung notwendig, um die Lücken zwischen Kammzinken-Segmenten im ausgedehnten Zustand zu füllen.
  • Außerdem weist der herkömmliche Metallformer eine Anzahl von Segmenteinheiten auf, die jede ein Zentrumssegment und gegenüberliegende Seitensegmente aufweist. Dieser Formertyp hat die folgenden Probleme ergeben. Wenn die Seitensegmente näher aneinander heran bewegt werden, neigt das Zentrumselement dazu, sich von den Seitensegmenten wegzubewegen. Infolgedessen verbleibt das Zentrumssegment nicht in der Zentrumsposition des Formers, wenn sich der Former sowohl im axial ausgedehnten Zustand als auch im axial zusammengezogenen Zustand befindet. Aufgrund der Tatsache, daß das Zentrumssegment nicht im Zentrum des Formers positioniert ist, wenn die Reifenkomponenten auf den axial ausgedehnten Former aufgebracht werden, wird außerdem die toroidische Form der Karkasse im Formschritt deformiert.
  • Darüber hinaus werden im herkömmlichen Einzel-Stufen- Verfahren die Seitenwandgummiteile um die Wulstringe herum zusammen mit den Überhangabschnitten der Karkasse auf der Trommel umgeschlagen. Demgemäß neigen die Seitenwandgummiteile dazu, aus der Position herauszugleiten, was folglich die Gleichförmigkeit des Reifens beeinträchtigt.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Einzel-Stufen-Reifenaufbauvorrichtung zu schaffen, die frei von den oben erwähnten Nachteilen sowohl des Einzel-Stufen-Verfahrens als auch des Zwei-Stufen- Verfahrens ist, jedoch die Vorteile beider aufweist.
  • Demgemäß umfaßt eine Reifenaufbauvorrichtung der vorliegenden Erfindung Formermittel mit einer Mehrzahl von Segmenteinheiten, die im Kreis herum angeordnet sind und wenigstens rechte Seitensegmente und linke Seitensegmente umfassen, eine sich durch die Formermittel erstreckende innere Welle, eine äußere hohle Welle, die axial gleitbar auf der inneren Welle angebracht ist, eine Hülse, die axial gleitbar auf der inneren Welle angebracht ist, rechte Führungsmittel, die zwischen den rechten Seitensegmenten und der äußeren hohlen Welle zur Führung der Bewegung der rechten Seitensegmente in der radialen Richtung und in der axialen Richtung vorgesehen sind, linke Führungsmittel, die zwischen den linken Seitensegmenten und der Hülse zur Führung der Bewegung der linken Seitensegmente in der radialen Richtung und in der axialen Richtung vorgesehen sind, rechte Gleitermittel, die axial gleitbar auf der äußeren Welle angebracht sind, linke Gleitermittel, die axial gleitbar auf der Hülse angebracht sind, einen rechten Verbindungsmechanismus, der zwischen den rechten Führungsmitteln und den rechten Gleitermitteln zur Bewegung der rechten Seitensegmente in der radialen Richtung aufgrund einer axialen Bewegung der rechten Gleitermittel vorgesehen ist, und einen linken Verbindungsmechanismus, der zwischen den linken Führungsmitteln und den linken Gleitermitteln zur Bewegung des linken Seitensegments in der radialen Richtung mittels einer axialen Bewegung des linken Gleitermittels vorgesehen ist, wobei die äußere Welle und die Hülse, das rechte Gleitermittel und das linke Gleitermittel jeweils näher aneinander heran oder voneinander weg bewegt werden, um die Formermittel in einen axial ausgedehnten Zustand, einen radial ausgedehnten Zustand, einen axial zusammengezogenen Zustand oder einen radial zusammengezogenen Zustand zu setzen.
  • Mit der oben erwähnten Bauweise, wenn die rechten Gleitermittel und die linken Gleitermittel näher aneinander heran oder voneinander weg bewegt werden zusammen mit der äußeren Welle und der Hülse, werden die rechten und linken Seitensegmente in den axialen Bewegungen beider Gleiter folgende axialen Richtungen bewegt, so daß das Formermittel in den axial ausgedehnten Zustand und den axial zusammengezogenen Zustand gesetzt wird. Ferner, wenn die rechten und linken Gleitermittel in axialen Richtungen bewegt werden, werden die rechten und linken Seitensegmente in der radialen Richtung bewegt, so daß das Formermittel in den radial ausgedehnten Zustand und den radial zusammengezogenen Zustand gesetzt wird, insbesondere wird das Formermittel in den radial ausgedehnten Zustand, in dem der Durchmesser des Formermittels größer als der Wulstdurchmesser eines Reifens ausgeführt wird, um eine Karkassenlagenaufbringperipherie zu schaffen, und den radial zusammengezogenen Zustand gesetzt, in dem der Durchmesser des Formermittels kleiner ausgeführt wird, um dem zusammengebauten Roh-Reifen zu ermöglichen, abgenommen zu werden.
  • Die Reifenaufbauvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann außerdem Formermittel umfassen, die eine Mehrzahl von Segmenteinheiten aufweisen, die in einem Umfang angeordnet sind, wobei die Segmenteinheit ein Zentrumssegment, ein rechtes Seitensegment und ein linkes Seitensegment, rechte Bewegungsmittel zur Bewegung des rechten Seitensegments wenigstens in axialen Richtungen, linke Bewegungsmittel zur Bewegung des linken Seitensegments wenigstens in axialen Richtungen und Zentrumssegmenthaltemittel zum Halten des Zentrumssegments in einer zentralen Position der Formermittel aufweist, wobei die Zentrumssegmenthaltemittel eine axial ausgedehnte Stange, die an einem der Seitensegmentbewegungsmittel befestigt ist, einen Block, der radial bewegbar am Zentrumssegment befestigt ist und gleitbar durch die axial ausgedehnte Stange gehalten wird, ein erstes Vorspannbauteil, das auf dem Block vorgesehen ist zur Vorspannung des Zentrumssegments in einer inneren radialen Richtung, so daß das Zentrumssegment in Kontakt mit dem rechten Seitensegment und dem linken Seitensegment gelangt, und ein zweites Vorspannbauteil aufweist, das zwischen einem der Seitensegmentmittel und dem Block vorgesehen ist zur Vorspannung des Blocks auf das andere Seitensegment zu, wenn beide Seitensegmente näher aneinander heran bewegt werden.
  • Mit der oben erwähnten Bauweise, wenn beide Seitensegmente synchron näher aneinander heran bewegt werden, werden das Zentrumssegment und ein Seitensegment zusammen zum anderen Seitensegment gestoßen, und zwar aufgrund der Tatsache, daß der Block auf das andere Seitensegment zu vorgespannt ist durch das zweite Vorspannbauteil und das Zentrumssegment in der inneren radialen Richtung vorgespannt ist durch das erste Vorspannbauteil. Wenn beide Seitensegmente weiter näher aneinander heran bewegt werden, gelangt die innere Seite des anderen Seitensegments in Kontakt mit dem Block. Wenn beide Seitensegmente weiter näher aneinander heran bewegt werden, wird das eine Seitensegment zum anderen Seitensegment gegen das zweite Vorspannbauteil bewegt, bis die innere Seite des einen Seitensegments in Kontakt mit dem Block gelangt. Demgemäß verbleibt das Zentrumssegment in der Zentrumsposition des Formers, ohne sich von beiden Seitensegmenten wegzubewegen, wenn sich beide Seitensegmente in den nächsten Positionen befinden.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden aus führlichen Beschreibung und den Zeichnungen lediglich beispielhaft deutlicher werden, in welchen:
  • Figur 1 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die einen Hauptteil einer Reifenaufbauvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, wobei der Former axial und radial ausgedehnt ist;
  • Figur 2 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die den Hauptteil zeigt, wobei der Former axial zusammengezogen und radial ausgedehnt ist;
  • Figur 3 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die den Hauptteil zeigt, wobei der Former axial und radial zusammengezogen ist;
  • Figuren 4A, 4B und 4C Diagramme sind, welche Stufen zeigen, bei denen die Segmenteinheit des Formers axial zusammengezogen ist;
  • Figur 5 eine Draufsicht ist, die einen Zentrumssegmenthaltemechanismus zeigt;
  • Figur 6 eine Seitenansicht des Zentrumssegmenthaltemechanismus ist;
  • Figur 7 eine Seitenansicht ist, die den Former radial ausgedehnt und radial zusammengezogen zeigt;
  • Figur 8 eine Schnittansicht ist, die einen Antriebsmechanismus zeigt; und
  • Figuren 9A bis 9G schematische Diagramme sind, die Stufen zeigen, in welchen ein Roh-Reifen aufgebaut wird unter Verwendung der Reifenaufbauvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Die Reifenaufbauvorrichtung umfaßt einen zylindrischen Former 4, eine innere Welle 5, eine äußere Welle 6, eine zylindrische Hülse 100 und Gleiter 8.
  • Der Former 4 weist eine Mehrzahl von Segmenteinheiten 3 auf, die in einem Kreis angeordnet sind, um einen hohlen Zylinder zu bilden. Jede Segmenteinheit 3 umfaßt ein starres Zentrumssegment 1, das aus Metall, Plastik oder dergleichen besteht, und ein Paar von starren Seitensegmenten 2, die aus Metall, Plastik oder dergleichen bestehen. Die innere Welle 5 ist im Former 4 angeordnet. Die äußere Welle 6 ist in der Form eines hohlen Zylinders und axial bewegbar auf der inneren Welle 5 angebracht. Außerdem ist die Hülse 100 axial bewegbar auf der inneren Welle 5 angebracht, so daß die äußere Welle 6 und die Hülse 110 aufeinander zu und voneinander weg in der axialen Richtung bewegt werden können.
  • Die Gleiter 8 sind axial bewegbar auf der Hülse 100 bzw. der äußeren Welle 6. Jeder Gleiter 8 trägt eine Umschlagblase 10 und ein Preßvorrichtung 11, um die Umschlagblase 10 radial nach außen gegen den Wulstring zu pressen, um welchen herum Seitenendabschnitte der Karkasse umgeschlagen worden sind. Die äußere Welle 6 und die Hülse 100 tragen einen Führungsmechanismus 7 und einen Zentrumssegmenthaltemechanismus 12 zur Bewegung des Zentrumssegments 1 in der radialen Richtung nachfolgend einer radialen Bewegung der Seitensegmente 2. Die Führungsmechanismen 7 sind zwischen dem einen Seitenabschnitt des Formers 4 und der Hülse 100 und zwischen dem anderen Seitenabschnitt des Formers 4 und der anderen Welle 6 vorgesehen. Ein Verbindungsmechanismus 9 ist zwischen dem Führungsmechanismus 7 und dem Gleiter 8 zur Bewegung des Seitensegments 2 in der radialen Richtung vorgesehen. Der Verbindungsmechanismus 9 wird durch axiale Bewegung des Gleiters 8 betätigt.
  • Demgemäß kann der Former 4 ausgedehnt und zusammengezogen werden, und zwar sowohl in der axialen Richtung als auch in der radialen Richtung. Mit anderen Worten, die Schulterabschnitte 13 des Formers 4 können aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden in der axialen Richtung und der Gesamtdurchmesser des Formers 4 kann geändert werden.
  • Wie in Figur 8 gezeigt, wird die innere Welle 5 drehbar in einem Halterahmen 101 gehalten. Die Hülse 100 ist fest auf der inneren Welle 5 angebracht. Die äußere Welle 6 ist axial gleitbar auf der inneren Welle 5 angebracht. Bei 105, 106 sind Schraubenwellen zum Antreiben der Hülse 100 und der äußeren Welle 6 angedeutet. Die Schraubenwellen 105, 106 besitzen jeweils zwei Schraubenabschnitte, die entgegengesetzte Gewinderichtungen zueinander aufweisen. Die Schraubenwellen 105, 106 werden durch eine Motoreinheit 103 angetrieben. Bei 102 ist ein Antriebsmotor für die äußere Welle 6 und die innere Welle 5 angedeutet, die mit der Hülse 100 fixiert ist. Bei 104 ist eine Wulstsetzvorrichtung gezeigt, die einen Wulstring zu einem Seitenendabschnitt des Formers setzt.
  • Das Zentrumssegment 1 der Segmenteinheit 3 liegt in Form eines Bogens in einer Umfangsrichtung vor. Außerdem ist das Zentrumssegment 1 mit sich verjüngenden Seiten 14 in den gegenüberliegenden Endabschnitten ausgebildet. Das Seitensegment 2 liegt in der Form des gleichen Bogens wie das Zentrumssegment 1 vor. Demgemäß ist die Umfangslänge des aus den Seitensegmenten bestehenden Zylinders die gleiche wie diejenige des aus den Zentrumssegmenten bestehenden Zylinders. Außerdem ist das Seitensegment 2 mit einer vertikalen Seite 15 im äußeren Endabschnitt und einer horizontalen Seite 17 und einer sich verjüngenden Seite 18 im inneren Endabschnitt 16 ausgebildet. Die Seitensegmente und das Zentrumssegment besitzen derartige axiale Längen, daß sich das Zentrumssegment nicht von den Seitensegmenten weg bewegt, um nicht die Karkasse zu beschädigen, wenn sich die Seitensegmente aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
  • Wie in Figur 1 gezeigt, wenn der Former 4 in der axialen Richtung ausgedehnt wird, um sich in einen axial ausgedehnten Zustand zu setzen, gelangen die sich verjüngenden Seiten 14 des Zentrumssegments 1 in Kontakt mit den sich verjüngenden Seiten 18 der Seitensegmente 2, und die äußere Oberfläche 19 des Zentrumssegments 1 und die äußeren Oberflächen 20 der Seitensegmente 2 kommen dazu, eine kontinuierliche Oberfläche ohne jegliche Stufen zu bilden.
  • Wenn die Seitensegmente 2 näher aneinander heran bewegt werden in der Richtung des in Figur 1 gezeigten Pfeils, d.h. in der axialen Richtung, um sich in einen axial zusammengezogenen Zustand zu setzen, gelangt das Zentrumssegment 1 über die Seitensegmente 2 und überlappt sich mit diesen, wie in Figur 2 gezeigt. Die Hülse 100 ist fest an der inneren Welle 5 befestigt. Die äußere Welle 6 ist axial bewegbar auf der inneren Welle 5 angebracht, die an einem Ende durch den Halterahmen 101 gehalten wird. Die Hülse 100 und die äußere Welle 6 werden näher aneinander heran und voneinander weg bewegt, indem die Schraubenwellen 105 und 106 in der vorbestimmten Richtung mit der Motoreinheit 103 angetrieben werden.
  • Der Führungsmechanismus 7 führt die Bewegung des Seitensegments 2 in einer radialen Richtung und erlaubt dem Seitensegment 2, sich in der axialen Richtung gemäß axialen Bewegungen der äußeren Welle 6 zu bewegen. Der Führungsmechanismus 7 schließt einen fest an der Unterseite des Seitensegments 2 befestigten Block 21, einen fest an der äußeren Welle 6 befestigten Block 22 und ein zwischen dem Block 21 und dem Block 22 vorgesehenes lineares Führungsbauteil 23 ein.
  • Ein zylindrischer Mechanismus 24 weist einen fest an der äußeren Welle 6 (oder der Hülse 100) befestigten Ringkolben 25 auf. Der Zylinder 24 besitzt einen hydraulischen Durchgang 26. Der Gleiter 8 wird in der axialen Richtung bewegt, indem hydraulischer Druck einer Kammer 27, die durch die Zylinderröhre, den fixierten Ringkolben 25 und die äußere Welle 6 (oder der Hülse 100) definiert wird, zugeführt oder aus dieser abgelassen wird.
  • Darüber hinaus schließt der Gleiter 8 einen Körper 30 mit einer peripheren Wand 28 und einer inneren Wand 29 und eine äußere Wand 31 ein, die durch eine Abdeckplatte 32 definiert wird, und bildet die zylindrische Röhre des Zylindermechanismus 24. Der Gleiter 8 besitzt eine ringförmige Ausnehmung 33, die durch einen auf der peripheren Wand 28 ausgebildeten Flansch 37 definiert wird, und einen Block 34. Die Preßvorrichtung 11 ist in der ringförmigen Ausnehmung 33 vorgesehen. Die Umschlagblase 10 ist am Gleiter befestigt, wobei ihr innerer Endabschnitt 10a zwischen den Blöcken 34, 35 und ihr äußerer Endabschnitt 10b zwischen dem Flansch 37 und einem Block 36 gehalten wird.
  • Die Preßvorrichtung 11 weist einen elastischen Ring 38 und eine Mehrzahl von Preßbauteilen 39 auf, die auf dem elastischen Ring 38 angeordnet sind. Der elastische Ring 38 ist radial ausgedehnt, um dem Preßbauteil 39 zu erlauben, die Blase 10 in die Richtung des in Figur 1 gezeigten Pfeils zu drücken. In Figur 1 ist die durch die Preßvorrichtung 11 gedrückte Blase 10 durch Phantomlinien dargestellt. Das Preßbauteil 39 wird davon abgehalten, sich in einer Richtung radial nach außen zu bewegen, und zwar durch einen Vorsprung 40, der auf einem äußeren Abschnitt des Flansches 37 ausgebildet ist, und einen Vorsprung 41, der auf dem Preßbauteil 39 ausgebildet ist. Außerdem ist das Preßbauteil 39 mit einem Vorsprung 42 ausgebildet, der in Kontakt mit dem Block 34 gebracht ist. Bei S ist eine Feder angedeutet, die das Preßbauteil 39 in eine innere radiale Richtung drängt.
  • Der Verbindungsmechanismus 9 verbindet den Gleiter 8 mit dem Führungsmechanismus 7. Ein Ende 9a des Verbindungsmechanismus 9 ist schwenkbar am Gleiter 8 befestigt. Das andere Ende 9b des Verbindungsmechanismus 9 ist schwenkbar am Block 21 des Führungsmechanismus 7 befestigt. Insbesondere sind beide Enden 9a und 9b des Verbindungsmechanismus 9 mit Löchern 43 und 44 ausgebildet. Ein auf dem Gleiter 8 vorgesehener Zapfen 45 ist in das Loch 43 eingesetzt. Ein auf dem Block 21 vorgesehener Zapfen 46 ist in das Loch 44 eingesetzt. Bei 47 bzw. 48 sind auf den Zapfen 45 bzw. 46 angebrachte Hülsen angedeutet.
  • Wenn der Gleiter 8 axial bewegt wird, wird demgemäß ein Zapfenpunkt 0a auf dem Ende 9a des Verbindungsmechanismus 9 in einer axialen Richtung und ein weiterer Zapfenpunkt 0b auf dem Ende 9b des Verbindungsmechanismus in einer radialen Richtung bewegt. Infolgedessen wird der Block 21 in einer radialen Richtung bewegt, so daß das Seitensegment 2 in einer radialen Richtung bewegt wird.
  • Wie in Figur 7 gezeigt, sind die Segmenteinheiten 3 in zwei Typen A und B bezüglich Umfangslängen gruppiert, wobei insbesondere Typ A eine lange Umfangslänge und Typ B eine kurze Umfangslänge aufweist. Segmenteinheiten vom Typ A und Segmenteinheiten vom Typ B sind abwechselnd in der Umfangsrichtung angeordnet. Ein Verbindungsmechanismus 9 für Segmenteinheiten vom Typ A besitzt ein längeres Verbindungsbauteil als der Verbindungsmechanismus 9 für Segmenteinheiten vom Typ B, so daß, wenn der Former 4 in der radialen Richtung zusammengezogen wird, sich die Segmenteinheiten vom Typ A in Positionen radial außerhalb der Positionen der Segmenteinheiten vom Typ B bewegen.
  • Wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt, schließt der Zentrumssegmenthaltemechanismus 12 einen an der Unterseite des Zentrumssegments 1 befestigten Block 50, auf dem Block 50 angebrachte Federn 49 zum Stoßen des zentralen Segments 1 radial nach innen, und Federn 51 zum Stoßen des Blocks 50 in der Richtung des Pfeils ein. Insbesondere ist der Block 50 mit einem Paar von Vorsprüngen 52 ausgebildet. Die Vorsprünge 52 besitzen jeweils Löcher 60, durch welche zwei horizontale Stangen 53 jeweils eingesetzt sind. Ein Ende 53a der horizontalen Stange 53 wird durch den Block 21 gehalten. Die Vorsprünge 52 sind jeweils axial gleitbar auf den Stangen 53. Die Federn 51 sind auf den jeweiligen Stangen 53 zwischen dem Block 21 und den Vorsprüngen 52 vorgesehen.
  • Der Block 55 ist am Zentrumssegment 1 mit einer Schraube 65 befestigt. Der Block 50 besitzt einen Körper 64, der mit zwei Löchern 61 ausgebildet ist. Zwei Schäfte 54 sind durch die jeweiligen Löcher 61 geführt und in den Block 55 hineingeschraubt. Die Federn 49 sind auf den jeweiligen Schäften 54 angebracht. Demgemäß wird dem Blockkörper 50 erlaubt, sich in der radialen Richtung bezüglich des Zentrumssegments 1 zu bewegen, jedoch nicht erlaubt, sich in der axialen Richtung zu bewegen. Das Zentrumssegment wird radial nach innen gezogen und gelangt in Kontakt mit den Seitensegmenten von außen.
  • Der Betrieb der Reifenaufbauvorrichtung wird nun beschrieben.
  • Indem die äußere Welle 6 und die Hülse 100 näher aneinander heran bewegt werden, wird der Former 4 vom in Figur 1 gezeigten axial ausgedehnten Zustand, wo die jeweiligen äußeren Oberflächen 19, 20 des Zentrumssegments 1 und die Seitensegmente 2 eine kontinuierliche Oberfläche bilden, in den in Figur 2 gezeigten axial zusammengezogenen Zustand gewechselt, wo die Hülse 100 und die äußere Welle 6 näher aneinander heran bewegt sind. Infolgedessen kommen beide Gleiter 8 näher aneinander heran. In der ersten Stufe dieses Zusammenziehbetriebs befinden sich das Zentrumssegment 1 und die Seitensegmente 2 der Segmenteinheit 3 in dem in Figur 4A gezeigten Zustand. Wenn die Seitensegmente näher aneinander heran kommen, wird der Block 50 des Zentrumssegmenthaltemechanismus 12 in die Richtung der Pfeile X und Y gestoßen. Infolgedessen gelangt, wie in Figur 4B gezeigt, das linke Seitensegment 2 unter ein Ende 62 des Zentrumssegments 1, wobei es sich auf das rechte Seitensegment 2 zu bewegt, während es unter das Zentrumssegment 1 gleitet. Während dies vonstatten geht, bewegt sich das Zentrumssegment 1 nach oben. Jedoch folgt der Block 50 der Aufwärtsbewegung des Zentrumssegments 1, da der Block 50 in der radialen Richtung bewegbar ist.
  • Nachdem die innere Endseite 16 des linken Seitensegments 20 in Kontakt mit dem Block 50 gelangt ist, wie in Figur 4C gezeigt, stößt das linke Seitensegment 2 das Zentrumssegment 1 in die Richtung des Pfeils X' gegen die stoßende Kraft der Federn 51, so daß der andere Endabschnitt 63 des Zentrumssegments 1 sich über das rechte Seitensegment 2 bewegt.
  • Wenn beide Seitensegmente 2 weiter näher aneinander heran bewegt werden, wird das Zentrumssegment 1 in der Richtung des Pfeils X' zusammen mit dem linken Seitensegment 2 bewegt, während das rechte Seitensegment 2 auf das linke Seitensegment 2 zu bewegt wird, während es unter das Zentrumssegment 1 gleitet. Infolgedessen wird die axiale Länge des Formers 4 von L, gezeigt in Figur 1, nach L' geändert, gezeigt in Figur 2, und in sowohl dem axial zusammengezogenen Zustand als auch dem axial ausgedehnten Zustand (Länge L und L') wird das Zentrumssegment 7 näherungsweise im Zentrum des Formers gehalten.
  • Wenn die Gleiter 8 voneinander weg bewegt werden, werden die Seitensegmente 2 der Segmenteinheiten 3 radial nach innen bewegt. Infolgedessen wechselt der Former 4 in einen in Figur 3 gezeigten radial zusammengezogenen Zustand. Mit anderen Worten, der Durchmesser des Formers 4 wird verringert.
  • Diese Reifenaufbauvorrichtung wird verwendet, um einen Roh-Reifen wie folgt aufzubauen. Wie in Figur 9A gezeigt, wird der Former 4 zuerst in den axial ausgedehnten Zustand mit einer axial langen Länge und den radial ausgedehnten Zustand gesetzt, das heißt, den in Figur 1 gezeigten Zustand. In diesem Zustand ist der Durchmesser FD des Formers größer als der Wulstdurchmesser BD des Reifens. Auf den Former 4 werden Karkassenlagen 109 aufgebracht, um eine zylindrische Karkasse 58 zu bilden.
  • Die gegenüberliegenden Endabschnitte der Karkasse 58, mit anderen Worten, Abschnitte, die nach außen von den Endseiten 15 der Seitensegmente 2 überhängen, werden durch eine bekannte Nach-Unten-Umlegefingervorrichtung 110, wie in Figur 9B gezeigt, nach unten umgelegt. Anschließend wird, wie in Figur 9C gezeigt, jeder der Kernreiter aufweisenden Wulstringe 57 auf die Endseite 15 des Seitensegments 2 durch die Nach-Unten-Umlege-Karkasse durch die Wulstsetzvorrichtung 104 gesetzt. Danach werden die gegenüberliegenden Endabschnitte der Karkasse 58 um den Wulstring 57 herum umgeschlagen, indem Luft oder ein anderes Fluid in die Umschlagblasen 10 hinein zugeführt wird, um sie zu veranlassen, sich auszudehnen.
  • Danach wird das Fluid aus den Blasen 10 herausgezogen. Ein Paar von Seitenwänden 107 wird auf die Karkasse 58 aufgebracht, um die umgeschlagenen Abschnitte, wie in Figur 9E gezeigt, abzudecken. Anschließend werden die Preßbauteile 39 der Preßvorrichtung 11 radial ausgedehnt, um die Wulstabschnitte, wie in Figur 9F gezeigt, festzuhalten.
  • Mit festgehaltenen Wulstabschnitten werden die Hülse 100 und die äußere Welle 6 näher aneinander heran bewegt. Zur gleichen Zeit wird Luft oder ein anderes Fluid in die zylindrische Karkasse 58 hinein zugeführt, so daß sie in eine toroidische Form ausgedehnt wird, bis der obere Abschnitt der Karkasse 58 mit einer Breaker-Laufflächen-Anordnung 108 vereinigt ist. Die Breaker-Laufflächen-Anordnung 108 ist in einer axialen Zwischenposition des Formers 4 und der umgebenden Karkasse 58 angeordnet.
  • Schließlich werden, wie in Figur 3 gezeigt, die Gleiter 8 voneinander wegbewegt, um den Durchmesser des Formers 4 zu reduzieren. Der toroidisch geformte Roh-Reifen wird vom Former 4 abgenommen.
  • Aus der obigen Beschreibung ist zu erkennen, daß die Reifenaufbauvorrichtung die folgenden Vorteile besitzt:
  • 1. Wenn Reifenkomponenten auf den Former aufgebracht werden, um eine zylindrische Karkasse zu formen, kann der Former sowohl in der radialen Richtung als auch der axialen Richtung ausgedehnt werden, was es möglich macht, einen größeren Formerdurchmesser als den Wulstdurchmesser des aufzubauenden Reifens zu schaffen. Obwohl die Reifenaufbauvorrichtung ein Einzel-Stufen-Verfahren einsetzt, macht es demgemäß die Reifenaufbauvorrichtung möglich, Karkassenlagen zu verwenden, deren Lagenkordspezifikation normalerweise diejenige ist, die beim Zwei-Stufen-Reifenaufbauen verwendet wird. Infolgedessen kann eine erhöhte Produktivität und verbesserte Betriebsfähigkeit erhalten werden.
  • 2. Wenn ein Roh-Reifen aufgebaut wird, kann der Durchmesser des Formers kleiner als der Wulstdurchmesser des aufgebauten Roh-Reifens ausgeführt werden, so daß der Roh-Reifen vom Former sehr einfach abgenommen werden kann.
  • 3. Da der Formerdurchmesser, auf den die Reifenkomponenten aufgebracht werden, größer als derjenige des herkömmlichen Einzel-Stufen-Formers ist, ist die Expansionsrate von Karkassenlagen, wenn sie toroidisch geformt sind, kleiner.
  • 4. Die Reifenaufbauvorrichtung kann einen starren und ebenen peripheren Aufbringoberflächenabschnitt schaffen, um einen richtigen Preßbetrieb ohne die Verwendung eines Gummiabdeckrings oder dergleichen zu gewährleisten. Demgemäß können Isolierungsgummi, Karkassenlagen, Wulstringe, Seitenwandgummiteile und dergleichen auf befriedigende Weise aneinander angehaftet werden.
  • 5. Die Reifenaufbauvorrichtung setzt ein Einzel-Stufen-Verfahren ein und hat daher den Vorteil, daß Reifen hoher Gleichförmigkeit hergestellt werden.
  • 6. Die Reifenaufbauvorrichtung benötigt weniger Installationsplatz und eine kleinere Anzahl von Bedienern, was eine höhere Produktivität sicherstellt.
  • 7. Die Reifenaufbauvorrichtung ist mit der Wulstpreßvorrichtung versehen. Demgemäß kann die Umschlagblase fest an den Wulst gepreßt werden und das Karkassenausdehnungsfluid davon abgehalten werden, aus der Karkasse zu entweichen, wenn die Karkasse in die toroidische Form geformt wird.
  • 8. Wulstringe können an die vertikalen Endseiten der Seitensegmente des Formers gesetzt werden.
  • 9. Das Zentrumssegment steht nicht von den Seitensegmenten vor, wenn die Seitensegmente näher aneinander heran bewegt werden. Das Zentrumssegment verbleibt näherungsweise an der Zentrumsposition des Formers, und zwar sowohl im axial ausgedehnten Zustand als auch dem axial zusammengezogenen Zustand (die Formerlänge L und L'). Wenn Reifenkomponenten aufgebracht werden, bleibt das Zentrumssegment in der Zentrumsposition. Mit anderen Worten, die Zentrierung ist sichergestellt. Demgemäß tritt keine Deformation der toroidischen Gestalt der Karkassenlage beim Formungsschritt auf. Außerdem können die aufgebrachten Reifenkomponenten gepreßt werden, um das Anhaften sicherzustellen. Des weiteren kann eine Reifenkomponentenaufbringperipherie, die keine Lücke besitzt, geschaffen werden, ohne eine Gummiabdekkung zu verwenden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig beispielhaft anhand der begleitenden Zeichnungen beschrieben worden ist, sind selbstverständlich verschiedene Änderungen und Modifizierungen den Fachleuten ersichtlich. Daher sollten sie, es sei denn, daß andernfalls derartige Änderungen und Modifizierungen voin Umfang der Erfindung abweichen, als darin eingeschlossen ausgelegt werden.

Claims (7)

1. Eine Reifenaufbauvorrichtung, die mit Formermitteln versehen ist, die eine Mehrzahl von um einen Kreis herum angeordnete Segmenteinheiten (3) und rechte Seitensegmente (2) und linke Seitensegmente (2) einschließen, ist gekennzeichnet durch eine sich durch die Formermittel erstreckende innere Welle (5), eine axial gleitbar auf der inneren Welle (5) angebrachte äußere hohle Welle (6), eine axial gleitbar auf der inneren Welle (5) angebrachte Hülse (100), rechte Führungsmittel (7), die zwischen den rechten Seitensegmenten (2) und der äußeren hohlen Welle (6) vorgesehen sind zur Führung der Bewegung der rechten Seitensegmente in der radialen Richtung und in der axialen Richtung, linke Führungsmittel (7), die zwischen den linken Seitensegmenten (2) und der Hülse (100) vorgesehen sind zur Führung der Bewegung der linken Seitensegmente (2) in der radialen Richtung und in der axialen Richtung, axial gleitbar auf der äußeren Welle (6) angebrachte rechte Gleitermittel (8), axial gleitbar auf der Hülse (100) angebrachte linke Gleitermittel (8), einen rechten Verbindungsmechanismus (9), der zwischen den rechten Führungsmitteln (7) und den rechten Gleitermitteln (8) vorgesehen ist zur Bewegung der rechten Seitensegmente (2) in der radialen Richtung aufgrund einer axialen Bewegung der rechten Gleitermittel (8), und einen linken Verbindungsmechanismus (9), der zwischen den linken Führungsmitteln (7) und den linken Gleitermitteln (8) vorgesehen ist zur Bewegung des linken Seitensegments (2) in der radialen Richtung mittels einer axialen Bewegung der linken Gleitermittel (8), wobei die äußere Welle (6) und die Hülse (100), die rechten Gleitermittel (8) und die linken Gleitermittel (8) jeweils näher aneinander heran oder voneinander weg bewegt werden, um die Formermittel in einen axial ausgedehnten Zustand, einen radial ausgedehnten Zustand, einen axial zusammengezogenen Zustand oder einen radial zusammengezogenen Zustand zu setzen.
2. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rechten und linken Gleitermittel (8) eine ausdehnbare Blase (10) zum Umschlagen eines Seitenendabschnitts einer Karkasse um einen Wulstring (57) herum einschließen.
3. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechten und linken Gleitermittel (8) ferner Preßmittel (39) einschließen, die die Blase (10) an den Wulstring (57) pressen, um welchen herum der Seitenendabschnitt der Karkasse umgeschlagen worden ist.
4. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rechten Segmente (2) ein rechtes Ende mit einer Seite (15) senkrecht zur Achse der inneren Welle (5) und die linken Segmente (2) ein linkes Ende mit einer Seite (15) senkrecht zur Achse der inneren Welle (5) einschließen.
5. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmenteinheit (3) ferner ein Zentrumssegment (1) aufweist, welches ferner Zentrumssegmenthaltemittel (12) zum Halten des Zentrumssegments (1) in einem zentralen Abschnitt der Formermittel umfaßt.
6. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrumssegmenthaltemittel (12) einschließt rechte Bewegungsmittel zur Bewegung des rechten Seitensegments (2) wenigstens in der axialen Richtung, linke Bewegungsmittel zur Bewegung des linksseitigen (2) Segments wenigstens in der axialen Richtung, eine sich axial erstreckende Stange (53), die an einem der Seitensegmentbewegungsmittel befestigt ist, einen Block (50), der radial bewegbar am Zentrumssegment (1) befestigt ist und gleitbar durch die sich axial erstreckende Stange (53) gehalten wird, ein erstes Vorspannbauteil, das auf dem Block vorgesehen ist zur Vorspannung des Zentrumssegments (1) in einer inneren radialen Richtung, so daß das Zentrumssegment (1) in Kontakt mit dem rechten Seitensegment (2) und dem linken Seitensegment (2) gelangt, und ein zweites Vorspannbauteil, das zwischen einem der Seitensegmentbewegungsmittel und dem Block (50) vorgesehen ist zur Vorspannung des Blocks (50) auf das andere Seitensegment (2) zu, wenn beide Seitensegmente (2) näher aneinander heran bewegt werden.
7. Eine Reifenaufbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmenteinheit (3) ein Zentrumssegment (1) und Zentrumssegmenthaltemittel (12) zum Halten des Zentrumssegments (1) in einer zentralen Position der Formermittel aufweist, wobei die Zentrumssegmenthaltemittel (12) eine sich axial erstreckende Stange (53), die an einem der Seitensegmentbewegungsmittel befestigt ist, einen Block (50), der radial bewegbar am Zentrumssegment (1) befestigt ist und gleitbar durch die sich axial erstreckende Stange (53) gehalten wird, ein erstes Vorspannbauteil, das auf dem Block (50) vorgesehen ist zur Vorspannung des Zentrumssegments (1) in einer inneren radialen Richtung, so daß das Zentrumssegment (1) in Kontakt mit dem rechten Seitensegment (2) und dem linken Seitensegment (2) gelangt, und ein zweites Vorspannbauteil einschließt, das zwischen einem der Seitensegmentbewegungsmittel und dem Block (50) vorgesehen ist zur Vorspannung des Blocks (50) auf das andere Seitensegment (2) zu, wenn beide Seitensegmente (2) näher aneinander heran bewegt werden.
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