DE69029143T2 - Dokumenthalter - Google Patents
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- DE69029143T2 DE69029143T2 DE69029143T DE69029143T DE69029143T2 DE 69029143 T2 DE69029143 T2 DE 69029143T2 DE 69029143 T DE69029143 T DE 69029143T DE 69029143 T DE69029143 T DE 69029143T DE 69029143 T2 DE69029143 T2 DE 69029143T2
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Aufnehmen von Dokumenten derart, daß ein Entnehmen und Wiedereinlegen der Dokumente aus dem Dokumentenhalter durch Anwendung einer elektrischen Schaltung sowie durch Kontakte erfaßt wird, die im Aufnehmer eingebaut sind. Gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel bezieht sich die Erfindung auf den Schutz gegen Verlust von Kreditkarten unter Anwendung einer derart ausgestatteten Dokumentenmappe.
- Heutzutage sind die gebräuchlichsten Aufnehmer von Dokumenten Aktenschränke, Aktentaschen, Akten, Börsen und Dokumentenmappen. Diese Aufnehmer dienen einer geordneten Speicherung und einem physischen Schutz von Dokumenten und bieten ein unterschiedliches Maß an Aufnahmevermögen, Tragbarkeit und Sicherheit. Bei diesen Aufnehmern kommt es jedoch häufig vor, daß der Benutzer vergißt, die Dokumente nach Gebrauch in den Aufnehmer zurückzuführen. Demzufolge, besonders bezüglich Kredit- und Banktransaktionen sowie Personalausweisen, werden die Dokumente am Ort der Benutzung zurückgelassen, wo sie besonders dem Verlust, Diebstahl oder Mißbrauch ausgesetzt sind.
- Es wurden zuvor zahlreiche Versuche unternommen, dieses Problem zu lösen. Insbesondere offenbart US-PS 3 959 789 einen Kreditkarten- Tragbehälter, der Kontakte beinhaltet, die an den Innenflächen von Unterteilern befestigt sind und die dazu dienen, die Kreditkarte zu halten und die Abwesenheit einer Karte zu erfassen. Die mit einer solchen Konstruktion verbunden Probleme bestehen jedoch darin, daß der Behälter voluminös ist und einen einzigen externen Federclip aufweist, um die Mehrzahl von Paaren von Unterteilerkontakten zusammenzudrücken Die Anwendung eines einzigen Federclips führt dazu, daß der Kontaktdruck über eine zu große Fläche verteilt wird, was die Empfindlichkeit der Vorrichtung verringert und für eine zuverlässige Erfassung zu stark absenkt.
- US-PS 4 480 250 beschreibt einen Kreditkartenträger, bei welchem eine Reihe von Clipschaltern eine Überbrückung bilden zwischen dem Scharnier eines Paares von Umschlagklappen zu gemeinsamen Leiterstreifen; auf jeder Seite der Klappe ist ein Streifen angeordnet. Wenn die Kante einer Karte nicht zwischen den zugeordneten Clipschalterkontakten gehalten wird und die Klappen derart umgeschlagen sind, daß sie übereinander liegen, so wird durch das Schließen eines Magnetnäherungsschalters an den Außenkanten einer jeden Klappe ein Alarm ausgelöst. Bei dieser Konstruktion gibt es jedoch damit Probleme, daß das kantenweise Kartenhalter-Layout bezüglich des pro Karte benötigten Raumes und der Fläche unbequem ist. Außerdem ist keine Möglichkeit vorgesehen, die Karten zwischen den Clipschalterkontakten in ihre Positionen zu bringen, noch sie am Herausfallen aus ihren Positionen zu hindern. Außerdem ist der magnetische Näherungsschalter zerbrechlich, ungenau und läßt sich schwierig zur Ausrichtung bringen, wenn der Aufnehmer flexibel ist. Auch kann der Magnetschalter den Magnetcodestreifen, der den meisten modernen Kreditund Bankkarten eigen ist, beschädigen.
- US-PS 4 652 965 beschreibt einen Kreditkartenaufnehmer, aufgebaut aus teilweise transparenten Taschen mit leitenden Streifen und/oder scheibenförmigen Magnetkontakten, die an den Innenflächen der Taschen gegenüberliegend befestigt sind. Die Streifen oder Kontakte erfassen das Herausnehmen von Kreditkarten und aktivieren elektrisch ein Alarmsystem, umfassend eine Batterie, einen Summer und ein Zeitschaltwerk. Gemäß einer Ausführungsform sind in doppelwandigen Taschen Blattfedern angeordnet, um die Wände und die daran befestigten Kontakte zusammenzudrücken. Bei einer weiteren beschriebenen Ausführungform sind die Taschen in Buchform oder in Akkordionform angeordnet. Bei dieser Vorrichtung besteht jedoch ein Problem darin, daß die Anwendung magnetischer Kontakte magnetische Kartencodes beschädigen, die an Kredit- oder Bankkarten vorgesehen sind. Außerdem können die Blattfedern zwischen den Taschenlagen ein Auftragen der Taschen zur Folge haben, und können ohne zuverlässige Verankerung oder Unterstützung keine genügende Kraft für einen zuverlässigen Sensorkontaktd ruck und eine zuverlässige Sensorfunktion aufgebracht wird.
- US-PS 4 692 745 beschreibt einen Aufnehmer für Kreditkarten mit einer Alarmschaltung, ausgelöst durch Entnehmen einer Karte aus einem Behälter und anschließendes Schließen des Aufnehmers. Um einen Stromfluß zur Alarmschaltung dann zu verhindern, wenn ein Halter sich in offener Position befindet, wird ein lichtempfindlicher Schalter verwendet. Jeder Satz von Kartenkontakten ist an einer getrennten Konsole befestigt, was den Aufnehmer voluminös macht. Es sind verschiedene Situationen denkbar, bei welchen der Aufnehmer nicht vollständig geschlossen und der Lichtsensor belichtet wird, wenn eine Karte fehlt, so daß kein Alarm gegeben ist, was in einem Ausfall der beabsichtigten Funktion der Vorrichtung und zu einem Verlust der Karte führt.
- US-PS 4 719 453 beschreibt einen Dokumentenmappe mit einem Alarm, der auf eine Weise ähnlich wie in US-PS 4 692 745 auslösbar ist. Der Kartensensor umfaßt eine Mehrzahl von Clipschaltern, die derart angeordnet sind, daß sie parallel an einer Kartenplatte miteinander verbunden werden können.
- US-PS 4 721 948 beschreibt eine Dokumentenmappe mit einem Kreditkartenaufnehmer, der einen flachen flexiblen Mag netstreifen benutzt, auf welchem zwei flache parallele Leiter isoliert befestigt sind. Sich gegenseitig anziehende leitende Eisenchips sind an der Innenseite der fernen Taschenwände einander gegenüberliegend derart befestigt, daß die näher gelegenen Taschenwände, die über den Leitern liegen, Öffnungen aufweisen, um es den Chips zu ermöglichen, bei Entnahme einer Kreditkarte magnetisch mit den Leitern in Kontakt zu gelangen. Der Chip überbrückt die Leiter und schließt die Alarmschaltung. Die Sensorfunktion hängt voll und ganz von der magnetischen Anziehung der Eisenchips an den Magnetstreifen ab. Probleme gibt es damit, daß der an den Karten vorgesehene Magnetcode aufgrund der Magnetisierung beschädigt wird. Das Eisenchipmaterial unterliegt außerdem der Oxidation und einer demgemäß niedrigen Leitfähigkeit.
- AU-B-46568/85 beschreibt einen Sicherheitsaufnehmer für eine Kreditkarte mit einer Alarmeinrichtung, die die Abwesenheit von Karten von Clipschalterausgestatteten Behältern erfaßt. Jeder Behälter weist ein separates und konstruktiv unabhängiges Paar von Clipschalterkontakten auf. Die in diesem Dokument offenbaren elektrischen Schaltungen beinhalten zusätzlich zu Behältersensoren in Reihe geschaltete Timer mit einem in der Hand zu haltenden Druckschalter, der dahingehend arbeitet, daß er die Schaltungsfunktion unterdrückt, wie auch einen Aufnehmer-Verschlußsensor. Ein Problem besteht bei dieser Vorrichtung darin, daß die Kontakte gemäß der Beschreibung derart angeordnet sind, daß alle Paare einander überlappen, so daß der sich daraus ergebende Aufnehmer voluminös und schwierig zusammenzubauen ist. Außerdem muß der Benutzer die Karten sorgfältig zwischen die ausgesetzten Clipschalter-Blattenden einführen, da eine passive Führung der Karte zwischen den Clipschalterkontakten nicht vorgesehen ist.
- Als Beispiel eines vorbekannten Kartenaufnehmers entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 wird auf US-A-4 674 628 Bezug genommen.
- Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen Dokumentenaufnehmer anzugeben.
- Gemäß einem Gedanken der vorliegenden Erfindung wird ein Dokumentenaufnehmer vorgesehen, umfassend:
- eine Mehrzahl von Behältern, deren jeder dazu dient, ein Dokument aufzunehmen und aufzubewahren;
- einen Sensor, der einem jeden Behälter zugeordnet ist, um die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Dokumentes zu erfassen;
- eine elektronische Schaltung, die auf den Sensor anspricht und die von einer Stromversorgung bei Erfassen des Entnehmens eines Dokumentes aus irgend einem der Behälter beaufschlagt wird;
- dadurch gekennzeichnet, daß der Dokumentenaufnehmer weiterhin lösbare Befestigungsmittel umfaßt, um den Dokumentenaufnehmer an einer Tasche derart zu befestigen, daß die Behälter zugänglich sind, um Dokumente in die Behälter einführen und aus diesen entnehmen zu können, ohne daß es notwendig ist, den Dokumentenaufnehmer aus der genannten Tasche zu nehmen, um hierdurch die Brauchbarkeit der Tasche zu verbessern.
- Das lösbare Befestigungsmittel kann die Gestalt eines Federclip haben oder alternativ eines Haken- und Ösen-Gewebes.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Dokumentenhater weiterhin:
- einen Detektor der dem Befestigungsmittel zugeordnet ist und der derart arbeitet, daß er das Entfernen des genannten Dokumentenaufnehmers aus dem genannten anderen Objekt erfaßt; und
- eine Alarmschaltung, die auf den Detektor anspricht und die von der Stromversorgung dann beaufschlagt wird, wenn der genannte Aufnehmer von dem genannten anderen Objekt entfernt wird.
- Der Dokumentenaufnehmer umfaßt vorzugsweise ebenfalls:
- eine nicht-hörbare Alarmvorrichtung, die bei Beaufschlagung der elektronischen Schaltung ein nicht-hörbares Signal liefert;
- eine hörbare Alarmvorrichtung, die ein hörbares Signal abgibt;
- einen Zeitverzögerungschalter, der mit der hörbaren Alarmeinrichtung in Verbindung steht und derart arbeitet, daß er die hörbare Alarmvorrichtung dann an die Stromversorgung anschließt, wenn eine vorgegebene Zeitspanne ab Beaufschlagung der elektronischen Schaltung verstrichen ist; und
- einen Schalter, der mit dem Zeitverzögerungsschalter in Verbindung steht und der manuell betätigbar ist, um den Zeitverzögerungsschalter zurückzustellen und um damit die hörbare Alarmvorrichtung daran zu hindern, einen Schall abzugeben.
- Der Dokumentenaufnehmer kann ferner umfassen: Mittel zum Umgehen des Zeitverzögerungsschalters und zum Beaufschlagen der hörbaren und der nicht-hörbaren Alarmvorrichtung bei Entfernen des Aufnehmers aus der Tasche.
- Der genannte Detektor kann die Gestalt eines Paares elektrischer Kontakte haben.
- Bei der oben beschrieben Ausführungsform kann jede Betätigung des genannten Schalters die Zählung auf null zurückstellen; die Zählung wird dann wiederaufgenommen, wenn der genannte Schalter zurückgestellt und anschließend freigegeben wird.
- So kann beispielsweise die Einstellung derart vorgenommen werden, daß ein vorgegebener Wert innerhalb jener Zeitspanne erreicht wird, die für eine typische Kreditkarten-Transaktion benötigt wird.
- Der Sensor hat vorzugsweise einen ersten und einen zweiten elektrischen Kontakt, die in dem Behälter angeordnet sind, wobei die Kontakte ein Paar einander gegenüberliegende Flächen aufweisen, die gegenseitig federbelastet sind, um miteinander in Eingriff gebracht zu werden und um einen elektrischen Kontakt zwischen diesen herzustellen, wobei die Flächen durch Einführen eines Dokumentes in den genannten Behälter im gegenseitigen Abstand gehalten werden, und wobei jeder Kontakt elektrisch isoliert an einem seiner Enden an einem Substrat befestigt wird;
- das genannte Substrat hält die genannten Flächen zueinander ausgerichtet und die Federspannung aufrecht;
- die Frontwand und die Rückwand des genannten Behälters bilden Führung zum Einführen eines Dokumentes in den Behälter und zwischen die genannten Flächen, wobei jede Wand mit wenigstens einer Öffnung versehen ist, und jede dieser Öffnungen es an einer dieser Flächen erlaubt, hindurch in das Innere des Behälters zu gelangen; wobei sich das Substrat seitlich über die genannten Kontakte hinaus erstreckt, um seitlich im Abstand angeordnete Randkanten zu schaffen zwecks Befestigen des Substrates an benachbarten Kanten des Behälters, um die Ausrichtung des Substrates auf den Behälter und die genannten Flächen innerhalb des Behälters aufrechtzuerhalten; und
- Mittel, um die Kontakte in Wirkverbindung mit der Alarmschaltung zu bringen, um die Schaltung bei Herausnehmen eines Dokumentes aus dem genannten Behälter auszulösen.
- Die ersten Kontakte können beispielsweise an einer ersten elektrisch leitenden Platte vorgesehen sein, und die genannte Mehrzahl zweiter Kontakte an einer zweiten, elektrisch leitenden Platte; die beiden Platten sind derart am Substrat befestigt, daß die genannten Flächen einander gegenüberliegend ausgerichtet sind, und die genannten Kontakte sind in seitlichem Abstand an der ersten beziehungsweise zweiten Platte angeordnet.
- Die Platten können an ihren Umfängen mit Vorsprüngen versehen sein, und das Substrat kann mit Öffnungen versehen sein, um die Vorsprünge aufzunehmen und damit die Platten am Substrat zu befestigen. Gemäß einer Ausführungsform ist das Substrat aus einem isolierendem Material gebildet und zwischen den beiden Platten angeordnet; das Substrat umfaßt ferner Durchgänge, damit eine der einander gegenüberliegenden Flächen der beiden Kontakte hindurchführbar ist, um es den genannten Flächen zu ermöglichen, in Eingriff verbracht zu werden und einen elektrischen Kontakt zwischen diesen herzustellen, wobei die Mehrzahl von Behältern beispielsweise gestaffelt ist.
- Das Substrat kann aus einem Paar von Lagen gebildet sein, wobei die beiden Platten zwischen den Lagen angeordnet sind; der Dokumentenaufnehmer umfaßt ferner Isolationsmittel, die zwischen der ersten und der zweiten Platte vorgesehen sind, und wenigstens eine der genannten Lagen weist Öffnungen auf, um das Hindurchgreifen der genannten Paare von Kontakten zu erlauben und
- es sind Mittel vorgesehen, um die Lagen miteinander zu verbinden und die genannten Platten und die genannten Isolationsmittel zwischen diesen zuverlässig zu halten, um ein seitliches-nicht-fluchten zwischen den genannten Flächen zu vermeiden.
- Bei sämtlichen Ausführungsformen kann der Dokumentenaufnehmer weiterhin eine Dokumentenmappe oder eine Dokumentenhülle oder einen Deckel umfassen, versehen mit einem Behälter, wobei die Hülle oder der Deckel eine Öffnung aufweisen, um den Dokumentenaufnehmer aufzunehmen, wobei der Behälter mit einer Frontwand und einer Rückwand ausgestattet ist und diese
- Wände Öffnungen aufweisen, um die Benutzung des Dokumentenaufnehmers zu ermöglichen, während er sich in dem genannten Behälter befindet, um das Einführen und Entnehmen der genannten Dokumente zu ermöglichen; und einen Verschluß, um das Enthalten des genannten Mechanismus innerhalb des Behälters sicherzustellen und um ein seitliches-nicht-fluchten zwischen den genannten Öffnungen und dem genannten Dokumentenbehäter zu verhindern.
- Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung als Beispiele beschrieben, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen:
- Figur I ist eine perspektivische Ansicht einer Dokumentenmappe.
- Figur II ist ein Exposionsansicht einer Dokumentenmappe.
- Figur III ist eine Explosionsansicht eines Dokumentenaufnehmers-Sensor- Untereinheit;
- Figur IV ist eine perspektivische Ansicht eines Substrates - Sensor- Untereinheit.
- Figur V ist eine Schnittansicht gemäß Figur IV, entlang der Linie V-V.
- Figur VI ist eine perspektivische Ansicht einer Dokumentenhalter-Sensor- Untereinheit.
- Figur VII ist eine Explosionsansicht einer Dokumentenhater-Senor- Untereinheit.
- Figur VIII ist eine perspektivische Ansicht einer Substrat-Sensor-Untereinheit.
- Figur IX ist eine Schnittansicht von Figur VIII entlang der Linie IX-IX.
- Figur X ist eine perspektivische Ansicht einer Dokumentenaufnehmer-Sensor- Untereinheit.
- Figur XI ist eine Exposionsansicht einer Dokumentenaufnehmer-Senor- Untereinheit.
- Figur XII ist eine perspektivische Ansicht einer Substrat-Sensor-Untereinheit.
- Figur XIII ist eine Schnittansicht von Figur XII entlang der Linie XIII-XIII.
- Figur XIV ist eine perspektivische Ansicht einer Dokumentenaufnehmer- Sensor-Untereinheit.
- Figur XV ist eine Expiosionsansicht eines Dokumentenhalters mit Alarmvorrichtung.
- Figur XVI ist eine elektrische Schaltung.
- Figur XVII ist eine elektrische Schaltung.
- Figur XVIII ist eine schematische elektrische Schaltung.
- Figur 1 zeigt eine Dokumentenmappe 10, die mehrere Kreditkarten 12 aufnimmt, wobei jede Kreditkarte in einem getrennten Behälter 14 aufgenommen wird. Die Mappe wird mit leeren Karten gekauft, je nach Bedarf durch brauchbare Karten ersetzt werden. Jeder Behälter ist mit einem Paar Kontakten versehen, die bei Entnehmen einer Karte schließen, um die Abwesenheit der Karte zu erfassen. Durch das Schließen irgend eines Paares von Kontakten wird eine in Wirkverbindung angeschlossene Alarmschaltung beaufschlagt, die ihrerseits unverzüglich ein Warnlicht 20 beaufschlagt, um anzuzeigen, daß ein Dokument aus einem Behälter fehlt, und daß sich die Batterien in der Mappe in Arbeitsreihenfolge befinden.
- Ein Zeitschaltwerk in Gestalt eines Timers ist in der Alarmschaltung eingeschlossen und derart betätigbar, daß er das Beaufschlagen eines hörbaren Alarm es 18 mittels Batterien während einer gegebenen Zeitspanne unterdrückt, die ausreicht, um eine Transaktion auszuführen. Es hat sich gezeigt, daß die Transaktion so lange dauert, wie ein Timer-Rückschalter 16 gedrückt und freigegeben wird, um das Zeitschaltwerk zurückzustellen, so daß ein hörbarer Alarm 18 während einer weiteren Transaktionszeitspanne unterdrückt wird. Das Zurückstellen des Alarm-Timers kann so häufig wiederholt werden, wie notwendig ist, um die Transaktion durchzuführen. Ein Wiedereinsetzen eines herausgenommenen Dokumentes in den Behälter öffnet die Kontakte, was wiederum dazu führt, daß die Alarmschaltung nicht mehr beaufschlagt wird und daß der Timer automatisch zurückgestellt wird.
- Figur II zeigt einen modularen Dokumentenaufnehmermechanismus mit einer Alarmvorrichtung 22 vor dessen Einsetzen in eine ausgerichtete Position über einem offenen Behälter 24, vorgesehen in der Mappe 10. Die Mappe 10 erlaubt die Anwendung von Dokumentenaufnehmern, während sich diese in der Mappe befinden. In der Wand des Mappenbehälters sind Öffnungen 26, 28, 30 und 32 vorgesehen, um einen entsprechenden Raum zum Einführen und Entnehmen von Karten aus den Dokumentenaufnehmerbehältern 14 zu schaffen, und um den Zugang zu ermöglichen um den Schalter 16 zurückzustellen, die Hörbarkeit des hörbaren Alarms 18 und die Sichtbarkeit des sichtbaren Anzeigers 20. Ein Alarmschaltungsmodul 34 ist dargestellt, in Wirkverbindung mit einer Behälter-Senor-Untereinheit, um einen modularen Dokumentenaufnehmermechanismus mit Alarm 22 zu bilden.
- Die Figuren III bis VI zeigen eine bevorzugte Ausführungsform einer Behälter- Sensor-Untereinheit. Die in Figur III dargestellte Exposionsansicht veranschaulicht deren Komponenten. Eine rückwärtige Kontaktplatte 38 und eine vordere Kontaktplatte 40, die jeweils ein Paar von Kontakten tragen, sind an einem Substrat 36 befestigt. Das Substrat 36 sichert die Kontakte (ausgenommen die Kontaktflächen) auf elektrisch isolierende Weise derart, daß die Kontaktflächen in einander gegenüberliegender Ausrichtung gehalten werden und federbeaufschlagt sind, um in Eingriff zu gelangen. Am Umfang der Kontaktplatten 38, 40 sind Vorsprünge 42 vorgesehen, die mit Schlitzen 44 in Substrat 36 als Befestigungsmittel zusammenarbeiten. Substrat 36 ist mit Öffnungen 48 versehen, um einen Freiraum der rückwärtigen Plattenkontakte 48 an der Platte 38 zu schaffen und damit es zu ermöglichen, daß die rückwärtigen Kontaktplatten durch das Substrat 36 hindurchgreifen und mit den Frontplattenkontakten 50 an der Platte 40 in Eingriff gelangen. Es sind Behälterauskleidungen 52 vorgesehen und aus einem einzigen Bogen geeigneten flexiblen Materiales gebildet, in geeigneter Weise gefaltet, um eine Mehrzahl von Behältern zu bilden, jeweils mit einer Öffnung 54 am Boden, damit ein Freiraum der Kontaktflächen geschaffen wird zum Durchgriff und zum Eingriff in die Behälter.
- Figur IV zeigt die Kontaktplatten, vereinigt mit dem Substrat 36. Das in Figur III veranschaulichte vorausgegangene Krümmen der Kontaktplatten 38, 40 trägt dazu bei, daß die Platten bündig mit dem Substrat zusammenpassen, ungeachtet der Reaktion, verursacht durch das Einbauen einer Zugfeder, die die an den Platten angeformten Kontakte zusammendrückt Figur V ist eine Ansicht V-V in Figur IV und zeigt, wie die Kontakte 46, die der hinteren Kontaktplatte 38 angeformt sind, durch die Öffnung hindurchgreifen, die dem Substrat 36 angeformt sind, um mit den Kontakten 48 und der vorderen Kontaktplatte 40 zusammenzukommen.
- Figur VI zeigt eine Behälter-Sensor-Untereinheit, entstanden durch Zusammenfügen der Behälterauskleidungen 52 von Figur III mit der Kontaktplatten-Substrat-Untereinheit gemäß Figur IV. Nach dem Einsetzen einer jeden Auskeidung 52 zwischen sowie ausgerichtet zu einem jeweiligen Paar von Kontakten werden die Auskleidungen am Substrat 36 entlang der Randkanten 46 befestigt. Ein Heißdruckschmelzen ist dargestellt, jedoch versteht es sich, daß ein Heften, Ankleben oder Anklammern ebenfalls verwenden werden kann. Die elektrischen Anschlüsse an befestigte Alarmschaltmodule können von der Rückseite der Einheit her vorgenommen werden.
- Die Figuren VII bis X veranschaulichen eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer Behälter-Sensor-Untereinheit. Figur VII zeigt eine Exposionsansicht, um die Komponenten weiterhin zu veranschaulichen. Wie bei der ersten Ausführungsform sind eine rückwärtige Kontaktplatte 64 und eine vordere Kontaktplatte 66, die jeweils ein Paar von Kontakten tragen, am Substrat befestigt. Bei dieser Ausführungsform umfaßt das Substrat jedoch eine vordere Lage 60 und eine hintere Lage 58, zwischen denen die Kontaktplatten zwischengefügt sind. Eine Isolierlage 62 ist vorgesehen, die - ausgenommen bezüglich der Kontaktflächen - die beiden Kontaktplatten gegeneinander isoliert. In der Isolationslage 62 sind Öffnungen 68 vorgesehen, um einen Raum für die rückwärtigen Kontakte zu schaffen und es den rückwärtigen Kontakten zu ermöglichen, durch die Isolationslage hindurchzugreifen und die vorderen Kontakte zu erfassen. Die vordere Lage des Substrates ist mit einer Öffnung 70 versehen, um ein Aussetzen der Kontaktpaare zu ermöglichen zum Einpassen in die Behälterauskleidungen 72.
- Figur VIII ist eine Ansicht der Kontaktplatten-Substrat-Untereinheit. Die beiden Substratlagen 58, 60 sind zusammengefügt und enthalten zuverlässig die Kontaktplatten und Isolationslage 62 zwischen sich, und erhalten die Ausrichtung der Kontakte und der Zugfeder, die die Kontaktflächen in Eingriff bringen. Ein Heißdruckschmelzen ist als Mittel zum Verbinden der vorderen und der rückwärtigen Substrate 58, 60 dargestellt. Man beachte jedoch, daß auch ein Klammern, Heften oder Kleben verwendet werden kann. An abwechselnden Seiten des unteren Umfangs der vorderen und der rückwärtigen Kontaktplatten sind Vorsprünge 74 und 76 vorgesehen. Diese Vorsprünge ragen von zwischen den Substratlagen über die untere Randkante des Substrates als freiliegende Pole zum elektrischen Anschluß an Alarmschaltungsmodule hervor. Die Pole können um 180 Grad nach oben gebogen und derart geformt werden, daß sie im Schnappverschluß in Schlitze eingreifen, die in Alarmschaltungsmodulen vorgesehen sind, als Mittel zum Vereinfachen der elektrischen und konstruktiven Verbindung. Ein Beispiel ist in Figur XV gezeigt.
- Figur 10 zeigt die Behälter-Sensor-Untereinheit. Die Passung und die Befestigung der Behälterauskleidung 72 an der Kontaktplatten-Untereinheit 78 ist ähnlich jenen gemäß der ersten Ausführungsform. Es kommt in Betracht, daß eine Mappe mehr als einen der zuvor beschriebenen modularen Dokumentenaufnehmer trägt. In der Mappe können Leiter eingebaut werden, so daß mehrere Aufnehmer-Sensor-Untereinheiten parallel geschaltet werden können, um ein Alarmmodul in der Mappe auszulösen. Die Leiter sind vorzugsweise innerhalb eines jeden Mappenbehälters freiliegend angeordnet, um mit entsprechenden freiliegenden Polen an jeder Aufnehmer-Sensor Untereinheit ausgerichtet zu sein und eine passive elektrische Verbindung und eine einfache Montage oder einen einfachen Austausch zu erlauben. Die Figuren X bis XV zeigen eine bevorzugte Ausführungsform eines Dokumentenaufnehmers mit einem Alarm, der mit einer lösbaren Befestigungsvorrichtung versehen ist, um den Aufnehmer an einem anderen Objekt zu befestigen, wie an einer herkömmlichen Dokumentenmappe, Börse, Aktenmappe, Tasche oder Buch. Wie gezeigt, ist der Detektor an die Alarmschaltung angeschlossen, um dann einen Alarm auszulösen, wenn der Aufnehmer vom Objekt entfernt wird, an welchem er zuvor befestigt war.
- Figur XI ist eine Explosionsansicht von Komponenten der Halter-Sensor- Untereinheit. Die Konstruktion ist ähnlich der zweiten Ausführungsform, die zuvor beschrieben wurde, jedoch mit den folgenden zusätzlichen Merkmalen; bei dieser Ausführungsform haben die isolierende Lage 84 und die vordere Kontaktplatte 88 jeweils Vorsprünge am oberen Umfang 90 beziehungsweise 94. Eine besondere Kontaktplatte 92 ist vorgesehen, die in derselben Ebene wie dir rückwärtige Kontaktplatte 86 liegt, jedoch in einem Abstand verbleibt und somit elektrisch isoliert ist. Der Vorsprung 94 an der vorderen Kontaktplatte ragt zwischen den Substratlagen durch die obere Rand kante hinaus und ist gegen die Rückseite des Aufnehmers gekrümmt, um einen Clip zu bilden, der zum selbsttätigen Schließen federbeaufschlagt ist. Es kommt in Betracht, daß dieser Krümmungsvorgang nach dem Einbau der Aufnehmer-Sensor-Untereinheit vollendet wird.
- Um die Federhaltung zu ergänzen, kann ein externer Hilfsfederclip auf dem Detektorclip montiert werden. Auch ist in Betracht zu ziehen, daß zusätzliche Mittel zum Sichern der Befestigung an einem anderen Objekt vorgesehen werden, wie Sicherheitsstift oder ein Haken- und Ösen-Gewebe. Der Vorsprung 90 an der isolierenden Lage und die zusätzliche Kontaktplatte 92 liegen innerhalb des Clips, gebildet durch den Vorsprung der vorderen Platte, so daß die rückwärtige Fläche der zusätzlichen Platte die Innenfläche des Clips erfaßt. Um Raum zum Eingriff der inneren Fläche des Clips zur rückwärtigen Fläche der zusätzlichen Kontaktplatte zu schaffen, ist eine Öffnung 96 in der rückwärtigen Substratlage 80 vorgesehen. Die zusätzliche Platte erzeugt ein einziges Signal zur Alarmschaltung dann, wenn ein Eingreifen der elektrischen Kontaktfläche der Befestigungsmittel auftritt. Dieses einzige Signal umgeht jegliche Zeitverzögerungsmittel, das in Verbindung mit dem Kartensensor vorgesehen ist, so daß beispielsweise dann, wenn der Aufnehmer losgelöst wird und auf den Boden fällt, der Besitzer nicht soweit weg läuft, daß er den Alarm nicht mehr hört, bevor dieser aktiviert wird.
- Um den Anschluß an das Alarmmodul zu erleichtern, weist die zusätzliche Platte einen Umfangsvorsprung auf, um einen dritten Pol zu schaffen, der über die untere Randkante des Substrates hinausragt. Er greift in einen dritten Schlitz im Alarmmodul ein.
- Figur XV zeigt das Alarmschaltungsmodul 100 mit Schlitzen 102, ausgerichtet mit Anschluß-Vorsprüngen 104 und in Position vor dem Gleiten des Moduls in Richtung der gezeigten Zeile in Eingriff über die Vorsprünge, um das Modul konstruktiv und elektrisch mit der Aufnehmer-Sensor-Untereinheit 106 zu verbinden. Die Ursprünge sind um 180º gekrümmt dargestellt, wie zuvor beschrieben, und haben teilweise durchbohrte und stehende Zähne jeweils in ihrem Zentrum. Die Zähne sind als Mittel zum sicheren Einschnappen des Alarmschaltungsmoduls zur Verbindung mit der Aufnehmer-Sensor- Untereinheit ausgerüstet. Das Alarmmodul 100 ist in Gestalt einer Kassette dargestellt. Das Außengehäuse kann aus zwei Spritzgußhälften gebildet sein, in denen alle funktionalen Komponenten enthalten sind. Die Hälften sind mit Clips zusammengehalten, zum Zwecke des Batterieaustausches abnehmbar. Der Rückstellschalter 16 springt im Gehäuse geringfügig zurück, um ein falsches Zurückstellen des Alarmunterdrückungstimers verhindern zu helfen.
- Die Figuren XVI und XVII veranschaulichen Ausführungsformen zweier elektrischer Schaltungen, geeignet zur Anwendung bei den Dokumentenaufnehmern. Figur XVI ist eine Schaltung für einen Basis- Dokumentenaufnehmer, versehen mit dem Alarm. Er zeigt die Dokumentensensoren 108, die in Reihe geschaltet sind an eine Speicherbattene 110. Die Sensoren steuern den Stromfluß zu zwei parallelen Schaltungswegen, deren einer die LED 112 beinhaltet, deren anderer einen hörbaren Alarm 116 beinhaltet sowie einen Unterdrückungstimer 114 für den hörbaren Alarm. Ein Timer-Rückstellschalter 118 für den hörbaren Alarm wirkt auf den Timer 114 alleine, ohne mit der übrigen Schaltungsfunktion in Kollision zu kommen.
- Figur XVII zeigt eine Schaltung für den Dokumentenaufnehmer mit einem Alarm und dem lösbaren Befestigungsmittel, ausgestattet mit einem Detektor zum Erfassen des Lösens des Aufnehmers von einem Objekt, an welchem er zuvor befestigt war. Die Schaltung ist ähnlich jener gemäß Figur XVI, ausgenommen dessen, daß ein paralleler Kontrollweg vorgesehen ist, als alternatives Mittel zum Beaufschlagen der Alarme, wobei ein Lösungsdetektor 120 vorgeschaltet ist. Dieser Steuerweg umgeht den Unterdrückungstimer des hörbaren Alarm es und schließt den hörbaren Alarm ohne jegliche zeitliche Verzögerung direkt an die Stromzufuhr an. Er beaufschlagt außerdem die Leuchtdiode LED 112 mittels einer kleinen Signaldiode 122, um ein Ausfall des Unterdrückungstimers des hörbaren Alarmes bei entnommener Karte zu verhindern. Wie zuvor beschrieben, ist diese Schaltung wünschenswert aufgrund der Tatsache, daß dann, wenn der Aufnehmer entnommen ist und beispielsweise auf den Boden fällt aus der Tasche des Besitzers, ein Verzögern des Alarmes dazu führen könnte, daß der Besitzer außerhalb des Hörbereiches oder Sichtbereiches des Alarmes weggeht.
- Ein detailliertes elektrisches Schema der Basisschaltung ist in Figur XVIII gezeigt. Bezugszeichen 108 zeigt die normalerweise geschlossenen Dokumentenaufnehmer-Kontaktpaare, die durch die Dokumente, die zwischen diesen gehalten sind, offen gehalten sind. Die drei Aufnehmermodule, enthalten in der Mappe und gezeigt in Figur 1, sind parallel geschaltet, so daß ein Entnehmen irgendeines Dokumentes und ein daraus resultierendes Schließen irgendeines Kontaktpaares einen Strom von der Kompaktbatterie 110 zur Schaltung fließen läßt. Dies beaufschlagt die LED 112 und startet den Timer-Zyklus, an dessen Ende der piezo-elektrische hörbare Alarm 116 beaufschlagt wird. Ein Drücken und Freigeben des Rückstellschalters 118 oder ein Wiedereinsetzen der Dokumente und somit ein Öffnen sämtlicher freier Kontakte stellt den Timer zurück. Eine Timerintegrierte Schaltung 124 ist an einen bipolaren PNP-Transistor 126 angeschlossen, einen Kondensator 128, sowie Widerstände 130 und 132, so wie gezeigt. Die kleine Signaldiode 134 verhindert eine Schaltungbeschädigung, wenn eine Batterie ungewollt umgekehrt eingesetzt ist.
- Es ist zu berücksichtigen, daß viele verschiedene Schatungsanordnungen möglich sind, besonders jene, die speziell gestaltete Anwendungen verwenden mit speziellen integrierten Schaltungen, die für diesen Zweck hergestellt sind.
- Der vorliegende Dokumentenaufnehmer kann auch zu folgendem verwendet werden:
- 1.) Speichern von Dokumenten in einer großen Indexmappe. Eine LED- Tafel, montiert an der Vorderwand des Aktenschrankes und/oder an Unterteilern zeigt an, aus welchem Schrank und/oder Unterteiler die Dokumente entnommen wurden. Es können einem zentralen Sicherheitsmonitor Signale eingegeben werden. Ein angeschlossener Computer kann auch die LED's zum schnellen lokalisieren entnommener Dokumente aufleuchten lassen.
- 2.) Das Vorsehen eines Kartenaufnehmers, der in bequemer Weise angeordnet und mittels Schlüssels oder eines Spezialcodes im inneren eines Autos gesichert ist. Ein Instrumentenbrett-Licht oder eine Nachricht, ein hörbarer Alarm und/oder eine außer Betrieb setzende Verriegelung werden aktiviert, wenn die Karte nicht ersetzt wird, bevor versucht wird, das Fahrzeug zu starten.
- 3.) Halter mit Alarmen, vorgesehen in Büchern zum Zwecke des Aufbewahrens wichtiger Datenspeichermedien und/oder Computersoftware.
Claims (17)
1. Dokumentenaufnehmer (22), umfassend:
eine Mehrzahl von Behältern (14), deren jeder dazu dient, ein
Dokument (12) aufzunehmen und aufzubewahren;
einen Sensor (108), der einem jeden Behälter (14) zugeordnet ist, um
die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Dokumentes zu erfassen;
eine elektronische Schaltung (34,110), die auf den Sensor anspricht
und von einer Stromversorgung (110) bei Erfassen des Entnehmens
eines Dokumentes aus irgendeinem der Behälter beaufschlagt wird;
dadurch gekennzeichnet, daß der Dokumentenaufnehmer weiterhin
lösbare Befestigungsmittel (94) umfaßt, um den
Dokumentenaufnehmer (10) an einer Tasche (24) derart zu befestigen,
daß die Behälter (14) zugänglich sind, um Dokumente in die Behälter
einführen und aus diesen entnehmen zu können, ohne daß es
notwendig ist, den Dokumentenaufnehmer aus der Tasche zu
entnehmen, um hierdurch die Brauchbarkeit der Tasche zu verbessern.
2. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 1, wobei die lösbaren
Befestigungsmittel (94) die Gestalt eines Federclips haben.
3. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 1, wobei die lösbaren
Befestigungsmittel in Gestalt eines Haken- und Ösen-Gewebes
vorliegen.
4. Dokumentenaufnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin
umfassend:
einen Detektor (120), der dem Befestigungsmittel (94) zugeordnet ist,
und der derart arbeitet, daß er das Entfernen des genannten
Dokumentenaufnehmers aus der genannten Tasche (24) erfaßt; und
eine Alarmschaltung (112,116), die auf den Detektor (120) anspricht,
und die von der Stromversorgung (110) dann beaufschlagt wird, wenn
der genannte Aufnehmer von dem genannten anderen Objekt entfernt
wird.
5. Dokumentenaufnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiterhin
umfassend:
eine nicht hörbare Alarmvorrichtung (20), die bei Beaufschlagung der
elektronischen Schaltung ein nicht hörbares Signal liefert;
eine akustische Alarmvorrichtung (18), die ein akustisches Signal liefert;
ein Zeitverzögerungsschalter (114), der mit der akustischen
Alarmvorrichtung (18) in Verbindung steht und derart arbeitet, daß er
die akustische Alarmvorrichtung dann an die Stromversorgung (10)
anschließt, wenn eine vorgegebene Zeitspanne ab Beaufschlagung der
elektronischen Schaltung verstrichen ist; und
einen Schalter (118), der mit dem Zeitverzögerungsschalter (114) in
Verbindung steht und der manuell betätigbar ist, um den
Zeitverzögerungsschalter zurückzustellen, und um damit die akustische
Alarmvorrichtung (18) daran zu hindern, Schall abzugeben.
6. Dokumentenaufnehmer nach den Ansprüchen 4 oder 5, umfassend:
Mittel zum Umgehen des Zeitverzögerungsschalters (114) und zum
Beaufschlagen der hörbaren und nicht hörbaren Alarmvorrichtungen
bei Entfernen des Aufnehmers aus der Tasche (24).
7. Dokumentenaufnehmer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei der
Detektor die Gestalt eines Paares elektrischer Kontakte hat.
8. Dokumentenaufnehmer nach den Ansprüchen 5 bis 7, wobei der
Zeitverzögerungsschalter (114) einen Zähler (124) aufweist, der bei
Beaufschlagung der genannten Schaltung ein Zählen auslöst, wobei
der Zeitverzögerungsschalter die hörbare Alarmvorrichtung (18) an die
Stromversorgung anschließt, sobald die Zählung einen vorgegebenen
Wert erreicht, und wobei der Schalter (118) bei dessen Betätigung die
Zählung zurücksteht
9. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 8, wobei jedes Beaufschlagen
des Schalters (118) die genannte Zählung auf null zurückstellt, und
wobei die Zählung bei Zurückstellen des Schalters und
anschließendem Freigeben wieder aufgenommen wird.
10. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 9, wobei die Zählung den
vorgegebenen Wert in jener Zeitspanne erreicht, der für eine typische
Kreditkarten-Transaktion benötigt wird.
11. Dokumentenaufnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der
Sensor einen ersten und einen zweiten elektrischen Kontakt (38, 40),
(64, 66) aufweist, die in dem Behälter angeordnet sind, wobei die
Kontakte ein Paar einander gegenüberliegender Flächen aufweisen, die
gegenseitig feder belastet sind, um miteinander in Eingriff gebracht zu
werden und um einen elektrischen Kontakt zwischen diesen
herzusfellen, wobei die Flächen durch Einführen eines Dokumentes in
den genannten Behälter im gegenseitigen Abstand gehalten werden,
und wobei jeder Kontakt elektrisch isoliert an einem seiner Enden an
einem Substrat (36) befestigt ist,
wobei das Substrat die genannten Flächen zueinander ausgerichtet hält
und die Federspannung aufrecht erhält,
wobei die Frontwand und die Rückwand des Behälters Führungsmittel
für das Einführen eines Dokumentes (12) in den Behälter (14) und
zwischen den genannten Flächen bilden, wobei jede Wand mit
wenigstens einer Öffnung ausgestattet ist, und jede dieser Öffnungen
es einer der genannten Flächen ermöglicht, hindurch in das Innere des
Behälters zu gelangen;
wobei sich das Substrat (36) seitlich über die genannten Kontakte
hinaus erstreckt, um seitlich im Abstand angeordnete Randkanten zu
schaffen zwecks Befestigens des Substrates an benachbarten Kanten
des Behälters, um die Ausrichtung des Substrates auf den Behälter
und die genannten Flächen innerhalb des Behälters aufrechtzuerhalten;
und
wobei Mittel vorgesehen sind, um die Kontakte in Wirkverbindung mit
der Alarmschaltung zu bringen, um die Schaltung bei Herausziehen
eines Dokumentes aus dem genannten Behälter auszulösen.
12. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 11, wobei die genannte
Mehrzahl erster Kontakte an einer ersten elektrisch leitenden Platte
vorgesehen ist, und die genannte Mehrzahl zweiter Kontakte an einer
zweiten elektrisch leitenden Platte, wobei die beiden Platten am
Substrat derart befestigt sind, daß die genannten Flächen einander
gegenüberliegend ausgerichtet sind und die Kontakte einen seitlichen
gegenseitigen Abstand an der ersten bzw. zweiten Platte haben.
13. Dokumentenaufnehmer nach Ansprubh 12, wobei die genannten
Platten mit Vorsprüngen (42) an ihrem Umfang ausgestattet sind, und
das Substrat mit Öffnungen (48) ausgestattet ist, um die Vorsprünge
aufzunehmen und hierdurch die Platten am Substrat zu befestigen.
14. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 13, wobei das Substrat aus
einem isolierenden Material gebildet und zwischen den beiden Platten
angeordnet ist, und wobei das Substrat weiterhin Durchgänge aufweist,
damit eine der einander gegenüberliegenden Flächen der beiden
Kontakte hindurchführbar ist, um es den genannten Flächen zu
ermöglichen, in Eingriff bewegt zu werden und einen elektrischen
Kontakt zwischen diesen herzustellen.
15. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 14, wobei die genannte
Mehrzahl von Aufnehmern gestaffelt ist.
16. Dokumentenaufnehmer nach Anspruch 7, wobei das genannte Substrat
(36) aus einem Paar Lagen (58, 60) gebildet ist, wobei die erste und
die zweite Platte zwischen den Lagen angeordnet ist, wobei der
Dokumentenaufnehmer weiterhin Isolationsmittel (62) aufweist, die
zwischen der ersten und der zweiten Platte vorgesehen sind, wobei
wenigstens eine der Lagen mit Öffnungen versehen ist, um ein
Hindurchdringen des genannten Paares von Kontakten zu ermöglichen,
und
wobei Mittel zum Verbinden der Lagen und zum sicheren Halten der
Platten und der Isolationsmittel zwischen diesen vorgesehen sind, um
ein seitliches Nicht-Fluchten zwischen den genannten Flächen zu
vermeiden.
17. Dokumentenaufnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 16, weiterhin
umfassend eine Dokumentenhülle oder einen Deckel, versehen mit
einem Behälter, wobei die Hülle oder der Deckel eine Öffnung
aufweisen, um den Dokumentenaufnehmer (10) aufzunehmen, wobei
der Behälter mit einer Frontwand und einer Rückwand ausgestattet ist,
und diese Wände Öffnungen aufweisen, um die Benutzung des
Dokumentenhalters zu ermöglichen, während er sich in dem genannten
Behälter befindet, und um das Einführen und Entnehmen der
Dokumente zu ermöglichen, und
einen Verschluß, um das Enthalten des genannten Mechanismus
innerhalb des Behälters sicherzustellen und um ein seitliches
Nicht-Fluchten
zwischen den Öffnungen und dem Dokumentenaufnehmer zu
verhindern.
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