DE69033899T2 - Plattenkassette - Google Patents
PlattenkassetteInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattenkassette zum Halten eines plattenartigen Aufzeichnungsmediums des doppelseitig aufzeichnenden Typs.
- Es wurde über ein Bilddateisystem, in dem eine optische Platte (die sowohl den beschreibbaren Typ als auch den wiederbeschreibbaren Typ umfaßt) als ein Dateispeicher verwendet wird, berichtet, da seine Aufzeichnungsdichte, sehr viel größer ist als diejenige eines anderen Informationsaufzeichnungsmediums. Somit wurde eine Vielfalt von Plattenlaufwerksvorrichtungen und Plattenkassetten vorgeschlagen, die für dieses System geeignet sind.
- Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht, die schematisch ein Beispiel einer Plattenlaufwerksvorrichtung dieses Typs zeigt. Ein Kassettenhalter 3 besitzt eine Rahmenform, in die eine Plattenkassette einsetzbar ist, und weist an seiner Unterseite eine Öffnung 2 auf, durch die ein Drehtisch eingesetzt wird. Öffnungs/Schließ-Arme 4 und 5 sind mit ihren Enden an den Seitenabschnitten einer Plattenkassetten-Anschlagseite des Kassettenhalters 3 angelenkt. Stifte 4a und 5a, die mit diesen Enden der Öffnungs/Schließ-Arme 4 und 5 verbunden sind, sind in einem Kassetteneinsetzpfad innerhalb des Kassettenhalters 3 angeordnet. Die Öffnungs/Schließ-Arme 4 und 5 sind normalerweise durch (nicht gezeigte) Federn in einer Richtung vorbelastet, in der die Plattenkassette 6 aus dem Kassettenhalter 3 ausgestoßen wird. Die Öffnungs/Schließ-Arme 4 und 5 werden durch das Einsetzen der Plattenkassette 6 nach innen gedreht (in die Richtungen, die durch die Pfeile A und B gezeigt sind). Wenn die Plattenkassette 6 aus dem Kassettenhalter 3 ausgestoßen wird, kehren die Arme 5 und 6 automatisch in ihre Ausgangspositionen zurück.
- Andererseits ist in der Plattenkassette 6, die für diese optische Plattenlaufwerksvorrichtung wie in den Fig. 16 und 17 gezeigt konfiguriert ist, ein Fenster 20 zum Einsetzen des Kopfes und des Drehtisches ausgebildet in einem Abschnitt von einem Zentralabschnitt zu einer Vorderkante 9 einer Kassettenhälfte 8, die drehbar eine optische Platte 7 des zweiseitig aufzeichnenden Typs aufnimmt. Ein Verschluß 11 ist längs der Vorderkante 9 verschiebbar montiert, um das Fenster 10 zu öffnen bzw. zu schließen. Die optische Platte 7 des beidseitig aufzeichnenden Typs wird gebildet durch Verkleben zweier optischer Plattenelemente mit einander zugewandten Aufzeichnungsschichten.
- In der Vorderkante 9 der Plattenkassette 6 ist ein Gleitabschnitt 12 ausgespart für die gleitende Bewegung der obenerwähnten Stifte 4a und 5a. Ferner ist ein ausgesparter Abschnitt 13, der in den Gleitabschnitt 12 übergeht, so ausgebildet, daß der ausgesparte Abschnitt 13 mit den Stiften 4a oder 5a in Kontakt kommen kann. In den Seiten der Plattenkassette 6 sind Ausschnitte 14 ausgebildet, um die Platte relativ zum Kassettenhalter 3 zu positionieren. An den Eckabschnitten nahe einer Hinterkante 15 der oberen und unteren Hälften 8a und 8b sind Mechanismen 16 und 17 zum Verhindern eines versehentlichen Löschens in symmetrischer Weise bezüglich einer Mittellinie C-C des Fensters 10 ausgebildet.
- Wie in Fig. 16 gezeigt, wird das Fenster 10 vom Verschluß 11 im Ruhezustand der Plattenkassette 6 verschlossen, d. h. in dem Zustand, in dem die Plattenkassette 6 nicht in den Kassettenhalter 3 eingesetzt ist. Somit können Fremdmaterialien am Eindringen durch das Fenster gehindert werden, um die optische Platte 7 zu schützen.
- Wenn die Plattenkassette 6 in dem Kassettenhalter 3 bis zu einer vorgegebenen Position eingesetzt ist, wie in Fig. 17 gezeigt, wird der Verschluß 11 um eine vorgegebene Strecke in Richtung D bewegt, um somit das Fenster 10 zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt fällt der Stift 4a in die Aussparung 13, die in der Vorderkante 9 ausgebildet ist, um somit den Verschluß 11 in der vorgegebenen Position zu positionieren.
- Gleichzeitig hiermit erfaßt ein (nicht gezeigter) Sensor, der im Kassettenhalter 3 vorgesehen ist, das Einsetzen der Plattenkassette 6 an der vorgegebenen Position. Der Kassettenhalter 3 wird abgesenkt und die optische Platte 7 wird auf dem Drehtisch 1 festgeklemmt, um somit das Laden der Plattenkassette 6 abzuschließen.
- Es ist zu beachten, daß ein Beispiel herkömmlicher Kassetten verwendet wird, bei dem ein Ausschnitt 19 in einer vorderen Fläche eines Verschlusses 11 ausgebildet ist, wobei ein Stift 5a oder 5b mit dem Ausschnitt in Eingriff ist, um somit den Verschluß zu öffnen und zu schließen, wie in den Fig. 18a und 18b gezeigt ist.
- Ferner ist zu beachten, daß, da eine Breite W des Fensters 10 einer Optikplattenkassette größer ist als diejenige einer Magnetplattenkassette (für eine Diskette), das Maß der Bewegung des Verschlusses 11 zum Öffnen/Schließen des Fensters 10 größer wird.
- Um das Bewegungsmaß des Verschlusses 10 zu erhöhen, ist es erforderlich, eine Länge L der Arme 4 und 5 zu erhöhen und einen Winkel θ, der zwischen einer Linie E-E, die das Gelenk 4b, 5b und den Stift 4a, 5a miteinander verbindet, und einer Linie F-F definiert ist, konform zu der Plattenkassetteneinführungsrichtung zu verringern (der Winkel wird als ein Anfangseinstellwinkel bezeichnet).
- Wenn jedoch die Länge L der Arme 4 und 5 erhöht wird, ergibt sich der Nachteil, daß die Plattenlaufwerkvorrichtung größer wird. Wenn andererseits der Anfangseinstellwinkel θ verringert wird, wird eine Kollisionskraft erhöht, die erzeugt wird, wenn die Vorderkante 9 der Plattenkassette 6 gegen den Stift 4a, 5a stößt, wobei gleichzeitig die Öffnungs/Schließ-Operation des Verschlusses 11 eine größere Kraft erfordert, was zu einer Beeinträchtigung des Betätigungsgefühls führt.
- Wenn der Anfangseinstellwinkel A erhöht wird, ist es möglich, den vorangehenden Nachteil zu vermeiden oder zu unterdrücken. Andererseits wird jedoch das Bewegungsmaß des Verschlusses 11 klein. Es ist daher schwierig, dies auf die optische Plattenlaufwerkvorrichtung anzuwenden.
- Schließlich war in der magnetischen Plattenlaufwerkvorrichtung eine Struktur vorgesehen, bei der die Arme an einer oberen Oberfläche des Kassettenhalters 3 montiert sind, um somit die Vorrichtung zu miniaturisieren, wie z. B. in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung 59-2269. In dieser Magnetplattenlaufwerkvorrichtung gibt es jedoch kein Mittel zum Montieren der Plattenkassette in einer umkehrbaren Weise. Es ist unmöglich, dies auf die Optikplattenlaufwerkvorrichtung zum Antreiben der optischen Platte des beidseitig aufzeichnenden Typs anzuwenden.
- Da bei der Vorrichtung für die Platte, die in den Fig. 18a und 18b gezeigt ist, die Öffnungs/Schließ-Arme 4 und 5 auf halbem Weg der Verschluß-Öffnungs/Schließ-Operation gekreuzt sein müssen, ist es schwierig, eine Größe des Ausschnitts 19 zu erhöhen. Folglich wird der Eingriff zwischen dem Ausschnitt 19 und dem Stift 4a, 5a unzureichend, so daß der Eingriff zwischen diesen leicht gelöst wird. Insbesondere bei einer kleinen Plattenkassette, bei der die Größe des Ausschnitts beschränkt ist, ist ein solcher Nachteil deutlich. Es ist unmöglich, dieses System in der Praxis zu benutzen.
- Eine ähnliche Vorrichtung ist in US 4.811.137 offenbart.
- EP 0 218 231 offenbart eine Plattenkassette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Die vorliegende Erfindung schafft eine Plattenkassette mit einer verbesserten Gleiteranordnung.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Plattenkassette geschaffen, die so beschaffen ist, daß sie zwischen zwei gegenüberliegende Köpfe eines Plattenlaufwerks geladen werden kann, wobei die Kassette umfaßt:
- ein Kassettengehäuse mit:
- einem Innenraum, der eine Platte drehbar aufnimmt, einer Verschlußplatten-Aufnahmeaussparung in jeder Seite, in der ein Verschlußplattenmittel gleiten kann, wobei sich die Verschlußplatten-Aufnahmeaussparung von einer Vorderkante des Kassettengehäuses nach hinten erstreckt, einem Kopfeinführungsfenster, das in jeder der Verschlußplatten-Aufnahmeaussparungen ausgebildet ist, wobei ein vorderes Ende jedes Fensters durch einen Verstärkungsabschnitt definiert ist, der einen Teil der Vorderkante des Kassettengehäuses bildet und wenigstens in einem Teil hiervon und wenigstens auf einer Seite des Kassettengehäuses einen gestuften Ausschnittbereich mit einer Dicke, die geringer als die Dicke des Kassettengehäuses in der Verschlußplatten- Aufnahmeaussparung ist, besitzt, so daß der gestufte Ausschnittbereich durch einen Zwischenraum zwischen den beiden Köpfen des Plattenlaufwerks bewegt werden kann, wenn die Plattenkassette in das Plattenlaufwerk geladen wird, und
- Führungsmitteln, die eine Gleitbewegung eines Gleiters führen und in der Vorderkante des Kassettengehäuses auf beiden Seiten des Verstärkungsabschnitts ausgebildet sind;
- einen Gleiter, der an der Vorderkante des Kassettengehäuses gleitend angebracht ist; und
- Verschlußplattenmittel, die am Gleiter angebracht sind, um jedes der Fenster abzudecken und freizugeben, wenn der Gleiter relativ zum Kassettengehäuse eine Gleitbewegung ausführt, wobei die Plattenkassette dadurch gekennzeichnet ist, daß
- der Gleiter umfaßt:
- einen vorderen Abschnitt, der sich in Laderichtung der Plattenkassette des Gleiters an einer vorderen Position befindet und versehen ist mit
- einem Kopfeinführungsabschnitt, der so beschaffen ist, daß er sich am vorderen Ende des Fensters befindet, wenn die Verschlußplattenmittel in eine Freigabeposition bewegt sind, um das Fenster vollständig freizugeben, und eine Dicke besitzt, die gering genug ist, damit er durch den Zwischenraum zwischen den beiden Köpfen bewegt werden kann, wenn die Plattenkassette in das Plattenlaufwerk geladen wird,
- einem Verschlußanbringungsabschnitt, der sich an einer Stirnseite des Kopfeinführungsabschnitts befindet und eine Dicke besitzt, die größer als die Dicke des Kopfeinführungsabschnitts ist, wobei die Verschlußplattenmittel am Gleiter am Verschlußanbringungsabschnitt des Gleiters befestigt sind, und
- einem Stifteingriffabschnitt, der sich am anderen Ende des Kopfeinführungsabschnitts befindet und eine Dicke besitzt, die größer als die Dicke des Kopfeinführungsabschnitts ist; und
- ein Paar hinterer Abschnitte, die sich in Laderichtung in bezug auf den vorderen Abschnitt an einer hinteren Position des Gleiters befinden und über einen entsprechenden eines Paars Verbindungsabschnitte mit dem Stifteingriffabschnitt des vorderen Abschnitts bzw. mit einem Teil des Verschlußanbringungsabschnitts des vorderen Abschnitts entfernt vom Stifteingriffabschnitt verbunden sind, so daß sich jeder des Paars hinterer Abschnitte und der entsprechende der Verbindungsabschnitte in entsprechenden der Führungsmittel bewegen können, wenn der Gleiter bei einer Abdeck- und Freigabebewegung der Verschlußplattenmittel eine Gleitbewegung ausführt, wobei jeder der Verbindungsabschnitte eine Dicke besitzt, die kleiner als die Dicke der zugeordneten hinteren Abschnitte ist, wodurch auf beiden Seiten hiervon eine Führungsstufe definiert wird, die mit den entsprechenden Führungsmitteln in Eingriff gelangt, so daß die Gleitbewegung des Gleiters geführt werden kann.
- Die vorliegende Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die folgende Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform und die beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben, in welchen:
- Fig. 1 bis 10 Darstellungen einer Plattenkassette sind, die zu Referenzzwecken beschrieben wird;
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht ist, die die Plattenkassette zeigt;
- Fig. 2 eine Draufsicht ist, die eine untere Hälfte zeigt;
- Fig. 3 eine Querschnittsansicht ist, die die untere Hälfte zeigt;
- Fig. 4 eine Vorderansicht der unteren Hälfte ist;
- Fig. 5A eine Vorderansicht ist, die die Kassettenhülle zeigt;
- Fig. 5B eine Vorderansicht ist, die die Plattenkassette zeigt;
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht ist, die den Verschluß zeigt;
- Fig. 7 eine Seitenansicht ist, die den Verschluß zeigt;
- Fig. 8 eine Seitenansicht ist, die einen Gleiter zeigt;
- Fig. 9 eine Vorderansicht ist, die den Gleiter zeigt; und
- Fig. 10 eine Draufsicht ist, die den Gleiter zeigt;
- Fig. 11 eine Draufsicht ist, die einen Gleiter eines Kassettengehäuses gemäß der Erfindung zeigt;
- Fig. 12 eine Vorderansicht ist, die das Kassettengehäuse der Erfindung zeigt;
- Fig. 13 und 14 Draufsichten sind, die den Eingriffzustand zwischen dem Gleiter und dem Kassettengehäuse zeigen;
- Fig. 15 bis 18A und 18B Darstellungen des Standes der Technik sind;
- Fig. 15 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Kassettenhalter zeigt;
- Fig. 16 und 17 Ansichten sind, die die Operation zeigen; und
- Fig. 18A und 18B Draufsichten sind, die ein weiteres Kassettengehäuse zeigen.
- Vor der Erläuterung der vorliegenden Erfindung wird ein Beispiel einer Plattenkassette für die Verwendung in einer Plattenlaufwerkvorrichtung mit Bezug auf die Fig. 1 bis 10 beschrieben, in welchen die Elemente und Komponenten, die in den Fig. 15 bis 16 gezeigt sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, besteht die Plattenkassette 6 im wesentlichen aus einem Kassettengehäuse 21, das aus einem harten Kunststoff gefertigt ist, einer optischen Platte 7 des beidseitig aufzeichnenden Typs, die drehbar innerhalb des Kassettengehäuses 21 aufgenommen ist, einen Gleiter 21, der verschiebbar längs der Vorderkante 9 des Kassettengehäuses 21 montiert ist, einem Verschluß 11, der am Gleiter 22 befestigt ist, um in einer Richtung aus der geschlossenen Position zu gleiten, um ein Fenster 10 zu öffnen/zu schließen, das im Kassettengehäuse 21 ausgebildet ist, und einer Verschlußhalteplatte 18, die den Kantenabschnitt des Verschlusses 11 hält.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt das Kassettengehäuse 21 eine obere Hälfte 8a und eine untere Hälfte 8b. Die zwei Hälften 8a und 8b sind miteinander verbunden unter Verwendung mehrerer (nicht gezeigter) Schrauben, um somit einen Raum zum Aufnehmen der optischen Platte 7 und der anderen Bauelemente zu definieren.
- Wie in Fig. 2 gezeigt, ist, in der unteren Hälfte 8b das langgestreckte Fenster 10 ausgebildet, das sich von einem Zentralabschnitt entsprechend der Mitte P der Drehung der optischen Platte 7 bis zur Vorderkante 9 erstreckt (d. h. zu einer Seitenkante die der Einsetzseite in Richtung der Plattenlaufwerkvorrichtung zugewandt ist). Die Öffnungen 16a, 17a für einen Mechanismus zum Verhindern eines versehentlichen Löschens sind symmetrisch an beiden Seiten der unteren Hälfte 8b nahe dem hinteren Endabschnitt 5a vorgesehen. Eine Breite W des Fensters 10 ist so bestimmt, daß der Drehtisch zum Drehen der optischen Platte 7 und der Kopf zum Aufzeichnen/Wiedergeben von Informationen für die optische Platte in das Fenster 10 eingesetzt werden können.
- Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, ist eine Verbindungswand 23 mit einer konstanten Höhe längs der äußeren Umfangskante außer der Vorderkante 9 der unteren Hälfte 8b ausgebildet. Zusätzlich besitzen die Trennwände 24 die gleiche Höhe wie die Verbindungswand 23 und sind in einem Ring an einem Umfang um das Drehzentrum P der optischen Platte 7 ausgebildet. Somit wird der Aufnahmeraum 24a für die optische Platte 7 ausgebildet. Ferner ist am Umfang um das Drehzentrum P des Fensters 10 in einem Ring ein ringförmiger Vorsprung 10a für eine Platte ausgebildet, der eine geringere Höhe aufweist als die Verbindungswand 23 und die Trennwände 24.
- Eine Führungsschiene 25 mit einer etwas geringeren Höhe als die Verbindungswand 23 und die Trennwände 24 ist linear in der Vorderkante 9 der unteren Hälfte 8b ausgebildet. Ein gestufter Abschnitt 25a zum Stoppen des Verschlusses ist an einem Endabschnitt der Führungsschiene 25 an der Verschlußschließseite ausgebildet. Eine weitere Verbindungswand 26 mit der gleichen Höhe wie die Wände 23 und 24 ist parallel zur Führungsschiene 25 innerhalb der Führungsschiene 25 ausgebildet.
- Wie in Fig. 4 von vorne auf das Fenster 10 der Vorderkante der unteren Hälfte 8b betrachtet gezeigt ist, ist ein Verstärkungsabschnitt 27, der aus der Oberfläche der unteren Hälfte 8b ausgespart ist, in Baueinheit bündig mit dem Endabschnitt der Führungsschiene 25 ausgebildet.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, ist an einem Außenabschnitt der unteren Hälfte 8b, wo der Verschluß 11 sich gleitend bewegt, eine Aussparung 28 ausgebildet für das Zurückziehen der Oberfläche des Verschlusses 11 in die Oberfläche der unteren Hälfte 8b.
- Andererseits ist die obere Hälfte 8a in der gleichen Form ausgebildet wie die untere Hälfte 8b, mit der Ausnahme, daß die entsprechenden Komponenten der oberen Hälfte 8a in symmetrischen Positionen zu denjenigen der unteren Hälfte 8b ausgebildet sind. Wenn somit diese Hälften 8a und 8b miteinander verbunden werden, wie in den Fig. 5(a) und 5(b) gezeigt ist, wird eine Gleitereinführungsöffnung 29 linear im Verbindungsbereich der Vorderkante 9 ausgebildet.
- Eine Struktur des Verschlusses 11 wird im folgenden erläutert.
- Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, wird durch Biegen eines dünnen Bleches aus rostfreiem Stahl oder dergleichen in eine U-Form der Verschluß 11 mit einem oberen Abschnitt 11a und einem unteren Abschnitt 11b versehen, die eine solche Länge aufweisen, daß die Abschnitte 11a und 11b gleichzeitig den gesamten Abschnitt des Fensters 10 abdecken können, wobei ein vorderer Abschnitt 11c im wesentlichen die gleiche Breite aufweist wie die Dicke 5 des Verschlußeinstellabschnitts des Kassettengehäuses 8. Die Halteklauen 30 sind in den Abschnitten des oberen Abschnitts 11a und des unteren Abschnitts 11b nahe dem vorderen Abschnitt 11c nach innen gebogen ausgebildet.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, umfaßt der Gleiter 22 einen vorderen Flächenabschnitt 31 mit einer großen Breite, einem hinteren Flächenabschnitt 32 mit einer kleinen Breite und einen Verbindungsabschnitt 33, der die vorderen und hinteren Flächenabschnitte 31 und 32 miteinander verbindet. Der Gleiter 22 umgreift die Führungsschienen 25 innerhalb der konkaven Rillen 34a und 34b, die von diesen Abschnitten ausgebildet werden.
- Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt, umfaßt der vordere Flächenabschnitt 31 einen Kopfeinführungsabschnitt 35 mit einer Länge L, die etwas größer ist als die Breite W des Fensters 10, und einer Breite T&sub2;, die gleich oder kleiner ist als eine Dicke T&sub1; des Verstärkungsabschnitts 27, einen Verschlußmontageabschnitt 36 mit im wesentlichen der gleichen Breite wie die innere Breite des Verschlusses 11, einen verjüngten Abschnitt 37, der an einem Endabschnitt des Verschlußmontageabschnitts 36 ausgebildet ist, und einen Stifteingriffabschnitt 37a, der gegenüberliegend dem Verschlußmontageabschnitt 36 durch den Kopfeinsetzabschnitt 35 ausgebildet ist. Der Stifteingriffabschnitt 37a weist im wesentlichen die gleiche Breite auf wie der Verschlußmontageabschnitt 36.
- Ein ausgesparter Abschnitt 38 für die Montage des Verschlusses 11 ist über der vorderen Fläche und den oberen und unteren Oberflächen des Verschlußmontageabschnitts 36 ausgebildet. Ferner sind ausgesparte Abschnitte 39 in den Zentralabschnitten der oberen und unteren Oberflächen des Verschlußmontageabschnitts 36 ausgebildet, um den Eingriff mit den Halteklauen 30 zu erleichtern, die im Verschluß 11 durch Biegen ausgebildet sind. Ferner sind ausgesparte Abschnitte 40 zum Aufnehmen der Halteklauen in den Unterseiten der ausgesparten Abschnitte 39 ausgebildet für den Eingriff mit den Halteklauen des Verschlußmontageabschnitts 36.
- Der hintere Flächenabschnitt 32 besitzt eine konstante Breite über seine gesamte Länge, wenn er von der Rückseite des Gleiters 22 aus betrachtet wird, wobei ein Federhalteabschnitt 32b vom Ende des hinteren Flächenabschnitts 32 auf der Seite des verjüngten Abschnitts 37 hervorsteht, wie in Fig. 10 am besten gezeigt ist.
- Der Gleiter 32 ist in Baueinheit aus einem Kunstharz hergestellt, das hervorragende Gleiteigenschaften aufweist, wie z. B. Nylon oder Polyacetal.
- Der Verschluß 11 ist am Gleiter 22 montiert durch den Eingriff der Halteklauen 30 mit dem Verschlußmontageabschnitt 36. Der Gleiter 22 ist verschiebbar auf dem Kassettengehäuse 21 montiert, wobei der verjüngte Abschnitt 37 in Bewegungsrichtung des Verschlusses 11 gerichtet ist, um sich zu öffnen, und wobei die ausgesparten Rillen 34a und 34b mit den Schienen 25 in Eingriff sind.
- In diesem Fall sind der obere Abschnitt 11a und der untere Abschnitt 11b des Verschlusses 11 auf die oberen und unteren Oberflächen des Kassettengehäuses 21 aufgelegt, so daß sie jeweils die entsprechenden Fenster 10 verschließen, die in den oberen und unteren Hälften 8a und 8b ausgebildet sind. Die Kantenabschnitte des Verschlusses 11 werden in engen Kontakt mit dem Kassettengehäuse 21 gehalten durch langgestreckte Halteplatten 42, die am Kassettengehäuse 21 angebracht sind.
- Der gestufte Abschnitt 25a für das Stoppen des Verschlusses 11 ist in einer solchen Positionsbeziehung ausgebildet, daß der Seitenabschnitt des Verschlusses 11 nicht mit der Stirnfläche des ausgesparten Abschnitts 28 in Kontakt ist, wenn die Stirnfläche des Gleiters 22 mit dem gestuften Abschnitt 25a in Kontakt ist. Mit einer solchen Anordnung ist es möglich, eine beim Stoß zwischen den Verschluß 11 und dem Kassettengehäuse 21 erzeugte Schmutzmenge zu reduzieren.
- In der obenbeschriebenen Kassette sind der hintere Flächenabschnitt 32 und der Verbindungsabschnitt 33 des Gleiters 22 über nahezu die gesamte Länge des Gleiters ausgebildet. In der Erfindung sind die hinteren Flächenabschnitte 32 und die Verbindungsabschnitte 33 nur an den zwei Endabschnitten des Gleiters 22 ausgebildet, wie in Fig. 11 gezeigt ist. Mit einem solchen Gleiter ist es möglich, ein Kassettengehäuse 21 zu verwenden, bei dem die Gleitereinführungsöffnungen 29 nur an den beiden Endabschnitten ausgebildet sind, durch den Verstärkungsabschnitt 27, wie in Fig. 12 gezeigt ist.
- In bestimmten Ausführungsformen, wie in Fig. 13 gezeigt, sind ein Anschlag 103 und ein Führungsabschnitt 104 in Längsrichtung des Gleiters 22 vom jeweiligen Endabschnitt angeordnet, wobei der Endabschnitt des Anschlags 103 mit der Verbindungswand 23 in Kontakt gebracht wird, die im Kassettengehäuse 21 ausgebildet ist, wodurch es möglich ist, die Einstellposition des Verschlusses 11 zu beschränken, wenn das Fenster 10 geschlossen ist.
- In anderen Ausführungsformen, wie in Fig. 14 gezeigt, wird der Gleiter 22 mit der Verbindungswand 23 des Kassettengehäuses 21 nicht in Kontakt gebracht, sondern mit einem Vorsprung 105, der an einer inneren Oberfläche des Kassettengehäuses 21 ausgebildet ist, wodurch es möglich ist, die Einstellposition des Verschlusses 11 zu beschränken, wenn das Fenster 10 geschlossen ist. Die vorliegende Erfindung kann sowohl auf Magnetplattengehäuse als auch auf Optikplattengehäuse angewendet werden.
Claims (6)
1. Plattenkassette, die so beschaffen ist, daß sie zwischen zwei
gegenüberliegende Köpfe eines Plattenlaufwerks geladen werden
kann, wobei die Kassette umfaßt:
ein Kassettengehäuse (8a, 8b) mit:
einem Innenraum, der eine Platte drehbar aufnimmt,
einer Verschlußplatten-Aufnahmeaussparung in jeder Seite,
in der ein Verschlußplattenmittel (11) gleiten kann, wobei
sich die Verschlußplatten-Aufnahmeaussparung von einer
Vorderkante des Kassettengehäuses (8a, 8b) nach hinten
erstreckt,
einem Kopfeinführungsfenster (10), das in jeder der
Verschlußplatten-Aufnahmeaussparungen ausgebildet ist,
wobei ein vorderes Ende jedes Fensters (10) durch einen
Verstärkungsabschnitt (27) definiert ist, der einen Teil der
Vorderkante des Kassettengehäuses (8a, 8b) bildet und
wenigstens in einem Teil hiervon und wenigstens auf einer Seite
des Kassettengehäuses (8a, 8b) einen gestuften
Ausschnittbereich mit einer Dicke, die geringer als die Dicke des
Kassettengehäuses (8a, 8b) in der
Verschlußplatten-Aufnahmeaussparung ist, besitzt, so daß der gestufte
Ausschnittbereich durch einen Zwischenraum zwischen den beiden
Köpfen des Plattenlaufwerks bewegt werden kann, wenn die
Plattenkassette in das Plattenlaufwerk geladen wird, und
Führungsmitteln, die eine Gleitbewegung eines Gleiters (22)
führen und in der Vorderkante des Kassettengehäuses (8a,
8b) auf beiden Seiten des Verstärkungsabschnitts (27)
ausgebildet sind;
einen Gleiter (22), der an der Vorderkante des Kassettengehäuses
(8a, 5b) gleitend angebracht ist; und
Verschlußplattenmittel (11), die am Gleiter (22) angebracht sind,
um jedes der Fenster (10) abzudecken und freizugeben, wenn der
Gleiter (22) relativ zum Kassettengehäuse (8a, 8b) eine Gleitbewegung
ausführt, wobei die Plattenkassette dadurch gekennzeichnet ist, daß
der Gleiter (22) umfaßt:
einen vorderen Abschnitt (31), der sich in Laderichtung der
Plattenkassette (6) des Gleiters (22) an einer vorderen Position
befindet und versehen ist mit
einem Kopfeinführungsabschnitt (35), der so beschaffen ist,
daß er sich am vorderen Ende des Fensters (10) befindet,
wenn die Verschlußplattenmittel (11) in eine
Freigabeposition bewegt sind, um das Fenster (10) vollständig
freizugeben, und eine Dicke (T2) besitzt, die gering genug ist,
damit er durch den Zwischenraum zwischen den beiden
Köpfen bewegt werden kann, wenn die Plattenkassette in
das Plattenlaufwerk geladen wird,
einem Verschlußanbringungsabschnitt (36), der sich an
einer Stirnseite des Kopfeinführungsabschnitts (35) befindet
und eine Dicke besitzt, die größer als die Dicke (T2) des
Kopfeinführungsabschnitts (35) ist, wobei die
Verschlußplattenmittel (11) am Gleiter (22) am
Verschlußanbringungsabschnitt (36) des Gleiters (22) befestigt sind, und
einem Stifteingriffabschnitt (37a), der sich am anderen Ende
des Kopfeinführungsabschnitts (35) befindet und eine Dicke
besitzt, die größer als die Dicke (T2) des
Kopfeinführungsabschnitts (35) ist; und
ein Paar hinterer Abschnitte (32; 103, 104), die sich in
Laderichtung in bezug auf den vorderen Abschnitt (31) an einer hinteren
Position des Gleiters (22) befinden und über einen entsprechenden
eines Paars Verbindungsabschnitte (33) mit dem Stifteingriffabschnitt
(37a) des vorderen Abschnitts (31) bzw. mit einem Teil des
Verschlußanbringungsabschnitts (36) des vorderen Abschnitts (31)
entfernt vom Stifteingriffabschnitt (37a) verbunden sind, so daß sich
jeder des Paars hinterer Abschnitte (32) und der entsprechende der
Verbindungsabschnitte (33) in entsprechenden der Führungsmittel
bewegen können, wenn der Gleiter (22) bei einer Abdeck- und
Freigabebewegung der Verschlußplattenmittel eine Gleitbewegung
ausführt, wobei jeder der Verbindungsabschnitte (33) eine Dicke besitzt,
die kleiner als die Dicke der zugeordneten hinteren Abschnitte (32)
ist, wodurch auf beiden Seiten hiervon eine Führungsstufe definiert
wird, die mit den entsprechenden Führungsmitteln in Eingriff
gelangt, so daß die Gleitbewegung des Gleiters (22) geführt werden
kann.
2. Plattenkassette nach Anspruch 1, wobei wenigstens einer (103,
104; 104) der beiden hinteren Abschnitte in Längsrichtung weiter als
das entsprechende longitudinale Ende des vorderen Abschnitts (31)
vorsteht, um so eine Gleitbewegung der Verschlußplattenmittel (11)
in Richtung zum vorstehenden Ende durch Anschlag an einem Teil
des Kassettengehäuses (8a, 8b) anzuhalten.
3. Plattenkassette nach Anspruch 1, wobei die beiden hinteren
Abschnitte (103, 104) in Längsrichtung weiter als die entsprechenden
longitudinalen Enden des vorderen Abschnitts (31) vorstehen, um so
eine Gleitbewegung der Verschlußplattenmittel (11) in Richtung zu
jedem der entsprechenden vorstehenden Enden der hinteren
Abschnitte (103, 104) durch Anschlag an einem zugeordneten Teil des
Kassettengehäuses (8a, 8b) anzuhalten.
4. Plattenkassette nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei
die Dicke (T2) des Kopfeinführungsabschnitts (35) des Gleiters
(22) nicht größer als die Dicke (T1) des Verstärkungsabschnitts (27)
ist,
die Dicke des Stifteingriffabschnitts nicht größer als die Dicke (S)
des Kassettengehäuses (8a, 8b) außerhalb der
Verschlußaufnahmeaussparung ist und
der Verschlußanbringungsabschnitt (36) einen ausgesparten
Abschnitt besitzt, in dem die Verschlußplattenmittel (11) angebracht
sind, wobei der ausgesparte Abschnitt in wenigstens einer der
Oberflächen gebildet ist, die aus einer vorderen Fläche, einer oberen
Fläche und einer unteren Fläche gewählt sind.
5. Plattenkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner ein
plattenförmiges magnetisches Aufzeichnungsmedium umfaßt.
6. Plattenkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner ein
plattenförmiges optisches Aufzeichnungsmedium umfaßt.
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