DE69100856T2 - Brandschutzbekleidungsausrüstung. - Google Patents

Brandschutzbekleidungsausrüstung.

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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
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    • A62B17/003Fire-resistant or fire-fighters' clothes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear
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Description

  • Die vorliegende Erfinuung betrifft eine schützende, feuerfeste Ausrüstung fur Tätigkeiten mit Verbrennungsrisiko, z.B. Tätigkeiten zur Bekämpfung von Stadt-, Industrie- und Waldbränden, sowie für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Industrie, welche in Gegenwart von geschmolzenem Metall, brennbaren Materialien oder hohen Spannungen durchgeführt werden, für militärische und polizeiliche Tätigkeiten und für die Verwendung von Lenkern von Motorkraftfahrzeugen, Flugzeugpiloten etc. In US-A- 4 843 646 wird eine solche Ausrüstung beschrieben.
  • Die Erfindung leitet sich von Studien und Tests ab, die vom Anmelder im Zusammenhang mit dem Sicherheitsproblem bei der Durchführung der oben erwähnten Tätigkeiten gemacht wurden.
  • Der Anmelder hat eine Reihe von grundlegenden Prinzipien (von denen einige im Gegensatz stehen zur gegenwärtigen technischen Auffassung auf diesem Gebiet) identifiziert, welche erfüllt werden müssen, um für das vorher erwähnte Problem die beste Lösung zu finden.
  • Ein erstes wichtiges Prinzip, dessen Identifizierung die Grundlage der vorliegenden Erfindung bildet, besteht darin, daß eine Sicherheitsausrüstunq als Kombination von all jenen Bekleidungsstücken betrachtet werden sollte, welche die Maut der die Ausrüstung tragenden Person von der äußeren Umgebung trennen. Obwohl diese Erkenntnis trivial erscheinen mag, wurde diese bis jetzt von sämtlichen Designern auf diesem Gebiet vollständig ignoriert Designer haben sich darauf beschränkt, eine äußere Schutzhülle für den Benützer zu schaffen, ohne auf die Unterbekleidung Rücksicht zu nehmen.
  • Ein zweites wichtiges Prinzip, welches auf den ersten Blick ebenfalls trivial erscheinen mag, jedoch bisher auch immer beim Entwerfen von Sicherheitsausrüstungen ignoriert wurde, ist die Notwendigkeit, eine Ausrüstung zu schaffen, welche im angezogenen Zustand komfortabel und während der gesamten Verwendungszeit erträglich ist. In anderen Worten sollte auch der Tragkomfort als ein Sicherheitsfaktor betrachtet werden.
  • Diese Tatsache besteht nicht nur darin, daß ein unerträgliches Kleidungsstück nicht getragen wird, sondern auch, daß die Verwendung einer Ausrüstung, welche beim Tragen ermüdet, im allgemeinen die Aufmerksamkeit des Benützers herabsetzt, während Aufmerksamkeit unter anderem sein größter Schutz gegen Unfälle ist. Weiters trägt unbequeme und schwere Bekleidung, die starkes Schwitzen verursacht, zur Entstehung von mikroklimatischen Bedingungen bei, welche Hitzschlag begünstigen.
  • Eine weitere wichtige Überlegung, die beim Entwerfen von Sicherheitsausrüstungen in Betracht gezogen werden sollte, besteht darin, daß die Klassifizierung eines Verbrennungsgrades nicht nur - wie bisher angenommen - von der Ausdehnung und Tiefe der Verbrennung abhängt (bisher bekannte Ausrüstungen boten für alle Körperabschnitte den gleichen Schutz), sondern vor allem vom Körperteil, der verletzt wird. Sogar Verbrennungen geringen Ausmaßes in funktionell wichtigen Bereichen des Körpers sollten als besonders schwer betrachtet werden, sowohl wegen ihrer schwierigen Heilung als auch wegen ihrer fähigkeitseinschränkenden Wirkungen bei Nichtheilung. Dieses Prinzip ist eine große Neuerung.
  • Ein weiteres vollständig neues grundlegendes Prinzip besteht in der Tatsache, daß eine Schutzkleidung den natürlichen Hautschutz, der in der Fähigkeit der Haut besteht, hohe Temperaturen zu fühlen und somit Gefahren zu erkennen, nicht zerstört.
  • In anderen Worten, es ist falsch, den Schutz einer Person durch eine Ausrüstung zu schaffen, welche sie so stark als möglich von der äußeren Umgebung isoliert. In einer solchen Ausrüstung kann der Benützer in einer gefährlichen Situation sein (z.B. bei einer hohen Umgebungstemperatur), ohne diese zu realisieren, bis eine solche Hitze entsteht, daß sie sehr rasch durch die Ausrüstung gelangt und der Benützer Verbrennungen erleidet, bevor er entkommen kann. Es muß daher gewährleistet sein, daß der Zeitraum zwischen Erreichen der Schmerzschwelle und Erreichen der Schwelle von irreversiblem Schaden immer länger ist als die Reaktionszeit des Benützers.
  • Eine Schutzausrüstung sollte Eigenschaften aufweisen, welche sie für die spezifische Situation, in welcher sie verwendet wird, geeignet macht, das heißt, sie sollte allen Körperbereichen, die der Gefahr ausgesetzt sind, den gewünschten Schutz bieten.
  • Die Materialien, aus denen die Ausrüstung besteht, und ihre Bauweise sollte natürlich flammenbeständig sein.
  • Um alle oben angeführten Erfordernisse gleichzeitig zu erfüllen, ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine schützende, feuerfeste Ausrüstung für Tätigkeiten mit Verbrennungsrisiko, wobei die Ausrüstung aus mehreren Bekleidungsstücken besteht, die zumindest teilweise übereinanderliegend angeordnet sind, um für verschiedene Körperbereiche der die Ausrüstung tragenden Person ein unterschiedliches Schutzausmaß zu schaffen, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale in Kombination:
  • a) die Ausrüstung umfaßt einen kleineren Abschnitt mit minimalem Schutz entsprechend zumindest einem hitzeunempfindlicheren Bereich des Körpers der die Ausrüstung tragenden Person, wobei dieser Bereich eine Stelle bildet, an der die Außentemperatur festgestellt werden kann, sodaß der Person die Umgebungstemperatur sofort bewußt wird,
  • b) in den Bereichen mit größtem Schutz, welche durch das Übereinanderliegen von verschiedenen Kleidungsstücken entstehen, weist die Ausrüstung eine äußere Schicht aus feuerfestem Gewebe auf, die auf mindestens einer Gitterschicht aus feuerfestem Garn und mindestens einer Netzschicht aus feuerfestem Garn angeordnet ist, wobei die Schichten so ausgebildet sind, daß die Wärmeübertragung durch Strahlung von der äußeren Umgebung zur Haut der die Ausrüstung tragenden Person erleichtert wird, jedoch die Wärmeübertragung durch Konduktion auf einem Minimum gehalten wird.
  • Die erfindungsgemäße Ausrüstung gewährt größeren Schutz für das Gesicht, die Hände, den Beugungsbereich der Gliedmaßen, die Handgelenke, die Knöchel und das Perineum, das heißt für alle funktionell wichtigen Teile des Körpers. Geringerer Schutz besteht für die volaren Bereiche der Gliedmaßen und für den Unterleib, und noch geringerer Schutz besteht schließlich für die restlichen Bereiche des Körpers. Wie bereits oben erwähnt, werden diese Schutzgrade durch das Übereinanderanordnen der verschiedenen, die Ausrüstung bildenden Kleidungsstücke erreicht.
  • Das Vorhandensein einer Stelle, an der die Umgebungstemperatur festgestellt werden kann, gibt dem Benützer die Möglichkeit, nie unbewußt eine gefährliche Zone zu betreten. Dieses erste, durch die Hitze hervorgerufene Schmerzgefühl tritt früh genug auf, um dem Benützer die Möglichkeit einer Reaktion und dem Entkommen vor Erreichen der Verbrennungsschwelle zu ermöglichen.
  • Das Vorhandensein der Gewebe-, Gitter- und Netzschichten, die wie oben beschrieben die Wärmeübertragung durch Strahlung erleichtern, bedeutet, daß bei hoher Außentemperatur die Körpertemperatur immer fortschreitend zunimmt. Dadurch ist in jedem Fall gewährleistet, daß die Hauttemperatur zum Ansteigen auf die Verbrennungstemperatur immer einen Zeitraum benötigt, der länger ist als die Reaktionszeit des Benützers.
  • Um eine entsprechende Bequemlichkeit zu gewährleisten, insbesondere in heißen Klimazonen, weist die Ausrüstung einen hohen Grad an Luftdurchlässigkeit auf, der in den Bereichen mit größtem Schutz beinahe gleich hoch ist.
  • Die Ausrüstung ist so gebaut, daß ihre Bestandteile nicht leicht zu beschädigen sind und glühende Asche nicht zurückhalten, sondern das Abfallen einer solchen erleichtert. Zum Beispiel sind die Taschen auf der Innenseite ausgebildet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles ersichtlich, welches insbesondere für die Bekämpfung von Waldbränden gedacht ist und als nicht einschränkendes Beispiel in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt ist, in denen
  • die Fig. 1 und 2 eine Vorderansicht bzw. eine Rückansicht der vollständigen Ausrüstung sind,
  • die Fig. 3 und 4 eine weitere Vorderansicht bzw. Rückansicht sind, die die Innenauskleidung der Ausrüstung zeigen,
  • die Fig. 5 das Unterhemd und die Haube zeigt, die Teile der erfindungsgemäßen Ausrüstung bilden,
  • die Fig. 6 eine Seitenansicht der Haube ist,
  • die Fig. 7 und 8 einen Handschuh zeigen, der Teil der erfindungsgemäßen Ausrüstung ist,
  • die Fig. 9 und 10 einen Stiefel zeigen, der Teil der erfindungsgemäßen Ausrüstung ist,
  • die Fig. 11 und 12 den Helm zeigen, der Teil der erfindungsgemäßen Ausrüstung ist,
  • die Fig. 13 bis 16 eine Mütze zeigen, die auch Teil der erfindungsgemäßen Ausrüstung ist,
  • die Fig. 17 bis 20 perspektivische Ansichten sind, die den Aufbau jener Teile zeigen, die in den vorhergehenden Figuren durch die Pfeile XVII, XVIII, XIV und XX angedeutet wurden, und
  • die Fig. 21 ein Schnitt entlang der Linie XXI-XXI der Fig. 3 ist.
  • Das in den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft eine Ausrüstung, welche gemäß den oben erläuterten Prinzipien hergestellt wird und für die Bekämpfung von Waldbränden verwendet werden kann. Dieselben Prinzipien können natürlich bei Schutzausrüstungen für Feuerwehrleute, Rennwagenfahrer, Flugzeugpiloten, Polizeibeamte, etc. Anwendung finden.
  • Wie in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt, umfaßt die erfindungsgemäße Ausrüstung mehrere zumindest teilweise übereinanderliegend angeordnete Bekleidungsstücke. Genauer gesagt umfaßt die Ausrüstung einen äußeren Overall 1, der den gesamten Körper des Benützers mit Ausnahme seines Kopfes, seiner Hände und Füße bedeckt. Unter dem Overall 1 trägt der Benützer ein Unterhemd 2 (Fig. 5), welche den Oberkörper und die Arme bedeckt. Kopf und Hals werden von einer Haube 3 geschützt (Fig. 5, 6), welche nur den Augenbereich freiläßt. Ein Helm 4 (Fig. 1, 2; 11, 12) oder eine Mütze 5 (Fig. 13 bis 16) kann über der Haube 3 getragen werden. Die Hände werden von Handschuhen 6 geschützt (Fig. 1, 2; 7, 8) und die Füße werden von Socken (nicht dargestellt) und Stiefeln (Fig. 1, 2; 9; 10) geschützt.
  • Das den Overall 1 bildende Gewebe ist ein feuerfestes Garn. Feuerfestes Garn bedeutet ein Garn hergestellt aus einem Material mit feuerfesten Eigenschaften. In der vorliegenden Beschreibung und in den darauf folgenden Ansprüchen soll der Ausdruck feuerfest auch feuerfestes Garn umfassen, nämlich ein Garn hergestellt aus einem Material, welches nicht feuerfest ist, jedoch mit Substanzen behandelt wurde, die seine Feuerfestigkeit bewirken.
  • Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, enthalten die Beine des Overalls eine eingenähte, gitterartige Innenauskleidung, die auch aus feuerfestem Garn (siehe Pfeil XVII) hergestellt ist, wobei ein Teil davon perspektivisch in der Fig. 17 dargestellt ist. Die Beine der die Ausrüstung tragenden Person sind daher durch das selbstverlöschende, feuerfeste Gewebe des Overalls 1 und der Gitterschicht 8 geschützt. Weiters vorhanden sind zusätzliche Schutzelemente 9, 10 an den Vorderseiten der Unterschenkel und auf der Rückseite der Beine in Kniehöhe (Fig. 3, 4). Jedes Schutzelement 9 hat den in der Fig. 19 in zerlegter Ansicht gezeigten Aufbau, umfassend zwei Gitterschichten, zwischen denen ein Netz aus feuerfestem Garn angeordnet ist. Jeder zusätzliche Teil 10 hat den in der Fig. 20 gezeigten Aufbau, umfassend eine auf einer Netzschicht angeordnete Gitterschicht, zwei weitere Gitterschichten und eine weitere Netzschicht.
  • Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, umfaßt der Overall 1 weiters zusätzliche Schutzelemente 11 für die Ellbogen mit dem in der Fig. 18 gezeigten Aufbau (eine Gitterschicht und eine Netzschicht), zusätzliche Schutzelemente 12 für die Achselhöhlen bestehend aus einer einzigen Gitterschicht (Fig. 17) und ein weiteres zusätzliches Schutzelement 13 im Bereich des Perineums mit dem in der Fig. 18 gezeigten Aufbau.
  • An der Vorderseite eines Schenkels weist die gitterartige Innenauskleidung 8 ein Loch 14 auf, welches eine Stelle bildet, an der die Außentemperatur festgestellt werden kann. Beim Loch 14 ist die Haut von der äußeren Umgebung nur durch das Gewebe des Overalls 1 getrennt, wodurch die oben erläuterten Vorteile entstehen (siehe auch Fig. 21).
  • Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, besteht der Großteil des Unterhemdes 2 aus einer einzigen Gitterschicht der in der Fig. 17 dargestellten Art. Jene Bereiche jedoch, die den größten Schutz erforderlich machen (die Beugungsbereiche der Arme und des Unterleibs) haben den in den Fig. 19 gezeigten Aufbau (wie durch die Pfeile XIX in Fig. 5 angedeutet).
  • Wie in der Fig. 6 dargestellt, besteht der Großteil der Haube 3 aus einer einzigen Gitterschicht der in der Fig. 17 gezeigten Art, hat jedoch eine verstärkte Struktur der in Fig. 19 gezeigten Art über den Ohren und im Bereich des Gesichts unmittelbar vor den Ohren (mit 14 angedeutet).
  • Wie in den Fig. 7, 8, 9 und 10 gezeigt, bieten die Handschuhe 6 und die Stiefel 7 auch größeren Schutz mit der in der Fig. 19 gezeigten Struktur in den Bereichen 15 auf dem Handrücken (in der Fig. 8 dargestellt) und mit der in der Fig. 18 dargestellten Struktur in Bereichen 16 um die Knöchel (in der Fig. 10 dargestellt).
  • Der Helm 4 hat eine schützende Innenauskleidung 19 (Fig. 12) mit der in der Fig. 18 gezeigten Struktur.
  • Die Kappe 5 umfaßt einen Hutteil 5a aus Gewebe mit einem Schild 5b und einem unteren Flügel 20 zum Schutz des Genicks, der Ohren, der Wangen und des Halses, und umfaßt zwei Teile 20a, die unter dem Kinn geschlossen werden können, und ein zusätzliches Schutzelement (siehe Pfeil XVIII in Fig. 14), welches die in Fig. 18 gezeigte Struktur aufweist. Die Mütze 5 wird in der in Fig. 15 gezeigten Art oder in der in der Fig. 16 gezeigten Art getragen, bei der der Flügel 20 in die Mütze hineingefaltet ist.
  • Bei unveränderten Erfindungsprinzipien können selbstverständlich die Ausführungsdetails im Vergleich zu dem Beschriebenen und in den beiliegenden Zeichnungen Dargestellten abhängig von den speziellen Verwendungsbedingungen stark variiert werden.

Claims (5)

1. Schützende, feuerfeste Ausrüstung für Tätigkeiten mit Verbrennungsrisiko, bestehend aus mehreren Bekleidungsstücken, die zumindest teilweise übereinanderliegend angeordnet sind, um für verschiedene Körperbereiche der die Ausrüstung tragenden Person ein unterschiedliches Schutzausmaß zu schaffen, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale in Kombination:
a) die Ausrüstung umfaßt einen kleinen Abschnitt mit minimalem Schutz (14) entsprechend zumindest einem hitzeunempfindlicheren Bereich (14) des Körpers der die Ausrüstung tragenden Person, wobei dieser Bereich eine Stelle bildet, an der die Außentemperatur festgestellt werden kann, qodaß der Person die Umgebungstemperatur sofort bewußt wird,
b) in den Bereichen mit größtem Schutz, welche durch das Übereinanderliegen von verschiedenen Kleidungsstücken entstehen, weist die Ausrüstung eine äußere Schicht aus feuerfestem Gewebe auf, die auf mindestens einer Gitterschicht (8) aus feuerfestem Garn und mindestens einer Netzschicht aus feuerfestem Garn angeordnet ist, wobei die Schichten so ausgebildet sind, daß die Wärmeübertragung durch Strahlung von der äußeren Umgebung zur Haut der die Ausrüstung tragenden Person erleichtert wird, jedoch die Wärmeübertragung durch Konduktion auf einem Minimum gehalten wird.
2. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Bereiche mit größerem Schutz auf dem Gesicht, den Händen, den Beugungsbereichen der Gliedmaßen, den Handgelenken, den Knöcheln und dem Perineum, Bereiche mit geringerem Schutz auf den volaren Bereichen der Gliedmaßen und dem Unterleib und schließlich Bereiche mit noch geringerem Schutz auf dem restlichen Körper aufweist.
3. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie hochgradig luftdurchlässig beschaffen ist.
4. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellen, an denen die Außentemperatur festgestellt werden kann, an den Vorderseiten der Oberschenkel liegen.
5. Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie keine vorstehenden Bereiche, wie zum Beispiel Taschen oder dergleichen, aufweist, die eine Beschädigung bzw. eine Ansammlung von glühender Asche begünstigen würden.
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