DE69101511T2 - Papierpartikelsammelvorrichtung für eine Verpackungsmaschine. - Google Patents

Papierpartikelsammelvorrichtung für eine Verpackungsmaschine.

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B55/00Preserving, protecting or purifying packages or package contents in association with packaging
    • B65B55/24Cleaning of, or removing dust from, containers, wrappers, or packaging ; Preventing of fouling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verpackungsmaschinen und vor allem auf eine Verpackungsmaschine zur Verwendung mit Papierzuschnitten.
  • Verpackungsmaschinen des erwähnten Typs sind für die Verwendung mit Zuschnitten vorgesehen, die derart flach gefaltet sind, daß sie zu einer Rohrform mit einem quadratischen bis rechteckigen Querschnitt entfaltbar sind. An solchen Zuschnitten hängen Papierteilchen, die während der Herstellung der Zuschnitte entstanden sind und unhygienisch sind, falls diese Teilchen nicht entfernt werden.
  • Der flach gefaltete Zuschnitt wird zu einer Rohrform von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt durch eine Zuführeinrichtung aufgefaltet. Die an dem Zuschnitt hängenden Papierteilchen werden beim Auffalten im wesentlichen geschüttelt. Entsprechend sind Verpackungsmaschinen bekannt, bei denen ein Sauggebläse in der Nähe der Zuschnittzuführeinrichtung zum Sammeln der Papierteilchen vorgesehen ist.
  • Die konventionelle Verpackungsmaschine ist dazu bestimmt, Papierteilchen, die in die Luft abgeschüttelt sind, zu sammeln, ist jedoch nicht in der lage, Papierteilchen vollständig zu sammeln, wenn sie auf Zuschnitten abgesetzt sind.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Verpackungsmaschine vorzusehen, die frei von dem obengenannten Problem ist.
  • Die Verpackungsmaschine der vorliegenden Erfindung weist einen Rotationskörper, der radiale Dorne zur Ausformung des Bodens eines Zuschnitts hat, die so angeordnet sind, daß sie nacheinander an einer Vielzahl von Prozeßstationen einschließlich einer Zuschnittzuführstation anhaltbar sind; eine Zuführeinrichtung für das Aufbringen eines rohrförmigen Zuschnitts mit einem quadratischen bis rechteckigen Querschnitt auf einen Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, um den Zuschnitt dem Dorn zuzuführen, wobei die Zuführeinrichtung ein Paar von Führungsschienen hat, die an gegenüberliegenden Seiten einer fiktiven Linie angebracht sind und sich parallel zu der fiktiven Linie erstrecken, welche sich von dem Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, nach außen erstreckt; und eine Sammeleinrichtung zum Sammeln von Papierteilchen auf, die an dem der Zuführeinrichtung zuzuführenden Zuschnitt anhaften, wobei die Sammeleinrichtung eine rohrförmige Sammelabdeckung, welche die Führungsschienen einschließt und mit einem Luftauslaß versehen ist, einen den Luftauslaß abdeckenden Filter und Saugmittel zur Beaufschlagung des Luftauslasses mit Saugwirkung hat.
  • Bei der Verpackungsmaschine der vorliegenden Erfindung entsteht ein Luftstrom innerhalb der Sammelabdeckung, und die an dem Zuschnitt anhaftenden Papierteilchen, die durch die Sammelabdeckung transportiert werden, werden zwangsweise durch den Strom von dem Zuschnitt abgetrennt, woraufhin die abgetrennten Papierteilchen an den Filter angezogen werden. Auf diese Weise können die Papierteilchen zuverlässig und effizient gesammtelt werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Figur (1) ist eine Ansicht in einem Längsschnit einer Papierteilchensammeleinrichtung;
  • Figur (2) ist eine Ansicht im Querschnitt einer Sammeleinrichtung; und
  • Figur (3) ist eine Seitenansicht, die schmatisch eine Verpackungsmaschine in ihrer Gesamtheit darstellt.
  • Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • In der nachfolgenden Beschreibung beziehen sich der Begriff "vorn" auf die Richtung, in der Behälter vorrücken, wenn sie durch einen Förderer transportiert werden (linke Seite von Figur 3), und der Begriff "hinten" auf die gegenteilige Richtung.
  • Die illustrierte Verpackungsmaschine ist dazu bestimmt, geschlossene Behälter aus Papier in Form einer Box herzustellen, die ein giebelförmiges Dach haben und mit Inhaltsstoffen gefüllt sind. Bezug nehmend auf Figur (3) weist die Maschine einen intermittierend angetriebenen Rotationskörper (13), der oberhalb des hinteren Endes eines Bettes (11) angeordnet ist und acht radiale Dorne (12) aufweist, und einen Behältertransportförderer (14) auf, der einen Transportweg bildet, dessen Beginn unmittelbar unterhalb des Rotationskörpers (13) positioniert ist.
  • Die Dorne (12) halten an jeder der acht Stationen an, die nachfolgend nacheinander beschrieben werden sollen. Die acht Stationen sind eine Zuführstation S1, zwei Leerstationen (S2, S3), eine Bodenheizstation (S4), eine Bodenbrechstation (S5), eine Bodenpreßstation (S6), eine Leerstation (S7) und eine Behälterabzugstation (S8). An der Zuführstation (S1) sind eine Zuführeinrichtung (21), an der Bodenheizstation (S4) ein Bodenheizungheißluftgebläse (22), an der Bodenbrechstation (S5) ein Bodenbrecher (23), an der Bodenpreßstation (S6) eine Bodenpresse (24) und an der Behälterabzugstation (S8) eine Behälterabzieheinrichtung (25) angeordnet.
  • Andererseits sind entlang des Behältertransportweges in der Richtung von seinem hinteren Ende zu seinem vorderen Ende ein vorbereitender Deckelbrecher (31), eine Fülleinrichtung (32), ein Hauptdeckelbrecher (33), ein Deckelheizer (34), eine Verschließeinrichtung (35) und eine Einrichtung (36) zur Aufbringung eines Zeichens angeordnet.
  • Auf der Oberseite des Bettes (11) ist eine Reinkabine (41) in Form einer Box vorgesehen, die an ihrer Unterseite offengelassen ist. Obwohl es einen Zwischenraum zwischen der Oberseite des Bettes (11) und dem Boden der Reinkabine (41) gibt, damit saubere Luft hierdurch herausfließen kann, sind der Rotationskörper (13) und der Förderer (14) vollständig in der Reinkabine eingeschlossen, und die obengenannte Gruppe von Einrichtungen, ausgenommen die Zuführeinrichtung (21) und die Fülleinrichtung (32), sind ebenfalls vollständig von der Kabine (41) abgedeckt. Die Zuführeinrichtung (21) ist vollständig außerhalb der Kabine (41) angeordnet, und von der Fülleinrichtung (32) ist ein Füllflüssigkeitstank (37) außerhalb der Kabine (41) positioniert. Der obere Teil des Inneren der Kabine (41) - ausgenommen wo der Rotationskörper angeordnet ist - ist durch eine Trennwand (42) abgetrennt, um eine Zuführkammer (43) für Reinluft vorzusehen. In der Kammer (43) sind ein Gebläse (44) und Filter (45) angeordnet. Obwohl nicht gezeigt, sind Reinlufteinlässe in benötigten Abschnitten der Trennwand (42) vorgesehen. Die Einrichtungen der vorbeschriebenen Gruppe sind sämtlich gut bekannt und sollen deshalb nicht im Detail beschrieben werden, aber die Zuschnittzuführeinrichtung (21) und das Heißluftgebläse (22) sollen kurz beschrieben werden.
  • Die Zuschnittzuführeinrichtung (21) weist einen Stapeleinrichtung (53), die schräg oberhalb einer fiktiven Linie angeordnet ist, die sich nach außen von dem Dorn (12) erstreckt, wenn dieser an der Zuführstation (S1) für die Aufnahme einer Vielzahl von Zuschnitten (B) angehalten ist, die flach gefaltet und übereinander gestapelt sind, ein Paar Führungsschienen (51), die an gegenüberliegenden Seiten einer fiktiven Linie angebracht und sich parallel zu der fiktiven Linie erstrecken, ein Saugglied (71), das durch den Raum zwischen den Führungsschienen (51) in Richtung auf die und weg von der Stapeleinrichtung (53) beweglich ist, um die Zuschnitte (B) einer nach dem anderen herauszuziehen, um jeden Zuschnitt zu einem quadratischen oder rechteckigen Rohr aufzufalten und die Führungsschienen (51) dazu zu bringen, das Rohr zu halten, ein hin- und herfahrendes Element (73), das verschieblich auf einer Führungsstange (72) sitzt, die sich parallel zu den Führungsschienen (51) erstreckt, sowie eine bewegliche Stoßeinrichtung (52) und eine ortsfeste Stoßeinrichtung (74) auf, die an dem hin- und hergehenden Element (73) zum Stoßen des Zuschnittes (B) entlang der Führungsschienen (51) nach innen angebracht ist, um den Zuschnitt zu der Zuführstation (51) zu transportieren und den Zuschnitt (B) auf den Dorn (12) aufzuschieben, welcher an der Station anhält, um den Zuschnitt dem Dorn zuzuführen.
  • Das Bodenheizungsheißluftgebläse (22) hat eine Austrittsöffnung (54) und eine Eintrittsöffnung (55). Innerhalb der Reinigungskabine (41) befindet sich die Austrittsöffnung (54) gegenüber dem freien Ende des Dorns (12), wenn er an der Bodenheizstation (54) angehalten ist.
  • Der an der Zuführstation (51) anhaltende Dorn (12) ist nach hinten schräg nach unten in einem Winkel von 45º zur Horizontalen orientiert. Die Rückwand der Reinigungskabine (41) hat etwa in dem Mittenabschnitt ihrer Höhe eine Schrägwand (61), der die fiktive Linie, die sich nach außen von dem Dorn (12) erstreckt, im rechten Winkel schneidet. Die Schrägwand (61) hat einen Zuschnitteinlaß (62). An der Wand (61) und in Verbindung mit dem Zuschnitteinlaß (62) angebracht ist das innere Ende einer Abdeckung (63) zum Sammeln von an den Zuschnitten anhängenden Papierteilchen. Die Sammelabdeckung (63) ist in demselben Winkel geneigt wie der Dorn (12).
  • Bezugnehmend auf die Figuren (1) und (2) bildet die Sammelabdeckung (63) zusammen mit einem Rahmen (64) ein Rohr.
  • Der Rahmen (64) hat einen Schlitz (68), durch den die bewegliche Stoßeinrichtung (52) sich in die Sammelabdeckung (63) erstreckt. In einer Seitenwand der Sammelabdeckung (63) ist ein Luftauslaß (65) eingeformt. An der inneren Oberfläche derselben Seitenwand der Abdeckung (63) ist ein Filter (66) angebracht, um den Luftauslaß (65) abzudecken. Das eine Ende eines Saugrohrs (67) hat Verbindung mit dem Luftauslaß (65), und das andere Ende steht in Verbindung mit der Einlaßöffnung (55) des Heißluftgebläses (22) (vgl. Figur 3).
  • Obwohl die heiße Luft, die über die Öffnung (54) des Gebläses (22) ausgestoßen wird, in erster Linie zur Erhitzung des Bodens des Zuschnitts (B) verwendet wird, wird die Luft innerhalb der Reinkabine (41) ebenfalls mit heißer Luft aufgeheizt. Aufgrund der Saugwirkung, die über das Saugrohr (67) auf das innere der Sammelabdeckung (63) ausgeübt wird, wird die erhitzte Luft innerhalb der Reinkabine (41) über den Zuschnitteinlaß (62) abgezogen, in die Sammelabdeckung (63) eingeführt und über den Luftauslaß (65) herausgeführt, wenn sie durch die Abdeckung (63) geströmt ist. Auf der anderen Seite wird der Zuschnitt (B) durch die Sammelabdeckung (63) mittels der Zuführeinrichtung (21) transportiert. Währenddessen werden die an dem Zuschnitt (B) anhaftenden Papierteilchen zwangsweise aufgrund des Luftstroms durch die Sammelabdeckung (63) abgetrennt, woraufhin die abgetrennten Teilchen an den Filter (66) angezogen werden.
  • Die Luft, die in die Einlaßöffnung (55) durch das Saugrohr (67) eingezogen wird, wird erneut aufgeheizt und dann über die Austrittsöffnung (54) zugeliefert.
  • Wie oben beschrieben, wird die Reinluft innerhalb der Reinkammer (41) durch das Bodenheizungsheißluftgebläse (22) aufgeheizt und dann wieder in die Einlaßöffnung (55) des Gebläses (22) über die Sammelabdeckung (63) und das Saugrohr (67) angesaugt. Hierdurch ist gesichert, daß das Heißluftgebläse (22) eine hohe thermische Effizienz und niedrige Betriebskosten hat.
  • Da ferner keine Notwendigkeit besteht, ein Sauggebläse ausschließlich für das Sammeln von Papierteilchen vorzusehen, ist die Anlage weniger kostenaufwendig.

Claims (4)

1. Eine Verpackungsmaschine mit:
einem Rotationskörper, der radiale Dorne zur Ausformung des Bodens eines Zuschnitts hat, die so angeordnet sind, daß sie nacheinander an einer Vielzahl von Prozeßstationen einschließlich einer Zuschnittzuführstation anhaltbar sind,
einer Zuführeinrichtung für das Aufbringen eines rohrförmigen Zuschnitts mit einem quadratischen bis rechteckigen Querschnitt auf einen Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, um den Zuschnitt dem Dorn zuzuführen, wobei die Zuführeinrichtung ein Paar von Führungsschienen hat, die an gegenüberliegenden Seiten einer fiktiven Linie angebracht sind und sich parallel zu der fiktiven Linie erstreckt, welche sich von dem Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, nach außen erstreckt, und
eine Sammeleinrichtung zum Sammeln von Papierteilchen, die an dem der Zuführeinrichtung zuzuführenden Zuschnitt anhaften,
gekennzeichnet durch die Sammeleinrichtung mit einer rohrförmigen Sammelabdeckung, welche die Führungsschienen einschließt und mit einem Luftauslaß versehen ist, durch einen den Luftauslaß abdeckenden Filter und durch Saugmittel zur Beaufschlagung des Luftauslasses mit Saugwirkung.
2. Eine Verpackungsmaschine wie in Anspruch 1 definiert, bei der eine Heißluftblaseinrichtung zum Erhitzen des Bodens des Zuschnitts, welche eine Austrittsöffnung und eine Eintrittsöffnung hat, an einer der der Zuschnittzuführstation nachgeschalteten Prozeßstationen angeordnet ist, und bei der die Saugmittel ein Saugrohr aufweisen, das den Luftauslaß der Sammelabdeckung in Verbindung mit der Einlaßöffnung der Blaseinrichtung hält.
3. Eine Verpackungsmaschine mit:
einem Rotationskörper, der radiale Dorne zur Ausformung des Bodens eines Zuschnitts hat, die so angeordnet sind, daß sie nacheinander an einer Vielzahl von Prozeßstationen einschließlich einer Zuschnittzuführstation anhaltbar sind,
einer Reinigungszelle, die den Rotationskörper einschließt und einen Zuschnitteinlaß in einem Abschnitt davon hat, der eine fiktive Linie schneidet, die sich von dem Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, nach außen erstreckt,
einer Zuführeinrichtung für das Aufbringen eines rohrförmigen Zuschnittes mit einem quadratischen bis rechteckigen Querschnitt auf einen Dorn, der an der Zuschnittzuführstation anhält, um den Zuschnitt dem Dorn durch Transportieren des Zuschnittes nach innen durch den Zuschnitteinlaß in die Reinigungszelle aus einer Position auf der fiktiven Linie in einem bestimmten Abstand außerhalb des Zuschnitteinlasses zuzuführen, und
einer Sammeleinrichtung zum Sammeln von Papierteilchen, die an dem Zuschnitt hängen, bevor der Zuschnitt in die Reinigungszelle transportiert wird, wobei die Sammeleinrichtung eine rohrförmige Sammelabdeckung, die an ihrem inneren Ende mit dem Zuschnitteinlaß verbunden ist und mit einem Luftauslaß versehen ist, einen den Luftauslaß abdeckenden Filter und ein Saugmittel zur Beaufschlagung des Luftauslasses mit Saugwirkung hat.
4. Eine Verpackungsmaschine wie in Anspruch 3 definiert, bei der eine Heißluftblaseinrichtung zum Erhitzen des Bodens des Zuschnitts, welche eine Austrittsöffnung und eine Eintrittsöffnung hat, an einer der der Zuschnittzuführstation nachgeschalteten Prozeßstationen angeordnet ist, wobei die Austrittsöffnung innerhalb der Reinigungszelle positioniert ist, und bei der die Saugmittel ein Saugrohr aufweisen, das den Luftauslaß der Sammelabdeckung in Verbindung mit der Einlaßöffnung der Blaseinrichtung hält.
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